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Rezensionen verfasst von
"paperbagwriter"

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Unter Einsatz meines Lebens: Ein New Yorker Feuerwehrmann im World Trade Center
Unter Einsatz meines Lebens: Ein New Yorker Feuerwehrmann im World Trade Center
von Richard Picciotto
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es berichtet einer, der überlebt hat ..., 7. Oktober 2005
Es geht wahrlich unter die Haut, wenn man bedenkt, in welcher Lage Richard Picciotto war und auf welche Art und Weise er mit dem Leben davon kam. Die körperlichen Narben sind sicherlich mittlerweile verheilt - die seelichen merkt man ihm nach wie vor noch an und sie werden ganz sicher niemals verheilen. Chief "Pitsch" ist stolz darauf, ein Feuerwehr-Chef zu sein und dies merkt man ihm an, denn er erwähnt es allzu oft im Buch. Aber er ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann, er lebt für diesen Beruf und stirbt fast für diesen Beruf, denn er hatte riesiges Glück an diesem Tag. Ohne Glück wäre er niemals aus dem zusammengestürzten Turm des WTC herausgekommen - er ist sich dieses Glückes auch durchaus bewusst und dankt Gott für seine Rettung. Wenn Picciotto dem Leser eines deutlich macht, dann ist es der Umstand, wie kopflos und unstrukturiert die Menschen bei solchen Katastrophen reagieren (reagieren können) und dass eine planbare Rettungsaktion in der ersten und "chaotischen" Phase absolut unmöglich ist. Hier kämpft fast jeder nur noch für sich - bis auf die einen oder anderen einsamen "Helden", die in einer solch ausweglosen Situation auch an eine gehbehinderte Frau denken und diese in mühseliger körperlicher Höchstleistung die vielen Treppen des WTC hinuntertragen und hierdurch beinahe ihr Leben verlieren. Das Buch ist eine Hommage - insbesondere an die vielen Feuerwehrleute, die im WTC ihr Leben aufs Spiel setzten und/oder hierin verloren haben; allerdings ist es auch eine kleine Danksagung an die vielen "heimlichen und alltäglichen" Helden - nicht nur die des 11. September 2001.


Sieben Jahre in Tibet: Mein Leben am Hofe des Dalai Lama
Sieben Jahre in Tibet: Mein Leben am Hofe des Dalai Lama
von Heinrich Harrer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an das alte Lhasa, 7. Oktober 2005
Eines wird beim Lesen dieses Buches deutlich - Heinrich Harrer hatte sich in dieses Land verliebt, was auch den Verlauf seines weiteren Lebens deutlich geprägt und verändert hat. Mit diesem Reisebericht bringt er dem Leser jedoch nicht nur das Land Tibel näher, vielmehr geht es um die Menschen und die Art zu leben, die ihn offensichtlich fasziniert haben und sicherlich viele Leser in seinen Bann ziehen. Zugegeben, es ist schon etwas langatmig, wenn Harrer minutiös seine Flucht, seine Ankunft, sein Leben in und seine Flucht aus Lhasa beschreibt - aber es lohnt sich wirklich, dran zu bleiben und Seite für Seite dieses Reisedokumentes zu lesen. Es ist einfach authentisch, was und wie Harrer es beschreibt - insbesondere seine Begegnungen mit dem Dalai Lama.
Man mag zu Harrer stehen, wie man will - jedoch öffnet dieses Buch Horizonte, denn es erweitert den Blickwinkel und die Sicht auf mancherlei Dinge im Leben - auch wenn man dem Buddhismus gleichgültig oder skeptisch gegenübersteht.


Rita Atria, eine Frau gegen die Mafia
Rita Atria, eine Frau gegen die Mafia
von Petra Reski
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Pentita, ein Ermittlungsrichter und kein Happy-End..., 25. September 2005
Rita Atria, die Tochter eines kleinen Mafioso in den sizilianischen Bergen, entschließt sich nach der Ermordung ihres Vaters und ihres Bruders dazu, mit der italienischen Justiz zusammenzuarbeiten und lernt dadurch Paolo Borsellino kennen.... Es ist wahrlich kein Roman, den Petra Reski hier vorlegt - es ist ein Bericht über eine junge Frau und ihr weggeworfenes Leben. Ein Bericht, der in Gegenwartsform verfasst, so unendlich aktuell und gegenwärtig ist - auch wenn das Leben von Falcone, Borsellino und auch von Rita Atria schon lange zu Ende ist. Es müsste mehr von solch mutigen Menschen geben...


Krimi-Karl-Romane / Der Scharfrichter von Landau
Krimi-Karl-Romane / Der Scharfrichter von Landau
von Eberhard Kunkel
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Henker mit scharfem Schwert und zartem Gemüt, 14. April 2005
Der 3. Fall von Karl, dem Spätlesereiter, beginnt nach alter Edgar-Wallace-Manier: ein Konzert in Hause der Brentanos und am Ende gibt es einen Toten, den keiner kennt. Die Geschichte beginnt recht spannend und abwechslungsreich und führt den Leser vom Rheingau ins Kurbad Wiesbaden und von dort in die damalige französische Garnisonsstadt Landau in der Pfalz. Es macht Spass, Karl und seinen treuen Hundefreund Grandpatte nach Landau zu begleiten - eine Reise, die in der heutigen Zeit kaum erwähnenswert ist - damals jedoch scheinbar eine Odyssee mit ungewissem Ende war. Wenn auch das Ende und die Lösung dieses Falles recht frühzeitig erkennbar wird, so ist diese Geschichte doch recht abwechslungsreich und findet natürlich in der "Weinreise" des Scharfrichters ihren Höhepunkt, in dem dieser mit scharfem Schwert und verbundenen Augen angeblich nach Nancy zu einer Hinrichtung entführt wurde - tatsächlich jedoch.......doch soviel soll nicht verraten werden!! Ein lesenswertes Buch und kurzweilig wie immer - 4 Sterne.


Krimi-Karl-Romane / Mord hat viele Kleider
Krimi-Karl-Romane / Mord hat viele Kleider
von Eberhard Kunkel
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weinkunde und Geschichtsunterricht für Hobbykriminalisten, 7. März 2005
Wenn man zu jedem Mord ein Glas Wein trinkt, dann schafft man am Ende eine ganze Flasche. Wie immer im Rheingau des ausgehenden 18. Jahrhunderts, ist es Karl der Spätlesereiter, der mit Pater Anselm, seinem Freund und Kellermeister aus dem nahe gelegenen Kloster Johannisberg, an Mord denkt und mühsam das Puzzle zusammensetzt. Grandpatte, sein Hund, Maria, seine Freundin und Oskar, seine rechte Hand, helfen ihm dabei, wenn er sich durch historisch minutiös recherchierte Ereignisse kämpft, bei denen die Bevölkerung des Rheingaus abwechselnd von marodierenden und plündernden Besatzungstruppen aus Österreich-Ungarn, aus Hessen-Darmstadt oder aus Frankreich heimgesucht wird oder wenn verheerende Unwetter die Weinernte gänzlich vernichtet haben und dennoch findet er immer wieder Zeit, eine merkwürdige Abfolge von Todesfällen zu untersuchen............Sehr empfehlenswert!!!!


Krimi-Karl-Roman: Der Tote zuwenig
Krimi-Karl-Roman: Der Tote zuwenig
von Eberhard Kunkel
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Bei der Weinprobe wurde der Mörder überführt!!!!, 13. Februar 2005
Karl, der Spätlesereiter, und sein Freund Pater Anselm glauben an einen Mord, den kein anderer wahr haben will. Bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert gab es sie - die Morde aus Habgier und Gewinnsucht! Nur will der halbe Rheingau von einem bestimmten Mordfall nichts wissen - lediglich Karl und Pater Anselm bleiben am Fall und lösen ihn - wie könnte es auch anders sein - bei einer Weinprobe. Die Spannung ist durchaus zu ertragen - allerdings wieder ein Buch mit Witz, Charme und einer anständigen Portion Lokalcolorit und deshalb absolut lesenswert.


Krimi-Karl-Romane / Von Trier bis zur Hölle
Krimi-Karl-Romane / Von Trier bis zur Hölle
von Eberhard Kunkel
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung rund um das Thema Wein und Mord, 26. Januar 2005
Durch die gesamte Story zieht sich das Thema Wein wie ein roter Faden hindurch. Nicht nur, dass die Protagonisten Karl und sein väterlicher Freund Pater Anselm hauptberufliche Weinspezialisten sind, sondern hinzu kommt auch noch, dass am Ende der Täter bei einer Weinprobe überführt werden soll - allerdings kommt alles doch etwas anders......Es macht richtig Spass, die witzige und spannende Geschichte um die Aufklärung zweier Morde und eines Sakristeidiebstahles vor dem Hintergrund der geschichtlichen Geschehnisse im ausgehenden 18. Jahrhundert zu verfolgen. Hinzu kommt noch eine gehörige Portion Lokalcolorit, sodass diese Höllenfahrt zwischen Trier und Mainz für mich sicherlich nicht der letzte Roman um Karl, den Spätlesereiter, ist.


SMS aus dem Jenseits
SMS aus dem Jenseits
von Bianka Minte-König
  Taschenbuch

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer ist dieser Wilhelm???????, 17. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: SMS aus dem Jenseits (Taschenbuch)
Constanze muss mit dem blöden Streber Janick eine Bioarbeit auf dem Friedhof machen!
Dabei entdeckt sie einen Gedenkstein an ein junges Mädchen!
Darauf steht: Meiner einzigen Liebe Wilhelm!
Und wer ist eigentlich dieser Robert von Sunderburg wirklich?
Was meinte der Großvater mit 'sie sieht Constanze gar nicht änlich?`
Ist der Wilhelm vom Gedenkstein etwa ein Sunderburg?
Klasse und wirklich zu empfehlen!
Für jeden Gruselfan genau das Richtige. LeLe.


Herbstmilch: Lebenserinnerungen einer Bäuerin
Herbstmilch: Lebenserinnerungen einer Bäuerin
von Anna Wimschneider
  Taschenbuch

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für viele Schicksale, 14. Dezember 2004
Anna Wimschneider berichtet hier von ihrem Leben auf dem Land als Kind, Magd und Bäuerin - einem Leben, das sicherlich stellvertretend für viele Schicksale stehen kann. Einem einfachen Leben, das von vielen als die gute alte Zeit glorifiziert wird, was jedoch von Armut, Leid und auch von Gesetzlosigkeit geprägt war. Das Buch erzählt mit einfacher Sprache von einem ganz normalen Kind, dessen Kindheit und Jugend in dem Moment endet, in dem die Mutter im Kindbett stirbt. Ab diesem Moment darf die kleine Anna kein Kind mehr sein, sie hat zu funktionieren und zu arbeiten und sie tut dies ohne Kompromisse bis ins hohe Alter. Sicherlich ist es bezeichnend für die damalige Zeit, dass nicht nur der Vater - den Anna Wimschneider trotz allem sehr verehrt - sie ausnutzt, sondern auch die Schwiegermutter ihr in offener Feindschaft begegnet und sie dennoch die Arbeit am heimischen Hof verrichten lässt, während Annas Mann im Krieg ist. Vielleicht ist die Erzählung aus dramaturgischen Gründen nicht ganz authentisch aber ganz bestimmt ist sie sehr, sehr nahe an der damaligen Wirklichkeit und deshalb ist dieses Buch etwas Besonderes. Es ist der Bericht einer einfachen Frau, die sich für andere aufgeopfert hat und ihr sei für dieses Buch gedankt.


Die dunkle Stunde der Serenissima: Guido Brunettis elfter Fall
Die dunkle Stunde der Serenissima: Guido Brunettis elfter Fall
von Donna Leon
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die dunkle Stunde der Donna Leon, 4. Dezember 2004
Waren es die vielen Kleinigkeiten, die die ersten Kriminalfälle in und um Venedig lesenswert machten, so bleibt nunmehr von dem besonderen Flair dieses außergewöhnlichen norditalienischen Ermittlertyps nicht mehr viel übrig. Die Story selbst ist gar nicht mal so übel. Allerdings ist es schon sehr nervig, wenn sich die Amerikanerin Donna Leon - als selbsternannte Urvenezianerin - durch ihren Protagonisten Brunetti gebetsmühlenhaft über schwitzende, träge und immer im Weg stehende Touristen beklagt. Ebenso ist die deutsch/italienische Vergangenheitsbewältigung in diesem Buch mit stereotypen Allgemeinplätzen mehr als oberflächlich angerissen und aus diesem Grunde einfach misslungen. Die ganze Sache wird auch dadurch nicht besser, wenn Leon Brunettis Schwiegervater - den mehr als dubiosen Conte - natürlich als Partisanenkämpfer für die gerechte Sache hat kämpfen lassen - wie könnte es auch anders sein. Die Fehler haben schließlich immer nur die anderen gemacht - so auch in diesem Fall! Hinzu kommt, dass es selbst für italienische Verhältnisse sicherlich arg an den Haaren herbeigezogen ist, wenn die Vorzimmer-Suse des Vize Questore Patta, Signorina Elettra, für alle kniffligen Fragen der Ermittlungen nur den einen oder anderen Bekannten kontaktieren muss und sodann innerhalb weniger Stunden oder gar Minuten sämtliche offenen Fragen von ihrem Bildschirm ablesen kann. Echte Ermittler wären sicherlich dankbar für eine solche Mitarbeiterin im Vorzimmer. Für mich war die dunkle Stunde der Serenissima auch die dunkle Stunde der Donna Leon.....


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