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Rezensionen verfasst von
Lasel

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Panasonic Lumix DMC-GM1 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, optische Bildstabilisierung, WiFi) schwarz/silber mit dem Objektiv G Vario 12 bis 32 Millimeter f3.5-5.6
Panasonic Lumix DMC-GM1 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, optische Bildstabilisierung, WiFi) schwarz/silber mit dem Objektiv G Vario 12 bis 32 Millimeter f3.5-5.6
Wird angeboten von Foto Oehlmann
Preis: EUR 559,00

26 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächen im Detail, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die GM1 wäre die perfekte kompakte Kamera: klein, mit toller Bildqualität, aber nach längerer Nutzung gibt es einige Schwächen, die man nicht einfach unter den Tisch kehren kann.

Zum einen ist der Bildbuffer viel zu klein bemessen, schaffen bereits die "billigen" Olympus E-PL und E-PM Einsteigermodelle deutlich mehr als 10 RAWs in Serie, ist bei der GM1 nach 7-8 RAWs Schluss. Ich rede jetzt nicht von Highspeed Serienaufnahmen mit 5fps, sondern einem stetigen manuellen Abdrücken mit 1 bis max. 2 Bildern pro Sekunde, denn da fängt die GM1 bereits nach 5 Aufhnahmen an zu stottern und man muss warten, bis die nächste Aufnahme gemacht werden kann. Ich mache immer RAW + standard JPEG. Das JPEG dient vor allem der schnellen Bildkontrolle, denn ein bloßes RAW kann man an der Kamera reingezoomt nicht mal zur Schärfebeurteilung heranziehen, da auch hier normalerweise nur ein verkleinertes Thumbnail angezeigt wird, das dann deart vergrößert überhaupt keine Rückschlüsse auf die Schärfe zulässt.
Nur RAWs sind auch keine Lösung, da man dann die Bilder per Wifi nicht mal schnell an ein Tablet schicken kann, da sich hierfür nur JPEGs eignen.

Ich hatte 2 Exemplare dieser Kamera zur Verfügung, kann also ein Problem mit der Kamera ausschließen, denn schon beim ersten Modell hatte ich immer wieder bemerkt, dass die Kamera manchmal streikt und oft längere Zeit gar nicht mehr reagiert, beim Start einer Videoaufnahme wird plötzlich "bitte warten" im Display angezeigt wird und ähnliche Späße.
Ich habe die Schuld anfangs auf die SD-Karte und deren mangelnde Geschwindigkeit zurückgeführt und danach die wohl schnellste damals erhältliche Karte (Sansdisk Extreme Pro Class 10) besorgt.
Am zu kleinen Bildbuffer hat dies nichts geändert, denn in Serie schaffe ich mit dieser Karte vielleicht 1 Aufnahme mehr, bevor die Kamera wieder abblockt. Was jedoch am störendsten ist, dass in gewissen Situationen der Auslöser auf einmal für bis zu 15 Sekunden nicht mehr reagiert. Ich habe nicht eingrenzen woran es liegt. Am ehesten passiert es bei der ersten Bildserie nach dem Einschalten, man macht max. 5 Aufnahmen hintereinander, und eine 6te ist nicht mehr möglich, das Speicherkarten-Schreibsymbol ist nun dauernd aktiv und verbleit so für längere Zeit, wobei der Auslöser dann gar nicht mehr reagiert. Normalerweise erlischt das Schreibsymbol nach einer Aufnahme sofort wieder, auch nach 5 Aufnahmen bleibt es höchstens wenige Sekunden aktiv, aber irgendwie dauert nach dem Einschalten der Kamera das Speichern des ersten Bildes offenbar eine Ewigkeit (ich zähle da etwa 8 Sekunden, bis das Speichersymbol verschwindet), wenn man nach dem Einschalten gleich mehrere Aufnahmen macht, ist es nicht verwunderlich dass alles blockiert ist und ich eine gefühlte Ewigkeit warten muss um wieder eine Aufnahme machen zu können.

Ich habe die Kamera eigentlich gekauft um unseren kleinen Sohn beim Spielen zu fotografieren, da dieser dauernd in Bewegung ist, macht man einfach mehr Bilder als sonst, um wenigstens einige zu erwischen, wo alles passt. Da der Akku der GM1 sehr knapp bemessen ist, schalte ich die Kamera nach einigen Aufnahmen wieder aus, bei der nächsten Serie ärgere ich mich aber wieder, wenn die Kamera streikt und ich sie am liebsten gegen die Wand schmeissen würde.

Das andere Problem ist der Autofokus, der zwar für einen Kontrast-AF besonders schnell und treffsicher sein soll, es aber nicht ist. Immer wieder fallen mir vollkommen falsch fokussierte Aufnahmen auf, wobei es da egal ist, welches Objektiv benutzt wurde. Ich habe das sowohl mit dem 12-32 Kitobjektiv, als auch 7-14, 25, 45 etc festgestellt. Die Aufnahme ist dann komplett unscharf, es ist auch schwer zu sagen ob der AF dabei über unendlich hinausschießt, oder zu nah fokussiert, denn es ist einfach das gesamte Bild wie mit einem Weichzeichner weichgespült. Ich habe zwar Fokus-Priorität ausgewählt, aber offenbar glaubt der AF tatsächlich die Schärfe gefunden zu haben, denn die Kamera löst völlig frei aus, das Ergebnis ist jedoch alles andere als scharf, wobei ich eine Verwacklung bei 1/1000 eher ausschließen kann.

Dass der AF es aber auch insgesamt nicht so genau nimmt, merkt man, wenn man mehere gleiche Aufnahmen hintereinander macht. Sieht man sich die Bilder dann genauer an, erkennt mann dass sie zwar ähnlich scharf wirken, aber bei einer teilweise der Vordergrund in 5 Metern schärfer ist, bei der anderen dagegen der Hintergrund in 15 Metern scharf, der Vordergrund gleichzeitig weicher. Ab einer gewissen Distanz nimmt es der Fokus nicht mehr so genau. Ich habe schon alles versucht, verschiedene Fokuspunktgrößen, den Fokuspunkt immer an die richtige Stelle zu setzen etc. Die Kamera schafft es dennoch immer wieder anders zu fokussieren. Auch mit dem 25/1.4, wo bei Offenblende ein wirklich präziser Fokus nötig ist, merke ich dass er mal auf der Nase liegt, manchmal auf den Ohren. Gesichtserkennung, so toll sie auch ist, funktioniert bei der GM1 nur bedingt. Nicht immer schaut man frontal in die Kamera, meistens wird das Gesicht bereits im Halbprofil nicht mehr als solches erkannt, wo man dann erst recht wieder auf den Touch-Fokus zurückweichen muss. Wird das Gesicht dann doch wieder erkannt, und man glaubt die Kamera würde nun auf das Gesicht fokussieren, muss man trotzdem zuerst fummelig am Display den Touch-Fokus deaktivieren, sonst zeigt die Kamera zwar alle Gesichter mit Rahmen an, fokussiert dann aber doch auf das freie Fokusfeld.

Nach bald mehreren Monaten mit der GM1, hat sie teilweise mehr Frust als Spaß verursacht. Die Fotos, sofern sie wirklich scharf werden, sind OK, wobei mich die JPEGs von Panasonic eher enttäuschen, da die Lichter immer extrem ausgebrannt sind, während im RAW selbst ohne Highlight-recovery das Weiss weich ausläuft.

Die GM1 hegt zwar den Anspruch eine semi-professionelle Systemkamera zu sein, im Grunde wäre vermutlich eine halb so teure Olympus E-PM2 zwar nicht ganz so schick, jedoch im Endeffekt doch die bessere Wahl gewesen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2014 10:14 PM MEST


Raikko HEAVY METAL Bluetooth Stereo by Accept mobiler mini aktiv Lautsprecher inkl. Akku (2x 3 Watt, micro-USB, Line-IN) schwarz
Raikko HEAVY METAL Bluetooth Stereo by Accept mobiler mini aktiv Lautsprecher inkl. Akku (2x 3 Watt, micro-USB, Line-IN) schwarz

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klang auf FM-Radio Niveau, 23. Oktober 2013
Der Raikko Heavy Metal ist in Wahrheit irgendeine billige OEM-China Produktion, die von mehreren Anbietern unter unterschiedlichen Marken angeboten wird. Das Branding "Powered by Accept" hat nur den Sinn Kundenfang zu betreiben, die Band hat den Lautsprecher vermutlich nie wirklich selbst gehört. Man muss nur nach "Chill Pill Audio Chill Box" googlen, und man findet exakt das baugleiche Gerät. Es gibt dazu sogar einen Testbericht auf iLounge, die dem Gerät auch alles andere attestieren als guten Klang.

Der Klang ist mitten/höhen-betont, ohne jeglichen Bass, dass es beinahe wehtut zuzuhören, vor allem wenn man etwas lauter dreht. Zugute halten muss man dem Raikko oder Chill Pill oder was auch immer, dass er relativ laut spielen kann, aber das macht eine Trillerpfeife auch, ohne wirklich gut zu klingen. Dass angeblich sogar Kevlar-Mebranen verbaut sind, was immer wieder hervorgehoben wird, hat nichts zur Sache. Die Membranen könnten auch aus Goldfolie sein, das Gerät würde dadurch nicht besser klingen.

Der Preis ist zwar mittlerweile stark gefallen, aber das Gerät ist immer noch deutlich überteuert und spielt gerade mal auf dem Niveau vieler Billigbrüllboxen.

Wie man davon begeistert sein kann, wie viele hier, bleibt mir ein Rätsel. Ich vermute nur die wirklich kritischen Rezensionen sind auch wirklich echt, alle anderen werden vom Hersteller gesponsert!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 24, 2013 4:05 PM MEST


Bose ® SoundLink ® Mini Bluetooth ® Speaker, silber
Bose ® SoundLink ® Mini Bluetooth ® Speaker, silber
Preis: EUR 168,00

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Klasse für sich!, 27. August 2013
Ich habe die Rezensionen zum Soundlink Mini schon seit längerem ein wenig verfolgt und es ist echt interessant, denn egal was man schreibt, irgendein Vollkoffer findet sowieso alle nicht hilfreich. Also werde ich mich kurz halten, denn wozu sich die Finger Wund schreiben, wenn der besagte sowieso gleich zuschlagen wird.

Fakt ist, bisher gab es in dieser Größe nichts Vergleichbares was Klangfülle anbelangt. Bose ist diesbezüglich wirklich etwas Besonderes gelungen. Er ist sicherlich nicht der lauteste oder neutralste Lautsprecher in dieser Größe, aber was die Basswiedergabe betrifft, schlägt er alle bisherigen Modelle. Sogar der größere und teurere Soundlink kann sich dagegen klanglich nicht wirklich behaupten, fehlt es ihm vor allem an Präsenz in der Höhenwiedergabe, wo der Soundlink Mini doch deutlich besser abgestimmt ist. Der Soundlink Mini könnte zwar immer noch etwas mehr Glanz in den obersten Frequenzbereichen vertragen, aber er klingt im direkten Vergleich zum normalen Soundlink dennoch runder und ausgewogener.

Perfekt ist der Soundlink Mini dennoch nicht. Das Gehäuse, und da vor allem die Gitter vorne und hinten sind extrem kratzanfällig, selbst im Bose-Store zeigen die ausgestellten Geräte bereits deutliche Schäden, obwohl die nur herumstehen und nicht transportiert werden. Für ein portables Gerät ist das eigentlich ein no-go. Hier hätte Bose die Gitter ähnlich wie schon beim Sounddock Portable eloxieren sollen, anstatt mit einer filigranen Lackschicht überziehen.

Dass der Soundlink Mini nicht über USB geladen werden kann, empfinde ich nicht als Manko. Das Netzteil ist wirklich extrem kompakt, aber es gäbe sogar entsprechende Adapter mit eingebautem Spannungswandler, mit denen man den Soundlink Mini auch an einer 5V USB-Buchse laden kann, wenn man wirklich unbedingt muss.

Der Soundlink mag vielleicht teuer erscheinen, aber wenn man sich ansieht was man in dieser Größenklasse sonst bekommt, wo ähnliche Modelle von Jawbone, Beats oder JBL teilweise kaum günstiger sind, aber weder von der Anmutung noch klanglich in irgendeiner Weise konkurrieren können, wird der Soundlink Mini wirklich zum Schnäppchen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2013 10:05 AM MEST


Libratone ZIPP Wireless Lautsprecher mit 3 Woll-Covern (integr. Akku, AirPlay, DLNA, PlayDirect) Classic Collection
Libratone ZIPP Wireless Lautsprecher mit 3 Woll-Covern (integr. Akku, AirPlay, DLNA, PlayDirect) Classic Collection
Wird angeboten von Handelskontor Kirchner
Preis: EUR 289,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hohler, seltsamer Sound..., 19. Juli 2013
Aufgrund vieler Empfehlungen und auch postiver Berichte im Netz, vor allem von "The Verge", wo der Libratone Zipp direkt mit der BIG Jambox und dem Bose Soundlink verglichen wurde, haben wir uns entschieden das Teil für Haus und Garten zu kaufen, ohne ihn wirklich selbst vorher gehört zu haben.

Nun ja, ein Fehler wie sich herausstellt. Wir können uns mit dem Klang des Zipp so überhaupt nicht anfreunden, egal welche Einstellung man in der App probiert, es klingt sowieso beinahe immer gleich.
Eigentlich hätte der Zipp eine Alternative zum Bose Soundlink sein sollen, der doch manchmal einen unausgewogenen Eindruck hinterlässt. Der Zipp klingt zwar insgesamt klarer, aber der Bass ist ziemlich anämisch, die Höhen dünn, Mitten irgendwie hohl und unnatürlich. Am ehesten vergleichbar mit einer Tonne, wie er aussieht, so klingt er auch.

Das Schlimmste jedoch, der Lautsprecher verzerrt bei basslastigen Aufnahmen sehr schnell, man muss gar nicht ganz hochdrehen. Das einzige, was uns wirklich gefallen hat, war die 360° Abstrahlung. Dadurch hatten wir tatsächlich von überall im Garten den gleichen Sound.

Trotzdem, für den Preis viel zu teuer und nicht empfehlenswert, der Klang macht einfach keinen Spaß, weder bei leisen noch bei lauten Lautstärken.


Jabra Solemate Bluetooth-Lautsprecher (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz
Jabra Solemate Bluetooth-Lautsprecher (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz
Preis: EUR 99,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Inzwischen klanglich überholt, 19. Juli 2013
Wir hatten uns den Jabra Solemate besorgt, weil die Jambox uns irgendwie nicht zufriedengestellt hat. Im Urlaub nebenher ein wenig Musik hören, ohne groß einen Ghettoblaster einpacken zu müssen, war die Idee. In Wahrheit säuselte die Jambox nur, am Meer konnte man sie kaum gegen Wind und Wellen hören. Also musste es doch was größeres werden. Die Wahl fiel auf den Solemate, naja... zwar insgesamt lauter, aber vom Klang kaum besser. Auch der Solemate säuselte bei leisen Lautstärken nur dahin, bei hohen Lautstärken verzerrte er bereits, für etwas Musikuntermalung am Abend auf der Terrasse war das doch zu wenig.

Dann hat Bose überraschend den Soundlink Mini vorgestellt und wir haben endlich auf die Veröffentlichung gewartet und uns gleich am ersten Tag einen geholt. Was soll man sagen, eine völlig andere Liga. Spielt den Jabra Solemate dermaßen an die Wand, dass es fast peinlich ist. Wenn man bedenkt, dass der Solemate seinerzeit auch knapp 200 gekostet hat, jedoch bezüglich Materialqualität, Verbarbeitung bei weitem nicht mithalten kann, ist es schon bemerkenswert, dass eine Firma wie Bose, die für überteuerte Produkte bekannt ist, ein vielfach besseres Produkt um ähnliches Geld auf den Markt bringen kann. Inzwischen ist der Preis vom Solemate zwar gesunken, aber er ist nicht mal das wert.

Wer wirklich Musik mit Tiefgang genießen will, sollte sich den Soundlink Mini mal anhören, den Aufpreis ist er allemal wert, außerdem ist der Akku tauschbar, nicht so beim Solemate, der nach 2-3 Jahren eher im Müll landen wird, weil man keine Ersatzakkus findet, bzw das Gerät für den Wechsel gar nicht aufbekommt!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2014 6:35 PM MEST


Bose ® SoundLink Bluetooth Mobile Speaker II ® dunkelgrau
Bose ® SoundLink Bluetooth Mobile Speaker II ® dunkelgrau

26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht das Gelbe vom Ei!, 25. März 2013
Wir besitzen den Soundlink seit der ersten Stunde und mit dem Erscheinen der neuen Version haben wir uns auch diese besorgt, mit der Hoffnung dass die Probleme der ersten Version beseitigt würden.

Und ist sowohl Mobilität als auch guter Klang wichtig, in Wahrheit ist der Soundlink jedoch zu gross, um wirklich immer mitgenommen zu werden, und auch zu empfindlich, um ihn zb am Strand einsetzen zu wollen. Vor allem aber ist der Klang in keinster Weise überzeugend.

Bose zielt eindeutig darauf ab, die Kunden zu blenden und möglichst fetten Klang aus dieser Kiste quetschen zu wollen, um den grösstmöglichen Eindruck zu schinden. Leider sind sie dabei voll über das Ziel geschossen. Der Soundlink mag im ersten Moment durchaus mit seiner Klangfülle beeindrucken, aber es fehlt einfach an der Feinabstimmung. Der Klang will sich nicht zu einer Einheit zusammenfügen. Oft hat man das Gefühl, als würde der Bass nebenher spielen. Wirklich schwach ist die Höhenwiedergabe. Vor allem bei leisen Lautstärken beim nebenher Hören, ist ausser Wummern nichts zu vernehmen. Bei hohen Lautstärken wird der Bass wiederum in den Hintergrund gedrückt, die ganze Musik fängt dann an zu pumpen, Kompressionseffekte sind zu hören. Gut klingt der Soundlink eher bei gehobener Lautstärke, aber es fehlt an Präsenz und Transparenz im oberen Frequenzbereich, die Musik klingt verhangen, als wäre ein Schleier davor. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt, da die Lautsprecher sehr direktional abstrahlen. Ist der Soundlink nicht genau auf Kopfhöhe ausgerichtet, wirkt er noch dumpfer.
Man könnte natürlich probieren, die Unzulänglichkeiten mit Equalizern auszubügeln, aber dadurch, dass der Klang sich derart lautstärkeabhängig ändert, müsste man dauernd nachregeln.

Das grösste Problem bleibt beim Soundlink der obere Frequenzbereich, dem es an Zeichnung fehlt. Aber auch der Tieftonbereich hat so seine Macken. Der Bass wird von Bose derart stark und künstlich gepusht, dass gewisse Töne extrem unnatürlich klingen. Manche Aufnahmen sind mit dem Soundlink nicht genießbar, da deutliche Verzerrungen im Bassbereich hörbar werden und zwar unabhängig von der Lautstärke. Der DSP versucht offenbar die Membranen immer ans Maximum zu fahren, leider scheint dies aber bereits zu viel des Guten zu sein. Bei vielen Aufnahmen wummern Bassdrums und Bassklänge bekommen zusätzliche Obertöne, die mit der Originalaufnahme nichts mehr zu tun haben.

Trotz alldem klingt der Soundlink vor allem draussen richtig stark und kann sich da klanglich voll entfalten, wenn man nicht gerade versucht einen ganzen Strand beschallen zu wollen. Für den Innenbereich ist der Klang jedoch eine herbe Enttäuschung. Bei ungünstiger Aufstellung wummert nur noch alles, steht er zu hoch oder zu niedrig, ist der Klang dumpf und breiig. Der Klang gibt auf jeden Fall was her, aber wirklich genießen lässt er sich ohne Einwände nicht. Am liebsten verwenden wir den Soundlink draussen im Garten, da klingt er am besten, obwohl man auch da achtgeben muss, ihn immer zum Hörer auszurichten. Steht man zu weit seitlich, wird der Klang dumpf. Hier wäre eine weniger gerichtete Abstrahlung im Höhenbereich auf jeden Fall von Vorteil gewesen. Wo wir ihn überhaupt nicht einsetzen ist zubause, da der Klang so kaum Spass macht, der Bass viel zu aufdringlich aufspielt und der Höhenbereich zu verwaschen und undifferenziert wirkt.

Wirkliche Alternativen gibt es dennoch kaum. Wir haben fast alles ausprobiert, angefangen von Logitech, über Philips bis zur BIG Jambox, aber der Soundlink ist trotz der Schwächen dennoch das beste Gesamtpaket bezüglich Klang und Größe. Kleinere Lautsprecher wie JBL Flip schaffen es überhaupt nicht die Klangkulisse zu bringen und klingen im Aussenbereich dünn und leblos, grössere Lautsprecher wie der Libratone Zipp sind wiederum kaum noch als portabel zu sehen, den Soundlink kann man hingegen wie ein Buch wegpacken.

Der Wunsch nach etwas besserem bleibt jedoch nach wie vor bestehen, der Soundlink ist weit davon entfernt perfekt zu sein. Der Wunsch an ein weiteres Nachfolgemodell wäre ein insgesamt homogenerer Klang, eine weniger gerichtete Klangabstrahlung, und gegebenenfalls ein noch etwas kompakteres Gehäuse.

Nachtrag: Wir haben inzwischen auch den TDK A33 Wireless Weatherproof Speaker ausprobiert, der insgesamt einen viel homogeneren Klang erzeugt als der Soundlink. Der Klang ist im Bassbereich nicht so aufgebläht (bei leisen Lautstärken vielleicht sogar etwas zu dünn), gleichzeitig im Mitten/Höhenbereich klarer. Er ist zwar auch nicht perfekt, aber aufgrund der noch kompakteren Form durchaus eine Alternative zum Bose Soundlink. Zumindest macht mit dem A33 Musikhören mehr Spaß, da man nicht dauernd das Bedürfnis hat am EQ nachregeln zu wollen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2013 3:43 PM CET


Philips Fidelio DS9800W SoundSphere AirPlay Speaker für iPad/iPhone (2x 50 W, AUX, mit Ladestation, WLAN) schwarz
Philips Fidelio DS9800W SoundSphere AirPlay Speaker für iPad/iPhone (2x 50 W, AUX, mit Ladestation, WLAN) schwarz
Preis: EUR 669,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klang und Design sehr gut, Technik und Software Schrott!, 1. März 2013
Auf der Suche nach einem komfortablen Airplaysystem, das sich auch optisch gut in unser Wohnzimmer einfügen würde, sind wir über die Philips Soundsphere Lautsprecher gestolpert. Der Preis ist derzeit so niedrig wie nie zuvor, und außerdem handelt es sich dabei um 2 getrennte Lautsprecher, die sich frei aufstellen lassen und dadurch auch echten Stereogenuss erlauben, im Gegensatz zu einigen deutlich teureren Lösungen von B&W wie dem Zeppelin Air, oder A5 bzw A7. Diese klingen dagegen richtig monofon und können auch insgesamt klanglich kaum mithalten. Was Philips da an Sound gemeistert hat, ist schon beachtlich, nur bei sehr leisen Lautstärken fehlt es den Lautsprechern an Dynamik und der Sound verblasst. Selbst unser kleiner Bose Soundlink klingt bei leisen Lautstärken zur Hintergrundbeschallung imposanter als die Philips, hier hätte den Lautsprechern eine dynamische lautstärkeabhängige Klanganpassung durchaus gut getan. Die Philips benötigen auf jeden Fall eine höhere Lautstärke, damit es richtig "fetzt", dann wiederum kann der Klang jedoch sogar etwas aufdringlich werden.
Verarbeitung und Design sind ebenfalls von höchster Qualität. Die Dinger sind wirklich robust und schwer, und hinterlassen durch das Holzgehäuse sowie den feinen Lack einen wirklichen edlen Eindruck. Der Zeppelin Air, den wir parallel dazu auch getestet haben, wirkte hingegen wie ein billiger Plastikkasten mit Stoffbespannung, bei dem der Dockingarm sogar nachgab, wenn man das Iphone einsetzte.

Leider sind wohl aufgrund des ausgefallenen Designs Philips vermutlich die Ideen ausgegangen, wie man auch das Handling ergonomisch gestalten könnte. So bieten die Lautsprecher keinerlei Feedback ob sie an oder aus sind. Die Statusleuchte befindet sich hinten am Gehäuse und ist überhaupt nicht einsehbar. Blöd auch, dass die Lautsprecher auf die Fernbedienung sehr willkürlich reagieren. Man drückt und drückt, aber nichts passiert, oft weiss man dann auch gar nicht ob man sie nun endlich eingeschaltet oder ausgeschaltet hat, waren sie an, oder sind sie jetzt an...?
Man muss schon ganz genau auf einen der Lautsprecher hinzielen, damit die Ferbedienung irgendwas verursacht. Hier wäre wenigstens ein Powerschalter direkt am Lautsprecher hilfreich gewesen, zur Not auch irgendwie versteckt ins Gesamtdesign integriert, denn die Fernbedienung wird in Wahrheit meist nur zum Ein/Ausschalten genutzt werden, den Rest erledigt man dann eher vom Iphone bzw Ipad.

Das schlimmste jedoch ist die Software, bzw Zuverlässigkeit. Immer wieder brechen die Lautsprecher die Wiedergabe ab, stürzen quasi ab und melden sich im Netzwerk mit zurückgesetzten Namen wieder an. Ab und zu stockt die Musik, manchmal fangen die Lautsprecher an zu Zischen und schwirren anschließend wieder komplett ab, finden dann überhaupt nichts mehr ins Netzwerk, sodass man sie von neuem starten muss. Auf unsere Anfrage bei Philips sind diese Probleme gänzlich unbekannt, und Lösungen scheint es auch keine zu geben. Wie stabil es wirklich laufen kann, zeigt eine Airport-Express, die wir parallel dazu im Betrieb haben, und die noch nie irgendwie abgestürzt ist.
Das letzte Firmwareupdate von Philips liegt über 1 Jahr zurück. Offensichtliche Bugs will man offenbar nicht beseitigen, was auch nicht verwundert, denn kürzlich hat Philips den Verkauf seiner ganzen Audio/Video Abteilung an einen japanischen Konzern angekündigt, weshalb es kaum noch Hoffnung geben wird, dass hier noch was verbessert wird, wohl eher werden die Reststücke noch günstiger abverkauft.

Unser Fazit: Falls man mit gewissen Verbingungsproblemen und gelegentlichen Softwareabstürzen leben kann, bieten die Philips Soundsphere einen wirklich tollen Klang. Man darf sich zwar kein Highend erwarten, aber um den Preis stellen sie selbst weit teurere Lösungen auch von B&W in den Schatten.


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5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!, 18. Oktober 2012
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5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!, 18. Oktober 2012
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5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!, 18. Oktober 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
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