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Beiträge von Charlotte Hölling
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Rezensionen verfasst von
Charlotte Hölling
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Das kalte Land - Roman
Das kalte Land - Roman
von Brigitte Blobel
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Ende völlig verhunzt – schade, 5. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Das kalte Land - Roman (Taschenbuch)
Bis fast zum Ende hätte ich dem Roman fünf Sterne gegeben allein wegen des feinen Erzählstils und der geschickt aufgebauten Spannung. Ein paar nervende Weitschweifigkeiten hätten mein Urteil nicht beeinträchtigt.

In schönster Erzählmanier fließt dieser Roman dahin – er erinnerte mich an Werke um die vorherige Jahrhundertwende. Mitunter wunderte ich mich, dass die Handelnden Auto fahren und Handys benutzen.
Die Heldin Leonie wird als unnahbare, aber faszinierende Persönlichkeit beschrieben, die sich jedoch vor allem durch Schweigen um ihre Person und ihre Vergangenheit auszeichnet. Ihr Mann schweigt ebenfalls und fragt nicht. Und diese Eigenschaft hat auch die fünfzehnjährige Tochter übernommen, die selbst auf einfachste Fragen die Antwort verweigert.
Nun fädelt die Autorin Leonies Geschichte gekonnt ein, und man versteht, warum Leonie schweigt. Sie hat als Jugendliche verstörende Erlebnisse hinter sich und keinerlei Rückhalt, keine Bezugspersonen. Die Begegnung mit ihrem Ehemann Tjark kommt einer Rettung gleich.
Im kleinen norddeutschen Küstenort gilt die Unnahbare jedoch als fremd und suspekt. Sie wird abgelehnt und ausgegrenzt.
Sie hat aber ein Geheimnis, ein Mitbringsel aus ihrer Vergangenheit - eine wertvolle Oboe.

Ich war als Leserin hingerissen, als die dreiunddreißigjährige Leonie beschließt, dieses Instrument zu lernen und sich zu Privatunterricht anmeldet. Doch was hat es mit der Oboe auf sich? Woher hat Leonie sie? Das registrierte Instrument steht auf einer Liste als gestohlen.
Währenddessen distanziert sich die Tochter Annkatrin mehr und mehr, geht ihrer eigenen Wege und gerät in eine gewalttätige Clique.
Der einfühlsame Dorfpolizist hat die Aufgabe, einen Einbruch aufzuklären und die Täter dingfest zu machen – und leider gibt es einen Zusammenhang zwischen den Tätern und Annkatrin.
Dann wird ein Attentat auf eine Lehrerin von Annkatrin verübt.
Ich bin dem Geschehen mit absoluter Spannung gefolgt, mochte das Buch nicht aus der Hand legen und fieberte dem aufklärenden Ende entgegen.

Und plötzlich war das Buch zu Ende. Der bisher umsichtige Dorfpolizist rennt dappisch um das Haus der verängstigten Lehrerin herum, vergisst offenbar, eine Taschenlampe einzuschalten oder hat gar keine dabei, prallt mit der Protagonistin zusammen und erschießt sie dabei. Punkt aus – Ende.
Mann, ich war sauer!

Inwieweit war Annkatrin an dem Attentat beteiligt? Was hatte es mit dem vollen Benzinkanister aus dem Schuppen ihrer Eltern auf sich, der im Haus der Lehrerin explodiert war? Und wieso roch Annkatrins Anorak nach Benzin?
Und außerdem – wie war Leonie an die Oboe gekommen? Ich habe die Seiten noch einmal nachgelesen, speziell 259. Der todgeweihte Bertrand sagt: „Ich werde sie dir schenken.“ (Er sagt nicht: „Ich schenke sie dir, hier hast du sie.“) Es findet keine Übergabe statt; auch hätte die Tante ihr das Instrument sicherlich weggenommen. Hat Leonie den Sterbenden noch einmal aufgesucht? Warum war die Oboe als gestohlen registriert, wenn er sie ihr doch geschenkt hat?

Frustriert saß ich mit diesen Fragen da. Mir scheint, die Autorin hatte einfach keine Lust mehr, die verschiedenen Fäden ihres Romans zusammen zu fügen. Da lässt sie die Heldin sterben und aus ist es. Aber sie wäre besser beraten gewesen, dann doch bestimmte Handlungsstränge ganz herauszunehmen. Die Sache mit dem Benzinkanister, das Attentat auf die Lehrerin und den Anorak zum Beispiel.
Stattdessen hätte ich die Beschreibung einer schönen letzten Begegnung mit dem Musiker Bertrand gut gefunden, wo Leonie das Instrument entgegen nimmt. Außerdem eine Erklärung, warum die Oboe dann als gestohlen registriert wurde – von wem beispielsweise? Und ehrlich gesagt hätte meiner Meinung nach Leonie auch nicht sterben müssen, sondern ganz einfach nur Oboe spielen brauchen.
Also weniger Krimi und mehr Roman.
Wie schon geschrieben: Schade. Mit diesem unfertigen Ende einfach nur frustrierend.
Ich wünschte, die Autorin würde meine Rezension lesen und mich darüber aufklären, was sie sich dabei gedacht hat.


Parkscheibe in Lederoptik aus Kunstleder 11x 15cm
Parkscheibe in Lederoptik aus Kunstleder 11x 15cm
Wird angeboten von presento24
Preis: EUR 1,50

5.0 von 5 Sternen Scheppert nicht dauernd laut durchs Auto - absolut ok., 25. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Parkscheibe fasst sich gut an und erfüllt ihren Zweck. Der große Vorteil des lederartigen Kunststoffs ist, dass die Scheibe nicht permanent laut durchs ganze Auto scheppert beim Bremsen oder durch Kurven fahren, wenn man sie vorn liegen lässt (passiert mir dauernd). Das ist bei Hartplastik der Fall vor allem bei geringer vorderer Ablagefläche - wie bei meinem Ford Ka zum Beispiel. Diese Parkscheibe bleibt sogar meistens liegen.
Ich bin insofern zufrieden mit meinem Kauf und kann das Teil durchaus empfehlen.


3in1 KFZ Trio Kombitasche Verbandstasche + Warnweste + Warndreieck Erste Hilfe Set nach NEUE DIN 13164-2014 Sanitätstasche
3in1 KFZ Trio Kombitasche Verbandstasche + Warnweste + Warndreieck Erste Hilfe Set nach NEUE DIN 13164-2014 Sanitätstasche
Wird angeboten von bauelemente-oelscher
Preis: EUR 18,29

5.0 von 5 Sternen Alles was man braucht, 25. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In dieser Kombitasche ist alles, was man braucht und was gesetzlich vorgeschrieben ist, zu einem wirklich günstigen Preis. Die kleine längliche Tasche lässt sich auch gut im Auto verstauen. Die Qualität lässt für mich ebenfalls keine Wünsche offen.
Ich kann diese Kombitasche deshalb voll und ganz empfehlen.


Zweimal lebenslänglich: Von einer, die auszog, das Heiraten zu lernen
Zweimal lebenslänglich: Von einer, die auszog, das Heiraten zu lernen
von Rebecca Niazi-Shahabi
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Wohl nur für Betroffene, 25. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vom Witz der Autorin durch andere Werke voreingenommen, bestellte ich dieses Buch, welches mich aber nicht hingerissen und auch nicht amüsiert hat. Es ist wohl nicht mein Thema. Zwar beschreibt Rebecca Niazi-Shahabi zwischendurch auch treffende psychologische Heiratsgründe jenseits der "großen Liebe" (z.B. Isolation in einer Gesellschaft der Paarbeziehungen), doch insgesamt habe ich mich durch die vielen Beispiele großer Hochzeits-Feierlichkeiten hindurch gelangweilt. In welcher Lokalität welche Gesellschaftsspiele mit Hunderten von Gästen empfehlenswert sind oder nicht...
Immerhin: Der Schluss des Buches ist überraschend. Vielleicht hätte sich das Thema mehr für eine Kurzgeschichte geeignet ohne die seitenfüllenden Empfehlungen zum Heiraten.
Ganz glaubwürdig ist das Ende m.E. aber auch nicht, denn - aufgeschoben ist eben doch oft aufgehoben.

Doch Leuten, die ein rauschendes Fest feiern wollen und auch das nötige Kleingeld dazu haben, mag dieses Buch dazu als Ratgeber dienen.


Keine Geschenke erhalten die Freundschaft: Die schönsten Präsente von Fototasse bis Salzteigschmuck
Keine Geschenke erhalten die Freundschaft: Die schönsten Präsente von Fototasse bis Salzteigschmuck
von Rebecca Niazi-Shahabi
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Thema, guter Appell zum Nichtschenken, 25. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich bringt mal jemand das leidige Geschenkethema auf den Tisch. Rebecca Niazi-Shahabi schildert anschaulich, wohin die Freude des Schenkens inzwischen ausgeartet ist: In Pflichtgeschenke, die völlig unnötig, oft auch unbrauchbar und meistens gar nicht mehr erwünscht sind. Wir brauchen mehr Mut, das Schenken zu unterlassen, wenn die zu beschenkende Person nichts braucht bzw. alles hat und sich nichts wünscht. Wie erzählte mir einmal eine alte Freundin, welche Kindern Flötenunterricht gab: "Inzwischen habe ich bestimmt schon über hundert Teelicht-Halter, ich weiß nicht, wohin ich damit soll. Aber jedes Kind bringt mir zu jedem Anlass wieder so ein Ding mit."
Man möchte nicht unfreundlich sein, möchte den Geber ehren, wird aber überhäuft und wie die Autorin treffend sagt: "zugemüllt" mit Dingen, die man in seiner Wohnung ebenso wenig haben will wie auf Balkon und im Garten.
Etwas redundant fand ich die allzu vielen Beispiele; das "Geschenkpapier" fand ich ebenfalls etwas fehl am Platze, wenn ich auch den Appell gut finde, Umwelt und Natur doch nicht mit diesen Unmengen an Geschenkpapier überzustrapazieren, welche gleich im Papierkorb landen - ein sehr wertvoller Gedanke.

Insofern ist das Buch wirklich empfehlenswert und bringt hoffentlich so viele Leser wie möglich vom sinnlosen Schenken ab.


Nett ist die kleine Schwester von Scheiße: Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen
Nett ist die kleine Schwester von Scheiße: Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen
von Rebecca Niazi-Shahabi
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlüssig und auch nicht bis zum Ende gedacht, 15. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hätte ich als Erstes dieses Buch der Autorin gelesen, hätte ich wohl kein weiteres Buch von ihr gekauft. Doch fand ich „Ich bleib so scheiße, wie ich bin“ geradezu köstlich; es hat mir sehr aus der Seele gesprochen. Das tut das vorliegende Buch hier nicht.

Zwar ist das Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und weniger Heuchelei sich selbst und Anderen gegenüber erfrischend und richtig.
Deshalb war ich bis knapp Mitte des Buches auch durchaus einverstanden.
Die Autorin beschreibt schlechte Verhaltensweisen allgemein und die spezieller prominenter Personen im Einzelnen – und wie diese Promis damit wirkten. Allerdings muss man schon da kritisch bleiben, denn einfach nur Danebenbenehmen verhilft m.E. keineswegs zu einer steilen Karriere. Man erfährt nur nichts von den Vielen, die sich daneben benahmen und genau deshalb sämtliche Chancen vermasselt haben. Es kommt schon immer darauf an, wer was macht. Zum Hochkommen gehört nicht nur Danebenbenehmen, sondern oftmals auch Sich-Prostituieren – oder man ist oben und kann sich alles herausnehmen, z.B. weil man ohnehin der Oberschicht angehört.
Doch dann (ab Mitte des Buches) gibt es klare Verhaltensanweisungen. Demnach muss man sich unbedingt daneben benehmen, um mehr Beachtung und gar Erfolg zu bekommen. Der Widerling Kinski wird allzu oft angeführt. Nun weiß ich nicht, wie der sich hochgedient hat, bevor er sich seine Menschen verachtenden Allüren erlauben konnte. Wäre seine Umgebung im Übrigen so gerade heraus, wie die Autorin es empfiehlt, wäre er mit seinem Verhalten gar nicht durchgekommen. Und auch einen filmischen Gangsterboss kann ich nicht als Vorbild für mich anerkennen. Ein solches Gangster-Charakterbild ist reines Klischee – eine Mär von der angebliche Männlichkeit, Stärke und Überlegenheit. Der Filmboss ist brutal gegenüber seinen Kumpeln, und das übertüncht schwere psychische und charakterliche Mängel.
Auch widerspreche ich der Autorin, wenn sie meint, ein fairer freundlicher Chef könne sich nie durchsetzen. Ein Laissez-fair-Führungsstil kann durchaus Autorität vermitteln, bewirkt dazu sogar große Loyalität bei den Untergebenen, welche so einer Persönlichkeit notfalls ins Grab folgen. Das können die beschriebenen Ekel nicht im Entferntesten erreichen, sie müssen Druck ausüben, um respektiert zu werden.
Es kommt in Wahrheit auf etwas anderes an als Danebenbenehmen und Gemeinsein.
Den angeführten Zen-Guru finde ich ebenfalls einfach nur abstoßend. Es muss schon jemand masochistische oder Selbstbestrafungs-Tendenzen haben, um so jemandem hinterher zu schleimen. Ganz frei ist die Autorin davon auch nicht, denn sie beschreibt sichtlich geschmeichelt, dass der Guru sie nicht rauswirft, sondern sogar mit ihr spricht.
Ich denke: Ob Kinskis, Gurus oder sonstige Führer – sie wären allesamt nichts ohne ihre sich selbst verleugnenden Anhänger. Sie sind also nicht erfolgreich, weil sie sich daneben benehmen, sondern weil ihre Anhänger, Untergebenen oder sonstwie Abhängigen darauf dressiert sind, brav und unterwürfig zu sein. Das eine bedingt das andere. Wären alle selbstbewusst, hätte das Danebenbenehmen keine Chance.
Und wenn alle brutal und gemein sind, ist erstens die laut Buch damit zu erzielende Vorrangstellung nicht mehr leichter zu erreichen, und die Welt zweitens nicht mehr sehr lebenswert.

Schlussendlich empfinde ich einen inhaltlichen Widerspruch im Buch. Also entweder steht man zu seinen Gefühlen, oder man verstellt sich, um etwas zu erreichen.
Das wird besonders deutlich im Abschnitt über Beziehungen, wo die Autorin dazu auffordert, zickig und unberechenbar zu sein, um Erfolg zu haben. Andererseits soll aber jeder zu seinen Gefühlen stehen. Das passt nicht. Wenn ich mich freue, jemanden kennen gelernt zu haben, soll ich mich also doch verstellen und so tun, als interessiere derjenige mich nicht, um attraktiver zu sein. Kann schon sein, dass das häufig funktioniert, aber damit ist doch die Beziehung von Anfang an auf neurotischen Verhaltensweisen aufgebaut. Gut, man mag damit zum Ziel kommen, aber bekommt man wirklich, was man möchte? Also wenn sich bei mir jemand zickig verhält, lasse ich diese Person fallen. Und wenn jemand Spielchen mit mir treibt – solche, wie die Autorin sie empfiehlt wie, nicht ans Telefon gehen, warten lassen etc. – lasse ich diese Person in dem Moment fallen, wo ich das Spiel durchschaue.
Ebenso fragwürdig finde ich die Aufforderung zur erlernenden Unfähigkeit (sich selbst disqualifizieren), um andere für sich arbeiten zu lassen.
Und was ist generell an so einem Verhalten anders als an dem üblichen, von der Autorin kritisierten angepassten Verhalten? Diese Verhaltensvorschläge beziehen sich nur darauf, wie man auf andere Menschen wirken soll, womit man aber nicht authentisch ist.
In jedem Fall zeigt man ein Verhalten, das einem nicht entspricht, um zum (vermeintlichen) Erfolg zu kommen. Die meisten meinen, dass das mit Bravsein gelingt, die Autorin vertritt die Ansicht, dass das mit Provozieren gelingt – aber es eint doch alle darin, dass sie sich Verhaltensweisen antrainieren, um akzeptiert zu werden und Erfolg zu haben.
Vielleicht meint die Autorin, alle Menschen wären gleich, und alle würden gern provozieren?

Das Buch hat mich nicht überzeugen können. Ekelhaftes Benehmen ist m.E. keine geeignete Antwort auf ekelhaftes Benehmen. Eine Welt, in der alle nur rücksichtslos, widerlich und anmaßend – weil erfolgsgeil – sind, scheint mir nicht erstrebens- und lebenswert.
Aber sicherlich ist das Buch eine gute Diskussionsgrundlage über das, was wir wirklich wollen.


28 x Gaskartuschen 227g. MSF1a Kochmann
28 x Gaskartuschen 227g. MSF1a Kochmann
Wird angeboten von Guenstigkauf24 - Preise inkl. 19 % MwSt & Kostenloser Versand innerhalb Deutschland
Preis: EUR 29,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts auszusetzen, 15. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 28 x Gaskartuschen 227g. MSF1a Kochmann
Mangels Vergleichsmöglichkeiten kann ich die Kartuschen eigentlich nicht beurteilen, kann an ihnen aber auch nichts beanstanden. Es handelt sich aber um Kartuschen der Marke "Imex" und nicht, wie fälschlich angegeben und abgebildet um "Kochmann".
Sie sind auf jeden Fall preiswert, ließen sich anstandslos einsetzen, und brannten jeweils auch leer, wenn auch mit viel Gestinke. Ich kaufte sie für einen Gas-Heizstrahler, der nicht richtig funktionierte, weshalb ich ihn reklamierte. Drei Kartuschen habe ich mit dem Gerät verbraucht. Nun suche ich noch nach einem passenden Gerät für die restlichen Kartuschen :).


Hama Funk-Projektionswecker, mit Thermometer und Kalender, automatische Zeitanpassung, Projektor um 180° drehbar, weiß
Hama Funk-Projektionswecker, mit Thermometer und Kalender, automatische Zeitanpassung, Projektor um 180° drehbar, weiß
Preis: EUR 29,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine Uhr, die mir die Zeit auch nachts anzeigt, 15. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Projektionswecker wurde super schnell geliefert. Ich packte ihn gespannt aus. Schon allein optisch gefällt er mir. An der Rückseite fiel mir eine kleine Plastiklasche auf, die ich herauszog - und der Wecker sagte daraufhin piep und stellte sich binnen höchstens einer Minute selbst ein. Man braucht nicht einmal die Batterien einlegen, sie sind schon drin. Seitlich drückte ich den Schieber hoch, und die Uhrzeit wurde an die Decke geworfen.
Die kleine Bedienungsanleitung umfasst nur 6 Seiten, man muss also nicht viel lesen. Da es mir nicht auf die Weckfunktion ankommt - ich wache nachts höchstens hundert Mal von selbst auf - sondern nur auf die Projektion, brauchte ich alles eigentlich nur überfliegen.
Schnell das Netzteil eingestöpselt, und die Zeit wird kontinuierlich an die Decke geworfen in einem angenehmen unauffälligen Rot-Ton. An der Rückseite der Uhr gibt es zwei große Rollen. Mit der einen dreht man die projizierte Zeit, mit der zweiten stellt man das Bild je nach Deckenhöhe scharf. Natürlich kann man die Uhr auch einfach etwas drehen, will man die Projektion etwas anders ausrichten.

Funktioniert, ist unkompliziert, muss nie gestellt werden, sieht schön aus - und ist für mich sehr, sehr hilfreich, raubt mir doch sonst Lichteinschalten, Knöpfe drücken, Uhr vor Augen halten (Ohne Brille dabei oft Uhren oder Sonstiges vom Nachtisch runterschmeißen) auch noch den letzten Rest an Müdigkeit. Nun blinzele ich kurz hoch, sehe: Aha, erst halb drei. Kann noch weiterschlafen. Und schließe die Augen wieder.
Ich bin begeistert. Habe die Uhr gleich noch einmal für meine Freundin als Weihnachtsgeschenk bestellt.


Linde's - Kornkaffee - 500g
Linde's - Kornkaffee - 500g
Wird angeboten von Foodstore (Preise inkl. MwSt zzgl. Versand)
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sicher gute Qualität, aber Geschmacksache, 15. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich probiere mich mal so durch verschiedene Ersatzkaffees. Deshalb bestellte ich auch Linde's-Kornkaffee. Also im Vergleich zu reinem Zichorienkaffee und auch Lupinen-Kaffee (Lupresso) schmeckt mir der Kornkaffee nicht so besonders - Versuch macht eben kluch. Anderen geht es anders, Geschmack ist nun mal subjektiv.
Man kann den Linde's auch nicht filtern wie die zuvor genannten anderen Ersatzkaffees. Und schon gar nicht lässt er sich in der Espresso-Maschine zubereiten. Er verstopft alles, Filter und Einsätze. Man muss ihn aufbrühen und dann durchseien. Am Besten geht es tatsächlich mit Tee-Filtertüten. Man brüht also in der Filtertüte, lässt ihn ziehen, schwenkt ein paar Mal und zieht dann die Filtertüte heraus.
Aber wie gesagt: Er ist nicht so ganz mein Geschmack.
Das soll aber kein allgemeines Qualitätsurteil sein.


Gasheizer Gas Heizstrahler für den Aussenbereich mit Piezo Zündung
Gasheizer Gas Heizstrahler für den Aussenbereich mit Piezo Zündung
Wird angeboten von die-geschenkidee
Preis: EUR 35,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich nur! für Draußen! Sonst gefährlich!, 15. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie hier in der Beschreibung angegeben und wie es auch in der Bedienungsanleitung steht, eignet sich das Gerät ausschließlich! für eine Verwendung draußen.
Das habe ich bei meiner Bestellung ignoriert, weil doch in einigen Rezensionen stand, dass das Gerät kleine Räume schnell aufheize und sogar als Notfallheizung fungieren könne.
Dem muss ich hier ausdrücklich widersprechen. Das Gerät verfügt über keinerlei Sicherung, weder Zündsicherung noch Sauerstoffmangelsicherung. Geht die Flamme aus, strömt Gas in den Raum. Zum Beispiel geht die Flamme auch aus, wenn der Sauerstoff im Raum zu gering wird. In jedem Fall braucht man dann nur ein Feuerzeug oder einen Streichholz betätigen - und es macht "Wumm!" Außerdem kann man sich mit dem Gas vergiften.

Ich wollte aufgrund der entsprechenden Rezensionen meine nach außen geschlossene Loggia (4x2m) damit ab und an wärmen und trocken heizen, wie auch einen mit Verglasungsfolie überdachten als Wintergarten genutzten Lichtschacht (6x1,70m). Dafür eignet sich das Gerät nicht! Es heizte die kleine Loggia nicht genügend auf; erreichte bei einer Ausgangstemperatur von 10 Grad C gerade mal 13 Grad C. Im Lichtschacht ist Wärme nur direkt vor dem Gerät zu spüren. Beide Räume habe ich mit kleinen Heizlüftern (2000 W) schon schön warm bekommen, wollte aber eine Flamme zum besseren Trocknen, auch hat der Lichtschacht keine Steckdose.

Doch nun zur Anwendung:
Die Bedienungsanleitung gibt den Zündvorgang falsch an. Man muss zuerst den Gasring ziehen, dann sofort den Zündfunken erzeugen - nicht umgekehrt, das geht nicht.
Ich probierte also erst einmal herum, kriegte das Ding nicht an. Irgendwann gab es eine Stichflamme - das Ding lief. Aber es stank nach Gas. Ich hatte in der sowieso schlecht abgedichteten Loggia die Lüftung offen. Aber so effektvoll ist das mit der Wärme dann nicht, wenn man immerzu den kalten Wind hereinziehen lassen muss. Der penetrante Gasgeruch hörte auch nicht auf. Ich überwachte das Gerät mit großem Argwohn solange, bis die Kartusche leer war (gut drei Stunden). Las noch einmal alle Einzelheiten der Bedienungsanleitung. Aha, man soll das Gerät nur draußen zünden. Vielleicht war zu Beginn Gas ausgetreten, und es stank deshalb?
Am nächsten Tag trug ich das Gerät nach draußen und zündete es erneut mit Schwierigkeiten und etlichen Zündvorgängen, bis es wieder mit Wupp und Stichflamme anging. Nun wollte ich es in die Loggia tragen. Also tragbar ist das Gerät - jedoch nicht, wenn es an ist. Man verbrennt sich den Arm.
Immerhin schaffte ich es ohne Verbrennungen blitzschnell in die Loggia, setzte es ab - und es erlosch nach wenigen Sekunden wieder. Noch einmal ein mühsamer, stinkender Zündvorgang, Stichflamme, dann langsames Ausgehen. Ich stellte auf Aus, nahm die Kartusche raus. Am nächsten Tag hatte ich wieder etwas Mut und startete das Gerät mit einer anderen Kartusche und den vorherigen Schwierigkeiten nun im Lichtschacht, der eine breite Öffnung in seiner Überdachung nach außen hat. Das Zünden war wieder problematisch, irgendwann mit Stichflamme. Dann stank das Gerät wieder fürchterlich, der Gasgeruch drang sogar in meine Wohnung, ich roch es überall. Nun reklamierte ich das Gerät. Mir wurde der Betrag anstandslos erstattet. Offenbar hatte ich Pech und habe ein Gerät mit defekter Gasleitung erhalten.

Trotzdem würde ich grundsätzlich sagen: Zum Angeln und überhaupt draußen sitzen sicher nicht schlecht. Aber zum Wärmen auch von Gartenhäuschen gefährlich und ungeeignet. Da gibt es - wie ich mich nun kundig machte - für wenig mehr Geld schon richtige kleine Gasheizöfen (mit üblichen Propangasflaschen zu betreiben) mit Gasdruckregler, Zündsicherung, Thermostat, Sauerstoffmangelsicherung... So etwas eignet sich eher auch als Notfallheizung, falls die hauseigene Heizung mal versagt. Das werde ich mir wohl in Zukunft mal zulegen. Augenblicklich ist mir aber der Wunsch nach mobiler Gasheizung vergangen.


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