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Rezensionen verfasst von
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart)
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Ich scheiß auf Winkel!: Man kann auch arbeiten, ohne sich zu bewegen - Weises und Wahres aus Deffis Welt
Ich scheiß auf Winkel!: Man kann auch arbeiten, ohne sich zu bewegen - Weises und Wahres aus Deffis Welt
von Detlef Steves
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Eine andere Art, unberührt das Dasein zu genießen, 12. April 2016
Eigentlich hat er ein sehr sanftes Gemüt, spricht freundlich, zugänglich und könnte in eine Kindersendung passen. Aber Detlef Steves kann auch anders. In einem Zelt zu bibbern, wo er lieber bei seiner Frau daheim sein würde, nur weil das Serienkonzept es gerade verlangt, lässt ihm die Haare zu Berge stehen ' so er denn noch welche hätte. Mit 26 war er zuletzt beim Friseur, schreibt er. Die roten Knöpfe hat er woanders als auf dem breiten Scheitel. Wer jedoch darauf drückt, geht besser rechtzeitig in Deckung. Mit Detlef Steves auf 180 ist schlecht Kirschen essen. Oder Pizza, womit fast alles begann.

Detlef Steves ist seit 2009 ein VOX-Star. Seine Zuschauer kennen ihn als Kleingärtner aus »Ab ins Beet«, als wütenden Hobby-Handwerker aus »Ab in die Ruine«, als werdenden und vergehenden Gastronomen aus »Die Superchefs«. In »Detlef muss reisen« platzte ihm immer weder der Kragen. Und berühmt berüchtigt genug durch all die seifigen Dokus kam er mit zwei linken Füßen sogar in »Let's Dance« ziemlich weit.

Warum macht jemand so was? Was bewegt einen überzeugten Kleinstädter aus Moers im Westen des Ruhrgebietes vor die Kamera und raus in die Welt, wo diese Welt doch längst in seiner Pizzeria »Ici Paris« und deren Nachfolger zu Gast war?

»Ich möchte unbeschwert mein Dasein genießen, das ist alles. Aber ich möchte in meinem Leben auch etwas bewirken. Ich möchte Leute berühren und auf meine Weise glücklich machen, das fände ich toll.« ' Zu diesem Bekenntnis des Detlef Steves gehört, dass er gleichwohl von seinen Grenzen weiß und sich auf keinen Fall verbiegen mag. Dass ein Kamerateam meistens dabei ist, stört ihn längst nicht mehr. Weder als Handwerker, Koch, Reisenden oder später als Tänzer.

Sein Buch »Ich scheiß auf Winkel« findet ohne Kamera statt, auch wenn es natürlich vor allem um jemanden geht, der ein recht »normales« Leben vor der Linse verbringt. Dabei will er gar nicht »mit Abenteuern gefüttert« werden, ist froh, dass das Fernsehen am Ende Dank der begrenzten Sendezeit durch »nur die Kurzfassung« von ihm bringt. Im Buch berichtet er denn auch von Positionen, die weniger tauglich fürs Fernsehen wären, ist dabei ganz der Kerl, von dem wir erwarten, dass er auch einmal zulangt. Detlef Steves Positionen zum Leben an sich und dem Fernsehen im Besonderen lesen sich immer wieder erfrischend. Er war der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er weiß als Mensch wie du und ich, nur eben aus Moers, wie es ist, ums Überleben zu kämpfen. Und er kennt die andere Seite der Öffentlichkeit, die ehemaligen Freunde und Nachbarn, die sich entfremdet fühlen von ihrem Detlef, der ihnen manchmal schon zu oft im Wohnzimmer entgegenflimmert.

»Ich scheiß auf Winkel« ist ein bisschen Doku-Soap-Geschichte und viel Detlef Steves, wie ihn VOX vermutlich schlecht dokumentiert bekommt. Eine gute Ergänzung also für die Fans der sonstigen Kurzfassungen des Fernsehstars.


Die Tiger-Strategie: Wer für seine Erfolge nicht selber sorgt, hat sie nicht verdient - Die Kraft steckt in dir!
Die Tiger-Strategie: Wer für seine Erfolge nicht selber sorgt, hat sie nicht verdient - Die Kraft steckt in dir!
von Lothar Seiwert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Natur ist immer wieder eige gute Lehreri, 4. April 2016
Nach dem gemütlichen Bären mit der Kraft, die in der Ruhe liegt, lässt Lothar Seiwert jetzt die Tiger sprechen. »Die Tiger-Strategie« ist eine neue Fabel aus der Feder von Deutschlands bekanntestem Zeitmanager. - Ich mag »Die Tiger-Strategie«, zumal es dabei um die vielleicht schönsten Raubkatzen geht, die weißen Tiger von Sumatra. Zu ihnen mag das Zögern kaum passen, das Lothar Seiwert gerade seinem ach so bequemen, ängstlichen Tiger Ravi zuschreibt. Der möchte jägerisch so fit sein, wie sein streitbarer Vater. Ravinder schafft es seit vielen Jahren immer wieder, den Rivalen Bal vom Revier fern zu halten. So richtig stolz auf seinen Sprössling ist er daher nicht. Ravi steht den stets jammernden und klagenden Streifenhyänen Zeter und Mordio charakterlich nämlich näher als seinesgleichen.

Lothar Seiwert wurde in Sumatra geboren und hat daher eine besondere Zuneigung zu den weißen Tigern. Ihnen wegen ihrer Überlebensstrategie für den Beruf auf die Pfoten zu schauen, ist eine Folge dieser Sympathie: Der Tiger weiß, was er will und was zu ihm passt, er bleibt bei der Sache, konzentriert sich auf den günstigsten Weg, bevor er zuschlägt und bringt zu Ende, was er einmal angefangen hat.

Dabei dürfen wir auch von Impulsen wie diesen lernen: »Es ist nicht die Beute, die den Jäger antreibt, es ist die Jagd.« Oder: »Streifen allein machen noch keinen Tiger.«


Weight Watchers  - Das Kochbuch: Die 135 besten Rezepte. Jetzt mit SmartPoints
Weight Watchers - Das Kochbuch: Die 135 besten Rezepte. Jetzt mit SmartPoints
von Weight Watchers
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wi(e)der die Pfunde, 17. März 2016
»It's choice not chance that determines your destiny«, sagte Jean Nidetch, die Gründerin der Weight Watchers, in den 1960ern: »Nicht der Zufall, sondern deine Wahl bestimmt deinen Weg.« Weight Watchers sind seitdem für Millionen Übergewichtige weltweit eine gute Wahl. Abspecken mit Gleichgesinnten macht einfach mehr Spaß. Auch Essen ist allerdings etwas, was wir gerne tun, sonst gäbe es all die Pfundsfrauen und -kerle da draußen und hier drinnen nicht. Weight Watchers haben sich daher immer wieder Gedanken gemacht, wie sie diesem Spaßfaktor beim Essen zugunsten eines angemesseneren Gewichts etwas Höherwertiges entgegensetzen. Rechnen und Kalorienzählen gehört für viele nicht dazu.

Die aktuelle Berechnungsgrundlage auf der Basis von Kalorien sind SmartPoints. »Das Kochbuch« mit den 135 besten Rezepten zeigt schon vor dem Einkauf an, wieviele SmartPoints eine Mahlzeit haben wird: »Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten, haben weniger SmartPoints. Und diejenigen, die viel Zucker und gesättigte Fettsäuren enthalten, haben viele SmartPoints. So wirst du förmlich zu den gesunden Lebensmitteln gestupst.« Die Rezepte bauchen selten länger als 15 Minuten für die Zubereitung. Hinzu kommt vielleicht noch die Garzeit. Meistens ist man auch dann nach spätestens einer halben Stunde mit einer Mahlzeit für vier Personen fertig. Das Angebot reicht von der Champignonssuppe (0 SmartPoints) über die rote Linsensuppe mit Currycroûtons (4 SmartPoints) bis hin zum Paprika-Lauch-Auflauf (13 SmartPoints).

»Teilnehmer, die die SmartPoints genutzt haben, finden es einfach, gesünder zu essen, und sind insgesamt zufriedener mit dem Programm und ihrem Erfolg«, schreiben die Autoren. »Das Kochbuch« der Weight Watchers sieht nach Spaß und einem guten Gefühl aus. Ohne groß rechnen zu müssen, kann man seiner Familie oder Wohngemeinschaft mit diesen Rezepten etwas Gutes tun. Um gutes Essen sollte es schließlich nicht nur bei den Weight Watchers gehen.


Mach es einfach!: Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern (Dein Erfolg)
Mach es einfach!: Warum wir keine Erlaubnis brauchen, um unser Leben zu verändern (Dein Erfolg)
von Ilja Grzeskowitz
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn wir mehr wollen als nur das, was hätte sein können, 17. März 2016
Ilja Grzeskowitz hat dem passiven Abwarten den Kampf angesagt. Mit »Mach es einfach!« fordert er uns auf, unser Leben sofort zu ändern statt weiter zu zögern. Erfolgreiche Menschen brauchen dazu keine Erlaubnis. Stattdessen sollen wir uns mit einem einfachen »Au ja!« und mit Begeisterung für das Mögliche ins Gewühl stürzen. Verwandeln wir unsere Angst vor Veränderung also in einen Beweggrund. Machen wir sie in dem Kinofilm zu unserem Leben zu unserem Moderator! Mit solchen Einladungen würzt Ilja Grzeskowitz »Mach es einfach!« Das ist allemal besser als die Schuld bei anderen zu suchen, weil irgendetwas gerade nicht funktioniert und wir in einem mittelmäßigen Prozess ohne Aussicht auf den garantierten Erfolg das Handeln von vornherein verweigern.

»Mach es einfach!« ist eine Alternative zum Zögern, weil das Schicksal es gerade mit anderen besser zu meinen scheint oder wir den nächsten Meilenstein abwarten wollen, bevor wir uns an den nächsten Schritt herantrauen. Nach Ilja Grzeskowitz haben wir jederzeit die Möglichkeit, einzigartig statt nur anders zu sein: »Verabschieden Sie sich vom Mittelmaß und treffen Sie auch einmal riskante Entscheidungen!« Statt uns auf unsere Unzufriedenheit zu konzentrieren, sollten wir uns auf den Sinn von etwas ausrichten und absichtsvoll handeln.

»Mach es einfach!« schraubt unseren Energiepegel für mögliche Ziele nach oben – wieder einmal. Die gute Absicht ist ein älterer Hut, von dem vor allem der Titel in Erinnerung bleibt. Und das ist schon eine ganze Menge. Wer zögert, sollte sich einfach dafür entscheiden, irgendetwas zu tun. Denn von selbst passiert meistens nichts, außer dass wir dann den Fellen hinterherwinken. Dass wir keine Erlaubnis brauchen, unser Leben zu verändern, liest sich nett, jung und dynamisch. Aus Wünschen können so Visionen und Richtungen werden, auch konkrete Ziele und Pläne, die das alles in erreichbare Schritte herunterbrechen. Ilja Grzeskowitz steht fest genug auf der Erde, dass er das reine Wünschen überschreitet und am Ende sogar ausgefeilte und gut recherierte Businesspläne empfiehlt. Auch der Bürokram gehört schließlich zum konkreten Tun.

Ilja Grzeskowitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den status quo infrage zu stellen – seit 1975, sagt er. Das ist immerhin sein Geburtsjahr. Anscheinend hat er genug mit Menschen zu tun gehabt, die über Veränderung lediglich reden. Mit »Mach es einfach!« setzt er einen entscheidenden Aufruf dagegen. Am Ende unseres Lebens sollen wir eben nicht darüber nachdenken müssen, was alles hätte sein können, wenn wir es nur einfach versucht hätten.


Alles Scheiße!? Wenn der Darm zum Problem wird
Alles Scheiße!? Wenn der Darm zum Problem wird
von Adrian Dr. med. Schulte
  Broschiert
Preis: EUR 17,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk von der Wiege bis zur Bahre - und von Z wie Zähne bis A wie After, 16. März 2016
»Darm mit Charme« war schon vergeben. »Alles Scheiße!?« – eine gute Frage – dagegen nicht. Adrian Schulte rundet seine Ausführungen mit einem zehn Tage dauernden Fitness-Programm für den Darm ab. Selbst wenn wir nur einen Teil davon in unseren lange währenden Alltag integrieren, haben wir uns selbst schon eine Menge Gutes getan und darüber hinaus die Krankenkassen entlastet. Warum also nicht ab dem »Tag danach«, also nach dem Fitnessprogramm, immer wieder ein Kau-Training einlegen? Dazu gehört ganz einfach, etwas Festeres neugierig so lange durchzukauen, bis in all dem Brei kein festes Klümpchen mehr steckt. Oder die Mahlzeiten so lange auszudehnen, dass mindestens eine halbe Stunde dabei herauskommt. Und zwar nachdem (!) der Kellner geliefert hat. Und wobei wir das Mobiltelefon eine Weile stummen Elektroschrott sein lassen. Wir sollten uns das wert sein.

Adrian Schultes Buch ist ein Geschenk von der Wiege bis zur Bahre, von Z bis A, den Zähnen bis zum After. Für die Strecke dazwischen beschreibt er ein Wunder der Natur: mehr Bakterien im Darm als vermutete Sterne im Universum oder Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben. Dabei geht es um das richtige Kauen, die Passagen am Anfang und Ende des Magens sowie hin zum und weg vom Darm. Am Ende sollte herauskommen, dass wir alles richtig gemacht haben.

»Alles Scheiße?!« klingt nicht sehr nützlich, wenn es um unser Leben und unser – organisches Innenleben – geht. Aber ein Leben lang alles falsch machen, ist genau so wenig erbaulich. Adrian Schulte erklärt in einer einfachen Sprache, was in »essenstechnisch« noch immer vorgeht, wenn wir uns bereits die Zähne putzen. Sicher wäre er uns dabei keine Hilfe, wenn er dabei ein Blatt vor den Mund nehmen würde. »Alles Scheiße?!« redete also nicht um ein Thema herum, das jeden betrifft. Das »10-Tage-Fitness-Programm für Ihren Darm« sollte uns allen eine bewusste Erfahrung ebenso wert sein wie dieses Buch.


Basar der bösen Träume
Basar der bösen Träume
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestenfalls sind die Geschichten bissig und schnappen zu, 16. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Basar der bösen Träume (Gebundene Ausgabe)
»Schillernd« und »unheimlich« sollten die Kurzgeschichten im »Basar der bösen Träume« sein. Stephen King eben. Was mich an der Zusammenstellung genauso begeistert, ist die autobiografische Einführung zu jedem Kapitel. Seit »Das Leben und das Schreiben« ließ Stephen King uns selten so sehr über seine Schultern schauen.

Im »Basar der bösen Träume« ist für jeden etwas dabei, das einst die Phantasie Stephen Kings anregte. »Zugegeben, von Natur aus bin ich Romancier und habe eine besondere Vorliebe für lange Texte«, sagt er. Andererseits kann für ihn auch eine Kurzgeschichte »erfrischend, ja schockierend sein«, »wie ein Walzer mit einem Fremden, den man nie wieder sehen wird, wie ein Kuss im Dunkeln oder wie ein wunderhübscher, kurioser Gegenstand, der bei einem Straßenflohmarkt auf einer billigen Decke liegt.«

Stephen King zeigt sich im »Basar der bösen Träume« als Straßenhändler, der seine Waren allerdings erst um Mitternacht verkauft, wenn wir vielleicht besonders empfänglich sind für unsere eigenen dunklen Gedanken. Wie ein Marktschreier ruft er aus: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«

Wie auch bei Stephen Kings großen Werken kommt seine Erzählkunst so beiläufig daher wie das »Morgenmagazin«, während wir uns im Bad die Zähne putzen. Dass er mit seinen Geschichten immer wieder überraschend einen empfindlichen Nerv trifft, passt zu dem Bild, selbst wenn er seine Kurzgeschichten hier mehr oder weniger aus seinen Schubladen kramte und für diesen besonderen Basar ein bisschen aufpolierte.


Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen, wie er ist: Wie Sie durch Veränderungen Ihre Beziehung positiv gestalten
Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen, wie er ist: Wie Sie durch Veränderungen Ihre Beziehung positiv gestalten
von Christian Thiel
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das stete Werben um gemeinsame Erfüllung, 15. März 2016
»Wie ändere ich meinen Partner?«, fragt Paartherapeut Christian Thiel im Namen seiner Klienten. Manche davon mögen schon Jahrzehnte darüber nachgedacht haben, ob ihr Partner mit all seinen Macken wirklich so bleiben muss. Vor dem »Wie« beantwortet der Thiel die Frage, ob wir ihn überhaupt ändern dürfen, mit einem entschiedenen »Ja!«

Birte beispielsweise war 34 Jahre lang mit Kurt verheiratet und hat ihn dabei eifrig immer wieder für seine »Fehler« kritisiert. Kritik in engen sozialen Beziehungen ist nach Christian Thiel hoffnungslos. Dass sich der Autor dabei auf den Klassiker »Wie man Freunde gewinnt« von 1937 beruft, zeigt, dass nach all der Beratungsliteratur seit Dale Carnegie die alten Regeln noch immer gelten: Kritik macht auf die Dauer selbst beste Freunde zu Feinden. Sie ist nach Carnegie und Thiel ein Teil der Negativität, der Beziehungen zerstört. Auch Wut gehört dazu, die oft genug in zertrümmertem Geschirr endet. Oder die dauernde Suche nach der Schuld ausschließlich bei dem anderen.

Christian Thiel ist als Paartherapeut überzeugend, weil er von der Bestandsaufnahme über die Theorie zum Tun in der Positivität gelangt. Beziehungen brauchen zum Beispiel eine Agenda, die für die Beteiligten mindestens so verbindlich ist wie ein Termin im Geschäft. Das gilt für Männer wie für Frauen gleichermaßen. Beiden hilft zudem, sich daran zu erinnern, was sie einst füreinander so interessant gemacht hat. Vielleicht gab es damals ja etwas, was auch heute noch die Basis für das Verhalten innerhalb der Lebensgemeinschaft sein könnte.

»Liebe ist, den Partner nicht so zu nehmen wir ist« ruft insgesamt dazu auf, Beziehungen zu gestalten. Wir sollten nicht erst damit beginnen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Ja, wir dürfen unseren Partner ändern, und das fällt um so leichter, je mehr wir uns selbst in unserer Beziehung immer wieder neu entdecken. Sozusagen als hätten wir erst gestern »Ja« zu unserem Partner gesagt.


Heimische Superfoods: Natürliche Lebensmittel und ihre positive Wirkung / Gesundes vom Markt und aus eigenem Anbau / Über 90 Rezepte mit regionalen Zutaten
Heimische Superfoods: Natürliche Lebensmittel und ihre positive Wirkung / Gesundes vom Markt und aus eigenem Anbau / Über 90 Rezepte mit regionalen Zutaten
von Dr. Barbara Rias-Bucher
  Broschiert
Preis: EUR 17,95

5.0 von 5 Sternen Warum für Superfoods in die Ferne schweifen ...?, 23. Januar 2016
Barbara Rias-Bucher hat ein großartiges Motiv für dieses Kochbuch gefunden: »Heimische Superfoods«. Was hierzulande wächst und zur traditionellen Küche gehört, ist mindestens so nährstoffreich wie exotische Produkte, die zweifelhaft mit Vorher-Nachher-Fotos beworben werden.

Kräuter, Obst und Gemüse vom regional belieferten Markt oder aus dem eigenen Garten bewirken das gleiche und sind saisonabhängig eher auf die Bedürfnisse unseres Körpers abgestimmt. Barbara Rias-Bucher macht uns solche Superfoods in appetitlich fotografierten Rezepten schmackhaft und ergänzt sie mit zusätzlichen Informationen. Zwischen Juni und August tun wir beispielsweise mit frischen Kirschen etwas für unser Herzkreislaufsystem, regen mit Sauerkirschen sogar die Fettverbrennung an und beugen auf natürliche Weise Blasenentzündungen vor.

»Heimische Superfoods« - wir können für solche hochwertigen Geschenke der Natur getrost zuhause bleiben. Zudem schonen kurze Lieferwege die Umwelt und machen vorzeitige Ernten mit künstlichen Nachreifungen überflüssig.


Eine Kugel Strappsiatella, bitte!: 555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten
Eine Kugel Strappsiatella, bitte!: 555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten
von NEON
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn das Naheliegende auch in neuer Gestalt Sinn macht, 22. Januar 2016
Einen hohes lustiges bis komisches Niveau zu halten, ist in einer Reihe sicher schwer. Nach »Ich hätte gerne eine LSD Leuchte!« dürfen wir jetzt 555 neue unfreiwillig komische Geschichten lesen: Der Spaß geht weiter! Aus Hannover berichtet beispielsweise Marion Starke über zwei alte Damen in der U-Bahn: »Es ist hier wie auf dem Friedhof«, sagt die eine. Die andere guckt sie fragend an. »Na, weißt du, seit es diese Internettelefone gibt, redet niemand mehr miteinander.«

An solchen Kurzgeschichten ist etwas Wahres dran. Und das macht einen Teil des Charmes dieser zufällig beobachteten Vorfälle aus. Oliver Stolle und Sascha Chaimowicz als Herausgeber dieser stern-online-Sammlung im Heyne-Verlag schreiben dazu einleitend: »Wir interessieren uns für diese unfreiwillig komischen Alltagsszenen, weil die Menschen hier kurz die Kontrolle über ihre Sprache oder ihr Handeln verlieren und offenbaren, was ihnen wirklich durch den Kopf geht.« Gar zu oft verwandelt sich das Naheliegende ganz spontan und macht dann auch in seiner neuen Gestalt wieder Sinn. Und das macht Spaß.


Das Web-Adressbuch für Deutschland 2016: Ausgewählt: Die 5.000 besten Web-Seiten aus dem Internet! Special: Die besten Surftipps zu Mode & Style
Das Web-Adressbuch für Deutschland 2016: Ausgewählt: Die 5.000 besten Web-Seiten aus dem Internet! Special: Die besten Surftipps zu Mode & Style
von Mathias Weber
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfen für das sinn- und absichtsvolle Surfen im Internet, 22. Januar 2016
Mathias Weber gibt mit »Das Web-Adressbuch für Deutschland 2016« nun zum 19. Mal sein Nachschlagewerk heraus. Offline und ohne den Akku zu strapazieren, lässt sich damit der anschließende Besuch im Internet vorbereiten. Ich finde das Web-Adressbuch in diesem Sinn pädagogisch wertvoll. Wer weiß was er will, bekommt das Bestellte statt hundertfach anderes. Das gilt auch und erst recht im Internet.

Sinn- und absichtsvoll surfen kann jeder mit dem Web-Adressbuch lernen. Das Buch lädt zum auswählenden Lesen im Netz ein und nimmt damit Tempo aus unserem hektischen Alltag. Die Redaktion setzt mit der Ausgabe 2016 die bisherige Strategie fort, selektiv zu informieren, wo ein Überangebot an Informationen der verwirrende Normalfall ist.


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