Profil für B. Quest > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von B. Quest
Top-Rezensenten Rang: 2.881
Hilfreiche Bewertungen: 483

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
B. Quest (M)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
iBasso DX50 Tragbarer Musik Player
iBasso DX50 Tragbarer Musik Player
Preis: EUR 273,00

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein audiophiles Prachtexemplar mit (behebbaren) Bedienungsschwächen., 14. Mai 2014
Wen soll das Gerät erreichen? Denjenigen, der seine Musik über den "Aushilfssoundchip" der Smartphonelektronik "genießt"? Eher nicht. Den iBasso DX50 daher mit einem Smartphone zu vergleichen wird dem Gerät nicht gerecht. Also sollte man ihn besser den klassischen Musikspielern mp3-Playern oder iPods gegenüber stellen, und hier auch nicht den 30-50 EUR Maschienchen, sondern eher der upper Class dieser Spezies, wobei sich der iBasso aufs Musik spielen beschränkt, kein Video, deine Apps, kein WLAN, kein Kalender, kein Gebimmel, Gefummel oder Gedöns, kein iTunes und kein Google, nicht mal eine Uhr. Man kann das beschränkt finden (für den Preis), man kann es aber auch "auf die eigentliche Aufgabe fokussiert" nennen.

Mein Player kam mit einem Koaxialkabel, microUSB nach USB-A Kabel, 2 Displayschutzfolien, und einem Silikonschoner, Firmwareversion war 1.2.8 (die Stand Mai 2014 immer noch aktuellste). den 2100 mAh Akku habe ich umgehend durch einen kompatiblen Mumbi Akku mit 2400mAh ersetzt. Eine 64 GB micro SDHC Karte dient als Massenspeicher (auf FAT formatiert).

Als reiner Musikspieler zählen eigentlich nur ein paar Dinge: 1) Klang, 2) Formatunterstützung, 3) Bedienung.

Formatunterstützung ist prima, neben den üblichen Verdächtigen unterstützt er Ogg, FLAC, APE, WAV, WMA, AAC, ALAC, AIFF und HighRes-Formate. Allerdings tut man sich keinen Dienst, wenn man datenreduzierte Formate verwendet, selbst wenn es 320 kbit Dateien sind (oder mp3 V0, oder ogg q8 ...). Klingt zwar immer noch besser auf dem iBasso, als auf dem Standardplayern, aber der Unterschied zu den verlustfreien Formaten ist auf dem iBasso doch deutlich.

Damit kommen wir zum Klang:
Der ist toll. Ist der toll! Toll ist der. Wirklich. Klänge haben wieder Farben, haben Struktur, haben Textur. Becken klingen nach Metall, bei Akustikgitarrenspiel höre ich plötzlich die Finger des Gitarristen arbeiten, der Player löst rundum den ganzen Frequenzbereich weitgehend neutral (vielleicht mit klitzekleinem "Badewännchen") und sauber auf. Ich konnte mich lange nicht mehr so richtig versenken oder mich tragen lassen, und dabei dachte ich, ich wäre beim Cowon X7 (ogg q8) eigentlich praktisch auf CD Qualität. Falsch gedacht. Den Klang, der ohne jegliche Anpassung aus dem DX50 rauskommt bekommt der X7 mit seinen ganzen intelligenten Klangverbesserern nicht hin. Beim X7 konnte ich bei Blindtests FLAC von OGG/MP3 unterscheiden, so gerade (OGG aber nicht von MP3). Auf dem DX50 ist der Unterschied deutlicher (wobei auch mp3 auf dem DX50 besser klingt) und zwar so deutlich, daß ich jetzt die ganze CD Sammlung doch nochmal auf FLAC rippe. Gapless funktioniert bei FLAC (ich verwende cue-Sheets), eingebette Cover werden in der Regel angezeigt.

Als Kopfhörer dienten Sennheiser IE80, AudioTechnica MH50, KH-Ausgang jeweils auf High gain.

Nun zur Bedienung.
Der Touchscreen ist überempfindlich, die Bedienung ist teils selbsterklärend, teils nicht, ein bisschen hier und da mal drücken, dann kommt man zurecht, die SD Karte sollte im laufenden Betrieb eingeschoben werden, sonst fragt der DX50 nie, ober er mal eine Datenbank machen soll. Die Akku-Anzeige ist ungenau, Titel werden nicht gescrollt, wenn sie über das Display hinausgehen, Playlisten lassen sich halbwegs einfach erstellen aber nicht umbenennen, die "All music"-Liste ist reiner Bockmist (pardon), die Liste an Usability-Sünden ist hinreichend lang und der Equalizer ist nicht zu gebrauchen (brauche ich aber auch glücklicherweise nicht). Immerhin kann man einen Sleep-Timer einstellen und die wenigen Funktionen, die er macht, macht er (bis auf den Eq). Stytemstabilität ist gut, ich hatte keinerlei Abstürze.

Nun kann man, wenn man etwas experimentierfreudig ist, eine inoffizielle Rockbox-Version als Dual-Boot Option installieren (suche HeadFi iBasso DX50 Rockbox; sehr hilfreiche Posts: #1, #428 und #430). Auf Threadseite 49, Post #724 [Edit: Threadseite 50, Post #743, aktualisiertes Theme] gibt es ein eigens angepasstes Theme, damit ist der DX50+RockBox für mich perfekt.
Der Klang von Stock-Firmware und Rockbox ist dezent verschieden, das oben erwähnte "Badewännchen" (= leichte Anhebung der Bässe und Höhen) hat die RockBox-Firmware nicht, sie klingt noch ein Stückchen neutraler und transparenter. Mit RockBox funktioniert allerdings dann wieder der Equalizer (und noch tausend andere Dinge mehr ... wie Suche, Crossfeed, Crossfade, ReplayGain ...), so kann man sich das Badewännchen, wenn man es mag, selber bauen.

Anderes: Laufzeit (Spielzeit) liegt bei etwa 10h, und auch die Rockbox-Batterieanzeige ist leider nicht sehr genau (raucht bei ~45% dann einfach ab ...). Ladezeit ist dafür erfreulich kurz (per microUSB).

Bewertung: Formatunterstützung 5 Sterne, Klang 5 Sterne, Bedienung mit Stock-Firmware 2-3 Sterne, mit RockBox 4-5 Sterne.

Fazit: Nach Modifikation ein audiophiles Juwel zum absolut fairen Preis.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 8, 2014 4:00 PM MEST


The Theory of Everything (Limited Deluxe Edition)
The Theory of Everything (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 44,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz bei sich und doch wieder anders., 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lucassen ist einer der ganz wenigen Musiker, die es schaffen immer ganz unverwechselbar zu klingen und sich doch nicht zu wiederholen. Sicher nimmt Lucassen wieder bei sich selbst Anleihen (Debut und into the Electric Castle, aber auch Human Equation höre ich zuweilen raus), aber heraus kommt - wieder - was ganz Neues. Ich habe mir das limitierte Artbook gegönnt und muß sagen, daß ich kein Stück enttäuscht wurde. Die Aufmachung ist gigantisch, die Bonus-DVD unterhaltsam und gut ausgestattet, das Artbook an sich ebenfalls super aufgemacht.

Zwar ist es richtig, daß die einzelnen "Stücke" für sich genommen eben keine sind, sondern eher ein Stück willkürliche Unterteilungen der jeweiligen Quasi-Longtracks, diese sind aber, wenn man sie am Stück hört wieder 100% Ayreon-Progperlen geworden, die eigentlich keinen Ayreon-Fan verschrecken sollten. Ja, man könnte vielleicht sagen, daß das neue Opus wenig Song-orientiert ist. Fast könnte man es sperrig nennen, wäre es eben dabei nicht gleichzeitig so eingängig. Das ist dieses Mal eben so. Eine Chorus-Refrain Struktur gibt es dieses Mal eben nicht. Das tut der fantastischen Reise, auf die man diesmal geschickt wird aber keinen Abbruch. Die Charaktere sind wunderbar in Szene gesetzt und super von den entsprechenden Sängern/Sängerinnen umgesetzt, alte Meister brillieren neben jungen Talenten, Ed Warby setzt sich das ein oder andere Denkmal, die Gitarrenarbeit ist wundervoll (wie immer), die Keyboards schmeicheln warm, die "Begleitinstrumente" wie Flöten Streicher, Bouzouki etc. sind alle echt und traumhaft eingebettet. Der Sound ist ohne Fehl und Tadel und die Aufmachung .. siehe oben.

Insgesamt erinnert mich das ganze Werk von der Stimmung (nicht von der Geschichte) sehr an mein Lieblingsalbum (the Electric Castle). Die beiden Instrumentalversions-CDs habe ich noch gar nicht hören können, obwohl ich die beiden regulären CD's viel zu kurz finde (müssen dann halt einfach nochmal ran ...).

Meiner Meinung nach kann man als Ayreon Fan mit The Theory of Everything nix aber auch gar nix falsch machen. Einsteiger in den Ayreon-Kosmos greifen aber vielleicht besser zu einem der vielen songorientierteren Werke der bärenstarken Discographie.

5 Sterne mit Zuckerguss und Kirsche obendrauf von mir.

Nachtrag: Nach einigen weiteren "Vollbädern" in der Special-Edition kann ich von meiner Seite hinzufügen, daß die Instrumental-CDs ebenfalls ganz prima "funktionieren". Was ich so nicht erwartet hätte, auch ohne die versammelten Goldkehlen ist das neue Werk durchaus kurzweilig.

Was die Unterteilung in 42 einzelne "Stücke" angeht kann man das durchaus als ziemlich sinnfreies Zahlenmanöver betrachten, es sind vier Longtracks und Punkt, aber dann kommt eben nicht '42' dabei raus (und ich glaube der last.fm scrobble-count freut sich auch über die Maßnahme ;-). Ist nur blöd für alle, die die Musik dann auf einem Endgerät ohne gapless Playback abspielen wollen ... (muß man dann halt die Longtracks erst anders generieren). Allerdings fand ich Waltaris Death Metal Symphany in Deep C in der CD Version mit nur EINEM Track (incl. Stille und hidden Track) noch größeren Murx .... Technisch entferne ich die Kirsche aus meiner Wertung 5* mit Zuckerguss bleiben über ;-D


10er-Set LED-Einbauleuchten DECORA 230V, Warm-Weiß, Farbe: Edelstahl gebürstet - 60er LEDs, schwenkbar
10er-Set LED-Einbauleuchten DECORA 230V, Warm-Weiß, Farbe: Edelstahl gebürstet - 60er LEDs, schwenkbar
Wird angeboten von Licht-Visionen
Preis: EUR 169,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Preis prima., 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allerdings "warmweiß"?

Naja. Sagen wir mal das verbaute Leuchtmittel hat keinen ausgeprägten Farbstich, sondern ist eher neutral. Neutral bis kühl. Helligkeit ist gut. Flimmern habe ich bisher keines Festgestellt. Die Halteringe mußte man leider zur Aufnahme des Leuchtmittels erstmal leicht zurechtbiegen.

Ehrlich: warmweiß ist anders. Ich bin froh, daß ich sie im Eingangsbereich/Flur verbaut habe, im Wohnzimmer, oder Küche oder ... wäre mir das Licht zu kalt.

Fazit:
1) Preisleistung-Verhältnis stimmt,
2) keine Wunder erwarten.
3) Lichtfarbe ist erträglich (aber von gemütlich doch für mich ein Stück weit weg).


Truth & Lies
Truth & Lies
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Produktion verhagelt es mir leider mächtig ..., 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Truth & Lies (Audio CD)
Von den Songs her wäre es eine der besseren Levellers Platten. Abwechslungsreich, mit frischen Ideen, eingängig ohne poppig zu sein, typisch Levellers und doch das eigene Spektrum moderat erweitert.

ABER: Die Produktion ist ein Lehrbeispiel, wie man Songs im Studio verhunzen kann. Manchmal hört sich das ganze total übersteuert an, ganz oft so dichtkomprimiert, daß ich Probleme habe mich auf die Musik zu konzentrieren, weil bei der vielschichtigen Instrumentierung sich jeden Halbtakt ein anderes Instrument "vordrängelt" oder eben zurückgedrängt wird. Dabei habe ich bei jedem Lied drei Takte lang das Gefühl, daß die Produktion eigentlich schön transparent sein müsste. Funktioniert leider nicht mit Einsatz der dritten "Klanquelle", dann fängt das Hauen und Stechen an. Viel zu oft soll es dann ein Hall auf Synthie oder Gesang mit einer Art "pseudo-Transparenz" retten, was im ZUsammenspiel mit dem Hauen und Stechen drumherum leider nur alles Verschlimmbessert.

Kurz: ich habe bisher keines meiner Audiogeräte zu irgendeiner zufriedenstellenden Wiedergabe von Truth & Lies bewegen können, mit InEars ist es ganz ganz schlimm, aber auch die "regulären" Boxen klingen die ganze Zeit angestrengt. Die anderen beiden durchaus guten Kopfhörer, einer geschlossen, einer offen, machen das Dilemma auch eher deutlicher, als es abzumildern.

Schade um die Kompositionen ...

Die CD kommt übrigens mit nur einem einfachen Einleger als Cover und in einer Folienhülle.

P.S.: siehe Kundenbild, rot = Übersteuerung. Zwar sind nicht alle Stücke so krass wie das obere (Make You Happy [mich nicht]), ich habe auch schon weitaus schlimmere Clippingmonster in der Sammlung, aber tatsächlich auch welche, die trotz mehr Clipping noch besser klingen (z.B. Sister Sin).


Philips LED-Birne 9.5 Watt / ersetzt 60W / 827 / 806 Lumen / E27 19302900
Philips LED-Birne 9.5 Watt / ersetzt 60W / 827 / 806 Lumen / E27 19302900
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Sehr sehr schönes Licht., 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe (bisher) nur eine davon in Verwendung, in einer sensorgesteuerten Außenlampe. Das Licht ist wirklich warmweiß, ein sehr angenehmer sehr wohnlicher Farbton, leicht gelblich. Das Licht ist auch gleich voll da (nicht so wie bei den Kompaktleuchtstoffröhren, aka Energiesparlampe ...). Die Lichtleistung dieser Glühbirne (Leuchtmittel sollte man passender sagen) entspricht geschätzt eher einer 65 W Glühfadenlampe. Die Abstrahlung nach unten (zum Gewinde hin) ist besser als befürchtet.

Über Lebensdauer kann ich noch keine Aussage machen.

Fazit: bleibt auf meinem Einkaufszettel, speziell für noch ein paar Lampen im Innenraum.


Mtec Solar Ladegerät *3500mAh* / externer Akku für Handy SmartPhone MP3 Player Navi Ebook reader: Apple iPhone 4S 4 3GS, iPad 2 3 / Nokia lumia 900 800 710 / Samsung Galaxy S3 S2 S s9100 s9300, Galaxy Note Nexus Ace / HTC One X S V, Sensation XE XL, Wildfire S, Desire HD S Titan/ Motorola Razr, Defy, Atrix, Milestone / LG Optimus / Sony Ericsson Xperia S X10 mini Pro arc / Blackberry Bold curve torch / Sony PSP / Kindle Fire
Mtec Solar Ladegerät *3500mAh* / externer Akku für Handy SmartPhone MP3 Player Navi Ebook reader: Apple iPhone 4S 4 3GS, iPad 2 3 / Nokia lumia 900 800 710 / Samsung Galaxy S3 S2 S s9100 s9300, Galaxy Note Nexus Ace / HTC One X S V, Sensation XE XL, Wildfire S, Desire HD S Titan/ Motorola Razr, Defy, Atrix, Milestone / LG Optimus / Sony Ericsson Xperia S X10 mini Pro arc / Blackberry Bold curve torch / Sony PSP / Kindle Fire

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfüllt meine Erwartungen voll und ganz!, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Erwartungen: Das Gerät soll hinreichend portabel sein, mein Galaxy Note etwa einmal voll laden können und eine geringe Selbstentladung haben. Auf diesem Hintergrund habe ich dieses Gerät auserkoren. Nicht weil ich erwarte, daß die Solarzelle innerhalb von einem Sonnentag oder zweieinhalb bedeckten Tagen den Akku wieder vollpumpt, das ist bei der Größe der Zelle und dem Wirkungsgrad (17% sind angegeben) unrealistisch. Ich schätze eine Woche volle Sonne müsste es wohl sein. Aber das war für mich nicht der Punkt. Das Teil liegt bei mir (aufgeladen) an einem hellen Fleck und kommt dann mit, wenn ich denke ich könnte es brauchen. Damit habe ich immer genug Saft, den GPS Hunger des Smartphones über den Tag zu versorgen. Den (2700 mAh) Akku des G-NT7000 bringt das Teil einmal knapp voll, wenn man mit 15% Rest startet. Das ist OK, schließlich kann man die 3500mAh des Solarladers nicht 1:1 übertragen (die völlig normalen "Umspannverluste").

Ein anderer "Reserveakku" den ich mal hatte, hatte sich immer passend selbst entladen wenn man ihn brauchte ... das passiert mit mit dem Gerät hier nicht ...

Haptik: ist halt Plastik, also nicht: hochwertiger Kunststoff teurer Anmutung, sondern Plastik. Chromleiste ist halt verchromtes Plastik. Mal sehen wie ausdauernd das Teil sein wird ("Do not disassemble or attempt to repair" steht hinten drauf ...). Aber für einen besseren Zwanni habe ich ehrlich gesagt nichts erwartet.

Also: meine Erwartungen wurden voll erfüllt.


Without a Trace
Without a Trace
Preis: EUR 16,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bon Rock? Hellaback? Nickelbabies? Backyard Copters? Kid Jovi? G-E-I-L, 7. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Without a Trace (Audio CD)
Das kesselt! Ein Opener vom Fass, Uptempo, Eier, Bodenblechrock, danach folgt ein bunter Blumenstrauß: schleppende Riffrockmonster, klischeefreie Balladen, Rotzrock mal mit mal ohne Seattle-Schlagseite, lockere Sonnenrocker aber alles immer auf den Punkt gespielt. Whiskey Nightmare und My Hate Survives wären auf jedem Hitalbum von Nickelback prima Sparringspartner gewesen. Dort wo das vorgenannte amerikanische Vorbild aber mittlerweile viel zu cheesy rüberkommt, atmen die Songs von den New Roses eine Street-Credibility, daß man den Wüstenstaub förmlich zwischen den Zähnen knirschen hören kann. Frühe Gotthard (und ganz frühe Bon Jovi) kommen mir gelegentlich auch in den Sinn. The New Roses rauchen z.B. auch mit 2nd 1st Time und For A While den versüdstaatlichten Kid Rock mächtig in der Pfeife.

Kurzum, ich finde nur die besten Referenzen. Sind The New Roses damit dann redundant? Nein. So zeitlosen No-Bulls***-Hardrock findet man selten. Ich finde auf Without A Trace eigentlich einen ganzen Sack an Hits, die nach Airplay schreien, ohne sich aber anzubiedern.

Die Produktion passt wie die Faust aufs Auge, erdig, druckvoll, transparent (und das Beste: die Abwesenheit von Clipping bürgt für ermüdungsfreies Dauerhören ;-) Audacity schickt mir eine völlige Loudness-War Entwarnung raus).

Das Cover? Hm. Von meiner Seite aus Schwamm drüber ..., oder besser, bei More Than A Flower sich die Knie knotig Rock'n'rollen.

Fünf Sterne vom Fass und ohne Eis. Und bitte eine Tour mit Airbourne (allerdings, ob sich Airbourne das trauen würden ... ? ;-)


Battle Beast
Battle Beast
Wird angeboten von DVDMAX-Germany
Preis: EUR 24,86

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammerteil!, 3. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Battle Beast (Audio CD)
Nun muss ich auch meinen True-Metal-Sermon dazugeben. Aber halt, schon mit einem Begriff hantiert, der bei manchem unter Umständen schon Ressentiments auslöst. True Metal = Klischee. Klar, die Aufmachung, die Texte der Sound, passt alles, und trotzdem: bei vielen sogenannten "True-Metal" Platten habe ich immer ein schales Plastik-Gefühl, weil diese Platten ganz oft eine bestimmte Erwartungshaltung erfüllen sollen und damit eben nicht mehr "true" sind, sondern durchkalkuliertes Spektakel. Hier nicht! Ich glaube zwar nicht, dass die Band ihre Klischee-Texte für bare Münze nimmt, aber mit der Trittsicherheit, mit der sie die Gratwanderung schaffen True-Metal zu zocken, ohne auch nur zu einem einzigen Zeitpunkt peinlich zu wirken, die ist verdammt selten.

So, zur Mucke: Jaja, die 80er. Allerdings eher die End-80er, als Bands wie Judas Priest und Accept noch keine Härterekorde fahren wollten, sondern lieber an den Hooklines gefeilt haben. Tracks wie "Into the Heart of Danger" und "Machine Revolution" hätten auch auf Pretty Maids Top-Alben (Future World, Jump the Gun) kein Schattendasein gefristet, der Opener "Let it Roar" hätte sich auf Judas Priests Painkiller nicht schämen müssen, ein Track wie "Fight, Kill, Die" hätte nicht nur textlich auf Manowars "Kings of Metal" Platte gepasst. Andere Stücke, z.B. "Over the Top" oder "Neuromancer" wären auch auf Accepts "Metal Heart" nicht auf verlorenen Posten gestanden.

Die Stimme der Dame erinnert tatsächlich ein wenig an Velvet Viper/Zed Yago, allerdings auf Steroiden, beim Refrain des Openers oder von "Rain Man" klingt sie wie die weibliche Ausgabe von Chris Boltendahl, in anderen Passagen wie ein weiblicher UDO, die Powerscreams hätte Rob Halford in seinen besten Tagen nicht besser hinbekommen. Auf jeden Fall passt sie wie eine Klitschko-Rechte aufs Boxerauge.

Von der Keyboardverspieltheit fällt mir teilweise der Children of Bodom Erstling ein (tolle Soli, gerade auch im Duell mit den Gitarren), andererseits überwiegend aber der songdienliche Einsatz desselben auf o.g. Pretty Maids Alben oder den 80er Judas Priest Outputs. Die Gitarren sind so präzise wie spielfreudig und feuern Powermetal Riffs galore und spritzige Soli ab, die Rhythmus-Abteilung macht ordentlich Doublebass Dampf, ohne allerdings alles plattzudonnern. Die Band weiß auf jeden Fall, wie man zu den hitverdächtigen Refrains auch noch passende Monster-Hooks schreibt und immer wieder Abwechslung in die Stücke bringt, sei es durch ein interessantes Break, eine kurze Akkustikgitarren- oder Keyboardpassage, oder ein knackiges Solo oder Lead (auch mal vom Bass wie in "Rain Man").

Die Produktion ist satt und transparent, die Instrumente spielen tatsächlich miteinander, nicht gegeneinander (und dann insgesamt sehr nah am Clipping, aber es ist noch OK und auch mit In-Ears gut erträglich). Insgesamt einer der hörbareren Produktionen in letzter Zeit.

Fazit: ein tatsächlich authentisches, mit Hits gespicktes, frisches, nie langweiliges, gut produziertes, hochmelodisches Heavy Metal Album mit starkem Wiedererkennungswert. Läuft derzeit bei mir auf Dauerrotation wie kaum eine andere Platte dieses Jahr. 5 Sterne mit Zuckerguss von mir dafür.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2013 1:27 AM MEST


JBL On Tour Aktiv-Lautsprecherpaar schwarz
JBL On Tour Aktiv-Lautsprecherpaar schwarz

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher durchwachsen., 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze das Gerät mittlerweile ein Jahr. Ich benutze es immer mal wieder bei Gelegenheit. Von der möglichen Lautstärke war ich eher enttäuscht, das können Zwerge für 20 EUR genau so gut. Vom Klang ist der JBL etwas besser als die besseren 20 EUR Teile, aber nicht 3-4 mal besser.

Folgende Dinge empfinde ich als nervig:
- der Anschluss des Kabels ist unnötig fummelig.
- es gibt keinen An/Aus Schalter
- das Gerät zieht auch dann Strom, wenn es "Aus" ist

Letzteren Punkt finde ich sehr unschön. Zwar kann man die AAA Akkus austauschen, aber ich weiß eigentlich nicht, wieso ich mir extra eneloop Akkus hole, wenn das Gerät diese Investition dann per Kriechstrom konterkariert.

Was bleibt ist ein nettes Gerät mit unspektakulärem Sound, bei dem ich persönlich das Gefühl habe zuviel bezahlt zu haben (seinerzeit über 60 EUR)... drei Sterne ,mit Wohlwollen.


Park Tool Reifenflicken Selbstklebende GP-2C, 4000017
Park Tool Reifenflicken Selbstklebende GP-2C, 4000017
Wird angeboten von Fawkes Cycles
Preis: EUR 3,50

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!, 30. Mai 2013
Zwar nicht darüber, daß ich das erste Päckchen mittlerweile aufbrauchen musste, aber darüber, daß alle Flicken überall gehalten haben, sowohl am Fahrradanhänger (wird mit niedrigerem Druck und kleinen Reifen gefahren (= hohe Walkarbeit)), als auch am Randonneur (mit bis 7 bar Druck).

Die Handhabung ist schlicht genial: Loch lokalisieren, Stelle mit was trockenem nicht fusselndem putzen, *leicht* anrauhen, Flicken drauf und für 3-5 Sekunden fest pressen (man sieht wann die Kleberschicht "innigen" Kontakt hat, da die Flicken durchsichtig sind!). Zack, fertig, einbauen und weiterfahren (klar, Mantelkontrolle nach dem Eindringling nicht vergessen ;-).

Halt, ein Flicken wollte nicht, das war aber an einem billigen "pannensicheren" Schlauch, der mit Pannenschutzflüssigkeit und irgendwelchen Dichtfasern gefüllt war (war ein Notkauf gewesen). Also: Stelle muß sauber, trocken und Staub- bzw. Talkum-frei sein, dann klappt es mit diesen Flicken wie eine 1. Kann sein, daß klassisches Flickzeug ein bisschen toleranter ist (hat dafür andere Nachteile: zu schnell draufgebappt = Mist, zu lange gewartet = Mist, zu klein einvulkanisiert = Mist ...).

Einen "Nachteil" haben die Flicken allerdings: auf den "belohnenden" Lösungsmittelflash muß man verzichten ;-)


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6