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Rezensionen verfasst von
Marc Langels "marclangels" (Saarbrücken)
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Down To Earth (Rmst)
Down To Earth (Rmst)
Preis: EUR 11,98

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne Dio stürzt der Regenbogen ab, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Down To Earth (Rmst) (Audio CD)
Ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückkehren mussten auch Rainbow, nachdem Sänger Ronnie James Dio die Band verlassen hatte. Mit Graham Bonnet wurde zwar ein einigermaßen adäquater Ersatz (aber mal ehrlich, wer kann schon eine Legende ersetzen) gefunden, aber die Songs driften doch nun sehr in poppige Gefilde ab. Sicherlich war das auch das erklärte Ziel von Bandgründer Ritchie Blackmore, der sich nach Erfolg in den USA sehnte. Aber etwas mehr künstlerische Substanz hätte dabei schon erhalten bleiben dürfen.

Denn im Vergleich zu den Vorgänger-Alben Long Live Rock'n'Roll und vor allem Rising fällt Down To Earth doch schwer ab. Es erscheint fast so, als sei dies nicht mehr dieselbe Band (zudem mussten auch Bob Daisley - Bass und David Stone - Keyboards die Band verlassen und wurden durch Ex-Deep Purple Bassist Roger Glover und den heutigen Deep Purple Keyboarder Don Airey ersetzt).

Auch die Songs erreichen selten die Qualität der Vorgänger. Lediglich All Night Long, Eyes Of The World, Since You Been Gone und Lost In Hollywood sind wirklich gut. Die anderen Stücke hätten es sicherlich nicht auf die Vorgängeralben geschafft.

Insofern ist Down To Earth ein etwas enttäuschendes Album. Auf der anderen Seite wären viele andere Bands froh, wenn sie vier so gute Stücke auf einer LP vorweisen könnten. Aber eine Band wie Rainbow, die Meisterwerke wie Ritchie Blackmore's Rainbow, Long Live Rock'n'Roll und vor allen Dingen Rising veröffentlich hat, muss sich eben an einem höheren Standard messen lassen - nämlich sich selbst. Und das schaffen Rainbow leider nicht, daher nur drei Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2013 5:15 PM CET


Down to Earth (US Import)
Down to Earth (US Import)

3.0 von 5 Sternen Ohne Dio stürzt der Regenbogen ab, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Down to Earth (US Import) (Audio CD)
Ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückkehren mussten auch Rainbow, nachdem Sänger Ronnie James Dio die Band verlassen hatte. Mit Graham Bonnet wurde zwar ein einigermaßen adäquater Ersatz (aber mal ehrlich, wer kann schon eine Legende ersetzen) gefunden, aber die Songs driften doch nun sehr in poppige Gefilde ab. Sicherlich war das auch das erklärte Ziel von Bandgründer Ritchie Blackmore, der sich nach Erfolg in den USA sehnte. Aber etwas mehr künstlerische Substanz hätte dabei schon erhalten bleiben dürfen.

Denn im Vergleich zu den Vorgänger-Alben Long Live Rock'n'Roll und vor allem Rising fällt Down To Earth doch schwer ab. Es erscheint fast so, als sei dies nicht mehr dieselbe Band (zudem mussten auch Bob Daisley - Bass und David Stone - Keyboards die Band verlassen und wurden durch Ex-Deep Purple Bassist Roger Glover und den heutigen Deep Purple Keyboarder Don Airey ersetzt).

Auch die Songs erreichen selten die Qualität der Vorgänger. Lediglich All Night Long, Eyes Of The World, Since You Been Gone und Lost In Hollywood sind wirklich gut. Die anderen Stücke hätten es sicherlich nicht auf die Vorgängeralben geschafft.

Insofern ist Down To Earth ein etwas enttäuschendes Album. Auf der anderen Seite wären viele andere Bands froh, wenn sie vier so gute Stücke auf einer LP vorweisen könnten. Aber eine Band wie Rainbow, die Meisterwerke wie Ritchie Blackmore's Rainbow, Long Live Rock'n'Roll und vor allen Dingen Rising veröffentlich hat, muss sich eben an einem höheren Standard messen lassen - nämlich sich selbst. Und das schaffen Rainbow leider nicht, daher nur drei Sterne.


On Stage
On Stage
Preis: EUR 6,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


On Stage (Digital Remaster)
On Stage (Digital Remaster)
Wird angeboten von samurai_media_JPN4DE
Preis: EUR 32,98

5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Digital Remaster) (Audio CD)
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


Rainbow on Stage
Rainbow on Stage
Wird angeboten von japazon
Preis: EUR 46,14

5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Rainbow on Stage (Audio CD)
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


Rainbow on Stage
Rainbow on Stage

5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Rainbow on Stage (Audio CD)
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


On Stage (Ltd Japan LP Papersleeve CD)
On Stage (Ltd Japan LP Papersleeve CD)
Wird angeboten von japazon
Preis: EUR 50,71

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


On Stage (pochette Limit‚e) Japon
On Stage (pochette Limit‚e) Japon

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rainbow On Stage - Einfach eine Wucht, aber warum so kurz?, 16. Januar 2007
Rainbow live erleben zu dürfen, das war schon eine Wucht (wie man jetzt bei der Live in Munich-DVD nachempfinden kann). Leider wird das Vergnügen nicht ganz auf dieses CD übertragen. Das Problem der Scheibe liegt in der Kürze. Gerade einmal sechs - wenn auch sehr geniale - Lieder haben es auf On Stage geschafft. Das ist nun wirklich nicht viel, auch wenn man bedenkt, dass Medley, Catch The Rainbow, Mistreated und Still I'm Sad jeweils über zehn Minuten lang sind.

Im Gegensatz zu den drei mittlerweile veröffentlichten Mitschnitten der 1976er und 1977er Tour gibt es aber bei On Stage kein ganzes Konzert zu hören. So fehlen etwa das göttliche Stargazer und Do You Close Your Eyes. Das sind zwar nur zwei Lieder, aber was für welche. Zudem wird zwischen den Songs ausgeblendet, was dem Live-Feeling auch abträglich ist.

On Stage war sicherlich zu seiner Zeit eines der besten Live-Alben, denn die Versionen von Mistreated, Catch The Rainbow aber auch das Medley mit Man On The Silver Mountain, einem tollen Blues-Mittelteil, in dem sich Ritchie Blackmore und Tony Carey instrumental bekämpfen" sind unglaublich gut. Die Band spielt die Stücke auf den Punkt aber in den Instrumentalpassagen aber auch sehr entspannt.

Insofern verdient das Alben aus Nostalgie-Gründen (schließlich habe ich die Platte damals schon gehört, bis sie kaum mehr Rillen hatte) schon alleine fünf Sterne. Die Musik ist hervorragend, der Sound sehr gut, die Musiker befinden sich in hervorragender Spiellaune (was gerade bei Ritchie Blackmore nicht immer eine Selbstverständlichkeit war) und zudem enthält On Stage den Opener Kill The King, der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war und speziell als Opener für Live-Konzerte komponiert wurde, weil Blackmore einen Song wie Burn (von seiner Ex-Band Deep Purple) wollte, mit dem man richtig in ein Konzert einsteigen kann. Das ist ihm gelungen. Aber für Fans und Neu-Anhänger sei eher einer der zuvor genannten Mitschnitte empfohlen, denn diese spiegeln ein komplettes Konzert wieder und beinhalten zum Teil weitere Songs.


Long Live Rock & Rol
Long Live Rock & Rol

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lang Lebe der Rock'n'Roll - dank Rainbow, 15. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Long Live Rock & Rol (Audio CD)
Long Live Rock'n'Roll ist auch heute noch der Schlachtruf aller Rockfans und das ist nicht zuletzt das Verdienst von Gitarrist Ritchie Blackmore und Sänger Ronnie James Dio, die mit Rainbow dieses Fanal des Rock'n'Roll in Liedform gegossen haben.

Leider handelte es sich dabei aber auch um die letzte Kollaboration dieser Weltklasse-Kombination, denn nach Long Live Rock'n'Roll verließ Dio die Band (oder musste verlassen), weil sich Bandleader Blackmore wie schon bei Deep Purple als Egomane erwies, der das komplette musikalische Sagen behalten wollte.

Schon vor den Aufnahmen zu diesem weiteren Meisterwerk wurde wieder einmal die halbe Besetzung ausgetauscht. Dieses Mal musste Jimmy Bain am Bass für Bob Daisley Platz machen und auch Tony Carey wurde an den Keyboards durch David Stone ersetzt.

Durch die Umbesetzungen rückt hier auch das Gitarrenspiel Blackmores wieder deutlicher in den Vordergrund, denn auf RISING hatte im insbesondere Tony Careys Tastenarbeit doch deutlich Paroli bieten können und damit RISING zu einem wahren Wunderwerk werden lassen. Zudem sind di Stücke auf Long Live Rock'n'Roll deutlich kürzer gehalten als noch bei RISING. Dadurch entsteht wieder mehr der Eindruck eines typischen Hardrock-Albums, während der Vorgänger doch etwas Besonderes und Außergewöhnliches war. Am ehesten erreicht Long Live Rock'n'Roll noch bei dem orientalisch angehauchten Gates Of Babylon diese Magie von RISING.

Dennoch gelingt es Rainbow nicht nur eine Hymne auf diesem Album zu platzieren sondern gleich zwei. Neben dem Titeltrack zählt auch Kill The King zu den wahrlich großen Momenten der Band (und davon gab es in der Geschichte von Rainbow ohnehin nicht gerade wenige). Als weitere Anspieltipps seien neben den bereits erwähnten Stücken noch Lady Of The Lake und Rainbow Eyes erwähnt. Vor allem diese Ballade zeigt Dio auch einmal von seiner sanften Seite. Dabei ist Gänsehaut (und zwar nicht nur bei den Damen) garantiert.

Unter dem Strich bleibt Long Live Rock'n'Roll wohl nur die zweitbeste der Rainbow-Platten (nach RISING aber immer noch knapp vor dem Debüt). Das stellt umso beeindruckender die Qualität der anderen Scheiben unter Beweis, denn schließlich gehört Long Live Rock'n'Roll in jede Plattensammlung. Und nur alleine schon deshalb, um bei der nächsten Party alle zum mitsingen und headbangen zu animieren. Und jetzt alle: LONG LIVE ROCK'N'ROLL!


Long Live Rock'n Roll
Long Live Rock'n Roll
Wird angeboten von rockinrollinproducts
Preis: EUR 29,74

5.0 von 5 Sternen Lang Lebe der Rock'n'Roll - dank Rainbow, 15. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Long Live Rock'n Roll (Audio CD)
Long Live Rock'n'Roll ist auch heute noch der Schlachtruf aller Rockfans und das ist nicht zuletzt das Verdienst von Gitarrist Ritchie Blackmore und Sänger Ronnie James Dio, die mit Rainbow dieses Fanal des Rock'n'Roll in Liedform gegossen haben.

Leider handelte es sich dabei aber auch um die letzte Kollaboration dieser Weltklasse-Kombination, denn nach Long Live Rock'n'Roll verließ Dio die Band (oder musste verlassen), weil sich Bandleader Blackmore wie schon bei Deep Purple als Egomane erwies, der das komplette musikalische Sagen behalten wollte.

Schon vor den Aufnahmen zu diesem weiteren Meisterwerk wurde wieder einmal die halbe Besetzung ausgetauscht. Dieses Mal musste Jimmy Bain am Bass für Bob Daisley Platz machen und auch Tony Carey wurde an den Keyboards durch David Stone ersetzt.

Durch die Umbesetzungen rückt hier auch das Gitarrenspiel Blackmores wieder deutlicher in den Vordergrund, denn auf RISING hatte im insbesondere Tony Careys Tastenarbeit doch deutlich Paroli bieten können und damit RISING zu einem wahren Wunderwerk werden lassen. Zudem sind di Stücke auf Long Live Rock'n'Roll deutlich kürzer gehalten als noch bei RISING. Dadurch entsteht wieder mehr der Eindruck eines typischen Hardrock-Albums, während der Vorgänger doch etwas Besonderes und Außergewöhnliches war. Am ehesten erreicht Long Live Rock'n'Roll noch bei dem orientalisch angehauchten Gates Of Babylon diese Magie von RISING.

Dennoch gelingt es Rainbow nicht nur eine Hymne auf diesem Album zu platzieren sondern gleich zwei. Neben dem Titeltrack zählt auch Kill The King zu den wahrlich großen Momenten der Band (und davon gab es in der Geschichte von Rainbow ohnehin nicht gerade wenige). Als weitere Anspieltipps seien neben den bereits erwähnten Stücken noch Lady Of The Lake und Rainbow Eyes erwähnt. Vor allem diese Ballade zeigt Dio auch einmal von seiner sanften Seite. Dabei ist Gänsehaut (und zwar nicht nur bei den Damen) garantiert.

Unter dem Strich bleibt Long Live Rock'n'Roll wohl nur die zweitbeste der Rainbow-Platten (nach RISING aber immer noch knapp vor dem Debüt). Das stellt umso beeindruckender die Qualität der anderen Scheiben unter Beweis, denn schließlich gehört Long Live Rock'n'Roll in jede Plattensammlung. Und nur alleine schon deshalb, um bei der nächsten Party alle zum mitsingen und headbangen zu animieren. Und jetzt alle: LONG LIVE ROCK'N'ROLL!


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