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Alexander Weber
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Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Xenoblade Chronicles 3D [nur für New 3DS]
Wird angeboten von Wülfrather Game Box
Preis: EUR 39,90

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gigantisches Spiel mit einigen Macken, 6. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe Xenoblade Chronicles bereits auf der Wii durchgespielt und da es sich um eine 1:1-Portierung mit leichten grafischen Abstrichen zu handeln scheint, erlaube ich mir jetzt bereits eine Rezension, obwohl ich mich noch ziemlich am Anfang des Spiels befinde. Falls mir im weiteren Verlauf noch etwas erwähnenswertes auffallen sollte, werde ich den Text natürlich entsprechend anpassen.

Es handelt sich bei Xenoblade Chronicles um ein Einzelspieler-Rollenspiel im Anime-Stil. Dabei schlüpft man in die Rolle von Shulk, der auf einem von zwei riesigen Titanen lebt. Diese Titanen haben sich vor langer Zeit bekämpft und auf ihren nun erstarrten Körpern haben sich verschiedene Zivilisationen entwickelt. Auf Bionis hat sich organisches Leben entwickelt und auf Mechonis die roboterartigen Mechons. Von Zeit zu Zeit greifen die Mechons immer wieder Bionis an, was bisher dank Hilfe eines Schwerts namens Monado, der einzigen Waffe, welche die Mechons verletzen kann, abgewehrt werden konnte. Die einzige Person, die das Schwert zu führen in der Lage scheint, Dunban, wurde allerdings im letzten großen Gefecht kampfunfähig gemacht. Nun ist das Schwert in der Obhut von Bastler Shulk, der versucht, die Geheimnisse hinter dem Schwert zu erforschen.

Das ist nur der Anfang einer äußerst interessanten und spannenden Story, die sich im folgenden Spiel über mehr als 100 Stunden (wenn man die Nebenquests machen möchte) entfalten wird. Dabei wird es auch die ein oder andere Überraschung geben. Im Laufe des Spiels reist man nun über verschiedene extrem weitläufige, wunderschön anzusehende Areale auf dem Körper von Bionis und später auch Mechonis.

So spannend die Story ist, so einfach ist jedoch leider das Gameplay, zumindest, wenn man der Hauptstory folgt. Hier besteht die Aufgabe nämlich fast ausschließlich darin, einem Pfeil am oberen Ende des Bildschirms zum nächsten Zielpunkt zu folgen. Dann wird der nächste Film eingespielt und ab und zu gibt es einen Bossfight. Rätsel, selbst einfachste Schieberätsel oder "finde Tür A für Schlüssel A"-Aufgaben sucht man hier vergebens.
Was dieses Spiel dennoch mehr als rettet, sind die bereits genannten gigantischen Areale, die es zu erkunden gilt und in denen es vor Monstern von klein bis turmhoch wimmelt, sowie zahlreiche Nebencharaktere, die einen mit weiteren Aufgaben geradezu bombardieren. Rätsel sind hier auch Fehlanzeige - die meisten Aufgaben bestehen darin, eine gewisse Anzahl von einem bestimmten Gegenstand zu finden oder eine Anzahl von gewissen Monstern zu töten. Ab und zu muss man aber auch ein sogenanntes einzigartiges Monster finden, das dann ein wenig stärker als seine Artgenossen ist. Dann gibt es auch Aufgaben, wo man Gegenstände suchen oder zu anderen Personen bringen muss. Die Hauptschwierigkeit besteht hier darin, zu wissen, wo und wann man gewisse Gegner oder Charaktere finden kann. Es gibt hier nämlich auch ein Tag und Nacht-System und es ist nicht jeder zu jeder Zeit immer am gleichen Ort.
Wenn man die Nebenaufgaben löst, entsteht ein vernetztes Harmoniediagramm von Nebencharakteren, die man im Spiel antrifft. Hier werden sämtliche Beziehungen der Personen aufgezeichnet. Dadurch bekommt man ein gewisses Gefühl der Vertrautheit mit den Charakteren im Spiel, es wird quasi eine Art Dorfgemeinschaft aufgebaut. Wenn die Aufgaben auch oft etwas generisch sind, gibt einem das dann doch ein Erfolgserlebnis, so dass man möglichst alle Aufgaben lösen möchte. Zudem entdeckt man dadurch auch viele versteckte Ecken der Welt. Später kann man dann auch helfen, eine Kolonie wieder aufzubauen, was dann auch zusätzliche Abwechslung bringt.

Die Spielercharaktere, von denen 3 gleichzeitig in Kämpfen teilnehmen können, haben ebenfalls Harmoniebeziehungen. Das wirkt sich dann in verschiedenen Bereichen im Spiel aus. Je harmonischer, desto besser. Diese Harmonien kann man auf verschiedenste Weise beeinflussen, wie Harmoniegespräche, Unterstützung im Kampf, Geschenke, das gemeinsame Lösen von Quests und was ich sonst noch so vergessen habe.

Beim Kampfsystem handelt es sich um ein Echtzeitsystem. Man steuert einen der 3 Spielercharaktere, die man beliebig aus der kompletten Gruppe einsetzen kann, die anderen 2 werden von der KI gesteuert. Dabei schlägt der Spieler automatisch zu, wenn er nahe bei einem anvisierten Gegner steht, Zusatztechniken wählt man per Menü am unteren Rand des Bildschirms aus. Klingt simpel, wird aber durch ein paar Besonderheiten aufgewertet. Es gibt Echtzeitevents, bei denen man durch Tastendruck einen Freund aufmuntern oder bei Totalenergieverlust wieder aufrappeln kann, man kann Kettenangriffe ausführen, die bei guter Harmonie der Gruppe immer umfangreicher werden können. Und dann gibt es noch ein schönes und innovatives Feature des Schwerts Monado, welches ich aber hier nicht verraten möchte.

Abseits davon kann man seine Charaktere JRPG-typisch noch durch zahlreiche zusätzliche Funktionen (Aufleveln der Skills, Juwelenslots in der Ausrüstung, Talentbäume, etc.) beeinflussen. Hier wird der Anfänger vielleicht etwas überwältigt sein. Für meinen Geschmack wurde hier auch ein wenig übertrieben. Man ist einfach zu viel am Haushalten, um seine Gegenstände, Juwelen, Skills, etc. zu verwalten. Das Juwelen-Schmieden macht mir zum Beispiel überhaupt keinen Spaß und ist einfach nur lästig. Dann wird man mit Gegenständen, Waffen und Rüstungen geradezu überhäuft, so dass man dann teilweise bereits nach kurzer Spielzeit wieder 10 oder mehr Exemplare von einer Waffe im Inventar hat, wodurch sich ein riesiger Haufen Müll ansammelt, den man nicht braucht und regelmäßig loswerden muss. Das haben andere Rollenspiele schöner gelöst.

Die technische Umsetzung ist gut, aber leider mit Abstrichen. Bei den Texturen wurde wohl zu Gunsten des Umfangs und der Landschaften gespart - Nahaufnahmen sind teilweise peinlich verwaschen. Zum Glück sieht man während des Spiels das meiste aus der Ferne, wo dann doch alles sehr schön aussieht, zumindest soweit die niedrige Auflösung des 3DS es erlauben kann. Was mir am meisten weh tut, ist das 3D. Es ist einfach alles zu flach. Man muss schon genau hinschauen, um zu sehen, wie sich eine Person vom Hintergrund abhebt. Das einzige was sich tatsächlich abhebt sind z.B. die Gegnerinformationen, wenn man einen solchen anvisiert. Hier hätte ich von einem Spiel mit "3D" im Titel mehr erwartet, zumal ich mich auf die Landschaften in 3D gefreut habe. So hat man aber nur einen fast flachen Hintergrund mit ein paar Anzeigen davor. Dieses Manko ist für mich einer der Hauptgründe, keine 5 Sterne zu vergeben. Ansonsten ist das Spiel nämlich großartig und macht viel Spaß.
Bei der klanglichen Umsetzung gibt es dagegen gar nichts zu meckern. Hier ist wohl alles 1:1 von der Wii übertragen worden, zumindest von der englischen Fassung. Die japanische Sprachausgabe fehlt hier leider, sie hatte wohl auf dem kleinen Spielmodul dann doch keinen Platz mehr. Aber die Sprecher der englischen Fassung tun einen ausgezeichneten Job, so dass das wohl zu verschmerzen ist. Auch der Soundtrack ist wohl komplett von der Wii-Version übernommen worden. Und die Musik ist mit das beste, was je an Videospiel-Soundtracks erschaffen wurde. Ganz große Klasse und wie der Rest des Spiels extrem umfangreich.
Die Steuerung ist in Ordnung, hier hätte ich nur auszusetzen, dass der Touchscreen überhaupt keine Verwendung findet. Das hätte zumindest die Bedienung der Menüs etwas angenehmer machen können. Schade.

Alles in allem handelt es sich hierbei um ein wunderschönes, gigantisches Abenteuer, in das man gerne eintaucht, auch wenn es einige Macken hat. Wenn man die Wii-Version bereits hat, muss man sich überlegen, ob man es für den 3DS wieder haben muss. Für den 3D-Effekt lohnt es sich meiner Meinung nach auf keinen Fall, weil dieser einfach misslungen ist, Punkt. Praktisch ist bei der Handheld-Version, dass man einfach mal eine Quest nebenher z.B. in der Werbepause im Fernsehen machen kann und dann die Konsole zuklappen kann, was bei diesem Spiel doch recht viel Sinn macht.
Wer die Wii-Version noch nicht gespielt hat, sollte sich das Spiel aber unbedingt anschauen.

+ gigantischer Umfang
+ Spiel ist 1:1 intakt von der Wii portiert
+ interessante und spannende Story mit Wendungen
+ liebenswerte Charaktere
+ extrem große Areale
+ fantastische Landschaften
+ toller Soundtrack
+ gute Sprecher
+ viele Sidequests
+ schönes Harmoniesystem
+ Kampfsystem macht Spaß
+ Schnellreisen
+ leichtes Stellen der Uhrzeit

- schlechte 3D-Unterstützung
- keine Verwendung des Touchscreens
- verwaschene Texturen
- keine Rätsel
- Voranbringen der Hauptstory besteht hauptsächlich aus 'gehe zum nächsten Zielpunkt' und 'bekämpfe Gegner'
- Sidequests zum größten Teil generisch
- zu viele Items mit denen man überschüttet wird
- Juwelen schmieden macht keinen Spaß
- Allgemein zu viele Stellen an denen man 'haushalten' muss
- keine japanische Sprachausgabe
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2015 3:24 PM MEST


Die Republik der Veganer. Eine neudeutsche Utopie
Die Republik der Veganer. Eine neudeutsche Utopie
von Saskia Lorentz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,90

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ekelhaft!, 13. Dezember 2014
Dies ist wohl das widerlichste Buch, das ich je gelesen habe. Wenn es nur gegen Veganer schießen würde, wäre es vielleicht einfach nur dümmliches Bashing. Aber nicht nur werden Veganer allesamt als verfilzt, totalitär, gewalttätig, pädophil(!?), scheinheilig und was weiß ich noch alles dargestellt. Nein, das Buch macht hier nicht halt. Das Buch ist außerdem noch extrem antimuslimisch, homophob, antifeministisch und ganz tief in der dunkelsten, ekelhaftesten rechten Ecke anzusiedeln. Eventuell könnte man den Schund noch als Satire einordnen, aber dafür ist es meiner Meinung nach zu ernsthaft geschrieben. Ich denke, die Autorin (oder wie ich vermute, der Autor, der sich hinter einem Pseudonym versteckt, denn alleine den antifeministischen Inhalt kann ich mir schwer von einer Frau geschrieben vorstellen) meint es bitterernst. Wenn ich in diesem Buch lese, habe ich hinterher das dringende Bedürfnis, zu duschen.
Daher auf jeden Fall Finger weg! Gebt bitte der Autorin/dem Autor nicht einen Cent von eurem Geld, indem ihr diesen Schund kauft!


Ubu
Ubu
Wird angeboten von Meganet France
Preis: EUR 10,52

4.0 von 5 Sternen Abwechlungsreich und kreativ, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ubu (Audio CD)
Vor einigen Wochen fiel mir in einem japanischen Radiosender ein Lied auf, welches immer wieder gespielt wurde. Es erinnerte mich ein wenig an Radiohead, die ich gerne höre, nur eben auf japanisch gesungen. Mit einer einfachen Melodie, durch eine seltsam experimentelle Instrumentierung und einem etwas ins wahnsinnig gehenden Bridge-Teil aufgepeppt. Mit meinen schlechten Sprachkenntnissen meinte ich dann den Namen "Irion" oder so ähnlich herauszuhören. Durch ein wenig Suchen habe ich dann das Lied gefunden: "Mahoroba" von Illion. Ein paar positive Rezensionen haben mich schließlich dazu bewegt, mir das komplette Album zu kaufen.

Das Album, das erste Solowerk von Yojiro Noda, dem Frontmann der Band Radwimps (habe ich auch nie vorher was von gehört) ist ein ziemlicher Mix. Hier wird von experimentell bis traditionell, von langsam bis flott, von elektronisch bis akustisch alles geboten. Trotzdem erkennt man überall eine gewisse Handschrift des Künstlers wieder, so dass das Ganze nicht zu einem beliebigen Zusammenwürfeln verschiedener Songs verkommt. Etwas fehl am Platz wirkt nur das einzige Instrumentalstück Inemuri, ein bezauberndes, leider mit einer Länge von etwas über einer Minute viel zu kurz geratenes Lied für Gitarre und Violine.

Gesangstechnisch fällt der Künstler durch seine hohe Stimme auf, die - vor allem, wenn auf englisch gesungen wird - manchmal schwer an Thom Yorke erinnert. Deshalb auch der eingangs erwähnte Vergleich mit Radiohead. "Beehive" z.B. könnte der ungeübte Hörer tatsächlich für einen Song dieser Band halten. Und sich dann wundern, dass am Ende des Liedes kurz auf japanisch gesungen wird. Auch "Gamma" scheint schwer Radiohead-inspiriert zu sein. Dann kommen aber immer wieder ruhige akustische Lieder ohne viel Schnickschnack, wie "Dance", "Un&Do", "Especially" oder "Birdy" dazwischen.

Übrigens ist der Großteil der Texte in englisch geschrieben. Nur "Aiwaguma", "Mahoroba" und "Gasshow" sind komplett auf japanisch. Die englische Aussprache ist hierbei für meine Ohren recht gut, man hört den japanischen Ursprung des Sängers aber trotzdem leicht heraus. Das stört allerdings nicht, sondern gibt für meinen Geschmack sogar eine Prise Charme hinzu.

Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Album, das einen offenen Geist für verschiedene Musikrichtungen erfordert. Man hört die pure Spielfeude und Kreativität von Yojiro Noda in jedem einzelnen Song. Den Stern Abzug gibt es, weil mir trotzdem etwas fehlt. Die Melodien sind oft recht einfach, sodass die Lieder schnell ins Ohr gehen, ich mir aber mehr Komplexität gewünscht hätte.

Anspieltipps sind "Brain Drain", "Mahoroba", "Dance", "Lynch" und "Inemuri".


Pioneer DVR 545 H DVD- und Festplattenrekorder 160 GB (Upscaling 1080i, HDMI) silber
Pioneer DVR 545 H DVD- und Festplattenrekorder 160 GB (Upscaling 1080i, HDMI) silber

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller DVD-Rekorder, 2. Juni 2007
Nachdem hier einige schlechtere Kritiken zu dem Gerät eingestellt worden sind, muss ich es doch einmal in Schutz nehmen.

Ich besitze das Gerät nun seit einiger Zeit und bin vollkommen zufrieden damit.

Der Recorder kann mit allen DVD-Typen umgehen (ich habe allerdings bisher nur DVD+R und DVD+RW verwendet, daher kann ich das nicht bestätigen).

Es ist eine 160GB Festplatte eingebaut, was die Aufnahme von vielen Stunden in hoher Qualität ermöglicht. Die Aufnahmen können nachträglich komfortabel im Rekorder geschnitten werden. Man hat dabei die Wahl zwischen Frame-genau und einem "Video-Mode-kompatiblen" Modus. Bei letzterem kann man die Schnittpunkte nur 1/2 bis 1 Sekunde genau setzen. Dafür kann die Aufnahme dann aber mit hoher Geschwindigkeit auf DVD kopiert werden. Beim Schneiden können Teile aus der Aufnahme gelöscht werden oder die Aufnahme in zwei Teile getrennt werden. Ein späteres Zusammenfügen ist leider nicht möglich.

Beim Kopieren auf DVD kann man sich eine Liste der Aufnahmen, die man kopieren möchte, zusammenstellen, sowie aus mehreren Menü-Stilen wählen. Kapitelgrenzen kann man nachträglich in der Aufnahme einsetzen oder ändern. Falls nicht alle Aufnahmen auf die DVD passen, bietet der Recorder an, die Qualität beim Brennen automatisch anzupassen. Zumindest bei 3 Stunden auf einer 4,7GB DVD sind dabei noch keine großen Qualitätseinbußen festzustellen. Sowieso ist die Aufnahmequalität top.

Man kann auch von (einer ungeschützten) DVD auf die Festplatte kopieren. Dabei kann man entweder den laufenden Titel kopieren (den man dann nachher noch wie eine Fernseh-Aufnahme nachbearbeiten kann) oder die ganze DVD kopieren um sie später 1:1 auf eine andere zu kopieren. Nachbearbeiten funktioniert hier dann nicht.

Wenn man Aufnahmen timen möchte, steht ein sehr komfortables GuidePlus-Menü zur Verfügung, das die aktuellen Fernsehprogramme automatisch aus dem angeschlossenen Receiver (o.ä.) lädt. Die Programmdaten werden in Deutschland über Eurosport gesendet. Damit der Receiver auf diesen Kanal eingestellt ist, wenn der Recorder die Programmdaten empfangen will, liegt ein extra Kabel bei, das an einem Ende eine Art Fernbedienung hat, die auf dem Receiver befestigt werden kann. Dadurch kann der Recorder den Receiver automatisch umschalten. Leider muss dazu der Receiver eingeschaltet sein (Standby reicht nicht). Werden die Programme sowieso in verschiedenen Kanälen gesendet (z.B. Kabelfernsehen), ist das natürlich nicht nötig.

In dem Menü kann man dann alle Programme in einer Übersicht sehen oder nach bestimmten Arten von Sendungen bzw. Stichwörtern suchen. Außerdem kann man sich ein Profil mit mehreren Suchbegriffen anlegen und sich je Tag alle Sendungen anzeigen lassen, die der Suche entsprechen. Wählt man eine Sendung an, ist sie getimt und man kann nachträglich noch die Uhrzeit, Name, usw. anpassen. Auf Timer-Überschneidungen wird natürlich hingewiesen. Wenn die Sendung anfängt, kann der Recorder den Receiver auch hier automatisch umschalten.

Der Recorder ist auch sehr gut als DVD-Player zu gebrauchen. Hier ist vielleicht anzumerken, dass der Recorder bei einer gestoppten Wiedergabe sich die Position merkt, so dass man auch nach dem Ausschalten an der gleichen Stelle weiterschauen kann. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die erste Stufe des schnellen Vorlaufs (wie beim Abspielen von Festplatte) mit Ton funktioniert, wobei man sogar Dialoge noch gut verstehen kann.

Ist während der Wiedergabe eine Aufnahme getimt, wird diese ungestört im Hintergrund gestartet. Auch sonst lässt sich der Recorder durch nichts stören. Während einer Aufnahme ist selbst das Nachbearbeiten einer anderen Aufnahme möglich. Mir ist seit dem Kauf noch keine Aufnahme missglückt.

Was den Lüfter angeht: vielleicht hat Pioneer mittlerweile einen anderen Lüfter eingebaut, aber ich kann beim besten Willen das Lüftergeräusch nicht als störend empfinden.

Die Fernbedienung ist etwas unhandlich, aber ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt und die meisten Funktionen gehen mir sehr intuitiv von der Hand.

Fazit: Ein hochwertiges Gerät mit sehr guter Technik und tollem Bedienungskomfort. Die 5 Sterne hat es auf jeden Fall verdient.


How to Dismantle An Atomic Bomb
How to Dismantle An Atomic Bomb
Preis: EUR 6,99

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album - mal wieder..., 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: How to Dismantle An Atomic Bomb (Audio CD)
Diese vier können wohl nichts falsch machen, oder? Obwohl ich kein unbedingter U2-Freak bin (war noch auf keinem Konzert, einige Alben fehlen noch), bin ich jemand, der sowohl "The Joshua Tree" als auch "Zooropa", "POP" oder "All that you can't leave behind", sowie den Rest toll fand. Deshalb habe ich mir dieses Album einfach ohne reinzuhören gekauft, obwohl ich nur den Titel "Vertigo" aus der Fernsehwerbung - stark zerschnippelt - kannte.
Beim ersten Hören war ich etwas enttäuscht. Nur drei oder vier Titel haben mich wirklich angesprochen. Der Rest klang irgendwie lieb- und belanglos hingedudelt. Das ging mir aber auch bei POP so (und bei vielen anderen guten Alben auch - die langweiligsten sind meistens die, die einem gleich beim ersten Mal gefallen), deshalb ist es selbstverständlich, dass ich einem solchen Album mehrere Chancen gebe, bevor ich mir ein Urteil bilde.
Und tatsächlich: Bereits beim dritten Hören hatten sich die Melodien im Kopf verankert und ich hatte ein breites Grinsen im Gesicht. Ich höre mir die Scheibe jetzt für die nächste Zeit wahrscheinlich täglich an, wie ich mich kenne.
Kaufempfehlung! Und bitte nicht irgendwo ausleihen, einmal hören und gleich wieder zurückgeben! Dreimal sollte man sich schon Zeit nehmen. Es lohnt sich!


Cannibal! The Musical
Cannibal! The Musical
DVD ~ Juan Schwartz
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 19,80

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klasse Film - Miese DVD, 12. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Cannibal! The Musical (DVD)
Ich muss von dem Kauf dieser DVD abraten! Der Film ist zwar große klasse - ein echter Brüller - aber die DVD ist die am schlechtesten produzierte von allen, die ich mir bis jetzt gekauft habe:
1. Der Ton der englischen Spur ist fehlerhaft. Es ist ständig ein leises Brummen zu hören und an zwei Stellen setzt der Ton sogar aus (bei mir zumindest).
2. Wer kein englisch versteht, kann sich zwar die technisch fehlerfreie deutsche Synchronisation anhören, jedoch ist diese unglaublich schlecht, so dass der Film auf deutsch wenig Spaß macht.
3. Untertitel gibt es nur während der Musical-Nummern auf deutsch und ist nicht abschaltbar.
4. Es gibt zu wenig Extras! Es gibt nur eine sehr kurze Doku, eine kurze entfallene Szene und ein paar Trailer. Die englische Ausgabe von "Cannibal" ist viel besser ausgestattet. Es gibt dort zum Beispiel Ausschnitte von einer "Cannibal"-Theateraufführung und einen Begleitkommentar von Trey Parker, Matt Stone und einigen anderen, der allein schon den Kauf rechtfertigen soll.


Relayer
Relayer
Preis: EUR 10,99

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verrückt, 2. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Relayer (Audio CD)
Diese CD lohnt sich allein schon wegen des ersten Liedes "Gates of Delirium". Es beginnt zunächst wie ein "normaler" Progressiv-Song, wie Yes sie eben damals produzierte, sehr toll jedenfalls. Nach ca. 8 Minuten kommt jedoch ein Einschnitt und was folgt ist eine musikalische Achterbahnfahrt, wie ich sie noch nicht gehört habe. Selten war ich nach bloßem Zuhören so außer Atem wie bei dieser Aneinanderreihung von Verrücktheiten. Und wenn man denkt, sie sei vorrüber wird nochmal Kohle aufgelegt. Das ganze dauert wiederum 8 Minuten. Danach kommt wieder ein Einschnitt und es folgt ein wunderschön melodisches Lied, das meines Wissens später für sich als Single veröffentlicht wurde (?). Vor allem gefällt mir hier die Verwendung des Mellotrons. Toll!
Die anderen beiden Tracks sind auch über jeden Zweifel erhaben, aber der Hauptgrund, diese CD zu hören, ist "Gates of Delirium".
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2011 12:52 AM MEST


Peter Gabriel 2 (Remastered)
Peter Gabriel 2 (Remastered)
Wird angeboten von M & L aus Deutschland
Preis: EUR 16,03

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich gut, 2. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Peter Gabriel 2 (Remastered) (Audio CD)
Dieses Album ist das wohl ungewöhnlichste Album von Peter Gabriel. Es klingt viel "unpolierter" als seine anderen CDs und die Stimmung ist sehr dunkel und depressiv. Vom musikalischen Standpunkt wird das Album allerdings meiner Meinung nach nur noch von seinem Erstlingswerk überflügelt. In Bezug auf Komplexität und Anspruch kann es sogar mit den alten Genesis-Zeiten mithalten. Etwas, das Gabriel meiner Meinung nach bis heute nicht mehr geschafft hat (mit Ovo nur fast).


A Midsummer Night's Dream
A Midsummer Night's Dream

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hacketts Meisterwerk: Wunderbar, 29. November 2001
Rezension bezieht sich auf: A Midsummer Night's Dream (Audio CD)
Bei dieser CD hat sich der Ex-Genesis-Gitarrist Steve Hackett von Shakespeares "Sommernachtstraum" inspirieren lassen. Herausgekommen sind dabei 18 wunderbare Stücke für akustische Gitarre (sehr gefühlvoll gespielt von Hackett) und Orchester. Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich mich in die CD hereingehört hatte, aber dann eröffneten sich mir zahlreiche unglaublich schöne Melodien, deren Vielfalt locker für 3 CDs gereicht hätte. Wer eine CD zum entspannen oder einfach nur anspruchsvolle Musik sucht, kann ruhig zugreifen. Wer es allerdings nur laut mag, sollte die Finger davon lassen. Eine meiner absoluten Lieblings-CDs!


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