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Beiträge von H. Schneider
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Rezensionen verfasst von
H. Schneider (Aichtal)
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Generation Beziehungsunfähig
Generation Beziehungsunfähig
von Michael Nast
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aneinandereihung von Anekdoten..., 23. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Generation Beziehungsunfähig (Broschiert)
Der Autor erzählt viele unterhaltsame Geschichten aus seinem Leben, ohne dabei jemals wirklich analytisch zu werden oder irgendwelche Lösungen anzubieten. Das Mitglied einer konkurenzorientierten Generation Y betreibt Selbstreflexion un kommt zu keiner Lösung. Das Ganze liest sich zwar wirklich witzig und unterhaltsam, doch irgendwie schlauer ist man nach der Lektüre nicht. Witzig zu lesen ist es auf jeden Fall, aber irgendwelche Lösungen sollten davon nicht erwarten.


Einführung in den Konstruktivismus: Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick
Einführung in den Konstruktivismus: Beiträge von Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl, Siegfried J. Schmidt, Paul Watzlawick
von Heinz von Foerster
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Top Einführung in den Konstruktivismus zum Spitzenpreis!, 23. April 2016
Optimales Preis- Leistungsverhältnis, und lesenswerte Aufsätze zu verschiedenen Themenbereichen des Konstruktivismus, wobei v. a. die ersten beiden Aufsätze von Glasersfeld und Foerster als absolute "Klassiker" hervorzuheben sind. Der "Konstruktivismus" stellt wohl neben der "Analytischen Philosophie" die bedeutendste Bewegung im aktuellen philosophischen Diskurs dar und es gibt wohl kein Einführungswerk welches lesenswerter wäre. Der Konstruktivismus besagt letztlich, dass wir die Welt nicht so auffassen und erkennen können, wie sie "an sich" ist, sondern dass unsere Wahrnehmung von ihr bereits eine Interpretationsleistung unseres Gehirns und unserer Sinne darstellt; dabei ist sie eine Erkenntnis- und keine Seinslehre, d. h. die Existenz einer von uns unabhängigen Wirklichkeit wird nicht geleugnet- wie manchmal auch zu lesen-, sondern nur unsere Fähigkeit sie objektiv wahrzunehmen, zu "erkennen". An die Stelle objektiver, "ikonischer" Erkenntnis tritt stattdessen das (aus der Biologie stammende) Prinzip der "Viabilität", d. h. Passgenauigkeit oder des "Funktionierens", d. h. der "Zweck" unserer Sinneswahrnehmungen wird dahingehend interpretiert uns eine Orientierung in unserer Umwelt zu bieten, nicht ihre "objektive Erkenntnis". Die eigentliche revolutionäre Leistung der Konstruktivisten könnte man also auch darin sehen, dass versucht wird eine Brücke zwischen den Geisteswissenschaften und der Naturwissenschaft, konkret der Evolutionsbiologie, zu schlagen. Die Philosophen klettern so aus dem Elfenbeinturm.
Nur zu empfehlen!


Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian
Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian
von Robin Lane Fox
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

4.0 von 5 Sternen Glänzend geschriebenes Überblickswerk...,, 16. April 2016
Eine in bester angelsächsischer Tradition geschriebenes Lese- Lehrbuch zur Klassischen Antike von den Anfängen bei Homer (ca. 750 v. Chr.) bis zum Höhepunkt des Römischen Kaiserreichs unter Hadrian (ca. 120/ 130 n. Chr.); als thematischer roter Faden durchs Buch dienen die Leitthemen Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus. Die chronologische Einteilung der Kapitel folgt dem "klassischen Muster": archaisches Griechenland, Klassik, Hellenismus, Römische Republik, Krise und "Untergang" der Republik sowie abschließend Kaiserreich. Aufgrund der abgedeckten Zeitspanne und des begrenzten Platzes, aber natürlich auch um der besseren Lesbarkeit willen, versteht es sich natürlich fast schon von selbst das vieles nur kurz angeschnitten und wenig etwas mehr vertieft werden kann, z. B. in den Kapiteln zur späten Republik. Was vielleicht. eher noch "Fachhistoriker" stören dürfte ist auch die Voreingenommenheit und Parteilichkeit des Autors bei manchen Themen, z. B. seine klare Bevorzugung der Attischen Demokratie oder Römischen Republik gegenüber dem kaiserlichen Prinzipat.
Wer schon viel Vorwissen mitbringt dürfte hier wenig Neues erfahren, allen Anderen bietet das Buch eine insgesamt sehr gut lesbare Einführung in die Welt der klassischen Antike. Und allen zusammen bietet es einen sehr gut lesbaren Überblick über eine der bis heute spannendsten Epochen der europäischen Kulturgeschichte.


Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian
Die klassische Welt: Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian
von Robin Lane Fox
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

4.0 von 5 Sternen Glänzend geschriebenes Überblickswerk..., 16. April 2016
Eine in bester angelsächsischer Tradition geschriebenes Lese- Lehrbuch zur Klassischen Antike von den Anfängen bei Homer (ca. 750 v. Chr.) bis zum Höhepunkt des Römischen Kaiserreichs unter Hadrian (ca. 120/ 130 n. Chr.); als thematischer roter Faden durchs Buch dienen die Leitthemen Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus. Die chronologische Einteilung der Kapitel folgt dem "klassischen Muster": archaisches Griechenland, Klassik, Hellenismus, Römische Republik, Krise und "Untergang" der Republik sowie abschließend Kaiserreich. Aufgrund der abgedeckten Zeitspanne und des begrenzten Platzes, aber natürlich auch um der besseren Lesbarkeit willen, versteht es sich natürlich fast schon von selbst das vieles nur kurz angeschnitten und wenig etwas mehr vertieft werden kann, z. B. in den Kapiteln zur späten Republik. Was vielleicht. eher noch "Fachhistoriker" stören dürfte ist auch die Voreingenommenheit und Parteilichkeit des Autors bei manchen Themen, z. B. seine klare Bevorzugung der Attischen Demokratie oder Römischen Republik gegenüber dem kaiserlichen Prinzipat.
Wer schon viel Vorwissen mitbringt dürfte hier wenig Neues erfahren, allen Anderen bietet das Buch eine insgesamt sehr gut lesbare Einführung in die Welt der klassischen Antike. Und allen zusammen bietet es einen sehr gut lesbaren Überblick über eine der bis heute spannendsten Epochen der europäischen Kulturgeschichte.


Das klassische Griechenland: Der Krieg und die Freiheit
Das klassische Griechenland: Der Krieg und die Freiheit
von Sebastian Schmidt-Hofner
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Lehrbuch, 1. April 2016
Das Buch behandelt die Epoche des sogenannten "Klassischen Griechenland", d. h. die Zeit von der Entstehung der Demokratie und den Perserkriegen bis zur Eroberung durch Makedonien und dem gescheiterten Aufstand des "Lamischen Krieges 323/ 322 v. Chr. Eines der Hauptanliegen des Autors und vielleicht auch der größte Vorteil seines Werks ist die gekonnte Überwindung und Auflösung gängiger, bis heute im Schulunterricht und den Medien verbreiteter verklärender Geschichtsbilder und Stereotype, welche die "Klassik" als herausragende, bis heute vorbildliche Geburtsstunde Europas darstellen oder auch die Perserkriege zum "nationalen Freiheitskampf" freiheitsliebender Griechen gegen orientalische Despoten erklären. Dadurch wird die Epoche zwar "entromantisiert", gleichzeitig wird einem aber auch erst die Vielfalt und faszinierende Fremdheit einer Epoche bewusst, die ja durch ihre Leistungen tatsächlich bis in unsere Zeit hineinwirkt. So gab es weder die "Griechen", sondern nur eine Vielzahl miteinander rivalisierender Poleis, die sich noch dazu die meiste Zeit untereinander bekriegten. Auch bei dem "heroischen" Abwehrkampf der Perser, der später für die Konstituierung eines panhellenischen Zusammengehörigkeits- und Freiheitsgefühls eine bedeutende Rolle spielen sollte, standen tatsächlich viele Griechen auf Seiten der Invasoren. Auch die späteren Epochen des Dualismus zwischen Athen und Sparta, welche schließich im Peloponnesischen Krieg und daran anknüpfend in die dauernden Kriege des vierten Jahrhunderts und den Aufstieg Makedoniens zum neuen Hegemon gipfeln sollten werden ausführlich besprochen. Überhaupt ist die dauernde Rivalität der einzelnen Poleis und ihr jeweiliges Streben nach Dominanz und Vorherrschaft ("Hegemonie") eines der Hauptthemen des Buches.
Landkarten, v. a. eine große Übersichtskarte im vorderen Teil des Covers sowie eine Zeittafel im hinteren Teil erleichtern die Orientierung.
Auch zum Nachschlagen einzelner Themen und Bereiche gut geeignet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2016 10:45 AM MEST


Tractatus logico-philosophicus: Logisch-philosophische Abhandlung (edition suhrkamp)
Tractatus logico-philosophicus: Logisch-philosophische Abhandlung (edition suhrkamp)
von Ludwig Wittgenstein
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sprache als Abbild der Wirklichkeit..., 21. März 2016
...das ist es letztlich, worum es im Kern des Werks von Ludwig Wittgenstein geht. In diesem modernen Klassiker der Philosophie, sicherlich eines der geistesgeschichtlich bedeutsamsten des 20. Jahrhundert, versucht Wittgenstein zu zeigen das Erkenntnistheorie v. a, Sprachkritik bedeutet. Die Wirklichkeit ist uns nicht unmittelbar zugänglich, so der Autor, sondern wird uns in Form von Sprache vermittelt, da sich Denken stets in Sprache vollzieht; wir können Sachverhalte nur sprachlich darstellen und kommunizieren. Korrekte Aussagen sind nun nur solche, die den sie abbildenden Sachverhalt auch korrekt darstellen, alles andere ist Unsinn. Etwas, das ich sprachlich nicht mehr ausdrücken kann, ist quasi nicht mehr abbildbar und nicht mehr existent; daher gilt: "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt."
Das ist, grob zusammengefasst,, die Message des Buches. Durch einen solchen, sehr stark technisch betrachtete Funktion der Sprache bleiben m. E. allerdings viele, gerade auch soziale und kulturelle Aspekte der Sprache verloren; sie wird so zum bloßen Werkzeug degradiert. Wittgenstein schien diesd im Alter selbst eingesehen zu haben und versuchte dieses Manko mit seinem Konzept der "Sprachspiele" zu relativieren.
Hinzu kommt die, zugegebenermaßen bezweckte, staubtrockene Sprache dieses auf strenge Logik ausgerichteten Werks, welche das Lesen nicht gerade erleichtert.
Wirklich nur Philosophie-, speziell sprachphilosophisch interessierten Lesern zu empfehlen.


Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus
Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus
von Fritz B. Simon
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Wie wir die Welt machen!, 17. März 2016
Das Buch ist die kompakteste Einführung in die beiden Themen, die beide unter der Bezeichnung "Systemische Theorien" auch noch miteinasnder verbunden werden. Zunächst wird das Konzept der "autopoietischen", d. h. sich selbst erschaffenden "komplexe Systeme" vorgestellt, welche stets mit ihrer Umwelt agieren (z. B. alle Lebewesen). An die Stelle linearer, kausaler Ereignisketten setzt der Autor zudem zur Erklärung der Wirkung solcher Systeme komplexe, netzwerkartige Muster, da die Systeme stets untereinander und mit ihrer Umwelt interagieren und die Veränderung des einen stets auch Auswirkungen auf alle anderen hat. Ausgehend von der Frage, wie man denn die Systeme nun von ihrer Umwelt unterscheiden kann da sie von dieser nicht wirklich zu trennen sind führt der Autor ein in die Erkenntnistheorie des "Konstruktivismus", demzufolge Sinn und Zweck unserer Erkenntnis gar nicht das "objektive" Erkennen der Welt (oder des Ding) an sich, sondern "Viabilität", d. h. ihre Brauchbarkeit um uns in unserer Umwelt zurecht zu finden und zu überleben.
Auf unsere soziale Wirklichkeit bezogen wird das bisher gesagte in der Systemtheorie. Gesellschaft besteht hier nicht mehr aus einzelnen Akteuren, sondern den namengebenden "Systemen", z. B. Wirtschaft, Rechtswesen, Politik etc., die durch ihren spezifischen "Sinn" (Ziel des Systems, z. B. Wirtschaft Gewinnmaximierung) und Kommunikation im Inneren bestehen und durch ihre Kommunikation und Wechselwirkung untereinander erst die Gesellschaft als solche konstituieren. Gesellschaft ist also die Gesamtheit der in ihr bestehenden, miteinander kommunizierenden Systeme.
Manchmal ziemlich trocken zu lesen- dürfte aber Thema geschuldet sein, dafür aber wirklich kurz gefasst und verständlich erklärt. Auch zum Nachschlagen geeignet


Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen
Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen
von Harald Haarmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf den Spuren der Frühzeit..., 10. März 2016
Endlich mal wieder ein deutsches Buch über die vielleicht erstaunlichste Karriere der Weltgeschichte, den Aufstieg der indoeuropäischen Sprachfamilie von der regional begrenzten Sprache einer südrussischen Hirtenkultur hin zur bis heute weltweit dominanten Kommunikationsmedium. Fast jeder Mensch auf der Welt spricht eine indoeuropäische Sprache zumindest als Zweitsprache (englisch, französisch, spanisch). Sehr informativ zeichnet Haarmann diesen Aufstieg nach, beginnend in der südrussischen Steppe der Mittelsteinzeit bis zur Dominanz des Griechischen und Lateinischen in der Antike. Als Linguist liegt Haarmanns Fokus natürlich auf den sprachlichen Befunden, persönlich hätte ich mir mehr archäologische und humangenetische Befunde zur Stützung seiner Thesen gewünscht. Erstaunlicherweise wird im gesamten Buch auch die Migration der Schnurbandkeramiker bzw. Streitaxtkultur mit keinem Wort erwähnt, obweohl sie doch gerade für uns in Mitteleuropa eine große Rolle spielt und ziemlich sicher mit den Indoeuropäern in einem Zusammehnang steht.
Fazit: gutes Buch mit Mängeln, aber leider sind nur wenige Alternativen vorhanden!


Der Einzige und sein Eigentum (Reclams Universal-Bibliothek)
Der Einzige und sein Eigentum (Reclams Universal-Bibliothek)
von Max Stirner
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Konsequenter Individualismus, 29. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Max Stirners Buch ist trotz seiner geringen Bekanntheit für mich immer noch eines der faszinierendsten Werke der Philosophie des neunzehnten Jahrhunderts. Durch seinen vermeintlichen Einfluss auf Marx und wohl auch Nietzsche und die unverkennbaren Anklänge an den Existentialismus über hundert Jahre später kann man ihn wohl auch als einen der einflussreichsten Denker bezeichnen. Wohl nur bei wenigen bestand so eine Diskrepanz zwischen ihrer Wirkung und ihrer Bekanntheit.
Das Buch beginnt mit einer kritischen Analyse der "atheistischen Aufklärung" nach den Junghegelianern unter Ludwig Feuerbach und Bruno Bauer; diese würden im Geiste Hegels an die Stelle der alten göttlichen Offenbarung nur eine neue Form der Religion, sei es nun "Vaterlandsliebe/ Patriotismus", "Menschlichkeit", staatsbürgerliche Loyalität zu bestehenden Gesetzen und Einrichtungen etc., d. h. eine abstrakte Idee wird an die Stelle der alten gesetzt und fordert ihrerseits die bedingungslose Unterordnung des Einzelnen und die Anerkennung ihrer Prinzipien. Dabei, so folgert Stirner, sind doch sämtliche abstrakten Vorstellungen und Überzeugungen, seien es nun Gott, Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Patriotismus etc. unsere eigenen Produkte unseres Geistes, so dass wir uns durch ihre Anerkennung und unsere Unterordnung zu Dienern unserer eigenen Geschöpfe macht, wodurch wir uns unserem eigenen Wesen, unserem "egoistischen" ICH und unseren wahren Interessen entfremden. Zur Überwindung dieses Widerspruchs zwischen unseren Idealen und unserem wahren ICH fordert Stirner nun eine Rückbesinnung auf einen radikalen Egoismus, der die Unterordnung unter sämtliche Prinzipien konsequent negiert und nur noch den Interessen unserer Selbst, unseres ICH dient. So kann sich das Individuum wieder zu eigenem Nutzen die Welt aneignen, und die Maximierung des eigenen Nutzens ist oberstes ethisches Handlungsprinzip.
Wohl nie zuvor und selten danach wurden die Prinzipien der Aufklärung so radikal und konsequent zu Ende gedacht.
Einziges Manko: Stirner hätte sich an vielen Stellen ruhig kürzer fassen können; das Buch wäre halb so dick genauso überzeugend.


Alices Abenteuer im Wunderland (Reclams Universal-Bibliothek)
Alices Abenteuer im Wunderland (Reclams Universal-Bibliothek)
von Günther Flemming
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,00

3.0 von 5 Sternen Klassiker..., 3. Februar 2016
Zweifellos ein Klassiker der Kinder- und Jugendbuchliteratur der sich schnell und flüssig lesen lässt. Auch bei der gelungensten Übersetzung geht allerdings (notwendigerweise) ein großer Teil des Sprach- und Wortwitzes, von dem das englische Original im wesentlichen lebt, verloren. Wer es sich zutraut bzw. über die sprachlichen Voraussetzungen verfügt, sollte daher besser wohl gleich zum englischsprachigen Original bzw. zumindest zu einer bilingualen Ausgabe greifen.
Zu den mathematischen bzw. formallogischen Anspielungen des Buches kann ich leider nur wenig sagen da mir dafür (leider) die Grundkenntnisse fehlen.


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