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Alucard_80

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Watch Dogs - [PC]
Watch Dogs - [PC]
Wird angeboten von BIG-FOOT Europe GmbH, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 29,90

129 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spiel ohne Seele, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch Dogs - [PC] (Computerspiel)
Ist Watch Dogs richtig schlecht? Nein, finde ich nicht. Ist es richtig gut? Auch das nicht.
Das Spiel dümpelt leider aufgrund hausgemachter Probleme nur auf Mittelmaß. Das erkennbare Potenzial ist riesig, wird aber in meinen Augen unbefriedigend umgesetzt.
Auf die Server-Probleme gehe ich nicht groß ein, mittlerweile kann ich ohne Probleme spielen. Eines sei dazu jedoch gesagt:
Wenn ich ein Spiel über totale Vernetzung auf den Markt bringe und dazu einen Server für fünf Leute bereit stelle, muss ich mich über Häme und Spott kaum wundern.

Aber zum Spiel selbst (auch wenn ich zumindest etwas über den Anfang verrate, sollten die weiteren Ausführung keine Spoiler enthalten):
Der Einstieg ist schnell, ein Autounfall mit dem Protagonisten am Steuer wird gezeigt, ein Mädchen im Fond stirbt. So rasant geschnitten, dass keinerlei Nachvollziehbarkeit und Identifikation gelingt. Die Videosequenzen sind dabei in einer Art gestaltet, die mir persönlich nicht gefällt, da sie wie Schlieren eines unzureichend gebufferten Videos erscheinen, sprich riesige Artefakte, die dann in grauen bzw. in Brauntönen gehaltene Sequenzen übergehen. Das hätte man schicker lösen können.

In der ersten Szene, die man selbst spielen kann, zielt man in einer Wäschekammer mit einer Waffe auf einen Übeltäter und soll abdrücken. Nein, muss. Eine Wahl hat man nicht. Dass die Waffe letztendlich nicht geladen ist und nur ein Klick beim Abdrücken zu hören ist, soll wohl die Moralvorstellungen des Protagonisten widerspiegeln. "Seht ihr, der gehört zu den Guten!"
Ansonsten ist mir Aiden Pearce aber eigentlich völlig egal, denn der "Held" besitzt nicht einen einzigen Funken Charisma oder Identifikationsmöglichkeit.
Nach dieser Szene ergreift man die Flucht aus dem Gebäude und das Spiel geht los.

Und schon wird man erschlagen. Der anfängliche Kartenausschnitt quillt bereits über vor Minispielchen aller Art. Doch langsam, erst einmal zu Fuß ein bisschen die Stadt erkunden. Und die ist optisch wirklich gut gelungen, besonders bei Nacht und vor allem in Kombination mit Wind und Regen.

Mit gezücktem Smartphone kann man Passanten "scannen", d.h. einfach kurz anvisieren und schon werden Name und kurze Informationen zu der jeweiligen Person angezeigt. NPCs die ebenfalls ein Smartphone oder Tablet besitzen kann man "hacken", indem man die Taste Q kurz gedrückt hält.
Entweder werden dann SMS angezeigt, man hört Telefongespräche mit oder man erhält die Kontozugangsdaten, mit denen man allerortens aufgestellten Geldautomaten das Konto leerräumen kann.
SMS bzw. Telefongespräche können Hinweise enthalten, die eines der unzähligen Minispiele aktivieren. Ein mögliches Verbrechen, das man vereiteln kann oder eine versteckte Tasche mit Geld bzw. Ausrüstung.

Klingt doch erstmal interessant oder? Das ist es auch, für die erste halbe Stunde. Denn es bleibt bei sich immer wiederholenden Minispielen. Zwar wechseln die Schauplätze, doch gibt es keine interessanten Sidequests, die man erleben möchte.
Und Passanten um ihr Erspartes zu bringen ist anfangs ganz nett, doch ist man dadurch sehr schnell ein wohlhabender Mann, kann mit dem Geld aber nicht wirklich was anfangen. Ja, man kann es auf vielfältige Weise ausgeben. Autos, Waffen, Kleidung, Softdrinks, doch viel zu schnell hat man alles freigeschaltet.

Und wofür? Die Kleidungsstücke unterscheiden sich nur in der Farbe, es gibt keine gänzlich verschiedenen Monturen. Im Waffenladen kauft man sich die besten Exemplare (Pistole, Granatwerfer, Schrotflinte, Schnellfeuergewehr) nach ein paar Konto-Hacks und das war's.
Autos kann man kaufen oder man schaltet die Modelle einfach frei, indem man Smartphones hackt oder die Karossen direkt klaut.
Customizing bei den Autos gibt es nicht, weder kann man sich Farbe, noch sonstige Extras oder gar Motorisierung oder dergleichen aussuchen.

Das spielt aber auch keine große Rolle, denn das Fahrverhalten ist grausam. Ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, wirklich ein Auto zu steuern. Abgesehen von einigen Rucklern beim Fahren, die auf eine schlechte Portierung schließen lassen ist auch keine wirkliche Fahrphysik vorhanden. Das Schadensmodell scheint sehr willkürlich zu funktionieren, mal kann man sich kilometerweise den Weg freirammen, ohne dass merklicher Schaden am Gefährt entsteht, mal kracht man irgendwo rein und schon explodiert der fahrbare Untersatz. Nachvollziehbar ist das nicht.

Zum Thema schlechte Portierung: Grafisch kann ich an Watch Dogs überhaupt nichts aussetzen, das Spiel sieht wirklich auf höchsten Einstellungen super aus!
Das kann ich jedoch von den Menüs nicht sagen, hier ist stümperhaft eine für Konsolen ausgelegte Bedienung auf den PC geklatscht worden. Man gewöhnt sich zwar recht schnell an die Bedienung, diese ist aber Lichtjahre davon entfernt, komfortabel und intuitiv genannt werden zu dürfen.

Die Stadt selbst würde ich als umfangreich, aber nicht riesig bezeichnen. Sie ist für meinen Geschmack optimal und besitzt auch wirklich optisch unterschiedliche Bezirke. Anfänglich sieht man die Minispiele nur auf einem begrenzten Kartenausschnitt, weitere werden nach Hacken von sogenannten ctOS-Türmen sichtbar ("ctOS = City Operating System, das "Betriebssystem der Stadt"). Far Cry 3 und Assassins Creed lassen grüßen.

Überall an Gebäuden befinden sich Kameras, der Überwachungsstaat par excellence. Hier greift das in meinen Augen interessanteste Spielprinzip:
Natürlich kann man auch per Smartphone auf diese Kameras zugreifen. Einige Zugangstüren und Server lassen sich nicht per pedes erreichen und so muss man die Sicht aus den Kameras nutzen, um in abseitige Ecken blinzeln zu dürfen. Oft genug hangelt man sich dabei erst einmal von Kamera zu Kamera und muss den richtigen Winkel finden. Ein gut funktionierendes räumliches Denkvermögen vorausgesetzt, macht es wirklich Spaß, auf Entdeckungstour zu gehen.
Zumal im späteren Spielverlauf auch mehr Möglichkeiten enstehen, was man alles hacken kann. Und dies ist ebenso durch die Linse einer Kamera möglich.

Doch ist mir dies für einen Triple-A-Titel, der massivst gehyped und an dem noch so viel Feinschliff betrieben wurde (so hieß es offiziell zumindest), zu wenig.

Das Spiel vermag mich einfach nicht richtig zu packen, mich in den Bann zu ziehen. Es ist, als hätte es keine "Seele". Die im Spiel auftauchenden Charaktere (außer dem Protagonisten) sind interessant, gelangen jedoch nie über den Stand eines Abziehbilds hinaus.
Eine spannende Geschichte mit unverwechselbaren Prota- und Antagonisten ist für mich das A und O und hier muss Watch Dogs leider passen. Würde der Titel nicht mehr sein wollen als ein Open-World-Sandbox-Spiel könnte ich es ihm verzeihen.
Da Ubisoft aber wohl geplant hat mehrere Nachfolger herausbringen zu wollen und damit auch die Figur des Aiden Pearce mit dem Erstling etablieren will, ist das für mich leider daneben gegangen.

Es ist nicht so, dass ich das Spiel nicht mag. Aber ich würde es gern mehr mögen, wenn es mich denn ließe. Die Schauwerte von Watch Dogs sind hoch, die Zwischensequenzen in Spielgrafik sind absolut gelungen (was ich von den vorgerenderten Filmchen nicht behaupten kann), doch ist das Spiel seltsam oberflächlich und "kalt". Das hat sich auch nach Stunden nicht geändert.

Ich bin nun kurz vor dem Ende des Hauptspiels, weiß also noch nicht, ob mich ein befriedigender Schluss oder übler Cliffhanger erwartet (heutzutage ist ja traurigerweise letzteres der Fall). Daher werde ich die Wertung ggf. noch anpassen, falls "etwas Großes" passiert.

Insgesamt würde ich Watch Dogs nicht als Fehlkauf erachten, doch sollte ein zweiter Teil kommen, muss Ubisoft noch gewaltig zulegen, was Geschichte und Charaktere anbelangt.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2014 6:23 PM MEST


SimCity - Limited Edition
SimCity - Limited Edition

2.224 von 2.313 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ES REICHT!, 8. März 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: SimCity - Limited Edition (Computerspiel)
Nie hätte ich gedacht, mal selbst eine "Rezension" zu einem Spiel zu verfassen, die sich nicht auf selbiges bezieht.
Seit mehr als zwei Dekaden bin ich PC-Spieler, doch langsam reicht es mir mit dem Geschäftsgebahren großer Publisher wie EA. Ich war nie ein Freund davon, ein Spiel auf einen permanenten Online-Zwang zu reduzieren, die Qualität des reinen Spiels war immer ausschlaggebend. War.
Denn wenn ich heutzutage ein Produkt erwerbe, dass mich zwingt, permanent online sein zu müssen, dann MUSS der Publisher sicherstellen, dass ausreichend Kapazitäten vorhanden sind, um auch einem großen Ansturm standhalten zu können.
Denn mittlerweile hat sich der Sachverhalt dahingehend geändert, dass durch den Online-Zwang die Servererreichbarkeit und -kapazitäten integraler Bestandteil des Produktes geworden sind.
Es ist derzeit ein Ausloten der Industrie, was wir Spieler bereit sind, mit uns machen zu lassen. Selbstverständlich wird es eine Pressemitteilung seitens EA geben, dass man völlig überrascht gewesen sei, wie groß der Ansturm beim Release gewesen ist, damit hätte man ja nie rechnen können.

Für absolut inakzeptabel halte ich den Umstand, EUR 59 für die als "Limited" deklarierte Standardversion hinblättern zu müssen, nur um festzustellen, dass ein überdurchschnittlich teures Spiel beim Release schlicht und einfach nicht funktioniert. Ich habe gestern Abend vor meinem Rechner gesessen, mit der süßlichen Vorfreude, als Städtebauer geistige Zerstreuung erfahren zu können. Mich interessiert in einer solchen Situation rein überhaupt nicht, ob da irgendwo in der Walachei ein Server sein Limit erreicht hat oder bereits abgeraucht ist. Ich habe ein Produkt erworben, dieses Produkt ist erschienen, dieses Produkt ist nicht nutzbar. Punkt.

Auch wenn es in den Augen vieler ein absolutes No-Go ist, ich bin nicht pauschal gegen Onlinezwang. WENN: es dazu dient, Raubkopien einzudämmen und dadurch die Profitabilität eines Produktes erhöhen zu können, um weitere Titel qualitativ hochwertig zu entwickeln. Und WENN ich das Produkt auch TROTZ Onlinezwang nutzen kann.

Auch wenn es (wie der Rest dieser "Rezension") nicht hierher gehört: Die Misere fing bei mir bei EA's Die Sims 3 an. Bevor ich überhaupt ein Spiel beginnen konnte, musste ich mich durch gefühlte 580.000 Anmeldefenster klicken, um mich beim Dienst Schnuppendoll sonstwas zu registrieren. Was soll das?
Ist es heutzutage nicht mehr möglich, einen vernünftigen Singleplayer-Titel zu produzieren, den man nach einer Online-Aktivierung starten kann und dann einfach mal in Ruhe gelassen wird? Nein, man muss permanent online sein, man muss drölfhundertvierzehn Zwitscher-Fratzenbuch-Fenster über sich ergehen lassen, ständig ermahnt werden, dass man doch mal sozial werden möge, es warten doch so viele andere Gamer da draußen in der harten kalten Welt, von mir geherzt zu werden.

Ebenso habe ich keine Lust, mir ein Spiel zusammenbasteln zu müssen. Was ich damit meine? DLC natürlich, das hübsche Akronym, hinter dem sich ein ganz neuer Wirtschaftszweig versteckt. Ist natürlich alles keine Pflicht, es zwingt einen ja niemand, zusätzliche (zuvor aus dem Spiel herausgenommene) Inhalte zu erwerben.
Oder auch Mikrotransaktionen, hei, da habt ihr euch was tolles aus der Smartphone-Welt abgeschaut. Alles kein Zwang, nur für Spieler, die schnell weiterkommen wollen. Ist klar.

Ist das die Zukunft der Spieleindustrie? Jein. Definitiv aber von EA als einer solcher Publisher, die eben derzeit ausloten, wieviel Milch in unseren Eutern wie leicht abgezapft werden kann. Dass es wahrlich anders gehen kann, zeigen unsere polnischen Nachbarn von CD Projekt, die selbst lange nach Release eines Spiels dieses hegen und pflegen und man einfach das Gefühl hat, als Spieler respektiert und ernst genommen zu werden.

Dass dem bei EA nicht so ist, merkt man bereits in allen Spielbeschreibungen und wenn man mit dem Kundensupport Kontakt hatte, für den "zeitnahe Antwort" ein Fremdwort ist. Dort wird man nämlich überall ungefragt geduzt. Was so schlimm daran ist? Nun, es gibt tatsächlich Spieler, die sind... Achtung: erwachsen.
Kommentar Kommentare (113) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2014 9:00 AM MEST


Samsung Galaxy Nexus i9250 Smartphone (11,8 cm (4,65 Zoll)  Touchscreen, 16GB interner Speicher, 5 Megapixel Kamera, Android 4.0) titanium-silver
Samsung Galaxy Nexus i9250 Smartphone (11,8 cm (4,65 Zoll) Touchscreen, 16GB interner Speicher, 5 Megapixel Kamera, Android 4.0) titanium-silver
Wird angeboten von Handelskontor Kirchner
Preis: EUR 299,90

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Suche hat (vorerst) ein Ende..., 29. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst nannte ich ein iPhone 4 mein Eigen. Ohne sogenannter Fanboy zu sein, Apples Geräte sind designtechnisch in meinen Augen bis jetzt konkurrenzlos. Doch was das mobile Betriebssystem angeht, wollte ich mich in fremde Gefilde wagen, da mich die Konfigurationsmöglichkeiten eines iOS nicht befriedigen konnten. Somit legte ich mir zuerst das Sensation XE von HTC zu. Dieses Gerät sorgte dafür, dass mich Android voll überzeugen konnte, ich war jedoch mit dem Design des Smartphones nach einiger Zeit unzufrieden, da es sich qualitativ einfach billig anfühlte und auch so aussah. Die niedrige Auflösung war für mich anfangs noch völlig in Ordnung, doch muss ich eingestehen, dass ich am Ende doch zu sehr vom Retina-Display des iPhones verwöhnt bin.

Das nächste Modell hieß Xperia S von Sony. Das sieht zwar gut aus, doch aufgrund der sehr eckigen Ecken (sorry, mir fiel nichts besseres ein) liegt dieses Smartphone sehr unangenehm in der Hand. Zumal die Aktualisierungsintervalle der Software bei Sony sehr verbesserungswürdig und noch viele Bugs enthalten sind.

Um nun in den stetigen Genuss aktueller Software zu kommen legte ich mir das Galaxy Nexus zu. Und das Gerät hat mich in nahezu allen Belangen positiv überzeugt.

Schlicht und ohne Logo auf der Front präsentiert sich das Smartphone, was mir sehr gut gefällt. Keine dem Nutzer ständig hingehaltene Eigenwerbung nach dem Motto: "Hier siehst du es, ich bin ein Smartphone von...; falls du es vergessen solltest, ich bin von..." Einzig auf der Rückseite sieht man die Logos von Google und Samsung, was ich alles andere als störend empfinde.

Anschlüsse gibt es nur unten, ein Micro-USB-Port in der Mitte zum Laden und Übertragen von Daten an den PC, rechts daneben ein 3,5mm-Klinke-Kopfhöreranschluss.

Auf der linken Seite die Lautstärkenwippen und -in meinen Augen so einfach wie genial- der Ein-/Aus-Knopf auf der rechten Seite, nicht etwa wie bei nahezu allen anderen Smartphones oben. Damit kann man nativ ganz bequem das Smartphone mit nur einer Hand aufwecken, ohne auf Fremdsoftware zurückgreifen zu müssen.

Sonstige für Android übliche Tasten wie "zurück", "Home" und im Falle des Nexus nicht "Menü" sondern "laufende Anwendungen" sind nicht mehr kapazitiv hardwareseitig verbaut, sondern werden auf dem Display mittels Software dargestellt. Durch die dadurch benötigte Leiste sinkt die absolute Auflösung von 1.280x720 auf 1.184x720, was mich nicht weiter stört. Bei Filmen wird die Leiste ausgeblendet und es steht das gesamte Display zur Verfügung.

Die Pixeldichte ("pixel per inch" = ppi) ist mit 316 ppi marginal niedriger als die 326 ppi eines iPhone 4(s). Heißt in der Praxis: Es sind auch beim Nexus aus normaler Entfernung keinerlei einzelne Pixel mehr mit bloßem Auge erkennbar.

Beim Galaxy Nexus wurde ein Display mit der derzeit wahrscheinlich längsten Bezeichnung verbaut, nämlich ein Super-AMOLED-HD-Display. Wow, das klingt ja beeindruckend... Es gibt wie bei jedem Display dabei Vor- und Nachteile. AMOLEDs benötigen keine Hintergrundbeleuchtung, weil die einzelnen Dioden selbstständig leuchten, somit sinkt der Energiebedarf (zumindest in der Theorie, in der Praxis kann ich nicht beurteilen, ob dem tatsächlich so ist); ebenso ist dadurch schwarz wirklich schwarz. AMOLEDs bestehen (wie auch hier) üblicherweise aus einer "PenTile-Matrix", d.h. 5 Pixel in wechselnder Anordnung zusammengefasst in einem Block, bestehend aus den Farben Rot, Grün und Blau. Für diese Displays typisch ist der extrem hohe Kontrast, der für einige vielleicht als zuviel des Guten wahrgenommen wird; Farben leuchten dabei nur so um die Wette. Nach kurzer Eingewöhnung empfinde ich die kräftige Farbgebung aber mittlerweile als angenehm. Zu erwähnen ist noch, dass AMOLEDs nicht blickwinkelabhängig sind, d.h. egal von wo aus man auf das Display sieht, die Farben werden nicht verfälscht.

Zur originalen Akkuleistung (1.750 mAh) kann ich nichts sagen, da ich gleichzeitig den Samsung EB-K1F2KBUGSTD 2000mAh Akku und passender Deckel für Samsung Galaxy Nexus i9250 in schwarz bestellt hatte. Dadurch wird das Nexus etwas dicker, doch empfinde ich dies nicht etwa als Nachteil, das Smartphone liegt meines Erachtens damit sogar viel besser in der Hand. Zumal der neue Deckel absolut bündig abschließt, es klappert und knarzt nichts. Bei für mich normaler Nutzung, d.h. am Tag zusammengenommen aktiv ca. zwei bis vier Stunden, hält das Nexus gut eineinhalb Tage durch, was in meinen Augen hervorragend ist. Etwas nachteilig empfinde ich die Ladedauer, man muss sich schon gut und gerne über zwei Stunden gedulden, bis das Gerät seinen Energiebedarf vollstens gestillt hat.

Softwareseitig hat mittlerweile die neueste Android-Version 4.1.1 ("Jelly Bean") den Weg auf mein Nexus gefunden. Da das Smartphone mit "reinen" Android-Versionen ohne eigene Launcher und Programme der Hersteller läuft, ist die Gesamtperformanz entsprechend hoch, alles läuft rundum angenehm und flüssig.

Fehler sind mir bisher keine aufgefallen, bis auf die Tatsache, dass sich einige selbst aufgespielte Benachrichtigungstöne furchtbar leise anhören. Die werkseitig vorhandenen Töne sind jedoch allesamt laut genug.

Unter anderem neu bei Jelly Bean ist "Google Now", eine App, die sich starten lässt, indem man den Homebutton kurz gedrückt hält und den Finger auf das sich einblendende Google-Logo zieht.
Die App soll das kleine Schweizer Taschenmesser sein, welches über Pkw-Fahrtzeiten u.a. zur und von der Arbeit informiert (Pendler-Karte), Sport-Ergebnisse zeigt, das Wetter des aktuellen Ortes angibt, Infos über öffentliche Verkehrsmittel und auch Stati bzgl. gebuchter Flüge anzeigen soll.
Soll, nicht unbedingt kann. Wirklich nützlich bzw. tatsächlich nutzbar ist momentan jedoch nur die Pendler-Karte. Google Now verfügt auch über eine Sprachsuche, die zwar hervorragend versteht, was man denn möchte, die Ergebnisse jedoch nur anhand von Weblinks anzeigt.

Das US-amerikanische Pendant soll wohl weitaus umfangreicher funktionieren, indem direkt Bilder angezeigt werden, wenn man denn z.B. den Wunsch hat, sich den Eiffelturm anzeigen zu lassen. Zudem spricht Google Now wohl auch in der englischen Version und kommt damit dem Apple-schen Siri gleich. Hilft nix, gibt's bei uns noch(?) nicht. Das Potenzial ist zwar erkennbar, doch finde ich es unverständlich, dass Google es hierzulande noch nicht hinbekommen hat, einen gleichwertigen Service anzubieten. Vor allem schade aber ist die Informationspolitik von Google wie es diesbezüglich weiter gehen soll, man erfährt nämlich: nichts.

Da man ein Smartphone unglaublicherweise sogar als Telefon benutzen kann: Die Gesprächsqualität ist hervorragend, kein Hintergrundrauschen und die Lautstärke ist angenehm hoch.

Benachrichtigungen über eingegangene SMS, E-Mails oder auch Instant Messages werden mittels LED mittig unterhalb des Displays verschiedenfarbig angezeigt (es ist eine RGB-LED verbaut). Schade dabei ist, dass entgangene Anrufe nicht angezeigt werden, ich habe zumindest noch nicht herausgefunden, ob und wie man diese Funktion einstellen kann (für Tipps wäre ich sehr dankbar).

Die verbaute 5-Megapixel-Kamera wird kaum von mir genutzt, liefert aber gute Bilder ab, um ein Ereignis, bei dem ich keine Spiegelreflex-Kamera dabei habe, schnell einfangen zu können. Am Tag ist kein merkliches Bildrauschen erkennbar, in der Dämmerung oder Nacht ist eine Smartphone-Kamera nunmal eine Smartphone-Kamera. Heißt, man sollte keine Wunder erwarten. Die eingebaute Blitz-LED allerdings ist extrem hell, wer sein Gerät also kurzzeitig als Taschenlampe nutzen möchte, dem sei gesagt, dass man aus Nacht damit schnell Tag machen kann...

Speicherseitig sind 16 GByte verbaut, von denen ca. 13 GB zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit einer Erweiterung mittels Speicherkarten bleibt dem Nutzer verwehrt. Daran mögen sich die Geister scheiden, ich für meinen Teil wüsste nicht, wie ich 13 GB auf einem Smartphone komplett füllen sollte. Musik höre ich über einen iPod und wenn ich mir einen Film auf das Smartphone packe, lösche ich ihn nach Ansehen wieder. Sicherlich gibt es Nutzer, denen nicht einmal 1 Terrabyte genug wäre, die am liebsten ihre gesamte Film- und Musikbibliothek mit sich es herumtragen wollen. Es hängt vom persönlichen Geschmack und der Nutzungsweise ab.

Insgesamt gefällt mir das Galaxy Nexus unheimlich gut und von den drei Android-Geräten, welche ich sehr ausführlich benutzt und getestet habe, am besten.

Klare Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2012 5:58 PM MEST


Kein Titel verfügbar

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnsgrill!, 10. Juli 2012
Dieses Traumstück lässt einfach keine Wünsche offen. Ein solches Monstrum profan Grill zu nennen ist schon eine Beleidigung, wenn man bedenkt, welche Annehmlichkeiten integriert sind.

So befähigt der eingebaute Fluxkompensator Zeitreisen kleiner gleich einem Jahr; einfach die Grillhaube öffnen, Zeit einstellen und -zack- schon katapultiert man sich an einen sonnig-warmen Tag. Sehr bequem!

Der mitgelieferte etwas kryptisch formulierte Speicherrost ist nichts anderes als eine voll funktionsfähige Serverfarm, die Cloudservices aller Art bietet.

Ein wenig unglücklich finde ich die Beschreibung "Holzkohlegrill", da nur als Holz getarnte Keramikstücke mitgeliefert werden, um die Atmosphäre eines üblichen Grills nachzuempfinden. Selbstverständlich wird der HaJaTec mit einem Nuklearreaktor betrieben. Da man sich die Kosten für Holzkohle also gänzlich sparen kann, hat sich der Anschaffungspreis recht schnell amortisiert.

Wer auch nur ein wenig etwas für gemütlich-heimisches Grillen übrig hat, sollte schnell zugreifen!


Diablo III - [PC/Mac]
Diablo III - [PC/Mac]
Preis: EUR 31,42

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teuflisch gut, wäre da nicht das große ABER..., 30. Mai 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Lange habe ich auf Teil 3 gewartet, sehr lange. Und nach nunmehr ca. 60 Stunden Aufenthalt kann ich sicherlich ein recht gutes (natürlich zutiefst persönliches) Urteil fällen.
Ich wurde während dieser 60 Stunden stellenweise sehr gut unterhalten, doch gibt es neben viel Licht auch viel Schatten.

*Grafik*
Daran können sich die Geister scheiden. Natürlich ist gerade die Optik wirkliche Geschmackssache. Meinen Geschmack hat die Originalgrafik teilweise überhaupt nicht getroffen. Die Texturen finde zumindest ich unglaublich matschig und ich kann und will nicht nachvollziehen, dass Anno 2012 nicht zumindest optional ein HD-Texturpaket angeboten werden kann.
Zwar ist der allgemeine Grafikstil (Umgebungen, Pflanzen, Architektur, etc.) auch in Teil 3 wieder hochwertig, doch zuerst wurde ich durch die völlig überzogene Farbgebung abgeschreckt. Es hilft Blizzard auch nichts, die Detailarmut durch mehr Farben zu übertünchen, denn dadurch wirkt das gesamte Setting zusätzlich noch sehr comichaft und kindlich.

Im absoluten Widerspruch dazu stehen (gerade in den Höllenabschnitten) die in den Levels verteilten Foltergerätschaften, Leichenstapel und sonstigen morbiden "Dekorationen". Gerade diese machen aber wie ich finde ein Diablo-Spiel aus, denn man tritt ja gegen den Höllenfürsten und seine Schergen an und geht nicht auf einen Kindergeburtstag.

Nach einigem Feintuning, sprich Downsampling-Methode (2.880x1.620 Auflösung auf 1.920x1.080-24" Monitor), Abschalten von AntiAliasing und Nutzung des Dark D3-Mods auf "Balanced" kommt die Grafik schon recht nah an meine Erwartungshaltung.

Die grandios inszenierten CGI-Zwischensequenzen stehen zudem in extremem Kontrast zur sonstigen Optik. Diese wird ob der kongenialen Filmchen leider nochmals abgewertet, wirkt das gesamte Spiel dadurch weniger aus einem Guss. Auch die Zwischensequenzen und Dialogszenen in reiner Spielgrafik haben mich leider zu keinem Zeitpunkt überzeugen können. Starcraft 2 aus eigenem Hause hat doch bereits gezeigt, wie hochwertig (und auch spannend) Blizzard so etwas gestalten kann. Stattdessen bekommt man in Dialogen nur Porträts der Charaktere angezeigt, rechts daneben die entsprechenden Textpassagen. Das wirkt leider sehr dröge und langweilig.

Die Rüstungen der Protagonist(inn)en haben einen teilweise sehr asiatisch angehauchten Touch erhalten, was sicherlich der enorm großen südkoreanischen Spielerschaft geschuldet ist und auch im zweiten Starcraft nicht zu übersehen war. Für meinen Geschmack ist das in Ordnung und wurde nicht übertrieben.

*Sound*
Typisch Diablo. Und typisch von sehr hoher Qualität. Sowohl die musikalische Untermalung mit den allseits bekannten Gitarrenakkorden als auch die Soundeffekte wissen vollkommen zu überzeugen. Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass die deutsche Lokalisierung wirklich exzellent ist. Bekannte Synchronstimmen wie Thomas Fritsch (spricht u.a. Russell Crowe/ Jeremy Irons) verleihen der Atmosphäre einen echten Bonus.

*Charakterentwicklung*
Gefällt mir mittlerweile (nach anfänglichem Zögern) sehr gut. Als Liebhaber der beiden Vorgänger war ich zuerst etwas irritiert, bei Levelaufstiegen die gewohnten Attribute (Stärke, Geschick, etc.) nicht manuell mit Punkten hochzuzüchten und auch komplette Fertigkeitenbäume habe ich erst einmal vermisst. Doch die Eingewöhnungszeit war nicht lang und mein Barbar (Level 39) und meine Zauberin (Level 36) fühlen sich mit den allseits veränderbaren Fähigkeiten sicherlich genauso wohl wie ich auch.

*Ausrüstung und Gegenstände*
Soweit ich bisher eingesammelt habe (ohne Garantie auf Vollständigkeit) gibt es minderwertige (grau), normale (weiß), magische (blau), seltene (gelb) und legendäre (braun) Items. Dabei musste ich leider feststellen, dass die seltenen und legendären Gegenstände (von letzteren habe ich einen Ring und eine Rüstung erbeuten können) schlicht und einfach nutzlos sind. Denn die Werte unterliegen weit denen der bereits längst ausgerüsteten magischen Items.
Die bei den Händlern feilgebotenen Gegenstände in den Ortschaften sind zudem bereits nach kurzer Zeit nutzlos und die Angebote wechseln so gut wie gar nicht. Natürlich soll dies den Sammeltrieb verstärken, doch dann hätte man auf die Händler auch ganz verzichten können.
Beim Schmied kann man sich Items anfertigen lassen, doch erst nachdem man magische und seltene Gegenstände in ausreichender Zahl zerlegt hat, denn der Schmied verlangt nach Handwerkszutaten. Für meinen Geschmack passt der Input mit dem Output überhaupt nicht zusammen, denn um z.B. ein Schwert zu erhalten, muss man zuvor 20 magische Items zerbröseln und für die Anfertigung noch zusätzlich Gold zahlen. Außerdem werden die magischen Eigenschaften per Zufallsprinzip ermittelt. So kann es sein, dass man ein Schwert bekommt, welches nicht wie erhofft die Stärke erhöht, sondern die prozentuale Wahrscheinlichkeit, einen magischen Gegenstand zu erbeuten. Hier muss in meinen Augen Blizzard noch viel Arbeit reinstecken. Welches allerdings nicht passieren wird, wie ich fürchte. Denn um an bessere Gegenstände zu kommen, gibt es ja noch das ach so tolle:

*Auktionshaus*
Unübersichtlich und bereits mit einer Flut von Items (zu überzogenen bis hin zu völlig irren Preisen) gefüllt, die wohl von permanent zockenden Hardcore-Gamern stammen, die über keinerlei soziales Umfeld (mehr?) verfügen. Noch ist die einzige Währung Spielgold, doch schon bald wird Blizzard die Höllentore aufstoßen und seine Katakomben mit den Währungen dieser Welt füllen. Wer es mag, bitte. Doch kann ich mir vorstellen, dass es auf den höheren Schwierigkeitsgraden fast ein Ding der Unmöglichkeit sein wird, ohne Gegenstände mit exorbitanten Werten bestehen zu können.

*Permanenter Onlinezwang*
Heutzutage bei weitem keine Seltenheit und für mich nachvollziehbar, aber gerade am Beispiel Singleplayer von Diablo 3 wenn überhaupt nur sehr begrenzt akzeptabel. Begrenzt aus zwei Gründen:
1. Durch die benötigte Online-Verbindung ist es mir leider nicht möglich, lange Wartezeiten an Flughäfen bei Dienstreisen mit Diablo 3 zu versüßen (und die W-Lan-Verbindung in vielen Flughafen-Lounges ist viel zu schlecht).

2. Entweder komme ich durch Serverüberlastung erst gar nicht ins -wohlgemerkt- Solospiel, oder aber ich werde während eines laufenden Spiels aus selbigem geworfen, weil die Verbindung zum Server abgebrochen ist. Letzteres ist mir bisher 3 Mal passiert. Da man keine Möglichkeit hat, manuell zu speichern, kann man nur darauf hoffen, dass der Rauswurf kurz nach automatischer Spielsicherung geschieht. Allerdings ist dadurch einerseits die zuvor mühsam aufgedeckte Karte wieder komplett zugedeckt, andererseits können auch sogenannte Events, besondere nach dem Zufallsprinzip ausgelöste Ereignisse (z.B. NPCs retten oder eine aus der Erde gebrochene Höhle unter den Resten eines riesigen Wurms erkunden) einfach weg sein.
Das ist ganz ehrlich gesagt eine absolute Katastrophe und für mich vollkommen inakzeptabel.
Serverüberlastungen sind bei Erscheinen eines Titels durchaus nachvollziehbar, aber selbst zwei Wochen nach Release bekommt Blizzard dieses Problem nicht in den Griff. Somit funktioniert der erworbene Titel -wenn überhaupt- nur sehr eingeschränkt. Bei einem reinen Multiplayer-Spiel wäre dies schon ärgerlich, in diesem Falle hat für mich Blizzard jedoch sehr viel Prestige eingebüßt.
Warum nicht nach der Online-Aktivierung einen Offline-Modus für den Singleplayer anbieten?

*"Diablo-Feeling"*
Es ist wieder da. Zwar hat es gedauert, bis der alte Diablo-Haudrauf-und-Sammeltrieb wieder entflammt war, doch es ist (fast) um mich geschehen.

*Fazit*
Ob veraltete Spielgrafik, ob schlecht inszenierte Dialoge, darüber kann ich hinwegsehen und würde dem Spiel sowohl in der Gesamtwertung als auch beim Spielspaß vier Sterne geben. Da jedoch die Serverprobleme, speziell in Bezug auf den Singleplayer-Modus, viel zu schwer wiegen, kann und will ich nicht mehr als zwei Sterne hergeben.
Blizzard wird Diablo 3 genauso hervorragend supporten, wie sie es auch mit ihren bisherigen Titel gemacht haben und noch immer machen, daher werden die Probleme sicherlich nur eine Frage der Zeit sein. Dann werde ich auch meine Wertung anpassen, denn prinzipiell ist das Spiel sein Geld wert.


Diablo III - Collector's Edition
Diablo III - Collector's Edition

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teuflisch gut, wäre da nicht das große ABER..., 30. Mai 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange habe ich auf Teil 3 gewartet, sehr lange. Und nach nunmehr ca. 60 Stunden Aufenthalt kann ich sicherlich ein recht gutes (natürlich zutiefst persönliches) Urteil fällen.
Ich wurde während dieser 60 Stunden stellenweise sehr gut unterhalten, doch gibt es neben viel Licht auch viel Schatten.

*Grafik*
Daran können sich die Geister scheiden. Natürlich ist gerade die Optik wirkliche Geschmackssache. Meinen Geschmack hat die Originalgrafik teilweise überhaupt nicht getroffen. Die Texturen finde zumindest ich unglaublich matschig und ich kann und will nicht nachvollziehen, dass Anno 2012 nicht zumindest optional ein HD-Texturpaket angeboten werden kann.
Zwar ist der allgemeine Grafikstil (Umgebungen, Pflanzen, Architektur, etc.) auch in Teil 3 wieder hochwertig, doch zuerst wurde ich durch die völlig überzogene Farbgebung abgeschreckt. Es hilft Blizzard auch nichts, die Detailarmut durch mehr Farben zu übertünchen, denn dadurch wirkt das gesamte Setting zusätzlich noch sehr comichaft und kindlich.

Im absoluten Widerspruch dazu stehen (gerade in den Höllenabschnitten) die in den Levels verteilten Foltergerätschaften, Leichenstapel und sonstigen morbiden "Dekorationen". Gerade diese machen aber wie ich finde ein Diablo-Spiel aus, denn man tritt ja gegen den Höllenfürsten und seine Schergen an und geht nicht auf einen Kindergeburtstag.

Nach einigem Feintuning, sprich Downsampling-Methode (2.880x1.620 Auflösung auf 1.920x1.080-24" Monitor), Abschalten von AntiAliasing und Nutzung des Dark D3-Mods auf "Balanced" kommt die Grafik schon recht nah an meine Erwartungshaltung.

Die grandios inszenierten CGI-Zwischensequenzen stehen zudem in extremem Kontrast zur sonstigen Optik. Diese wird ob der kongenialen Filmchen leider nochmals abgewertet, wirkt das gesamte Spiel dadurch weniger aus einem Guss. Auch die Zwischensequenzen und Dialogszenen in reiner Spielgrafik haben mich leider zu keinem Zeitpunkt überzeugen können. Starcraft 2 aus eigenem Hause hat doch bereits gezeigt, wie hochwertig (und auch spannend) Blizzard so etwas gestalten kann. Stattdessen bekommt man in Dialogen nur Porträts der Charaktere angezeigt, rechts daneben die entsprechenden Textpassagen. Das wirkt leider sehr dröge und langweilig.

Die Rüstungen der Protagonist(inn)en haben einen teilweise sehr asiatisch angehauchten Touch erhalten, was sicherlich der enorm großen südkoreanischen Spielerschaft geschuldet ist und auch im zweiten Starcraft nicht zu übersehen war. Für meinen Geschmack ist das in Ordnung und wurde nicht übertrieben.

*Sound*
Typisch Diablo. Und typisch von sehr hoher Qualität. Sowohl die musikalische Untermalung mit den allseits bekannten Gitarrenakkorden als auch die Soundeffekte wissen vollkommen zu überzeugen. Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass die deutsche Lokalisierung wirklich exzellent ist. Bekannte Synchronstimmen wie Thomas Fritsch (spricht u.a. Russell Crowe/ Jeremy Irons) verleihen der Atmosphäre einen echten Bonus.

*Charakterentwicklung*
Gefällt mir mittlerweile (nach anfänglichem Zögern) sehr gut. Als Liebhaber der beiden Vorgänger war ich zuerst etwas irritiert, bei Levelaufstiegen die gewohnten Attribute (Stärke, Geschick, etc.) nicht manuell mit Punkten hochzuzüchten und auch komplette Fertigkeitenbäume habe ich erst einmal vermisst. Doch die Eingewöhnungszeit war nicht lang und mein Barbar (Level 39) und meine Zauberin (Level 36) fühlen sich mit den allseits veränderbaren Fähigkeiten sicherlich genauso wohl wie ich auch.

*Ausrüstung und Gegenstände*
Soweit ich bisher eingesammelt habe (ohne Garantie auf Vollständigkeit) gibt es minderwertige (grau), normale (weiß), magische (blau), seltene (gelb) und legendäre (braun) Items. Dabei musste ich leider feststellen, dass die seltenen und legendären Gegenstände (von letzteren habe ich einen Ring und eine Rüstung erbeuten können) schlicht und einfach nutzlos sind. Denn die Werte unterliegen weit denen der bereits längst ausgerüsteten magischen Items.
Die bei den Händlern feilgebotenen Gegenstände in den Ortschaften sind zudem bereits nach kurzer Zeit nutzlos und die Angebote wechseln so gut wie gar nicht. Natürlich soll dies den Sammeltrieb verstärken, doch dann hätte man auf die Händler auch ganz verzichten können.
Beim Schmied kann man sich Items anfertigen lassen, doch erst nachdem man magische und seltene Gegenstände in ausreichender Zahl zerlegt hat, denn der Schmied verlangt nach Handwerkszutaten. Für meinen Geschmack passt der Input mit dem Output überhaupt nicht zusammen, denn um z.B. ein Schwert zu erhalten, muss man zuvor 20 magische Items zerbröseln und für die Anfertigung noch zusätzlich Gold zahlen. Außerdem werden die magischen Eigenschaften per Zufallsprinzip ermittelt. So kann es sein, dass man ein Schwert bekommt, welches nicht wie erhofft die Stärke erhöht, sondern die prozentuale Wahrscheinlichkeit, einen magischen Gegenstand zu erbeuten. Hier muss in meinen Augen Blizzard noch viel Arbeit reinstecken. Welches allerdings nicht passieren wird, wie ich fürchte. Denn um an bessere Gegenstände zu kommen, gibt es ja noch das ach so tolle:

*Auktionshaus*
Unübersichtlich und bereits mit einer Flut von Items (zu überzogenen bis hin zu völlig irren Preisen) gefüllt, die wohl von permanent zockenden Hardcore-Gamern stammen, die über keinerlei soziales Umfeld (mehr?) verfügen. Noch ist die einzige Währung Spielgold, doch schon bald wird Blizzard die Höllentore aufstoßen und seine Katakomben mit den Währungen dieser Welt füllen. Wer es mag, bitte. Doch kann ich mir vorstellen, dass es auf den höheren Schwierigkeitsgraden fast ein Ding der Unmöglichkeit sein wird, ohne Gegenstände mit exorbitanten Werten bestehen zu können.

*Permanenter Onlinezwang*
Heutzutage bei weitem keine Seltenheit und für mich nachvollziehbar, aber gerade am Beispiel Singleplayer von Diablo 3 wenn überhaupt nur sehr begrenzt akzeptabel. Begrenzt aus zwei Gründen:
1. Durch die benötigte Online-Verbindung ist es mir leider nicht möglich, lange Wartezeiten an Flughäfen bei Dienstreisen mit Diablo 3 zu versüßen (und die W-Lan-Verbindung in vielen Flughafen-Lounges ist viel zu schlecht).

2. Entweder komme ich durch Serverüberlastung erst gar nicht ins -wohlgemerkt- Solospiel, oder aber ich werde während eines laufenden Spiels aus selbigem geworfen, weil die Verbindung zum Server abgebrochen ist. Letzteres ist mir bisher 3 Mal passiert. Da man keine Möglichkeit hat, manuell zu speichern, kann man nur darauf hoffen, dass der Rauswurf kurz nach automatischer Spielsicherung geschieht. Allerdings ist dadurch einerseits die zuvor mühsam aufgedeckte Karte wieder komplett zugedeckt, andererseits können auch sogenannte Events, besondere nach dem Zufallsprinzip ausgelöste Ereignisse (z.B. NPCs retten oder eine aus der Erde gebrochene Höhle unter den Resten eines riesigen Wurms erkunden) einfach weg sein.
Das ist ganz ehrlich gesagt eine absolute Katastrophe und für mich vollkommen inakzeptabel.
Serverüberlastungen sind bei Erscheinen eines Titels durchaus nachvollziehbar, aber selbst zwei Wochen nach Release bekommt Blizzard dieses Problem nicht in den Griff. Somit funktioniert der erworbene Titel -wenn überhaupt- nur sehr eingeschränkt. Bei einem reinen Multiplayer-Spiel wäre dies schon ärgerlich, in diesem Falle hat für mich Blizzard jedoch sehr viel Prestige eingebüßt.
Warum nicht nach der Online-Aktivierung einen Offline-Modus für den Singleplayer anbieten?

*"Diablo-Feeling"*
Es ist wieder da. Zwar hat es gedauert, bis der alte Diablo-Haudrauf-und-Sammeltrieb wieder entflammt war, doch es ist (fast) um mich geschehen.

*Collector's Edition*
Auf den Inhalt brauche ich denke ich nicht detailliert eingehen, der ist bereits in der Artikelbeschreibung ausführlich behandelt. Ich kann nur sagen, dass die Qualität dieser Edition im Vergleich mit anderen Collector's Editions sehr gut ist, für die derzeit herrschenden Preise sollte man es sich jedoch mehr als einmal überlegen, ob der Mehrwert der eingepackten Goodies so viele Euronen rechtfertigt.

*Fazit*
Ob veraltete Spielgrafik, ob schlecht inszenierte Dialoge, darüber kann ich hinwegsehen und würde dem Spiel sowohl in der Gesamtwertung als auch beim Spielspaß vier Sterne geben. Da jedoch die Serverprobleme, speziell in Bezug auf den Singleplayer-Modus, viel zu schwer wiegen, kann und will ich nicht mehr als zwei Sterne hergeben.
Blizzard wird Diablo 3 genauso hervorragend supporten, wie sie es auch mit ihren bisherigen Titel gemacht haben und noch immer machen, daher werden die Probleme sicherlich nur eine Frage der Zeit sein. Dann werde ich auch meine Wertung anpassen, denn prinzipiell ist das Spiel sein Geld wert.


Transformers 3 - Dark of the Moon (inkl. DVD & Digital Copy) [Blu-ray]
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist Kunst!, 22. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ward ein kühler Sonntag-Nachmittag, als ich das Wagnis einging, den aktuellen Teil der Transformers-Reihe in meinen Blu-Ray-Player einzulegen.
Die Hoffnung war genauso groß wie die Sorge. Nach 150 Minuten (ja richtig, zweieinhalb Stunden) saß ich auf meiner Couch, der Mund offen, mag sein, dass mir ein Speichelfaden an einer Seite herunterhing, ich weiß es nicht mehr. Denn ich brauchte noch ungefähr die gleiche Zeit, mich wieder zu sammeln, meine Gedanken zu ordnen und zu prüfen, ob Michael Bay mir nicht den letzten Funken Intellekt aus dem Cortex cerebri gestampft hat.

Es ist die erste, wirklich allererste Blu-Ray, die nach dem Ansehen im Mülleimer gelandet ist. Denke ich daran zurück, finde ich es ein wenig bedauerlich. Denn ich hätte eigentlich eine feierliche Zeremonie zur Zerstörung der Disk einläuten müssen, KAWUMM-BUMM-KAWUMM wie im Film.

Ich bin dem Genre Action bei weitem nicht abgeneigt, doch was hier (es sei nochmal erwähnt) ZWEIEINHALB STUNDEN auf den Zuschauer losgelassen wird, empfand ich als Beleidigung der menschlichen Intelligenz. Vielleicht hat auch nur die FSK einen Fehler bei der Kennzeichnung gemacht, sicherlich sollte es heißen "freigegeben BIS 12 Jahre".
Dabei wollte ich dem dritten Teil eine ernstgemeinte Chance geben, habe mich von den diversen Trailern verleiten lassen und gedacht: Vielleicht gibt es nun einen etwas reiferen Film, der auch ein erwachsenes Publikum ansprechen kann.
Denn die erste Hälfte des ersten Streifens fand ich schon nahezu grandios, die zweite Hälfte flachte zu meinem Bedauern merklich ab. Teil 2 war für mich bereits ein Schlag ins Gesicht; spätestens als ein kleiner Transformer Megan Fox' Bein wie ein Hund zu begatten versuchte, war es für mich vorbei.

Doch Teil 3 überbietet alles, im durch und durch negativen Sinne.
Vielleicht wäre es keine schlechte Idee gewesen, einfach nur einen CGI-Film mit den Transformers zu machen, ohne Schauspieler. Und nicht von Michael Bay. Vielleicht hat Bay sich auch einfach nur zuvor die Endschlacht aus Star Wars: Episode 2 - Angriff der Klonkrieger auf LSD in der Endlos-Schleife angesehen.
Die Quintessenz: Bis zur Lächerlichkeit überladenes Effekt-Spektakel, hinzu gesellen sich noch unfassbar schlechte Dialoge inklusive noch schlechterem Witz.

Der hier zu vergebende Pflichtstern könnte durchaus für die Qualität der Blu-Ray stehen, denn diese ist im Gegensatz zum reinen Film wirklich ausgezeichnet. Das Bild ist gestochen scharf, kontrastreich und durch die insgesamt sehr bunte Farbgestaltung des Films kann das Medium seine Stärken voll ausspielen. Der englische Originalton bietet ein sehr wuchtiges und druckvolles Klangbild, das nicht jedem Nachbarn gefallen wird.

Um zur Betitelung meiner Rezension zu kommen: Ich halte es schon durchaus für Kunst, ca. 200 Millionen Dollar(!) Produktionskosten in einen solchen Haufen Müll -Achtung, irres Wortspiel- zu transformieren.
Es bleiben einige Fragen offen: Haushohe Roboter mit Riesenkräften brauchen mickrige Menschen als Arbeitstiere, um Cybertron wieder aufzubauen? In 2.000 Jahren oder was? Hatten John Malkovich und Frances McDormand kein Geld mehr und brauchten dringend ein paar Dollar, um sich zu solchen Rollen hinreißen zu lassen? Immerhin spielt McDormand durchweg souverän und ich kann mir vorstellen, wie entsetzt sie über das Gesamtergebnis gewesen sein mag.

Alles muss over the very top inszeniert sein. Ob einerseits hyper-ultraschnelle Kameraschnitte, andererseits slow, slow, sloooow motion (am liebsten vor untergehender Sonne, amerikanische Flagge = Bonus), ob Blondes-Mäuschen-Schlauchboot-Lippen für die Pubertierenden, ob Holzhammer-Humor der übelsten Sorte, es bleibt einem nichts erspart. Damit der amerikanische Patriotismus vollends aufflammen kann, wird Megatron nun auch noch als Taliban-Verschnitt in Szene gesetzt (denn "Feind" wurde im amerikanischen Duden pauschal durch "afghanischer Terrorist" ersetzt). Das ist für mich nicht Popcorn-Unterhaltung, das ist einfach nur arm.
Aber was will man schon von einer Zeit erwarten, in welcher selbst das Spiel "Schiffe versenken" (Battleship) als Actionstreifen verfilmt wird.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2014 7:56 PM MEST


Rare Exports - Steelbook (Limited Edition) [Blu-ray]
Rare Exports - Steelbook (Limited Edition) [Blu-ray]
DVD ~ Jorma Tommila

18 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unsäglicher Streifen, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grotesk, skurril, na das wird dann ja wieder mal sofort als "Kultfilm" geahndet. Was hat mir der Film persönlich geboten? 83 Minuten Lebenszeitverschwendung und das Ärgernis, dieses Machwerk auf Blu-Ray käuflich erworben zu haben.

Dabei macht der Anfang durchaus Lust auf mehr, es existiert ein gut inszenierter Spannungsbogen. Doch einerseits hat mich der Hauptprotagonist, ein kleiner Junge, unsagbar genervt. Einen unsympathischeren Bengel konnte man wohl nicht casten. Andererseits entpuppt sich dieser "Horrorfilm" überhaupt nicht als solcher, sondern wird mehr und mehr zur Farce. Die Akteure sind wohl allesamt blutige Amateure, denen man ihre Rollen in keiner Weise abnimmt.

Das Finale ist für mich das größte Ärgernis überhaupt gewesen, ist es doch an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Würden sowohl die Filmbeschreibung als auch die zuvor gezeigten Trailer erahnen lassen, dass es sich um eine Komödie (die nebenbei nicht einmal ansatzweise witzig ist) handelt, ich hätte den Film vermutlich entweder ignoriert oder mit anderen Maßstäben bewertet. Ihn jedoch als Horrorfilm zu deklarieren, ist schlichtweg falsch.

Rein optisch ist der Film rundum gelungen und auch die Qualität der Blu-Ray weiß zu überzeugen, was den Streifen vor der eigentlich von mir zu vergebenden 1-Stern-Wertung bewahrt.

Sicherlich trifft "Rare Exports" den Geschmack vieler, wie man auch anhand der übrigen Bewertungen sehen kann. Mich hat der Film rein gar nicht überzeugen können. Mal sehen, ob das nun mit "Nicht-hilfreich"-Klicks der Fan-Boys abgestraft wird.


Sony Xperia S Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) HD-Display, 12 Megapixel Kamera, 1,5GHz Dual-Core-Prozessor, NFC, Android 2.3) weiß
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Wird angeboten von we-sell-more
Preis: EUR 219,99

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen UPDATE - die Enttäuschung kommt erst später..., 24. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst meine ursprüngliche Rezension vom 24.03.12 (Update weiter unten):

So, das erste Smartphone von Sony ohne Ericsson. So denkt man. Doch die Herkunft kann das Gerät nicht leugnen, prangt doch einerseits noch das altbekannte Logo auf der Rückseite, andererseits stolpert man beim Öffnen des Akkudeckels über die "Sony Ericsson LT26i"-Bezeichnung. Somit hat Sony sicherlich bereits mit seinem ehemaligen Partner daran getüftelt, was ich erst einmal als gutes Zeichen werte, denn somit ist das Smartphone auch kein zusammengeschusteter Schnellschuss seitens Sony.

Das dem wahrhaftig nicht so ist, merkt man gleich beim Auspacken und bei der Inbetriebnahme. Zuallererst fällt auf, dass das Xperia S sehr wertig aussieht und sich auch so anfühlt. Ich bin ehemaliger iPhone-Besitzer und noch immer der Meinung, dass das Design des iPhone 4 -zumindest noch- über jeden Zweifel erhaben ist. Das Xperia kommt ihm jedoch sehr nahe. Denn es ist schlicht. Es gibt keine unnötigen verspielten Extras am Gerät, kein buntes Irgendwas, kein "Bling Bling". Dadurch mutet es sehr elegant an.

Beim Öffnen des Akkudeckels zum Einsetzen der Sim-Karte kamen mir leichte Zweifel, ob der Deckel über längere Zeit halten wird, denn im Grunde genommen ist er nichts weiter als ein extrem dünnes und sehr fragil wirkendes Scheibchen Plastik. Doch zurück auf das Gerät geschoben hält er erstaunlich gut. Das Spaltmaß zwischen Deckel und Smartphone an der Oberseite ist etwas größer als an den Seiten und unten, doch nicht wirklich störend.

Der Bootvorgang des Smartphones läuft unglaublich flott und nach wenigen Sekunden ist man bereits auf dem Startbildschirm bzw. wird zuerst der Start-Assistent angezeigt, mit dem man bereits die Grundfunktionen wie Datum, Uhrzeit, E-Mail-Konten, Wlan-Netz etc. komfortabel einrichten kann.

Sofort auffallend ist natürlich das großartige Display, welches bei der ersten Inbetriebnahme auf ca. der Hälfte der möglichen Helligkeit eingestellt ist. Die Auflösung 1.280x720 sucht derzeit bei dieser Geräteklasse seinesgleichen.

Die TimeScape-Oberfläche von Sony fand ich zuerst sehr gelungen, bin aber auf den ADW Launcher EX umgestiegen. Darin konnte ich wirklich alles so einstellen, wie ich es haben wollte. Natürlich muss jeder selbst wissen, welchen Launcher er benutzt, es gibt etliche Varianten im Play Store und die einzige Grenze scheint der eigene Geschmack.

Was mich prinzipiell an gerätenativen Launchern und der Android-Oberfläche selbst stört, sind unterschiedliche Icons. Jeder App-Entwickler kann sich aussuchen, ob sein Icon quadratisch, abgerundet oder teilweise transparent gestaltet ist. Für viele Nutzer mag das vielleicht eine Lächerlichkeit sein, doch mich stört so etwas ungemein.

Es sei hier noch der Widget Locker erwähnt, ein kostenloser Sperrbildschirm, den man so einstellen kann, dass das Display per Druck auf irgendeine Hardware-Taste aktiviert wird, um das Smartphone entsperren zu können. Damit bin ich nun glücklicherweise in der Lage, über die Lautstärkewippe auf der rechten Seite mit dem Daumen das Handy entsperren zu können.

In der Hand liegt das Gerät sehr angenehm und die meisten Apps/ Befehle kann ich mit dem Daumen bedienen. Ich habe große Hände, daher ist es nicht allzu schwierig, die unteren zwei Drittel des Displays mit dem Daumen zu erreichen.

Das Plastik des Gerätes fühlt sich gut an, denn es hat eine spezielle (ich habe gelesen selbstreinigende?) Beschichtung. Ein bereits im Vorfeld beschriebenes Manko habe ich nun leider auch erleben müssen: die kapazitiven Tasten über der transparten Leiste lassen sich teilweise extrem schwierig bedienen. Bei der "zurück"-Taste ganz links hatte ich bisher kein einziges Mal Schwierigkeiten, doch "Home" und "Menü" machen mich teilweise wahnsinnig, weil ich sehr oft tippen muss, um eine Reaktion zu erhalten. Ich hoffe, dies kann und wird mit einem Software-Update behoben.

Zu der Akkulaufzeit kann ich nach drei Tagen Benutzung nur bedingt etwas schreiben, ohne Langzeittest ist eine Bewertung schwierig, da der Akku erst einmal nach ein paar Mal komplett Auf- und Entladen seine volle Kapazität erreicht. Der erste Eindruck ist jedoch sehr mittelmäßig. Die Krux dabei ist natürlich das Display. Lässt man es mit voller Helligkeit erstrahlen, zieht es den Akku schneller leer als ein Ferrari seinen Tank.

Die Kamera macht hervorragende Bilder und ersetzt jede Digitalkamera mühelos. Für professionelle Bilder bevorzuge ich zwar meine Spiegelreflexkamera, aber dazu muss ich schon im Vorfeld planen, fotografieren zu wollen, denn den Brocken habe ich ja nicht permanent dabei. Die Auslösetaste sitzt im Querformat wie bei einer regulären Kamera oben rechts, sehr angenehm zu bedienen. Wer vorhat, das Xperia vorzugsweise als Kamera zu benutzen, hat sogar die Möglichkeit, eine Halteschlaufe an der Unterseite des Gerätes anzubringen.

Die beiden auf der NFC-Technik basierenden mitgelieferten SmartTags habe ich spaßeshalber ausprobiert und wurde sehr enttäuscht. Hier scheint Sony wohl von einem sehr lukrativen Zusatzgeschäft auszugehen. Denn ein Tag funktioniert nur als Einbahnstraße. Ich kann definieren, welche Funktionen ein- bzw. ausgeschaltet werden sollen, wenn ich das Xperia an einen Tag halte, doch halte ich das Gerät erneut an den Tag, passiert... nichts. Ich hatte die Hoffnung, dass die zuvor deaktivierten Funktionen wie z.B. Wlan dann wieder reaktiviert werden. Doch um dies bewerkstelligen zu können, braucht man? Richtig, einen zweiten Tag, den man dementsprechend konfiguriert. Zwar kann man mit der Favorit-Funktion auf dem absolut hässlichen 2x2 Widget eine Standardeinstellung definieren, doch hatte ich mir eine elegantere Lösung erhofft.

Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass Akku und Speicher fest verbaut sind, d.h. Zusatz-Akku und/ oder Speicherkarte sind nicht möglich. Mich persönlich stört das nicht, ich möchte weder Akku-DJ spielen, noch benötige ich mehr Speicherplatz. Die zur Verfügung stehenden 25 GByte finde ich in Ordnung.

Insgesamt ist Sony (Ericsson) mit diesem Smartphone wirklich der große Wurf gelungen. Das Design ist zeitlos ansprechend und sowohl für Privat- als auch Businesszwecke passend. Das Display ist mit der derzeitigen Auflösung noch ein Alleinstellungsmerkmal. Der Akku muss erst noch beweisen, was er kann, sollten sich in den nächsten Wochen größere Veränderungen ergeben, füge ich dies meiner Rezension hinzu.

Der fünfte Wertungsstern bleibt dem Xperia S jedoch wegen den nicht durchdachten SmartTags verwehrt. Natürlich ist das meine persönliche Meinung gemäß meinen Vorlieben, sei es Launcher, SmartTags, jeder nutzt sein Handy anders. Dennoch hoffe ich, einen guten Überblick über Sonys "erstes" Smartphone bieten zu können, welches hoffentlich den Startschuss für noch viele weitere Smartphones dieser Güte (nicht nur) aus dem Hause Sony bedeutet.

NACHTRAG vom 23.08.12:
Mittlerweile fünf Monate später hat sich Ernüchterung eingestellt.
Ich behandle (nicht nur) meine elektronischen Geräte sehr pfleglich. Dennoch ist die weiße Ummantelung des Smartphones an einigen Stellen leicht gelb(?) geworden. Einfach abwaschen lassen sich diese vergilbten Stellen nicht; von aggressiven Reinigungsmitteln habe ich bisher abgesehen.
Ich hatte das Xperia S bisher zwei Mal in der Hosentasche (Jeans) mit dem Ergebnis, dass das "XPERIA"-Zeichen (umgekehrtes Relief unter den kapazitiven Tasten) nun dank Fusseln dunkelblau ist. Das zu säubern erfordert viel Fingerspitzengefühl.
Überhaupt ist das Xperia wie kein anderes Smartphone das ich bisher hatte ein enormer Staub- und Fusselmagnet.
Zudem hat das Backcover rechts unten etwas Spiel, was extrem nervt, wenn man das Telefon in die rechte Hand nimmt und diese Ecke mit einem Finger berührt, denn es knarzt und klappert leicht.

Die Akkulaufzeit ist insgesamt recht gut, bei häufiger Nutzung muss das Xperia am Abend ans Ladekabel. Man muss nunmal in Kauf nehmen, dass ein großes Display bei 100% Helligkeit viel Energie verbraucht.

Softwareseitig ist mittlerweile Android Jelly Bean draußen, doch noch lange nicht für das Xperia S. Allein das Update auf ICS hat fühlbar ewig gedauert. Dennoch sind noch viele Fehler softwareseitig enthalten.
- die automatische Stromsparfunktion, bei der man eine Ruhezeit eintragen kann, wo z.B. Mobilfunk abgeschaltet wird, funktioniert nicht (bzw. nach Einstellen genau ein einziges Mal, danach nicht mehr)
- das dazugehörige Widget, welches die verbleibende Akkuenergie anzeigen soll, aktualisiert sich nicht
- die Reaktionsfreudigkeit der kapazitiven Tasten (oder sagen wir eher Punkte) hat sich mit dem Update auf ICS in keiner Weise verbessert
- stellt man den Lockscreen auf Gesichtserkennung und trägt eine vierstellige PIN ein (falls das Gesicht nicht erkannt wird), spielt es keine Rolle, welche vier Zahlen man eintippt, das Telefon wird bei jeder Kombination entsperrt! Nachdem man den Face Unlock einmal eingestellt hat, lässt sich dies nicht mehr ändern, da in den Einstellungen die PIN nicht mehr funktioniert!

Insgesamt betrachtet muss ich meine Rezension leider revidieren, denn von einem Flaggschiff-Smartphone erwarte ich doch deutlich mehr.
Aus gegebenem Anlass ziehe ich einen Stern ab. Zwar habe ich noch Hoffnung, dass die Software-Fehler behoben werden, doch in dem Tempo, in dem Sony gerade seinem High-End-Phone Upates spendiert, sehe ich noch kein Licht am Ende des dunklen Tunnels. Schade!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2012 6:45 PM MEST


The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
Wird angeboten von BigGamers
Preis: EUR 12,25

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monster mit vielen Stärken und Schwächen., 21. Dezember 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Nach nunmehr über 50 Stunden Spielzeit und etlichen erledigten und im Journal angegebenen noch nicht absolvierten Quests fällt mir nur das Adjektiv "episch" ein.

Aber der Reihe nach:

*Grafik*
--------
Kann sich wortwörtlich sehen lassen. Die Optik ist zwar nicht "State of the Art", glänzt aber durch enorm viele Details und ungeheurer Weitsicht. Ein schönes Gefühl, auf einer Anhöhe zu stehen und mit dem Wissen in die Ferne zu blicken, all jene Orte die man sieht auch tatsächlich besuchen zu können.
Ob Sonne, Regen, Schneestürme oder die Aurora Borealis in der Nacht, die Beleuchtung ist stets ungeheuer atmosphärisch.
Die Detailfülle kann zwar nicht ganz mit The Witcher 2 mithalten, doch muss man bedenken, dass die Welt von Skyrim vielfach größer ist.
Was mich wirklich stört, ist die extrem schmucklose Übersichtskarte ("Schlacht um Mittelerde" hat vorgemacht, wie solche Karten aussehen können) und das rudimentäre Inventar, dass wie eine halbtransparente Excel-Tabelle anmutet und nicht wirklich zum Rest des Spiels passt.

*Sound*
-------
Ich spiele Skyrim auf Deutsch. Die Sprecher kommen allesamt aus dem professionellen Lager und die Stimmen passen stets zu den Charakteren. Natürlich kann nicht jeder Charakter in solch einem umfangreichen Spiel eine eigene Stimme bekommen, daher wiederholen sich die Sprecher, allerdings nicht in einem unangenehmen/ aufdringlichen Maß.
Die dezent eingesetzte Musikuntermalung ist situationsabhängig und stimmig. Sehr angenehm, dass nicht permanent Musik im Hintergrund "dudelt", die nach einer Weile gehörig nerven könnte.
Die Soundeffekte sind allesamt sehr glaubwürdig, ob in freier Natur, in Höhlen oder Häusern, man hat allein schon auditiv das Gefühl, wirklich dort zu sein.
Insgesamt ist die Vertonung hervorragend gelungen.

*Leveldesign*
-------------
Der größte Level, die Außenwelt, ist wirklich gigantisch. Es gibt überall etwas zu entdecken, allein abseits der Wege sind etliche Quests aufzufinden. Dem Erkundungstrieb sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Wer nicht die existierenden Wege/ Straßen nutzen möchte, sollte sich ein Pferd zulegen, denn mit diesem kann man auch leicht auf steilere Anhöhen/ Berge gelangen (doch Vorsicht mit dem Pferd, siehe "Bugs/ Ungereimtheiten").

Wo andere Spiele das Erlebnis künstlich in die Länge zu strecken versuchen, indem die immer wieder gleichen Wege zurückgelegt werden müssen (wie z.B. bei Rage), kann man einmal besuchte Orte bequem per Schnellreise-Funktion ansteuern.

Jede Höhle (und davon gibt es in Skyrim wirklich sehr viele) hat ein eigenes Design. Atmosphäre pur! Kenner von Dragon Age 2 wissen, wie grausam Levelrecycling sein kann. Nicht so bei Skyrim. Die einzigen wirklichen Wiederholungen, die mir auffielen, sind die immer gleich aussehenden Tavernen in kleineren Ortschaften. Doch das ist wirklich zu verkraften.

*Quests und Story*
------------------
Unfassbar viele Quests. Im direkten Vergleich mit Dragon Age 2 zeigt sich hier jedoch, dass Questflut nicht negativ sein muss. Da die Welt von DA2 extrem eingeschränkt ist, läuft man permanent nur zum Quest-Lösen hin und her. Bei Skyrim verspürt man diesen "Zwang" nicht. Man besucht Orte, spricht mit NPCs, erhält dabei Quests. Noch und nöcher. Wenn man möchte, kann man per Journal die einzelnen Aufgaben Schritt für Schritt lösen, die Zielorte werden auf der Karte angezeigt. Oder man spielt einfach, steigt hinab in dunkle Gewölbe, befreit schmutzige Keller von ekligem Getier, erlöst Geister von ihrem Fluch und siehe da: Viele Quests lösen sich, wenn man danach in den Städten das Gespräch sucht.

Das, was wirklich fehlt, ist eine interessante Hauptstory. Etwas, dass alles zusammenhält, ein großes Übel, eine intrigenreiche Verschwörung, was auch immer. Doch die Hauptgeschichte plätschert vor sich hin, läuft nebenher, es gibt keinerlei Spannungsbogen. Das ist sehr schade, denn zumindest Dragon Age: Origins hat gezeigt, wie wichtig eine spannende Geschichte sein kann (auch wenn dort in schon fast dreister Weise vom Herrn der Ringe abgekupfert wurde).

*Bugs/ Ungereimtheiten*
-----------------------
Leider typisch Bethesda. Es gibt sehr viele teils sehr nervige Bugs. Einige Quests sind nicht lösbar. Den ersten Questbug hatte ich, als ich für die Orks ein Paar magische Handschuhe auftreiben sollte, die mir den Zugang zu den in der Welt verteilten Orklagern und das Vertrauen der grünen Krieger sichern sollten. Als ich dann in der Hütte des Anführers mit den Handschuhen unterm Arm stand, gab es keinen Dialog bezüglich des gefundenen Items, nur einen "Orks setzen sich, stehen auf, setzen sich, stehen auf,..."-Bug. Mittlerweile kann ich drei Quests aufgrund von Fehlern nicht lösen. Ich hoffe stark, dass das noch gefixt wird, doch Bethesda tat sich in der Vergangenheit immer schwer, zeitnahe und vor allem vernünftige Patches herauszubringen.
Es hat schon fast Tradition, dass mit jedem neuen Patch auch neue Fehler einziehen.

Ebenso schlimm ist die KI von Begleitern. Sowohl humanoide Mitstreiter als auch Hunde blockieren sehr gern Ausgänge. Egal wo, betritt man einen Raum, mutiert der Mitstreiter zum Türsteher. "Du komms' hier nisch raus!"

Neben den Bugs gibt es noch etwas, was mich ungemein stört: Pferde. Es mag ja ungemein praktisch sein, lange Wege nicht per Fuß zurückzulegen, sondern hoch zu Ross durch die Gegend zu galoppieren. Nur hat man oft die Rechnung ohne die umherstreifenden Feinde gemacht. Diese kann man nämlich nur attackieren, indem man vom Pferd absteigt. Und der Gaul rennt in dem Moment schnurstracks auf die Angreifer los, um brav in die ewigen Jagdgründe geschickt zu werden. Die Viecher halten nämlich überhaupt nichts aus und gehen schneller über den Jordan als man "was?!?" rufen kann.

Steigt man ab, um eine Höhle oder dergleichen zu erkunden, kann es zudem passieren, dass nach Verlassen dieser das zuvor geparkte Pferd nicht mehr da ist. Es streift nämlich ungeheuer gern auf eigene Faust -oder besser gesagt Hufe- durch die Gegend. Mag ja glaubwürdig sein, wenn man es nicht festbindet (bzw. kann man es nicht festbinden!). Doch warum dann nicht einen Rufknopf integrieren, sodass der Protagonist pfeift und das Pferd angerannt kommt?

Ich weiß nicht, wieviele reitbare Untersätze ich schon verbraucht habe. Stiehlt man nicht und kauft gewissenhaft seinen Kläpper beim Händler des Vertrauens, muss man gleich 1.000 Goldstücke berappen.

Im späteren Verlauf -wenn die Ausdauer höhere Werte erreicht hat- kann man auch fast gänzlich auf einen Gaul verzichten und per pedes durch die Landschaft ziehen. Oder man deckt sich in den frühen Spielphasen mit ausreichend Ausdauertränken ein.

*Fazit*
-------
Die positiven Eigenschaften des Spiels überwiegen in meinen Augen und machen viele Unzulänglichkeiten wett. Gerade das Gefühl der Uneingeschränktheit und freien Welt, wie es heutzutage nur noch selten zu finden ist (Stichwort Schlauchlevel), ist meiner Meinung nach dabei nicht zu unterschätzen. Auch wenn Skyrim keine spannende Haupstory zu bieten hat, liegt der Spielspaß bei mir ganz klar bei fünf Sternen.

Aufgrund der vielen Bugs und der ein oder anderen grafischen/ spielerischen Schwäche ziehe ich einen Stern in der Gesamtwertung ab. Eigentlich sollten es objektiv betrachtet minus zwei sein, doch unterm Strich fände ich drei Sterne für solch ein Spielmonster im Gesamtkontext nicht fair.

Klare Kaufempfehlung für diejenigen, die viel Zeit in ein Spiel investieren können/ wollen.


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