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Rezensionen verfasst von
Arthur Dent "oxnoxo" (München)

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Apple Watch Sport 38 mm Aluminiumgehäuse, Space Gray, mit Sportarmband, Black
Apple Watch Sport 38 mm Aluminiumgehäuse, Space Gray, mit Sportarmband, Black
Wird angeboten von Bonnes Electroniques
Preis: EUR 482,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1. Generation der Apple Watch, 30. Juni 2015
Die Apple Watch (Sport) ist ein sehr junges Produkt. Wer sie jetzt kauft, der muss mit Einschränkungen leben und sich darüber im Klaren sein, das wahrscheinlich schon im Frühjahr 2016 die 2. Generation erscheinen wird. Wer sich daran nicht stört, der kann eine der besten derzeit erhältlichen Smartwatches kaufen.

Ich selbst besaß zum Zeitpunkt meines Kaufs bereits zwei Smartwatches: Eine Sony Smartwatch 3 und eine Motorola Moto 360. Beide erworben, um sie für die Entwicklung von Software zu verwenden. Auch wenn man anerkennen muss, das sich seit meinem Kauf viel bei Android Wear (deren Betriebssystem) getan hat und die Uhren recht benutzerfreundlich sind - im direkten Vergleich wirken sie billig und langsam. Allerdings lassen sich beide Systeme auch nicht direkt vergleichen, da zwischen deren Marktstart doch einige Monate liegen und die Entwicklung nicht Halt macht.

Allen gemein ist, das sie ein Display haben, ein Smartphone voraussetzen und eine Akku-Laufzeit von durchschnittlich einem Tag bieten. Android Wear-Uhren setzen ein Android Smartphone (zumindest für die Einrichtung) voraus und die Apple Watch (Sport) ein neueres iPhone (5, 5S, 6, 6 Plus). Je nach Nutzungsprofil kann die Akkulaufzeit bei der Sony Smartwatch 3 bis zu 2,5 Tage reichen, bei der Apple Watch (dann allerdings mit funktionalen Einschränkungen im Modus "Gangreserve") bis zu 3 Tage.

Wer ein iPhone neueren Datums besitzt und eine Smartwatch will, für den bietet sich die Apple Watch (Sport) erst einmal an. Es gibt auch Alternativen wie die Pebbles, die Kairos-Modelle und ein paar andere - jedoch bietet die Apple Watch die beste Integration und den größten Funktionsumfang. Mit Android Smartphones oder Windows Phone-Geräten kann sie (derzeit) weder gekoppelt noch synchronisiert noch anderweitig genutzt werden.

Geliefert wird die Apple Watch Sport in einem länglichen, schweren und wertig anmutenden Pappkarton. Diese enthält die Uhr mit dem vormontierten Band (Größe M/L) in einem versiegelten Kunststoff-Etui. Darunter befindet sich ein Kuvert mit einigen Anleitungen und einem Armbandteil für Arme mit kleinem Durchmesser (S) - dieses kann bei Bedarf leicht montiert werden. Unter diesem Kuvert findet sich das Ladekabel (ca. 2m) sowie ein USB-Ladegerät in der Größe, die man vom iPhone kennt. Das war's.

Die Uhr kommt bereits mit etwas Saft auf dem Akku - kann also sofort in Betrieb genommen werden. Das Pairing mit dem iPhone ist vergleichsweise einfach. Man aktiviert das Pairing nach Wahl der Sprache auf der Uhr, startet auf dem iPhone die Watch-App und startet die Kopplung. Man hält die Uhr, die eine Art animierten Partikelnebel zeigt so vor die Kamera des iPhones, das sie den markierten Bereich einnimmt. Danach wird dann die Uhr fertig konfiguriert und der (etwas zähe) Synchronisationsprozess startet. Nach etwa 5-10 Minuten kann es dann losgehen.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Ein fester Druck auf das Ziffernblatt öffnet die Ziffernblatt-Auswahl / Konfiguration. Durch Links/Rechts kann man die Ziffernblätter wechseln, ein Klick auf Anpassen öffnet den Editor (da kann man Farben, Komplikation etc. einstellen - die markierten Bereichen antippen und mit der Krone hoch und runter scrollen, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt). Ein Tap auf das Ziffernblat wählt es aus.

Wird bei Anzeige des Ziffernblattes die Krone kurz gedrückt, erscheint die App-Auswahl. Dort kann durch Verschieben die gewünschte App vergrößert und durch einen Tap gestartet werden. Für die App in der Display-Mitte reicht auch ein Klick der Krone oder man zoomt elegant durch Drehen der Krone in die App.

Ein langer Klick auf die Krone startet Siri - soweit erlaubt. Wird der Arm gehoben und aktiviert sich das Display, kann auch direkt mit "Hey Siri" eine Spracheingabe vorgenommen werden (sofern Siri erlaubt ist). Das Funktioniert sehr gut und zuverlässig - allerdings hat Siri erhebliche Schwierigkeiten mit Namen. Ich mag z.B. Musik von "Claude vonStroke" - daraus wird dann gerne mal "Claudia von Stro oh"

Ein Klick auf den Knopf unterhalb der Krone startet die Kontaktauswahl. Dort können über die Watch-App die wichtigsten Kontakte hinterlegt werden. Die Auswahl kann mit dem Finger oder mit der Krone erfolgen.

Wischt man vom unteren Rand nach oben erscheinen die "Glances". Das kann die Steuerung von Flugmodus (schaltet auch automatisch das iPhone in den Flugmodus), der Herzschlag etc. sein. Mit Druck auf die Krone geht man wieder zurück.

Tappt man auf eine Komplikation startet ggf. die zugehörige App (Kalender, Wetter etc.). Bei überlangen Seiten kann mit der Krone gescrollt werden oder via Geste.

Bis auf den Start der Apps läuft alles sehr geschmeidig und flüssig. Die Spracherkennung ist - bis auf die Eigenheiten bei Namen oder fremdsprachigen Begriffen - sehr gut. Muss sie auch sein, da man Texte (z.B. SMS, iMessage etc.) grundsätzlich via Sprache eingibt - alternativ stehen nur Doodles (Fingerzeichnungen) und Emojis zur Verfügung.

Apps gibt es bereits einige, die die Apple Watch (Sport) unterstützen. Dazu zählen u.a. der DB Navigator, 1Password, Apple Remote, Stern, Süddeutsche, FAZ, Runtastic, einige Banking apps und sogar ein paar Spiele. Diese beschränken sich auf einige Schlüsselfunktionen und ggf. Benachrichtigungen. Mehr muss auf einem so kleinen Display auch nicht sein - und es ergebe auch nur begrenzt Sinn.

Die Display-Qualität ist gut. Sehr gut. Auch bei Sonne ist es gut ablesbar. Schwarz ist schwarz, weiß ist weiß. Aber - um zurück in die Android Welt zu schauen - die Sony Smartwatch 3 kann mit einem Schmankerl aufwarten: Ein transreflektives Display. Das erlaubt das Ablesen auch dann, wenn die Hintergrundbeleuchtung des Displays aus ist (es reflektiert dann).

Das Display der Apple Watch (Sport) schaltet sich nur ein, wenn der Arm gehoben wird (sofern konfiguriert) oder ein Knopf gedrückt wird. Sonst ist es aus. Das lässt sich derzeit auch nicht ändern - was aber auch sinnvoll ist, da sonst der Akku sehr schnell leer wäre.

Das Plaste-Armband der Apple Watch (Sport) ist - naja - "gewöhnungsbedürftig". Der Verschluss ist zunächst etwas fummelig und man schwitz ganz schön darunter, was es "glitschig" macht. Es wirkt nur begrenzt wertig, erfüllt aber seinen Zweck und lässt sich im Bedarfsfall leicht und ohne Werkzeug tauschen. Das Gehäuse der Apple Watch Sport besteht aus Aluminium. Es gibt ein silbernes und ein schwarzes Modell. Mir persönlich gefällt das schwarze Modell sehr gut - allerdings dürfte sich die Farbe mit der Zeit abstoßen. Die Apple Watch Sport verfügt "nur" über gehärtetes Glas - das ist zwar kratzfest, aber nicht unkaputtbar. Metall o.ä. harte Gegenstände können Spuren hinterlassen. Wer das nicht will, der greift besser zum Edelstahl-Modell mit Saphirglas und Keramikboden für mindestens 250 EUR mehr.

Mit etwa 25 (bzw. 30) Gramm ist die Apple Watch Sport etwa halb so schwer wie das Edelstahl-Modell (40 Gramm und 50 Gramm). Das Armband muss dann noch aufaddiert werden. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos. Das Gehäuse sieht klasse aus und fühlt sich toll an. Gleichwohl ist Aluminium ein weiches Metall und anfällig für Kratzer und Schrammen - also nicht unbedingt tauglich für den Alltag auf einer Baustelle oder in einer Werkstatt.

Wer jetzt kauft, der muss - wie eingangs erwähnt - mit Einschränkungen leben und sich klar machen, das im kommenden Jahr ein neues und vermutlich deutlich besseres Modell auf den Markt kommen wird. Aus rein ökonomischen Gründen würde ich deshalb zur Apple Watch Sport raten - die kostet etwa 1,25 EUR pro Tag auf ein Jahr Nutzungsdauer gerechnet und ist damit verschmerzbar. Ästhetischer und robuster ist jedoch das Edelstahl-Modell. Wem Geld nichts bedeutet und wer genug davon hat, der sollte sich die Apple Watch Edition mit Lederarmband ansehen - wirklich ein Hingucker und Handschmeichler. Sie kann jedoch nicht mehr als das Einstiegsmodell, das ab 399 EUR zu haben ist.

Der Wiederverkaufswert sollte bei der Anschaffung keine große Rolle spielen. Wer die Uhr nicht originalverpackt einlagert und auf Sammler spekuliert, der dürfte nur einen kleinen Bruchteil des Kaufpreises erwarten können.

Aktuell befindet sich watchOS 1.0.1 auf den ausgelieferten Uhren. watchOS 2 ist bereits als Beta-Version für Entwickler verfügbar (bitte nicht aufspielen, da es sehr viele Fehler aufweist, die Batterie sehr schnell leert und sich nicht downgraden lässt). Apple meint es also wirklich ernst und arbeitet mit Hochdruck an diesem Produkt.

watchOS 2 bringt u.a. "Time Travel" und native Apps (Performance++) sowie andere nützliche Neuerungen.

Entscheidungshilfe:
===============

Android Smartphone? > Android Wear Smartwatch
iPhone? > Apple Watch (Sport)
Mehrere Smartphones? > Pebble, Kairos etc.

Bereit, Early Adopter zu sein? > Kaufen - sonst warten
Knapp bei Kasse? > Warten!
Altes iPhone (4S oder älter)? > Nicht kaufen!

Bewertung:

+ Design
+ Verarbeitung
+ Bedienbarkeit
+ Performance (bis auf App-Start)
+ Sehr gute Spracherkennung (SIRI)
+ Taptic-Engine deutlich angenehmer und spürbar als übliche Vibration

+/- Nutzen - Sehr stark vom Anwender abhängig.

- Hoher Preis
- Geringe Akku Laufzeit (1 Tag bei "normaler" Nutzung, bis zu 3 Tage im Modus Gangreserve)
- Empfindliches Gehäuse
- Sehr teueres Zubehör
- Nur Sports: Kein Saphirglas, nur Kunststoffboden
- Variable Verfügbarkeit
- Nur zusammen mit iPhone 5, 5s, 6, 6 Plus oder neuer nutzbar

Ein Vergleich mit Android Watches im Detail ist hier nicht möglich und auch nicht sinnvoll, da sowohl die Apple Watch (Sport) als auch die Android Wear Smartwatches an die jeweilige Plattform gebunden sind - zumindest derzeit. iPhone Nutzer haben daher ebensowenig eine echte Wahl wie Android Nutzer. Beide Plattformen werden jedoch ständig weiterentwickelt.

Der günstigste Einstieg in die mobile Apple Welt kostet derzeit offiziell 798 EUR. Dafür erhält man ein iPhone 5C und eine 38mm Apple Watch Sport.

Hinweis
==========

Mittlerweile kann die Uhr in vielen Apple Stores auch in Deutschland direkt erworben und mitgenommen werden. Das 38mm-Modell der Apple Watch Sports kostet dort 399 EUR und das 42mm-Modell 449 EUR. Ich habe meine im Apple Store München OEZ erworben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2015 10:03 PM MEST


Apple Watch (42mm|edelstahl-gehäuse|klassisches lederarmband schwarz)
Apple Watch (42mm|edelstahl-gehäuse|klassisches lederarmband schwarz)

1.0 von 5 Sternen 1 Stern, weil dieses Angebot hier nur unseriöser Nepp ist, 29. Juni 2015
Die Uhr kann mittlerweile in den meisten Apple Stores (auch in Deutschland) gekauft und direkt mitgenommen werden. Sie kostet dort einen Bruchteil des hier aufgerufenen Wucherpreises von über 2.400 EUR.

Die Uhr selbst kann (noch) relativ wenig - das was sie kann, kann sie aber gut. Die Performance (abgesehen vom Laden der Apps) ist sehr gut, das Design von watchOS so wertig wie die Verarbeitung der Uhr. Wer Geld übrig hat, der kann beherzt zugreifen - zu viel erwarten sollte man aber noch nicht. Im Stromsparmodus hält der Akku bis zu 4 Tage bei mir durch - allerdings wird dann nur noch die Uhrzeit angezeigt. Ansonsten ist es knapp ein Tag (so 16-18 Stunden).

Es ist anzunehmen, das im Laufe des kommenden Jahres das 2. Modell auf den Markt kommt. Wer damit ein Problem hat, der sollte noch warten - denn sicher wird es höher, schneller, weiter gehen. Wer clever einkauft, der kann die Uhr für etwa 1,25 EUR pro Tag (gerechnet auf 1 Jahr Nutzung) kaufen - der Einstieg mit der Apple Watch Sport ist derzeit die rationalste Entscheidung. Das schwarze Modell sieht dabei - meiner Meinung nach - besonders gut aus.

Die Uhr verdient zur Zeit 3-4 Sterne. Das Angebot hier nicht einmal einen Stern.


Magma CTRL Tasche für Ableton Push DJ-Controller
Magma CTRL Tasche für Ableton Push DJ-Controller
Preis: EUR 49,00

4.0 von 5 Sternen Tasche Top, Lieferung Flop, 17. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche passt zum Push. Sie ist robust und kann auch kleinere Stöße verkraften. Sie schützt damit vor Staub und Schrammen und macht das ansonsten etwas unhandliche Gerät leicht tragbar. Gut für den Weg zu nächsten Session, Club-Gig oder ins Studio. Für die Bühne würde ich ein klassisches Flightcase oder ein Peli-Case bevorzugen.

Preis- und Leistung gehen hier noch n Ordnung.

Die Lieferung war aber wenig geschmeidig. Beauftragt wurde seitens Versender UPS. UPS ist ohnehin nicht sonderlich toll, wenn man Privatkunde ist. In diesem Fall erfolgte der Zustellversuch während ich am Arbeiten war. Erfolglos. Das Paket wurde daraufhin seitens UPS in einem Ladengeschäft abgegeben, wo ich es abholen sollte (Prinzip Hermes?). Der Laden war nicht nur ungepflegt und unordentlich, sondern mit einem großen Schild "Dieses Geschäft wird am XYZ geschlossen" versehen. Die Person im Laden selbst völlig verpeilt und offensichtlich unfähig - fragte mich, wie groß das Paket denn sei (Bitte?) - nach gefühlten 2 Stunden Suchen kramte er es unterhalb seiner Warenregale raus. Das Paket stank nach Zigaretten, war äußerlich eingedrückt und zeigte einen Riss.

DAS brauche ich nicht wieder. Bitte Amazon... DHL hat zwar Macken und nervt zuweilen - aber immerhin klappt dort i.d.R. die Zustellung und falls nicht, wird die Sendung trocken, sauber und sorgsam aufbewahrt.


Native Instruments TRAKTOR KONTROL S8
Native Instruments TRAKTOR KONTROL S8
Wird angeboten von Music-Town
Preis: EUR 999,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geniales Konzept - Leider schlecht umgesetzt, 18. Mai 2015
Traktor Kontrol S8 ist der konsequente Schritt weg von Maus und Touchpad beim Auflegen. Technologisch handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Traktor Kontrol S4. Mit zwei eingebauten, hoch auflösenden Displays kann praktisch der gesamte Workflow beim Auflegen ohne Blick auf's Laptop erledigt werden. Steuern kann man insgesamt 4 Decks mit dem S8 - zwischen Decks A+B und C+D kann jeweils (einzeln) umgeschaltet werden. Pro Kanalzug stehen Fader und EQ sowie Cue zur Verfügung. Es gibt außerdem einen Crossfader. Die beiden umschaltbaren Hardware-Decks bieten Zugriff auf Cue-Points, Loop-Funktionen, Effektsteuerung etc. Eingebaut ist außerdem eine Soundkarte - diese wurde anschlussseitig deutlich aufgewertet. Insgesamt ein vollwertiger Controller für den Laptop-DJ. Noch dazu erstaunlich kompakt.

Was mir persönlich nicht gefällt - ja mich sogar stört - ist die insgesamt "preiswerte" Verarbeitung und das für den Club- oder Bühneneinsatz nur bedingt taugliche Design des Gerätes. Angefangen bei den plan verbauten Displays, die enorm spiegeln und bei ungünstigen Lichtsituationen schlecht ablesbar über die fehlenden LED- oder OLED-Kränzen um die leider unbeleuchteten Dreh-Encorder bis hin zum deutlichen(!) Laggen der Parameteranzeige im Display, die schnelle und präzise Änderungen kaum zulässt. Das alles in einem - aber zugegebenermaßen robust wirkenden - Plaste-Case.

Rein mit Blick auf die Ergonomie besteht hier akuter Handlungsbedarf. Ebenso wie bei allen anderen derzeitigen NI-Hardware-Produkten, die leider zwei Kernfehler gemeinsam haben: Glänzende "Designelemente" und unterdimensionierte Rechenleistung der Controller. Hier wurde das geniale Konzept durch die Bank weg versiebt - zumindest meiner Meinung nach - auf der Bühne und im Club kann ich Spiegelplastik, Plexiglas und Glossy-Displays - insbesondere flach verbaut - leider gar nicht brauchen.

Zuhause oder für die private Party geht das aber wohl noch in Ordnung - ob diese Zielgruppe aber den aufgerufenen Preis zahlt, möchte ich mal im Raum stehen lassen. Profis werden möglicherweise wegen der Verlockung auf das PC-Display verzichten zu können, mehr als einmal nachdenken - hier die gut gemeinte Empfehlung das Ding vor dem Kauf beim örtlichen Händler ausgiebig und vor allem bei "Schmuddellicht" zu testen.

NI könnte Kritik annehmen und folgende Optimierungen - gerne gegen Aufpreis oder bei einem S8 PRO-Modell - vornehmen:

- Bis 45 Grad nach oben Neigbares Display
- Verzicht auf spiegelnde Elemente
- Beleuchtete Encoder
- LED- oder OLED-Kränze um Dreh-Encoder
- Metall-Gehäuse

Eine klare Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen. Für Hobbyisten ist das Gerät recht teuer und professionelle DJs sollten ihr Equipment selbst testen, bevor sie kaufen.


Native Instruments Komplete Kontrol S49
Native Instruments Komplete Kontrol S49
Preis: EUR 579,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großartiges Konzept. Qualität sehr grenzwertig. Design miserabel., 12. Mai 2015
Ich habe das Gerät beim lokalen Händler erworben, weil ich ein Einspielkeyboard wollte, das optimal auf meine Komplete Universal und ihren gigantischen Fundus an Instrumenten und Klängen zugeschnitten ist. Das Gefummel am Computer war ich leid.

Konzeptionell ist das Kontrol S49 ganz großes Kino. Sicher, die Displays könnten größer und bunter sein - aber sie bieten Zugriff und Ablesbarkeit der wichtigsten Parameter. Soweit so gut.

Leider ist die Qualität der Tastatur etwas arg dürftig. Fatar bietet ansich ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis - hier wurde aber scheinbar am unteren Ende der Qualitätsskala operiert. Mein Keyboard - und auch andere, die ich danach zum Vergleich beim Händler getestet habe - bietet einen spürbar unterschiedlichen Widerstand bei einigen Keys und bei sehr expressiver Spielweise finde ich das Anschlagverhalten grenzwertig. Es geht, aber es gibt in dem Preissegment bzw. für wenige Euro mehr auch bessere Klaviaturen.

Wirklich enttäuscht war ich von der Gesamtanmutung. Spiegelndes Plastik geht bei einem Musikinstrument absolut gar nicht. Auf der Bühne ist das Ding kaum zu gebrauchen, weil man durch Spiegelungen der Scheinwerfer geblendet wird. Auch im Club geht das nur bei völliger Finsternis - geht die Beleuchtung an, stören die Reflexe extrem. Zudem sieht glänzendes Plastik nur kurz nach Abziehen der Schutzfolie gut aus - danach nie wieder. Selbst vorsichtiges Reinigen mit einem Microfasertuch erzeugt feinste Schlieren, die im Licht von Scheinwerfern sichtbar sind.

Ob - und falls ja - was sich der verantwortliche Designstudent dabei gedacht hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Jedenfalls ist das Design derzeit inakzeptabel. Dieses Designdefizit zieht sich durch die gesamte aktuelle Hardwarelinie von Native und ich hoffe, das die Kunden endlich lautstark dagegen protestieren. Generell erweckt das Gehäuse mit seiner Verarbeitung zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, das es mehr als zwei oder drei Konzerte ohne Schäden überstehen kann.

Behalten habe ich es dennoch - nur nutze ich es entgegen meiner ursprünglichen Idee - nicht bei Auftritten. Ich habe es nach einer Bearbeitung der Oberfläche mit feinstem Sandpapier bei mir im Heimstudio stehen. Dort erleichtert es mir die Arbeit an Remixen und neuen Tracks. Wenn Native hier nachlegt und anfängt, hinsichtlich des Designs mehr als Fünf Minuten nachzudenken, wäre das großartig. Vielleicht klappt's bei der nächsten Generation.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 11:15 AM MEST


Mister Merchandise Cooles Fun T-Shirt Widerstand Ist Zwecklos
Mister Merchandise Cooles Fun T-Shirt Widerstand Ist Zwecklos
Wird angeboten von MM Shirt DE (Doctor Streetwear)
Preis: EUR 14,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Qualität des Aufdrucks ist vollständig inakzeptabel, 16. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Shirt kam in einer ordentlichen Verpackung bei mir an. Nach der Entnahme aus der Umverpackung (ein Karton) konnte ich bereits den ersten und mir reichenden Eindruck vom Shirt, das noch immer in seiner Plastikfolie steckt, gewinnen: Inakzeptabel.

Während das Shirt selbst - also der Träger des Aufdrucks - der Qualität entspricht, die man beim aufgerufenen Preis erwarten kann, ist das beim Aufdruck leider in keiner Weise der Fall. Ein derart lieblos angefertigtes Shirt habe ich bisher noch nicht sehen müssen.

Die Tatsache, das der Fabrikant es nicht für nötig gehalten hat, die Schrift vernünftig zu setzen, finde ich beschämend - so sieht das Shirt wie der missglückte Versuch aus, die stark vergrößerte Kopie des Originals aufzubügeln. Das ist nicht originell, sondern peinlich.

Grobpixelig, die Schrift nicht richtig weiß und insgesamt nicht den Eindruck vermittelnd, das es mehr als 2 Wäschen übersteht. Das Shirt geht wieder zurück.


3m - CAT.6 Ethernet Gigabit Lan Netzwerkkabel (RJ45) | 10/100/1000Mbit/s | Patchkabel | UTP | kompatibel zu CAT.5 / CAT.5e / CAT.7 | Switch/Router/Modem/Patchpannel/Access Point/Patchfelder | schwarz
3m - CAT.6 Ethernet Gigabit Lan Netzwerkkabel (RJ45) | 10/100/1000Mbit/s | Patchkabel | UTP | kompatibel zu CAT.5 / CAT.5e / CAT.7 | Switch/Router/Modem/Patchpannel/Access Point/Patchfelder | schwarz
Wird angeboten von CSL-Computer
Preis: EUR 5,65

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein CAT.6-Kabel. Nicht mehr - aber auch nicht weniger., 15. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Qualitativ ist sowohl bei den Steckern als auch beim Kabel noch deutlich Luft nach oben. Die Klemmen sind fummelig wie bei allen preiswerten Kabeln und noch dazu aus Kunststoff - bei häufigerem Wechsel (z.B. bei mobilem Equipment) dürfte Haltbarkeit begrenzt sein.

Preislich geht das Kabel in Ordnung. Sicher könnte es gemessen an der Qualität noch 1 - 1,5 EUR günstiger sein, aber irgendwo muss ja auch noch der Versand eingerechnet werden. Insgesamt kein unfaires Angebot. Deshalb eine gute Bewertung mit 3 Sternen.

Die Versandabwicklung war einwandfrei. Wie (fast) immer bei Amazon. Das Produkt sieht aus wie auf der Abbildung.

Auf 4 Sterne für engagierten und freundlichen Support aufgestuft. Service matters!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2015 12:52 PM CET


Asus CHROMEBOX-M085U Desktop-PC (Intel Core-i7 4600U, 2,1GHz, 8GB RAM, 16GB HDD, Chrome) schwarz
Asus CHROMEBOX-M085U Desktop-PC (Intel Core-i7 4600U, 2,1GHz, 8GB RAM, 16GB HDD, Chrome) schwarz
Preis: EUR 674,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekter Heimrechner, 22. Dezember 2014
Ungeduldige Leser finden am Ende der Rezension eine Pro/Con-Liste. Ein Werbeversprechen in Verbindung mit Chromebooks und Chromeboxen ist die Genuegsamkeit, die auch auf nominell schwachbrüstigen Maschinen eine vernünftige Performance suggeriert.

Meine Erfahrung ist jedoch, das man die ganzen schwachbrüstigen Exynos und Tegra-Geräte getrost im Laden stehen lassen kann - sie bieten nur für minimalste Anforderungen ausreichend Rechenleistung (z.B. wenige Browser-Tabs, selten Streaming von HD-Inhalten und nur ein oder zwei in Arbeit befindliche Dokumente. Bei den Chromebox kommen als Tribut an den Preis meist sehr mittelmäßige und vor allem niedrig auflösende Bildschirme zum Einsatz.

Mein Samsung Chromebook mit Exynos-CPU war deshalb nur selten in Gebrauch. Als "Reiseschreibmaschine". Aber auch das überzeugte die Leistung nicht wirklich.

Im Zuge eines Experiments mit dem Ziel herauszufinden, wie alltagstauglich mittlerweile ChromeOS-Geräte sind, habe ich mir deshalb diesmal ein Gerät mit einer "richtigen" CPU und ordentlich RAM besorgt - die ASUS Chromebox mit i7-Prozessor. Und hier stimmt wirklich (fast) alles. Die Performance ist erstklassig und mit zwei angeschlossenen Bildschirmen kann man häufig sogar vergessen, das man eigentlich "nur" mit einem Browser unterwegs ist.

Es sind dann mehr die sog. "Edge-Cases", bei denen man wieder geerdet wird und natürlich ist es auch die Hürde, seine Daten einem US-Unternehmen anzuvertrauen, das zwangsläufig auch der paranoid-totalitären Gesetzgebung und Mentalität unterliegt, die in den USA bis heute vorherrscht. Zu den Edge-Cases gehört dann beispielsweise, das mein heißgeliebtes 1Password nur umständlich und über Workarounds zur Verfügung steht. Oder das die Kompatibilität zu Office-Dokumenten nur bei einfachsten Dokumenten zufriedenstellende Ergebnisse erwarten lässt. Auch das fehlen von Skype schmerzt. Etc. pp.

In Verbindung mit einem Google Apps for Work-Konto (ein kostenloses Gmail-Konto genügt für den Anfang) bekommt man jedoch ein solides Arbeitspferd für etwa 80 - 90% der üblichen Arbeiten am Rechner. Texte schreiben, Tabellen erstellen, im Internet surfen, Musik hören, Fernsehen, Filme ansehen, Video-Konferenzen - und das bei dem i7-Modell bei Bedarf auch gleichzeitig.

Sogar der Zugriff auf fremde Rechner gelingt. RealVNC, SSH, RDP stehen zur Verfügung. Bekannte und beliebte Web-Applikationen wie Evernote, Wunderlist & Co. lassen sich problemlos nutzen - und auch "exotischere" Anwendungsfälle wie z.B. Webentwicklung und Programmierung lassen sich bis zu einem gewissen Grad mit Diensten wie beispielsweise Koding oder Cloud 9 erledigen.

Ich bin tatsächlich begeistert. Auch die Tatsache, das eine Chromebox von Tag zu Tag besser wird und praktisch keinerlei Wartung oder Pflege erfordert, ist eine völlig neue (positive) Erfahrung. Beispielsweise arbeitet Google daran, das Android-Applikationen auch unter ChromeOS laufen. Per Hack klappt das bereits gut - unter Opferung von essentiellen Sicherheitsfeatures - aber es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis das ganz bequem über den Store geht.,

Apropos Sicherheit: Chrome und auch ChromeOS unterstützen ab Werk FIDO U2F-Sicherheitsschlüssel als Medium für eine Mehrfaktor-Authentifizierung. Alternativ gehen natürlich auch SMS, Sprachanruf oder Code-Generator-App. Dadurch erhöht sich die Sicherheit dramatisch. Sollten Benutzername und Passwort abhanden kommen, kann der Dieb damit ohne die dritte Komponente, das Einmalpasswort oder das Token, nicht viel anfangen.

Auch die Geräte selber sind sicher, da praktisch keine Daten darauf gespeichert werden - und die, die gespeichert werden, sind konsequent verschlüsselt. Wird ein Gerät gestohlen, ersetzt man es und die Sache ist erledigt.

Für Einsteiger im Bereich ChromeOS sind mehrere Dinge zunächst verwirrend. Zuerst die Tatsache, das wirklich alles über den Browser erledigt wird. Dann, das die Geräte kaum Festspeicher an Bord haben. 16 GB, 32 GB und dann war's das meist auch schon. Außerdem sind es eben die Vorbehalte gegenüber Cloud-Diensten, die - mit Recht - bestehen und erst einmal überwunden sein wollen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird man die Vorzüge aber durchaus zu schätzen lernen.

Nicht ganz so einfach ist hingegen eine vernünftige Konfiguration mit Blick auf Privatsphäre. Einerseits widerspricht das Cloud-System diesem Bestreben in weiten Teilen, andererseits sind einige Einstellungen vorzunehmen und einige Erweiterungen zu installieren und zu konfigurieren. Und außerdem funktioniert das alles ohnehin nur richtig gut mit einem Google-Konto (ohne das bei ChromeOS gar nichts geht). Hat man aber Disconnect, Adblock, Ghostery, Clear Cache, IBA Opt Out installiert, eine eigene Passphrase für die Synchronisation von Inhalten definiert und auch sonst sein Konto richtig eingerichtet, surft man praktisch ohne Werbung und hinterlässt die mit einem ChromeOS minimal erreichbaren Spuren im Netz - weiter verbessern kann man seinen Schutz mit einem externen Filter-Proxy.

Tüftler dürfte freuen, das man auf der Box auch ein vollwertiges Linux installieren kann. Das ist zwar eher Hackerei und der knappe Speicher wird damit schnell gefüllt - aber es geht gut. Mein Ding ist das aber nicht. Dafür habe ich separate Geräte.

Anschlussseitig zeigt sich die Box kommunikationsfreudig. 4x USB 3.0, 1x SD-Slot, 1x HDMI, 1x Display Port, 1x Kombi für Mikrofon und Lautsprecher, 1x Gigabit Ethernet. Nice! Die Zusammenarbeit mit Mäusen, Tastaturen und Webcams ist bei mir ausgezeichnet. Auch mit einer Microsoft-Webcam arbeitet das Gerät auf Anhieb zusammen. Zur Reduktion von Kabelsalat können auch Bluetooth-Geräte angeschlossen werden.

Pro:

+ Exzellente Performance
+ Praktisch wartungsfrei
+ Wird mit jedem Update besser
+ Geringer Platzbedarf
+ Sehr leise
+ Ausreichend Anschlussmöglichkeiten
+ Arbeitet mit 2 Full HD Bildschirmen anstandslos und auch sonst keine Treiberinstallationen nötig
+ Blitzschneller Browser
+ Großes Angebot an Web-Applikationen und Erweiterungen
+ Erste Android-Applikationen im Store für ChromeOS verfügbar
+ Moderater Stromverbrauch
+ Hoher Sicherheitslevel (Verschlüsselung, Multifaktor-Authentifizierung, Kaum Angriffsfläche für Schadsoftware)
+ Bei Verlust oder Defekt problemlos zu ersetzen - Cloud-Speicher erspart hier für Endkunden meist das Backup
+ Keine mechanischen Teile - unempfindlich gegen Erschütterungen und Vibrationen
+ Exzellente Mehrbenutzerfähigkeit

Cons:

- Hoher Preis
- Online-Zwang
- Google-Profil zwingend erforderlich
- Privatsphäre nur mit viel Know-how vernünftig einstellbar
- Kein direkter Zugriff auf Standardapplikationen wie Office, Photoshop(*) etc.
- Zu wenig eingebauter Festspeicher (Google Apps for Work Unlimited bietet mir 10 TB Online-Speicher - da nutzen die 16 GB am Gerät fast nichts ;))
- Laufende Kosten bei Nutzung von Premium-Diensten abhängig vom Nutzungsprofil sehr hoch (Abo-Modell vs. Kaufsoftware)
- Umgewöhnung erforderlich
- Google bietet derzeit keine Möglichkeit, den Datenspeicherort auf eine Region oder ein Land zu begrenzen. Es gibt auch noch kein deutsches Rechenzentrum, das auswählbar wäre (Amazon hat mittlerweile einen Standort in Frankfurt)
- Ersetzt einen "normalen" Computer oder Laptop (noch) nicht.

*) Adobe testet derzeit sog. "App-Streaming" für Photoshop. Das ist allerdings noch nicht für jeden zugänglich.

Der Lieferumfang bestand bei mir (gekauft bei einem anderen, wesentlich günstigeren Anbieter) aus der Chromebox, dem Netzteil, einer Montageplatte zum Anschrauben an die Rückseite eines Monitors oder an eine Wand, ein paar Anleitungen im schicken schwarzen Karton. Tastatur, Maus und sonstige Kabel muss man - sofern nicht vorhanden - separat erwerben.

Die grundlegende Inbetriebnahme dauerte 45 Sekunden - inklusive Kabel anstecken, erstem Start und Login mit meinem Google-Konto.

Für viele Haushalte ist das der ideale Familien-Computer, die ideale Surfstation, die Schreibmaschine. Für Geeks, Nerds und Netzaffine-Menschen ist diese Chromebox eine Offenbarung. Aber tatsächlich: Es bedarf erst einer i7-CPU und 4 GByte RAM, um echte Premium-Performance zu zaubern. Wer das Kleingeld übrig hat oder experimentierfreudig ist, der kann zuschlagen.

Übrigens: Wer erst einmal realisiert hat, das Nachrichtendienste wie NSA, GHCQ & Co. - wenn sie wollen - ohnehin an Daten von Privatpersonen kommen (ganz gleich, ob sie bei einem deutschen Anbieter liegen oder nicht) der entdeckt nach und nach völlig neue Workflows und Arbeitsweisen, die das Leben tatsächlich viel, viel einfacher machen. Insbesondere mit Blick auf Kollaboration mit Freunden und Kollegen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2015 2:23 PM MEST


Motorola Moto 360 Smartwatch (helles Edelstahlgehäuse mit grauem Echtlederarmband)
Motorola Moto 360 Smartwatch (helles Edelstahlgehäuse mit grauem Echtlederarmband)
Preis: EUR 181,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr viel Luft nach oben ..., 5. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aus beruflichen Gründen (für die Entwicklung von Software) habe ich mir diese und eine weitere aktuelle, auf Android Wear basierende, Smartwatch besorgt.

Beeindruckend ist bei der Moto 360 nicht nur die Verpackung, sondern auch das Design der Uhr - gestört vom schwarzen Abschnitt im unteren Bereich des Displays, der Teile der Ansteuerung enthält. Insgesamt ist das aber nicht so schlimm - die wirklichen Defizite sind anderer Natur...

1. "Ok Google" funktioniert bei mir in einem vom 10 Fällen bei dieser Uhr. Das kann meine andere Uhr mit 100% Erfolgsquote besser
2. Das Display reagiert auch mal auf den Ärmel meiner Jacke - verstehe ich nicht, ist aber so
3. Die Uhr reagiert zuweilen träge. Das ist der schwachen CPU geschuldet, die verbaut wurde. Auch das kann meine andere Smartwatch deutlich(!) besser
4. Die Uhr verfügt nur über ein TFT-Display mit LED-Beleuchtung. Diese ist nicht ganz gleichmäßig und führt naturgemäß zu einem höheren Stromverbrauch als die für solche Geräte eher prädestinierten OLED-Displays

Android Wear ist derzeit kaum zu etwas zu gebrauchen. Puls messen geht, wenn die Uhr das unterstützt. Einfache Notifications anzeigen geht auch. Navigation zur Not auch. Das war's dann auch erst einmal...

Ohne gekoppeltes und in der Nähe befindliches Smartphone oder Tablet mit Internet-Verbindung ist diese Smartwatch jedoch selbst Billigstdigitaluhren für 5,00 EUR unterlegen: Schlechte Batterielaufzeit, ablesen nur nach Touch oder Knopfdruck, kein hörbarer Alarm und ein Vibrationsmotor, den nur sehr zartfühlige Menschen bemerken.

Während die Software natürlich besser werden kann, wird die schwache CPU dem natürliche Grenzen setzen. Der Zwang zur Kopplung mit einem weiteren Device führt den Sinn einer solchen Uhr etwas ad absurdum. Und die schwache Batterie, die mit gutem Willen knapp einen Tag bei normaler Benutzung reicht, setzt dem Nutzwert ebenfalls enge Grenzen.

Apropos Batterie: Die Uhr wird per Induktion geladen. Es gibt also keinen USB-Stecker o.ä. Das ist zwar auf der einen Seite cool und bequem, wenn man ein entsprechendes (mitgeliefertes) Ladegerät besitzt - unterwegs ist das aber eher weniger schön, da Induktionsladegeräte nicht so verfügbar sind wie USB-Kabel.

Die Verarbeitung der Uhr ist in Ordnung. Das Lederarmband hat eine gute Qualität. Motorola wird außerdem auch Metallarmbänder anbieten.

Generell sind Android Wear Smartwatches aber derzeit noch nicht so richtig toll. Klar, für mich als Entwickler ist ein früher Einstieg gut und richtig - für Endanwender ist das aber so eine Sache: Man muss sich der Tatsache bewusst sein, das man derzeit primär nur ein tolles Gadget kauft, das nur sehr wenig nützliche Funktionen bieten kann. Wenn man sich dieser Tatsache bewusst ist und damit klar kommt, ist die Moto 360 nicht der beste Kauf, aber einer der schönsten ;)

Vergleich zu LG Watch R:
Die LG Watch R bietet dank OLED das bessere Display, die längere Laufzeit, die schnellere CPU, Kompatibilität zu Standard-Armbändern und außerdem hat sie keinen "blinden Fleck". Dafür sieht die LG Watch R (kein Witz) aus, als käme sie aus einem Kaugummiautomaten: Billig. Wirklich richtig billig - auch wenn sie das eigentlich gar nicht ist.

Eines hat sie mit der Moto 360 gemeinsam: Das derzeit noch sehr rudimentäre Android Wear.


Lenovo ThinkVision LT1421 35,6 cm (14 Zoll) Monitor (8ms Reaktionszeit, USB) schwarz
Lenovo ThinkVision LT1421 35,6 cm (14 Zoll) Monitor (8ms Reaktionszeit, USB) schwarz
Preis: EUR 141,99

4.0 von 5 Sternen Sehr gute und hochmobile Lösung auch für Apple Nutzer, 27. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ThinkVision LT1421 ist ein mobiles, externes Display zum Anschluss an Laptops und Desktop-Computer. Mit knapp 1 KG und einer Auflösung von 1366 x 720 Pixeln ist es sehr gut als Zweitmonitor geeignet und hilft dadurch, auch unterwegs die eigene Produktivität und den eigenen Komfort zu steigern.

Angeschlossen wird das Display per USB. Über den USB-Port bezieht es auch seinen Strom. Bei modernen Laptops und Desktops liegt die nötige Spannung i.d.R. an jedem USB-Port an. Bei älteren Geräten kann das beigelegte Adapterkabel mit 2 USB-Steckern helfen.

Das Gerät funktioniert am Apple MacBook Pro mit aktuellem OS-X 10.10 (Yosemite) nach Installation der nötigen Treiber problemlos. Die Treiber gibt es kostenfrei zum Download auf der DisplayLink-Homepage (Google hilft). Beigelt ist außerdem auch eine Treiber CD.

Die Qualität des Displays entspricht dem Preis. Das bedeutet, das die Darstellung scharf, für geschlossene Räume ausreichend hell und flackerfrei erfolgt. Allerdings führen die eingesetzte Technologie und die derzeitigen Treiber (zumindest am Mac) dazu, das es deutlich sichtbare Kompressionsartefakte bei flächigen Bildinhalten (insb. Farbverläufe) gibt. Außerdem hat das TN-Panel keine besonders hohe Blickwinkelstabilität aufzuweisen.

Es darf zudem keine Farbtreue oder besondere Farbkraft erwartet werden. Für Textdarstellungen, surfen, Videos ansehen ist die Darstellung jedoch ausreichend und dem Preis mehr als angemessen. Wer mehr will, der muss auch mehr dafür bezahlen.

Das Display wurde mit einem Schuber aus Hartplastik geliefert. Dieser fungiert auch als Unterlage und stabilisiert das - auch ansonsten stabil stehende - Display zusätzlich. Es besitzt einen verstellbaren Ständer, mit dem sich der Neigungswinkel frei einstellen lässt. Beim Transport schützt der Schuber das Display wirksam gegen äußere Einflüsse wie Stöße, Kratzer etc. Ebenfalls beigelegt war das nötige USB-Kabel sowie ein Adapter für ältere Rechner mit schwacher Stromversorgung am USB-Port.

Detaillierte Bewertung:

+ Preis- / Leistungsverhältnis ausgezeichnet
+ Geringes Gewicht
+ Solide Verarbeitung
+ Plastikschuber als Transportschutz im Lieferumfang
+ Funktioniert am Mac und am PC
+ Darstellung schnell genug für Videos
+ Stromversorgung über USB (Kabel liegt bei) - kein Netztteil erforderlich

- Geringe Blickwinkelstabilität des Bildes
- Kompressionsartefakte bei Flächen und Verläufen sichtbar
- Blasse Farben
- Mac-Treiber nicht im Lieferumfang (aber via Download bei DisplayLink verfügbar)
- Mac Treiber bietet keine Einstellmöglichkeiten

Fazit:

Wer viel unterwegs ist und einen Zweitbildschirm schätzt (potenziell alle Software-Entwickler), der ist mit dem Display nicht schlecht beraten. Der Preis ist sensationell, das Gewicht gering und die Darstellung ausreichend gut. Der Lieferumfang geht in Ordnung. Das Gerät funktioniert auch am Mac. Zusätzliche Stromversorgung ist nicht erforderlich.

Wenn es dem Hersteller und dem Treiber-Entwickler geklingt, die Kompressionsartefakte verschwinden zu lassen und sowohl Blickwinkelstabilität als auch die Brillianz der Farben verbessert wird, ist das ein klares 5-Sterne-Produkt. Bis dahin gibt es von mir sehr gute 4 Sterne - und die mit gutem Gewissen.


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