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Historiker

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Mass Effect 2 (uncut)
Mass Effect 2 (uncut)

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezension eines Gelegenheitsspielers, 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 2 (uncut) (Computerspiel)
Meine Rezension richtet sich in erster Linie an Gelegenheitsspieler, die wie ich berufstätig sind und deren Spielpensum zwischen 5 und 15 Stunden je nach Freizeit pro Woche beträgt. Ich möchte insbesondere diesen Blickwinkel auf das angebotene Produkt herausarbeiten, um die Tauglichkeit bestimmter Spiele auf deren nur gelegentliche Nutzung zu untersuchen. Ich bin mitte 30 und blicke auf Spieleerfahrung seit C64er-Zeiten zurück.

Wie viele andere habe ich ganz neugierig vor einigen Jahren Mass Effect 1 ausprobiert immer auf der Suche einen würdigen Nachfolger der grandiosen im Starwar-Universum angesiedelten Spiele zu entdecken. Entwickler und Vorschau haben mich damals begeistert und das Spiel war wirklich gut. An manchen Stellen ausbaufertig aber wirklich gut. Und, es war ein Rollenspiel. Jetzt ist es eine Sache mit Rollenspielen auf dem PC. Ich denke, es ist wirklich das Genre, in dem der Unterschied zwischen enorm gut und abgrundtief schlecht ein sehr schmaler Grat ist. Dazu kommt auch immer wieder, dass Nicht-Rollenspiele sich den Genrenamen annehmen, um einen größeren Kundenstamm anzusprechen. Dann gibt es noch die, die sich einen guten Namen nehmen, eine Zahl dahinter setzen, ein Spiel bauen und es nach gut dünken einem Genre zuzuordnen und dann ist es auch noch sehr schwach. So ist es leider mit Mass Effect 2.

ME2 ist graphisch ein gutes Spiel und an einigen Ecken ist es auch spannend und aufregend aber es strotzt leider auch von Schwächen. Zu Beginn wird man nahtlos zu Teil 1 in das Geschehen geworfen und in den ersten Spielmomenten zeigen sich gute und motivierende Szenen voller Effekte. Doch schon sehr früh ist man mit einer Horde schwacher und künstlicher Charaktere konfrotiert und was so als Entscheidungsfreiheit gelobt wird, ist eigentlich nur die Möglichkeit zu rätseln, was die Andeutungen im Dialogsystem für Folgen haben könnten. Da gibt es nähmlich keine klare Linie drinn. Einen wahren Einfluss nimmt man auf jeden Fall nicht.

Dann ist ME2 ganz klar ein Shooter, den man evt. an manchen Stellen als Taktikshooter bezeichnen kann. Denn wirklich praktisch alles besteht aus "Kämpf dich dahin durch und kämpfe dann da weiter". Die Wiederbegegnung mit alten Kampfgefährten in den Missionen erzeugt auch kein Heimatgefühl und die Versuche Emotionen darzustellen misslingt. Auch schwankt die Motivation des Hauptprotagonisten zwischen allem Möglichen, aber warum er sein Leben hier oder da riskiert, bleibt schwach im Hintergrund. Eine Identifikation mit der Bedrohung aus Teil 1 soll wohl der Grund sein, aber die neutralen, lustlosen Antworten lassen ihn eher gelangweilt und genervt wirken, als am Fortgang interessiert. Evt. liegt es auch einfach daran, dass der größte Teil des "Abenteuers" mit Teamzusammenstellung verbra(u)cht wird. Und bevor man auch nicht wirklich jedes Teammitglied hat, auch die Unsympatischen und Unbrauchbaren, und sich auch noch um deren Weh-Wehchen gekümmert hat, geht es mit der Geschichte nicht los. Geht es dann endlich los nach einer ewigen Kreuz- und Querhast nach den Begleitern, von denen man immer 2 dabei hat, ist man praktisch schon im Endkampf. Die Storyline ist eine kleines Event am Anfang, dann immer mal eingestreute Erzählungen eines "Unbekannten" (U..Aaaa... ich hab Angst) und und ach ja etwas 70 % TEAMMITGLIEDERSUCHE.... einfach schwach, und das Ende.

Itemsystem ist standart, unkreativ und sehr eingeschränkt. Einzig das Skillsystem mag gefallen, aber was neues, oder anregendes sucht man hier vergeblich. Eine der größten Schwächen und Motivationskiller ist aber das Erfahrungssystem. Man bekommt pro Hauptmission die exakten EP für eine neue Stufe.... pro Nebenmission die Hälfte.... egal was man tut... achja man muss in den tunnelartigen Leveln eh meistens alles abkaspern, mehr Wege als kämpfen oder kämpfen oder aber kämpfen, wenn man nicht kämpft gibt es da auch nicht.... ein shooter eben, mit schwachem Beiwerk.

Die Minieinlagen, hacken & Co für Computer und Safetüren sind langweilig und die absolute Krönung der Langeweile ist das Rohstoffsystem für Upgrades. Hier und nur hier habe ich verzweifelt den Rover und die Kampfeinlagen aus dem ersten Teil beim Erkunden herbeigewünscht und nicht tumpes Sondenwerfen und auf eine Kurve auf dem Display starren - Was auch immer die Treibstoff- und Sondenlager als Mehrwert für das Spiel bedeuten sollen.

Für anspruchslose Spieler, die einen einfachen Taktikshooter in ansehlicher Graphikoptik wünschen, der in einem Sci-Fi setting vor sich hindümpelt, und die die die gescripteten Sprüche der Teamkollegen als Unterhaltungswert immer besser als die Storyline finden ist ME2 einen Blick wert, der an manchen Stellen gut unterhällt, über die Länge aber einfach schwach ist.

Euer Stephan

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Ich kaufe grundsätzlich nicht zu Neupreisen ohne umfangreiches Demo und guten Support. Onlineaktivierung und Weiterverkaufsunterbindung durch Accountpersonalisierung akzeptiere ich bei Spielen ebenfalls nur dann, wenn ein umfangreiches Demo ohne Angaben von persönlichen Daten zur Verfügung gestellt wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2011 10:17 AM MEST


The Witcher Enhanced Edition - Platinum Edition
The Witcher Enhanced Edition - Platinum Edition

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension eines Gelegenheitsspielers, 5. Juni 2011
Meine Rezension richtet sich in erster Linie an Gelegenheitsspieler, die wie ich berufstätig sind und deren Spielpensum zwischen 5 und 15 Stunden je nach Freizeit pro Woche beträgt. Ich möchte insbesondere diesen Blickwinkel auf das angebotene Produkt herausarbeiten, um die Tauglichkeit bestimmter Spiele auf deren nur gelegentliche Nutzung zu untersuchen. Ich bin mitte 30 und blicke auf Spieleerfahrung seit C64er-Zeiten zurück.

Dem Spiel "The witcher", insbesondere in der enhanced, platinium Version kann ich guten Gewissens 5 Sterne geben. The Witcher führt uns eine Sache deutlich vor Augen, was auch durch den Kinofilm Avatar deutlich wurde. Was glänzt und aufgebort ist, kann einfach auch mal Müll sein. Ungekehrt zeigt "The Witcher", dass frische Ideen, eine dichte Geschichte, witzige, eckige Charaktere und auch ein paar Experimente im gameplay als frischer Wind einfach bedeutend mehr wiegen, als der noch so kleine bessere Graphikeffekt bei lauer Gamekost.

Einen Stern bekommt the witcher einfach dadurch, dass es für Erwachsene ist und die Dialoge und Effekte schön grimmig und dreckig sind. Da ginge sogar noch ein bischen mehr. Eine Stern gibts auch für die Quests, die zügig und unterhaltsam sind. Einzig zum Ende hin nerven die nicht mehr so zur Story passenden Nebenmissionen. Dennoch unterhalten die Quests über die Länge des Spiels und die verpflichtende Aneignung von Wissen über die Monster, die man jagt halte ich für eine gute Idee - die Jagd und Suche nach den Bücher hat enorm Spass gemacht. Trotzdem ist alles kurz und knackig, so dass man immer mal 15 minuten spielen kann oder aber auch ein paar Stunden. Dabei hilft auch das praktische Zwischenspreichern an jeden Ort.

Die Idee mit der Alchemie, die durchaus von Bedeutung ist und auch den Zeichen ist mal eine Variation normaler Zauberstandarts. Auch hier halte ich die Umsetzung für gelungen. Einzig die Beschaffung der Formeln hätte in spannende Geschichten eingebunden werden können, sind Sie doch auch teilweise Bestandteil der Storyline. Trotzdem macht es mal enorm Spass, nicht blind einen Zauber zu klicken und den Eisblitz fliegen zu sehen. Später im Spiel, wenn Zeichen, Alchemie und Kampf immer mehr auf einander aufbauen und die Effekte sich gegenseitig helfen, kommt sogar eine annehmliche Taktiktiefe auf, die auch Gelegeneheitsspieler zügig durchschauen.

"The witcher" ist ein gelungenes Spiel, das mal anders und dabei sehr gut ist. Der Charakter gefällt und mir hat es nie gefehlt, dass ich keine großen Personalisierungsmöglichkeiten habe und im Grunde nur in wenigen Ecken wirklich verschiedene Skillungen möglich sind, da man zum Ende hin praktisch alles benutzen kann. Das Spiel richtet sich wohl in erster Linie an männliche Spieler, wobei meine Freundin auch Ihren hellen Spass hatte.

Dinge die mich oder Gelegenheitsspieler eher nicht so gut finden werden:

Das Spiel ist doch sehr lang. Ich habe fast 2 Monate gespielt als GL-Spieler. Zum Ende hin sind ein paar unnötige Verzögerungen eingebaut, die etwas schwach auf der Brust sind in Sachen Relevanz. Hier ist es Geschmackssache, ob man die 5te Cutszene auf dem letzten Weg zum Endgegner noch mag. Die Akte des Spiels passen so mittel zusammen. Zwar wird eine Kerngeschichte immer weitererzählt, aber irgendwie stolpert man immer wieder in verschiedene Szenen, in denen man etwas deplaziert wirkt. Das selbe gilt für Videos oder manche Dialoge, die wenig Sinn ergeben. Hier merkt man deutlich, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Auch müsste an der Steuerung noch einiges gebastelt werden. Es funktioniert im Grunde gut aber etwas hakelig. Auch in wichtigen Szenen fordern Fehler oder Festhaker leider gelegentlich zum Neuladen auf. Ich hatte auf ca 50 h Spielzeit 2 Abstütze, die aber auf Grund der Quicksavefunktion egal waren. Kein Spielstand ging nicht mehr. Manchmal könnte die Questverfolgung etwas verbessert werden und manchmal dies und manchmal das.... usw. Der Schwertwechsel im Kampf sollte umprogrammiert werden, ist aber sehr selten relevant...halt so enige kleine Unebenheiten in einem guten Spiel....

All das Erwähnte schmälert nicht den Eindruck eines erfrischenden Spiels mit einem fesselnden und für Gelegenheitsspieler geeigneten Konzepts. Legedär das Besäufnis zwischen Geralt, Rittersporn und Zoltan. Auch nervt es kein bißchen, dass die Entwickler sich kreuz und quer aus den Legenden, Mythen und aktuellen Filmen bedienen - es sorgt eher für passende Schmuzler. Ganz ernst darf man "The witcher" bestimmt nicht betrachten.

Schade nur der Ausblick auf den zweiten Teil, wo man jetzt schon in den Rezensionen der einschlägigen Magazine und Websites herauslesen kann, dass der Weg auch hier auf Graphik & Standarts over Ideen und Kreativität gehen und viele Kratzer nicht wegpoliert wurden.

Endlich mal wieder ein großes und gutes Rollenspiel, das Spass macht, mit relevanten Entscheidungen und guten Ideen. Kampf- und Magiesystem sind mal anders, motivieren und funktionieren fast immer gut. Etwas tunnellig aber dies dient auch dem knackigen Fortgang der Geschichte. Endlich mal kein Comicstyle, dududu Spiel. Hauptgrund für 5 Sterne: Es wird wirklich nie langweilig und macht enorm Spass bis zum Ende über eine riesige Spielzeit.

Euer Stephan

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Battlefield: Bad Company 2 (uncut)
Battlefield: Bad Company 2 (uncut)

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rezension eines Gelegenheitsspielers, 16. Mai 2011
Meine Rezension richtet sich in erster Linie an Gelegenheitsspieler, die wie ich berufstätig sind und deren Spielpensum zwischen 5 und 15 Stunden je nach Freizeit pro Woche beträgt. Ich möchte insbesondere diesen Blickwinkel auf das angebotene Produkt herausarbeiten, um die Tauglichkeit bestimmter Spiele auf deren nur gelegentliche Nutzung zu untersuchen. Ich bin mitte 30 und blicke auf Spieleerfahrung seit C64er-Zeiten zurück.

Zur Kampagne im Spiel kann man viel Gutes sagen. Graphisch war ich sehr angetan und auch die abwechslungsreichen Missionen gefielen zunächst gut und unterhielten durchaus. Die Missionslängen waren überschaubar und auch in einer Stunde Spielzeit wurden unterhaltsame Inhalte geliefert. Ich bin ein mittelmäßiger bis guter Shooterspieler und kam zurecht, wurde nur an manchen Stellen gefordert konnte aber ohne zu große Schwierigkeiten auch kniffligere Situationen in 2-3 Versuchen meistern. Die Effekte waren aufregend inzseniert und mancher Shocker war gut plaziert. Durch die praktische Quicksave-Funktion konnte ich speichern wo ich wollte und spielen ab wo ich wollte. Das ist ein klarer Pluspunkt für Gelegenheitsspieler. Über die Länge des Spiels zeigte sich eine klitzekleine Monotonie und es hätten ruhig ein paar mehr Besonderheiten, wie die Kälte-Mission sein können, in der man nur kurz draussen überlebt und sich immer von Hütte zu Hütte kämpfen musste. Man hatte öfter die Wahl, welche Waffengattung man wählt. Ich als alter Snipernerd kam auf meine Kosten.
Die Charaktere des Teams waren Standartkost aber voll OK. Die eingespielten kurzen Kommentare während der Missionen waren bedeutend witziger, als die gescripteten Szenen. Die Verbindung zwischen den Jungs kam irgendwie schwach rüber, aber das war mir egal, da ich eh keine persönliche Bindung aufbauen wollte, sondern Wert auf unkomplizierte Unterhaltung legte. Die Kampagne lohnt für ab und zu mal spielen und hat mich 2 Wochen unterhalten (ca. 12 h Spielzeit). Kurz aber in Ordnung. (Note 2 für Gel.Spieler)

Das Multiplayer ist sicherlich für viele der Hauptgrund für den Kauf dieses Spiels und ich dachte mir auch, dass es nett wäre ab und an ein paar virtuelle ID's aus den Latschen zu snipern. Eine große Anzahl stabil laufender Server bietet sich jedem an und ich persönlich habe auch gute Erfahrungen gesammelt im Umgang unter den Spielern. Für den Gelegeneheitsspieler hinkt es aber im Rangsystem. Spielt man nur ab und zu, so läuft man doch wochenlang mit nur einer handvoll Grundausrüstung herum, die erst nach Tagen und Wochen intensiven Spielens erweitert wird. Leider sind es nicht nur kleine Helferlis und Gimmiks, sonder auch durchaus bessere Waffen. Hier ist eindeutig der oft und viel spielende Zocker angesprochen und klar im Vorteil. Auch ist Multiplayer einfach Übungssache. Wer mehr spielt, der kennt halt jeden Winkel der Karte, jeden Spot, und auch die Spawnpunkte, besten Laufwege, die beste Deckung auf den durchaus komplexen Karten sehr gut. Auch ist der Dauerzocker, von denen es auf jedem Server mehrere gibt ganz klar besser konditioniert und einfach trainierter. Ich hatte auf ca. 50 verschiedenen Servern nur eine Partie, bei der ich das Gefühl hatte, dass viele Gleichgesinnte anwesend sind, die einfach mal schauen wollen und die Killcounts nicht stoisch abarbeiten. Ich würde sagen, wer hier am Ball bleibt, kann auch als Gelegenheitsspieler mit viel Mühe und Gedult so im Mittelfeld mitspielen, wer eher die Kurzweil sucht, ist hier falsch und der Frust stellt sich schnell ein. An Graphik und System ist kaum zu zweifeln. Der Vielespieler findet hier sicherlich das Maß der Zeit, aber ansonsten: Note 4 für Gel.Spieler.

Euer Stephan

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Fallout 3
Fallout 3
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 19,95

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension eines Gelegenheitsspielers (Mit Setup und Backround), 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Fallout 3 (Computerspiel)
Damit Rezensionen einen Sinn ergeben, sollte man immer etwas über den Schreiber wissen und welchem Aspekt er sich in dem Spiel am meisten gewidmet hat. Denn es ist immer schön und gut zu wissen, dass ein Spiel fünf Sterne bekommen hat, der Schreiben aber 20 Jahre jünger ist und zehn Stunden am Tag spielt und generell Haudraufcharaktere in Isoperspektive spielt, wenn man selber aber doch nur 2-3 Abende in der Woche mit ganz anderen Erwartungen für wenige Stunden oder Minuten den Weg in die digitale Fantasiewelt findet.

Ich bin Mitte 30 und berufstätig. Ich sehe Computerspielen als reines Unterhaltungs- und Entspannungshobby und komme, sollte ich etwas mehr Zeit finden, ca. 5-15 Stunden in der Woche zum Spielen. Ich blicke auf Computerspiele seit der C64er Zeit zurück und habe je nach Zeit mal mehr oder weniger den Markt verfolgt. Heute habe ich das größte Interesse an Spielen, die mich gut unterhalten, ohne das man sich Tage und Wochen lang einarbeiten muss. Spiele, die ich starte und die keine große Erklärung brauchen, schneiden immer etwas besser bei mir ab, denn ab und an habe ich nur 30 min zum Spielen und die will ich dann nicht mit lesen oder einarbeiten vertun. Spiele die eine gute Geschichte erzählen aber nicht nur Poit und Klick Adventure sind, sind meine Steckpferde. Highlights sind hier definitiv Fable, Zelda und auch Venetica, sowie gut erzählte Rollenspiele in denen man das Gefühl hat mittendrin zu sein. Da fühle ich mich immer wie beim Lesen eines guten Buches oder wie beim aktiven Mitgestalten eines spannenden Films.

Fallout 3 betrat ich als Schleicher-Scharfschütze-Sprengmeister-KI-Experte. Eine Rolle, die ich gerne in Rollenspielen suche. Über Angriffsspieler, Nahkämpfer... und Dergleichen kann ich also nicht wirklich viel aussagen. In den Teilen, in denen ich als maschinengewehr-beladener Angriffsspieler agieren musste, gefiel es mir auch recht gut, als Nahkämpfer besitze ich entweder kein Talent, oder Fallout 3 hat da tatsächlich eine Schwäche, ist doch der Überblick im Nahkampf, insbesondere mit mehreren Gegnern in Inneräumen, enorm schlecht.

Der Einstieg in das Spiel gefällt durchaus, beginnt man die Geschichte doch wirklich ganz am Anfang seines Lebens und die dargestellten Episoden als Baby und Kind, die den Weg der Charaktererschaffung einbinden, sind sehr gut und vor allem nicht zu lang, bevor dann der Hauptteil des Spiels beginnt. Sie führen sogar dazu, dass man Three dogs Kommentare im Schlussspiel bedeutend amüsierter wahrnimmt und auch allgemein zu einer höheren Bindung an die Spielwelt und die Bedeutung der Hauptstoryline.

Die Hauptstoryline ist einfach sehr gut und das ist leider seltener geworden in dem Genre. Man hat das Gefühl, dass hier wirklich eine Geschichte weiter erzählt wird und das in sinnvollen Portionen. Wer kennt nicht die Ernüchterung, wenn man als Protagonist gerade den Schlund der Hölle verlassen hat, um sich nur kurz in der Letzten Bastion auszuruhen, um dann in den epischen Endkampf zu ziehen, aber vorher noch mal einen Botengang erfüllen muss oder sinnlosen Storymüll zu erfüllen hat, obwohl man gerade den höchsten General als Vorendgegner pädagoisch vom Massenschlachten abhielt. Das macht Fallout 3 nicht, sondern wie gesschrieben, sehr gut. Man hat oft die echte Wahl, Nebenmissionen anzugehen oder einfach der Storyline zu folgen. Auf beiden Wegen gelangt man mit genügend Stufenanstiegen ausgestattet zum Ziel, ohne Nebenmission evt. mit ein paar Gimmicks weniger. Alle Missionen, ob -Haupt oder -Neben sind gut erzählt und bringen etwas. Ob nun ein Item, oder doch noch mehr Munition, die oft herrlich knapp ist oder einfach einen guten Kontakt, der einem später plötzlich im Kampfe zur Seite steht. Man wirkt in dieser Welt und das wird wahrgeommen von den NPCs und auch für den Verlauf belohnt.

Fallout 3 ist einfach gut. Die Technik stimmt, wenn auch manchmal ein Zähneknirschen meinerseits den Einschlag einer der wertvollen raren Snipermution an einem Treppengeländer kommentierte, obwohl ich mehr als deutlich daneben hielt. OK, es ist selten, aber doch so häufig, dass ich es auf die Dauer des Spiels als unnötig empfand. Dies, die teilweise hölzernen Animationen und machmal etwas schwer nachzuvollziehenden KI-Aussetzer oder auch KI-Overpower, insbesodere in der Wahrnehmung, verhindern die 5 Sterne. Da spielen auch die selten etwas mittelgut formulierten Antworten rein, bei denen ich mich teilweise doch über die Reaktion wunderte... ups, dass war also die böse Antwort? Ich dachte... hmm schade....

Sehr gut fand ich persönlich die oft einsetzbare quicksave-Funktion, denn eines meiner Interessen liegt auch darin, weiterzuspielen und nicht 5 mal das selbe zu machen. Man kann das Spiel als Gelegenheitsspieler sehr gut spielen. Die Teile sind gut portioniert, sowohl für die Stunde zwischendurch, als auch mal den ganzen Sonntag. Auch die Länge des Spiels ist gut gebalanced. Vielen bewerten lang = gut, ich aber sage, nicht zu kurz nicht zu lang = sehr gut, denn ich will ja auch weiterspielen und freue mich auf die Auflösung und andere Spiele interessieren mich auch.

Ich kann hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen, für Rollenspieler, die Leveln, Missionen, Items, Dialoge...usw. mögen und das Endzeitsetup interessiert. Meiner Ansicht nach ist der Nahkampf nicht gut umgesetzt und unübersichtlich und ab und an ganz einfach nicht einsetzbar, weil man nicht anschleichen oder geschütz an den Gegner rankommt. Ich empfehle FO3 eher Shooterfans mit Rollenspielambitionen - oder umgekehrt.

Euer Stephan

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Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2012 6:54 PM MEST


Venetica
Venetica
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 5,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Venetica 2 bitte und dann werden es 5 Sterne, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Computerspiel)
Ich habe soeben fertig.

Hmm, tja, Venetica. Zum Setup. Ich bin Mitte 30, Gelegenheitsspieler und mag Titel wie Zelda oder Fable. In etwa das habe ich auch erwartet, als ich zugriff. Venetica ist ein PC Spiel einer aussterbenden Art. Rollenspiel, Action, Adventure, markanter Charakter, Rätsel, Items, Skills, Witz, Suchen, Klettern, Entscheidungen die auf den Verlauf Einfluss nehmen, Ruf, Gilden... alles schön verpackt in eine schöne, mal andere und kreative Kulisse. Wenn ein Venetica 2 das alles bietet und zwar nicht nur angedeutet und mit mehr Abwechslung und Relavanz im Ablauf des Spiels, dann winken die 5 Sterne.

Venetica ist ein gutes Spiel. Punkt. Es macht Spass und man ist motiviert. Im späteren Verlauf ist es ein wenig sehr viel Hinundhergerenne und etwas deplatzierte Aufträge führen entlang der Hauptstoryline. Die Kämpfe sind allerdings actionreich und gut. Ein wenig zu einfach vielleicht, kann man doch mit der Grundtaktik Rollen und dann von hinten schlagen öfters gut durchkommen. Ich habe keinen Punkt in mehr Leben gesetzt und nur etw. 10 Kräuter bzw. Tränke genutzt im ganze Spiel. Auch habe ich nur eine Waffenart geskillt und dann später wegen ein paar Gegnern, die einfach dadurch keinen Schaden nahmen, noch mal ein paar mehr in eine unpassende Waffenart für die Hauptprotagonistin.

Kreativ und eine gute Idee sind die sehr speziellen Zauber, wobei mal leider sagen muss, dass ich nur einen und die storyrelevanten Zauber, die man eh geschenkt bekommt, nutzen musste. Auch dieses Spiel macht wie viele den Fehler, den Lebenabsaugzauber einfach zu mächtig zu designen.

Die Idee der zwei Welten, in denen man agieren muss, um mal in der Welt der Lebenden und mal in der der Toten etwas zu erkunden, ein Gespräch zu führen oder etwas zu rätseln, hat mich an Day of the tantacle errinert und ich war durchaus angetan.

Die unsichtbaren Begrenzungen sind manchmal nervig und ich fand es schade, dass man nicht abstürzen konnte, dass hätte einfach gepasst, genau wie springen und mehr "echte" Dreidimensionailität und Labyrinthe auf den Dächern oder Untertage. Auch hätte die Entwickler mutiger den Ankh-Witz hier einbauen können. Wenn schmunzler, dann aber richtig und auch etwas öfter. Die Charaktere bieten sich ja an.

Die Gildenidee ist gut und man hat schon Lust, auch andere Varianten zu probieren. Da wäre aber die Relevanz wichtig.

Es läuft auf folgendes hinaus. Wenn Venetica ein Appetitanreger ist, auf das was möglich ist, mit mehr Freiheiten in der Bewegung, nicht zwingend an der Storyführung, mit mehr Charme und etwas mehr Mühe hier und da, mit mehr Relevanz der Skillungen, Gilde, Welt umgesetz in ein Spiel nach modernen technischen Möglichkeiten, dann ist das seit langen mal wieder ein Spiel, dass ich nicht erst auf der Pyramide kaufe.

Venetica 1 war schon ganz gut, Vote für Venetica 2...weiter so Deck 13.

Euer Stephan


Das schwarze Auge: Drakensang
Das schwarze Auge: Drakensang
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 19,09

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach schön... für DSA-Fans wirklich gut, 21. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Auge: Drakensang (Computerspiel)
Drakensang.... achja seufz

Nach wohl 20 Jahren DSA in P&P Form und Schwielen vom Ikosaeder werfen endlich eine moderen 3D-Umsetzung auf dem PC zum Zurücklehnen und Genießen. Ich war höchst gespannt und habe jedes Video verfolgt und jeden Test gelesen. Wie bei so vielen Fans des Rollenspiels war meine Anspruch an die Umsetzung sehr hoch. Früh allerdings, noch vor dem Kauf habe ich mir bewußt gemacht, dass ein PC-Spiel und ein P&P nicht wirklich in Konkurrenz stehen - und das war auch gut so, sonst wäre ich wohl enttäuscht gewesen. Da bei mir der Ausbildungsweg und der meiner Spielrunde die Abstände zwischen den Treffen empfindlich erhöhte, entwickelte ich beim Kauf die Erwartung, dass ich in die Welt Aventurien eintauchen kann und mir ein bischen das DSA-Feeling erschaffen könnte.

Und ich muss sagen, ich war wirklich angetan. Die Welt ist wunderbar märchenhaft gestaltet und Charaktere und Stimmungen durch Quests, Design und Musik gut eingefangen. Drakensang ist kein High-End, superspannendes, Oberklasse-Rollenspiel. Es ist das was es ist. Ein gut gemachtes, schön gestaltetes Abenteuer in Aventurien. Meiner Ansicht nach richtet sich das Produkt an die Spieler der Papierversion. Vieles bleibt sonst etwas dünn, verbinden doch Nicht-Spieler mit vielen Begriffen, oder Personen nicht unbedingt dieses aufregende Gefühl vieler Jahre Kneipen und Lagerfeuergeschichten. Oder in Erinnerung an gefährliche Kämpfe mit nur dem untersten Diener mancher Personen, denen man hier leibhaftig gegenübersteht, stockt wohl auch nur einem Anhänger der Kerzenlicht und Geschichtengarde ein wenig der Atem.

Begeistert war ich von den Orten und Schauplätzen. Ich muss sagen, sehr stimmig und kreativ. Die Städte wirken irgendwie echt mit Trepen hier und Gassen da und Gebäuden, die nicht in Reih und Glied stehen. Auch die Videos oder Charaktere sind einfach gut und zwar auf eine solide stimmige Art. Die mögliche Auswahl der Begleiter ist vernüftig. Man kann praktisch jede Art Charakter selber spielen und es gibt dann immer noch viele Möglichkeiten, die Gruppe individuell zu gestalten. Das macht dieser Teil bedeutend besser als seinen Nachfolger, der ironischer Weise auch davor spielt.

Auch finde ich die kleinen eingewobenen persönlichen Geschichten der Begeleiter gelungen, ebenso wie das Haus als "Basis". Das gesamte Design ist einfach schön und gut und es hat bis zum Ende Spass gemacht und motiviert.

Zwei Punkte möchte ich aber auch noch anführen, die mich von den 5 Sternen sicher fernhielten.

1.) Die Story ist etwas zu dick aufgetragen. Für einen Kenner der Welt sind zu viele mächtige Themen, Personen, Artefakte beteiligt. Das macht das Spiel etwas übertrieben. Jedes Kapitel, entsprechend größer ausgebaut wäre Story genug und würde genug bieten. So wirkt es etwas vollgepackt mit allem was so als Idee einer Hauptstoryline mal in Gespräch gewesen sein könnte.

2.) Die Kämpfe sind gut und solide. Technisch hatte ich zumindest keine Schwierigkeiten. Was etwas stört, sind die vielen Sprüche und buffs die man recht mechanisch abarbeiten muss, bevor man in einen Kampf geht. Zu oft klickt man monoton jeden Char durch, der was beitragen kann. Gerade am Ende bei Aufstieg zum Endkampf ist das manchmal ewtwas nervend. Da hätte man sich im Namen des Spielflusses etwas vom Regelwerk lösen können, dass sonst sehr gut und auch getreu umgesetzt wurde. Auch ist die Möglichkeit mit der Pausetaste Feuerbälle VOR Kampfbeginn zu zaubern jedem sehr schnell klar und es aus Realismusliebe nicht zu machen? Naja, OK, wer die Disziplin hat, den mag es wohl nicht stören. Hier hätte mit einer Einstellung die den Kampfbeginn auf den Zauberbeginn bei Targetwahl einen groben Balance-Schnitzer grade im Endspiel sinnvoll verändert. An alle Taktiker: Das heißt allerdings nicht, dass man so jeden Kampf easy going gewinnt... bei weitem nicht. Das ist schon ganz schön knackig an vielen Ecken.

Drakensang ist ein schönes Zurücklehnspiel für Fans und Kenner der P&P-Serie, die gerne etwas dicker auftragen, wenn sie sich mit der Spielrunde treffen.

Für Nichtkenner der Serie bleibt die Bewertung bei 3 Sternen, ist doch viel des Erwähnten etwas dünn ohne Vorwissen und die Bedeutung oder Relevanz bleibt verschlossen.

Euer Stephan

P.S.: P&P = Pen & Paper ... einfach mal bei Wiki schauen.


Sacred 2: Fallen Angel
Sacred 2: Fallen Angel
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 22,96

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gähhhnnn, ach ja ich zock ja noch...., 24. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sacred 2: Fallen Angel (Videospiel)
Moin zusammen,

um von vorne herein die Rezension zu spezifizieren sei angeführt, dass ich das Spiel zusammen mit meiner Freundin gespiel habe. Wir haben und von vorne herein zwei lvl 1 Charaktere erstellt und die Kampagne stets zu zweit gepielt. Sie erstellte sich eine Hochelfe (Magier mit elementaren Sprüchen), ich einen Schattenkrieger (Berserker mit untoten Begeleitern). Meine Spezialisierung waren die untoten Begleiter und Gruppenbuffs. Was ich sonst noch an Runen in die Finger bekam ging an die Nahkampfattacken und einige Buffs für mich. Sie hat neben dem Feuerdämon fast ausschließlich Eissplitter gesteigert (Begleiter und Aoe Frostangriff), sowie buffs. Wir wählten schon am Anfang den Schwierigkeitsgrad Silber, obwohl erst ab höherem Level empfohlen, da wir beide schon öfter ähnliche Spiele (zB Diablo I/II) gespielt haben und uns selber als geübt einstuften, das Spiel war online voll aufgepatched worden....... soviel zum setup.

Was soll ich sagen, das Spiel war ein absoluter Witz. Allein die Untoten Begleiter haben bis auf die Bosse alles aleine machen können. Ohne Übertreibung, wir haben uns eigl. nur die Zeit vertrieben und lustlos unnötige Attacken gemacht bzw, Zauber gesprochen. Zwei Sterne für den Spielspass gibt es nur, da Coop-Spielen immer ein wenig Spass aufbringt, zB wenn man durch geschicktes Plazieren des eigenen Chars den Partner etwas ärgern kann. (Naja wir haben und den Spass einfach gesucht, denn in der schwachen Storyline, den witzlosen Bossen (waren es mehr als 5 im ganzen Spiel?) und dem wirklich total und völlig zu einfachen Metzeln war nun wirklich nix spannend). Ob man nun Relikte anlegte oder nicht oder sich wirklich ums Sockeln bemühte oder nicht, die Monster waren eh völlig ungefährlich - Schade, denn die vielen kleinen Justierschräubchen am Char: Items, Sockel, Runen, Relikte, Kampfkunststeigerungen, Talente, Eigenschaften, Kombos hätten viel Potential, wenn sie relavent wären). Wir haben aus diesen vielen Einstellungs- und Rumbastelmöglichkeiten das Spiel überhaupt angefangen, weil wir dachten, dass es viel gibt an dem man Schrauben muss, bis es läuft, halt ein gewissen Komplexität vorhanden war. ABER ES WAR ALLES VÖLLIG EGAL, BANANE. In lvl 20 wollten wir es dann wissen. Wir holten und das Klassenmount und liesen ALLE, ernsthaft - ALLE - Monster stehen bis auf die, die wir für die Haupstoryline töten mussten, stehen. Wir besuchten keinen Händler und keinen Runentauscher mehr, nix...einfach durch zum nächsten Questgeber der Hauptstoryline. Wir machte nicht eine Nebenquest...nix mehr. in ca. 3 h waren wir vom Orkland im Herz der Maschine (ca. lvl 30) und der Endboss.... bis zum Ende des Kampfes, der nun wirklich der König der Lächerlichkeit ist, haben wir immer wieder gesagt, dass das unmöglich der Endkampf sein kann.

Ich frage mich, wen das motivieren soll, das noch mal und noch mal durchzuspielen. Neben dem nicht vorhandenen Anspruch ist auch wirklich GAR NIX ZU TUN HIER. Alle Quests sind Standart, kein Suchen, keine Abwechslung, keine Ideen. Nichts, was nicht schon 10000 mal in anderen Games 10000 mal besser gemacht wurde. Kein Witz, Diablo 2 macht mehr Spass, trotz des Alters. Da kann man wenigstens sterben und schläft nicht ein. Wenn wir lvl up waren, haben wir einfach mitten im Kampf in Ruhe gesteigert, die Skelette haben dann in Ruhe die noch verbleibenden 20 Gegner gelegt, während wir nicht agieren konnte.

Dazu kommt: Die Graphik ist weit hinter dem zurück, was auf der PS3 möglich ist und da man im Coop eh nur die weiteste Zoomstufe hat, war das Spiel wenigstens zu einer Zeitreis in die 90er gut, denn das war nur ein bischen Pixelwirrwar. Im Singleplayer ist es etwas besser, aber wer gute Noten für Graphik gibt, der sollte sich mal Dantes Inferno anschauen.

Meine Enttäuschung ist klar herauszulesen. Ich möchte noch erwähnen, dass ich solche Spiele mag und fast alle gespielt habe. Das hier ist keine Inselbewertung, sndern ein klarer Vergleich zu vielen Spielen.

Note 5+ ... Nicht 6, weil Coop seine Schmunzler hat und der Coop technisch überwiegend funktionierte. Wobei ich es immer lächerlich finde, dass bestimmte Dinge nur online gehen, wie hier zB Handeln unter den Chars... GÄÄHN; UND ja, man konnte sich doppelt anmelden und so ging es auch ... ändert aber nichts an der sinnlosen Grundproblematik. Ok wir bleiben aber trotzdem bei einer Konsole und kaufen nicht zwei. Wir kaufen nur weniger Spiel, in denen das ein Problem ist. Gut das wäre Herstellerlogik für Forgeschrittene. Das wäre viel verlangt.

P.s.: Das das Spiel oft unter Rpg steht bringt mich immer wieder zum Lachen. Das hier ist Hack&Slay, oder Action in Isopersp. und in einem Pseudefantasysetting mit Steampunkelementen für die ganz Genauen.

NICHT KAUFEN !!!!, aber ABERRRRRR bitte liebe Spielemacher, schneidet euch eine riesen große CO-OP Scheibe ab... mehr Leute vor einer Station, so war das mal... erinnert ihr Euch... bitte baut mehr Spiele für 1-2 oder -4 Spieler.

Just my 2pence, Euer Stephan
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2012 10:44 PM CET


Black Mirror II
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte ein Hit werden können....., 12. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Mirror II (Computerspiel)
BM2 hätte DAS Adventure werden können, das recht lange den ersten Platz aller relevanten Bestenlisten gehalten hätte. HÄTTE... leider. Denn es wäre so einfach gewesen.

Zur Story (Note 2)
Hat man den ersten Teil der Reihe gespielt, so freut man sich über wirklich jeden kleinen Rückbezug, die allesamt wirklich sehr hervorragend plaziert sind. Die Charaktäre sind wunderbar mit Leben gefüllt und stimmig in den Hintergund integriert. Man freut sich sehr über den Fortgang der Geschichte und ist immer gespannter, wie es denn nun weitergeht und sich alles zusammenfügt. Zum Ende allerdings wird es etwas holprig und immer mehr neue Stränge werden aufgemacht und nicht sinnvoll zu Ende gedacht und gebracht. Etwas kleiner wäre hier schön gewesen. Die Plazierung des Finales stellt den ersten Teil und viele Rätsel und Orte aus diesem in Frage. Dennoch ist die Geschichte ein logischer und auch ein möglicher Weitergang der Ereignisse aus dem ersten Teil und zudem eine eigene spannende Geschichte. Hat man den ersten Teil nicht gespielt, muss die Bewertung allerdings stark vermindert werden. Zu viel bliebe völlig unklar im Raum stehen.

Setup (Note 1+)
Alle Orte sind perfekt. Wunderbare Bilder und vernünftige Effekte. Wer den ersten Teil gespielt hat erfreut sich in jedem neuen Bild über eine sehr kreativen & realistische Umsetzung der alten Orten zwölf Jahre später. Man errinert sich zurück und genießt die neue Interpretation. Die Veränderungen bleiben auf dem Boden und sind nicht zu abgehoben. Die neuen Lokalitäten sind stimmig und passen zum Kontext der Geschichte. Auch hier gilt, dass die Bewertung stark von der Kenntnis des ersten Teils abhängig ist.

Die Rätsel (Note 4-)
Warum nur ... Warum....? Die Rätsel sind ein Witz. praktisch vor jedem Rätsel sagt Darren irgendetwas, was die Lösung eindeutig enthällt. Und nicht subtil oder zum Interpretieren, mehr so "Hmm wenn das und das passiert muss ich nur noch das und das machen, damit es klappt" Zack...fertig...genau so geht es dann auch....arm ..sehr arm. Schade auch die Einfallslosigkeit.... plötzlich muss ich mich befreien (ein Klassiker halt..) doch kaum bin ich frei , muss ich aus dem nächsten Raum raus... und huch, bin ich aus dem frei, muss ich aus dem nächsten raus.... ähhhh und dann ähh ja dann ...naja... etwas lahm ... . Dann gibt es ca. 10 oder mehr Objekte pro neuem Bild und 90 % davon strecken nur die Spielzeit.. auch ein Patzer.. hier wären weniger HOTSPOTS und schwierigere Rätsel der richtige Weg gewesen. Es geht doch auch ... Die Gummistiefel/Badezimmersache (Wunderbar in die Story eingebaut und mann muss über mehrer Orte nachdenken) und die Seilfalle sind doch Beweis dafür, dass es geht. Hier versagt BM2 leider völlig. Ich habe nur an den beiden Erwähnten Rätseln nachdenken müssen und sonst war es einfach zu easy... ich brauch gerade hier einen starken Ast, dann ist es zu 100 % sicher, dass in dem Bild auch einer ist und Darren eh grad gesagt hat, dass wir einen Ast brauchen ...... SCHADE...

GESAMTNOTE:

Für Geschichtengenießer, die den ersten Teil kennen und Rätsel eh immer zu schwer finden, weil Sie nur die spannende Geschichte aufhalten gibt es die Note: 1- Für "Benutze Gummihun mit Seil"-Fans bleibt es leider nur eine 4+

Daraus ergibt sich die Endnote 3+ (Die Rätselschwächen verhindern einfach die 2)


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