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Rezensionen verfasst von
Shellan (Köln)

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Sternenstaub
Sternenstaub
von Kim Winter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4.0 von 5 Sternen Ein fulminantes Finale mit einem etwas schwachen Ende, 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sternenstaub (Gebundene Ausgabe)
Auch das Cover des dritten und finalen Bandes fand ich sehr schlicht und dennoch hübsch.

Auch im finalen Buch haben mich vor allem die Charaktere überzeugt. Sie sind so echt und authentisch, dass sie den Leser einfach gefangen nehmen. Das hat vor allem mit unserer Protagonistin Mia zu tun. Sie ist sehr herzlich und vor allem für die lieben Menschen in ihrer Nähe da. Die Größe ihres Herzens hat mich auch in diesem Teil wieder umgehauen, genauso wie ihr Mut und ihre Willensstärke. Iason ist Mias überirdischer Freund. Er ist meistens sehr ruhig und kümmert sich rührend um die seinen und vor allem um Mia. Finn ist Iasons ebenfalls überirdischer bester Freund, so einer den jeder gerne hätte, denn er hilft einem immer - ganz egal was passiert. Ähnlich schaut es da von Mias Seite aus, denn ihre beste Freundin Lena ist zwar durchgeknallt, aber eine treue Seele. Und wie herzlich und wundervoll sind nur all die außerirdischen Kinder! Skyto ist der Wächter, der meist etwas grummelig wirkt, es aber eigentlich nur gut meint. Und Lokondra - der Böse - ist eine riesen Überraschung.

Kim Winters Schreibstil ist sehr wandelbar, was mir ausgesprochen gut gefällt. Der erste Band war sehr romantisch und verträumt, der zweite eher geradlinig und spannend geschrieben. Und dieses Band ist ein perfekter Mix aus Beidem: Romantisch, jugendlich leicht, verzaubernd und dennoch sehr spannend.

Die Story hat mich gleich von Beginn an fesseln können, denn der Roman ist gleich zu Beginn an sehr spannend.
Mia und Iason haben so viel gemeinsam durchgemacht und hoffen nun endlich ihre Ruhe zu finden. Zudem möchten sie endlich offiziell zu ihrer Verbindung stehen und sich nur viel offizieller von den Wächtern verbinden lassen. Aber natürlich wird daraus nichts, denn Die Stimme hat ihre Hand im Spiel. Und dann bricht erst recht das Chaos aus, denn auf einmal werden alle loduunischen Kinder ausgewiesen und dann auch noch die Grenzen geschlossen. Blind vor Liebe macht sich Mia also auf in ihr größtes Abenteuer und reist Hals über Kopf nach Loduun.
Die hingebungs- und aufopferungsvolle Liebe zwischen Mia und Iason ist absolut kitschig und dabei doch so unwiderstehlich zuckersüß, das dem Leser nur das Herz aufgehen kann. Was mich gleich zu dem Punkt bringt, dass ich die absolute Übermacht an Gefühlen, die auf den Leser überschwappen, einfach liebe. Immerhin hatte ich mehr als nur einmal Tränen in den Augen oder eine Gänsehaut am ganzen Körper. Denn genau das gehört meiner Meinung nach auch in dieses Buch. Und nun im dritten und letzten Teil der Trilogie konnte ich nun ein für alle mal feststellen, dass die Beziehung von Mia und Iason einfach nicht ohne Drama kann, denn die finden wir bisher in jedem Teil, ebenso in diesem.
Wirklich in eine vollkommen fremde Welt entführt hat mich die Autorin mit ihren Erzählungen über Loduun. Ich hatte mir diese Welt so anders vorgestellt, aber ich bin wahrhaft verzaubert gewesen, denn diese Welt war mehr als nur überirdisch schön.
Außerdem kann ich nur immer wieder betonen wie vernarrt ich in die Charaktere bin, vor allem in Mia, denn mit ihr hat Kim Winter wirklich eine Person erschaffen, die zwar nicht perfekt ist, aber gut der Held einer Kindheit sein könnte. Und auch der böse Lokondra hat mich mehr als nur einmal überrascht.
Die Spannung steigt auf den letzten 100 Seiten noch einmal extrem an, was mir wirklich gut gefallen hat. Doch leider leider leider muss man auch hier Tschüss zu ein paar wundervollen Charakteren sagen. Und ein bisschen enttäuscht bin ich schon, denn Lokondras Ende kam für mich einfach zu schnell.

Das Ende ist in meinen Augen unbefriedigend. Und das gibt auch ein dickes Minus für diesen Roman, denn es wirkte ein bisschen wie "schnell runterschmieren und dann bin ich fertig", wobei ich die Reihe bis dahin wirklich geliebt habe. Denn das Ende ist für mich total offen und unabgeschlossen. Man fragt sich wie es weitergeht und ist einfach unzufrieden - denn ich persönlich hatte einfach mehr erwartet.

Mein Fazit:
An und für sich ist der dritte Teil der "Sternen-Trilogie" ein fulminantes Ende. Wie immer entführen uns wahnsinnig tolle Charaktere in eine fantastische und märchenhafte Welt. Von Anfang an war ich gefesselt und gebannt. Leider hat das Ende meine Hochstimmung ein bisschen gedämpft. Dennoch möchte ich diese Reihe einfach jedem ans Herz legen - es lohnt sich auf jedenfall!


Strawberry Summer
Strawberry Summer
von Joanna Philbin
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Die Idee ist schön - die Charaktere aber grauselich, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strawberry Summer (Taschenbuch)
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, denn es wirkt sehr sehr sommerlich und verleitet den Leser schon vor Beginn des Lesens dazu, sich an einen Strand zu träumen.

Meine Meinung zu den Charakteren ist wirklich zwiegespalten, was vor allem an den zwei Mädels liegt. Rory die in meinen Augen die Rolle der Protagonistin übernimmt ist ein absolut untypischer Teenager. Leider wirkte sie auf mich teilweise wie eine schnarchlangweilige Oma. Ihre prüde und selbst aufopfernde Persönlichkeit hat mich mehr als einmal die Haare raufen lassen. Isabel ist so das absolute Gegenteil von ihr und lässt sich vor allem als hochnäsige Zicke abstempeln. Sie hat zwei Seiten, einmal die zickige und einmal die zuckersüße - leider ist sie bei Zweiterer auch mehr als nur ein bisschen naiv. Connor ist Isabels absolut heißer Bruder der auf den Leser nicht liebevoller und umsichtiger wirken könnte. In meinen Augen kam er viel zu wenig vor. Mike - ein sexy Surferboy - wirkt nach außen lieb, hinter der Fassade erahnt der Leser aber einen BadBoy der sich mit Geheimnissen umgibt.

Joanna Philbins Schreibstil ist an sich wirklich schön zu lesen. Sie schreibt sehr offen und herzlich und lädt den Leser auch gerne mal zum fort träumen ein, jedoch drücken naive und nervende Aussagen die Meinung ein bisschen.

Zu Beginn der Story fand ich es echt schwer mich wirklich ein zu finden. Die Grundidee hinter "Strawberry Summer" finde ich wirklich toll und man so viel mehr daraus machen können. Beziehungsweise es wäre viel viel viel viel schöner gewesen, wären da nicht diese beiden schrecklichen Mädels.
Rory verbringt ihren Sommer in den berühmten Hamptons und spielt dort in der Familie Rule das Mädchen für alles. Es hätte auch ein wunderschöner Sommer werden können, wäre da nicht Isabel, die zickige Tochter der Familie. Mal ganz davon ab, dass sie sich ausgerechnet in Connor, den Sohn der Rules, verlieben muss - natürlich sehr zum Missfallen von Ms. Rule. Ihre Tante Fee steht hinter ihr und stärkt ihr den Rücken um durchzuhalten, vor allem wenn es um die strenge Haushälterin geht.
Wir erfahren den Roman aus den Sichten von Rory und Isabel und werden hier gefühlstechnisch auf höchsten Niveau durchgeschüttelt. Vor allem Isabel ist ein schwer verdaulicher Charakter, da sie so lieb und nett sein kann und nach Aufmerksamkeit und Zuwendung lechzt und anderer Seits so ein zickiges Miststück sein kann das es einem kalt den Rücken runter läuft. Aber auch Rory ist nicht gerade die leichte Kost. Sie hat mich wirklich aggressiv gemacht - und das mehr als an einer Stelle.
Und genau diese beiden Damen sind das Haar in der Suppe, oder wohl eher in diesem Buch. Denn sie haben mir den Lesespaß ein bisschen genommen und meine Meinung gedrückt.
Und auch generell fand ich den Einstieg ins Buch erst ziemlich schwer - was halt vor allem an den beiden Mädels liegt. Aber nach ca. 300 Seiten (ja ich weiß, 100 Seiten vor Schluss) wird es tatsächlich besser und bekommt auch mal einen wirklichen Anstieg an Spannung.

Das Ende ist auf seine eigene komische Art und Weise irgendwie schön und romantisch, womit ich eigentlich gar nicht wirklich gerechnet habe. Denn immerhin ist dieser Roman was Romantik angeht eher ein Eisblock.

Mein Fazit:
Von der Idee her ist dieser Roman wunderschön und wäre auch ein wundervolles Sommerbuch, wären da nicht die beiden Mädels die ein bisschen verquer sind. Trotzdem hat dieser Roman etwas tolles an sich, dass den Leser auf eine gewisse Art und Weise fesselt.
Es ist nicht das perfekte Sommerbuch, zumindest in meinen Augen, aber das muss jeder selbst herausfinden - und entscheiden.


Die Rose von Arabien
Die Rose von Arabien
von Christine Lehmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3.0 von 5 Sternen Die Idee ist magisch, die Umsetzung eher naja .., 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Rose von Arabien (Gebundene Ausgabe)
Das Cover finde ich persönlich sehr schön und schlicht, es passt zu dem Inhalt des Buches und wirkt sehr fernöstlich.

Die Charaktere fand ich ein wenig schwierig, denn ich konnte mich nicht so wirklich in sie hineinversetzen. Finja ist die Protagonistin des Romans. Sie wirkte auch mich leider oftmals extrem kindisch und naiv. Chalil ist der Scheichs Sohn den sie kennenlernt. Er ist wohlerzogen und immer zuvorkommend - ein wahrer Gentleman eben. Funda ist Chalil Schwester die sich im Bezug auf Frauenrechte engagiert. Und dann ist da natürlich noch Finjas liebevoller Vater und die ganze "lustige" Familie von Chalil.

Christine Lehmanns Schreibstil fand ich sehr fesselnd und bildhaft, wenn auch an manchen Stellen etwas zu naiv für meinen Geschmack. Dennoch konnte ich mir die einzelnen Szenarien sehr gut vorstellen.

Die Story-Idee an sich fand ich wirklich wirklich toll, leider wurde sie in meinen Augen nicht ganz so toll umgesetzt. Lesen lässt sich das ganze Buch ein bisschen wie ein Tagebuch, gemischt mit einer Erzählung.
Finja ist ein 16-jähriges Mädchen aus Stuttgart. Sie versucht ihr Leben irgendwie perfekt zu machen, was sich seit dem Tod ihrer Mutter schwieriger gestaltet. Mit ihrem Vater und seinen Studenten geht sie jedes Jahr wieder auf den Weihnachtsmarkt, doch in diesem Jahr ist alles anders. Denn in diesem Jahr trifft sie Chalil, einen Studenten ihres Vaters der aus Dubai stammt und der Sohn eines Scheichs ist, und verliebt sich Hals über Kopf. Doch der kulturelle Unterschied verkompliziert alles.
Christine Lehmann hat mich gleich von Beginn an mit ihrem Werk auf magische Art und Weise gefesselt. Leider waren mit die Charaktere irgendwie nur zu schwach und unpersönlich, so dass ich mich nicht wirklich in sie hinein versetzen konnte. Und auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Chalil und Finja ging mir irgendwie ein bisschen zu fix, mal davon ab, dass sie jedem Kitsch-Klischee entspricht. Sie kennen sich fünf Minuten und sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn und stellt sich direkt eine Zukunft mit ihm vor - und das nach ca. 20 Seiten. Das war der erste Moment wo ich direkt angenervt war. Die Welten die zwischen ihr und Chalil liegen werden dem Leser immer und immer wieder aufgeführt, jedoch mit dem Hintergrund, dass Liebe alles überwindet - oder auch nicht.
Gemeinsam mit den Charakteren stürzt der Leser sich von einem Abenteuer in das nächste und bekommt so keine wirkliche "Ruhepause".
Leider enthält dieser Roman auch sehr viele exzessiv ausschweifende Geschichten, welche in meinen Augen schon ein bisschen too much waren.

Das Ende bietet noch einmal eine tolle Überraschung und die Lehre: "Liebe schafft alles." Jedoch ist es in meinen Augen auch ein offenes Ende und man will als Leser unbedingt wissen wie es weiter geht - aber "Die Rose von Arabien" ist leider nur ein Einzelband.

Mein Fazit:
Die Grundidee von "Die Rose von Arabien" ist wirklich schön träumerisch und hat mich an 1001 Nacht erinnert, leider ist die Umsetzung in meinen Augen aber nicht so glanzvoll umgesetzt worden.
Der Roman hat in meinen Augen trotzdem sehr schöne Seiten und schafft es den Leser zu verzaubern.


Du oder das ganze Leben
Du oder das ganze Leben
von Simone Elkeles
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Wunderschön: Gegensätze ziehen sich an, 26. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Du oder das ganze Leben (Taschenbuch)
Das Cover passt in meinen Augen perfekt zum Buch, denn es spiegelt die Charaktere wieder - genau wie ich sie mir vorgestellt habe.

Ich liebe die Charaktere dieses Romans. Brittany, oder kurz Brit, ist die "kleine" Miss Perfekt. Sie ist wunderschön, klug und reich und verbildlicht damit eigentlich alles was man unter eingebildete, reiche Göre versteht. Aber sie ist ganz anders als es scheint - und dafür liebe ich diesen Charakter. Shelley ist ihre behinderte aber super liebe Schwester. Leider ist sie nicht immer ganz so umgänglich. Ihren Schönlings-Freund Colin konnte ich von Beginn an nicht leiden. Er ist der Inbegriff eines Machos und denkt - gelinde gesagt - nur mit seinem Penis. Mal davon ab, dass er ein Arschloch ist und ziemlich dumm zu sein scheint. Alejandro, der nur Alex genannt wird, ist das absolute Gegenteil. Er macht auf harten Kerl den alle zu fürchten haben, in seinem Inneren ist er aber ganz schön weich. Und dann sind da noch die etwas durchgeknallten Freunde von ihm, wie zum Beispiel Paco, die jeden Mist mit ihm mitmachen oder die hochnäsigen, eitlen Freundinnen von ihr, wie Serra, die immerzu wollen das sie perfekt ist.

Simone Elkeles Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Sie schreibt sehr locker mit fleißigem Gebrauch der Jugendsprache. Dabei übermittelt Sie die Gefühle und Momente unheimlich klar und deutlich und dennoch so verspielt, so dass der Leser sich fühlt als sei er selbst mitten drin.

Die Story rund um Brit und Alex erfahren wir auch aus den Sichten der Beiden und konnte mich gleich von Beginn an fesseln. In Brits Leben scheint alles perfekt zu sein - sie ist reich, beliebt und schön. Doch das ist nur der Schein den sie nach Außen verzweifelt zu wahren versucht. Denn vor allem in ihrer Familie ist es alles andere als perfekt. Ihre Mutter, die darum kämpft jung zu bleiben und das gute Ansehen zu bewahren agiert gegenüber ihrer Tochter wie eine Chefin. Sie kontrolliert und bevormundet sie, schreibt ihr vor mit wem sie ausgehen soll und was sie zu tragen hat. Gleichzeitig versucht sie ihre behinderte Tochter "abzuschieben". Und Brits Vater flüchtet sich in seine Arbeit um all dem zu entgehen.
Auch Alex hat so seine Probleme, zwar nicht in der Familie, dafür aber in seinem Umfeld. Denn er gehört einer Gang an und so schwebt er immer in Lebensgefahr oder der Gefahr ins Gefängnis zu kommen. Die Chance heil aus der Sache rauszukommen ist gleich 0, weswegen er alle Versuche auch gleich sein lässt. Denn er will nur eines: Seine geliebte Familie schützen.
Die Charaktere haben mich verzaubert, denn obwohl sie so verdammt unterschiedlich sind, könnten sie sich gleichzeitig nicht ähnlicher sein. Das Buch bedient fortlaufend die Klischees - Gängmitglieder sind böse, reiche sind eingebildet. Doch die beiden Protagonisten brechen eben diese Klischees und das finde ich so besonders an diesem Roman.
Die Trennung zwischen reichen und den Mexikaner ist sehr extrem, denn sobald Alex und Brit anfangen mit einander abzuhängen wird direkt getratscht. Erst Alex und Brit ermöglichen es sich gegenseitig dem anderen ihre verletzliche Seite zu zeigen - aber auch nur weil sie sich so sehr ähneln. Wir erleben eine wahnsinnige Wandlung mit, sowohl bei Brit wie auch bei Alex. Während die eine "härter" wird und für ihre Meinung einsteht, wird der andere "softer" und zeigt seine Gefühle mehr.
Die Gefühle die das Buch vermittelt springen nur so auf den Leser über und verursachen ein schwaches bis starkes Herzklopfen - einfach wundervoll.

Das Ende hat mich noch einmal zu Tränen gerührt, denn trotz der vielen Auf und Abs gibt es ein Happy End, welches man sich als Leser auch einfach sehnlich herbei wünscht. Vor allem der Epilog hat was - denn er ist witzig und schön zugleich und beendet diesen Roman einfach wundervoll.

Mein Fazit:
"Du oder das ganze Leben" hat mich verzaubert. Dieser Roman ist einfach so unglaublich schön und gefühlvoll, mitreißend und spannend. Mit diesem Roman hat mich die Autorin stark an eine Mischung aus "West Side Story" und "Romeo und Julia" erinnert. Dieser Roman trifft mitten ins Herz!


Das Buch der Schatten - Dunkle Zeichen: Band 5
Das Buch der Schatten - Dunkle Zeichen: Band 5
von Cate Tiernan
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Von Band zu Band immer besser, 26. Juli 2014
Auch das Cover vom 5. Band der Reihe ist wieder schlicht gehalten. Wobei die Cover jeden Buches auch irgendwie immer sehr geheimnisvoll aussehen, wie ich finde.

Die Charaktere nehmen mich von Buch zu Buch immer mehr ein. Auch in diesem Teil ist Morgan wieder unsere Protagonistin. Sie wirkte dieses mal in meinen Augen nur reifer und älter, was wohl vor allem am Zwischenfall des letzen Bandes liegt. Gleichzeitig zeigt sie aber auch mehr denn je ihre verletzliche Seite. Diese Mischung macht den Leser ihr gegenüber sehr empfänglich. Hunter, der dem Leser in den letzten Teilen noch nicht ganz so geheuer war, wirkt in diesem nun zuckersüß und liebevoll und kümmert sich herzerwärmend um Morgan. Robbie steht nach wie vor hinter ihr - was dem Leser fast schon selbstverständlich erscheint, wo er doch ihr bester Freund ist. Morgans Ex-beste Freundin Bree lernen wir von einer ganz anderen Seite kennen, was den Leser positiv überrascht.

Auch im 5. Teil hat es Cate Tiernan wieder geschafft mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Sie schreibt sehr abwechslungsreich und immer der Hauptstimmung des jeweiligen Buches angepasst. Das merkt man vor allem im Vergleich der einzelnen Bücher.

Die Story setzt nahtlos da an, wo der 4. Band aufhört, was den Einstieg erleichtert. Sofort ist man als Leser wieder mitten im Geschehen. Morgan hat einen riiiiesen Schock zu verarbeiten - denn ihr absoluter Traummann, den sie für ach so perfekt gehalten hat - hat versucht sie umzubringen. Welch Horror. Damit versucht sie zu leben. Gott sei dank gibt es den süßen Hunter, den sie eigentlich für unglaublich böse gehalten hat. Mal ganz davon ab, dass ihre Freunde und vor allem auch ihre Familie immer hinter ihr steht.
Die permanente Spannung, die den Leser im Roman umfängt und ihn bis zu letzten Seite nicht los lässt ist grandios.
Man könnte meinen, dass Morgan nach Cal erst einmal die Schnauze voll hat von Jungs - aber falsch gedacht. Und die Entwicklung dort hin - zu Rosarotenbrille - ist super niedlich und süß und lässt den Leser aufseufzen.

Das Ende war für mich überraschend. In meinen Augen ist das Ende dieses Bandes mal eines, ohne einen wahnsinnigen Cliffhanger. Es ist sehr schön und stimmig abgeschlossen, so dass dem Leser ein "Oh" entfährt.

Mein Fazit:
Auch der 5. Teil der "Das Buch der Schatten"-Reihe konnte mich wieder begeistern. Von Buch zu Buch gefällt mir diese Reihe immer besser. Mit viel Spannung und noch mehr Gefühl schafft es Cate Tiernan den Leser zu fesseln. Ich kann diese Reihe nur empfehlen!


Die Tränen der Rose: Wild Roses, Sammelband Staffel 1
Die Tränen der Rose: Wild Roses, Sammelband Staffel 1
von Claire Gavilan
  Broschiert
Preis: EUR 10,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitreisen meets Hexen, 11. Juli 2014
Das Cover finde ich ganz gelungen. Es wirkt sehr geheimnisvoll und machtvoll auf den Leser und hat irgendwie etwas magisch anziehendes.

Die Charaktere fand ich vor allem sehr spannend. Denn zunächst versteht man die Verknüpfung eben dieser gar nicht, aber dies klärt sich nach und nach auf. Rose ist die Hauptprotagonistin, auch wenn dieser Roman mehr oder weniger aus 4 verschiedenen Büchern besteht, welche sich alle um einen bestimmten Charakter drehen. Rose ist einerseits sehr taff und mutig, anderer Seits lernt man ihre gutmütige, ängstliche und zerbrechliche Seite kennen, was sie dem Leser noch näher bringt. Enora ist ihre beste Freundin. Sie ist immer für sie da - und das über eine wahnsinnige Zeitspanne hinweg. Alan ist der geheimnisvolle Fremde. Er ist mehr als nur ein bisschen geheimnisvoll und vor allem auch dem Leser ein Rätsel. Er hat immer Trauer in den Augen stehen. Glynis ist die gute alte Dame, die Enora und Rose in allem unterstützt. Und dann fehlt nur noch Branwen, die das personifizierte Böse ist.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr jugendhaft und meist sehr eindeutig, hatte an den gewissen Stellen aber auch die nötige Tiefe und konnte den Leser mit seiner geheimnisvollen Art locken. Claire Gavilan schreibt sehr bildlich, was den Leser zum einen dazu verleitet, sich in den Roman "hinein zu träumen" und gleichzeitig die düstere Erotik und Spannung, Liebe und Hass zu verbinden.

Und auch die Story des Romans hat mir ausgesprochen gut gefallen. Direkt zu Beginn merkt der Leser, dass es sich bei dem Buch um Erwachsenenliteratur handelt und nicht um ein Jugendbuch. "Die Tränen der Rose" konnte mich gleich von Beginn an fesseln, da dieses Buch sehr geheimnisvoll ist. Vor allem diese Tatsache macht den Charme des Romans aus. Rose träumt immer wieder von einem geheimnisvollen Fremden, den sie noch nie gesehen hat - das zumindest denkt sie. Und das alles ist auch nur ein Traum, bis der Fremde auf einmal vor ihr steht und ihr ganzes Leben aufmischt. Das passiert mir in meinen Augen ein bisschen zu schnell.
Der Roman verknüpft einen Zeitreisen-Roman mit einem, der über Hexen handelt. In diesem Zusammenhang war mir das neu und hat mir ausgesprochen gefallen, denn wir erleben Hexenkraft und reisen gleichzeitig durch die Zeit. Die Art und Weise wie und wieso Rose in der Zeit reist finde ich hier besonders spektakulär und gut gelungen - tolle Idee. Hierbei fühlt sich der Leser stehts selbst wie ein Zeitreisender.
Branwen ist der Grund allen Übels und der Leser fragt sich permanent wieso dem so ist, bis er nach und nach langsam aufgeklärt - was natürlich die Spannung aufbaut. Irgendwann folgt dann der erleuchtende "AHA-"Moment der allem den Sinn einhaucht und dem Roman noch einen ticken mehr Spannung einflößt.
Die Romantik in diesem Buch ist mir persönlich unter die Haut gegangen, denn egal was geschieht - die Liebe besteht.
Natürlich hat dieser Roman noch ein paar kleine Schwächen und ist noch nicht perfekt, aber diese kann man ihm absolut verzeihen, denn den Auftakt mit den Ideen und der Umsetzung finde ich persönlich mehr als gelungen.
Natürlich konnte Claire Gavilan es sich nicht nehmen lassen, die Spannung zum Ende hin noch einmal richtig ansteigen zu lassen.

Das Ende dieses Romans fand ich sehr stimmig - es hat das Buch gut abgeschlossen und gleichzeitig schon eine Neugierde auf den nächsten Band geweckt.

Mein Fazit
Claire Gavilans Roman "Die Tränen der Rose" hat mir wirklich gut gefallen. Er war mal etwas neues für mich und hatte ausgefallene Ideen in sich. Die Art und Weise, wie die Autorin einen Zeitreise-Roman mit einem über Hexen kombiniert hat konnte mich überzeugen. Das Buch war wirklich spannend, wenn auch bestimmt noch nicht perfekt.
Dennoch möchte ich es denen, die gerne Zeitreise-Romane und/oder Hexenromane lesen ans Herz legen - es lohnt sich.


Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin: Band 1
Die Samuraiprinzessin - Der Spiegel der Göttin: Band 1
von Corina Bomann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Idee, wenig Umgesetzt, 9. Juli 2014
Das Cover finde ich ganz schön. In meinen Augen ist es nicht suuuuper toll, aber auch nicht todlangweilig.

Die Charaktere sind in meinen Augen ein bisschen schwierig gewesen. Tomoe ist unsere Protagonistin. Sie ist sehr taff und mutig, was vor allem an ihrem schweren Schicksalsschlag liegt und der Erziehung des Klosters. Oftmals wirkt sie eher wie ein Junge als wie ein Mädchen. Hiroshi ist ihr Lehrmeister, der meist sehr distanziert und zugeknöpft ist als alles andere - dennoch hat auch er seine "zärtlichen" Seiten. Kitsune ist eine Fuchsfrau. Sie ist sehr hämisch und wirkt manchmal falsch, dabei kann sie auch sehr hilfreich sein.

Der Schreibstil ist zu Beginn eher zähflüssig und langatmig, Spannung ist auf den ersten 130 Seiten kaum vorhanden. Man hat das Gefühl es zieht und zieht und zieht sich. Jedoch wird der Schreibstil mit der Zeit flüssiger und ist nicht mehr so langatmig. Die Sprache ist in meinen Augen eher hoch gestoßen, was aber durchaus zum Romantyp passt.

Der Grundgedanke der Story hat mir sehr gut gefallen. Tomoe erleidet einen schweren Schicksalsschlag als sie ihre Eltern verliert. Sie gelangt in ein Kloster, wo sie gelehrt und ausgebildet wird. Dort erwartet sie außerdem eine große Aufgabe, um die es sich im Roman dreht.
Zu Beginn des Romans werden dem Leser schon relativ viele Fremdwörter "um die Ohren gehauen", welche die Autorin aber auch sofort erklärt - sonst wäre der Leser auch zutiefst verwirrt. Der Einbau der Fremdwörter hat mir persönlich gut gefallen, da ich mich so noch besser in die Story ein denken konnte.
Zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass dieser Roman ein Fantasyroman ist - bis auf einmal Fantasywesen vorkommen. Ab dem Punkt hat die Autorin an eben diesen aber auch nicht gespart.
Beginnt der Roman in meinen Augen etwas schleppend, so wird er ab einem bestimmten Punkt deutlich spannender. Von da an werden auch mehrere Überraschungen in den Roman eingebunden.
Die Charaktere fand ich persönlich irgendwie nicht so überzeugend, dies liegt aber vor allem daran, dass sie mir zu grob umrissen waren. Wir haben gar keine wirkliche Chance sie einmal näher kennen zulernen, weswegen wir sie als Leser mehr oder weniger oberflächlich betrachten.
Auch die Gefühle haben keine wirkliche Chance den Leser zu ergreifen. Vor allem die romantischen habe ich als alte Romantikerin vermisst, denn die blieben eigentlich komplett auf der Strecke.
Ganz schrecklich finde ich den Prolog. Er nimmt extrem viel weit vorweg und hat nicht einmal einen Zusammenhang zum Buch. Grausam - da würde ich glatt jedem Leser raten, diesen nicht zu lesen.

Der Cliffhanger ist in sich abgeschlossen und beendet das Buch gut. Gleichzeitig macht es auch direkt neugierig auf den nächsten Band.

Mein Fazit
Corina Bomans Roman "Die Samurai Prinzessin" hat einen schönen Grundgedanken, der jedoch in meinen Augen noch sehr ausbaufähig ist. Ihr Roman hat mich schön unterhalten - aber das war es auch fast schon wieder. Die Gefühle kommen zu kurz und können den Leser so keine bleibende Erinnerung hinterlassen. Ein schöner Ansatz, dessen Folgeteil ich lesen werde, in der Hoffnung, dass sich die kleineren Mängel dieses Romans dort verbessern.


Es duftet nach Sommer
Es duftet nach Sommer
von Huntley Fitzpatrick
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Der Titel ist Programm, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es duftet nach Sommer (Gebundene Ausgabe)
Das Cover alleine finde ich schon sehr sommerlich schön und ansprechend.

Die Charaktere sind ein bunter Mix. Gwen ist die Protagonistin des Romans. Sie ist ein absolut taffes Mädel, dass sagt was sie denkt und gleichzeitig diese süße, schüchterne Art an sich hat. Manchmal wirkt sie ein bisschen weltfremd, was sie aber auch irgendwie echt putzig macht. Nic ist ihr Cousin, der mit im Haus ihrer Mutter wohnt. Er ist einerseits sehr herzlich und liebevoll gegenüber seinen Liebsten, wirklich anderer Seits aber manchmal wie ein Macho. Vivie ist die beste Freundin von Gwen und die Freundin von Nic. Sie ist immer für Gwen da und hat ein Ohr für sie, auch wenn sie ihre eigenen Probleme hat. Cass ist der heiße Kerl, der eigentlich gar nicht von der Insel kommt. Er ist kein typischer Macho, wirkt sehr nett und höflich und benimmt sich auch so. Und natürlich möchte ich auch noch Mrs E. erwähnen, die wohl herzlichste und tollste alte Dame die mir je in einem Roman unter gekommen ist.

Der Schreibstil von Huntley Fitzpatrick hat mir gut gefallen. Sie schreibt sehr sommerlich frisch, genau passend zum Buch und entführt den Leser auf Seashell und gönnt ihm somit einen Sommerurlaub im Kopf.

Die Story hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist wirklich ein perfektes Sommerbuch. Ich habe mich beim lesen gleich an den Strand geträumt mit einem kühlen Drink in der Hand. Schon direkt zu Beginn wird es sehr sommerlich und träumerisch und zieht den Leser mit fort.
Der Roman dreht sich um Gwen und ihr Leben auf der Insel Seashell während ihrer Sommerferien. Das ganze klingt erst mal ein bisschen langweilig, was dieser Roman aber wirklich nicht ist. Denn Gwens Leben ist ein bisschen komplizierter und anstrengender. Sie arbeitet während ihrer Ferien, muss auf ihren kleinen Bruder aufpassen, der ein bisschen zurückgeblieben ist. Gleichzeitig sehnt sie sich unheimlich nach der wahren Liebe, erlebt hier aber einen Tiefschlag nach dem Anderen - natürlich hauptsächlich selbst verantwortete - und findet diese letztendlich immer wieder bei ihrem Cousin und ihrer besten Freundin. Autsch.
Und dann tritt auch noch Cass auf den Plan, der irgendwie alles noch ein bisschen komplizierter macht - und für den Leser natürlich umso spannender. Denn man spürt die Anziehung zwischen den beiden immer wieder. Der enge Familienzusammenhalt von Gwens Family hat mich wirklich fasziniert und berührt. Es wirkte ein bisschen wie die perfekte Familienidylle - auch wenn dem nicht immer so ist.
Es duftet nach Sommer war in meinen Augen auch sehr romantisch veranlagt. Die Romantik war manchmal wirklich süß. Doch leider fand ich, dass die vielen Gefühle die im Roman vorkommen, oftmals sehr oberflächlich wirkten und den Leser gar nicht so umbauschen können damit sich dieser vollkommen hinein versetzen kann.
Immer wieder schlüpfen wir in Gwens Vergangenheit, durch die sie viele Situationen erklärt und man ein Hintergrundwissen erfährt.
Kurz vor Schluss hat Huntley Fitzpatrick noch einmal die Spannung gesteigert, in dem sie noch ein paar Geheimnisse lüftet, die den Leser ein bisschen aus den Socken hauen. Der Epilog hat mich leider ein bisschen aus dem Roman gerissen, denn hier macht der Leser einen riesen Sprung in die Zukunft.

Das Ende ist sehr schön und für mich fast schon der Inbegriff eines typischen Happy Ends - alles ist gut und schön und toll.

Mein Fazit:
Huntley Fitzpatrick hat mich mit ihrem Roman "Es duftet nach Sommer" in eine sommerliche Welt entführt. Der Titel ist wirklich passenden, denn dieser Roman duftet meiner Meinung nach wirklich nach Sommer. Es ein leichtes Buch mit Herz und Witz, dass sich vor allem an lauen Sommerabenden gut lesen lässt.


Dead Beautiful - Deine Seele in mir: Roman
Dead Beautiful - Deine Seele in mir: Roman
von Yvonne Woon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Wundervoll und so wahnsinnig romantisch ♥, 15. Juni 2014
Das Cover finde ich sehr hübsch und ansprechend, auch wenn es auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt zu tun hat.

Die Charaktere fand ich sehr faszinierend und spannend. Renée ist unsere Protagonistin. Sie ist ein bisschen merkwürdig - was der Leser relativ schnell merkt. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr mutig, abenteuerlustig und herzlich. Ein sehr abwechslungsreicher Mix. Eleonor ist Renées Zimmergenossin. Sie ist ein wahres Plappermaul aber auch herzlich und nett. Brownie ist Renées Großvater zu dem sie kommt. Er wirkt zunächst sehr altbacken - schreibt ihr Regeln vor und diktiert sie - bis man ihn besser kennenlernt. Und dann gibt es da noch Dante. Dante ist einfach wow - unheimlich und unheimlich anziehend zur selben Zeit. Dabei wirkt er einfach unnahbar.

Yvonne Woons Schreibstil konnte mich gleich von Beginn an fesseln. Sie schreibst sehr bildhaft und reißt den Leser mitten hinein in die Welt von Renée. Ihr Schreibstil ist spannend und romantisch zu gleichermaßen.

Die Thematik der Story fand ich wirklich gut, denn Bücher über Geister sind doch irgendwie Mangelware in meinem Regal.
"Dead Beautiful" war ein bisschen freakig, was diesen Roman aber auch gleichzeitig sehr einzigartig gemacht hat.
Einen dicken Pluspunkt bekam das Buch dafür, dass es in einem Internat spielt und somit quasi ein Academybuch ist - und ich liebe Academybücher!
Renée wird in ein neues und ihr fremdes Leben "geschmissen" - nämlich mitten hinein in ein Internat mit komischen Fächern, Regeln und Leuten. So fühlt sich der Leser permanent exakt wie sie, denn immerhin ist es für ihn ja auch alles neu.
Die Konstellationen zwischen den einzelnen Charakteren fand ich sehr süß - und endlich war es mal wieder ein Jugendbuch OHNE eine Dreiecks-Beziehung! Halleluja!
Der gesamte Roman ist sehr geheimnisvoll gehalten und man versucht als Leser permanent alle Geheimnisse zu lüften. In manchen Dingen hat man eine vage Ahnung und andere sind hingegen pure Überraschungen.
Ich habe es geliebt, dass dieser Roman so wahnsinnig romantisch war. Es gab kaum eine Szene, die man nicht hätte romantisch deuten können. Für mich als Romantik-Fanatikerin also gerade das Richtige.
Kurz vor Schluss folgen noch einmal ein paar überraschende Wendungen, die den Leser noch einmal ein bisschen aus der Bahn bringen - aber im positiven Sinne.

Der Cliffhanger ist wirklich mies. Er lässt Fragen aufkommen und ist gleichzeitig romantisch. Und natürlich kann man es als Leser kaum erwarten endlich den zweiten Teil verschlingen zu können.

Mein Fazit:
"Dead Beautiful" konnte mich von Beginn an fesseln. Es war mal eine willkommene Erfrischung zwischen all den Vampir- und Hexenbüchern. Das Buch konnte mich wirklich begeistern, was vor allem an den wundervollen Charakteren und dem fantastischen Schreibstil der Autorin lag.
Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die Romantik mögen - denn die findet man zu Haufe in diesem Buch - und natürlich Fantasy.


So nah und doch so fern
So nah und doch so fern
von Ann Brashares
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Das Cover täuscht .., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So nah und doch so fern (Broschiert)
Das Cover finde ich wirklich unpassend für den Inhalt. Denn das Cover vermittelt den Glauben, dass es sich bei dem Roman um ein Sommerbuch handelt - böse Irrleitung.

Die Charaktere fand ich persönlich ein bisschen 0-8-15 like. Lucy ist unsere Protagonistin. Sie ist süß und nett, wirkt manchmal ein bisschen naiv und ist abenteuerlustig. Daniel ist jedoch der geheime Protagonist. Denn irgendwie dreht sich fast das gesamte Buch um ihn. Er ist eher ein Außenseiter. Gleichzeitig ist er sehr außergewöhnlich - denn immerhin lebt er schon seit vielen tausenden von Jahren.
Marnie ist Lucys beste Freundin. Sie hält immer zu ihr und geht mit ihr wirklich durch dick und dünn. Ben ist quasi Daniels bester Freund. Auch er erinnert sich und scheint als wäre er unendlich intelligent und allwissend. Und Daniels bösen Bruder Joaquim darf man natürlich auch nicht vergessen.

Ann Brashares Schreibstil ist sehr abwechslungsreich. Mal erleben wir den Roman durch einen allwissenden Erzähler und mal durch die 1. Person. Ebenfalls wechselt die Sicht zwischen Lucy und Daniel. Grundsätzlich ist Ann Brashares Schreibstil auch recht spannend, wenn auch zwischendurch etwas schleppend.

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an die Story. Es klang so gut und sollte mich richtig in den Sommer mitnehmen ...
Am Anfang ist der Einstieg ins Buch ein bisschen schwer, da man als Leser mitten ins Geschehen geschmissen wird. Dann plätschert es etwas vor sich hin um dann urplötzlich einen schnellen Fortgang zu präsentieren. Da muss man als Leser erst einmal dreimal durch schnaufen.
Innerhalb des Buches machen wir eine wahnsinnige Zeitreise mit. Der Leser schlängelt sich von 541 n.Ch. über 552 immer weiter immer höher. Bis wir schließlich und immer wieder in den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2009 landen. Und auch über eine ganze Weltreise macht der Leser mit, was wiederum spannend gewesen wäre, wenn die Autorin die Spielorte ein bisschen mehr ausgeschmückt und beschrieben hätte.
Das zweite Kapitel ist quasi die Vorgeschichte und erklärt dem Leser endlich wieso Daniel immer wieder zurückkehrt. Was auch dringend nötig war, um den Leser zu entwirren.
Immer wieder macht der Leser mit Daniel zusammen Zeitsprünge in die Vergangenheit. Hierbei agiert Daniel wie ein Leser und die Textpassagen ließen sich wie ein "One-Man-Interview" lesen.
Dieser Punkt bekräftigt mich auch in meiner Ansicht, dass dieser Roman Fantasy enthält
Grundsätzlich konnten mich die Erzähungen über Lucy mehr fesseln, als die über Daniel tausend Leben - denn vor allem diese zogen sich teilweise wie Kaugummi.
Eine melancholische Stimmung - heraufbeschworen durch ständige Verluste - stimmen den Leser eher traurig als in eine Sommerlaune, was ich wirklich schade fand.
Die "magische" Liebesgeschichte - die im Klappentext angepriesen wird - kommt nur selten zum Vorschein und schwebt eher im Hintergrund, denn viel mehr dreht sich alles um Daniels Leben. Erst knapp 60 Seiten vor Schluss kommt sie wirklich zur Geltung, fesselt den Leser aber dann auch sofort.

Das Ende fand ich einfach nur schlecht. Ich könnte hier auch noch ein extremeres Wort gebrauchen, aber ich lass es. Es ist absolut nicht abgeschlossen, lässt einiges offen. Und bitte, wie kann man denn bitte eine angeblich sooo tolle und romantische Beziehung so enden lassen?

Mein Fazit:
Auch wenn dem Leser natürlich vor allem negative Dinge ins Auge springen und haften bleiben, hatte dieses Buch trotzdem irgendwas. Es hat mich berührt - auf seine ganz eigene Art und Weise. Man sollte sich absolut nicht vom Cover täuschen lassen, denn mit einem Sommerbuch hat dieser Roman in meinen Augen nicht viel gemeinsam.
Dennoch hat es sogar einen Funken Fantasy und nimmt den Leser mit fort in fremde Welten und Orte.


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