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Top-Rezensenten Rang: 57.139
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Rezensionen verfasst von
Gino Felino (Trier)

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Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)
Aggression Scale - Der Killer in dir (Uncut)
DVD ~ Ray Wise
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht viel drüber nachdenken, einfach Spaß haben, 17. Februar 2013
Zum Schreien unlogischer, stellenweise einfach dämlicher, dabei aber kurzweiliger und spannender Thriller, der bei der richtigen Erwartungshaltung absolut gekonnt unterhält. Irgendwo zwischen "Rambo", "Kevin-Allein zu Haus" und diversen Home-Invasion Thrillern erzählt Regisseur Miller seine absurde Geschichte über eine Patchworkfamilie, die von Killern in ihrem neuen Zuhause überfallen wird, die dort ihr gestohlenes Geld vermuten. Der "verhaltensauffällige" Sohnemann setzt sich zur Wehr und dezimiert einen nach dem anderen.
Der kleine Aggro-Racker erweist sich dabei als äußerst einfallsreich und sorgt damit für einige amüsante Szenen, die durch den Einsatz von Messern und Nägeln ziemlich brutal ausgefallen sind, die den Film allerdings zum Teil nur haarscharf an der Lächerlichkeit vorbeischlittern lassen. Spätestens, wenn das angeschossene Psychobalg sich in bester "Rambo"-Manier notdürftig selbst operiert, ist es mit dem relativ ernsten Grundton, der zu Beginn etabliert wurde, vorbei. Der kleine Mann verweigert sich dabei fast jeder Form von Schauspiel und rennt permanent mit dem gleichen Psychoblick herum. Wenigstens hält er über die gesamten 85 Minuten konsequent den Mund. Auch sonst gibts darstellerisch nicht viel zu holen, die Schwester beschränkt sich auf's Weglaufen und Heulen, die Eltern bleiben recht unauffällig. Auf Seiten der Gangster gibts ein Wiedersehen mit Ray Wise ("Twin Peaks") und Derek Mears (Jason aus dem dummen "Freitag, der 13."- Remake).
Unterm Strich ein schön blutiger Thriller, der spannend umgesetzt wurde und nicht allzu ernst genommen werden sollte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 9, 2014 8:50 PM CET


In Time - Deine Zeit läuft ab
In Time - Deine Zeit läuft ab
DVD ~ Justin Timberlake
Preis: EUR 5,55

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gelungene Zukunftsvision, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: In Time - Deine Zeit läuft ab (DVD)
Immer wieder schön, wenn man von einem Film angenehm überrascht wird. Justin Timberlake in einem Science Fiction Film, das klingt für mich eigentlich nicht gerade nach einem Film, den ich unbedingt gesehen haben muss. Zu meinem Erstaunen aber wurde ich nicht nur bestens unterhalten, sondern war wirklich gefesselt, angesichts der hochinteressanten Thematik, die auch nach dem Abspann noch zum Nachdenken anregt. Man stelle sich vor, Lebenszeit ist die neue Währung. Für jeden Kaffee, für jede Mahlzeit geht ein Stück Lebensdauer drauf, die Uhr läuft gnadenlos runter, bei Null war's das. Nur mit harter Arbeit verdient man sich (wenn man nicht gerade zu den Superreichen gehört) das Recht auf seine Existenz, jeder Tag ist buchstäblich ein Kampf ums Überleben. Will Salas, ein einfacher Arbeiter, bekommt von einem dieser Superreichen, der des Lebens überdrüssig geworden ist, dessen gesamte Lebenszeit übertragen und wird fortan von "Timekeepers", die die Ordnung in diesem pervertiertem System wahren sollen, gejagt.
Salas wird von Timberlake verkörpert, der mir schon in "The Social Network" positiv aufgefallen ist. Timberlake ist sicherlich kein wirklich großer Schauspieler, hat aber durchaus Talent, kommt sympathisch rüber und schafft es, die Hauptrolle gut auszufüllen. Allzu viel wird aber von ihm auch nicht verlangt, einen großen Teil seiner arg begrenzten Zeit verbringt er mit Weglaufen. Obwohl "In Time" gerade in der zweiten Hälfte im Prinzip nur noch aus einer einzigen Hetzjagd besteht, kommt Regisseur Niccol weitestgehend ohne groß angelegte Actionsequenzen aus. Trotzdem bleibt's durchweg spannend, auch wenn nicht das gesamte Potential der eigentlich grandiosen Grundidee ausgeschöpft wurde. So bleibt die ein oder andere Frage am Ende unbeantwortet, so manche Aktion der Figuren konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen und angesichts dieser doch beängstigenden Zukunftsvision hätte ich das ganze gerne noch etwas düsterer gesehen. Trotzdem absolut lohnendes Science Fiction Kino, das Gesellschaftskritik und Thriller gekonnt vereint und durchaus in Erinnerung bleibt.


Iron Sky - Wir kommen in Frieden!
Iron Sky - Wir kommen in Frieden!
DVD ~ Julia Dietze
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz unterhaltsam, dennoch enttäuschend, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Iron Sky - Wir kommen in Frieden! (DVD)
In meinem Freundeskreis finden regelmäßig Trashfilmabende statt. An diesen Abenden werden dann Filme geschaut, die oftmals unsagbar dämlich sind, durch das konsequente Versagen an allen Ecken und Enden aber einen gewissen Charme haben und dadurch oft für sehr heitere Filmabende sorgen. Ein Film über Nazis auf dem Mond ist auf den ersten Blick wie geschaffen für solche Abende, "Iron Sky" ist jedoch der beste Beweis dafür, dass sich dieser Charme nicht erzwingen lässt und eine abstruse Idee allein nicht reicht, um eine echte Trashperle zu schaffen.
Der größte Pluspunkt des Films ist zugleich sein größter Schwachpunkt. Denn trotz des geringen Budgets ist "Iron Sky" optisch mehr als nur gelungen, die Effekte können es mit so manchem Blockbuster durchaus aufnehmen. Dadurch ist der Film zwar nett anzuschauen, aber auch "zu gut", um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. "Zu gut" triffts aber auch nur bei den Effekten, der Rest kommt reichlich holprig daher, egal, wie ernst man den Film nun nimmt. Die Darsteller machen ihre Sache ganz gut, spielen aber gegen ein Drehbuch an, das die wirklich reizvolle Ausgangssituation nicht wirklich zu nutzen weiß. Hin und wieder gibts großartige Pointen ("Der große Diktator"), viel zu oft verlässt man sich aber auf billige Kalauer.
Der Anfang ist noch recht vielversprechend geraten, danach allerdings werden reihenweise Möglichkeiten verschenkt. Zwar bleibt "Iron Sky" größtenteils ganz unterhaltsam, trotzdem wartet man immer darauf, dass der Funke mal überspringt. Zumindest bei mir hats leider nicht funktioniert. Gerade den Showdown fand ich irgendwann nur noch langweilig. Eine gute Idee und zwei, drei gelungene Pointen reichen eben nicht für 90 Minuten, als Kurzfilm hätte das Ding der Knaller werden können.
Tolle Effekte, vielversprechende Story, leider aber auch verschenktes Potential... einmal kann man "Iron Sky" wohl mal ansehen, ich für meinen Teil wurde jedoch leider ein wenig enttäuscht.


Schwerter des Königs - Zwei Welten
Schwerter des Königs - Zwei Welten
DVD ~ Dolph Lundgren
Preis: EUR 8,42

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sowohl für Boll als auch für Lundgren ziemlich schwach, 7. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwerter des Königs - Zwei Welten (DVD)
Uwe Boll und Dolph Lundgren... eine für mich sehr reizvolle Kombination, hat Uwe Boll doch in der Vergangenheit gezeigt, dass er (wenn er denn mal will) durchaus gute Filme zustande bringt. Lundgren-Filme schau ich mir eh seit jeher immer wieder gerne an, von daher war ich auf die Fortsetzung von "Schwerter des Königs" schon sehr gespannt. Aber auch als Fan des Schweden muss man leider sagen... der Film ist einfach grottenschlecht!

Zur Handlung muss man nicht viel sagen, Lundgren (Karatelehrer, selbstverständlich mit Kriegstrauma) wird zuhause plötzlich von zwei dunklen Gestalten angegriffen, bekommt Hilfe von einer ebenso plötzlich auftauchenden Frau und wird von dieser durch ein Zeittor mitten ins Mittelalter katapultiert. Dort wird er für den "Auserwählten" gehalten, der die "heilige Mutter" töten soll, die für eine Seuche im Land verantwortlich ist. Natürlich kommt alles ganz anders...

Klar, die Story ist totaler Schwachsinn, mit der richtigen Portion Selbstironie allerdings reicht sowas allemal für einen unterhaltsamen Filmabend. Leider nimmt Boll seinen Film (trotz einiger pseudowitziger Szenen) viel zu ernst. Daher fallen die zahlreichen Fehler noch offensichtlicher ins Auge. So wundert es Lundgren nach zwei Minuten gar nicht mehr, dass er plötzlich im Mittelalter gelandet ist. Er bringt einfach einen lockeren Spruch nach dem anderen und haut völlig unmotiviert seine Gegner in billigen Kampfszenen zu Klump. Auch die Ausstattung des Films ist einfach nur lachhaft. Sicher, einen "Herr der Ringe" konnte man hier nicht erwarten, trotzdem fragt man sich ständig, wo das Millionenbudget des Films geblieben ist. Die Burg ist mehr als peinlich, auch die Kostüme der Darsteller (besonders des Königs) wirken eher belustigend als authentisch. Der CGI-Drache am Ende ist da in Anbetracht der Umstände noch das Gelungenste.
Tolle Darstellerleistungen gibts hier natürlich nicht zu sehen, aber bis auf den Darsteller des Königs gibts auch keine Totalausfälle zu verzeichnen. Lundgren selbst überzeugt einmal mehr durch sein Charisma, wirkt aber dennoch über weite Strecken reichlich unmotiviert. Dass er erst mit mehr Geld gelockt werden musste, wie Uwe Boll im Audiokommentar zugibt, spricht Bände.

Wie so oft bei Boll, ist auch hier der Audiokommentar wieder interessanter als der eigentliche Film. Gewohnt unterhaltsam und ohne falsche Scheu erzählt er von den Schwierigkeiten, den Film zu finanzieren, lästert über seine Darsteller und lässt sich ausgiebig über das drohende Ende des Independentfilms aus. Hier wird auch überdeutlich, dass Boll in erster Linie Produzent und kein Regisseur ist, was man dem Film leider auch ansieht.

Fazit: Auch Dolph Lundgren Fans sollten sich zweimal überlegen, ob sie sich das hier antun wollen. Klar, irgendwo ist der Film leidlich unterhaltsam und in der Gruppe kann man sich durchaus amüsieren, dennoch haben wir es hier mit einem wirklich schwachen Film zu tun. Mit Lundgren-Bonus und dafür, dass ich viel gelacht habe, gibts gerade noch 2 Sterne.


Volbeat - Live From Beyond Hell / Above Heaven (2 DVDs
Volbeat - Live From Beyond Hell / Above Heaven (2 DVDs
DVD ~ Volbeat
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 13,49

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Fan!, 18. Dezember 2011
Ich hatte das Glück, Volbeat im November 2011 in Luxemburg erleben zu dürfen und bin spätestens seit diesem genialen Konzert großer Fan der vier Dänen. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf diese DVD, zählen Volbeat doch völlig zu Recht zu den besten Live-Bands der letzten Jahre. "Live From Beyond Hell/Above Heaven" zeigt die Jungs dann auch erwartungsgemäß in Topform. Die erste DVD beinhaltet eine komplette Show, die 2010 in Kopenhagen mitgeschnitten wurde. Vom ersten Song "The Mirror and the Ripper" (allein der Moment, in dem der Vorhang fällt, rechtfertigt schon fast den Kauf) bis zum abschließenden "The Human Instrument"... Volbeat begeistern durch tolle Songs, Spielfreude und eine wirklich gelungene Live-Show. So gut wie jeder Klassiker ist hier vertreten, nur "Still Counting" habe ich beim Dänemark-Gig vermisst. Meine persönlichen Highlights des Konzerts sind "Sad Man's Tongue", "Mary Ann's Place" und "Pool of Booze, Booze, Booza/Boa", doch auch die anderen Songs überzeugen auf ganzer Linie. Lediglich "Evelyn" sticht durch das Gegrunze des Gastsängers L G Petrov etwas heraus. Kein schlechter Song, aber für mich auch kein Muss auf einem Volbeat-Konzert. Ansonsten ein nahezu perfekter Auftritt, auch wenn es von meiner Seite aus gerne ein bis zwei Gastmusiker hätten weniger sein dürfen.
Auf der zweiten DVD zeigen Volbeat dann eindrucksvoll, dass sie sowohl kleine wie große Bühnen beherrschen. Hier erwarten den Fan drei Songs vom Rock am Ring-Auftritt 2011 sowie sieben Songs (u.a. "Still Counting", "I only wanna be with you") von einem Club-Gig in Kalifornien. Gerade von diesem Auftritt hätte ich gerne noch mehr gesehen. Abgerundet wird das Ganze von einer Dokumentation, in der vor allem die Gastmusiker zu Wort kommen.
Insgesamt eine tolle Veröffentlichung und ein Muss für jeden Fan!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2011 6:33 PM CET


Red Scorpion (Limited Special Steelbook Edition, Uncut)
Red Scorpion (Limited Special Steelbook Edition, Uncut)
DVD ~ Dolph Lundgren
Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 5,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich ungeschnitten!, 1. Dezember 2011
Nikolai Rachenko (Dolph Lundgren) ist der beste Elite-Soldat der russischen Regierung. Sein neuester Auftrag führt ihn nach Afrika, wo er den Rebellenführer Sundata liquidieren soll. Das Attentat misslingt, Nikolai wird wegen angeblichem Verrat zum Tode verurteilt. Nachdem ihm die Flucht gelungen ist, erkennt er, dass er zu lange auf der falschen Seite stand und schließt sich den Rebellen an...

Nachdem "Red Scorpion" in Deutschland bisher nur mal mehr, mal weniger geschnitten veröffentlicht wurde, liegt nun endlich auch hierzulande die absolut ungekürzte "Unrated"-Fassung vor. Wer die FSK-18 Fassung von MIB kennt, sollte allerdings nicht allzu viel neues Material erwarten. Die "Unrated"-Fassung ist ca. 2 Minuten länger, beinhaltet jedoch auch eher uninteressante Szenenerweiterungen. Lediglich ein Flammenwerfer-Angriff auf ein Dorf sowie die etwas längere Foltersequenz sind hier meines Erachtens nach von Interesse. Dennoch ist diese Version selbstverständlich die beste Fassung des Films, auch lohnenswert für Besitzer der alten Fassung.

Der Film selbst ist sowas wie ein kleiner Klassiker seines Genres, und das durchaus zurecht, auch wenn er sicher nicht zu den stärksten Arbeiten von Dolph Lundgren zählt. Zum einen fallen vor allem in der Mitte des Films einige Längen auf, zum anderen ist die Story nicht nur lächerlich und teilweise fast schon trashig, sondern auch recht fragwürdig umgesetzt worden. So wird an den Russen, wie in so vielen Actionfilmen der 80er Jahre, kaum ein gutes Haar gelassen, was vor allem an der Figur des amerikanischen Journalisten deutlich wird, der einen rassistischen Spruch nach dem anderen bringt. Aus heutiger Sicht wirkt dieser Umstand natürlich reichlich naiv und unfreiwillig komisch, was dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil. Außerdem gehts hier in erster Linie um die Action, und die ist teilweise spektakulär inszeniert. Gerade der Showdown weiß durch gelungene Pyroeffekte und einige Härten zu gefallen. Schauspielerisch darf man natürlich nicht allzu viel erwarten. Lundgren spielt im Rahmen seiner Möglichkeiten ganz solide, profitiert aber wie in den meisten seiner anderen Rollen eher von seinem Charisma als von darstellerischem Können.

Die DVD kommt im schicken Steelbook und beinhaltet den Film in angemessener Bild- und Tonqualität. Lediglich einige Tonsprünge sind bei den hinzugefügten Szenen zu verzeichnen. Diese sind nicht nachsynchronisiert und wurden lediglich deutsch untertitelt. Leider wurde bei den Extras gespart, nur eine Trailershow hat es auf die DVD geschafft. Dafür gibt es ein informatives Booklet, das unter anderem auf die Zensurgeschichte sowie den negativen Ruf des Films eingeht.

Fazit: "Red Scorpion" besticht durch toll inszenierte Actionsequenzen, ist durch seine hohle Story allerdings kaum ernstzunehmen. Dennoch zurecht ein kleiner Klassiker des Actionfilms, auch wenn er mit ähnlich gelagerten Filmen aus den 80ern nicht ganz mithalten kann. Der objektive Filmfan kann gerne ein bis zwei Sterne von meiner Wertung abziehen, für jeden Fan des 80er Jahre Actionfilms ist diese DVD jedoch ein Muss!


Kein Titel verfügbar

39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ultimative Horrorfilm!, 29. November 2011
Die Franzosen haben in den letzten Jahren gezeigt, wie qualitativ hochwertiger und grenzüberschreitender Horror auszusehen hat. Nach dem tabulosen Blutbad "Inside" hatte ich hohe Erwartungen an "Martyrs", wurde dieser doch schon im Vorfeld als einer der, wenn nicht der härteste Film überhaupt angekündigt. Vorne weg, "Martyrs" ist meiner Meinung nach tatsächlich einer der härtesten und schockierendsten Filme aller Zeiten, allerdings darf man hier kein Gemetzel wie in "Inside" oder "Frontiers" erwarten. Natürlich gibt es einige überaus brutale Szenen, vergleichbares wurde aber schon in vielen anderen Filmen gezeigt. Was den Film in meinen Augen einzigartig macht, ist seine enorme psychische Härte, die den "normalen" Zuschauer schnell an seine Grenzen bringen dürfte. Die Story, die hier erzählt wird, macht durch die eiskalte Kaltblütigkeit wirklich sprachlos. "Martyrs" beginnt wie ein gewöhnlicher Rache-Thriller, schafft es aber, den Zuschauer durch unvorhersehbare Wendungen immer weiter in seinen Bann zu ziehen. Damit der Film seine volle Wirkung entfalten kann (und er wirkt definitiv nach!), sollte man ihn möglichst unvorbereitet sehen. Daher wird hier auch ganz bewusst nicht weiter auf die Story eingegangen. Auch sollte man vorsichtig sein, welche Rezensionen man sich hier durchliest, vereinzelte enthalten massive Spoiler, die einem den Filmgenuss (sofern man bei "Martyrs" überhaupt von Genuss sprechen kann) wirklich versauen könnten. Sieht man sich den Film allerdings ohne Vorwissen an, erwartet den Zuschauer ein beispielloser Horrorfilm mit einer Tiefenwirkung, wie ich sie auch als langjähriger Horrorfan noch nicht erlebt habe. Zu dieser Wirkung trägt natürlich nicht nur die Story bei, auch die Darsteller machen einen hervorragenden Job. Besonders die beiden Hauptdarstellerinnen Morjana Alaoui und Mylene Jampanoi spielen beängstigend real. Make Up-Effekte, Kamera und besonders der Soundtrack sind ebenfalls auf hohem Niveau, handwerklich gibt es hier wirklich gar nichts zu beanstanden.

Fazit: Regisseur Pascal Laugier hat mit "Martyrs" einen der für mich besten Horrorfilme aller Zeiten erschaffen, der aufgrund seiner Kompromisslosigkeit jedoch nur von abgehärteten Zuschauern gesehen werden sollte. Keinesfalls ein weiterer stumpfer Folterfilm, sondern ein intelligenter, intensiver Angriff auf den Zuschauer.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2012 5:40 PM MEST


Stromberg 5 (Limited Pop-Up Edition) [3 DVDs] [Limited Edition]
Stromberg 5 (Limited Pop-Up Edition) [3 DVDs] [Limited Edition]
DVD ~ Christoph Maria Herbst
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 26,88

19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine reine Comedy mehr, dennoch großartig, 11. November 2011
"Stromberg" ist meiner Meinung nach die beste deutsche Comedy-Serie. Nach drei genialen Staffeln folgte eine immer noch absolut sehenswerte, aber nicht mehr ganz so herausragende vierte Staffel. Waren die ersten Staffeln noch mehr oder weniger reine Comedy mit vereinzelt ernsten Momenten, so traten diese im vierten Durchgang teilweise fast schon in den Vordergrund. Eine Entwicklung, die in der fünften Staffel fortgeführt wird. Klar, es gibt in jeder Folge wirklich witzige Momente und wieder brüllend komische Sprüche, allerdings geht es insgesamt doch wesentlich ernster zu als zu Beginn der Serie. Mehr als einmal gibt es kleinere oder größere Schicksalsschläge, die den Zuschauer doch etwas nachdenklich zurücklassen. Dennoch ist die aktuelle Staffel in meinen Augen gelungener als die vierte. Das liegt zum einen daran, dass Stromberg nach dem Finsdorf-Abstecher wieder in der Capitol tätig ist, zum anderen wirkt so mancher Charakter wieder sympathischer als zuletzt. So war Ernie natürlich schon immer... naja, komisch, aber in der vierten Staffel fiel es des öfteren schon schwer, sich über seine depressiven Phasen zu amüsieren. Tanja dagegen mutierte zur überforderten, ständig keifenden Zicke, die mit zunehmender Dauer einfach nur noch nervte. Besonders diese zwei Charaktere wurden nun wieder etwas gemäßigt, was der Serie auf jeden Fall gut tut.
Ein Kritikpunkt, der allerdings auch hier wieder auftritt: Die Ereignisse in der Capitol wirken gelegentlich schon etwas übertrieben. So ist es natürlich ziemlich unrealistisch, dass Stromberg nach seinen zahllosen Eskapaden wieder in der Capitol tätig ist und in der zweiten Folge sogar die Gesamtleitung übernimmt. Auch erinnern die Vorgänge in der Schadensregulierung (mehr noch als bisher) eher an Kindergarten als an Arbeit. Da man es hier aber mit einer Unterhaltungsserie zu tun hat, sollte man diesen Kritikpunkten nicht zuviel Gewicht beimessen. Man stelle sich nur mal eine realitätsnahe Serie über die Arbeitsvorgänge in einer Versicherungsfirma vor...
Die Darsteller spielen wie gewohnt hervorragend. Durch deren tolle Leistung sowie den Doku-Stil hat man meistens gar nicht den Eindruck, dass hier Rollen gespielt werden, so sehr haben alle Beteidigten ihre jeweiligen Charaktere mittlerweile verinnerlicht. Dies gilt natürlich insbesondere für Christoph Maria Herbst, den man sich inzwischen wohl kaum mehr in anderen Rollen vorstellen kann.
Alle Folgen sind durchweg gelungen, echte Aussetzer gibts hier nicht. Highlights sind in meinen Augen die Episoden "Malik", "Frau Papenacker" sowie "Cheyenne", aber auch die restlichen sieben Folgen können zum größten Teil restlos überzeugen.

Die "Limited Pop-Up"-Edition bietet einen aufklappbaren Papp-Schreibtisch und als witzigen Bonus einen Capitol-Bleistift, Stromberg-Visitenkarten und einen Stickerbogen. Die zehn Folgen sind auf den ersten zwei DVDs verteilt, die dritte DVDs beinhaltet einen verlängerten Directors Cut der Episode "Jonas" samt Kommentar sowie eine Dokumentation.

Fazit: Auch im fünften Durchgang sorgt "Stromberg" wieder für tolle Unterhaltung. Eine reine Comedy darf man allerdings nicht mehr erwarten, dafür gibts doch zuviele ernste Momente. Dennoch gibts natürlich mehr als genug zum Lachen, was zum großen Teil an einem wieder einmal überragenden Christoph Maria Herbst und seinen genial-bösartigen Sprüchen liegt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2011 12:35 PM CET


7 Days -  Störkanal Edition (Digipack mit Booklet)
7 Days - Störkanal Edition (Digipack mit Booklet)
DVD ~ Rémy Girard

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äußerst unbequemes Rachedrama, 4. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein achtjähriges Mädchen wird vergewaltigt und umgebracht. Der Vater schafft es, den mutmaßlichen Täter zu entführen und verschleppt ihn in eine verlassene Waldhütte. Sieben Tage lang soll der Mörder für seine Tat bezahlen...

Berechtigt das Leid des Vaters ihn dazu, sich über das Gesetz zu stellen? Steht er durch die Rache auf einer Stufe mit dem Mörder seiner Tochter? Das sind nur einige Fragen, die sich dem Zuschauer bei "7 Days" stellen. Einfache Antworten bekommt man hier natürlich nicht. Einerseits hat man Verständnis für den Vater und seine Taten, andererseits hat man bei der ein oder anderen Szene sogar Mitleid mit seinem "Opfer". Der Film stellt sich auf keine Seite, weder glorifiziert er die Rache des Vaters, noch verurteilt er sie. Regisseur Daniel Grou zeigt einfach in kalten Bildern die Folter eines Verbrechers und einen eigentlich friedfertigen Vater, der letztendlich an seinen Taten zu zerbrechen droht. Diese Taten werden auch recht brutal in Szene gesetzt, von einem Splatterfilm wie z.B. "Hostel" ist man hier aber weit entfernt. Trotzdem wirkt "7 Days" allein wegen seiner Thematik sehr viel härter als so mancher "Torture Porn".
Handwerklich ist der Film absolut erstklassig umgesetzt worden. Die farbarmen Bilder und die tolle Kameraarbeit sorgen für eine bedrückende Stimmung, außerdem kommt der gesamte Film ohne Hintergrundmusik aus, was die Trostlosigkeit noch unterstreicht. Alle Darsteller spielen hervorragend, neben den beiden Hauptdarstellern (Claude Legault, Martin Dubreuil) überzeugen vor allem Fanny Mallette als verzweifelte Mutter der ermordeten Tochter sowie Remy Girard als Detective. Dessen Story ist prinzipiell ebenfalls interessant, reißt den Zuschauer hin und wieder aber aus der eigentlichen Story. Auch wirken zwei Storyentwicklungen gegen Ende etwas unglaubwürdig, was den positiven Gesamteindruck aber keineswegs schmälert.

Bild und Ton der DVD sind optimal, allerdings wären mehr Extras wünschenswert gewesen. Außer einem Booklet und einer Trailershow gibt es hier nichts zu sehen. Allerdings sollte man dem Label "Störkanal" dankbar sein, dass sie einen solchen Film überhaupt in Deutschland rausbringen. Nach u.a. "Bedevilled" und "Taxidermia" wieder eine lobenswerte Veröffentlichung.

Fazit: Trotz diverser Folterszenen kein "Torture Porn", sondern ein beklemmendes, intensives und hartes Rachedrama, das nachwirkt. Aufgrund kleinerer Schwächen ganz knapp an 5 Sternen vorbei, trotzdem unbedingt sehenswert. Starke Nerven vorausgesetzt.


The Fighter
The Fighter
DVD ~ Christian Bale
Preis: EUR 4,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme des Jahres, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Fighter (DVD)
Micky Ward, ein Boxer aus der Arbeiterklasse, wird von seinem Bruder trainiert und von seiner Mutter gemanagt. Sein Bruder Dicky war früher selbst ein erfolgreicher Boxer, ist mittlerweile aber drogenabhängig und durch seine Unzuverlässigkeit keine große Hilfe für Micky. Als Dicky ins Gefängnis muss und Micky die Barfrau Charlene kennenlernt, beschließt er, sich von der Familie zu lösen und mit einem neuen Manager einen Neuanfang zu wagen...

Regisseur David O. Russell gelang mit "The Fighter" ein großartiger Film, der unter anderem mit seiner mitreißenden Inszenierung sowie den wirklich tollen Darstellern punkten kann. Vor allem die Nebenrollen sind überragend. Melissa Leo und Amy Adams zeigen tolle Leistungen. Christian Bale aber spielt mal wieder alle an die Wand. Er verkörpert den drogenabhängigen Dicky absolut brilliant. Der Oscar ist wirklich mehr als verdient. Auch Mark Wahlberg ist in der Hauptrolle mehr als sehenswert, verblasst neben seinen Kollegen allerdings etwas, was aber auch an seiner Rolle liegt.
Kamera, Schnitt und der rockige Soundtrack bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau.
Wie auch in "Million Dollar Baby" steht hier nicht unbedingt der Boxsport im Mittelpunkt, vielmehr hat man es mit einem Familiendrama zu tun. Wenn dann aber gekämpft wird, ist das durch die Inszenierung im Stil einer TV-Übertragung absolut fesselnd in Szene gesetzt. Ein Stilmittel, das schon in "Rocky Balboa" hervorragend funktionierte.
Wirkliche Kritikpunkte gibts hier eigentlich nicht, lediglich vereinzelte Sportfilm-Klischees fallen vor allem gegen Ende auf, diese wirkten auf mich aber nicht weiter störend.

Die DVD hat einige interessante Extras zu bieten, unter anderem einen Audiokommentar von David O. Russell sowie eine Dokumentation über den wahren Micky Ward.

Fazit: "The Fighter" ist großartiges Schauspielerkino. Unterhaltsam und ohne Längen in Szene gesetzt, hätte der Film meiner Meinung nach mehr als zwei Oscars verdient. Für mich einer der Filme des Jahres!


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