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Beiträge von Markus Sikor
Top-Rezensenten Rang: 4.008
Hilfreiche Bewertungen: 685
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Rezensionen verfasst von Markus Sikor "Persönlichkeitsentwicklung für Trainer, Berater und Führungskräfte" (Reutlingen)
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3.0 von 5 Sternen
Anregende Lektüre für (angehende) Autoren mit Schwächen, 30. September 2012
Das Buch verspricht zum Einen den "Inneren Schreiber" zu enthüllen - und zum Anderen eine praktische Anleitung für die erfolgreiche Veröffentlichung eines ebooks bei Amazon. Der erste Teil wird - amerikanisch pragmatisch - gelöst mit dem Hinweis auf das Erfolgskriterium Nr. 1: Löse ein Problem deiner Leser. So einfach, so (wenig?) hilfreich. Ich fand diesen Hinweis - der natürlich nicht neu ist - erfrischend beschrieben und der Autor geht auch auf die typischen inneren Blockaden eines Autors ein. Das hat mir gefallen - aber dafür gibt es auch gute deutschsprachige Bücher. Der Teil der die praktische Veröffentlich bei Amazon beschreibt hat mir in anderen Büchern besser gefalen, da er detailierter beschrieben wird. (z.B. Kindle für Autoren, ebenfalls von Wilhelm Ruprecht Frieling)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Erwartung enttäuscht, 30. September 2012
Da ich als Coach und Trainer tätig bin, bin ich neugierig wie Kollegen ihre Erfahrungen beschreiben und allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Lebens (soweit es diese gibt) erkennen und formulieren. Davon habe ich schon oft profitiert. Leider war das hier nicht der Fall, ich habe das Buch nach wenigen Seiten nur mehr überflogen, da ich schnell enttäuscht war vom Inhalt. Jean-Paul Pianta ist von der Ausbildung her Chiropraktiber, mittlerweile coacht er auch im Business, da hätte ich mir mehr persönliche Erfahrungen und lebendige Geschichten gewünscht. Die Beschreibung des Lebens als "Ozean auf dem wir mit dem Floß fahren" klang erst nach einem schönen Bild, wurde mir dann aber überstrapaziert. Das Buch plädiert schlicht für eine gesunde Balance der verschiedenen beruflichen und privaten Lebensbereiche. Das wäre ja nicht schlimm - man kann nicht immer was Neues schreiben - aber dann sollte es wenigsten anregend geschrieben sein. Fazit: Kann man mal lesen (ist auch nicht lang) - aber es gibt anregendere und fundiertere Bücher zum Thema Lebensbalance.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Radikale Anregung für Führungskräfte - wenig konkrete Hilfe, 29. September 2012
Ich habe das Buch vor dem Hintergrund meiner Tätigkeit als Trainer und Coach gelesen. Vorausgeschickt sei dass ich die Ideen und den Führungsansatz von Herrn Sprenger sehr schätze, auch wenn ich ein paar kritische Anmerkungen zu "Radikal führen" habe. Die radikale Frage, die Sprenger stellt ist: Wozu dient Führung und wie rechtfertigt sie sich? Durch die Reduktion auf fünf grundlegenden Führungsfunktionen versucht Sprenger Führungskräften eine Orientierung zu geben im Dschungel der Management- und Führungsmoden. So reduziert er Führungstätigkeit auf wenige Bereiche: Zusammenarbeit organisieren, Transaktionskosten senken, Konflikte entscheiden, Zukunftsfähigkeit sichern, Mitarbeiter führen. Herr Sprenger stellt wie gewohnt die unbequemen Fragen ("Wozu dient Führung überhaupt?") und gibt radikale Antworten, die selbstverständlich klingen ("Um Zusammenarbeit zu ermöglichen"), es aber nicht sind, sonst bräuchte es solche Bücher nicht. Seine reiche Erfahrung fließt in Anekdoten ein und er macht keinen Hehl aus seiner kritischen Sicht auf das Thema Führung. Als Lektüre zum Sinn und Unsinn von Führung fand ich "Radikal führen" sehr anregend und lesenswert! Was mir fehlt ist der Hinweis, wie Führungskräfte die Fähigkeiten entwickeln sollen, die Sprenger fordert. Ohne diese Hinweise bleibt es bei etwas nebulösen Ratschlägen, wie Führungskräfte "radikal führen" sollen - wenn sie es denn könnten. Dazu zwei Beispiele. Zum Thema: "Zusammenarbeit organisieren" Zitat Sprenger: "Es ist klar, dass es auf der Basis von Unterdrückung oder bloßen Verfahrensweisen nicht gelingt, Gruppen oder Organisationen zu integriertem." Aus meiner Erfahrung fallen Führungskräfte, wenn es schwierig wird in ihre Verhaltensmuster zurück, die sie als "erfolgreich" gelernt haben - und das sind leider oft entweder "Unterdrückung" (mehr oder weniger offensichtlich), oder noch mehr Regeln, Gebote und Kontrolle. Sie nutzen also die Strategien, die Herr Sprenger zu Rech kritisiert. Der Hinweis allein, dass dies nicht sinnvoll ist, befähigt Führungskräfte aber noch nicht etwas zu ändern. Einsicht führt nicht automatisch zur Verbesserung. Hier braucht es individuelle Unterstützung und Arbeit an den (emotionalen) Mustern die diese Droh- oder Kontrollstrategien unterstützen. Zum Thema: "Mitarbeiter führen" Zitat "Warum gehen so viele Führungskräfte so wenig kundenorientiert mit ihren Mitarbeitern um? Weil sie sich selbst nicht mögen... Nur Menschen, die sich selbst mögen, können andere mögen, können wirklich wirkungsvoll die Leistung anderer organisieren und fördern. Echtheit und Offenheit sind nur für jene möglich, die in ihrer frühkindlichen Entwicklung hinreichend bestätigt, gleichsam mit Liebe »gesättigt« wurden." Natürlich, da gebe ich Herrn Sprenger völlig Recht, liegen die Probleme für viele(!) Führungsprobleme im mangelnden Selbstwert der Führungskräfte. Aber was soll eine Führungskraft nun mit dieser Erkenntnis anfangen? Aber auch hier fehlt der Hinweis, dass eine kritische Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung von Führungskräften absolut unumgänglich ist, und vor allem, wie diese durchzuführen ist. Meiner Erfahrung nach ist diese nur mit Hilfe erfahrener externer Unterstützung möglich, denn der erfolgreichste Betrug ist immer noch der Selbstbetrug. Fazit: Alles in allem finde ich „Radikal führen“ für Führungskräfte eine höchst anregende, inspirierende Lektüre, die ich sehr empfehle! Wenn Sie allerdings konkrete Unterstützung im Führungsalltag suchen, werden Sie vermutlich enttäuscht.
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4.0 von 5 Sternen
Erstaunlich gute Tastatur, 23. Juli 2012
Ich benutzte diese Tastatur am meinem Galaxy Pad und schreibe regelmäßig auch längere Texte. Natürlich geht es durch die Größe bedingt etwas langsamer aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Ungünstig finde ich die rechte Shift Taste, die mir zu klein ist. Auf jeden Fall einem Versuch wert, wenn man eine kompakte Bluetooth Tastatur sucht.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Sympatischer Selbsthilferatgeber, 11. Juli 2012
Ich arbeite seit 15 Jahren als Trainer/Coach tätig und kann aus eigener persönlicher wie professioneller Erfahrung sagen, dass eine Änderung von Verhaltens- und Gefühlsmustern zwar möglich, aber schwer ist. Dass die Autoren von 'The Tools'diese Tatsache immer wieder betonen, macht sie mir glaubwürdig. Sympathisch finde ich auch ihre persönliche und selbstkritische Darstellung des eigenen Entwicklungsweges, Fehlschläge und Schwierigkeiten inbegriffen. Das hebt 'The Tools' wohltuend von Dutzenden verführerisch seichter 'Denk-dir-dein-Leben-schön-Ratgeber'ab, zumal amerikanischer a la 'The Secret', oder deutscher a la 'Bestellungen beim Universum', die einem das Blaue vom Himmel versprechen, solange man oft genug daran denkt. Denken allein hilft leider wenig wenn es um Veränderungen geht. Die Neurophysiologie belegt mitlerweile die altbekannte Tatsache, dass jede Änderung des Verhaltens nur durch (starke) emotionale Beteiligung des Hirns möglich ist. Daher machen die 'Tools' Sinn, die mit Gefühlen wie Dankbarkeit, Liebe, Angst (Tod) arbeiten - aber nur, wenn man diese auch fühlt! Das ist das Problem aller Ratgeberbücher, die Unterstützung durch einen geschulten Coach/Therapeuten ist für echte Veränderung oft nicht zu ersetzen. Die Autoren machen keinen Hehl aus ihrer spirituellen Weltsicht. 'The Tools'betont oft, dass die Einsicht und Kraft für hilfreiche Veränderung und Lösungen von etwas 'Höherem'kommt. Die Autoren sind dabei sehr offen, nicht konfessionsgebunden, aber wer damit Probleme hat, dem wird das vermutlich schnell aufstoßen. Mir war die "spirituelle Interpretation" etwas zu weit gegriffen, eine fundierte psychologische Erklärung hätte mir auch gereicht - das muss man nicht spirituell überhöhen. Geteilter Meinung bin ich über den enormen Marketingaufwand, den die Autoren betreiben: Zeitnahe Interviews in bekannten Magazinen und Talkshows, einen Blog bei Pschology Today, "The Tools" Apps, die Vortragsreise schon geplant (auch nach Deutschland) - das sieht nach einem lange geplanten Marketingcoup für "The Tools" aus. Die Ausbildung zum "The Tool Therapeuten" wird nur noch eine Frage der Zeit sein... Das Ganze sieht mir dann doch etwas zu sehr nach einer schnellen "Geldmaschine" für die Autoren aus - schade...
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine brilliante und hilfreiche Darstellung der "Liebessucht", 22. Februar 2011
Ich fand schon das erste Buch von Jan Geurtz " Suchtfrei - Die Illusion durchschauen: Eine neue Methode ohne Entzugserscheinungen" hervorragend und auch sein "Süchtig nach Liebe" hat mich sofort überzeugt. Jan Geurtz hat einen bewegten Lebenslauf. Geboren 1950, Vater von vier Kindern, hat er Literatur, Pädagogik und Wissenschaftsphilosophie studiert, als Lehrer und IT-Berater gearbeitet, ist Schüler von Sogyal Rinpoche (Autor von "Das tibetische Buch vom Leben und Sterben) und nun seit vielen Jahren als Suchttherapeut tätig. Ein reiches Leben also und auf mich wirkt auch sein Buch sehr authentisch und "durchlebt". "Süchtig nach Liebe" beschreibt mit großer Klarheit die subtilen geistigen und emotionalen Prozesse, die wir alle durchlaufen, wenn wir uns verlieben, in einer Beziehung sind,, zufrieden oder unzufrieden, als Singe leben, glücklich oder unglücklich, oder unter Trennung und Alleinsein leiden. Geurtz beschreibt nachvollziehbar, wie alle Beziehungsformen (auch das Singledasein) von der Sehnsucht nach Annahme und Bestätigung getrieben sind - und wie Menschen darunter leiden, weil dies im Grunde nur dazu dient, die eigene Selbstablehnung und Selbstverurteilug zu überspielen bzw. zu verdrängen. Die Hilfe zur Selbsthilfe, die Geurtz anbietet, lautet bewusste Selbstwahrnehmung dieser Selbstablehnung, um so die inneren Prozesse zu durchschauen, Abstand davon zu gewinnen, um sich selbst dann liebevoll(er) betrachten zu können. Das ist natürlich nichts Neues - wie auch - aber er beschreibt den Prozess der Selbstwahrnehmung so genau, kenntnisreich und liebevoll, dass schon das Lesen allein einen kleinen Vorgeschmack des stillen Glücks gibt, der darin verborgen ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Die Fragen alleine machen es nicht aus..., 5. Februar 2011
Ich habe die positive Wirkung der Fragen von "The Work" erlebt und ich habe erlebt, dass der unsensible Umgang damit gar nichts bringt. Wie immer bei diesen Methoden ist es im Endeffekt nicht allein die Technik der Fragen, die hilfreich und lösend wirkt, sondern die Haltung derjenigen, die sie einsetzen. Für die Selbstreflektion sind die Fragen ein interessantes Mittel um die Perspektive zu wechseln. Aber ich bin skeptisch mit den umfassenden Heilsversprechungen, die mittlerweile bei "The Work" kursieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Inspirirende Sammlung von Tools - für erfahrene Berater!, 5. Februar 2011
Da kann ich mich den anderen Rezensionen anschließen - wirklich eine inspirierende Sammlung! Allerdings macht das Werkzeug alleine noch keinen guten Handwerker und auch das beste Lösungstool noch keinen guten Trainer/Berater.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
"Spiritualität" wird mit Paranormalen verwechselt, 5. Februar 2011
Die "geheime Macht" der Gefühle sehen die Autoren in der Verbindung zu "außergewöhnlichen" oder auch paranormalen Ereignissen. Es sei mal dahingestellt, ob und welche der Ereignisse bei genauer Prüfung paranormal sind, und was genau dies bedeuet. Dass die Gefühle von Menschen dabei eine Rolle spielen können, macht ja durchaus Sinn, ob paranormal oder nicht. Mir greift die Gleichsetzung von Spiritualität und "Geistererscheinungen" etc. doch (sehr) zu kurz und so war ich insgesamt etwas enttäuscht von der Lektüre.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Hat mich unberührt gelassen..., 4. Februar 2011
Ich war ziemlich enttäuscht von den Aufsätzen der integralen Anthologie "Was ist Liebe?". Ich meine, Liebe!, also bitte, das ist doch ein großes, vielleicht das größte, bewegendste, schwierigste, reichste Thema der Menschheit, oder? Und dann lese ich, mit Verlaub, (staub)trockene Abhandlungen von Wissenschaftlern, theoretische Abhandlungen des katholischen Kirchenoberhaupts, blutleere Worte von "Denkern" - ja, mir wird hier zu dem Thema "Liebe" zu viel gedacht und zu wenig gefühlt, gelitten, gesehnt, geliebt... Schade, ich hatte mehr erwartet.
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