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Rezensionen verfasst von
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart)
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Volkskrankheit Fettleber: verkannt - verharmlost - heilbar
Volkskrankheit Fettleber: verkannt - verharmlost - heilbar
von Nicolai Worm
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fettleber: weit verbreitet - und heilbar, 5. Februar 2015
Als 2013 die »Menschenstopfleber« von Nicolai Worm erschien, hatte das auch unter gesundheitsbewussteren Lesern etwas von einem unappetitlichen Donnerschlag. Aber Blitze, die vorausgehen, wenn es wettert, schlagen nicht immer ein. Der neue Band zum Thema, an dem Kirsten Segler mitwirkt, liest sich zugänglicher und bestätigt wieder: Wir können etwas gegen die »Volkskrankheit Fettleber« tun. In Deutschland sind zwischen 30 und 40 Prozent aller Menschen davon betroffen. Die sind deswegen nicht etwa alle Alkoholiker, übergewichtig oder Diabetiker. Gründe für die belastete Leber sind häufig zu wenig Bewegung und eine Ernährung, die im wesentlichen auf Kohlenhydrate aufbaut. Auch Schlanke können eine Fettleber haben.

Wer Nicolai Worm und seine »LOGI-Pyramide« bereits kennt, wird nicht überrascht sein, dass er die Ernährung nach seinem Konzept auch für Leber empfiehlt. Dass neben der Ernährung regelmäßige Bewegung wichtig ist, um den Stoffwechsel anzuregen, versteht sich von selbst. Von einem insgesamt gesünderen Lebensstil profitieren neben der Leber auch Organe wie die Bauchspeicheldrüse. Nach einer Ernährungsumstellung von sechs bis acht Wochen hatten manche Probanden von Untersuchungsreihen bis zu 15 Prozent ihres Ausgangsgewichts verloren: »Das Fett aus der Bauchspeicheldrüse verschwand so weit, dass sogar bereits tot geglaubte Betazellen ihre Arbeit wieder aufnehmen konnten.«

»Volkskrankheit Fettleber« ist ein allgemeinverständlicher Ratgeber zu einem unterschätzten Thema. Die Autoren machen Betroffenen Mut, sich dem offensichtlichen oder versteckten Fett im Körper zu stellen. Das ist den Autoren zufolge mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland – und wenigsten haben bisher von einer nichtalkoholischen Leberverfettung gehört.


Am Limit: Thriller (John Puller, Band 2)
Am Limit: Thriller (John Puller, Band 2)
von David Baldacci
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist, wie es scheint, 5. Februar 2015
David Baldacci gibt seinem Helden John Puller eine zweite Chance. Diesmal ist er privat unterwegs. Tante Betsy, die er schon seit Jahren vernachlässigt hat, lässt ihm einen besorgniserregenden Brief zukommen – und ist wenig später tot. John Puller reist ins zauberhafte Paradise nach Florida, und dort sind die Dinge tatsächlich nicht so wie sie scheinen sollen.

Doch die Polizei hat wenig Interesse daran, Pullers Beobachtungen zu überprüfen. Und die Menschenhändler vor Ort sowieso nicht, denen der hünenhafte Bulgare Mecho gleich zu Anfang des Thrillers gerade eben entkommen kann. Unterstützung bei seinen Recherchen bekommt Puller dieses Mal von der attraktiven Ein-Sterne-Generalin Julie Carson, die gegen ein bisschen Abwechslung zu ihrem öden Verwaltungsjob nichts einzuwenden hat.

David Baldacci führt uns in eine deprimierende Szene ein, die an Deportationen im Nazideutschland erinnert. »Am Limit« bedeutet, dass die Helden dieses Thrillers dabei an ihre körperlichen Grenzen getrieben werden. Es gelingt David Baldacci hier nicht immer, die Dinge so scheinen zu lassen, wie sie sein sollen - hätte vermutlich Tante Betsy gewarnt. Insgesamt schreibt sich David Baldacci für John Puller warm. Das macht neugierig auf mehr.


Dancing With Myself: Die Autobiografie
Dancing With Myself: Die Autobiografie
von Billy Idol
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Billy Idol - vor und hinter den Kulissen, 4. Februar 2015
»Ich bin hoffnungslos gespalten zwischen dem Guten und der Dunkelheit, dem Mönch und dem Sexbesessenen, dem Priester und dem Dichter, dem Populisten und dem Demagogen.« - Billy Idol (* 1955) begann seine Karriere als Sänger der Punk-Band »Generation X«. 1981 startete er dann allein in New York. Zum Glück hatte er bis dahin längst sein Ziel aufgegeben, Schlagzeuger zu werden. Er wollte ganz vorne auf der Bühne sein und schrieb von dort aus Musikgeschichte.

»Wir mussten etwas tun«, sagt er über die jungen Erwachsenen und den Punk-Rock der 1980er Jahre. »Dass wir unsere Zukunft verloren hatten, bedeutete, dass wir selbst eine gestalten mussten.« Und genau das tat Billy Idol als »Punk-Rock'n'Roller«, wie er sich nennt. In »Dancing with Myself« beschreibt er ein Leben voller Exzesse, das kein Klischee auslässt und staunt selbst am meisten darüber, dass er die Drogen, den Alkohol und den Sex überlebt hat. Wie sehr ihn das auch wichtige Beziehungen gekostet hatte, geht ihm erst später auf. Altersweise gewissermaßen.

Die Begegnung mit dem sterbenden Vater nimmt in »Dancing with Myself« einen großen Raum. Billy Idol hat immer ganz vorne gestanden und gleichzeitig vermieden, zurückzuschauen. Wenn er nicht aufpasst, so scheint er heute zu fürchten, tanzt er wie in einem seiner erfolgreichsten Hits am Ende nur noch mit sich selbst. In »Dancing with Myself« zeigt sich Billy Idol dankbar und nachdenklich. Das macht die Autobiografie über sein Leben vor und hinter den Kulissen so sympathisch.


Crossfire. Hingabe: Band 4 - Roman
Crossfire. Hingabe: Band 4 - Roman
von Sylvia Day
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselspiele sind auch bei Sylvia Day nicht immer fesselnd, 4. Februar 2015
Sylvia Day schaut für uns wieder durch das Schlüsselloch, wenn ihre Helden miteinander »rummachen«: im Schlafzimmer, in der Dusche, im Auto und im Büro – das kennen wir schon aus den ersten Bänden. Wie kann die Autorin das toppen, damit ihre internationale Fangemeinde, die längst über eine TV-Verfilmung der Reihe spekuliert, sich nicht doch noch langweilt? - In »Hingabe« bringt Autorin Sylvia Day ihrem Traumpaar Fesselspiele bei. Selbst für Eva sind sie eine neue, erschreckende Alternative und werden dann zum Maß aller Dinge für Vertrauen hochstilisiert. Das ist ziemlich grenzwertig, zumal für Evas Kollegin Megumi die Bonding-Nacht mit einem sadistischen Partner nicht so gut ausging.

Ob Eva und Gideon, die sich im realen Leben erst seit mehreren Monaten und drei »Crossfire«-Bänden kennen, wirklich einmal eine normale Beziehung führen werden? Vielleicht schreit die gesamte Leserschaft dann »Crossfire«, das berühmte Stoppwort, wenn etwas unerträglich wird. Wahrscheinlich wäre die erotische Romanreihe dann nicht mehr interessant. Noch bestätigt Evas und Gideons Paartherapeut Dr. Petersen den beiden Fortschritte. Trotzdem rasten sie auch dieses Mal wieder aus wie seinerzeit Richard Burton und Liz Taylor, um schon bald wieder aufeinander zuzufliegen und sich heftigst in der Körpermitte zu treffen.

Sylvia Day hat sich dafür entschieden, dass es um Eva Tramell und Gideon Cross spannend bleiben soll. Und noch sind nicht alle Varienten des Paarungsverhaltens ausgeschöpft. Solange die beiden sogar kurz vor der nachgereichten offiziellen Heirat einen Beziehungsboykott wagen, werden wir den fünften Band der »Crossfire«-Reihe brauchen, damit wenigstens ein paar der losen Enden abgebunden werden.


Vater, Mutter, Staat: Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung - Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören
Vater, Mutter, Staat: Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung - Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören
von Rainer Stadler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eltern sein - eines der wichtigsten Rechte, 31. Januar 2015
Der Staat ermuntert junge Menschen dazu, die nächste Generation der Rentenzahler in die Welt zu setzen. Gleichzeitig sollen Väter wie Mütter – höchst emanzipiert – Karriere machen können. Zum Dank sorgen »Vater« und »Mutter« Staat dafür, dass die Kinder das Neueste an Erziehung bekommen. Niemand ist nach diesem Modell dafür besser geeignet als professionelle Pädagogen, die vielleicht selbst (noch) keine eigenen Kinder haben, aber schon im ersten Berufsjahr wissen, wie man Kinder entsprechend ihrer individuellen Persönlichkeit fördert.

Statt dass sich zwei Menschen um ihre eins bis drei und selten mehr eigene Kinder kümmern, gibt es Krippengruppen oder Ganztagsschulen, in denen ein Pädagoge sich mit einer Vielzahl von Kindern beschäftigt, zu denen er eine professionelle, distanzierte Haltung wahren kann – und häufig sogar muss, um selbst nicht unterzugehen. Dieses Betreuungskonzept duldet die elterlicher Nähe, also die Nähe pädagogischer Laien nur am Rande. Nach Rainer Stadler ist die »moderne« Art der Betreuung von Kindern nicht geeignet, den »Wert« der Familie zu fördern.

Er wettert dagegen, dass viele heutige Lösungen als fortschrittlich und qualitativ besser für die Kinder angepriesen werden. Mütter wie Väter sollen sich unabhängig voneinander und vor allem unabhängig von den Kindern (!) eine berufliche Existenz aufbauen können. Bei diesem Credo wird jedoch übersehen, dass Gleichberechtigung genauso besteht, wenn Männer zugunsten der beruflichen Laufbahn ihrer Partnerinnen in angemessenem Maße auf Karriere verzichten würden, ohne deswegen als eine andere Art von »Herdprämie« aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Leider wird Eltern durch politisch gewollte Alternativen das Recht genommen, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, also wirklich Eltern zu sein. Der Staat segelt unter der Flagge der Gleichberechtigung im Meer der Wirtschaft und vergisst, dass Männer und Frauen auch in ihren Rollen als Eltern »Karriere« machen sollten. Den Kindern täte es ebenfalls gut.

Ich bin nach Rainer Stadler und seinem Buch erst recht davon überzeugt, dass Vater und Mutter nicht nur eine Pflicht haben, sich persönlich um ihre Kinder zu kümmern, sondern dass es auch ein Recht ist. Die öffentliche Diskussion über fehlende Betreuungseinrichtungen lenkt davon ab, dass Eltern aufgeben, was ihnen auch nach dem Berufsleben rückwirkend als wichtiger, vielleicht sogar als wichtigster Lebenssinn erscheinen könnte.


Play on: Fleetwood Mac und ich. Die Autobiografie
Play on: Fleetwood Mac und ich. Die Autobiografie
von Mick Fleetwood
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Sympthisch und legendär trotz 20 Kilometer Kokain, 20. Januar 2015
In seinen besten Zeiten war der über einsneunzig große Drummer Mick Fleetwood (* 1947) schlaksig wie John Cleese von »Monty Python«. Mick Fleetwood gibt seit 1967 den Rhythmus der legendären Band an, die damals als Bluesband Peter Green's Fleetwood Mac startete und 1969 mehr Schallplatten verkaufte als die Beatles und die Rolling Stones zusammen. Ab 1970 war Fleetwood Mac ohne Peter Green unterwegs und blieb in wechselnder Zusammensetzung erfolgreich - bis heute.

Co-Autor der Autobiografie ist Anthony Bozza, der Mick Fleetwood zuvor für den »Playboy« interviewte. Nein, dieses Buch sollte kein Geschichtsbuch werden, sondern Mick Fleetwood so präsentieren, dass die Zwischentöne deutlich werden. Zum Beispiel, dass er ein begeisterter Lerner in vielen Bereichen ist, aber die (Waldorf-) Schule in England wegen einer starken Lern- und Merkschwäche abbrach. Mick Fleetwood wurde trotzdem einer der weltbesten Drummer - wobei er bis heute nicht erklären kann, was er am Schlagzeug eigentlich macht. Es passt eben trotzdem mmer.

Entstanden ist ein sympathisches Buch, in dem Mick Fleetwood zu den Skandalen, seinen Alkohol- und Drogenexzessen steht, darauf aber wie jemand zurückschaut, der seinen Kindern und Enkeln endlich ein Vorbild sein möchte. Die Kokainlinie, der er bis zu seiner Läuterung weggeschnupft hatte, wurde von Journalisten auf über 20 Kilometer und einen achtstelligen Markwert geschätzt.

Es macht Spaß, mit Mick Fleetwood »backstage« zu gehen. Er führt uns wie durch ein Museum, das vor allem die schönen Dinge zeigt. Die Welt soll eine ihrer liebsten Rockbands in guter Erinnerhing behalten. Selbst das Weiße Haus unter Bill Clinton, in dessen Garten Fleetwood Mac als Überraschungsgast auftreten sollte. Mick Fleetwood hätte die Überraschung platzen lassen müssen, wenn er durch die Menge hindurch zum Klo gestakst wäre. Und das war gerade ziemlich dringend. Ein Beamter des Sicherheitsdienstes holte die Erlaubnis vom Präsidenten persönlich: »Mr. Fleetwood steht es frei, auf den Rasen des Weißen Hauses zu pinkeln.« – Ritterschlag in England geht anders, aber das ist auch eine Alternative.


Du musst mir vertrauen: Thriller
Du musst mir vertrauen: Thriller
von Sophie McKenzie
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Sophie McKenzies - zweifelsfrei zweifelsfrei, 15. Januar 2015
»Du musst mir vertrauen« lautet der Titel von Sophie McKenzies neuem Roman. Von mir aus kein Problem, was die Autorin betrifft. Ihrer Heldin Livy geht es da ganz anders: Will war seiner Frau Livy schon einmal untreu. Aber das war, ach, so banal, dass er (!) Livy schon bald verziehen hat, dass sie sich überhaupt darüber aufregt. Sie dagegen ist ein eher hysterisches Weibsstück, dass ihm weitere Seitensprünge zutraut. Zum Beispiel mit der sexy Mitarbeiterin, vor deren Zimmertür er sich im Ausland - zufällig ertappt - verabschiedet. Im Zweifelsfall bedeutet das gar nichts, meint Will.

Livy hat keine Ahnung, auf wen sie sich verlassen kann. Keines ihrer Kriterien für Vertrauen wird von ihrer Umgebung einwandfrei bestätigt. Zudem muss sie sich mit dem unbewältigten Tod ihrer Schwester Kara herumschlagen, die täglich in ihrem Leben herumspukt. Kann Livy wirklich der »Treue«-Agentur glauben, die ihre beste Freundin Julia vor deren gewaltsamen Ableben angeheuert hat, um eine Klärung für Livy in Bezug auf ihren Ehemann Will zu bewirken? - Kompliziert!

Die »Knoten« in der Geschichte sind grausam geschickt. Ich gebe zu, das mir das Menschliche daran zu naheliegend war. Livy hat eben vielfaches Pech: einen Mann, der sie betrügt, einen Liebhaber, der sie begehrt und eine Tochter, die irritierende Spuren legt, wo immer Livy auf Klärung hofft. Aber das wird Livy erst viel später erkennen, wenn es um ihr eigenes Überleben geht ... Sophie McKenzie hält, was sie in ihrem vorhergehenden Band, »Seit du tot bist«, verspricht. Sie ist für mich eine großartige Autorin, die ihre Opfer in- und auswendig nachempfindet. Und ich hoffe für sie, dass sie sich rechtzeitig davon distanziert.


Vitamin D - Das Sonnenhormon. Kompakt-Ratgeber: - Warum die Sonne so wichtig für uns ist - Wie Sie Ihren Vitamin-D-Vorrat auftanken
Vitamin D - Das Sonnenhormon. Kompakt-Ratgeber: - Warum die Sonne so wichtig für uns ist - Wie Sie Ihren Vitamin-D-Vorrat auftanken
von Professor Dr. Jörg Spitz
  Broschiert
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für mehr Sonnenlicht in unserem Leben, 15. Januar 2015
Wer noch immer glaubt, die Sonnenbank alleine täte es oder dass er sich mit »Überlebenswichtigerem« hinter seinem Bildschirm im Kellerstudio oder auf seiner Playstation entschuldigen könnte, irrt gewaltig. Ohne Sonne funktioniert gar nichts – weder das Gehirn noch andere Organe. Die Sonne steht für unseren Organismus in enger Beziehung zum Vitamin D. Nur in diesem Zusammenspiel kann sie uns wirklich fit halten. Menschen sind schließlich keine Kellerasseln.

Hautkrebs ist nach Jörg Spitz und William B. Grant nicht »nur« eine Frage der Dosis. Das »Sonnenhormon« Vitamin D senkt das Krebsrisiko, verhindert hohen Blutdruck, schützt vor Diabetes, kräftigt die Muskulatur und fördert das Immunsystem.Im Anhang des knapp 100 Seiten starken Ratgebers im handlichen Format beschreiben die Autoren, dass es längst Präparate gibt, die uns vor einem Vitamin D-Mangel schützen sollen, vor einem Mangel also an »Sonnenhormon«. Einen großen Teil können wir uns durch eine fischreiche Ernährung zuführen, einen geringeren Teil durch Orangensaft, Eier und Käse.

Am Ende ist der Vitamin-D-Mangel eine Frage des Lebensstils. Viele Menschen schaffen es eben nicht, ihre Haut mehrmals in der Woche großflächig der Sonne auszusetzen. Meistens arbeiten sie gerade, wenn die Sonne scheint – oder es ist Winter. Vielleicht führt dieses kleine Buch raus aus der Ausredenfalle, und vielleicht ist es ein Schritt hinaus ans Sonnenlicht. Die Sonne tut uns nur dann Gutes, wenn wir sie an uns heranlassen. »Vitamin D – Das Sonnenhormon« ist ein ebenso kompaktes wie glaubwürdiges Plädoyer für mehr Licht und das Positive, dass die Sonne für uns bewirkt.


Versunken: Thriller
Versunken: Thriller
von Sabine Thiesler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Mit einer eifersüchtigen Ehefrau fällt die Ermittlung doppelt schwer, 14. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Versunken: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Dass Sabine Thiesler sich sehr gut in Italien auskennt, wissen wir spätestens seit ihrer Erzählung »Basta, Amore!: Vom alltäglichen Irrsinn in Bella Italia« über ihre 14 Jahre in der Toskana. In »Versunken« wendet sie sich wieder ihrem eigentlichen Genre zu: dem psychologisch hintergründigen Thriller voller überraschender Wendungen.

Malte Andresen wuchs bei einer überforderten Tante auf und heuerte schon als Jugendlicher auf einen Frachter an. Bis Mitte 20 erlebte er auf See bereits mehr als die meisten sich vorstellen können. Die Auseinandersetzung mit einer Gruppe Chinesen auf einem Frachter im Mittelmeer ist nun ein weiterer trauriger Höhepunkt in seinem abenteuerlichen Leben. Er endet mit dem gewaltsamen Tod eines Crew-Mitglieds und damit, dass Malte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung über Bord rettet und mit nichts als seinen Kleidern am Leib an Land schwimmt. Ein wohlhabender Deutscher lädt Malte zu einer Überfahrt nach Nizza ein. Was eine gemütliche Überfahrt werden sollte, führt schon bald zu einer Kette von ebenso unglücklichen wie schrecklichen Zufällen. Der Carabineri Donato Neri auf Elba wird bei seinen Ermittlungen jedenfalls ziemlich herausgefordert.

Sabine Thiesler bringt uns Italien wieder ein Stück näher. Beinahe scheitert Malte Andresen deshalb bei seinen »Geschäften« sogar an der italienischen Bürokratie. Auch über das italienische Familienleben lernen wir einiges, denn mit einer eifersüchtigen Ehefrau und ihrer zänkischen Mutter auf Elba zu sein und trotzdem erfolgreich zu ermitteln, ist alles andere als ein Vergnügen für Donato Neri. Aber für die Leser, denen Sabine Thiesler die Menschen in »Versunken« auf kurzweilig nahebringt. Wir lernen so auch einiges über luxuriöse Yachten, gar zu naive Teenager auf Rucksacktour durch Italien und darüber, dass es rund um Elba Haie gibt, vor denen man sich besser in Acht nehmen sollte.


Schamane: Roman
Schamane: Roman
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Wiederbelebung der frühen Menschheit, 14. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Schamane: Roman (Kindle Edition)
Ja, so könnte es gewesen sein – vor 30.000 Jahren. Eistaucher wohnt als Vollwaise bei der Heilerin Heide und dem Schamanen Dorn, dessen Nachfolger er einmal werden soll. Die Menschen ziehen in Stämmen umher, sammeln und jagen in einer Welt voller Gefahren, mit Raubkatzen, Bären und Mammuts. Das Feuer wird mit Stein und Mulch als Zunder entfacht. Die Bewohner des eisigen Nordens beginnen gerade, Wölfe zu domestizieren. Auf einem Fest lernt Eistaucher seine Frau kennen. Obwohl sie von den Nordleuten kommt, gewinnt Elga schon bald die Zuneigung der Mitglieder des Stammes rund um Heide, Dorn und Eistaucher. Dann wird die junge Frau entführt. Eistaucher macht sich auf den weiten, gefährlichen Weg, um sie zurückzuholen.

Autor Kim Stanley Robinson lässt die Zeit der Höhlenmalereien und ihre Schöpfer in Europa wieder auferstehen. Vielleicht hat er bei seiner Inszenierung der damaligen Menschen ein wenig aus den Überlieferungen von heute noch existierenden Naturvölkern und Schamanen stibitzt. Aber das schadet diesem Abenteuer nicht. Im Gegenteil: »Schamane« lässt uns über die kulturellen Leistungen der Menschen von damals staunen. Und sollte die Wirklichkeit auch nur so ähnlich gewesen sein, erinnert der Roman auch daran, wie die Menschen einst mit der Natur umgegangen sind. Von ihrem Respekt gegenüber der Welt kann es gerade heute nicht genug geben.


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