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Rezensionen verfasst von
Breuer Frank

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Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.)
Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.)
Preis: EUR 21,02

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scchhhnnnneeeeellllll, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Darkly,Darkly,Venus Aversa (Ltd.) (Audio CD)
Nach dem ersten Durchhören war ich erst mal geplättet. Ein ganz schönes Brett was Dani und seine Mannen einem da um die Ohren knallen. So was hatte ich dann doch nicht erwartet.
Das Einzige was ich dazu sagen konnte, dass es über eine immense Spielzeit verfügen muß aber auch nicht wirklich was hängen geblieben ist.

Dieses Manko ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt an Darkly,Darkly, Venus Aversa. Bis auf Forgive Me Father (I Have Sinned) bleibt nicht wirklich was hängen, welches Langzeitwirkung entwickelt. Geschwindigkeit ist halt nicht alles.

Aber ansonsten ist alles dabei was COF-Fans von ihrer Band erwarten. Dani kreischt und schreit sich die Seele aus dem Leib, wie in seinen besten Zeiten.
Blastbeats ohne Ende das einem Angst und Bange wird.
Keyboards die für den bedrohlichen Unterton und die nötigen Melodien sorgen. Am besten gefallen sie mir immer wenn sie im oberen Mittempo dahin traben.
Die Songs an sich entfalten ihr Potential erst nach mehreren Durchläufen und die Nuancen werden hörbar. Dann funktioniert das Ganze richtig gut. Und macht richtig Spaß. Die ganze Produktion ist äußerst druckvoll und lässt keine Wünsche offen.
Ob das ganze noch was mit Black Metal zu tun hat muß jeder für sich entscheiden, Ist für mich aber auch nicht Wichtig!

Fazit: Cradle of Filth haben mit Darkly,Darkly, Venus Aversa ein sehr, sehr schnelles Album veröffentlicht, welchem aber die 'Langzeitwirkung' etwas fehlt. Ansonsten sehr gelungen!

Kaufen: 8 von 10 Punkten
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2010 10:00 AM CET


The Dark Side Of The Chant
The Dark Side Of The Chant
Preis: EUR 16,49

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side Of The Chant (Audio CD)
Der erste Gedanke den ich beim Durchhören hatte : so dunkel ist sie gar nicht geworden. Hätte ich mir doch insgeheim mehr Mut und eine etwas differenzierte Songauswahl gewünscht. Das aber nur so am Rande.

Ansonsten gingen die einzelnen Songs leicht ins Ohr und machten sofort Lust auf mehr.
Das erste Highlight auf dem Album ist die Adaption von AC/DC Hells Bells. Sehr, sehr genial und für mich der Song auf dem ganzen Album. Einer der es mit der Intensivität des Originals durchaus aufnehmen kann. Auch wenn ich jetzt Äpfel mit Birnen vergleiche.
Auch die englische gesungene Version von Grafs Unheilig, Geboren um zu leben, geht richtig gut ins Ohr. Gefällt mir persönlich besser als das Original. Es ist um einiges düsterer und emotionaler und es läuft der Kitsch nicht so aus allen Ecken.
Was noch als herausragend zu erwähnen wäre, Madonnas Frozen. Welcher ab der Mitte, nach langsamem Beginn, in eine ziemlich intensive Gitarrenversion übergeht. Überaus gelungen.

Ansonsten: O Fortuna (Karl Orff) Stripped (Depeche Mode) All I Need (Within Temptation) Morning Dew (Bonnie Dobson, ich kannte es eher von Nazaret) Bring me to Live (Evanescence) und Lucifer (Alan Parson Project) befinden sich auf ähnlich hohem Niveau.

Bei den Eigenkreationen ist Licht und Schatten. Black Wings ist ein weiteres Highlight auf Dark side of the Chant. My Heart is Burning ist ähnlich gut nur Dark Side fällt etwas ab und ist für meinen Geschmack das schwächste Stück auf dem Album. Mir persönlich sind die Texte aber etwas zu klischeebehaftet. Was natürlich Geschmacksache ist und soll nur als eine weitere Randnotiz verstanden werden.

Fazit: Dark side of the Chant ist ein überaus gelungenes Album, mit vielen Highlights das ich nur jeden ans Herz legen kann der dies Art von Musik mag.
Kaufen: 9,5 von 10 Punkten


Sitra Ahra
Sitra Ahra
Preis: EUR 13,97

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sperrig, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sitra Ahra (Audio CD)
Eins vorn weg, wer mit Therion nur bis zur Theli bzw Vovin etwas anfangen kann und alles danach als Rohmaterialverschwendung ansieht, braucht hier nicht weiter lesen.

Der erste Gedanke, der mir beim erstmaligen Durchhören in den Sinn kam, klingt irgendwie sperrig.
Jetzt nach mehreren Durchläufen (bei mir waren es drei) entfaltet Sitra Ahra seine ganze Schönheit. Ich empfehle das Ganze mit Kopfhörern daheim zu genießen.
Ist definitiv kein Album, mit welchen man sich einfach mal so nebenbei vertraut machen kann

Vom Prinzip hat sich so viel ja auch nicht verändert. Therion anno 2010 ist immer noch: tonnenweise Bombast, mit Chören, klassischen Arrangement und Soundwällen die sich meterhoch vor einem auftürmen. Symphonic Metal vom feinsten.
Der Gesang ist sehr abwechslungsreich. Eingängige Songs wechseln sich mit ziemlich verschachtelten, progressiven Songs ab
Und hier komme ich auch zur Schwachstelle von Sitra Ahra, Bei einigen Songs hat man das Gefühl das manche Parts etwas übertrieben wirken oder das Ganze noch nicht ganz ausgefeilt ist. Was den Hörgenuss hier und da etwas schmälert.
Aber das ist auch das Einzige was ich zu bemängeln habe.
Meine Lieblingssongs sind die eingängigen Hellequin und Cu Chulainn. Und absoluter Favorit ist DIE Überraschung des ganzen Albums! Din' klingt am Anfang fast wie ganz alte Therion wo Meister Christofer Johnsson noch selbst seine düsteren Texte gesungen hat.
Ein ziemlich hartes Uptempobrett das ich soo nie und nimmer erwartet hätte. Einfach Klasse!

Als Fazit'. Ein sehr gelungenes Album das aber seine Zeit zu entfalten braucht und welches mit jedem Durchlauf besser wird!
Wer Lemuria und Sirius B gut findet, wird auch mit Sitra Ahra seine helle Freude haben.

8 von 10 Punkten


Sonnenheim
Sonnenheim

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 9. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sonnenheim (Audio CD)
:OF THE WAND AND THE MOON:
Sonnenheim (2005)

Ich bin erst vor kurzem auf dieses Album von :OF THE WAND AND THE MOON: (otWatM) aufmerksam geworden. Ich hatte Kim Larsens Projekt nach dem 2001 Album "Emptiness: Emptiness: Emptiness" ein wenig aus den Augen verloren.

Nun die 2005 Veröffentlichung "Sonnenheim"

Beim ersten Durchhören fällt gleich auf, dass wo otWatM drauf steht, ist 100 % otWatM drin. Nämlich Neofolk vom Feinsten. Wobei das Hauptaugenmerk auf Folk steht, weniger auf Neo. Der ein oder andere Ausflug ins Darkambiente ist auszumachen. Welcher ja schon beim 1999 Debüt "Nighttime Nightrhymes" eine willkommene Abwechslung in den Songs darstellte.
In den Texten geht es größten Teils um Runenmagie, Naturmagie nordische Mythologie mit der allgenwärtigen Verbindung zur Natur. Hat stellenweise etwas von Lagerfeuerromantik. Das kann einem gefallen, muss es aber nicht.
Aber den Texten den nötigen Tiefgang abzusprechen wäre komplet falsch. Eher im Gegenteil,
kann sein, daß dem einen oder anderen die Texte zu tiefsinnig sind.
Was weiterhin auffällt ist, dass viel mehr Instrumente und Effekte zum Einsatz kommen. Auch der meist nur flüsternd vorgetragene Gesang der ersten Alben ist einem sehr dezenten leisen Gesang gewichen. Welcher die Songs noch melancholischer, stellenweise auch zerbrechlicher wirken lässt. Diese beiden Sachen sind eine echte Bereicherung und Weiterentwicklung des Sounds der Band. Anspieltipps sind: Titel Nummer 2 'Nigthtime In Sonnenheim' und Nummer 3 'Summer Solstice'. Letzterer ist mein absoluter Lieblingssong auf diesem Album.
Zusammenfassend: :of the Wand and the Moon: ist ein Garant für guten Neofolk im Stiele alter Death in June. Das Album enthält alles was man von dieser Band erwartet.
Einfach ein Klasse Album: Kaufen! 9 von 10 Punkten

PS:Wie ich gerade erfahren habe gibts demnächst eine Vinylversion von Sonnenheim


Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)
Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)
Wird angeboten von Nuclear Blast GmbH
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respect, 31. August 2010
Accept ohne Udo!!! Naja????!!! Ließen ein paar vorschnell veröffentlichte Soundschnipsel nichts Gutes erahnen.....
So muss man doch sagen, dass dieses Album mit Marc hervorragend funktioniert. Hier steht Accept drauf und ist alles drin, was ein Acceptjünger von seiner Band erwartet. Die Gitarrenarbeit ist vom feinsten und über jeden Zweifel erhaben. Das Songwriting ist auf sehr hohem Niveau und die einzelnen Songs funktionieren zu jeder Zeit. Marc selbst ist eine Wucht, der zu keinem Zeitpunkte Udo schmerzlich vermissen lässt. Er schafft es sogar der Platte seinen eigenen Stempel aufzudrücken. The Abbys und Kill the Pain sind solche Beispiele wo er seine Klasse erkennen lässt. Ersteres ist im Moment für mich eins der besten Stücke auf der Platte. Ein rundum gelungenes Comebackalbum. Das Einzige was mir für die volle Punktzahl fehlt, ist ein 'echter' Hit. Vom Kaliber Princess Of The Dawn oder Balls To The Wall. Aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau.
Meine Empfelung, Kaufen! 9 von 10 Punkten


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