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neo.none

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Se Dice Bisonte,No Bufalo
Se Dice Bisonte,No Bufalo
Preis: EUR 18,68

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hach! schon wieder! und nun? macht das noch sinn?, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Se Dice Bisonte,No Bufalo (Audio CD)
mars volta albem sind ja schon regelmäßig ein streitpunkt. ist das nun gut, oder einfach nur so abgedreht, dass sich keiner zu sagen traut, dass es eigentlich im kern belanglos ist?
wo "de-loused in the comatorium" noch den vorteil des neuen wahnsinns hatte und "francis the mute" eine logische weiterentwicklung dessen war, ist auf diesem album wenig geniales zu finden. die kompositionen sind psychedelischer und weniger prog als the mars volta alben. es finden sich aber die gewohnten kakophonien. das probem dabei: über weite strecken hatte ich das gefühl, dass sich das durchgedrehte in dieser musik eigentlich nur aus dem sound ergibt. blubbernde synthies, kreischende gitarren, drums im dauerbreak und alles so abgemischt, dass es so wirkt als würde es die ganze zeit an der grenze fahren und versuchen jede homogenität zu vermeiden. der mix lebt davon einige elemente einfach zu laut sein zu lassen, und so diesen effekt des wahnsinns zu erzeugen.

und genau da liegt das problem: der wahnsinn ist nur ein kalkuliert eingesetzter effekt.

es besteht kein zweifel, dass hier geniale musiker am werk sind und omar rodriguez-lopez ähnlich wie ein mike patton zu den herausragenden künstlern unserer zeit zählt, doch im gegensatz zu mike patton fehlt hier die variation. eigentlich kann man, wenn man die ersten beiden mars volta scheiben hat, auf alles andere getrost verzichten, weil nichts dazu kommt. weder gute songs, denn dazu ist das ganze zu komplex, als dass sich hier ein "hit" rausschälen könnte, und wer grundsätzlich in alle songs alle elemente und tausend riffs wirft, der sorgt letztlich dafür, dass alle songs gleich klingen - weil eben in allen alles enthalten ist. noch kommt ein genereller, konzeptioneller wechsel zwischen den alben dazu.
dieses album hier zeichnet sich höchstens noch durch ideenarmut aus, denn hier gibt es auch mal 6min ein riff über das omar dann diverse soli mit gitarre, synth und waber-sounds legt. die wirkliche psychedelische tiefe, die man dabei aber dann erwarten könnte, stellt sich nicht ein, da das ganze zu hektisch und undurchdacht ist.
das klingt alles so, als ob jemand wie omar, dass an zwei abenden zusammenschustern kann (freilich kann nur er das so!). man nehme ein riff, sammle krach, soli und samples und klatsche alles hübsch angeordnet darüber. dann sorgt man für einen hysterischen gesamtsound, indem immer irgendwas zu laut ist und nervt - und fertig ist die platte.
wer also alle mars volta alben gut findet, und tatsächlich auch an jedem album etwas spezielles entdeckt, weshalb er heute lust auf "de-loused.." und morgen auf "amputechture" hat, der findet vielleicht auch diese cd hier gut, denn wie gesagt: omar gehört ja schon zu den guten.
wem es aber ähnlich wie mir geht, und den grundlegenden unterschied zwischen den vielen werken vermisst: finger weg! es gibt nicht neues ausser evtl. sogar einen rückschritt, und der ist nicht groß genug, als dass er als neuerung durchgehen würde.
enttäuschend auf hohem niveau. deshalb auch drei sterne, eigentlich müsste man weniger vergeben...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2011 1:11 AM MEST


Shack-Man
Shack-Man
Preis: EUR 13,64

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sympatisch, trashig, sehr gut!, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Shack-Man (Audio CD)
wenn man diese cd anmacht, könnte man leicht denken: woher kenne ich das denn? und richtig- hier ist die band am werke, die mit john scofield u.a. "a gogo" eingespielt hat und die musik, die hier präsentiert wird hat mit "a gogo" viel gemein. 1. der sound: leicht trashig mit sixties hammond, knarzigem bass und trockenen drums. 2. die art zu spielen: ebenfalls relativ trashig. wenn hier ein schlagzeugbreak gespielt wird, könnte man auch denken, da kippt jemand einen sack kartoffeln über dem set aus. die gesamte scheibe zeichnet sich durch eine form des entspannten, leicht eiernden grooves aus, der geshuffelt funky daherkommt und zum tanzen einlädt. hier wird kein jazz im herkömmlichen sinne gespielt. virtuose soli und technikgepranze sucht man vergeblich. und genau das zeichnet diese cd aus: die dreistigkeit des spiels. so unprätentiös und genial. so voller understatement. diese cd hat mehr mit den jazz/funk-ausflügen der beastie boys gemein, als mit anderen hammond-trios wie z.b. joey de francesco. es geht hier um ideen und ihre konsequente präsentation. im blues verwurzelt, aber mit mehr bewusstsein für sound und modernen stil umgesetzt. man hat hier nicht das gefühl, wie bei manch anderen jazz scheiben, dass es hier auf teufel-komm-raus um intellektuelle musik für rotweintrinker geht. und doch ist diese musik durch ihre beschränkung so clever und einzigartig. ein stück z.b. besteht aus nur einem riff, welches einfach die ganze zeit im tempo variiert wird. die konesquenz mit der das umgesetzt wird ist sympatisch, trashig und genial. wer "a gogo" mochte, sollte sich unbedingt diese cd anhören. es geht hier nicht so wild zu, wie auf ihrer letzten kollaboration mit scofield ("out louder") - aber es gilt: in der ruhe und beschränkung liegt die kraft. holterdipolter.


Scorched
Scorched
Preis: EUR 17,63

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene verschmelzung von moderner klassik und jazz, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Scorched (Audio CD)
nach "blood on the floor" ist dies die zweite zusammenarbeit von komponist mark anthony turnage und gitarrist john scofield. wieder wird von turnage geschriebene musik von einem klassikorchester und einer jazzband zusammen gespielt. wo "blood on the floor" noch sehr abstrakt und schwer zugänglich war bleibt bei diesem werk nun mehr platz für melodien und grooves. die stücke sind john scofield auf den leib geschrieben und die lieder in denen das jazz trio (j. scofield (g), j. patitucci (b), p. erskine (dr)) im vordergrund steht könnten auch aus scofields feder stammen. da wird gegroovt ohne ende. doch hier handelt es sich nicht um eine jazz-cd plus orchester, wo hier und da mal ein paar streicher eingeworfen werden. vielmehr hört man hier moderne, abstrakte klassik, die sich im jazz bedient und ein paar exkurse in diese richtung vornimmt. und das ist hier sehr gelungen! die dissonanten harmonien vom orchester werden vom jazztrio geschickt ummalt und durch kluge melodien und improvisationen bereichert. es fällt schwer, das ganze zu beschreiben, da ich noch nichts vergleichbares gefunden habe, wo jazz und klassik eine so gelungene verbindung eingehen, ohne dass einfach nur "für elise" als bossa gespielt wird o.ä.. das resultat ist nichts zum nebenbei hören, sondern fordert aufmerksamkeit. wenn man diese aufmerksamkeit jedoch aufbringt, entdeckt man schnell die unglaubliche schönheit in dieser musik, welche im kontrastprogramm schlummert. sehr empfehlenswert.


Johnny la Marama
Johnny la Marama
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen moderne variante des jazz (rock) trios, 13. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Johnny la Marama (Audio CD)
was dieses trio auszeichnet, ist wohl seine unverfrorenheit. hier wird jazz mit geräuschen und rock gespickt, dass es eine freude ist. erik schäfer an den drums spielt wie immer gefühl- und druckvoll. chris dahlgren am bass ist weit davon entfernt hier nur seinen job als basser zu erfüllen und für die basis zu sorgen. er spielt schlaue melodien, quält seinen bass und spielt streckenweise so geschickt neben dem groove, dass es eine freude ist. kalle kalima an der gitarre ist wohl am ehesten mit john scofield oder john abercrombie zu vergleichen. wie diese beiden, so spielt auch er bewusst dreckig, würgt töne geschickt ab und intoniert gefühlvoll zwischen jazz und rock. dabei lotet er die möglichkeiten einer e-gitarre aus, die nun mal mehr kann, als einfach nur schöne töne von sich geben. so bewegt sich dieses trio zwischem modernen jazz ala scofields "a go go" und rock - stellenweise sogar mit starkem surf-/skaeinschlag wie bei "gimme your räbbäm". das ganze kommt sehr frisch daher und man hört, dass da hoffnungträger der jungen europäischen jazzszene am werk sind, die schon zuvor mit anderen projekten und kooperationen auf sich aufmerksam gemacht haben. soundmäßig hört man leider das geringe budget einer so jungen band, doch das kann dem genuss keinen abbruch tun. hier werden türen aufgestossen, die vom klassischen jazz wegführen zu einem klugen hybrid aus diversen modernen einflüssen. dazu braucht es so eine junge band, denn wann immer die altgedienten größen soetwas versuchen, kommt dabei der verkrampfte versuch der innovation heraus - hier fügt sich alles zu einem homogenen ganzen, welches sicherlich noch nicht ganz ausgereift ist, aber allemal interessanter als so manch große allstarband, die immer die gleichen skalen und melodieführungen verwendet, so dass man es nicht mehr hören kann. sehr gutes abum einer sehr guten band. auch ihr nachfolgewerk "fire" ist sehr zu empfehlen. und wer die chance hat, diese band einmal live zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen.


Heaven & Earth
Heaven & Earth
Preis: EUR 13,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gut, leider plus füllwerk, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Heaven & Earth (Audio CD)
dies sind nun also die übriggebliebenen stücke von dem regulären studioalbum "the constuKCtion of light". man hört ab dem ersten ton deutlich in welcher phase des königs wir uns befinden - in der relativ sterilen, soundlastigen, improviastions-phase. oder kurz: das hier ist nicht king crimson sondern projeKct X (besetzung: robert fripp , adrian belew, trey gunn, pat maseletto). dementsprechend geht die musik stark in die richtunge der projeKcts-box bzw. "the deception of the thrush". ein titel ist sogar tatsächlich auch auf "the deception of.." zu hören.
zur musik: es gibts ja viele, die mit den experimenten ab mitte der 90er nichts mehr anfangen können. wer nur "in the court of the crimson king" etc. gut findet, sollte tunlichst die finger von diesem album lassen. wer aber erkannt hat, dass king crimson wahrscheinlich die einzig PROGRESSIVE band ist, die diesen namen auch tragen darf (und dass seit den späten 60ern!!!), der ist hier genau richtig. die improvisationen gehen sehr tief und sind weit entfernt von dem standard progressive gefrickel. hier wird auch der pure noise zelebriert um direkt in wunderschöne flächen und melodien abzugleiten. es wird nicht gesungen. es mischen sich soundscapes/frippertronics mit e-drums, warr-guitar/chapman-stick und gitarre. manchen nummern hört man leider deutlich an, dass da gerade geprobt wird und nebenbei das band läuft. aber auch proben dieses projeKcts sind besser als manch studioalbum anderer bands. aber wenn man nicht gerade an arbeitssounds einer sehr guten band interessiert ist, so kann man ein paar nummern von der platte durchaus überspringen, denn in punkto songs sind "contruKction of light" oder "the power to believe" natürlich ausgereifter und schlicht besser. und wer sich für die improvisationen der projeKcts interessiert, findet wahrscheinlich auch die besseren stücke auf "the deception of ..." bzw. im box-set der projeKts.
trotz allem ist diese platte sehr empfehlenswert in meinen augen, weil es einfach immer wieder großartig ist, dieser band zuzuhören. insofern hat es auch einen gewissen reiz, dass das material nicht 100%ig ausgereift ist. für leute die diesen reiz nicht spüren, gelten die genannten kritikpunkte.


Fire
Fire
Preis: EUR 16,60

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen frischer wind, 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Fire (Audio CD)
dieses trio von kalle kalima (git), erik schäfer (dr) und chris dahlgren (b) ist wohl eines der spannendsten der jungen europäischen jazzszene. die musiker an sich gehören sowieso zu den derzeitigen helden der jungen szene und spielen u.a. mit michael wollny und jimi tenor. heraus kommt ein wilder stilmix, der schwer zu beschreiben ist. die "dreckige" art gitarre zu spielen sticht dabei hervor. sie pendelt zwischen jazz, rock und noise und ähnlich tun es die anderen instrumente. soundmäßig sind johnny la marama gereift - die aufnahme klingt weit besser als ihr debutalbum. allerdings geht der stilmix streckenweise etwas weit. wenn in einem stück quasi alle 3-4 takte die stil wechselt, von country über freejazz zu rock und blues und dub, so ist dass in erster instanz lustig und gut gespielt, aber etwas sinnfrei. das tut der großartigkeit dieses albums allerdings keine abbruch, denn hier wird jazz modern und lässt auch pop-momente aufkommen, ohne dabei so belanglos zu werden wie manch skandinavisches E.xport.S.chlager.T.eam . dieses trio ist zweifelsohne sehr sehr hörenswert. und wer mal etwas neues im jungen jazz hören will: kaufen. oder noch besser: live ansehen, denn da sind die jungs wirklich unschlagbar und haben nicht das problem einer jungen jazzband, die nunmal einfach nicht das geld hat aufnahmen zu machen die soundmäßig auf dem niveau einer ACT- oder ECM-produktion sind.
sehr empfehlenswert


This Meets That
This Meets That
Preis: EUR 28,92

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie immer genial, 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: This Meets That (Audio CD)
nun also wieder mit dem eigenen trio, welches zuletzt auf "en route" zeigte, was für ein eingespieltes team es ist. und doch manövriert scofield seine mitstreiter mehr in richtung der john scofield band von z.b. "überjam" bzw. medeski martin und wood ("a gogo"). das äußer sich zum einen in der verwendung von bläsersätzen, die dezent die harmonien und hooks unterstützen, zum anderen aber (und das weit mehr) im groove. wo "en route" doch bis auf eine ausnahme sehr jazzig war, kommen hier wieder funk rhytmen zum einsatz. nicht ganz so treibend und elektronisch anmutend wie zuletzt auf "up all night" aber doch deutlich funkiger als auf "en route". scofield selbst zeigt sich wie immer von seiner besten saite. sein sound und seine licks sind unter tausenden wiederzuerkennen ohne sich dabei zu wiederholen. die zusammenarbeit mit steve swallow am bass ist phänomenal. in den besten momenten erreichen sie den eindruck einer einzigen großen gitarre. sie ergänzen sich, steuern gegeneinander, übernehmen linien - ein genuss. wenn auch nicht die beste nummer auf der cd, so ist "house of the rising sun" zusammen mit bill frisell, der wohl die idealbesetzung für diese nummer ist, doch ein highlight. was scofield und kumpanen aus dieser nummer gemacht haben ist schlichtweg genial, dabei bleiben sie in melodieführung und harmonisierung erstaunlich nah am orginal und erweitern dieses nur um einen b-teil/coda. "satisfaction" von den stones ist dagegen weniger gut gelungen ist aber mit drei minuten länge wenigstens schnell vorbei und kann die bis dahin entstandene freude am hören der cd nicht mehr schmälern.
fazit: eine sehr gelungene mischung von elementen aus scofields unterschiedlichen bands - gespielt mit dem a-team. kaufen.


Miles Davis: Die Autobiographie
Miles Davis: Die Autobiographie
von Miles Davis
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen uninteressanter tratsch schlecht übersetzt, 5. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Miles Davis: Die Autobiographie (Taschenbuch)
ich hatte mich ja gefreut, mal dieses buch zu lesen - als miles fan. aber dann:
zum einen ist die deutsche übersetzung schrecklich. miles spricht in sehr vulgärem, schwarzem ton und der versuch diese sprache zu übersetzen ist so kläglich gescheitert, dass es einem schon mal gründlich die freude am lesen vermiest.
zum anderen: wer sich für die musik interessiert, braucht das buch nicht zu lesen. es wird wenig neues gesagt. die anfangszeit bis ca. "kind of blue" in new york mit exzessiven sessions in diversen clubs mit seinen vorbildern charlie parker und dizzy gillespie ist noch ganz informativ beschrieben. die zeit danach, wenn es in meinen augen musikalisch erst richtig spannend wird, geht es nur noch darum, welches auto miles gerade fuhr, welche frau er im bett hatte, welche klamotten er trug und dass er doch ein heisser feger ist, der vom system unterdrückt wird.
nun kann man sagen, dass man in diesem buch viel über die persönlichkeit von miles lernt, gerade da er so viel.. - ja letztlich angibt und aufschneidet-, aber ich hätte gerne mehr über die musik, ihren entstehungsprozess und seine gedanken dazu erfahren. wenn ich schlecht geschriebenen tratsch lesen will kaufe ich mir was anderes...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2009 9:56 AM CET


Volta
Volta
Preis: EUR 15,77

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen björk kann einfach keine schlechten alben machen - aber viel bessere!!, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Volta (Audio CD)
war ja sozusagen ein blindkauf. reinhören hat bei björkalben noch nie viel gebracht, da sie zeit brauchen. ich habe volta zeit gegeben. aber es wird nicht besser... klingt wie eine upgedatetete version von post, aber bei weitem nicht so eindringlich. timbalands beats holpern vor sich hin, fühlen sich aber nicht wohl. dazu noch ein paar bläsersamples von drawing restraint nine. irgendwie unausgegoren und langweilig. einzig gastsänger anthony schafft es einen song aufzuwerten. wogegen "declare independence" klingt wie eine neue version von "pluto" auf homogenic, bloß in minimal und mit dem wissen, dass es inzwischen so etwas wie elektropunk gibt/gab.

das ist alles nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. für diejenigen, für die medulla zu krass war, wird es wohl eine freude sein, dass es wieder songs gibt statt abstrakten soundcollagen-ich finds schade.

kauft euch lieber die "post"
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 13, 2008 6:14 PM CET


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