Profil für Jon-Paul Kaiser > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Jon-Paul Kaiser
Top-Rezensenten Rang: 1.431
Hilfreiche Bewertungen: 1409

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Jon-Paul Kaiser (München)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Sony NEX-6LB Kompakte Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-Display, Full HD, HDMI, WiFi) inkl. SEL-P1650 Objektiv schwarz
Sony NEX-6LB Kompakte Systemkamera (16,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-Display, Full HD, HDMI, WiFi) inkl. SEL-P1650 Objektiv schwarz
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 629,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine spiegellose Systemkamera mit erstklassiger Austattung, 19. Dezember 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Was macht mehr Sinn? Die aktuelle NEX-5R Systemkamera, oder doch lieber die RX100 Digitalkamera? In diesem Bereich ist es aber auch wirklich keine leichte Entscheidung. Wer die Vergleiche und Diskussionen lieber vermeiden möchte und das Thema Handlichkeit eher in den Hintergrund stellt - für den wäre unter Umständen die Sony NEX-6 eine lohnenswerte Alternative. Denn über die Äußerlichkeiten hinaus, wie Maße, Gewicht und Handhabung, ist das Innenleben und der ins Auge fallende elektronischer Sucher, sowie der Multi-Interface-Schuh, noch deutlicher im Expertenbereich angesiedelt. Kurze Worte zum Inhalt der Verpackung: neben dem Gehäuse samt aufgesteckten Objektiv, finden sich darin eine zusammenfassende Gebrauchsanleitung, CD (Software, Bedienungsanleitung), zwei N etzkabel, USB-Kabel, Akku, Tragegurt und eine Okularmuschel für den Sucher. Einmal mehr wurde leider auf ein externes Ladegerät verzichtet.

Handhabung:
Als langjähriger Käufer ist man es von Sony gewohnt: Die Systemkameras liegen ausgesprochen gut in der Hand. Und wie es auch beispielsweise die NX100 bietet, haben wir hier ein schickes und robustes Magnesiumgehäuse in schwarz. Eine beschichtete und rutschfeste Oberfläche umstreckt sich bis zur Vorderseite der Kamera, während ein kippbares 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display mit 921.600 Bildpunkten die Rückseite schmückt. Ansonsten wartet dort das übliche Einstellrad, die AEL Taste um die passende Belichtung zu speichern, Taste für die Wiedergabe, sowie die Taste für den eingebauten Blitz. Und hier gab es die erste Umgewöhung. Ich kann mich erinnern, bei anderen Modellen dieser Reihe sprang bei eingestellten Blitz dieser von selbst heraus. Bei der RX100 ist es so, hier muss zuvor auf die darunterliegende Taste gedrückt werden und dabei benötigt man den Fingernagel - da sich mit einem simplen Druck auf die Taste nichts bewegt. Das empfinde ich als Nachteil, besonders bei spontanen Aufnahmen.

Neben dem Sucher befindet sich der Dioptrien-Einstellregler, sowie gegenüber der kleine rote Knopf für die Filmaufnahmen. Dieser wurde gut positioniert und stört überhaupt nicht. Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte, liefert besonders gerne Samsung, bei denen der Auslöser permanent vom Daumen verdeckt wird. Ein wesentlicher Unterschied zur NEX-5R ist natürlich der seperate Moduswahlknopf samt Einstellwahlknopf (Blendenwert und Verschlusszeit), der nicht wie bei den kleineren Modellen im Einstellrad integriert wurde. Ansonsten zeigt sich im Folgenden auf dem Display keinerlei Unterschied. Das Menü mit den grundlegenden Einstellungen wurde optisch beihalten doch vorsicht: ein Touch-Panel besitzt die NEX-6 nicht! Ich durfte also erstmal das Putztuch herausholen. Besonders beim scrollen durch das Menü war diese Funktion bei der NEX-5 äußerst nützlich. Nun muss also wieder das Einstellrad dienen. Auf der letzten Seite sitzen dann die Anschlüsse für Micro-USB und HDMI. Erwähnt seien noch der eingebaute Wi-Fi-Sensor und die Taste Fn, mit der häufig verwendete Einstellungen abgespeichert werden können. Und leider ist davon auch nur eine vorhanden.

Menü:
Über das Menü hab ich ja schon ein paar Zeilen geschrieben. Wer sich im letzten Jahr eine Systemkamera von Sony leistete, kennt das Prinzip - da sich durch das fehlende Touch-Panel - im Prinzip nichts geändert hat. Und das finde ich wirklich Schade. Denn insbesondere das Setup ist mit seinen unzähligen Auswahlpunkten eine quälende Angelegenheit geworden (auch bei der NEX-5), aber durch die Touch-Funktion ging es einfach schneller und der Verzicht auf Reiter hatte zumindest im Ansatz einen nachvollziehbaren Hintergrund. Aber gut. Schlussendlich erledigen sich diese Sachen meist von selbst, wenn man sich nur lange genug mit der eigenen Kamera auseinandersetzt. Ansonsten ist an der Funktionalität und Bedienung nicht viel auszusetzten. Die gewohnt kurzen Hilfetexte erklären einzelne Funktionen und bieten damit in erster Linie unerfahrenen Anwendern und Einsteigern praktische Unterstützung. Nachdem die NEX-5R ein wahrlich lästiges Problem im Bereich des Menüs hatte, ist dieses hier nicht mehr zufinden: die NEX-6 speichert nun glücklicherweise den zuletzt angesteuerten Menüpunkt.

Bildqualität & Autofokus:
Bei der Bildqualität ist die NEX-6 erwartungsgemäß über jeglicher Kritik erhaben. Wir hier schon des Öfteren angesprochen, lassen sich auch noch bei hohen ISO-Stufen fabelhafte Bilder machen. Erst ab ISO 6400 und ISO 12800 ist das Rauschen zur Stelle, wenngleich man dieses auch erst ab DIN A3 Ausdrücken zu spüren bekommt. Bisher gab es wahrlich nur sehr wenige Kritikpunkte, aber das will ich jetzt einmal nachholen, denn knappe 2,7 Sekunden beim Einschalten sind langsam und stören das Vergnügen. Auch bei wenig Licht ist die NEX-6 ein wenig blind unterwegs und benötigt hier für Ihre Auslöseverzögerung gute 0,5 Sekunden. Im hellen Bereich arbeitet sie dagegen wesentlich schneller und was ich persönlich stets gerne nutze ist die Serienaufnahme. Wie bereits erwähnt, ist es für Nutzer der NEX-5 stets ein Ärgernis, wenn an diesen gewohnten Stellen der Touch-Auslöser wegfällt. Aber gute neun Bilder pro Sekunde sind Entschädigung genug. Übrigens gilt das auch für RAW-Aufnahmen.

Und während diesen Worten geht hier gerade mein Akku in die Knie. Zustande gekommen sind bis hierhin 375 Bilder. Benutzt wurde die Kamera dabei ganz normal: Zoom, Vorschau im Display, Effekte, Wiedergabe etc. Den Videobereich habe ich bisher noch nicht an seine Grenzen getrieben, aber zumindest das gesehene Material auf dem Fernseher deutet auf hervorragendes Zubehör - mehr bleibt für mich der Videomodus in der NEX-6 dann aber auch nicht. Zwar gelingt mit dem neuen Doppel-Autofokus-System alles wesentlich geschmeidiger, aber mit dem fehlenden Anschluss für ein externes Mikrofon muss man mehr oder weniger nach weiterem Zubehör für den Fotoschuh Ausschau halten.

WLAN:
Um ein paar Worte über die integrierte WLAN-Funktion zu verlieren: die Einrichtung und die Installation der benötigten Software funktionierten bei mir problemlos. Es dauert halt alles ein wenig und ebenso ist die ganze Geschichte um das schlussendlich ferngesteuerte Bild ziemlich langatmig. Mich hat es nicht überzeugt und das Argument, dass sich diese Option vorzüglich bei Gruppenfotos eignet, wenn die Kamera auf einem Stativ befestigt ist, halte ich für pures Marketing. Über den Selbstauslöser und der zurvor kurze Blick auf den Bildschirm führen zum selben Ergebnis. Ansonsten warten über den direkten Internetzugang (PlayMemories Camera) nur zwei kostenlose Apps (Smart-Fernbedienung/Bildeffekte) und letzteres ist sowohl bei der DX100 wie auch bei der NEX-6 in der Überlegenen Automatik integriert. Gut - mit der App gibt es eine handvoll mehr Effekte - aber wer braucht die schon. Für mich schlussendlich eine ziemlich sinnfreie Angelegenheit und weil Sony so stark Werbung in diesem Bereich betreibt, wollte ich dementsprechend auch eingehen.

FAZIT:
Ich mag keine Lobeshymnen und sicherlich ist auch die Sony NEX-6 nicht perfekt, aber zumindest hält sie Blickkontakt. Diese spiegellose Systemkameras ist ohne Zweifel Ihr Geld wert, besticht äußerlich durch Ihr wertiges und tastenreiches Magnesiumgehäuse, dem Aufklappblitz, sowie dem Blitzschuh und bietet schlussendlich den perfekten Mittelweg zwischen NEX-5 und NEX-7. Aber weil nur tadelose Geräte 5 Sterne erhalten sollten, gibt es hier einen Punkt Abzug wegen der schwerfälligen Steuerung über WLAN und dem unlogischen Aufbau innerhalb der einzelnen Menüpunkte. Ein Touch-Panel hätte dieses Modell in jedem Fall noch weiter abgehoben und zugleich die viele Kritik darüber eingedämmt.
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2013 4:56 PM CET


Sony VAIO Duo SVD1121X9EB  29,4 cm (11,6 Zoll Touch) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Win 8 Pro) schwarz
Sony VAIO Duo SVD1121X9EB 29,4 cm (11,6 Zoll Touch) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Win 8 Pro) schwarz

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die besonderen und praktischen Momente im Leben., 16. Dezember 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Um mich dieses Mal in der Einleitung ein wenig kürzer zu fassen, die wesentlichen Beweggründe für die Anschaffung eines VAIO Duo 11 von Sony: zu Beginn meiner Überlegungen wollte ich im Oktober einfach nur die Dinos - auch bekannt als Desktop PC - hinter mich lassen und mobiler werden. Warum also nicht einfach ein aktuelles Ultrabook als Desktop Ersatz nutzen und zugleich auch unterwegs auf nichts verzichten zu müssen? Ich entschied mich im letzten Monat für das aktuelle Sony Vaio T13 Touch Ultrabook und war glücklich darüber. Denn unter Windows 8 macht es mit einem berührungsempfindlichen Display gleich doppelt so viel Spaß und ich war nun wirklich kein Anhänger der ersten Stunde dieser Bildschirme. Aber diese Eigenschaft sollte man bei einem Neukauf in die eigenen Überlegungen definitiv integrieren. Nun fand ich mit der Zeit so großen Gefallen daran, dass es mich störte, das Ultrabook nicht mit Bildschirm nach oben auf den Tisch legen zu können.

Hier sind die Tablets im Vorteil (aber eigentlich ist es auch schon der einzigste Vorteil dieser elektronischen Schiefertafeln) und selbst hier gibt es im Bereich der Ultrabooks sehr überzeugende Alternativen. Zum Beispiel das Asus TAICHI31, oder eben das Sony Duo 11 Hybrid - Halb Ultrabook. Halb Tablet. Perfekt. Mein Sony Vaio T13 wurde zurückgeschickt und ersetzt durch ein ebenso vollwertiges Ultrabook mit Touchkomfort. Was lässt sich darüber nun alles schreiben? Ich beginne mit dem derzeit einzigartigen, druckempfindlichen Stylus-Stift von Sony, mit dem man die eigenen Mails von Hand schreiben kann. Dieser fällt natürlich beim auspacken sofort auf, wird mit Batterie betrieben, und funktioniert tadelos - besonders auch dann, wenn man wie ich auch einmal gerne auf lästige Fingerabdrücke auf dem Bildschirm verzichten möchte. Nebenei ist natürlich alles auf einem 11,6 Zoll Full HD-Touchscreen ziemlich klein gehalten und als Tablet ist dieser Stift dann besonders praktisch, da die Tastatur und deren Trackpad währenddessen nicht benutzt werden können.

Diverse negative Meinungen über das Trackpad kann ich nach zwei Wochen im Dauereinsatz nicht bestätigen. Sowohl mit der linken, wie auch mit der rechten Hand funktioniert die Steuerung intuitiv und zielgenau. Es ist eben Übungssache. Natürlich hab ich noch immer Schwierigkeiten, wenn ich das Sony Duo 11 Tablet-Notebook an meinen großen Bildschirm anschließe und dann mit der externen Tastatur schreibe. Anderer Tastenabstand und Tastenhub bringen mich auch jetzt noch manchmal durcheinander. Steckt man es wieder ab und klappt das Tablet-Notebook auf, erscheint darunter eine beleuchtete Tastatur - diese lässt sich oben stehend bei den Bildern betrachten und wenn man damit schreiben möchte, benötigt man doch einen gewissen Druck auf die einzelnen Tastaturfelder. Was mir nebenbei noch aufgefallen ist: mit dem Vaio T13 wurde der Nummernblock im rechten Tastaturfeld integriert. Das hat irgendwie genervt und des Öfteren für Verwirrung gestiftet. Zum Glück hat Sony hier darauf verzichtet. Dann lieber gar keinen Ziffernblock.

Was ich allerdings nicht verstehe, weshalb rechts und links die Abstände zu den Tastaturfeldern so groß ausgefallen sind. Etwas breitere Tasten hätten sicherlich jeden glücklicher gemacht. Vom Platz wäre es überhaupt kein Problem gewesen. Ansonsten lässt sich der Bildschirm als Tablet-Version natürlich um 360° Grad drehen und bietet alle gängigen Anschlüsse inklusive Kartenleser. Für mich braucht es nicht mehr und finde nach wie vor Gefallen an der superschnellen SSD. Was hab ich damals nicht alles während dem Hochfahren erledigt - Dinge wie diese müssen nun eben wieder seperat erledigt werden. Aber damit kann ich gut leben. Wer den geringen Speicherplatz bemängelt - dafür gibt es externe Festplatten. Andernfalls weiß jeder beim Kauf, worauf er sich einlässt. Der berührungsempfindliche Bildschirm arbeitet unter Andwendung der eigenen Finger äußerst flüssig und natürlich auch vielseitig. Ein weiteres Argument für den Kauf war die Full HD-Auflösung (1920 x 1080).

Ich möchte es nicht mehr missen. Realistische Darstellung und eine beeindruckende Raumtiefe sind - um es dann wieder nüchtern zu betrachten - bei einem kleinen 11,6 Zoll allerdings auch Pflicht. Musikalisch gesehen bewegt man sich mit dem VAIO Duo 11 auf sicheren Pfaden. Mit Dolby Home Theater erlebt man druckvolle Bässe, ausbalancierte Höhen und Tiefen, sowie einen doch beeindruckenden Sound abseits der Kopfhörer. Denn trotz der geringen Bauhöhe darf man sich an einem ausgewogenen und runden Klang erfreuen. Deutlich besser auch als beim Sony Vaio T13 Touch. Nun kam in den letzten Minuten eigentlich nur Lob aus mir heraus, aber für Kritik muss natürlich auch Platz sein und die orientiert sich an der Laufzeit des Akkus. Es ist ein kleiner Nimmersatt, beständig zieht er die Akkuleiste nach unten und geht dann nach knapp zwei Stunden unter Vollbelastung in die Knie. Die Laufzeit lässt sich zwar aber mit dem Zusatzakku verdoppeln - hat aber auch seinen stolzen Preis.

Ich spiele gerne Taptiles aus dem Windows Store und erlebe dort unter bestimmten Umständen auch die volle Lautstärke des Lüfters. Dieser kann ordentlich Wind erzeugen, schraubt sich schnell in der Lautstärke nach oben und doch klingt dieser nach Beendigung der Anwendung ebenso flott wieder ab. Ansonsten ist er im normalen Betrieb bei parallel laufenden Anwendungen (z.B. Internet, Word, Download) praktisch nicht hörbar. Der Mix aus Touchscreen, Trackpad, Stylus und Tastatur erfordet Eingewöhnungszeit. Gar keine Frage. Leider hat Sony dem Stylus keine Einsteckmöglichkeit spendiert, so dass man selbst darauf aufpassen muss. Auch kann die Kappe nach Abnahme nirgendwo aufgesteckt werden (wie man es beispielsweise von den Finelinern kennt) und so kann man es wohl erwarten, bis man sich das erste Mal auf die Suche nach dem Stylus begeben muss.

Schlussendlich bin ich begeistert und davon überzeugt, die richtige Entscheigung getroffen zu haben. Das Auf.- und Zuklappen funktioniert reibungslos, alles sieht wunderbar schick aus und macht dabei noch einen durchaus stabilen und sehr wertigen Eindruck. Wer Halb-Ultrabook und Halb-Tablet in einem Gehäuse haben möchte - hier wäre das passende Gerät dafür.


Philips 42PDL6907K/12 107 cm (42 Zoll) Ambilight 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full-HD, 600Hz PMR, DVB-C/T/S, CI+, Smart TV Premium, WiFi) weiß
Philips 42PDL6907K/12 107 cm (42 Zoll) Ambilight 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full-HD, 600Hz PMR, DVB-C/T/S, CI+, Smart TV Premium, WiFi) weiß

132 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Träger Ambilight 3D LED-Backlight-Fernseher von Philips, 11. Dezember 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Nach vier Wochen im Dauereinsatz musste ich mir wirklich sehr gut überlegen, ob die Zeit für diesen Bericht halbwegs sinnvoll und lohnenswert sein kann. Aber dann dachte ich mir, wenn schon nicht für mich, dann für alle anderen, die einen Kauf des Fernsehers ernsthaft in Betracht ziehen. Philips blendet den potentiellen Käufer mit der Optik. Keine Frage. Im ausgeschalteten Modus ist dieser LED TV ein unübertreffbares Schmuckstück. Eine zarte Glasscheibe schützt den großen Bildschirm und dessen weißen Rahmen. Hochglanz ist das Stichwort der Designline von Philips . Die Anschlüsse auf der Rückseite sind üppig und bis auf einen Kartenleser muss man hierbei auf nichts verzichten.

Fernsehen:
Mein Testbericht bezieht sich auf den ausgelieferten Fernseher in der Rohversion, sprich kein Update, Firmware etc. wurde von mir aufgespielt. Warum diese aber zwingend notwendig ist, dass steht weiter unten beschrieben. Nun erstmal den Stecker in der Dose versenkt und den Power Schalter der Fernbedienung gedrückt. Was stört gleich zu Beginn? Die unheimlich langen Wartezeiten: ganze acht Sekunden dauert der Vorgang bis das Bild erscheint. Ein weiteres Ärgernis ist das zähe Verhalten durch die einzelnen Menüpunkte. Umständlich (wie bei Philips gewohnt) und ruckelig schwankt man durch die Punkte hindurch und ich war heilfroh, als endlich alle Sender gefunden und installiert wurden. Im Anschluss - es ist eine letztige Pflicht - musste erstmal eine Favoriten-Liste erstellt werden, da die irrwitzige Anzahl schwachsinniger TV-Sender nicht weniger wird. Der nächste Kritikpunkt: es ist nur eine Liste möglich, in der auch mögliche Radiosender abgespeichert werden. Ein schönes Durcheinander kann dadurch entstehen. Eine seperate Trennung wäre wünschenswert gewesen.

Nachdem also meine Liste angelegt wurde, ging es mit der Fernbedienung durch die einzelnen Sender. Zapping-Freaks (wie ich keiner bin) werden sich bei diesem Modell über kurz oder lang in eine Nervenheilanstalt einliefern lassen. Fünf Sekunden Wartezeit. Mein Panasonic Plasma TV aus dem Jahr 2009 war dagegen ein echter Flitzer in diesem Bereich und selbst da empfand ich es gegenüber meinem Röhrenfernseher als Rückschritt. Doch das grenzt bei Philips an Verarsche am Kunden. Und das soll nett ausgedrückt sein. Sollte es jetzt tatsächlich noch Menschen geben, die meine Worte für übertrieben halten - es geht noch schlimmer: aus kaum nachvollziehbaren Gründen erlebte ich letzte Woche einen negativen Höhepunkt. Als ich in der Früh den Fernseher einschalten wollte (die lange Wartezeit bedenken), hatte ich plötzlich gar kein Bild mehr - nur noch den Ton. Ich war im ersten Moment absolut ratlos. So etwas kannte ich bisher nicht. In meiner Not schaltete ich das Gerät wieder aus und zog den Stecker. Im Anschluss war wieder das Bild vorhanden. Bravo! Philips versteht es, den Kunden vor immer wiederkehrenden Herausforderungen zu stellen, denn dieser katastrophale Ausfall war keine Ausnahme.

Mittlerweile stürzte der LED TV noch zwei weitere Mal absolut willkürlich ab, einmal konnte er sich selbst wieder aktivieren. Das geschah während dem Umschalten auf einen anderen Sender. Verrückte Sache. Ein weiterer Qualitätsnachweis ist der Videotext. Eine etablierte Sache seit vielen vielen Jahren. Philips hat es geschafft, daraus eine Lachnummer zu machen. Drückt man die Taste, erscheint ein kleiner Ladebalken (!) und kurz darauf muss man die Taste erneut drücken um endlich die Startseite sehen zu können. Zum Beispiel interessiert man sich für den aktuellen Zwischenstand in der Bundesliga und drückt die entsprechenden Zahlen. Weil der Videotext manchmal kurz suchen muss, hab ich früher ganz selbstverständlich den Videotext ausgeblendet und kurz weiterhin das Programm verfolgt. Danach die Taste erneut gedrückt und was ist passiert - Philips setzt mich zurück auf die Startseite. Ein Zwang den Videotext geöffnet zu lassen um die gewünschte Seite schlussendlich ansehen zu können, ist fast schon revolutionär in diesem Bereich...

Es sind zahlreiche Ungereimtheiten vorhanden, die simpel gesprochen, total überflüssig sind. Philips erzeugt Probleme, die eigentlich seit Jahrzehnten reibungslos in sämtlichen Modellen funktionierten. Auch so ein Punkt ist der Wechsel von Kabel Digital zu DVB-T. Früher gab es bei meinem Panasonic die entsprechende Taste auf der Fernbedienung (nannte sich AV). Philips hat diese simple Lösung in eine umfangreiche Umständlichkeit verwandelt. Ich möchte mir an dieser Stelle einfach weitere Ausführungen ersparen. Ich denke man hat verstanden, wohin die Reise mit dem LED TV aus der Designline Edge führen wird. Ein letzter Punkt noch: durch die Glasscheibe spiegelt es natürlich enorm, besonders wenn draussen die Sonne scheint und ich meine damit noch nicht einmal die direkte Sonneneinstrahlung. Eine Helligkeitsregelung, wie beispielsweise Sony es bietet, hat der Philips nicht. So weit also meine persönlichen Eindrücke zum Thema fernsehen. Nun einmal der Blick hinüber in den Bereich online.

Internet:
Über die "Home" Taste gelangt man in das Auswahlmenü und kann dort direkt "Smart TV" anwählen. Danach muss bei erstmaligen Betrieb eine kleine Installation durchlaufen werden, die aber relativ fix beendet ist und danach gelangt man auch direkt über die Fernbedienung dorthin. Als erstes habe ich das Internet ausprobiert und ging von Google zu Spiegel Online. Das alles verlief ohne Probleme. Für ein gemütlicheres surfen ist natürlich eine Maus/Tastatur zwingend erforderlich. Ich kann dazu eigentlich nur die Unifying Empfänger von Logitech empfehlen. Über USB angeschlossen und schon kann es losgehen. Da bei jedem Modell ein Empfänger vorhanden ist, müssen diese auch gar nicht erst wieder ausgesteckt werden. Feine Sache. Weiter ging es zu den Apps und dort zu MySpass. Als Versuch wählte ich eine Folge Stromberg aus und stand plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm. Ein paar Sekunden später lief wieder das aktuelle Fernseh-Programm. Das oft zitierte abstürzen wurde Realität. Doch dann erschien überraschend eine Aktualisierungssoftware (bei Auslieferung: QF1EU-0.132.21.0). Ich hoffte inständig, dass all meine Kritikpunkte nun der Vergangenheit angehören würden...

Nach der Aktualisierung erfolgte ein Neustart und tatsächlich - das Umschalten zwischen den Programmen geht ein wenig rascher voran. Aber ansonsten hat sich im Bereich Fernsehen augenscheinlich nichts verbessert/geändert. Zurück zu den Apps und zu einem neuen Versuch: dieses mal will es klappen. Trotzdem bleibt die gewohnte Schwerfälligkeit beim Philips ein äußerst lästiges Problem, dass sich wohl nicht mehr abstellen lässt. Aber ansonsten erlebte ich nach vielen weiteren Versuchen keinen Absturz mehr. Eigentlich bleibt es zu erwarten, dass bei diesem Preis solche Dinge gar nicht erst zum Vorschein kommen und so gebe ich nur durch die Aktualisierung von Philips drei Sterne. Schickes Design, viele Anschlüsse und als Schlussfazit darf man schreiben - Philips lässt keine Wünsche übrig (sehr praktisch finde ich die Erinnerungsfunktion für kommende Sendungen), aber durch die Trägheit wird eine enorme Portion Fernseh-Vergnügen genommen - und das ist schließlich bei eine Fernseher das Hauptargument. Da ich derzeit noch über keinen 3D-fähigen Film verfüge, wird das Update darüber in den kommenden Tagen nachgereicht. Philips liefert dazu übrigens vier Brillen mit.

UPDATE 16.12.12

Möchte man für wenig Geld einzig und alleine den Effekt eines 3D Films ausprobieren, dann empfehle ich "Sammys Abenteuer - Die Suche nach der geheimen Passage" mit seinen atemberaubenden 3D-Effekten. Mit dem passenden Fernsehgerät und einer Sitzgelegenheit bin ich den ersten Minuten nur staunend davor gesessen. Mit den beiliegenden Brillen und der Full HD Auflösung des Philips, erlebt man hier visuelle Effekte der Spitzenklasse. Das Bild ist gestochen scharf und wenn man dann noch 1,50m an den Fernseher heranrückt, schwimmt die kleine Schildkröte in manchen Szenen direkt vor der eigenen Brille herum. Zum greifen nahe. Ein echter Ankommer und nachhaltiger Vorführeffekt. Ich möchte zwar meiner Bewertung deshalb keinen weiteren Stern hinzufügen, da es natürlich in erster Linie dem Film zu verdanken ist, aber zumindest sollte es nochmals einen Einblick darüber geben, dass der Philips in gewissen Momenten auch durchaus auf ganzer Linie überzeugen kann.

Für weitere Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Ansonsten hoffe ich, meine persönlichen Erfahrungen haben dem ein oder anderen bei seiner Kaufentscheidung weitergeholfen.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 1, 2013 2:36 PM MEST


TFA 60.1013.01 PUSH Elektronischer Wecker
TFA 60.1013.01 PUSH Elektronischer Wecker
Preis: EUR 17,24

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein geräuschVOLLES Sweep-Uhrwerk, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich weiß nicht ob es Einzelfälle sind, oder direkt ein flächendeckender Produktionsfehler - aber im stehenden Modus, also wenn die 12 oben steht, dann gibt der Wecker ein ziemlich nervtötendes Geräusch von sich. Es ist schwer zu beschreiben, aber für mich klingt es wie eine Raupe auf Wanderschaft. Das Geräusch ist im ganzen Raum zu hören und das merkwürdige daran ist, sobald der Wecker auf den Kopf gestellt wird, auf die Seite, auf die Unterseite und mit der 6 nach oben - das Geräusch ist plötzlich verschwunden. Das ist ein kritischer Punkt, weshalb es Abzüge geben muss. "geräuschloses Sweep-Uhrwerk" als Produktmerkmal ist somit eigentlich eine glatte Fehlbeschreibung. Ein anderer ist die permanente Nachstellung der Uhrzeit. Alle zwei Tage hinkt der Wecker gute drei Minuten nach. Das darf nun schon gar nicht sein.

Nun hab ich Ihn, ich kann damit leben, weil es bei mir auch nicht auf die Minute genau in der Früh klingeln muss und er sich simpel nachkorrigieren lässt, aber da hätte ich wohl besser auf so manch andere Bewertung hier hören sollen. Achja: tatsächlich sieht das Teil ganz schick aus und leuchtet nett im Dunkeln nachdem man die Strahler ins Licht gehalten hat...


Sony Xperia miro Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android 4.0) schwarz
Sony Xperia miro Smartphone (8,9 cm (3,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android 4.0) schwarz
Preis: EUR 128,79

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kleines und schickes Smartphone mit Schwächen im Musikbereich, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um meine Beweggründe für den Kauf des Sony Xperia Miro besser zu verstehen, möchte ich dazu ein paar Sätze darüber schreiben. Ich hatte bis vor drei Wochen das Sony Ericsson W890i und war eigentlich voll und ganz damit zufrieden. Aber im Laufe der letzten Jahre hat sich eben doch so einiges verändert und da ich sehr gerne und sehr viel Musik höre, bei einem Musikstreamingdienst angemeldet bin, und diesen auch gerne mobil verwenden wollte, gab es nun kaum noch sinnvolle Alternativen. Gute MP3 Player entsprechen schon lange nicht mehr dem Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber eines Smartphones (wenn man die zusätzlichen Faktoren wie Telefonieren bedenkt) und so wendete ich meinen Blick also auf die Telefone mit berührungsempfindlichen Bildschirmen. Wie man womöglich schon sehen kann - ich war nicht unbedingt von diesem Gedanken angetan.

Aber man soll sich der neuen Technik ja nicht verschließen, außer es soll bewusst der Anschluss vermauert werden. Meine Kriterien waren erstmal ein günstiger Preis, es sollte nicht globig sein und dennoch ein Android Betriebssystem besitzen. Nach vielen Vergleichen, Tests und Meinungen hier bei Amazon kam ich zu dem Entschluss, dass bereits bekannte (und bewährte) Smartphones nicht meinen Geschmack ansprechen und so ging ich weiter zur Sony Website und klickte mich dort durch die große Palette der neuen Xperia Smartphones. Optisch ein echtes Schmankerl, hatte ich nur noch so meine Probleme mit der Größe und den Preisen. Bis ich das kleine Miro entdeckte. Fabelhaft dachte ich mir - genau so könnte ich mir (in erster Linie) einen MP3 Player Ersatz vorstellen. Leider gab es zu dem Zeitpunkt noch keine Tests und auch bei Amazon standen keine Rezensionen zur Verfügung. Nachdem ich immer erst lese und vergleiche - war es ein direkter Kauf ins Ungewisse.

Aber was soll ich schreiben - dieses Smartphone erfüllt bisher alle meine Wünsche. Ich möchte jetzt nicht erklären, warum dieses Telefon gegenüber teuren Modellen keine Chance hat - das denke ich erübrigt sich sowieso von alleine. Es ist ein wunderbares Zweitgerät, oder auch Ersatzgerät, welches bis zum heutigen Tage anstandslos funktioniert. Aber genug der allgemeinen Worte. Über das Betriebssystem muss auch nicht viel geschrieben werden, ich komme super damit zurecht (mein erstes) und deshalb ein paar Punkte zur Ausstattung und zur Handhabung. Was mir damals als erstes aufgefallen ist, war die Tatsache, dass die Weckfunktion NICHT bei ausgeschaltetem Smartphone funktioniert. Das war schon enttäuschend, auch weil das sogar mein altes W890i beherrschte. Das eingeschaltete Telefon neben meinem Kopf die ganze Nacht wollte ich dann eben auch nicht. Da brachte ein Wecker die nötige Abhilfe.

Am darauffolgenden Tag startete meine mobile Datenflat und ich surfte mich ein wenig durch den Google Play Store, holte mir ein paar Apps und kostenlose Spiele, besuchte Webseiten und chattete ein wenig in Facebook. Es funktionierte alles reibungslos, ruckelfrei und warten musste ich mit dem Seitenaufbau auch nicht allzulange. Besonders gerne verwende ich aktuell daheim via W-LAN den Musikstreamingdienst von Simfy und weil ich nun unterwegs meine Speicherkarte mit Musik volllade - wurde die Datenflat auch wieder gekündigt. Der Touchscreen macht für mich nur gelegentlich Probleme, meistens dann, wenn ich eine App am Rande des Bildschirms öffnen möchte. Dazu benötigt es leider einen präzisen Druck mit dem Finger, da man sich sonst ziemlich rasch auf der nächsten Seite befindet. Eine minimale Ungenauigkeit reicht bereits aus. Die Akkulaufzeit hat mich dagegen wirklich positiv überrascht. Denn nutzt man das Miro rein zum Telefonieren, SMS schreiben und gelegentlich zum surfen via W-LAn (Simfy, Google Mail etc.), dann komme ich damit rund vier Tage problemlos aus.

Ein vollständiges Aufladen dauert bei mir gute zwei Stunden und wer wie ich Wert auf Flexibiltät legt - das Miro lässt sich überall aufladen, also ebenfalls an Laptops - des Weiteren lässt sich der Akku austauschen wenn er mal defekt sein sollte. Mittlerweile eine echte Seltenheit und wahrscheinlich liegt es am niedrigen Preissegment, weshalb Sony die Schranken lockerte. Insgesamt also durchgängig empfehlenswert und ich hoffe lediglich, dass sich noch ein wenig in der Klangqualität tut. Die Stufen der Lautstärke sind viel zu grobkörnig und leider ist ein permanentes Rauschen zwischen den Songs zu hören. So etwas ist man von Sony eigentlich nicht gewohnt. Aber ansonsten kann es nur jedem empfehlen, der ein kleines, schickes und tadellos funktionierendes Smartphone mit aktuellen Android-Betriebssystem sein eigen nennen möchte.


Knorr Snack Bar Nudeln in Rahm-Sauce mit Schnittlauch, 8er-Pack (8 x 69 g)
Knorr Snack Bar Nudeln in Rahm-Sauce mit Schnittlauch, 8er-Pack (8 x 69 g)
Preis: EUR 9,52

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Snack für zwischendurch - ganiert mit ein paar unfreiwilligen Knusprigkeiten, 20. November 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Man steht ja meist vor den Regalen im Supermarkt und ist überfordert aufgrund der scheinbar unendlichen Auswahl an Produkten. Ich finde das meist schrecklich und gehöre eher zu den Menschen, die dann lieber bewährtes und einfaches kaufen. Wenn ich dann hin und wieder im Bereich der 5 Minuten Terrinen vorbeikomme, fällt einem hier die Entscheidung relativ einfach, denn es gibt eigentlich nur zwei namhafte Hersteller: Maggi und Knorr. Der Geschmack bleibt hier unberührt, das ist natürlich jedem seine eigene Entscheidung, aber zumindest sprechen Preis und Gewicht in diesem Fall eine klare Sprache. Die Knorr SnackBar kostest beispielweise knappe 95 Cent bei 69g Gewicht, während Maggi bei seiner 5 Minuten Terrine mit 1 Euro und 61g pro Becher weniger für den Preis bietet.

Das Prinzip nach dem Öffnen ist natürlich bei Beiden dasselbe. Wasser zum Kochen bringen, anschließend bis zur markierten Linie im Becher auffüllen und während den 5 Minuten Wartezeit mehrmals mit dem Löffel umrühren. Nun hat sich dort allerdings im direkten Vergleich herausgestellt, dass (trotz mehrmaligen Versuchen), es speziell bei Knorr (Nudeln in Rahmsauce mit Schnittlauch) immer ein paar Nudeln gab die nicht weich werden wollten. Diese schmeckten zudem besonders salzig und trübten den ansonsten positiven Gesamteindruck. Bei Maggi sind mir bisweilen solche Dinge (zugegeben, Kleinigkeiten) bisher nicht aufgefallen. Deshalb auch einen Stern Abzug von mir. Ansonsten ist die SnackBar für den Hunger zwischendurch ohne Frage Ihr Geld und Ihren Geschmack wert.


Sony NEX-5RKB kompakte Systemkamera (16 Megapixel,  7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full-HD, WiFi) inkl. SEL 18-55mm Zoom-Objektiv schwarz
Sony NEX-5RKB kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, Full-HD, WiFi) inkl. SEL 18-55mm Zoom-Objektiv schwarz

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine bravouröse Weiterentwicklung gegenüber den Vorgänger-Modellen, 10. November 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mit der Anschaffung des neuen Modells NEX-5R von Sony war natürlich erstmal die Überlegung da, ob es überhaupt lohnenswert erscheint, sich neben der DSC-RX100 wieder eine Systemkamera anzuschaffen. Aber da ich im letzten Jahr noch im zufriedenen Besitz einer Sony NEX-C3 war, wollte ich den Schritt wagen und entschied mich dieses Mal auch gleich für das nächst höhere Modell in dieser Preisklasse. Was mir allerdings direkt nach dem entpacken negativ aufgefallen ist, war das etwas minder wirkende Gehäuse der neuen NEX-5RKB. Schwarzes Plastik und eine kaum wahrnehmbare rutschfeste Anbringung für den rechten Daumen trübten meine anfängliche Freude über dieses neue Modell. Sony reduzierte das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell um gute 100g und hinterlässt leider auch einen getrübten Eindruck gegenüber der Optik zurück. Über das Objektiv muss an dieser Stelle nicht viel geschrieben werden, es bietet gewohnte Qualität (technisch, optisch ein echter Hingucker), liegt der Systemkamera bei und rückt zugleich das Gehäuse noch weiter in den Schatten. Schade darum.

Aber weil man ja damit in erster Linie fotografieren soll, spielt unabhängig davon die Handhabung eine entscheidende Rolle. Gegenüber den damaligen Modellen ist kaum etwas daran verändert worden - warum auch - die Kamera liegt perfekt in der Hand, wahlweise auch praktisch in der Jackentasche. Auch die Anordnung der Knöpfe wurde größtenteils beibehalten und lediglich um einige nützliche Features erweitert: So kann man zum Beispiel durch den obigen Drehregler unter anderem direkt Blendenwert und Verschlusszeit einstellen, oder durch die drei namenlosen Softkeys (rechts neben dem Bildschirm) je nach Kontext verschiedene Funktionen auswählen. Zum Beispiel besteht dadurch die Möglichkeit, Bildeffekte, den Blitzmodus, MF Unterstützung, direkte Wiedergabe auf Smartphone (durch eine passende App) auf einen dieser Softkeys abzuspeichern. Im Grunde ähnlich wie eine Fn-Taste. Ebenfalls ein praktischer Effekt (wenngleich ich bisher noch keine Situation dafür fand) ist sicherlich für viele der um 180° drehbare LCD-Touchscreen. In den Einstellungen gibt es übrigens die Möglichkeit, mit dem selbstauslöser Poträit festzulegen, ob automatisch ein Foto aufgenommen werden soll, wenn dieser um etwa 180° Grad nach oben gedreht wird.

Was mich in Bezug auf den Bildschirm wirklich begeistern konnte, ist der neue Touchscreen-Modus. Vielseitig einsetzbar, stellt sich der Fokus automatisch nach dem Fingertipp scharf und nimmt ein Foto auf. Ebenfalls lassen sich dadurch die einzelnen Menüpunkte antippen und man kann gemütlich durch die Einstellungen scrollen. Doch dürfen keine Vergleiche zu den Smartphones gezogen werden. Denn im direkten Vergleich reagiert der Bildschirm ein wenig zögerlich, doch gegenüber der letzten Modellreihe ist das natürlich eine hervorragende Integrierung und zugleich hat sich dabei wohl Sony gedacht - machen wir das Menü kompakter. Und das bezieht sich nun auf fehlende Registerkarten bzw. aufgeteilte Kategorien in den Einstellungen. Es wurde einfach alles in eine Spalte geschoben und die gilt es dann von oben nach unten durch zu "wischen" (wahlweise mit Einstellrad, Einstellwahlrad) um den gewünschten Punkt zu erreichen. Die Menüführung ist trotzdem eine Verbesserung. Auch weil man nun direkt über die mittlere Taste des Einstellrades in den Aufnahmemodus gelangt. Die Einstellungen an sich bleiben nun halt eine Sache der Gewohnheit - leider speichert die Kamera nicht die zuletzt getätigte Einstellung und springt jedes Mal zurück auf die MF-Hilfszeit. Warum auch immer.

In den Einstellungen selbst gibt es ein paar neue recht interessante Funktionen, unter anderem lässt sich manuell einstellen, ob der vordere Schlitzverschluss verwendet werden soll. In erster Linie sorgt diese Einstellung für eine verkürzte Verzögerung zwischen den Verschlussauslösungen. Ist dieser eingeschaltet, passiert eigentlich nichts anderes, als dass der "erste Schließer" elektronisch funktioniert und bei "Aus" konventionell mechanisch das Bild aufgenommen wird. Wer seine Kamera schonen möchte (insbesondere den mechanischen Verluss), sollte an dieser Einstellung nur selten etwas verändern. Des Weiteren bietet die NEX-5R mit integriertem Wi-Fi eine (theoretisch) praktische Möglichkeit, Bilder direkt auf dem Smartphone zu betrachten, oder dieses direkt als Fernbedienung für Selbstauslöser zu benutzen. Nachdem in Google Play derzeit die meisten Bewertungen mit einem Stern abgegeben wurden, wollte ich es mit meinem Sony Xperia einmal selbst drauf angekommen lassen:

Kamera ein. Dienstkonto auf der Anwendungs-Download-Website erstellt. App heruntergeladen, ebenso auf meinem Smartphone. Wi-Fi aktiviert und der Zugangspunkt wurde nach wenigen Sekunden gefunden - jedoch nicht mein Smartphone. Mehrere Versuche scheiterten und sorgten für eine mittlere Enttäuschung. Es ist schließlich nicht ein netter unscheinbarer Zusatz, sondern eines in den Mittepunkt gerücktes Werbeelement von Sony. Und dann das. Aber was soll man machen. Kümmert man sich eben in der Zwischenzeit um die Bildqualität der NEX-5R. Denn ebenfalls von Interesse ist es natürlich, herauszufinden, inwieweit diese wahnwitzige Behauptung aufgehen kann, dass die Systemkamera gute Qualität bis in den ISO 25.600 Bereich leistet. Ein kurzer Test hat gezeigt, bis ISO 1600 ist die Bildqualität tadelos und jeder Kritik erhaben. Ab ISO 3200 setzt ein leichtes Bildrauschen ein und ab ISO 6400 gesellt sich dazu eine feinkörnige Struktur, die in den oberen Bereichen die Bilder ziemlich verunstaltet. Aber das ist irgendwo auch nachvollziehbar und keine negative Überraschung. Ungewöhnlich war dagegen, dass bei allen Werten die Farbsättiung äußerst lebendig und kräftig erschien.

Was ich persönlich immer gerne mache, ist der Vergleich zwischen normalen JPEG-Dateien und Dateien RAW-Format. Bei der NEX-5R zeigt sich die automatisierte Verarbeitung nur geringfügig eine bessere Qualität. Aber dafür lassen sich ja RAW-Dateien beliebig nacharbeiten und damit kann auch manch fehlende Detailtiefe in den Schattenbereichen nachgebessert werden. Vom Einschalten bis zum Auslösen des ersten Bildes vergehen übrigens vier Sekunden, das anschließend Bild (mit und ohne Blitz) löst nach einer gefühlten Sekunde aus. Ansonsten heißt es schlussendlich einfach selbst viel herumprobieren, dass beiliegende PDF Handbuch umfasst 250 Seiten und so kommen wir zum vorletzten Punkt, nämlich der Akkuleistung: Knappe 40 Bilder konnte ich bei ausgeschalteten Blitz und ohne Zoomfunktion am Objektiv zählen, bis 1% der Akkuleistung abgezogen wurde. Es reduziert sich dementsprechend stark, wenn man die beiden Dinge (Blitz, Objektiv) bei jedem Bild im Einsatz hat. So ist dieser schnell am Ende und ein zweiter Akku wird zur Pflichtsache.

Dazu besorgt man sich am Besten noch ein externes Ladegerät, da dieses Mal auf seiten von Sony darauf verzichtet wurde. Bei den Modellen aus dem letzten Jahr lagen diese noch dem Zubehör bei. Aber wie gesagt, ich vermute das generell Kosten bei dieser Serie eingespart wurden. Das spiegelt sich in meinen Augen im billig-wirkenden Plastik-Gehäuse wieder (immer im Vergleich zu den Modellen von 2011) und dem fehlenden externen Ladegerät - deshalb auch nur vier Sterne von mir. Es ist leider am Ende unmöglich, alles was ich an Funktionen die letzten Wochen ausprobiert habe, in dieser Rezension unterzubringen - auf die Videofunktion bin ich dagegen bewusst nicht eingegangen - weil es für mich einfach nur eine sehr kleine Nebenrolle spielt. Wer vernünftige Videoaufnahmen machen möchte, der schaut sich sowieso nach einem Camcorder um. Wer selbst noch expliziet etwas wissen möchte, dem will ich gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten über die Kommentare weiterzuhelfen :)
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 26, 2012 7:56 PM CET


Philips Living Colors Iris, Energiesparende LED-Technologie mit 10 Watt, 16 Millionen Farben, mit Fernbedienung, klar 7099960PH
Philips Living Colors Iris, Energiesparende LED-Technologie mit 10 Watt, 16 Millionen Farben, mit Fernbedienung, klar 7099960PH
Preis: EUR 78,00

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein teurer Blickfang für die eigene Wohnung, 7. November 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mittlerweile verbindet man diese bezaubernden Farben eigentlich ohne Umwege mit Philips. Zumindest ich denke dabei jedes Mal direkt an das schicke Ambilight in den LED-Fernsehern und zusammen ergibt das natürlich ein äußerst stimmungsvolles Ambiente. "Bringen Sie mit Licht Farbe in Ihre Umgebung", heißt es dort auf der offiziellen Seite und bereits nach dem ersten Kontakt mit der Steckdose erfolgt der automatische Farbwechselmodus - danach darf man selbst Hand an die Fernbedienung anlegen (Batterien liegen bei) und mit leisen Klack-Geräuschen hat man auch ziemlich schnell die ersten 360° Grad durch. Wie die meisten, hab ich auch in den ersten Minuten das Rädchen rotieren lassen bis ich wieder den farblichen Ausgangspunkt erreicht habe. Die Farben sind ohne Übertreibungen traumhaft schön anzusehen und machen zu Beginn regelrecht süchtig.

Anschließend wurde doch ein Blick auf die beiliegende Bedienungsanleitung geworfen, die praktischerweise (wie sich Philips wohl gedacht hat) nur in Bilderform beiliegt. Nun gut. Es ist verständlich und sicherlich auch keine Wissenschaft. Mit der Fernbedienung lassen sich schließlich nicht nur die Farben nach Belieben auswählen, sondern es gibt eine Dimmfunktion und auch die Farbintensität erfüllt jeden erdenklichen Wunsch. Pastelltöne in all Ihren Variationen. Aber die ganze Sache hatte, nachdem sich diese erwähnten Minuten legten, auch so einige Nachteile. Zum Beispiel die Sache mit dem drehbaren Rädchen in der Mitte dieser runden Fernbedienung. Wenn man auf der Suche nach dem richtigen Stimmungston ist - kann das mitunter eine langwierige Geschichte sein - hier hätte Philips noch etwas Erleichtung schaffen können. Warum nicht einfach die gewünchte Grundfarbe durch einen festen Druck nach unten aktivieren - anschließend bedient man sich an der Farbvielfalt und bestimmt welchen (z.B.) Grünton man denn gerne hätte.

Ansonsten besteht die Fernbedienung aus Plastik und erinnert mich ebenfalls an die der LED-Fernseher. Die (Plastik-) Leuchtkugel selbst strahlt ungeheuerlich kräftig mit 210 Lumen und auch deshalb eignet sich ein direkter Blick in das Leuchtfeld nicht. Es blendet schon sehr und die bedachte Überlegung nach dem perfekten Platz ist durchaus gerechtfertigt. Was mich eigentlich direkt zu Beginn nervte, war diese dümmliche Aussage: "Wählen Sie Ihre bevorzugte Farbe aus den 16 Millionen verschiedenen Farboptionen aus." Wer glaubt das denn? Es würde schlussendlich nur funktionieren, wenn das Farbrad selbst 16 Millionen Rasterchen hätte. Nun gut. Ebenfalls ein Kritikpunkt ist der automatische Farbwechselmodus - der hat mich verrückt gemacht. Und schlussendlich ist die Philips Living Colors Iris mit Ihrem Preis eine Anschaffung, die man wohl nur tätigt, wenn sonst nichts ansteht. Als teures Geschenk kommt es dagegen sicherlich bei jedem gut an.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2012 1:28 PM CET


TP-Link TL-WDR3600 N600 WLAN Dual Band Gigabit Router (600 Mbit/s, 2x USB 2.0)
TP-Link TL-WDR3600 N600 WLAN Dual Band Gigabit Router (600 Mbit/s, 2x USB 2.0)
Preis: EUR 44,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Normalverbraucher ein geeigneter Router., 21. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Im Juli 2012 veröffentlichte der Hersteller für Netzwerkprodukte im Privaten- wie auch im geschäftlichen Bereich den neuen Dual Band Gigabit Wireless TP-LINK TL-WDR3600 N600. Der Router verfügt über eine Leistung von bis zu 300Mbps bei 2.4GHz und 5GHz Band. Die Werte sprechen für sich, der Nutzer erlebt damit ein angenehmes Multimedia-Erlebnis mit drahtloser High-Qualität. Der Router leistet ebenfalls hervorragende Arbeit im Bereich der Datenübertragung und bietet bei mir über die letzten Wochen eine leistungsstarke Datenverarbeitung ohne Ausfälle.

Mit den beiden USB-Ports auf der Rückseite des Routers können USB-Speichergeräte, wie digitale Kameras und Drucker, verbunden werden. Die Vielfalt ist damit absolut gegeben, das Design ist ansehnlich und im inneren des Gehäuses bietet der Router über ein kabelgebundenes Netzwerk unglaubliche Geschwindigkeiten, die sich natürlich bestens für Online-Gaming und das Streamen von HD-Multimedia anbietet. Doch nun zu einem Abzug: mein Samsung Drucker wird nicht erkannt und auch IPV6 funktioniert nicht. Beides Dinge von denen man eigentlich nicht glauben würde, dass sie nicht gehen. Aber so ist es. Und deshalb würde ich auch bei meinem zweiten Router auf diese Details besser achten. Ansonsten ist das Gerät ohne nennenswerte Nachteile gesegnet und für den Normalverbraucher, wie ich es schlussendlich auch einer bin, ein zufriedenstellendes Produkt mit dem man sicherlich leben kann.


Samsung NX210 Kompakte Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) AMOLED-Display, Full HD, Panorama, bildstabilisiert) inkl. 18-55mm F3.5-5.6 OIS III (Metal Mount) Objektiv
Samsung NX210 Kompakte Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) AMOLED-Display, Full HD, Panorama, bildstabilisiert) inkl. 18-55mm F3.5-5.6 OIS III (Metal Mount) Objektiv
Wird angeboten von Exclusive Sales
Preis: EUR 339,00

11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Testbericht zu der Samsung NX210 Systemkamera, 13. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Im Grunde ging es eigentlich die letzten Jahre so, dass ich gegenüber neuen Produkten von Samsung eher skeptisch war. Die Ausfallquote des größten südkoreanischen Mischkonzerns war mir einfach zu hoch. Das Prinzip dahinter jedoch unmissverständlich. In jedem elektronischen Bereich mitwirken und dabei möglichst günstig einsteigen. Man will die Preise bestimmen und wenn man es sich einmal so ansieht, der Gedanke funktioniert. Samsung setzt das Ganze sehr überzeugend in die Realität um und auch die Qualität Ihrer Produkte ist merklich gestiegen. Man blicke nur auf die Smartphones und Fernseher. Im Bereich der Fotografie scheint mir der Hersteller allerdings eher unscheinbar. Nikon, Canon, Sony und Panasonic sind hier die beliebtesten Marken und das ist auch kein Wunder. Der Käufer wird nur in Ausnahmefällen wirklich enttäuscht.

Nun ist seit einigen Monaten die neue Samsung NX210 Systemkamera auf dem deutschen Markt erhältlich und die Beliebtheit - sie hält sich dabei deutlich in Grenzen. Dabei ist das auf den ersten Blick unbegründet und wohl lediglich das simple Ergebnis aufkeimender Unsicherheit. Man vertraut den etablierten Marken in diesem Bereich. Samsung dagegen versucht es einmal mehr über den Preis und wenn man über dieses käufliche Paket (Kamera + Objektiv) blickt, dann wird es interessant. Denn das Zubehör ist ebenfalls erschwinglich und verzichtet auf etwaige Zuschläge für den Herstellernamen. Doch zurück an den Anfang. Bereits der erste Kontakt hinterlässt einen positiven Gesamteindruck. In den Händen liegt ein klassisches Metall-Design mit klaren Formen und einer wertigen Griffigkeit auf der rechten Vorderseite der Kamera. Direkt minimalistisch, wenn man sich diesen geschickt platzierten blauen Ring am Objektiv ansieht (die einzige Farbe und somit unmittelbarer Blickfang).

Insgesamt ist die NX210 damit ziemlich kompakt ausgefallen, für eine Systemkamera zudem leicht im Gewicht und mit dem richtigen Objektiv auch für jede Jackentasche geeignet. Bei den Anschlüssen muss man auch keine Abstriche hinnehmen und so gibt es neben HDMI auch den praktischen Mini-USB Anschluss. Der Vollständigkeit halber sollen auch die Halterungen für den Umhängegurt und die Öffnung für den externen Blitz erwähnt sein. Auch bei der Software bietet Samsung ausreichend Material: Intelli-Studio 3.0, Samsung RAW Converter 4, PC Auto Backup, Adobe Reader. Natürlich gibt es hier auch einiges umsonst im Netz, doch speziell der RAW Converter ist ein nettes und auch hochwertiges Geschenk. Das ist eben auch die andere Seite von Samsung: verzichten muss man bei diesem Hersteller generell auf nur sehr wenig. Dementsprechend ist auch der gängige Standard im Gehäuse enthalten und dürfte Umsteiger von Digital.- auf Systemkameras erstmal erschlagen.

Eine Selbstbeschäftigung über mehrere Stunden ist Voraussetzung um grundlegende Dinge zu verstehen. Auch wenn es banal klingen mag, doch für mich war damals (Sony NEX-3) das laute Geräusch beim Auslösen die erste gravierende Umstellung. Es handelt sich dabei um den Schlitzverschluss, der sich beim Auslösen bemerkbar macht und nur deshalb verbaut wird, weil ansonsten in jedes Wechselobjektiv ein Zentralverschluss integriert werden müsste. Dieser Umstand würde schlussendlich einige Nachteile mit sich führen. Ansonsten kennt man vieles aus dem Bereich der hochpreisigen Digitalkameras. Zum Beispiel das beladene Wählrad für die einzelnen Aufnahmemodi, welches Samsung um einige Punkte erweitert hat. Für den Anfang bietet sich hier der "Smart Auto-Modus" an, der selbstständig die Umgebungsbedingungen anpasst und sich besonders für die schnellen Schnappschüsse eignet.

Wer gerne selbst ein wenig herumprobieren möchte, wird mit "P", "A", "S" und "M" seine Zeit füllen. Ansonsten ist auch der "Blendenprioritätsmodus" eine feine Sache, in dem sich ein paar ganz nette Effekte tummeln (z.B. Fischauge, Skizze, Miniatur etc.). Der "Szenemodus" dürfte jedem bekannt sein, dieser bietet gewohnte Unterhaltung und so begegnen wir den letzten Einstellungen, nämlich "Videomodus" und "WI-FI". Über den Videomodus möchte ich mich an dieser Stelle nicht groß auslassen - er funktioniert, er verwendet das Format MP4 (H.264) und begrenzt die maximale Länge auf 25 Minuten bei 30 oder 24 Bildern/s. Wie bei allen Kameras ist es eine nette Zugabe, wer ernsthaft Videos drehen möchte, sollte sich sowieso einen Camcorder zulegen. Die primären Interessen liegen bei der Samsung NX210 schließlich auch im Bereich der Fotografie.

Wer bereits die NX200 hatte, wird bekanntes erkennen: Die technischen Daten des Aufnahmesensors der Samsung NX210 sind identisch und bewegen sich auf einem APS-C-Sensor. Der ISO-Bereich geht von ISO 100 bis unglaubliche ISO 12.800. Natürlich ein Witz der Marketing-Abteilung von Samsung. Ab ISO 1.600 werden geringe Detailverluste sichtbar, doch für normale Aufnahmen absolut nicht erkennbar. Natürlich hat die Qualität der Bilder viel mit dem aufgesetzten Objektiv zu tun - aber Samsung bietet ja dort eine umfangreiche Auswahl guter Möglichkeiten. Ansonsten ist man beeindruckt von der Arbeit während eines Bilders. Die NX210 leistet sich hier keine Pause und besonders deutlich wird das mit Blick auf eines der RAW-Bilder, in denen keinerlei Korrekturen auf seiten der Kamera vorgenommen werden.

Ebenfalls nicht ganz unwichtig ist der Blitz. Samsung hat im Lieferumfang den kleinen externen Blitz SEF8A beilegt, mit 28mm Weitwinkel und der Leitzahl 8 (ISO 100). Im Vergleich: die teuerste Variante (SEF20A) bietet die Leitzahl 20. Aber das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Die mitgelieferte Ausstattung bietet alles für wunderschöne Bilder, Effekte und liefert ganz nebenbei noch die Möglichkeit 3D-Fotos aufzunehmen. Natürlich benötigt man dazu auch einen 3D-fähigen Fernseher samt 3D-Brille. Also eine Option, die nur sehr wenige nutzen werden. Ein Nachtrag dazu wird in den kommenden Wochen an unten stehender Stelle folgen. Was gibt es sonst noch zu berichten? Der AF-Modus teilt sich auf in Einzelbild, Kontinuierlich und manuell.

Der AF-Bereich bietet die Auswahl (um z.B. durch Unschärfe das Motiv deutlicher hervorzuheben), Multi AF dient der Landschaftsaufnahme und mit der Gesichtserkennung lassen sich bis zu 10 Personen einstellen. Und weil man sich auch immer gerne zusammen mit einem Freund/Freundin fotografiert - darf das Selbstportrait nicht fehlen. Hier folgt ein Hinweiston der Kamera, wenn sich die Gesichter in der Bildmitte befinden. Eine Lächelerkennung ist dagegen nicht vorhanden. Gut gelöst wurde die Menüführung mit Hinweisen zu jeder Einstellung, wenngleich die Möglichkeit des automatischen Drehens im Vertikalformat aufgenommener Bilder bei mir nicht funktioniert. Nun gut. Vielleicht hilft das neue Firmware-Update da weiter. Aber wie man sehen kann ist die Vielfalt bei der Samsung NX210 für die ersten Wochen grenzenlos.

Sicherlich könnte man noch so einiges mehr darüber schreiben, doch der wesentliche Punkt bleibt wohl am Ende immer die Bildqualität. Und diese kann überzeugen und liefert durchgehend gute Ergebnisse. Zwar muss man ein wenig bei RAW-Aufnahmen warten, dafür schafft die NX210 Ihre JPEG-Serienaufnahmen bei hoher Qualität 8/s mit bis zu 11 Aufnahmen und auch die Idee mit dem Selbstauslöser, diesen manuell zwischen 2-30 s einzustellen, bleibt ein gelungenes Detail unter vielen Weiteren. Samsung konnte mich damit überzeugen, GPS (Geotagging) ist noch vorhanden, und mit einer befriedigenden Akkulebensdauer von rund 150 Minuten hat man damit auch lange seine Freude. Ansonsten kann man sich ja einen zweiten Akku leisten - ein externes Ladegerät ist bereits im Lieferumfang enthalten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 5, 2012 4:20 PM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20