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Beiträge von nodi66
Top-Rezensenten Rang: 27.390
Hilfreiche Bewertungen: 150
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Rezensionen verfasst von nodi66 (Münster)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ambitioniert aber nichts für Fans, die die Bücher kennen, 11. März 2013
Als die erste CD-Folge angekündigt wurde, war ich zuerst begeistert. Timothy Zahn's Buch-Trilogie "Erben des Imperiums" ist trotz mancher Längen großartig geschrieben. Doch die Komplexität der Handlung und die Tiefe von Figuren wie Thrawn in ein Hörspiel umzusetzen, erschien mir beinahe unmöglich. NETTES, KURZWEILIGES HÖRSPIEL auf 4 CDs Wer die Bücher nicht kennt, findet ein sauber produziertes, kurzweiliges Hörspiel vor, das mit original-Sounds und -Synchronstimmen aufwartet. Allerdings weiß man ja, dass auch ein Harrison Ford in den vergangenen Jahrzehnten gealtert ist - und seine Synchronstimme auch. Das wirkt angesichts des Zeitpunktes der Geschichte - 5 Jahre nach Endor - etwas merkwürdig. man sollte sich einfach nicht mehr die Schauspieler, sondern nur noch die Charaktere vorstellen. ;-) Vorweg genommen: Die 4 CDs scheinen mir vom Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung. Nicht weniger aber auch nicht mehr. NICHTS FÜR ZAHN-FANS Die 4 CDs sollen die Handlung des ersten Buches der Zahn-Trilogie wiederspiegeln. Das können sie nicht. Egal, wie sauber produziert, egal wie gut gesprochen und dramaturgisch aufbereitet - das funktioniert nicht. Gerade "neue" Figuren wie Großadmiral Thrawn, Mara Jade, C’baoth, Captain Palleon oder ganze Spezies wie die Noghri lassen sich in so kurzer Spieldauer nicht erfassen. Es gehört meiner Meinung nach zu den größten Leistungen Zahn's, den Charakteren eine Tiefe zu geben, so dass man aus fast jeder neuen Neben- und Hauptfigur heraus eigene Bücher schreiben könnte. Selbst eine handlungstechnische Randfigur wie Captain Palleon wird dadurch im Laufe des Lesens interessant und gewinnt an Profil. Auch das Schicksal des Volks der Noghri wird in den Büchern sehr ausführlich beschrieben, weil es essentiell für die gesamte Trilogie sein wird. Daraus wird im Hörspiel eine einzige Figur mit plattem Killer-Image. Nein, so funktioniert das einfach nicht. Darüber hinaus widmet sich Thrawn in seinen Büchern immer wieder Verbindungen zur "alten" filmischen Star Wars Trilogie, setzt Handlungen und Personen in einen großen Kontext. Mittlerweile sind ja auch weitere Bücher von ihm erschienen, die genau solche potenzielle Stränge aufgenommen haben. Allem voran scheint mir hier „Die Kundschafter“ herausragend. Auch Figuren wie der Schmuggler Talon Karrde, die im Hörspiel auftauchen, werden in den Büchern nicht einfach nur ausführlich charakterisiert. Zahn gibt uns einen Einblick in viele Facetten der Schmuggler-Mentalitäten und -Traditionen im Star Wars-Universum. Nicht zuletzt gelingt es ihm sogar, Sympathien für Figuren des Imperiums zu hegen, obwohl die Vorlage eigentlich sehr trennscharf zwischen Gut und Böse unterschieden hat. FAZIT: EHRLICH BEMÜHT, HANDWERKLICH SAUBER – ABER MIT ANSAGE GESCHEITERT Wer die Bücher gelesen hat, wird höchst wahrscheinlich schwer enttäuscht werden. Wer sie nicht kennt und nur das Hörspiel hört, wird den Kult und die Begeisterung um Zahn’s (erste) Star Wars-Trilogie nicht oder nur sehr schwer verstehen können. EMPFEHLUNG AN DIE HÖRSPIEL-AUTOREN Nehmt Euch lieber weniger komplexe Themen oder andere SW-Autoren vor, aus denen man zumindest gute Hörspiele machen kann. „Dark Lord“ (4 CDs) und „Labyrinth des Bösen“ (3 CDs) scheinen mir hierfür gute Beispiele. Die Geschichten finde ich eher… mau bis ganz schwach. Aber in einer guten technischen Umsetzung werden sie zu guten, spannenden und unterhaltsamen Hörspielen. Die Star Wars-Bücher von Timothy Zahn sollte man für derartige Projekte besser meiden. Sie scheinen mir allesamt zu komplex aber natürlich absolut lesenswert: + Erben des Imperiums, Die dunkle Seite der Macht, Das letzte Kommando (Die „Thrawn-Trilogie“) + Schatten der Vergangenheit, Blick in die Zukunft, Der Zorn des Admirals (Die „Hand von Thrawn-Trilogie) + Die Kundschafter + Die Verschollenen + Treueschwur Einer von den drei Sternen soll die ehrliche Bmühtheit des Projektes würdigen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
50 Titel - Anzahl Disks/Tonträger: 1? Das riecht nach Fake!, 9. Oktober 2012
"50 Greatest Songs" The Police Entschuldigung, aber 50 Musiktitel passen nicht auf eine handelsübliche CD. (siehe Produktbeschreibung) VORSICHT, hier stimmt etwas nicht. In den Rezensionen ist zudem teilweise von einer "CD-Box" die Rede. Ich würde die Finger davon lassen! Es gibt entweder das Doppelalbum von The Police mit ihren größten Hits oder man kauft die eizelnen Alben, das ist nicht teurer! The Police hat auf seinen 5 regulären Studioalben insgesamt 54 Songs veröffentlicht. Und wer ganz sicher gehen will, kann sich auch die 4-CD Box "Message In A Box" zulegen. Die gibt's überall viel günstiger und es sind jede Menge B-Seiten, Live Tracks etc. drasuf - nicht alles, aber fast alles, was jemals auch auf Singles und Samplern von The Police je erschienen ist. Das CD2-Album "The Police - LIVE!" fällt allerdings nicht darunter! NACHTRAG vom 09.11. Offensichtlich werden bei amazon.de Rezensionen - wie diese oben - zwischen mehreren Produkten gerne mal hin- und her verschoben!? Auf Grund eines Kommentares zu meiner Rezension möchte ich klarstellen, zu was für einem Produkt genau ich geschrieben habe. Name: "50 Greatest Songs" - Das ist NICHT die Doppel-CD von 2007! Die ist nämlich klasse! Ich zitiere aus der Produktinformation: "Anzahl Disks/Tonträger: 1" Ich zitiere aus dem Produktnamen: "50 Greatest Songs [Import]" Bei Fragen, gerne nochmal kommentieren. ;-) Wenn diese Rezension woanders auch zu finden ist als bei "The Police - 50 Greatest Songs": Vorsicht Fake - und zwar von Amazon!
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5.0 von 5 Sternen
Ein Frage der Verfügbarkeit, 4. Oktober 2012
Seit Jahresbeginn 2012 (bis zum jetzigen Zeitpunkt, 04.10.2012) stellt sich der offizielle Onlineshop bei Lotus F1 als Voll-Katastropha dar. Manche Artikel waren von Februar bis Oktober überhaupt nicht verfügbar (z.B. Fleece Jacke in allen Größen). Es gab nirgends Hinweise, ob oder warum etwas vielleicht nie verfügbar sein wird. Und die Mail-Kommunikation, die ich über ca. 3 Monate geführt habe brachte nicht vielmehr als standardisierte Aussagen wie "will soon be available". Als ich dann ein Poloshirt von Lotus F1 XL bestellte, bekam ich ein Damen-shirt, nicht von Lotus F1, sondern von Lotus und in Größe XS zugestellt. Und als ob das nicht ausreicht, kam meine Rücksendung angeblich nie beim Vertriebspartner in Italien an. Tja - hier habe ich also das T-Shirt bestellt und es kam 2 tage später an. Punkt. SO muss das laufen. In Zukunft werde ich zuerst HIER nach Lotus Merchandise Artikeln suchen. BTW. Das Shirt ist kein Slim Line, also auch für normal beleibte Mittvierziger wie mich tragbar. Die Verarbeitungsqualität macht einen exzellenten Eindruck. Sauber gebrandet, keine Ziehfäden, dicker Stoff. Die Länge der XL-Ausgabe ist selbst für mich (1,89) großzügig. Alles andere, Schulter, Umfang, Kragenweite passt aber sehr gut. Die Sticker sind drauf gebügelt, nicht gestickt. Aber das ist bei T-Shirts üblich. Das ist kein Billig-Merchandise! Allerdings ist das Shirt nicht it Raikonnen gebrandet!! Es ist ein Team-Shirt! Mit Namen gebrandet sind bei Lotus nur die Polo-Shirts und eine weiße Ausgabe - nicht dieses Shirt! Deswegen, genau das Richtige für Lotus-Fans!
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5.0 von 5 Sternen
Hendrix' Experience mit voller Drehzahl! Soundtechnisch in Ordnung, 2. August 2012
Jimi Hendrix' Konzert in der Royal Albert Hall in London (1069) findet sich sogar in der lesenswerten neuen Hendrix-Biografie von Charles R. Cross - jedenfalls dieser zweite Abend. SOUND 5 Sterne trotz nicht optimalem Sound? Ja, denn letztlich ist die Aufnahme sowohl Wohnzimmer- als auch Autoradio-tauglich. Die Frage ist eher, ob ein kleines bisschen "Brei" der Attitüde des Power-Trios nicht sogar entgegenkommt? Ich finde, ja. Nummern wie "Foxy Lady" scheinen mir dadurch sogar enorm zu gewinnen. Das klingt fett und erliegt nicht der Gefahr moderner Live-Aufnahmen - wie etwa The Police "Certifiable" - ins Sterile zu rutschen. Das hier ist Rock'n Roll. Insgesamt ist der Sound so gut wie ein sehr gutes Radioshow-Bootleg. TRACKLIST - SONGAUSWAHL Ich kann nicht beurteilen, welche Songs fehlen, aber das Set gibt allemal eine gute Auswahl her. 'Stone Free' in epischer Länge ist beispielsweise auf den Winterland-Konzerten und dem hoch offiziellen "Hendrix In The West"-Album nicht vertreten. Neben der Version auf der Fillmore East CD2 ist das hier die beste und kräftigste Version überhaupt. Das Tempo ist vergleichsweise hoch und Jimi hat offensichtlich richtig Fahrt aufgenommen. Das selten gespielte "Bleeding Heart" als langsamer Blues reiht sich hier nahtlos in die Klasse von 'Hear My Train Coming' und 'Red House' ein. 'I Don't Live Today' lässt ebenfalls die Muskeln spielen. Sogar der sonst eher "swingende" Mitch Mitchel am Schlagzeug gibt sich hier sehr rockig. 'Little Wing' offenbart in dieser Setlist seine ganze Melancholie ' fast schon kitschig, aber eben nur fast. Erst gegen Ende des Sets wird es etwas wirr. 'Room Full Of Mirrors' hat nichts mit dem gleichnamigen Song auf 'First Rays From The New Rising Sun' zu tun ' dort mit Buddy Miles an den Drums. Es plätschert etwas uninspiriert vor sich hin. Am Ende von 'Purple Haze' erliegt dann Jimi's Gitarre einem stimmtechnischen Schwächeanfall und sorgt für furchtbare Gänsehaut IN den Ohren. FAZIT Es ist bedauerlich, dass sich Eddie Kramer diese Aufnahmen offenbar nicht noch einmal zur Bearbeitung vorgenommen hat. Doch auch so zählt die Doppel-CD 'Albert Hall Experience' zu meinen absoluten Lieblingsaufnahmen. Wer Sound-technisch keine hochauflösenden Ansprüche hat und auch nur ein kleiner Hendrix Fan ist, sollte unbedingt zugreifen! Das Fehlen von 'Hey Joe' fällt nicht auf ' dafür sind drei große Bluesballaden enthalten sowie Rocksongs, die richtig nach vorne schieben. Für mich ein Klassiker!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Es gibt bessere Live-Alben von Hendrix! Sound klasse, Spiellaune mau, 31. Juli 2012
"2nd show" - ein wichtiger Zusatz! Jimi's 1st show gibt es auch - allerdings habe ich sie bisher nur auf Picture-LP2 gefunden und deren Sound ist so lala. Der Sound von "Live at Berkeley" steht außer Frage - klar, exzellent gemischt, so wie man das von den offiziellen Releases oder Re-Releases der letzten Jahre kennt. Was hier fehlt, ist hendrix' SApiellaune - vergleichsweise. Die beiden Einstiegsnummern "Straight Ahead" und "New Rising Sun" sind mit dieser Betitelung auf dem Posthum-Studioalbum "First Rays Of The New Rising Sun" wesentlich besser. In Berkeley klingen sie zahnlos ' unfertig. So uninspiriert habe ich Hendrix selten gehört. Die Songs aus seinem ersten Album "Are You Experienced" gibt es auf anderen Aufnahmen frischer und dynamischer. Hier ist das Album "Live In The West" zu empfehlen. Jimi's Tonkutscher Eddie Kramer hat da die Songauswahl zu verantworten und meiner Meinung nach wirklich sehr starke Versionen herausgesucht. Das betrifft z. B. "I Don't Live Today" oder "Lover Man". "Purple Haze" und "Voodoo Child" sind auf der "Winterland-Box" erheblich besser und "Hey Joe" verliert in Berkeley meiner Meinung nach so ziemlich alles an Charme. "Stone Free" klingt müde - wenn man es etwa mit den viel längeren Versionen auf "Live At Fillmoure" oder auf den Aufnahmen in der Royal Alber Hall, 1969, vergleicht. "Machine Gun" hat 1970 mit dem großartigen Mitch Mitchell am Schlagzeug leider einiges an Kraft verloren. Vielleicht war Jimi aber auch schon zu weit in den Regenbogen geflogen' ;-) Der Song an sich ist sicher eines von Hendrix' herausragenden Werken. Doch empfehle ich, zuerst in das Album "Band Of Gypsys" (mit Schlagzeuger Buddy Miles) rein zu hören. Von den 4 Sternen ist einer der relativ guten Aufnahme geschuldet (immerhin 1970). Ein weiterer dem Fakt, dass hier zwei neue, damals noch nicht veröffentlichte Songs enthalten sind. Ein dritter Stern gebührt dem Gitarristen Jimi Hendrix und den vierten gibt's, weil ich ein Hendrix Fan bin. Wer kein Fan ist aber vielleicht eine oder höchstens zwei Live-Alben vom Meister haben möchte, dem empfehle ich 'Hendrix ' Live In The West' (alle Aufnahmen mit Mitch Mitchell und Noel Redding) und 'Band Of Gypsys' (mit Billy Cox und Buddy Miles). Wer ein Fan ist ' wie ich ' macht mit 'Live In Berkeley' keinen zwingenden Fehler.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Oft unterschätzt - Hendrix hatte sich weiterentwickelt, 26. Juni 2012
Drummer Buddy Miles, alter Musikerfreund von Jimi Hendrix, hat den Unterschied zur Jimi Hendrix Experience ausgemacht. Sein Stil ist komplett anders als der von Mitch Mitchell - alles andere ist Geschmackssache. Das die Aufnahme seinerzeit aus der Not heraus veröffentlicht wurde, da Jimi gerne alles unterschrieben hat, was man ihm über die Jahre vor die Nase hielt, war noch zu seinen Lebzeiten schnell wurscht. Die LP hielt sich als Support für seine letzte Tournee durch USA/Europa anständig in den Charts. SONGS: Fünf Songs gab Hendrix selbst noch frei - ausgewählt aus insgesamt 4 aufeinanderfolgenden Konzerten. "Machine Gun" ist hier zweifellos die Perle. Doch auch das live bereits vorher ausgereifte "Message To Love" zeigt, wie viel Potenzial in Hendrix' Songwriting steckte. Aber auch Buddy Miles' "Changes" fällt keineswegs ab, sondern bringt ordentlich Soul in den Sound. BAND: Billy Cox hatte Noel Redding bereits im Sommer '69 am Bass ersetzt. Weniger spektakulär, dafür wesentlich grooviger und variabler. Buddy Miles spielt einen ebenso reduzierten wie druckvollen Stil. In Kombination mit einer extrem hohgen Snaredrum klingt das beinahe seiner Zeit etwas voraus. Im gegensatz zu Mitchell spielt er unglaublich straight durch und bildet so ein stabiles Rückrad bei jeder Nummer. Mitchell passte sich vorher gerne Tempiwechseln an - ist Geschmackssache. Dazu kommt, dass Buddy Miles zeitweise den Leadgesang übernimmt - mit einer großartigen Soulstimme und sehr leidenschaftlich. Der gibt alles! MUSIK: Die Kombination der beiden Musiker mit Hendrix zeigt eine bemerkenswerte Erweiterung in seiner Musik. Sie erscheint auf einmal viel mehr "schwarz" - Anleihen an Funk und Soul entstammen dabei weniger dem Song als seiner Interpretation. Gerade Songs wie "Machine Gun" und "Message To Love" sind auf zahlreichen Bootlegs auch von Mitch Mitchel gespielt zu hören, klingen dort aber ziemlich anders ' fusionmäßig, ein bisschen mehr nach Jazz. FAZIT: Nicht nur hinsichtlich der Besetzung, sondern vor allem in Sachen Musik und Sound (super gemixt) unterscheidet sich "Band Of Gypsys" sehr von den drei vorangegangenen Studioalben. Dabei scheint mir die Qualität absolut gleichwertig. Hier entstand ein neuer Hendrix-Sound, und der zeigt, dass Jimi auch zum Ende seiner viel zu kurzen Karriere noch jede Menge Entwicklungspotenzial in sich trug. Diese Scheibe/Platte ist nicht nur etwas für Fans - für mich ist sie ein kleines Stück Musikgeschichte. Denn diese Besetzung spielte nach den Silvesterkonzerten nur noch ein einziges Mal. Danach wurde Miles wieder gefeuert - die Hintergründe sind nicht ganz klar. Schade - auch wenn ich Mitchel ebenfalls gerne höre. Die hier veröffentlichten Songs sind übrigens nicht auf dem nachträglich erschienen Doppel-Album mit Material aus allen vier Konzerten aus dem New Yorker "Fillmoure East"! Wer das schon hat oder noch nicht - keine doppelten Aufnahmen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Jimi Hendrix wäre zufrieden, heute... und clean. ;-), 30. Mai 2012
Nicht eine Best-of, sondern die Aufnahme seines Konzerts in Woodstock hat mich anfixt. Danach habe ich mir mit dem Lesen seiner Biografie die Studioalben in chronologischer Reihenfolge gekauft. Auch wenn weit verbreitet "Electric Ladyland" als das beste Studioalbum von Hendrix angesehen wird (und es IST auch fantastisch), so war ich beim Hören von "First rays... " überrascht. Zwar waren mir einzelne Nummern geläufig - im Original wie "Angels" oder als gute Coverversion "Freedom (Steve Lukather) - doch das Songmaterial erscheint mir hier als das stärkste aller Studioveröffentlichungen. DAS ist kein Resteverkauf, als was sich Posthum-Alben leider viel zu oft herausstellen. In der Hendrix-Biografie von Charles R. Cross wird ausführlich beschrieben, wie akribisch und manchmal schon penetrant Hendrix Studiotakes immer und immer wieder neu eingespielt und überarbeitet hat. Vor diesem Hintergrund erwartet den Hörer bei "First Rays Of The New Rising Sun" (neben einem gruseligen Cover) eine ganze Palette erstklassiger Songs, die ihrer Zeit weit voraus sind. "Freedom", "Izabella" (mit herrlichem Chor), "Night Birds Flying", "Angel" oder Room Full Of Mirrors" sind auch produktionstechnisch keine halbfertigen Reste. Die Frage ist nur, ob Jimi sie noch 30 Mal mehr eingespielt hätte. Auch die mehrfachen Gitarrenspuren und zusätzlichen Percussions etc. dürfen als eine Weiterentwicklung ganz im Sinne von Hendrix' kreativer Phase zwischen Sommer '69 und Frühjahr '70 gesehen werden. Einzig beim exzellenten Song "Ezy Rider" trommeln mir die Kongas zu sehr im Vordergrund. Darüber hinaus hat Hendrix viele dieser Songs bereits auch live weiterentwickelt - zu hören etwa auf den Aufnahmen von der Isle of Wright. Auch für ein Genie muss es schwer sein, Erwartungen zu erfüllen und sich zwangsläufig immer wieder selbst übertreffen zu müssen. Mag sein, dass der Schritt vom 2. Album "Axis Bolt As Love" zu "Electric Ladyland" der größere war. Aber "First Rays... " ist ein würdiges viertes Album. Und ich bin sicher, wenn Jimi Hendrix heute (clean) mit Eddie Kraemer im Studio sitzen würde, hätte er im Großen und Ganzen nichts gegen dieses Album einzuwenden. Ein MUSS für jeden Hendrix-Fan und solche, die es noch werden wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
ACHTUNG - VÖLLIG VERALTET! Mini-USB funktioniert nicht! WARNUNG!, 27. April 2012
Wir haben sieben Ladekits bestellt und waren zur Überprüfung in mehreren Handy-Läden, weil der Mini-USB Anschluss NICHT FUNKTIONIERTE! Spannungsfehler! Getestet wurde das mit Samsung- und Nokia-Smartphones!! FINGER WEG VON DIESEM PRODUKT!!! Nach persönlichen Auskünften vor Ort wird dieses Ladekit zumindest bei Karstadt und Saturn schon lange nicht mehr verkauft! Offenbar muss man zumindest 1 Stern geben - WARNUNG!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hoch lebe die kulinarische Belletristik: 'Das unverschämt geile Kochbuch, 13. Dezember 2011
Tobias Sudhoff, Jazzmusiker, Kabarettist und frei würzender Koch-Experte beschert allen Privatküchenchefs einen echten KULINARISCHEN SCHMÖKER! Die anspruchsvollen High End-Rezepte für die heimische Küche sind perfekt für den selbstbewussten Hobby-Koch geeignet. - Also, etwa für mich, wenn ich die Damenwelt beeindrucken möchte. ;-) Das Gesamtkonzept wird zudem diejenigen begeistern, die über den reinen Spaß hinaus sowohl etwas mit ethischen Aspekten der Ernährung als auch mit den Vorteilen der biologischen Küche anfangen können. Die Rezepte einbettenden Texte etwa zur Warenkunde, zur Philosophie des Anrichtens oder auch das Spezial Trüffel: Guter Sex bei Tisch wären zusammen genommen schon ein eigenes Buch wert. Hochrangige Experten wie Tim Raue (Vorwort) oder Sensorik-Experte Martin Darting (Weine) und nicht zuletzt der Kabarettist Sudhoff selbst verbinden, was so bisher noch niemand verbunden hat: Lesen und Kochen. Wer einmal angefangen hat Das unverschämt geile Kochbuch zu lesen, kriegt so schnell nicht genug davon und nimmt es nach dem Essen auch noch mit ins Bett zum Beispiel.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Wie würde Apple schreiben?, 23. August 2011
Über 90 Prozent aller Computer weltweit sind Windows-Geräte - und alles redet von Apple! Viele Analysen aus Kreisen der beratenden und begleitenden Dienstleistungsbranche, die sich um Digitale Wirtschaft drehen, drohen, sich immer wieder gerne in der "deskriptiven Analytik" zu verlieren, wie wir es weiland etwas schäbig an der Uni nannten. Das geht dann weder nach vorne, noch nach hinten - im Sinne einer Argumentationskette, die sich über das Heute hinaus weiterspielen lässt. Bei Dirk Beckmann ist das anders. Man merkt, dass der Autor mit seiner Agentur artundweise seit 20 Jahren (!) in der Digitalen Wirtschaft zu Hause ist. Also noch vor dem kommerziellen Start des Internets. (Für die Jüngeren: Vor 1992 war kein Internet. Da war nix - wie vor dem Urknall.) So leichtfüßig UND tiefgängig wie Beckmann das Phänomen Apple beschreibt, bleibt die Titelfrage nicht rhetorisch. Der Auto schafft es, Apple zu "entzaubern" - Strategien und Konzepte von Apple in kausale Zusammenhänge zu verpacken und mundgerecht zu servieren. Doch er tut das, ohne Apple den Mythos abzusprechen. Wer dem Buch folgt, versteht nicht nur Zusammenhänge und Erfolge, sondern erhält Anregungen zur eigenen konzeptionellen Anwendung - egal in welcher Branche. Allerdings sollte das Buch nicht als "Du und Dein Apple-Konzept" missverstanden werden. Die beinahe philosophische Verarbeitung des Prinzips Apple und die Vermeidung fachterminologischer Selbstbefriedigung sorgen dafür, dass sich "Was würde Apple tun?" relativ leicht lesen und verstehen lässt. Und es macht durchaus Spaß, anschließend beim Feierabendbierchen (alkoholfrei) mal Projekte oder Produkte aus auch völlig anderen Branchen wahllos herauszugreifen und die Frage in die Runde zu werfen: Was würde Apple tun? Die volle Punktzahl gebe ich nur deswegen nicht, weil ich im Bereich Sachbuch politisch-historische Themen bevorzuge. ;-)
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