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Rezensionen verfasst von
L. claudia
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Phantom (English Edition)
Phantom (English Edition)
Preis: EUR 8,40

5.0 von 5 Sternen Eines der besten Buecher das ich je gelesen habe, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Phantom (English Edition) (Kindle Edition)
Obgleich ich dieses Buch bereits einige Male gelesen habe nehme ich es immer wieder gerne zur Hand.
Erzaehlt wird die Lebensgeschichte des spaeteren "Phantoms der Oper", Erik, - einem Genie von monstroesem Aussehen, von der Welt aufgrund seines missgebildeten Gesichts und seiner fast ueberirdischen Talente im kuenstlerischen Bereich unverstanden und gefuerchtet - von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Erzahlt werden die diveren Stationen seines Lebens sowohl aus Eriks Sicht als auch aus der Sicht von diversen anderen Personen und "Weggefaehrten", beginnend mit Eriks Geburt aus der Sicht seiner Mutter, aus der Sicht seines Lehrmeisters in Italien und eines Polizeichefs in Persien, die Eriks Reisen und sein kuenstlerisches Wirken miterleben, sowie aus Sicht der vor allem durch das Andew Lloyd Webber Musical bekannten Charaktere Christine und Raoul betreffend die letzten Jahre des "Phantoms," in welchen Erik das Pariser Opernhaus als Operngeist heimsucht.

Nachdem er von seiner oberflaechlichen Mutter aufgrund seines missgebildeten Gesichts ablehnt wird laeuft Erik als kleiner Junge von zu Hause weg und geraet in die Faenge eines geschaeftstuechtigen Schaustellers der ihn im Rahmen eines Zigeunerjahrmarktes als lebenden Leichnam in einem Kaefig ausstellt der die Menge durch seinen engelsgleichen Gesang in Verzueckung und durch sein Aussehen in Hysterie versetzen kann. Erik hat viele Talente; er ist Musiker, Magier, Heiler und Architekt, und keiner kann sich seiner hypnotischen Stimme entziehen. Jedoch wird er aufgrund seines Aussehens gefuerchtet, aufgrund seines Genies hoechstens respektiert, aber niemals geliebt. Er selbst zaehlt sich als ewig Ausgestossener nicht zu den Menschen und entwickelt in weiterer Folge wenig moralische Skrupel wenn es darum geht, andere zu toeten. Erik wird eine weithin bekannte Attraktion und muss nach einem toedlichen Zwischenfall von den Zigeunern fliehen. Sein weiterer Weg fuehrt ihn nach Rom, wo er mit tragischen Folgen bei einem Steinmetz in die Lehre geht, so wie in weiterer Folge nach Persien, wo er in die politischen Intrigen am Hofe des Schahs verwickelt wird, bis er schliesslich in Paris seinem endgueltigen Schicksal in der Person der Taenzerin Christine Daae begegnet und sich zu einem verzweifelten Spiel hinreissen laesst, welches das Leben aller Beteiligten fuer immer veraendert.

Susan Kays Werk ist ein historisch sehr gut recherchiertes, unverkitschtes und extrem packenes Buch das Fiktion und Wirklichkeit perfekt miteinander vewebt und das man - auch ohne "Phantom Fan" zu sein - nicht mehr weglegen kann.


Das Phantom von Manhattan: Roman
Das Phantom von Manhattan: Roman
von Frederick Forsyth
  Taschenbuch

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrecklich!!!!, 4. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um Gottes Willen, nur die Finger weg von diesem Buch!

Holprig und arrogant geschrieben, eine unspannende, maue Story und unglaubwürdige Figuren, in die man sich trotz vieler Mühe nicht hineinversetzen kann und will.
Ein allzu früh allzu vorhersehbares Ende und lieblos hingekleckste, nicht herausgearbeitete und zu kurze Handlungsstränge liessen das Lesen dieses Dreigroschenromansreine Zeitverschwendung werden.

Die Handlung ist kurz erzählt: Nachdem das Phantom, oder Erik, in der Bühnenversion verschwunden ist, ging er nach New York und beherrscht dort als unsichtbarer, einflussreicher Millionär Manhatten. Er möchte eine zweite Oper bauen und zur Eröffnung lädt er die inzwischen verheiratete Christine ein, zu singen. Christine ahnt nicht, dass hinter dem Unbekannten das Phantom steckt und folgt der Einladung. Der Clou ist aber, dass sie vom Phantom (!) schwanger ist. Am Ende nimmt die Geschichte ein ganz tragisches Ende, das den Leser aber völlig kalt lässt.

Mein Tipp: Sich die Zeit lieber mit besseren Phantom-Werken zu vertreiben.


House - Season 3 [6 DVDs] [UK Import]
House - Season 3 [6 DVDs] [UK Import]
DVD ~ M.D. House
Wird angeboten von mecodu
Preis: EUR 15,45

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Fortsetzung der Serie, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: House - Season 3 [6 DVDs] [UK Import] (DVD)
In der dritten Staffel der House-Serie gehts ans Eingemachte. Dunkler und extremer als die zwei Vorgängerstaffeln, gewährt uns die dritte Staffel noch tiefere Einblicke in das Seelenleben, die Verletztheit und das Suchtverhaltens von Dr. House.

Am Ende der zweiten Staffel wurde House von seinem Gegenspieler Moriarty (Ähnlichkeiten mit dem berühmten Sherlock Holmes - Gegenspieler sind nicht zufällig)angeschossen, fiel ins Koma und hatte darin eine Art Eingebung, wie sich seine Behinderung vielleicht heilen lassen könnte.

Die dritte Staffel setzt nun da an, dass diese geträumte Behandlung gefruchtet hat und House wieder laufen kann - und dementsprechend seinen Stock und das Vicodin (!!!)an den Nagel hängt und gut gelaunt in der Gegend herumjoggt. Leider besteht der Heilungserfolg nur vorübergehend - schon bald kündigt sich wieder das unheilvolle Ziehen im rechten Oberschenkel an,und ein paar Folgen später ist der hinkende, tablettensüchtige Misantroph wieder back as usual.

Nein, eigentlich noch schlimmer, denn seine Sucht und teilweise Brutalität kennt nun keine Grenzen mehr, und er schreckt nicht einmal davor zurück, seinen einzigen Freund und seine Umwelt in ernste legale Schwierigkeiten zu bringen, um an den Stoff zu kommen.

Dementsprechend lernen wir in dieser Staffel noch dunklere Seiten von House kennen:

House ist außer Kontrolle, ist auf Entzug, legt sich mit einem unsympathischen Polizisten an, der ihn gleich mal ins Gefängnis steckt und House's Mitarbeiter und Vorgesetzte an deren Existenz geht, sie einschüchtert, schikaniert, und verstört - und House ist es in seinem Zustand scheinbar gleichgültig.
House täuscht vor, an unheilbarem Krebs erkrankt zu sein und bringt damit seine Umwelt zusätzlich aus der Fassung.
House entlässt einen seiner Mitarbeiter, einige Charaktere verlassen die Serie in ihrer Funktion.
House will ein 8jähriges Mädchen sämtliche Extremitäten abschneiden. House muss sich mit seiner Mißbrauchsvergangenheit auseinandersetzen. House hinterfragt seine Freundschaft mit einem seiner Ansicht nach verräterischen Wilson, usw.

Wenn die Staffel endet, bleibt wahrlich kein Stein mehr auf dem anderen und nichts ist mehr so wie es war, was vor allem in Amerika, wo diese Staffel ja bereits gänzlich zu sehen war, von Fans der Serie zu ziemlichen Protesten geführt hat, da die Autoren nichts unversucht gelassen haben, um ihren Figuren noch tiefe Verletzungen und Hindernisse in den Weg zu schreiben.

Obwohl ich persönlich das Ende der dritten Staffel nicht gutheisse, da mir zu viele unnötige personelle Änderungen vorgenommen werden und sich, wie ich bereits in Amerika in der vierten Staffel sehen konnte, die Serie in der vierten Staffel etwas verläuft, gehört die dritte Staffel doch zu meinen Favoriten.

Der gewohnte Wortwitz und die Plämkeleien sind auch hier gut in Szene gesetzt, die Fälle interessant und die Schauspieler wie immer durch die Bank großartig.

Ich für meinen Teil kann nur eine Kaufempfehlung für diese Staffel abgeben.


Dr. House - Season 2 [6 DVDs]
Dr. House - Season 2 [6 DVDs]
DVD ~ Hugh Laurie
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 12,70

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert- House hält Niveau der 1. Staffel, 3. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Dr. House - Season 2 [6 DVDs] (DVD)
House ist zurück!

Dr. House muss man, denke ich nicht mehr wirklich vorstellen - er ist, wie man ihn bereits in der ersten Staffel kennengelernt hat- nach wie vor der geniale, selbstherrliche, (aufgrund seiner Gehbehinderung) tablettensüchtige und politisch unkorrekte Diagnostiker, der seine Umwelt mit seiner pointierten Schlagfertigkeit, brutalen Ehrlichkeit und seinem unkonventionellen Handeln vor den Kopf stößt, aber letztlich Leben rettet und dafür von seiner Umwelt zwar nicht geliebt, aber respektiert wird.

Auch die einzelnen Episoden der zweiten Staffel laufen nach dem alten Rezept der ersten Staffel ab: Schwerst kranker Patient wird mit ungeklärten Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert, und Dr. House und sein Diagnostik-Team bleibt wenig Zeit, um die richtige Krankheit zu diagnostizieren und den Patienten zu retten - was, wie in der Realität, letztlich nicht immer von Erfolg gekrönt wird.

Was ist also neu an der Serie?

Nachdem in der ersten House- Staffel die verschiedensten Charaktere vorgestellt und eingeführt worden sind, beschäftigt ich diese Staffel mehr mit den persönlichen Beziehungen der Darsteller untereinander bzw. zur Außenwelt, sowie mit deren Einstellungen, Moral- und Glaubenssätzen. Sie bietet demnach einen etwas privateren Einblick in das Denken und die Motivationen der Akteure, sowie in deren persönliche Geschichte, ohne dass jedoch dadurch die medizinischen Haupthandlungsstränge der Episoden -Diagnostik und Behandlung der jeweiligen Patienten - in Mitleidenschaft gezogen werden würden.

Wir erfahren, wie genau House zu seiner Gehbehinderung und der daraus resultierenden Tablettensucht gekommen ist, und wer sein Lebensmensch war. Wir verfolgen die teilweise sehr amüsanten, teils erotisch aufgeladenen Interaktionen und Plänkeleien zwischen House und Dr. Cameron bzw. Dr. Cuddy. Und letztlich, in einem sehr guten, erschreckenden und überraschenden Staffel-Finale, sehen wir, dass auch House - zumindest manchmal - die vollen Konsequenzen für sein Handeln tragen muss, und kommen dabei den wahren Sehnsüchten und Wünschen des distanzierten, von vielfachen Ängsten geplagten und kaltschnäuzigen Dr. House wahrscheinlich näher, als diesem lieb wäre.

Garniert ist diese ganze Mischung mit dem üblichen haarsträubenden Witz des geistreichen, manipulativen und zynischen Hauptdarstellers, und den verzweifelten Versuchen seines frustrierten Umfelds, aus House einen halbwegs annehmbaren Menschen zu machen, was natürlich kläglich mißlingt.

Hugh Laurie ist es wiederum gelungen, glaubhaft einen in Wahrheit einsamen, verletzten, innerlich nach Zuwendung hungernden, aber auch teilweise unerträglich widerlichen House zu porträtieren, der es paradoxerweise schafft, trotz seiner vielfachen menschlichen Defizite die Sympathien der Zuschauer zu gewinnen.

Die medizinischen Fälle der Staffel sind interessant und einfallsreich, wie gehabt CSI-mässig mit Aufnahmen der inneren Abläufe der medizinischen Vorgänge in den Körpern der Patienten.

Fazit: Wer Staffel 1 gesehen und gemocht hat, wird Staffel 2 lieben.


Dr. House - Season 1 (6 DVDs)
Dr. House - Season 1 (6 DVDs)
DVD ~ Hugh Laurie
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 27,20

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht - Suchtgefahr, 25. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Dr. House - Season 1 (6 DVDs) (DVD)
Dr. House ist der Antiheld schlechthin. Nach einem zu spät diagnostizierten Muskelinfarkt im rechten Oberschenkel gehbehindert und aufgrund der daraus resultierenden ständigen Schmerzen schwer Tablettenabhängig, ist er, Arzt und Leiter der Diagnostischen Abteilung im fiktiven Krankenhaus Princeton Plainsborogh (vorgeblich) zu einem menschenverachtenden Zyniker verkommen, dessen Grundthese lautet: Jeder Mensch lügt. Dementsprechend weigert er sich, Patienten persönlich zu betreuen, einfache, fundamentale gesellschaftliche Regeln des menschlichen Miteinanders einzuhalten oder überhaupt irgendeine Menschenseele näher an sich heranzulassen. House ist eine Insel, selbstherrlich, offensichtlich ein vom Leben verletzter Mensch, der stets ohne Rücksicht auf Verluste ausspricht was er denkt, Menschen vor den Kopf stößt, sich scheinbar um niemanden schert und dem es beim Lösen der medizinischen Fälle, die ihm zugetragen werden, scheinbar nicht um die Heilung seiner Patienten, sondern um das Lösen eines Puzzles geht - er möchte sich nicht von einer Krankheit besiegen lassen. Andererseits ist House bei der Erstellung seiner Diagnosen unorthodox brillant, macht zwar Fehler, aber ist in Wahrheit nicht wirklich unmoralisch in seinem Handeln, tut in letzter Konsequenz ohne Rücksicht auf Verluste einfach alles, um seine Patienten zu retten,und lässt in seltenen verletzlichen Momenten das Ausmaß seines gut versteckten, weichen Kerns erahnen. Dementsprechend schwer haben es die Leute, die sich in seinem Umfeld bewegen: Seine drei jungen Mitarbeiter Dr. Chase (ängstlich und angepasst), Dr. Foreman (ebenso dickköpfig und in Wahrheit gar nicht so verschieden wie House) und Dr. Cameron (von House eigentlich lediglich aufgrund ihrer Schönheit eingestellt; etwas naiv und idealistisch, entwickelt ein Love Interest für House), Houses einziger echter Freund Dr. Wilson (ein Onkologe und der einzige Mensch, der freiwillig Kontakt zu House sucht) sowie Dr. Cuddy, (die Verwalterin des Hospitals, mit der sich House witzige Machtkämpfe liefert).

Die Folgen laufen stets in der gleichen Reihenfolge ab; der zukünftige Patient wird im Vorspann vorgestellt, er erleidet irgendein unerklärliches Symptom seiner Krankheit und wird ins Hospital eingeliefert. Auftritt House und Team, die versuchen, zumeist im Wettlauf mit der Zeit, die korrekte Diagnose für die zumeist recht außergewöhnlichen Krankheiten zu stellen (Pest,etc.). Zumeist erst diverse Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen, die Symptome des Patienten verschlechtern sich. Im letzten Drittel der jeweiligen Folge hat House zumeist die zündende Idee und die Behandlung des Patienten ist - zumeist -erfolgreich.

Getragen wird die ganze Story vom brillant spielended Hugh Laurie, der seinem Charakter die nötige Tiefe gibt und ihn davor bewahrt, ins unsmpathische und verabscheuungswürdige abzugleiten, sodass man trotz dessen Unvollkommenheit eine gewisse Sympathie für House entwickelt und auf seiner Seite ist. Unterhaltsam ist besonders sein Wortwitz und seine Schlagfertigkeit, sodass die Plot-mässige Vorhersehbarkeit der jeweiligen Episoden völlig wettgemacht wird.

Fazit: Kaufen und anschauen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2010 12:48 AM MEST


Das Phantom: Die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des "Phantom der Oper"<br /> Roman
Das Phantom: Die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des "Phantom der Oper"
Roman
von Susan Kay
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes, gut und fesselnd geschriebenes Buch, 15. Mai 2006
Das Buch behandelt, aus der Sicht von den verschiedensten beteiligten Personen, das Leben, Wirken und Sterben von Erik, dem bekanntlich gräßlich verunstalteten Genie und in seinem letzten Lebensdrittel als "Phantom der Oper" in der Pariser Oper des 19. Jahrhunderts sein Unwesen treibenen Geist.

Von seiner gänzlich mit der Situation, ein mißgebildetes Kind allein großzuziehen, übervorderten Mutter ungeliebt und verschmäht, reißt Erik als Kind von seinem Heimatdorf aus, wird aber bald darauf von einem geldgierigen und höchst brutalen Zigeuner gefangen genommen, und in einem Käfig als "Lebendiger Leichnam" ausgestellt. Nachdem sich Erik schließlich durch Mord an seinem Peiniger befreien kann, beginnt eine lange und abenteuerliche Wanderschaft zB nach Italien oder Persien, wo Erik durch sein Schaffen und sein Auftreten - er ist Architekt, Musiker, Magier und vieles mehr - Erstaunen und Abscheu hervorruft, und so manche Tragödie zu verantworten hat. Die Reise Eriks endet schließlich in Paris, wo er sich, enttäuscht von den Menschen und bereit, nie wieder etwas zu fühlen, in den Kellern der Oper ein geheimes Versteck baut und das gesamte Ensemble als Phantom der Oper verrückt macht. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass er sich in die junge, naive und hilflose Sängerin Christine verliebt und ihr unsichtbarer Lehrmeister wird, worauf sie Triumphe feiert. Die Situation verkompliziert sich, als Christine romantisches Interesse an einem alten Jugendfreund, dem Vicomte de Changy zeigt, der seinerseits völlig in die junge Sängerin vernarrt ist. Das Phantom beschließt daraufhin, einen teuflischen Plan umzusetzen...

Diese Buch ist ein wunderschönes, emotionales, aber ganz und gar nicht kitschiges Buch über das Leben des Phantoms der Oper, das den Menschen Erik und sein ganzes Leid in allen seinen Fassetten wiedergibt. Es ist fdefinitiv auch für Nicht-"Phans" geeignet, die sich die Zeit mit einem wirklich guten Buch vertreiben wollen.


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