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keynote55 (Düsseldorf)

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Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz
Nikon D7100 SLR-Digitalkamera (24 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) TFT-Monitor, Full-HD-Video) nur Gehäuse schwarz
Wird angeboten von GIL ENTERPRISE
Preis: EUR 940,00

147 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D7100 - würdiger Nachfolger der D7000?, 18. März 2013
Ich hatte die D7100 vorbestellt und daher bereits am vergangenen Freitag (15.3.) die neue Nikon-DSLR in den Händen. Vom nach wie vor von Nikon angebotenen Vorgängermodel D7000 kommend, hatte ich lange überlegt, ob ich den “Upgrade“ zur D7100 unternehmen sollte – aber schon die „Papierform“, also die Neuerungen bei Ausstattung und Bedienung, hatten mich genug gereizt, die Kamera zu bestellen. Und die Wirklichkeit der ausgepackten und ausprobierten Kamera hat die Entscheidung als richtig bestätigt. Der Zuwachs an Megapixeln steht dabei nicht im Vordergrund – schon die 16 MP der D7000 waren zumindest für meinen Bedarf absolut ausreichend.

Dass Nikon an Haptik und Bedienkonzept nicht allzu viel gegenüber der D7000 (und anderen DSLRs der Nikon-Familie) verändert hat, finde ich begrüßenswert. Überhaupt ist die D7100 keine „Revolution“ im Vergleich zur D7000. Aber viele kleine Veränderungen und zusätzliche Möglichkeiten summieren sich zu einer spürbaren Verbesserung der inneren Werte der Kamera.

Die Video-Performance habe ich nicht erprobt – für Video nutze ich die DSLR nicht (auch nicht zum Telefonieren, wie anscheinend einige andere Rezensenten es gern tun würden...). Zur Serienbild-Leistung kann ich ebenfalls nicht viel sagen; in diversen Foren wird ja die Bemessung des Pufferspeichers bemängelt, aber bei meinen (zugegeben wenig anspruchsvollen) „Kleinserien“ konnte ich hier keine Beschränkungen bemerken.

Ein paar Aussagen, die ich nach drei Tagen wagen kann:

Der Autofokus ist spürbar verbessert, nicht nur hinsichtlich der Anzahl Messfelder, sondern auch der Möglichkeiten, sie flexibel einzusetzen, und der Geschwindigkeit, besonders bei wenig Licht. Das Fokustempo ist natürlich auch vom verwendeten Objektiv abhängig. 50mm Festbrennweite oder mittlerer Bereich z.B. des 16-85-Nikon-Zoom fokussiert schneller als ein stärkeres Telezoom – aber alles im grünen Bereich. Übrigens auch bei Makroaufnahmen, z.B. mit dem Sigma 150er (bei denen ich allerdings lieber manuell fokussiere).

Die High-ISO-Leistung erscheint mir gegenüber der bereits ziemlich guten D7000 weiter verbessert. Zumindest bis ISO 3200 hält sich das Bildrauschen in guten Grenzen und ist wenn überhaupt nur in dunklen Bildflächen erkennbar (bei 100%-Größe).

Der Sucher ist für mich perfekt – nicht nur das Sucherbild ist brillant, sondern auch die Informationen darunter/daneben präsentieren sich klar und sehr gut aufgeräumt.

Das Auslösegeräusch (Spiegelschlag) erscheint im direkten Vergleich zu meiner D7000 stärker gedämpft, vor allem im „Quiet Mode“.

Der einfache Zugang zu wichtigen Funktionen über die „i“-Taste sowie die flexibel belegbaren anderen Tasten bieten zusätzlichen Bedienkomfort; die Möglichkeiten individueller Einstellungen waren allerdings auch bei der D7000 bereits ziemlich zahlreich.

Die Akkulaufzeit (soweit man nach wenigen Tagen dazu etwas sagen kann) scheint gemäß der Ladezustandsanzeige nicht vom "Verbrauchsverhalten" der D7000 abzuweichen. Ich habe einen von der D7000 vorhandenen, mir als zuverlässig bekannten Akku EN-EL15 eingelegt, der sich in den ersten Testtagen genau so verhielt wie in der D7000. Daher gehe ich von einer langen Laufzeit aus.

Irgendwelche Kritikpunkte zur D7100 habe ich (noch) nicht gefunden. Ich suche aber auch nicht krampfhaft danach...
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2013 5:11 PM MEST


Sennheiser RS 160 Digitales Funkkopfhörersystem (106 dB) mit kompakten Sender schwarz
Sennheiser RS 160 Digitales Funkkopfhörersystem (106 dB) mit kompakten Sender schwarz
Preis: EUR 118,74

52 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 25. Januar 2010
Ich nutze den RS 160 vor allem in einer eher exotischen Anwendung: Als Kopfhörer eines "Silent"-Systems an einem Flügel - das heißt, der akustische Teile des Flügels wird durch eine Anschlagleiste "stummgeschaltet" und ich höre dann über eine elektronische Abnahme per Kopfhörer. Vorher hatte ich einen recht guten kabelgebundenen Hörer angeschlossen, doch mich störte das Kabel schließlich doch; es war beim Spiel zuweilen im Wege und zudem blieb man leicht daran hängen, mit "Abrissgefahr". Deshalb also nun die Funklösung.

Der Klang des RS 160 ist tadellos - in Dynamik und Auflösung nicht so gut wie bei einem Kabel-Hörer der gehobenen Preisklasse, doch für ein Funksystem absolut beachtlich. Die Vorteile der digitalen Übertragung kommen zur Geltung: einfache Installation, keine Nebengeräusche (Rauschen), längere Batterielaufzeit als bei analogen Systemen. Da es sich um ein geschlossenes System handelt, werden Außengeräusche gut abgeschirmt, und der über Kopfhörer gehörte Sound dringt auch so gut wie nicht nach außen. Den Tragekomfort empfinde ich als gut, auch im Vergeich mit anderen Kopfhörern, die ich kenne. Die Ohrmuscheln sind nicht sehr groß - meine Ohren passen gerade gut rein; der "Anpressdruck" ist OK - weder zu schwach, so dass der Hörer bei leichtem Nicken von den Ohren fallen könnte, noch zu stark, so dass es nach einer Zeit unangenehm wird. Hinsichtlich der Reichweite bin ich anspruchslos - beim Klavierspielen reichen 2 Meter, in anderen Anwendungen (TV, Hifi) bleibt's unter 10 Meter, und in beiden Fällen hatte ich bislang keine Probleme.

Beim RS 160 sind sowohl Sender als auch Empfänger (im Kopfhörer) mit Batterien/Akkus zu betreiben (der Sender alternativ über beiliegendes Netzteil). Ob die angegebenen langen Batterielaufzeiten wirklich zu erreichen sind, konnte ich noch nicht testen - aber die Batterien in Sender und Empfänger haben ein Wochenende ausgiebigen Gebrauchs durchgehalten und zeigen noch keine Anzeichen von Schwäche.

In der zugegeben exotischen Anwendung als "Monitorhörer" für selbst erzeugte Töne (wäre an Keyboards, e-Drums etc. ähnlich) hat das System allerdings einen Nachteil: Es hat eine Latenz, d.h. die Töne kommen erst ein paar Hunderstel Sekunden nach dem Anschlagen der Tasten im Kopfhörer an. Wie sehr mich das stört, werde ich noch herausfinden müssen. Bei normalem Gebrauch an mp3-Playern, Fernsehern oder Hifianlagen ist das natürlich nicht zu merken. Vielleicht ist diese Latenz systembedingt auch bei anderen digitalen Hörern vorhanden - ich habe keine Vergleichsmöglichkeit.

Insgesamt deshalb 5 Sterne von mir - 95% der Nutzer werden die Latenz wohl nie bemerken, und das Preis-Leistungsverhältnis des RS 160 ist aus meiner Sicht ausgezeichnet.

Einen generellen Kritikpunkt möchte ich anmerken: Die Verpackung ist alles andere als umwelt- und kundenfreundlich. Eine nicht sehr formschöne Plastikbox, die man nur unter Zerstörung (Aufschneiden - mit dem Ergebnis ziemlich scharfer Kanten) öffnen kann, und darin weitere Plastik-Formteile nebst einigen Pappteilen. Das mag im Kaufhaus die Diebstahlsicherheit erhöhen, trübt aber den "ersten Eindruck" beim Auspacken sehr - zumindest empfinde ich das so. Sennheiser ist nicht der einzige Hersteller, der solche Verpackungen verwendet, aber das macht's nicht besser.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2010 5:27 PM MEST


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