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Rezensionen verfasst von
raschke64 "ra"

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Poldark - Abschied von gestern: Roman (Poldark-Saga, Band 1)
Poldark - Abschied von gestern: Roman (Poldark-Saga, Band 1)
von Winston Graham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Poldark – Teil 1 und 2, 25. Juli 2016
Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar Minenanteile. Seine Freundin ist mit seinem Cousin verlobt und heiratet ihn 2 Wochen später. Dann ließt er praktisch auf der Straße ein junges Mädchen auf. Er nimmt Demelza zu sich …

Was eine richtig tolle Geschichte hätte werden können, hat mich maßlos enttäuscht. Wenn ich die ersten beiden Bände nicht geschenkt bekommen hätte, ich hätte sie vermutlich nie zu Ende gelesen. So habe ich mich durchgequält und furchtbar gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es am Original oder der Übersetzung liegt. Aber der Stil ist einfach furchtbar. Zum Teil kam ich mir vor wie ein Schulanfänger, der gerade lernt, einfache Sätze zu buchstabieren. Zum Teil war die Wortwahl und die Satzbildung einfach nurch altmodisch. Zum größten Teil allerdings war es langgezogen und einfach nur langweilig. Noch dazu der wie immer in letzter Zeit schreckliche Klappentext. Um nur ein Beispiel aus dem 1. Band zu nennen: „All seine (Ross) Bemühungen, Elizabeth doch noch umzustimmen, sind vergeblich.“ Ross nimmt die Nachricht von der Verlobung fast stoisch entgegen, rettet dem Bräutigam eine Woche später das Leben und trifft Elizabeth erst zur Hochzeit wieder und redet erstmals nach der Trauung wieder mit ihr. Die Bemühungen zur Rückkehr müssen mir völlig entgangen sein.
Insgesamt sind die meisten Figuren – Ross an der Spitze – völlig überzeichnet bzw. steif wie Marionetten, hölzern und ohne nach außen wirkende Gefühle. Vermutlich funktioniert die Geschichte als Verfilmung gut – und da sie demnächst nach Deutschland kommt, wurden wohl die Bücher wieder aufgelegt – das Lesen war definitiv nichts für mich.


Poldark - Von Anbeginn des Tages: Roman (Poldark-Saga, Band 2)
Poldark - Von Anbeginn des Tages: Roman (Poldark-Saga, Band 2)
von Winston Graham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Poldark – Teil 1 und 2, 25. Juli 2016
Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar Minenanteile. Seine Freundin ist mit seinem Cousin verlobt und heiratet ihn 2 Wochen später. Dann ließt er praktisch auf der Straße ein junges Mädchen auf. Er nimmt Demelza zu sich …

Was eine richtig tolle Geschichte hätte werden können, hat mich maßlos enttäuscht. Wenn ich die ersten beiden Bände nicht geschenkt bekommen hätte, ich hätte sie vermutlich nie zu Ende gelesen. So habe ich mich durchgequält und furchtbar gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es am Original oder der Übersetzung liegt. Aber der Stil ist einfach furchtbar. Zum Teil kam ich mir vor wie ein Schulanfänger, der gerade lernt, einfache Sätze zu buchstabieren. Zum Teil war die Wortwahl und die Satzbildung einfach nurch altmodisch. Zum größten Teil allerdings war es langgezogen und einfach nur langweilig. Noch dazu der wie immer in letzter Zeit schreckliche Klappentext. Um nur ein Beispiel aus dem 1. Band zu nennen: „All seine (Ross) Bemühungen, Elizabeth doch noch umzustimmen, sind vergeblich.“ Ross nimmt die Nachricht von der Verlobung fast stoisch entgegen, rettet dem Bräutigam eine Woche später das Leben und trifft Elizabeth erst zur Hochzeit wieder und redet erstmals nach der Trauung wieder mit ihr. Die Bemühungen zur Rückkehr müssen mir völlig entgangen sein.
Insgesamt sind die meisten Figuren – Ross an der Spitze – völlig überzeichnet bzw. steif wie Marionetten, hölzern und ohne nach außen wirkende Gefühle. Vermutlich funktioniert die Geschichte als Verfilmung gut – und da sie demnächst nach Deutschland kommt, wurden wohl die Bücher wieder aufgelegt – das Lesen war definitiv nichts für mich.


Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken: Thriller
Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken: Thriller
von Jenny Milchman
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Night Falls, 15. Juli 2016
Zwei Häftlinge brechen aus dem Gefängnis aus und kommen bis zum Haus von Sandy. Sie lebt dort mit ihrem Mann und ihrer 15-jährigen Tochter allein und abseits weiterer Häuser. Die Männer wollen eigentlich nur Kleidung und die Möglichkeit, weiter zu fliehen. Doch ein Schneesturm verhindert das und so bleiben sie im Haus, verletzen Sandys Mann schwer und machen auch vor weiterer Gewalt nicht halt. Und Sandy kennt den Anführer nur zu gut …
Das Buch beginnt gut und spannend. Die Gewalt ist spürbar, obwohl sich anfangs vieles auch auf der psychologischen Ebene abspielt. Es gibt einige Überraschungen, doch insgesamt verharrt das Ganze für mich in zu vielen Stereotypen. Da ist der Psychopath, der schon aus Kind – auch aufgrund seiner Mutter – aus der Spur lief, was man in Rückblenden als Leser erfährt. Er ist abgrundtief böse dargestellt. Dann ist der andere Häftling, eigentlich ein „guter“ Mensch von großer Körperkraft, aber willenlos und ohne geistige Fähigkeiten. Absurd für mich wurde es aber, als der Familienhund plötzlich in eigenen Kapiteln seine „Gedanken“ äußern darf. Es gibt einige Ungereimtheiten – die Verbrecher werden vom Schneesturm im Haus gehalten und können die Flucht nicht fortsetzen, aber die Polizei z. B. kommt problemlos zum Haus hinaus. Auch das Ende war nicht wirklich überzeugend.
Insgesamt ist das Buch gut lesbar, aber für mich aufgrund diverser Mängel nicht wirklich empfehlenswert.
Einen weiteren Punktabzug gibt es noch für das Cover. Das Buch spielt in einem Schneesturm, im allertiefsten Winter – das Cover zeigt ein Getreidefeld …


Lügenmauer. Irland-Krimi: Kriminalroman (Ein Emma-Vaughan-Krimi, Band 1)
Lügenmauer. Irland-Krimi: Kriminalroman (Ein Emma-Vaughan-Krimi, Band 1)
von Barbara Bierach
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Lügenmauer, 15. Juli 2016
Emma ist in Amerika aufgewachsen und mit ihren Mann nach Irland zurückgegangen, von wo ihre Familie stammt. Sie ist Polizistin geworden und lebt nach der Scheidung allein mit ihrem Sohn. Da wird ein hochrangiges Kirchenmitglied ermordet und Emma leitet die Untersuchung. Schnell wird klar, dass der Mann wohl nicht der blütenreine Christ ist, für den ihn alle Welt hält. Emma hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen…
Mir hat das Buch gut gefallen. Es arbeitet auf drei Zeitebenen: die Zeit in den 1960er Jahren, ein Jahr vor den Ermittlungen und während der Ermittlungen. Man erfährt so ganz nebenbei viel über Irland und noch mehr über die Eigenheiten der Iren. Auch das schlimme Kapitel um die ledigen Mütter und die Verfehlungen der Kirchen“männer“ spielt eine große Rolle. Das alles ist gut miteinander verwoben. Mir hat ein bißchen die Spannung gefehlt, denn durch die Rückblenden kommt man schnell auf die Idee, wer der Täter sein könnte und warum. So war die Aufdeckung dann nicht wirklich eine Überraschung. Das Ende schon, wenn ich die Entscheidung von Emma nicht ganz mittragen kann. Alles in allem ist das Buch aber gut lesbar und hat auch teilweise stark ironische Züge. Für einen Erstling nicht schlecht gelungen.


Dr. Beckmann Flecken Teufel Speise-Fett & Öl
Dr. Beckmann Flecken Teufel Speise-Fett & Öl
Wird angeboten von monika-meinshop
Preis: EUR 5,89

3.0 von 5 Sternen Lieferung super - Wirkung leider nicht, 22. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was die Lieferung und den Service zu dem Produkt angeht, war alles super. Leider entsprach das Ergebnis dann nicht den Erwartungen. Das Mittel ist zwar um einiges besser als andere (dafür auch teurer), restlos beseitigen konnte es die Flecke aber nicht.


I Am Death. Der Totmacher: Thriller (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 7)
I Am Death. Der Totmacher: Thriller (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller, Band 7)
von Chris Carter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Totmacher, 17. Juni 2016
Vor dem Flughafen von L.A. wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Gefoltert und ermordet. Im Hals ein Zettel – mit Blut geschrieben: ich bin der Tod. Die Ermittler Hunter und Garcia versuchen, den Mörder zu finden. Stattdessen finden sie weitere Leichen und immer steht da irgendwo: Ich bin der Tod. Der Mörder gibt den Ermittlern noch weitere Hinweise, doch es gibt fast keine Spuren und so scheinen die Ermittlungen in einer Sackgasse zu landen…
Es ist der 7. Band um die Ermittler Hunter und Garcia. Für mich hat das Buch einige Schwächen. Für einige ist allerdings nicht der Autor zuständig. Zum einen finde ich den deutschen Titel „Der Totmacher“ schlecht gewählt. Warum hat man nicht den englischen Titel einfach übersetzt: „Ich bin der Tod“ wäre doch viel passender gewesen, weil genau diese Zeile auch öfter im Buch vorkommt. Zum anderen ist der Text auf der Buchrückseite wieder so geschrieben, dass ich das Gefühl habe, der Verfasser hat das Buch nie gelesen.
Unabhängig davon empfand ich dieses Buch allerdings als das Schwächste in der Reihe. Viel zu oft ermittelt Hunter nicht, sondern hat irgendwelche „Ahnungen“ und „Eingebungen“, die zwar dann richtig, aber oft nicht begründbar sind. Und dann drehen sich die ersten 100 Seiten um die eine Leiche mit wenig Spannung, danach wird – wie fast immer- lang und breit über die Folterungen geschrieben und am Ende gibt es beim Täter wieder eine Überraschung, aber mir erschien das wirkliche Ende nicht logisch. Was der Täter dann tut, hätte er auch viel eher tun können (mehr ins Detail möchte ich nicht gehen, um nichts zu verraten). Alles in allem ist es ein gut lesbarer Carter, der zum Ende hin eine gewisse Spannung aufbaut. Für mich allerdings nicht der große Wurf und im Vergleich zu den Vorgängerbänden (vor allem zu den ersten Teilen) ein deutlicher Abfall (und nebenbei bemerkt auch einige Seiten kürzer).


Schwarzer Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 2)
Schwarzer Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 2)
von Remy Eyssen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Schwarzer Lavendel, 13. Juni 2016
Dr. Leon Ritter erbt von seiner Tante einen kleinen Weinberg. Bei der Besichtigung wird eine mumifizierte Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie bleibt nicht die einzige, denn es verschwindet eine weitere junge Frau und auch eine weitere Mumie taucht auf. Die Polizei ermittelt und Dr. Ritter mischt sich immer wieder ein…

„Schwarzer Lavendel“ ist der 2. Band um Dr. Ritter. Ich habe beide Bücher hintereinander gelesen. Während mir der 1. Band nicht so gut gefiel, weil ich dort das Gefühl hatte, ich lese ein Drehbuch und Dr. Ritter ist James Bond in der Provence, hat sich das im vorliegenden Buch geändert. Leon muss jetzt auch einige Niederlagen einstecken und arbeitet mit der Polizei mehr zusammen. Trotzdem gibt es immer noch reichlich Reibereien. Gut gefallen hat mir die Schilderung des Lebens in der Provence. Man konnte sich das richtig vorstellen und auch das Lebensgefühl kam gut rüber. Besonders auch die Probleme der Polizisten bzw. mit der Tochter. Die Spannung bezog sich für mich eher auf einige Nebenhandlungen, bei der Haupthandlung war der Täter für mich dann nicht mehr so überraschend und das Ende kam ein bißchen schnell. Insgesamt jedoch ist es ein durchaus guter Krimi und auch einen 3. Teil würde ich lesen


Die Canterbury Schwestern
Die Canterbury Schwestern
von Kim Wright
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Die Canterbury Schwestern, 6. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Canterbury Schwestern (Taschenbuch)
Che ist Amerikanerin in mittlerem Alter. Sie unternimmt in England eine Pilgerreise von London nach Canterbury. Nicht ganz freiwillig. Ihre Mutter ist gestorben. Zeitlebens war sie unangepasst, Hippie, lebte wie sie wollte – nach einer schweren Erkrankung findet sie zum Glauben und möchte nach Canterbury pilgern. Sie stirbt vorher und „vererbt“ diese Pilgerreise an ihre Tochter Che, die ihre Asche dort verstreuen soll.
Am gleichen Tag, als Che diesen „Auftrag“ erhält, bekommt sie einen Brief ihres Freundes, der sich von ihr trennt. So macht sich Che auf den Weg, um gemeinsam mit 8 anderen Frauen 5 Tage zu wandern …

Die Geschichte ist nicht neu. Frauen treffen sich – aus welchen Gründen auch immer – zum Pilgern. Die Mitglieder der Gruppe kennen sich nur teilweise und so wird anfangs eher zögerlich miteinander verkehrt. Zumal die Reiseleiterin noch einen Auftrag erteilt: jede soll eine Geschichte über Liebe erzählen. Das Buch beginnt richtig gut. Teilweise ironisch witzig und mit einer gewissen Leichtigkeit. Leider verliert sich das im Laufe des Buches immer mehr. Die Geschichten selbst sind gut, aber dahinter wurde immer noch irgendwie der „Sinn ausgewertet“. Ich kam mir ein wenig vor wie früher im Deutschunterricht, wo alles zerpflückt wurde und jede mögliche Lesart vorgegeben wurde. So ging es mir auch hier, ich hatte das Gefühl, das eigene Gedanken oder Interpretationen gar nicht erwartet werden, sondern jede Geschichte komplett „ausgedeutet“ wird. Das gefiel mir nicht sehr.
Kurz vor dem Ende noch mal viel Dramatik. Das Ende selbst dann nicht so ganz überraschend und auch nicht sehr glaubwürdig. Mein Fazit: Man kann das Buch lesen, es stellt keine großen Anforderungen. Man muss es aber nicht unbedingt.


Mörderische Wahrheiten: Kriminalroman (Ein Carlotta-Fiore-Krimi, Band 2)
Mörderische Wahrheiten: Kriminalroman (Ein Carlotta-Fiore-Krimi, Band 2)
von Theresa Prammer
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Mörderische Wahrheiten, 6. Juni 2016
In Wien werden mehrere Jugendliche mit 21 Messerstichen ermordet. Sie tragen gelbe T-Shirts, graue Hosen und pinken Nagellack. Alles ist gleich wie bei einer Mordserie vor rund 20 Jahren. Nur der damalige Mörder sitzt im Gefängnis und stirbt, kurz bevor der 1. neue Mord passiert. Damals war Konrad stark in die Ermittlungen eingebunden und als er jetzt endlich aus dem Koma erwacht, kann er sich an nichts erinnern und trotzdem soll er zusammen mit Carlotta der Polizei helfen.

Das 2. Buch um Carlotta und Konrad. Man kann es auch gut lesen und verstehen, ohne das 1. zu kennen. Auch hier für mich wieder viel zu viel Nebenhandlung. Für mich ist es eher ein Roman mit ein paar Ermittlungen nebenbei. Eine gewisse Spannung ist vorhanden, doch speziell Carlotta wirkt auf mich nicht sympathisch. Es ist für mich auch nicht wirklich glaubwürdig, dass Carlotta mit ein paar Anrufen und Besuchen so einen großen Ermittlungsvorsprung gegenüber der Polizei haben soll. Und auf mich wirkt es auch überhaupt nicht glaubwürdig, dass der Mörder so wenig in die Ermittlungen einbezogen wird, obwohl das für mich naheliegend war und das Ende dann doch sehr dramatisch wurde.
Alles in allem ist das Buch gut lesbar und spielt zumindest teilweise an ungewöhnlichen Orten und mit ungewöhnlichen Personen. Für mich persönlich ist es eher Durchschnitt.


Was ich euch nicht erzählte: Roman
Was ich euch nicht erzählte: Roman
von Celeste Ng
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4.0 von 5 Sternen Was ich euch nicht erzählte, 6. Juni 2016
Amerika in den 1970er Jahren. Eine Familie mit drei Kindern. Eines Morgens wird am Frühstückstisch die mittlere Tochter Lydia vermisst. Ist sie ausgerissen, wurde sie entführt? Die Polizei sucht sie und findet sie ertrunken im See. Mord oder Selbstmord?

Die Geschichte ist kein Krimi oder Thriller, wie man auf den ersten Blick denken könnte. Trotzdem ist sie spannend. Spannend, weil man wissen möchte, wie es dazu kam. Das Buch erzählt die Geschichte der Familie, die reichlich 20 Jahre früher begann. Die Mutter ist eine unangepasste junge Frau. Sie soll gemäß der damaligen Zeit gut heiraten. Doch sie will studieren und Ärztin werden. Dann lernt sie an der Universität ihren späteren Mann kennen. Er ist Amerikaner, doch stammt von chinesischen Einwanderern ab. Die Ehe ist für die damalige Zeit fast ein Skandal. Er bekommt nur in einer Kleinstadt Arbeit, sie schnell 2 Kinder und damit hat sich der Traum vom Studium erledigt. Sie bleiben immer Außenseiter und das bleibt auch bei ihnen Kindern so. So transportiert vor allem die Mutter ihre Träume auf Lydia und durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wehrt diese sich nicht dagegen. Stattdessen hält sie eine Fassade aufrecht. Doch irgendwann funktioniert das Ganze nicht mehr.
Auch wenn sich das alles vor vielen Jahren zugetragen hat, ist vieles auch auf die heutige Zeit übertragbar. Wenn man nicht miteinander redet, entstehen viel zu viele Missverständnisse, falsche Entscheidungen und Fehler. Das Buch gibt viele Anregungen zum Nachdenken, aber dazu ist es noch eine gute Geschichte und gleichfalls gut lesbar.


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