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Rezensionen verfasst von
Ivan Piperov "ivanissimo" (Berlin)
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FoxL v2 Platinum aptX Bluetooth HIFI Funklautsprecher im Taschenformat inkl. Audioquest Kabel und Freisprechfunktion Farbe: Schwarz
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4.0 von 5 Sternen Teuere aber sauber verarbeitete xmini/reikko alternative, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Klang dieses Geräts ist am Anfang noch recht blechern und kratzig, obgleich schon satte Bässe dabei sind. Nach 12 Stunden "Audio break-in" Zeit wird der klang tatsächlich etwas angenehmer, weicher. Schön spritzige Höhen auf einmal.
Für draussen (Achtung: spezielle Fahrradhalterung ist nicht enthalten!) ist die Lautstärke allemal ausreichend, wobei natürlich die Bässe weniger präsent sind.
Für Picknick etc ist es etwas zu aufdringlich. Zu viele hohe Mitten. Entweder ist es zu kreischend laut, oder zu mickrig dünn. Ehrlich gesagt leisten kleinere Vacuum-Speaker wie x-mini und Reikko da bessere Arbeit, die klingen bei leiseren Lautstärken angenehmer (und kosten gerade mal 30 Euro).
Für Einschlafmusik ist der foxl ebenfalls entweder zu laut oder zu leise. Eine Abhilfe gegen die hohen Mitten schafft da ein EQ z.B. R&B beim ipod. Auch da waren Reikko und x-mini wesentlich besser abgerundet.
Die Wahren stärken des foxl sind die relative Pegelfestigkeit, die stabile Verarbeitung (fantastisch) und die Stereowiedergabe: die Kanalrennung ist baubedingt sehr beschränkt, doch das Stereo-Klangfeld ist sehr angenehm. Dazu ohne das ganze Kabelgewirr, wie z.B. bei Reikko Double Dance (55 Euro). Bluetooth vom ipod touch klingt passabel, etwas spröder als mit Kabel, aber hey, es ist kabellos!
Letztendlich vergebe ich grosszügige 4 Punkte, obwohl das Preis/Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht stimmt. Es ist einfach ein super Gerät. Muss mal skype damit ausprobieren.


Boom Boom
Boom Boom
DVD ~ Bernadette Lafont
Wird angeboten von RAPIDisc
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichtfüssiger, entspannter und stilvoller Film!, 9. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Boom Boom (DVD)
Die Story in diesem Film ist dermassen vertrackt, dass man ihn mindestens drei mal sehen muss, um alles zu verstehen. Faszinierenderweise lässt sich der Film ab dem 4 mal viel lockerer ansehen, so manche zunächst langatmig anmutende Szenen entfalten ihre Ausstrahlkraft erst nach wiederholtem angucken. Die Schauspielerische Leistung ist allenfalls angemessen, doch mehr braucht der Film gar nicht.
Man mag über die Story denken was man will, was den Film ultimativ rettet ist die Liebe zum Detail. Allein die Wohnung von Sophia ist ein Augenschmaus. Sehr erfrischend mondän auch die Technischen Details: Audio-Kassetten, rotes Vinyl, Schlager im Fernsehen, allerlei mediterran-kitschiges glänzt hier mit voller Kraft.
Naivität spielt auch eine ganz grosse Rolle hier. Immerhin versprechen sich die beiden Hauptcharaktere unabhängig voneinander sich nie wieder zu verlieben. Das ist nur die Prämisse des Films. Die Ausführung ist leichtfüssig, gespickt mit Ironie und Klamauk, niemals bedrückend oder abstossend. Klar, ist die Thematik dermassen abgedroschen und stumpf, dass es unmöglich ist irgend etwas in diesem Film auch nur im entferntesten ernst zu nehmen. Doch die Enspanntheit und die Souverenität der Bilder wirken regelrecht einladend. Man kann (vor allem nach wiederholtem ansehen) vollkommen in die Welt der Charaktere abtauchen und diese analysieren.
Viktor Lazlo meistert ihre Rolle mit perfekt abgestimmten Understatement. Sie ist sich vollkommen bewusst, dass sie keine Schauspielerin ist, und versucht erst gar nicht aus diesem Korsett herauszuschlüpfen. Alle anderen Charaktere sind dementsprechend kontrolliert auf B-Movie/Seifenoper Niveau getrimmt und das verleiht dem Film eine enspannt ambitionslose Note.
Letztendlich kann ich den Film allein wegen den herrlich Clichehaften Dialogen empfehlen. Leider ist nur die deutsche Tonspur enthalten. Deswegen, und wegen der ziemlich schlechten Bildqualität, gibt es ein Punkt Abzug.


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse, nur..., 20. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte vorher nur ein kleines X-Mini (1. Generation) und ich muss sagen das kleine Ding hat eine Menge mehr Cahrme als diese grössere Bälle. Klar, Raikko double dance ist lauter, der Klang ist erwartungsgemäss ähnlich und es ist stereo. Aber es ist einfach viel umständlicher mit dem Y-Kabel herum zu hantieren. Da war der X mini 1 einfach primitiver, unauffälliger und insgesamt charmanter.


Box Set 1970-1975
Box Set 1970-1975

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Platt und grell, 6. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Box Set 1970-1975 (Audio CD)
Und das soll guter Klang sein?! Ich aknn es nicht fassen... Die Musik von Genesis verfügte über enorme abwechslung in der Dynamik und in Klangfarbe. Mal war es laut, mal war es leiser, mal war die Musik etwas dumpf und gedämpft und so weiter. Nun sind die genialen Genesis kompositionen "auf dem neuesten Stand" remixt worden.
Die Dynamik jedes einzelnen Instrumentes wurde radikal reduziert. Das Schlagzeug hat am meisten darunter gelitten: wo es früher schiebenden Druck erzeugt hat, scheppert es im Remix einfach so vor sich hin. Man hat die Intensität und die Dramatik von Phil Collins komplett eliminiert!

Als remixes sind die neuen SACDs sicherlich interessant: man kann nun alle Elemente hören, die jemals auf den Multitracks waren laut und deutlich hören. Im Surround Modus kann man alles noch besser analysieren.
Aber ein Musikgenuss ist das ganze nicht wirklich.

Zumal man beim Mastering beschlossen hat, dass Genesis-Musik heute keine leisen Stellen haben darf! Alles muss also immer laut und deutlich sein. Der Effekt ist letztendlich, dass die Musik einfach nicht schiebt, keine Dynamik und Dramatik hat.

Analoge Wärme und ausgewogene Tonalität sucht man SACD hin oder her - vergeblich.

Die Idee, dass diese Remixes die Originalversionen ersetzen sollen ist einfach widerlich.

Einzig die Interviews und ein paar Konzertvideos machen Spass. Na gut auch die Surroundversion von "Lamb" ist ganz okay!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2013 7:22 PM MEST


Frank Zappa - The Dub Room Special
Frank Zappa - The Dub Room Special
DVD ~ Frank Zappa
Preis: EUR 18,99

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwo zwischen "Humor" und "Snakes"..., 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Frank Zappa - The Dub Room Special (DVD)
Man sieht schon in "Baby Snakes" kleine Schnippsel aus dem 1974er Konzert und wie Frank Zappa zusammen mit Bruse Bickford Knetmännchen fotografiert. Nun also mehr davon.
Absolut fantastische '74er Band mit dem Drummer, der selbst Phil Collins beeindrucken konnte....
Jedes mal, wenn sich jemand am Kopf kratzt, wird ein groteskes Geräusch drübergelegt, fantastisch.
Dann kommt auf einmal die Band, die man aus der "Humor"-DVD kennt, mit Tommy Mars ("Baby Snakes" DVD) am Keyboard. Das macht also die "Humor"-DVD komplett wertlos.
Wo bleibt allerdings der "Multichannel"-sound von dem im Booklet und in den DVD-Credits("You will be completely surrounded") die Rede ist? Meine Kopie hat lediglich den LPCM-Ton. Der ist super allerdings.
Wegen fehlendem (obwohl angekündigtem) Surround-Sound und wegen der laufzeit von 90min (hey "Baby Snakes" ging ewig!) - aber nicht wegen dem schleichenden Eindruck, dass Frank Zappa langsam ganz schön auf die Nerven gehen kann mit seinem On-Stage-Gelaber und unverhohlener Band-Tyrannei - 3 Sterne


My Inspiration
My Inspiration
Wird angeboten von Good Buy Music - VERSANDKOSTENGUTSCHRIFT BEI MEHRFACHBESTELLUNG
Preis: EUR 3,68

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Au weh! Finger weg, Leute!, 9. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: My Inspiration (Audio CD)
Man bekommt gleich drei CDs mit zeitlosen Klassikern. So scheint es. Ist doch alles dabei, die Frauen Henry's und die komplette Reise zum Mittelpunkt der Erde. Und Eleanor Rigby...
Aber Achtung: Rick hat sich gedacht er nimmt einfach mal kurz alles neu auf und zwar schnell. Also das neueste NewAge Keyboard einschalten...und wozu Sounds modulieren, da sind doch schon die Presets da!
So klingen nun die einstmaligen "Klassiker" in einem gesichtslosen, kalten und sterilen Gewand.
Natürlich spielt Rick schnell, wie immer, aber das macht die Sachen nicht besser.
Und der Preis ist meistens sehr tief...gefährlich tief: achtung! Diese 3er CD ist nicht nur grottenschlecht, sie nimmt auch viel Platz weg! Man kann sie schlecht verstecken! Dazu heißt sie "My Inspiration". Also wenn das Rick Wakeman's Inspiration ist, sieht seine Zukunft sehr düster aus...


Calling All Stations
Calling All Stations
Wird angeboten von cd-dvd-shop
Preis: EUR 13,63

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nimm dir zeit und vergiß die Vorurteile, 6. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Calling All Stations (Audio CD)
Also daß Phil Collins ausgestiegen ist, ist gar nicht mal so schlecht. Ray hat eine super-Stimme, vielleicht etwas eintönig.
Al Genesis-Hörer empfand ich diese CD als eine Beleidigung für die Ohren. Drei Jahre später spielte ich sie an einem verregneten Herbsttag ab und es kam so perfekt.
Das album erinnert am ehesten Tony Banks' solodebut, und das heißt was es eben heißt.
Es gibt halt bei Genesis '97 keine aufregenden Rhythmen, Tempi oder Wechsel. Keine Exzentrik. Nur noch die absolute Melancholie a la Duke.


Windows of Time
Windows of Time
Preis: EUR 17,36

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Klavier-Tour-de-force des Keyboard-Altmeisters, 20. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Windows of Time (Audio CD)
Patrick Moraz hat manche der schönsten Keyboard-Passagen der 70er Jahre aufgenommen. Unvergessen Bleibt zum Beispiel "Sound Chaser" von Yes, das einem den Kopf verdrehen kann.
Diese CD aus dem Jahre 1994 lässt zunächst schlimmes erahnen. Was könnte aus einem Alternden Keyboard-Virtuosen geworden sein in den Neunzigern? Etwa ein New Age langweiler wie Rick Wakeman? Hat er sich auch das allerneueste Keyboard-Equippment gekauft, damit er klingt wie jeder andere; eine weit verbreitete Keyboarder-Krankheit...
Nein, Patrick Moraz hat all seine Mellotrone, Synthies und Ogeln ausgeschaltet und hat ein reines Klavier-Album aufgenommen.
Dabei hat sich Moraz wohl vorgenommen jede Konvention einer Pop-Produktion zu umgehen:
Das Album ist live vor einem Publikum aufgenommen, das es offensichtlich einsieht, dass man während der Meister spielt, kein Murks von sich geben darf. Eigentlich ist es eine exakt 60-Minütige zusammenstellung aus eine 14-Stündigen Improvisation.
Die Gesamte CD kommt ohne Overdubs und sonstigen Tricks aus. Das heißt auch: es wurde kein Klick (Metronom), keine Manipulation der Abspielgeschwindigkeit, keine Loops usw. benutzt. Die Aufnahme ist digital, äußerst Sauber und plastisch, mit nur vereinzelten dynamik- ind live-beingten Verzerrungen.
Als Grundlage der Improvisationen dienen Moraz' eigene kompositionen aus seinem obskuren Back-katalog. Hier und da erkennt man Themen aus seinen ersten Solo-Alben, und auch von den beiden LPs mit Bill Bruford.
Entsprechend vielschichtig ist auch die Stilpallette der CD. Moraz jongliert mühelos mit Klassik, Jazz und Bar-Piano-balladeskem. Er lässt sich nicht festnageln, doch man erkennt an stellen den deutlichen Einfluß von Keith Jarrett, vor allem dann, wenn Moraz die Tasten zärtlicher und nachdenklicher behandelt.
Technisch ist Moraz nach wie vor auf dem höchsten nur erdenklichen Niveau; zumindest was einen Rockmusiker betrifft. Er ist sicherlich sehr flott und spielt unglaublich schwierige Sachen, doch das schönste dabei ist, dass man nie den Eindruck kriegt, dass er damit sich selbst präsentieren will. Nein, die geasmte technische Brillanz dient lediglich der Musik selber.
Der Nachteil bei diese CD ist, dass sie 60 minuten dauert, was für mich als Rockfan doch zu lange dauert. Ausserden ist das Einzige Instrument darauf nun mal das Klavier, das zwar abwechslungsreich klingt, doch nach 35 Minuten habe ich igentlich genug...
Im Fazit ist diese CD das ultimative Konzertflügel Statement eines großen Keyboarders. Sehr zu empfehlen für Fans von Yes, Genesis und ELP.


Refugee
Refugee

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feinster Progressiv-Keyboard-Rock von Patrick Moraz, 20. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Refugee (Audio CD)
Refugee war eigentlich als Reinkarnation der Gruppe Nice gedacht.
Lee Jackson und Brian Davidson sind mit von der Partie und Keith Emerson wird von Patrick Moraz vertreten. Wenn man Moraz' Leistungen mit Yes oder sein Soloalbum "Story of I" kennt, wird man auch bei Refugee feststellen, wer hier die Fäden gezogen hat.
Jedes der fünf epischen stücke hat Moraz geschrieben, mit etwas Hilfe bei den Lyrics von Jackson.
Moraz' unverkennbarer, klassisch und spacig-angehauchter Kompositionsstil durchtränkt alle Stücke und macht "The Nice" schnell wieder vergessen.
Auf dem Höhepunkt der Progressiv-Rock-Ära präsentiert sich Patrick Moraz als virtuoser, wilder und lyrischer Keyboard-Zauberer. In punkto Technik, dramatik und vielleicht auch Geschwindigkeit übertrifft er nicht nur Keith Emerson, sondern sogar Rick Wakeman. Er benutzt acht verschiedene Keyboards, doch es driftet selten ins Übertriebene oder Geschmacklose ab. Das 18-minütige "Credo" zeigt ihn in Höchstform auf dem Konzertflügel.
Die Produktion von Genesis-Produzent John Burns ist erstaunlich sauber und dennoch dramatisch. Es überwiegt ein frisches "live"-feeling, was bei Keyboard-musik eher ungewöhnlich ist.
Die Instrumentale Leistung von Jackson und Davidson lässt nichts zu wünschen übrig, doch sie wird von Moraz's überflieger-Soli regelrecht überschattet. Außerdem gibt es keine lead-Gitarre, was Moraz noch mehr Platz einräumt.
Der einzige Minuspunkt bei diesem Album geht auf das Konto des Sängers Lee Jackson. Seine Stimme klingt kratzig und unmusikalisch, was so manches Stück verderben kann. Er klingt teilweise wie Captain Beefheart und das passt nun mal nicht zo Mellotronen und Synthies. Nur sehr schwer, vielleicht mit viel Mitleid (denn er gibt sich eigentlich viel Mühe), und ein kleines bisschen Ohrmuschel-Masochismus kommt man über das gesangliche Desaster hinweg. Ausserdem ist der Gesang eher spärlich eingesetzt und die Musik umso schöner.
Refugee war ein hervorragendes Progressiv-Trio, das lediglich in gesanglicher Hinsicht ELP, Genesis und Gentle Giant den Vortritt überlässt. Ihr einziges Album zeigt auf welchem Niveau die Musik von 1974 gewesen ist, und vielleicht nie mehr sein wird.
Ein absolutes Muss für alle Fans des 70er Jahre Progressivrock ohnehin!


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