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Der unbekannte Rezensent (Hamburg)

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Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 8,90

32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur schnöder Aufguss?, 10. März 2005
Wieder einmal können wir in die Kampfstiefel von Sam Fisher steigen. Erneut gilt es, die höchst geheimen Aufträge mit der Hilfe von technischen Geräten zu erfüllen, die dieses Mal noch ausgefeilter sind.
Das Spiel weiß erneut zu überzeugen. Endlich (!) kommt es auf DVD, das unsägliche CD-Wechseln wie bei dem Vorgänger während der Installation gehört endlich der Vergangenheit an. Dass eine DVD auch den Raubkopier-Fluss etwas einzuschränken vermag, hat offenbar auch beigetragen.
Genug von solchen Rahmenbedingungen, wir wollen über das Agentenspiel sprechen. Splinter Cell 3 ist ein routinierter Ableger der Serie, der in einigen Punkten Verbesserungen anmelden kann, aber auch ein paar Rückschritte zeigt. Zuerst, wie es sich für ein Spiel des Jahres 2005 gehört, ist die Grafik ein Hochgenuß. Die flüssige Animation gehört zum Besten, was es im Spielebereich gibt, die Texturen und Shader auf neuestem Stand. Wie immer sehe ich davon aber zu wenig, da ich spielgerecht die coole 3-Leuchten-Nachtsichtbrille aufhabe und somit von der ganzen Pracht zu wenig mitbekomme. Grisseliges graugrün sorgt wie immer für Durchblick in der Nacht, ist aber nicht eben schön anzusehen. Wer die Nachtsicht abschaltet, hat mehr von der wirklich schönen Grafik, kann aber manchmal in den dunklen Gebieten nicht alle Details wahrnehmen. Dieses Dilemma besteht seit dem ersten Teil.
Aus diesem Grund haben die Designer wohl auch vermehrt darauf geachtet, dass Sam nicht mehr ausschließlich in finsteren Ecken umher streift, sondern auch mehr "ins Licht der Öffentlichkeit" tritt. War dies früher noch ein sicherer Garant für den Exitus oder das Versagen der Mission, so ist jetzt genau dies eingeplant. Sam, der ehemals "Unsichtbare" verkommt im dritten Teil der Serie mehr und mehr zu einem Killer, was mir persönlich unangenehm ist. Gerade der erste und zweite Teil lebten in den meisten Missionen davon, dass die schallgedämpften Pistolen und Gewehre eben nicht gegen Personen, sondern mehr gegen Lichtquellen eingesetzt werden sollten. Diese Maxime wurde auch schon im zweiten Teil aufgeweicht, der hatte für meinen Geschmack auch schon zu viele Situationen, wo eher der Triggerfinger gefragt war und nicht das Köpfchen.
Verstärkt wird dieses Gefühl durch die neuen "Features". In Teil 1 und 2 durfte ich noch guten Gewissens die Gegner ohnmächtig schlagen oder mit einem Ringgeschoss außer Gefecht setzen, doch ab jetzt lässt Sam es knacken, und zwar richtig. Über Kopf hängen, darf er die Halswirbel der Gegner über die Belastungsgrenze hinaus verdrehen. Und ja, das Messer. In den Screenshots und auch auf der Packung schon überstrapaziert, kommt es auch im Spiel zum Einsatz, wenn die Munition mal wieder knapp wird oder man sich besonders finster vorkommen und den Wachmann von hinten erdolchen möchte. Mein Fall ist das nicht mehr.
Mir ist bewusst, dass die Spieldesigner ja förmlich gezwungen werden, neue Spielinhalte einzubauen, noch "coolere" Features und Möglichkeiten einzustreuen, doch muss das sein? Mir geht das Schleichgefühl verloren, der Nervenkitzel, wenn ich eben unbewaffnet an gefährlichen Gegnern vorbei krieche. DAS ist für mich Splinter Cell. Ein-Mann-Armeen gibt es zuhauf.
Alle anderen Spielfeatures sind natürlich auf allerhöchstem Niveau, der Sound gibt glasklar die Umgebungsgeräusche wieder, Handling und Animation sind erstklassig.
Die Multiplayer-Optionen, eine der wichtigsten Neuerungen des zweiten Teils, sind auch angewachsen um den Koop-Modus. Wieder treten Spione gegen ARGUS-Wachen an, mit neuen Gadgets und noch mehr Herausforderungen.
Grafik: 5 von 5 Sternen
Sound: 5 von 5 Sternen
Atmosphäre: 3 von 5 Sternen
Fazit: Ein erstklassiges Agentenspiel, das sich allerdings immer mehr von den Wurzeln der Serie entfernt.


World of WarCraft
World of WarCraft
Wird angeboten von Rare-Games
Preis: EUR 69,95

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tod der Freizeit, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: World of WarCraft (Computerspiel)
Ich habe noch kein MMORPG gespielt. Und daher, glaube ich, bin ich Zielgruppe für WoW. In der Final beta erlebe ich gerade den "Tod der Freizeit". Ich will das einmal aus der Perspektive des bisherigen Offline-Spielers beschreiben.
Normalerweise starte ich ein Spiel und weiß, dass mich nun endliche 40 Stunden Spielzeit erwarten. Ein Tutorial ist dabei, ein Endgegner oder ein finales Spielziel. Wie beim Offline-Rollenspiel starte ich erst einmal mit der Wahl von Fraktion, Heldentyp und Geschlecht. Schnell ist mein Lieblingslook zusammengeklickt (später im Spiel bemerke ich, dass ich nicht der einzige bin, der den Look meines Helden mochte... Kleine Bitte an Blizzard: Bitte mehr Gestaltungs-Individualität durch mehr Farben, Formen, Tattoos usw.).
Zack stehe ich nach kurzer Ladezeit (ich vergleiche das einmal mit den Kaffeepausen bei Half-Life 2 zwischen den Levels...) in einer hübschen und stimmigen Schneelandschaft. Mein Zwerg fühlt sich hier wohl. Ich habe nun schon in ein paar Zeitschriften gelesen, dass die NSC mit den gelben Ausrufezeichen mir Aufträge verschaffen, also klicken wir die einmal an. Auftrag folgt auf Auftrag, flugs sind die ersten 10 Stufen in etwa genau der gleichen Zeit geschafft. Wölfchen gemetzelt, umhergelaufen, Landschaft erkundet. Alles ist so wunderbar leicht zugänglich, intuitiv und die Spielhilfen kommen immer genau an der richtigen Stelle. So entfällt das typische Tutorial und wird durch perfekte (!) In-Game Begleitung gelöst.
Jetzt zieht das Spiel langsam an, die ersten Gegner werden zu hart. Andere Spieler haben das gleiche Problem und schnell sind Zweckfreundschaften gebildet. Paladine "buffen" mich, ich schieß mit der Flinte aus der Entfernung, mein Bär greift die Gegner an - alles geht gut.
Das bedeutet nicht, dass das Spiel jetzt kinderleicht ist und ich durch die Levels hindurchmarschiere, als ob die Gegner mit einem Schlag erledigt wären - weit gefehlt. Die Herausforderung ist spürbar und nach dem ersten Onlinetod ist meine größte Sorge auch weg. Tod ist kein Schicksal im Spiel. Drei Möglichkeiten gibt es, dem Schnitter zu trotzen:
1) Der lange Marsch. Im schlimmsten Fall läuft man 10 Minuten als Geist durch eine schemenhafte, grau-weiße Welt. Der Körper wird an Ort und Stelle gelassen und ein großzügiger Radius ermöglicht das Wiederauferstehen in einigermaßen sicherer Entfernung von Gegnern. Ich besitzte 50% Health + Mana und kann gleich wieder weitermachen. Kein Schaden an Ausrüstung, kein Erfahrungspunkte-Verlust. Danke, Blizzard. Damit habt ihr es geschafft, auch Gelegenheitsspieler wie mich einzufangen und mir die Angst zu nehmen, nach 30 Stunden durch Unachtsamkeit alles wieder von vorne machen zu müssen.
2) Instant-Resurrection: Ein Paladin, Priester oder andere geeignete Spieler erwecken mich an Ort und Stelle. Schnell, unkompliziert und ansonsten ähnlich wie 1)
3) Falls mein Forscherdrang mich zu tief in eine Höhle geführt hat, ich dort unrettbar tief drin stecke und alleine nicht mehr heraus finde, dann kann ich mich direkt am Friedhof, wo mein Geist erscheint, wieder erwecken lassen. DAS kostet allerdings Geld. Nicht direkt, aber die Ausrüstung meines Charakter leidet und muss für teuer Geld repariert werden. Zudem werden die Charakterwerte für ca. 10 Minuten auf 75% der Ursprungswerte gesetzt, also ab in die nächste Taverne und etwas anderes machen.
Nach zwei langen Wochenende und praktisch allen freien Minuten der letzten Wochen ist mein Eifer ungebrochen. Wenn ich sehe, was ich in der Zeit erst von der Welt gesehen habe, dann weiß ich, dass ich locker 1 Jahr und durch Erweiterungen länger spielen werde. Und die Herausforderungen der späteren Level sind auch noch da:
- klassisches Equipmentoptimieren wie bei Diablo/Diablo 2. Höher, besser, weiter, stärker. Die Rüstungsspirale nimmt kein Ende.
- Talentoptimieren: Ab Stufe 10 bekommt mein Charakter Talentpunkte, mit denen er seine(n) Schwerpunkt(e) festlegen kann. Für einen Jäger z.B. Bestienherrschaft, Distanzkampf oder Nahkampf/Überleben. Da es rechnerisch nicht möglich ist, bei gegenwärtigen Maximallevel von 60 alles zu lernen (es sind halt nur 50 Punkte zum Verteilen da), muss ich mich entscheiden. Umlernen falsch gewählter Talente ist möglich, aber (zu) teuer.
- Gildenkämpfe, Bündnisse und High-Level Events (Tiers): Die höherstufigen Helden werden nach Berichten noch genug zu tun haben. Speziell organisierte Karten, die Battlegrounds und Kämpfe gegen übermächtige Gegner (wie der Drachen Onyxia oder der Feuergott Ragnaros...) sollen auch 40 Helden der Stufen 60+ fordern.
Die Grafik - oft diskutiert aber nach Video und Demo-Vergleichen gefällt sie mir gut. Seit WarCraft 3 bin ich an die eher comicartige und bewusst simple (und damit PC Ressourcen schonende!!!) Darstellung gewöhnt. Mir gefällt sie, es ist hübsch bunt, ein wenig kitschig aber eben nett als Spielwelt. Die Animationen sind flüssig und durchweg lustig.
Der Sound ist gut, eine stimmige, nach Karten festgelegte Musik erschallt und gibt jeder Region ihr typisches Flair. In den Ortschaften und Häusern wechselt die Musik. Ich finde es ganz angenehm, nicht immer Kampfmärsche im Kampf und Wanderlieder im Wald hören zu müssen.
Das Schöne an WoW ist, dass es auch mit durchschnittlichen Rechnern läuft (ab 1,5 GHz, 512 MB RAM und GeForce 4200TI), allerdings empfehle ich wegen der Update-Datenmenge DSL.
Ich werde meine Freizeit im Jahr 2005 + 2006 und vielleicht darüber hinaus sicher in dieser wunderbaren Welt verbringen.
Grafik: 4,5 von 5 (man hätte technisch noch mehr machen können, aber sie ist wirklich schön)
Sound 3,5 von 5 (auch hier: besser Positionierungseffekte, NOCH bessere Musik aber der wesentliche Grund ist: Kaum Sprachausgabe!)
Atmosphäre: 5 von 5, die Spieltwelt ist wuerbar und die Mitspieler herrlich entspannt und zu 90% kooperativ.
Warum ich es mir kaufe: Weil es das erste Onlinespiel ist, das mich traditionellen Offliner wirklich überzeugt hat. Und es ist (auch schon in der Final beta) nahezu bugfrei!


The Teeth of the Tiger (A Jack Ryan Novel, Band 12)
The Teeth of the Tiger (A Jack Ryan Novel, Band 12)
von Tom Clancy
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vigilantes in Action - unter dem üblichen Niveau, 27. Dezember 2004
Nach Red Rabbit, einer sehr "trockenen" Sicht der Welt der Nachrichtendienste hat sich TC endlich von Jack Ryan verabschiedet. Eine neue, frische Sicht der Dinge also, die auf dem betonharten Fundament fantastischer Bücher aufbaut, die sich bis Rainbow Six nur noch steigerten. Doch was ist das für eine neue Strategie? Das Buch ist halb fertig, erinnert mich irgendwie an Kill Bill, wo auch in der Mitte Schluss ist.
Die Erzählkunst für seine Verhältnisse bieder, allein die Szene im Einkaufszentrum reicht an alte Glanzzeiten heran! Selbst Wiederholungen (Erklärung des verwendeten Giftes, Gewissensbisse) kommen vor. Das wirkt, als ob er das Buch streckenweise "nebenher" geschrieben hat und es nicht ganz sauber lektoriert wurde. Die "authentischen" Einstreuungen von Deutsch und anderen Sprachen sind fehlerhaft, Details stimmen nicht.
Abgesehen davon ist das Buch in seinem Kern spannend angelegt, die wichtigen Charaktere werden nur am Rande eingeführt (der Emir erwartet uns sicher im Teil 2...), die Technologie unterdurchschnittlich. Wenn man bedenkt, dass Splinter Cell aus dem Tom Clancy Universum stammt, dann sind da haufenweise mehr frische Ideen drin als in diesem Buch.
Was mich bedenklich stimmt ist der sehr lockere Umgang mit dem Töten. Kaum, dass die "Guten" eine moralische Rechtfertigung durch das Einkaufszentrum-Massaker bekommen haben, schon legen sie einen nach dem anderen der Terroristen und Helfershelfer um. War das in Executive Orders noch kein Problem, sehe ich jetzt eine Tendenz, die mich zweifeln lässt. Immerhin wird dieses heikle Thema sehr lang und breit im Buch diskutiert und die "Ops" werden durch das verabreichte Gift auch ohne Gefahr für unbeteiligte Zivilisten verübt, dennoch glaube ich, dass TC jetzt eine Grenze überschritten hat, die zwar auf Stammtischniveau begrüsst wird, aber moralisch sehr grenzwertig ist.


GTR - FIA GT Racing Game
GTR - FIA GT Racing Game
Wird angeboten von CH.S-Shop
Preis: EUR 3,90

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart - wie das echte Leben, 27. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: GTR - FIA GT Racing Game (Computerspiel)
Das Rennspiel ist da, das an Realismus und Schraubengenauigkeit wohl nur von einigen Papyrus-Titeln überboten werden kann. Da diese aber kaum noch Einsteiger-tauglich waren, sind bei GTR drei Modi vertreten.
Arcade - in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden fährt man auf den echten Strecken packende Rennen, darf ein wenig rempeln und freut sich über eine spannende Herausforderung.
Semi-Pro: Schon ein gehöriges Stück (!) schwieriger, vor allem, wenn man sich aller Fahrhilfen (bis auf Automatik-Kupplung) entsagt. Hier ist jeder Gasstoß an falscher Stelle ein KO-Kriterium, ein kleiner Fehler in der Kurve zieht einen unweigerlich ins Kiesbett. Die Gegner sind brutal schnell und fahren endlich einmal nicht alle immer nur auf der Ideallinie, sondern gehen auch bei geeigneten Stellen Überholmanöver an, lassen einen nicht vorbei (wenn man die KI auf Realistisch stellt) und machen auch Fahrfehler.
Simulation: Heulen & Zähneklappern. Anders kann ich das nicht beschreiben. Gaspedal falsch angesehen? Porsche dreht sich. Zu entschlossen gebremst? Porsche dreht sich. Ein wenig zu steil in die Kurve gegangen? Porsche dreht sich. Und das alles, während die Gegner 10 - 20 km/h schneller an mir vorbei ziehen und die Kurve so gut nehmen, dass ich mir wünschte, das Spiel käme mit der Bullet-Time von Max Payne. Aber dann wäre es wieder einmal keine Simulation.
Was ich nach diesem Programm gelernt habe, ist die allerhöchste Achtung vor allen Profifahrern. Wenn das echte Rennen genau so herausfordernd ist, dann bin ich heilfroh, einen anderen Beruf gewählt zu haben...
Die Technik des Spiels ist sehr gut, ich spiele auf 1280 x 1024 und habe einen 2,0 GHz Rechner mit 9600 XT Grafikkarte. Die Darstellung ist flüssig, nur bei größeren Konkurrenzanballungen stockt es ganz wenig. Feine Details (sehr schöne Wagenmodelle, Wagen verschmutzen dezent, Beulen & detailliertes Schadensmodell) runden den sehr guten optischen Eindruck ab.
Der Sound ist atemberaubend, je nach Sichtwinkel (hervorragendes Cockpit, Motorhaube, Außenperspektive, Kühlersicht) klingt er anders und immer real (soweit ich das beurteilen kann). Bei 260 km/h sirrt das Triebwerk wie ein Flugzeug.
Das Spiel bietet die Option, einen dedicated server für eigenes Hosten zu erstellen (Achtung: braucht Direct X - fähige Grafikkarte!), einen brauchbaren Onlinemodus und die ersten Updates (24h Rennen und neue Autos) sind auch bereits eingetrudelt. Weiterhin ist die (Original?) Software von MoTec an Bord, die separat startet und irrwitzige Analysemöglichkeiten bietet, die wohl aber nur echte Profis nutzen, denn das Studium der Daten ist ja nun doch ein wenig komplex...
Dem Zwischendurchspieler sei der Arcade-Modus ans Herz gelegt, auf den hohen Stufen ist der bereits eine sehr gute Herausforderung. Berufstätige halten sich am besten bei Semi-Pro auf, die absolute Herausforderung für Profis lauert im Simulationsmodus, wenn man sonst nichts vor hat. Einen Kurs zu lernen dauert geschätze 2 - 3 Stunden, ihn zu meistern sicher Wochen. Ach ja, ein Lenkrad setze ich voraus, da die Kurse wunderbar designt sind, dass man nachher schon die kleinen Hubbel und Curbs am Gefühl unterscheiden kann.
Was mich begeistert: Realismus, Langzeitmotivation (Meistern der Kurse & Fahrzeuge)
Was mich stört: Frustfaktor & Das Handbuch (umfangreich, aber nicht umfassend. Tipp: Auf die Hilfe in den Menüs klicken, da ansonsten Setup etc. zum Glücksspiel wird)
Grafik: 4 von 5 Sternen
Sound: 4 von 5 Sternen
Realismus: 5 von 5 Sternen
Spielspaß: 5 von 5 Sternen


Boiling Point: Road to Hell
Boiling Point: Road to Hell
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 6,90

46 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn das nicht Potenzial hat!, 23. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Boiling Point: Road to Hell (Computerspiel)
Was hat mir an Spielen wie Jagged Alliance, Deus Ex und Elder Scrolls: Morrowind so gut gefallen? Die Freiheit!
Jetzt kommt ein Spiel, das wieder einmal die Grenzen des Machbaren ein wenig weiter verschiebt. Boiling Point ist - tja was? Ein Shooter? Primär vielleicht. Eher würde ich es aber als Action-Thriller bezeichnen, denn der Held des Geschehens legt sich unter anderem mit folgenden Parteien in einem Staat in Südamerika an:
- Drogenmafia
- Regierungstruppen
- Einheimische
- US-Geheimdienst
... beziehungsweise, er paktiert mit diesen. Die Macher des Spiels sind keine Unbekannten, wenn ich richtig informiert bin, ist Warren Spector mit an Bord, der schon Meisterwerke wie Thief und Deus Ex ersonnen hat.
Das Besondere ist die vollkommene Freiheit. Keine linearen Levels wie bei HL2 oder Doom 3, sondern eine nahtlose Welt, in der man von Strand zur Stadt bis hin zum Gebirge laufen, fahren oder schleich kann. Auf der Straße oder im tiefen Dschungel. Zahlreiche kleine Subquests und Nebenschauplätze warten auf den Spieler. Der Held kann sich mit den Gruppierungen sogar verbünden, erledigt man eine Mission für das Drogenkartell, so steigt man in deren Ansehen, verliert aber im Ansehen der Lokalregierung. Das Prinzip erinnert an die Gilden bei Morrowind.
Zahlreiche Waffen und Kriegsgerät erleichtern die "Verhandlungen", in Videos konnte man bisher klassisches Gerät wie Maschinengewehre, Scharfschützengewehre und Granaten sehen, aber auch eine skurrile Idee wie eine Art Marmaladenglas, das man auf Gegner wirft, die daraufhin von Schwärmen von Moskitos oder Fliegen geplagt werden. Die Physikengine scheint solide zu sein, man kann Wachtürme zersprengen und dergleichen. Tag- und Nachtwechsel sowie Wetteränderungen sind ebenfalls ein Indikator für eine integrierte Welt.
Grafisch hängt das Spiel bislang hinter den High-End Games wie Far Cry oder Half-Life 2 zurück, aber das war auch sicher nicht das Ziel und erleichtert den nahtlosen Übergang bei den Regionen.
Was die Preview bisher zeigt:
Grafik: 3 von 5 Sternen
Sound: 3 von 5 Sternen
Ersteindruck: Sehr gut (+ Freiheit, + Fraktionen, + viele Ausrüstung, -Grafik & Animation)


Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business
Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business
von Fons Trompenaars
  Taschenbuch

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Understand the value of cultures, 12. Dezember 2004
As a participant in a cross-cultural awareness course we used this book as a guide. It has become a very helpful guide to get an idea about why people do things differently across the world.
Ever wondered why Germans tend to plan or US guys want to do the surface dive on matters, ready to jump from one occasion to the next? This book will give you the clue. Please note - you will still not be able to understand the British people though...
Trompenaars & Hamden-Turner have put loads of experience and fieldwork into this book, you feel this in each and every single line. The information provided is thorough but does not tend to go overly into too much detail, which is good - otherwise you might feel encouraged to think you are in a social science class. The book guides the reader along seven areas which cover most of our cultural differences. Factors like time, individualism or the "shallowness" of relationship is covered.
This book has been a valuable support in my daily work. I learn to put the ideas and values from the book into daily practice, e.g. when dealing with People from Mexico who never meet a deadline. Now I finally understand, why they don't.
From my point of view, if you do business or other non-business relationship with people from other countries, read this book and grasp, why "they" behave as they do.


Space Odyssey - Mission zu den Planeten (Digipak)
Space Odyssey - Mission zu den Planeten (Digipak)
DVD ~ Joe Ahearne
Wird angeboten von zieffle
Preis: EUR 13,99

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast real - Der Flug durch das Sonnensystem, 22. November 2004
BBC stellt fast ausschließlich Qualitätsdokumentationen her, Space Odyssey macht da keine Ausnahme. Der Zuschauer wird auf einer Reise durch das Sonnensystem geführt, an Bord eines fiktiven Raumschiffs, der Pegasus. Diese wurde nach modernen Erkenntnissen gebaut und wäre technisch umsetzbar. Die Crew von 6 Astronauten, allesamt Spezialisten (Missionsleiter, Ingenieure, Biologin, Geologin, Arzt) brechen vom Erdorbit aus auf, um eine Reise durch die spannensten Regionen des Sonnensystems anzutreten. Unterstützt werden sie durch Mission Control, die Leitzentrale.
Die Reise führt sie zu folgenden Planeten / Monden:
Start Erde
Venus (460°C heiß) - Bodenlandung und Probensammlung
Merkur - Vorbeiflug
Mars - Bodenlandung, Proben, Oberflächenerkundung
Sonne - Schwerkraftmanöver, um Schwung für den Flug zum Jupiter zu sammeln
Jupiter - Abbremsmanöver in der Gasatmosphäre
Jupitermond Io - Landung und Probensammlung
Jupitermond Europa - Robotersonde, Eiskernproben
Saturn - Flugmanöver zwischen die Ringe (Highlight des Films)
Saturnmond Titan - Roboterlandung, Probensammlung
Vorbeiflug Neptun
Vorbeiflug Uranus
Landung auf Pluto, Errichtung eines Teleskops
Heimflug zur Erde, dabei Landung auf einem Kometen
Die ganze Reise dauert im Film weit über 2000 Tage, also mehr als 6 Jahre. Der Zuschauer genießt einmalige, wissenschaftlich fundierte und hochreale Bilder, untermalt von gutem Sound. Die Doku ist spannend gemacht, die Risiken der Reise zerren bei Crew und Mission Control an den Nerven.
Alles in allem eine fantastische Reise. Beeindruckende Bilder und gute Erklärung der technischen Zusammenhänge.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2012 6:24 AM MEST


Riddick - Escape from Butcher Bay [Developer's Cut]
Riddick - Escape from Butcher Bay [Developer's Cut]

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutal, kompromisslos, gut, 15. November 2004
Hui, was für ein Kracher. Die neuen Grafikengines machen wirklich was her. Nachdem COR:EFBB (heh ;) ), also Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay, auf der XBOX bereits sehr erfolgreich war, kommt es nun auf dem PC. das Spiel sollte auch nicht in falsche Hände kommen.
Die bedrückende und authentische Atmosphäre des Spiels ziehen sich durch die gesamten ca. 30 Stunden. Prügeleien mit der Knastbevölkerung, später Schießereien mit den Wachen und mutierten Gefangenen der niederen Ebenen, bis hin zu shootouts mit den Powerarmor-Elitewachen. Das ganze Programm. Doch es ist kein DOOM-Shooter, sondern durch Zwischensequenzen und viel "Ansprechbarkeit" kommt vor allem Atmosphäre auf.
Dazu sind auch Schleicheinlagen möglich, die Riddick später dank seiner Spezialaugen besonders gut hinbekommt - grafisch spektakulär.
Na, das wird doch ein Fest.
Grafik: 5 von 5
Sound: 5 von 5 (die englischen Stimmen sind allererste Sahne, vor allem Vin Diesels Bass!)
Spielspaß: 1 - 2x durchspielen, ca. 30 Stunden, 4 von 5
Actionspiel der Extraklasse.


Sid Meier's Pirates!
Sid Meier's Pirates!
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 28,35

83 von 162 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sid is back!, 15. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Pirates! (Computerspiel)
... oder etwa nicht? Nein, im Gegensatz zu den Civilization 2 + 3 Teilen, wo Sid Meier seinen werbeträchtigen Namen verlieh, hat er mit Pirates! wieder selber Hand angelegt - und das merkt man. Ich habe sie alle durch, das originale Pirates, Pirates Gold und was es da noch gab - das Feeling ist absolut identisch.
Das Spiel verfolgt wieder den gleichen Grundplot wie die Vorgänger: Ein junger Bukaneer startet seine Karriere, um Reichtum, Titel, Ländereien und die Herzen schöner Gouverneurstöchter zu erobern. Dabei muss er wieder allerlei Handwerksgeschick beweisen.
Schiffskampf - Die Schiffe steuern sich leicht, sehr actionorientiert. Anscheinend ist die Keyboardsteuerung, die man auf einigen Screenshots sehen konnte, ein Zugeständnis an Konsolenadaptionen - bitte Maussteuerung in der finalen Version! Ansonsten ist die Karibik (außer in Far Cry) nie so bunt und poppig gewesen, ein Grafikstil, der an Klassiker wie Monkey Island erinnert. In düsteren Zeiten (siehe Prince of Persia 2) eine willkommene Abwechslung. Die Schiffe sehen auch herrlich überzeichnet aus, sie haben verzerrte Proportionen, aber das wirkt eher humorvoll und karikiert als "falsch". In den Schiffskämpfen stehen wieder die üblichen (und oft kopierten) Optionen zur Wahl: Chain shot gegen Segel/Masten, Grapnel Shot gegen Besatzung, normale Kanonenkugeln gegen Hull und Sprenggeschosse. Im Nahkampf kann geentert werden. Was in Port Royale 2 noch als Zufallselement enthalten war, ist hier klassisches Stilmittel: Der Fechtkampf. Gegen Piratenschurken, spanische Edelleute und andere Kapitäne tritt man an, um ihnen mit Stich, Hieb und Ausfall das Schiff abzunehmen. Die eigene Leistung wirkt motivierend für die Crew, doch auch ein Meisterfechter wird es schwer haben, wenn seine 20 Mann Besatzung gegen die Fregatte mit 200 Mann kämpfen. Durch geschicktes Timing kann man auch den Gegner über Bord stoßen, wenn man ihn an die Reling getrieben hat.
Auf Land sind wieder die ortsüblichen Besorgungen zu machen:
• Taverne - Besatzung, finstere Gestalten, die Schatzkarten feilbieten, so dass man dann in den fernen Winkeln der Karibik sucht, um Verwandte oder verbuddelte Kisten zu finden.
• Gouverneurspalast - Neue Aufträge im Namen der Krone, Töchter und - Bälle! Ja, im neuen Pirates kommen auch gesellschaftliche Verpflichtungen nicht zu kurz, man darf Minuette tanzen und wer sich geschickt anstellt, gewinnt das Herz der jungen Dame. Dabei muss im Takt die richtige Pfeilkombination gedrückt werden.
• Werft - neue Schiffe kaufen, alte (gekaperte) verkaufen, beschädigte reparieren und Munition wie Kanonen nachkaufen.
• Kaufmann - Ladung ankaufen oder verkaufen, der Handelspart ist sicher bei weitem nicht so dominant wie bei Port Royale.
Es ist noch offen, ob man auch eigene Gebäude oder Betriebe haben kann, angesichts des eher leichten & seichten Ansatzes sage ich: Wohl nicht.
Dafür kann man seine Mannschaft rundenweise in Landkämpfen gegen Festungen oder Städte schicken - und ehrlich: Das hat in den alten Versionen NIE Spaß gemacht...
Tja, Pirates! wird viel altbekanntes (und mittlerweile auch in anderen Spielen gesehenes) bieten, die Grafik ist bunt und cartoonhaft-überzeichnet, der Sound verwöhnt mit Karibik-Musik.
Ich denke, wer die alten Versionen gespielt hat, wird sich sofort zurecht finden; Spieler, denen Port Royale zu handelslastig und sperrig war, werden auch ihre Freude haben.
Grafik: 4 von 5
Sound: 4 von 5
Spielspaß: 5 von 5


Hero
Hero
DVD ~ Jet Li
Preis: EUR 6,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Weinen schön, 9. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Hero (DVD)
Warum noch eine Rezension?
Die Antwort ist so einfach: Hero ist ein unglaublich schöner Film, der optisch herausragende Vertreter eines im Aufwind befindlichen Genres. Offenbar hat der Produzent hier keine Kosten und Mühen gescheut, um uns in seiner ganzen Pracht den Geist der chinesischen Kultur nahezubringen.
Viele Worte werde ich jetzt nicht an die herrlichen Szenen verschwenden, diese Bilder sprechen für sich. Ich will dem geneigten Leser eine Rezension bieten, die eigentlich erst nach dem Genuss des Films eingreift. Wer nur oberflächlich über die Kampfkunstszenen spricht, hat den Sinn des Films nicht verstanden. Natürlich berauscht die Optik fliegender Kämpfer in wirbelnden Posen eine Anime-geschwängerte Jugend, doch die tieferen Fragen, die der Film aufwirft, machen deutlich, welchen enormen kulturellen Unterschied, ja, welche Kluft zwischen Ost und West besteht.
Was neben dieser fundamentalen Botschaft steht, sind herausragende filmische Einflüsse, die an Klassiker wie Rashomon erinnern. Drei Arten, den Kampf und den Tod zwischen dem Namenlosen, den beiden liebenden Schwertkämpfern und ihrer Dienerin zu erzählen, spiegeln die Erzähltechnik wider. Prunkvolle Ausstattung, sehr gute Bild-/Tonqualität runden das Bild ab.
Einer der besten Filme, die ich je genießen durfte.


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