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Rezensionen verfasst von
Blaine

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Fight Club: Roman
Fight Club: Roman
von Chuck Palahniuk
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

4.0 von 5 Sternen Anders als der Film, 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fight Club: Roman (Taschenbuch)
Die Regel Nummer 1 im Fight Club lautet: "Man redet nicht darüber." Ein Kerl, der hauptsächlich an irgendwelchen Rückrufaktionen beteiligt ist, kann nicht mehr schlafen. Und so fängt er irgendwann an in Selbsthilfegruppen zu gehen. Gehirnparasiten. Darmkrebs. Hodenkrebs. Es hilft ihm schlafen zu können. Und dort lernt er Marla Singer kennen, eine Frau, die sich mehr oder minder selbst ins Jenseits bringen möchte. Und nach irgendeiner Selbsthilfegruppe begegnet er Tyler Durden. Und sie beginnen sich zu schlagen, um ihre Aggressionen abzubauen, und damit er schlafen kann. Die Regel Nummer 1 im Fight Club lautet: "Man redet nicht darüber."

Doch es sollte nicht bei dem einfachen Schlagen bleiben, denn nach und nach werden es mehr. Seine Wohnung explodiert, und alles scheint den Bach hinunter zu gehen, doch er ist noch nicht ganz unten angekommen. Die Leute im Fight Club werden mehr und mehr, und Tyler ist ihr Wortführer. Und er hat Aufgaben für die Mitglieder, und nach und nach beginnen sie die Welt in Unordnung zu bringen. Und so entsteht Projekt Chaos. Die erste Regel des Projekts Chaos lautet: "Wir verlieren kein Wort über Projekt Chaos."

Der Hauptsitz ist das alte Haus, welches ihm und Tyler gehört. Und sie stellen dort Seife her. Seife aus den Fettabsaugungen von Marlas Mutter. Und sie fangen an die Welt ins Chaos zu stürzen.

Wertung:

Jeder kennt den Film, kaum einer kennt das Buch. Das ist eigentlich schade, denn es ist ein gutes Buch, wenngleich ich hier sagen muss, dass mir der Film besser gefallen hat, und das nicht nur, weil es gradliniger gewirkt hatte. Auch der Überraschungsmoment ist einfach gelungener als das wie es hier im Buch beschrieben wird. Es ist kein schlechtes Buch, denn die Sprache kommt hier noch deutlicher zur Geltung, als das beim Film auch der Fall gewesen war, aber die Handlung ist undurchsichtiger, so denke ich zumindest.

Spannung will nicht aufkommen und wo das letztendlich hinführen soll, bleibt auch offen. Sprachlich ließ sich der Roman recht gut hintereinander weg lesen. Palahniuk betont, dass es eigentlich nur um die Regeln und nicht um den Fight Club geht, und damit hat er recht, denn nicht wie im Film scheint der Club nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Wie ich das Buch jetzt finde, kann ich eigentlich gar nicht sagen, denn dafür ist der Film zu gut, als dass das Buch da hinan reichen kann. 4/5 kann ich dafür aber geben. Vielleicht kann mich ja das nächste Schriftstück dieses Autors ganz unabhängig von einem Film mehr überzeugen.


Insel der Supermenschen
Insel der Supermenschen
von Kevin Shamel
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool!, 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Insel der Supermenschen (Taschenbuch)
Professor Topper ist mit ein paar Studenten der Anthropologie zu einer Expedition auf die Insel der Supermenschen unterwegs, denn die Studenten sollen diese jeweils beobachten und ihre Superkräfte dokumentieren. Die Kommunikation ist dabei schon recht schwierig, denn alle Supermenschen sprechen in Sprechblasen und verstehen keine normale Sprache. Das ist auch der Grund, weshalb jeder der Expediteure eine Handvoll Luftballons und einen Stift erhält.

Die schwerste Aufgabe dabei scheint der Student Trent zu haben, denn er muss herausfinden, was es mit dem Superkind Kringel auf sich hat, denn dieser scheint einfach nicht zu reden. Neben den Supermenschen gibt es auch die Superschurken. Lediglich die Farben, in denen die Supermenschen geboren werden bestimmen allerdings, wer Superschurke und wer Superheld ist. Die zweite Person, die Trent beobachten muss, findet sich auf dem Haizahnberg und nennt man Todes-Killer.

Während die Studenten sich mit den Bewohnern beschäftigen, braut sich im Hintergrund eine Kriegsmaschinerie zusammen, da auf einmal Cyber-Trooper auftauchen, und die stellen eine Gefahr nicht nur für die Supermenschen dar. Und der Professor und die Studenten versuchen, den Supermenschen zu helfen...

Wertung:

Vom Klappentext her dachte ich noch, dass diese Geschichte wahrscheinlich nicht so gut werden wird, wie andere bizarro Stories, aber da habe ich mich getäuscht, denn es geht hier zwar reichlich Science-Fiction-Fantasy-Action-lastig einher, aber die abgedrehten Dinge fehlen hier auch nicht., angefangen von einer Superschurkin, deren Superkraft es ist alles und jeden in rosa Plüschhäschen zu verwandeln. Die Art wie die Supermenschen reden hätte fast schon alleine genügt, um den Titel dem Bizarro-Genre würdig zu erweisen.

Ein ums andere Mal kann diese Geschichte ein Schmunzeln entlocken und sie wird nie langweilig zu lesen. Man darf aber nicht vergessen, dass nicht jeder mit einer solchen Geschichte etwas anfangen kann. Im Vergleich zu "Rotten Little Animals" ist "Insel der Supermenschen" einfach ein Stück bizarrer und ausgereifter als der andere Titel, und Fans von Bizarro Fiction kommen hier voll auf ihre Kosten.

Mit 209 Seiten gar nicht mal so lang ist es aber doch eine lohnenswerte Alternative zwischen all dem Mainstream und bekommt deshalb von mir auch zurecht 5/5 Sternen.


The Menstruating Mall
The Menstruating Mall
von Carlton, III Mellick
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,96

2.0 von 5 Sternen Schade, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Menstruating Mall (Taschenbuch)
John war eigentlich nur an einem Samstag zum Einkaufen in die Hampshire Mall, doch als er wieder gehen will, kann er es einfach nicht. Er bringt es nicht fertig über die Schwelle zu treten und auf den Parkplatz zu seinem Auto zu gehen. Statt dessen bleibt er. Und so sucht er sich einen Schlafplatz auf irgendeiner Toilette. Später findet er heraus, dass es noch mehr Leute gibt, die das Einkaufszentrum nicht verlassen können. Insgesamt werden es 10 sein. Alle können das Einkaufszentrum nicht verlassen und sie können auch nicht Nachts von einem Sicherheitsdienst entfernt werden, denn es gibt einfach keinen.

Das Schlechte daran ist, dass auf einmal einer nach dem anderen umgebracht wird, und keiner weiß, wer der Täter ist. Fliehen können sie nicht, denn sie kommen nicht weg. Und dann stellt sich heraus, dass alle Personen seit Freitag die Mall nicht mehr verlassen können. Und in den Nachrichten wird berichtet, dass genau ab diesem Datum Blut aus den Leitungen des Einkaufszentrums läuft. Und man hat das Blut analysiert: Das Einkaufszentrum hat eine Regelblutung...

Wertung:

Die Geschichte ist genauso simpel, wie sie oben zusammengefasst wurde. Einen richtig guten Plot gibt es nicht. Mit ihren gerade mal 88 Seiten lässt sie sich zwar gut hintereinander weg lesen, hat aber bis auf den außergewöhnlichen Titel dieses Mal nicht viel mehr zu bieten. Den ein oder anderen Lacher vielleicht und ein klein wenig Rätsel über die Morde. Ansonsten bleibt es fast inhaltsleer und kann z. B. gar nicht mit "S. L. Grey - Das Haus der Treppen" verglichen werden, denn daran kommt es mit Meilen Abstand nicht heran.

Das war der schlechteste Mellick, den ich bisher erlebt habe. Das Verständnis der englischen Sprache ist gut, so dass es beim Lesen keine Verständnisschwierigkeiten gab. Dennoch kommt das Buch nicht über 2 Sterne hinaus. Schade, bei einem solchen Titel.


NightWhere: Die totale Unterwerfung
NightWhere: Die totale Unterwerfung
von John Everson
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

5.0 von 5 Sternen Mal ein wenig anders, 7. Oktober 2014
Rae und Mark haben ein erfülltes Sexleben während ihrer Ehe. Doch da Rae es nicht gereicht hat, besuchen sie auch Swingerclubs, denn Mark sieht gerne zu. Irgendwann jedoch bemerkt jemand, dass auch das nicht das richtige für die beiden ist, und so bekommen sie eine Einladung nach NightWhere, einem SM-Club, in welchem ihre Wünsche erfüllt werden. Und so zieht es sie dorthin, in die Dunkelheit voller Schmerz, doch Mark ist davon nicht unbedingt angetan, denn er mag den BDSM-Quatsch eigentlich nicht, aber für Rae ist es genau das richtige. Mark stört sich nicht daran, dass seine Frau sich im "Blauen" auspeitschen lässt. Er sucht sich sein Vergnügen dort auf andere Weise.

Doch Rae wird Schritt für Schritt weiter in die Dunkelheit von NightWhere hineingesogen, bis sie das "Rote" betreten darf, in welchem es mehr zur Sache geht, als es im "Blauen" möglich wäre. Mark begleitet seine Frau weiterhin in die dunklen Abgründe. Verletzungen zeichnen sich teilweise auf Raes Körper ab, doch wie von Geisterhand scheinen diese zu verheilen. Der Club findet gefallen an Rae und so verwundert es nicht, dass sie irgendwann nur für sich eine Einladung nach NightWhere bekommt. Sie erzählt Mark nichts davon, da sie befürchtet, dass er enttäuscht sein könnte, und sie möchte ihren Mann nicht verletzen, wenn sie alleine geht. Doch eines Abends geht Rae erneut und bleibt in NightWhere.

Mark beginnt sich sorgen zu machen. Er hatte Rae bei ihrem ersten Alleingang beobachtet, und er kann sich denken, wo sie nun abgeblieben ist. Von da an setzt er alles daran NightWhere und auch seine Frau wieder zu finden, und er nimmt dafür einige Qualen auf sich, denn nicht scheint so stark zu sein, wie seine Liebe für Rae...

Wertung:

Auf dem Titel prangt klar und deutlich: SM-Thriller, und da darf man als normaler Leser von Horrorliteratur schon skeptisch sein, denn passt so was überhaupt in eine Horror-Reihe? Dazu kann ich nur sagen: Jep! Denn dieser Roman behandelt nicht nur die SM-Szene, die natürlich einen Großteil der Handlung ausmacht. Auch Sex spielt hier eine sehr große Rolle. Stellenweise fühlt man sich an einen Edward Lee Roman erinnert, denn das ist teilweise gleich aber auf der anderen Seite doch ganz anders, denn bei Lee spielen Dämonen eine große Rolle, zumindest in vielen seiner Werke. Hier könnte dies vielleicht der Fall sein. Man hat zumindest das Gefühl, als wenn es darauf hinauslaufen würde. Keine Sorge, hier wird nicht gespoilert, und deshalb verrate ich auch nicht, was schlussendlich gemeint ist.

Dem Autor gelingt es sprachlich und auch von der Gestaltung her, da die Handlung teilweise aus vier verschiedenen Sichtweisen (Mark, Rae, Amelia, Gordon) geschildert wird, extrem gut die Stimmung eines solchen Werks einzufangen, und das ist es, worauf es hier an kommt. Die Spannung wird halbwegs hoch gehalten, denn man weiß nicht, wie Mark es schaffen möchte, Rae wieder zu sehen. Und vor allem: Mit welchem Ergebnis?

Das ist deshalb ein ganz besonderer Horrorroman, um Schmerz, Folter aber auch Leidenschaft, Sehnsüchte und sogar Liebe, auch wenn diese erst auf den zweiten Blick zutrage kommt, denn es ist die Liebe von Mark zu seiner Frau, die die Handlung in Gang und voran bringt, und das als Motiv in einem Horrorroman ist schon außergewöhnlich.

Für mich einer der besten Romane des Jahres 2014 und aus meiner Sicht auch zurecht Finalist des Bram Stoker Awards. Warum der Roman nicht gewonnen hatte, mag wohl an der Thematik liegen. Mir ist das egal, denn ich gebe hier allen ernstes die Höchstpunktzahl von 5/5. Auch Skeptiker sollten dieses Werk einfach mal ausprobieren.


Das Motel: Psychothriller
Das Motel: Psychothriller
von Brett McBean
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

3.0 von 5 Sternen Leider nicht so gut wie es hätte sein können, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Motel: Psychothriller (Broschiert)
Das Lodgepole Pine Motel liegt am Rande des Waldes, am Fuß eines Gebirges, und obwohl es ein kleines Motel ist mit insgesamt 4 Hütten plus dem Haupthaus, scheint es am Abend des Sturm merkwürdige Leute anzuziehen. Zwei junge Kerle, die eine Leiche im Kofferraum haben, ein Ehepaar, welches einen jungen Mann erschossen hat und wahrscheinlich polizeilich deshalb gesucht wird und einen Serienmörder der mit seinem "Sohn" gerade hier eingetroffen ist. Über alle wacht die Betreiberin Madge, die Anfangs sogar glaubt, dass einer der Besucher schon einmal hier gewesen ist, wobei sie sich beim besten Willen nicht entsinnen kann, in welchem Zusammenhang.

Vordergründig haben diese Personen nichts miteinander gemein. Lediglich, dass sie alle hier im Motel übernachten, scheint sie zu verbinden, doch dies stimmt nur auf den ersten Blick, denn hinter den Kulissen besteht die Verbindung auch auf eine andere, dunkle Weise...

Wertung:

Mehr zu erzählen wäre hier der Geschichte nicht zuträglich, denn es ist ja gerade das, was diese Personen miteinander verbindet, was dieses Buch lesenswert macht, und deshalb kann ich das in einer Inhaltsangabe nicht erzählen. Das, was dieses Buch lesenswert macht, ist die Verbindung der Personen, denn diese wird Häppchenweise serviert, in dem die Geschichte jedes einzelnen nach und nach aus seiner Perspektive erzählt wird. Das ist sehr gut gelungen und dadurch erhält diese Geschichte ihren Reiz. Leider hört es dann auch schon auf vom Positiven zu berichten.

Was wirklich stört ist die Person, die Helen beobachtet, denn diese trägt nicht wirklich zur Handlung bei, obwohl sie immer mal wieder eingestreut wird. Man weiß erst am Schluss, um wen es sich dabei handelt, und deshalb erwähne ich es jetzt auch hier nicht, aber wirklich gut ist das nicht gelungen. Man glaubt mittendrin noch, dass auch diese Person am Motel auftauchen wird und man wartet förmlich darauf, dass sie in der Weise wie die anderen dort unter kommt, doch dies passiert nicht. Es gibt zwar einen kleinen Aspekt in der "Auflösung", doch dieser fällt einfach zu gering aus. Auch das Ende um Wayne und sein Messer ist nicht gut gelungen, denn es wird zu wenig darüber erklärt warum/wieso/weshalb das auf einmal aus dem Nichts aufgeklärt wird.

Die wichtigste Person neben Madge, denn diese trifft auf alle Beteiligten, ist Wayne, doch in seinem Verhalten ist dieser Charakter teilweise total unsinnig. Ja, es wird versucht ein Motiv für die angebotene Hilfe der Entsorgung der Leiche, die Al und Edward wegschaffen müssen, zu konstruieren, doch leider wirkt gerade diese Szene mehr als fragwürdig. Auch die sexuelle Motivation für Waynes Taten lässt sich nicht immer nachvollziehen. Weiter ist es für Morrie und Judy wichtig Radio zu hören, aber die Nachrichten werden erst wieder um Mitternacht gebracht, also anderthalb Stunden später als zur Uhrzeit, wo diese für sie von Nöten gewesen wäre. Auch in den 80er Jahren, denn der Roman spielt 1980, war es aber schon der Fall, dass es mehrere Radiosender gegeben hat und es in der Regel halbstündliche Nachtrichten gegeben hat. Warum also ausgerechnet dort nicht? Und das vielleicht unsinnigste überhaupt: Es gibt keine Heizung in den einzelnen Hütten. Warum gibt es Strom (denn ein Radio musste ja wohl funktionieren) aber keine Heizung? Ein Motel ohne Heizung hat natürlich am 31.10. noch immer offen, auch wenn dort bereits Schnee liegen könnte. Das macht leider keinen Sinn. Wenn es auf einmal Minusgrade hätte (es ist allerdings im Oktober wenig wahrscheinlich), aber das Motel liegt schließlich auch in den Bergen, dann könnte man theoretisch in den Hütten erfrieren.

Von der Grundidee war dieses Buch nicht schlecht, die Erzählweise war in Ordnung aber die Handlung und das Verhalten einiger Personen war nicht gänzlich schlüssig. Deshalb ist dies auch aus meiner Sicht McBeans bisher schwächster Roman (einen kenne ich allerdings noch nicht) und deshalb gibt es hier auch nur 3/5 Sternen. Tut mir leid, ist aber so.


Golem
Golem
von Edward Lee
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts Neues von Lee, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Golem (Broschiert)
Vorbemerkung: Der letzte Absatz unterhalb der Linie enthält Spoiler hinsichtlich "Golem", "Flesh Gothic", "Der Höllenbote" und auch "Creekers".

Ein tschechisches Schiff ist 1880 mit Kapitän McQuinn nach Lowensport unterwegs. Es transportiert einige Fässer, unter anderem auch Lehm in die Staaten.

die Gegenwart. Seth hat ein Haus in Lowensport gekauft und er will es mit seiner Lebensgefährtin Judy beziehen. Die beiden haben sich in einer Entziehungsklinik kennen gelernt. Er war auf Alkohol, sie auf Crack. Er ist Programmierer und hat ein außerordentlich erfolgreiches Computerspiel mit dem Titel "House of Flesh" erstellt, sie ist eigentlich Professorin für Theologie und Theosophie. Aber etwas merkwürdiges hat auf dem Gelände stattgefunden, denn die Arbeiter, die eigentlich Leitungen verlegen, finden ein Dampfschiff auf Seths Grundstück. Damit gehört alles, was sich auf diesem Schiff befindet, rechtlich gesehen ihm, und er lässt die Fässer in seinen Keller wuchten. Eines Tages jedoch sind einige der Fässer verschwunden.

Lowensport ist jüdisch geprägt. Es ist seine kleine Stadt doch auf der Straße regiert auch hier die Drogenhölle. D-Man und Nutjob sind zwei der Leute, die die Drecksarbeit machen, unter anderem für die führenden Polizeiofficer Stein und Rosh, die nicht nur daran interessiert sind, dass andere Dealer ausgeschaltet werden, sondern sie wollen ihr Crack auch möglichst weiträumig im Gebiet verbreiten. Doch D-Man hat noch einen anderen Auftraggeber, und dieser verlangt regelmäßig, dass er einen Laib Brot mit in das Grab frisch verstorbener legt, und die Leiche dann später wieder ausbuddelt. Und an den Opfern von den Massakern, bei dem regelmäßig Gliedmaßen ausgerissen werden, kann immer ein Rückstand gefunden werden: Lehm.

Wertung:

Rein für sich genommen ist dieses Buch nicht schlecht, aber Lee kann es besser. Der geschichtliche Hintergrund, der hier erzählt wird, wird auf zwei Weisen präsentiert. Zum einen sind einige Kapitel zu Beginn um 1880 datiert und wechseln dann in die Gegenwart. Zum anderen werden auch hier, wie es bereits in Incubus ausgiebig der Fall war, Lexikonartikel präsentiert, die von Judy, aus meiner sicht die eigentliche Hauptperson des Buches, gefunden werden. Soweit, sogut. Auch der Hintergrund der Siedler und die Geschichte um den Golem ist in Ordnung, sowohl sprachlich als auch inhaltlich.

Das Buch wurde 2009 von Lee geschrieben und es ist kein schlechtes, aber es gibt einen Punkt der mich inzwischen nervt, jetzt wo ich mehrere Werke in kurzer Zeit hintereinander gelesen habe. Was das ist steht im Spoiler (siehe unten) und das kreide ich auch negativ an.

Der Golem ist zwar als neue Gestalt hier vorhanden aber der Kontext ist momentan hinreichend bekannt. Ja, es gibt Überraschungsmomente, die auch richtig mitreißen können (z. B. was Judy betrifft), und das ist auch wirklich gut, aber aufgrund der Thematik im Vergleich zu den anderen Lee-Romanen langweilt mich das Buch fast, und deshalb gibt es hier einfach weniger Punkte. Rein für sich genommen ohne einen anderen Lees zu kennen, mag das durchaus besser abschneiden, aber wieder und wieder etwas ähnliches zu kontruieren verdirbt irgendwann den Spaß am Lesen. Deshalb gibt es hier "nur" 4/5, was immer noch weit über anderen Büchern liegt, und Golem deshalb auch nicht wirklich schlecht ist.

Bitte einfach nächstes Mal ein Buch von Lee veröffentlichen, was nicht wieder die gleiche Thematik abhandelt und erst später wieder etwas ähnliches planen.

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SPOILER:
Golem: Angebetet wird S'mal (von Samael als Dämon), überall Cracksüchtige, 2009
Creekers: beten einen Dämon an und beschwören ihn (fres-hauter), überall PCP-Dealer, Hauptperson: Phil, ein Polizist, 1994
Incubus: Aoristen beten den Dämon Baalzephon an, Opfern wird Kantharidin, eine sexuell stimulierende Droge verabreicht, eine der Hauptpersonen: Jack, ein Polizist, 1991
Flesh Gothic: Angebetet wird Belarius, Wärter des Tempels ist Jaemessyn, 2004
Der Höllenbote: Aldezhor ist der Dämon aus der Hölle, der beschworen werden soll, eine größere Nebenrolle hat Steve Higgins, ein Polizist, 2004
Das sind zwar alles unterschiedliche Geschichten, aber sie überschneiden sich dann doch ganz schön, was nicht automatisch heißt, dass sie schlecht sind, aber es wäre schön, wenn man von Edward Lee mal etwas anderes geboten bekommt als Dämonen, Polizisten und Drogen. Das sind jetzt 5 Bücher mit ähnlicher Thematik.


Incubus
Incubus
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Ein anderer Lee, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Incubus (Kindle Edition)
Veronica und Jack sind ein paar, doch sie trennt sich von ihm, denn sie möchte mehr "Erfahrungen" sammeln. Ihr kommt gerade recht, dass ein eleganter, charismatischer Mann sie zu seinen "Exerzitien" einlädt, eine Veranstaltung, die jedes Jahr abgehalten wird und bei welcher nur Künstler anwesend sein werden. Veronica gehört zu diesen Kreisen, denn sie ist Malerin. Ihr Agent Steve kümmert sich um alles, und sie ist ganz hin und weg von Khoronos, der sie auf sein Anwesen eingeladen hat. Außerdem hat er eins ihrer Bilder für 25.000 $ gekauft.

Jack wurde aber nicht nur verlassen, sondern er bekommt auch auf der Arbeit Probleme, denn als leitender Mordermittler bei den Dreiecksmorden trägt er die Verantwortung. Es wurde eine Frau bestialisch umgebracht und ausgeweidet. An der Wand prangte zum einen ein merkwürdiges Dreieck sowie "HIER IST MEINE LIEBE" und "AORISTA". Jack kann damit nichts anfangen. Sein Chef möchte Ergebnisse, und das möglichst plötzlich. Unterstützung hat Jack von Dr. Panzram, die ein psychologisches Profil des Täters erstellt, als auch von Faye, die die Recherchearbeit für ihn durchführt.

Noch ahnt er nicht, wohin das alles führen soll, bis er sich tiefer und tiefer in den Sumpf von Aoristen begibt. Als sich Veronica dann nicht mehr bei ihm meldet, könnte es sein, dass sie in höchster Gefahr schwebt.

Wertung:

Eine Inhaltsangabe fällt hier extrem schwer, denn es ist nicht nur der Inhalt, der präsentiert wird. Das zentrale Element des Buches ist "Leidenschaft", und diese sollen die Künstler entfachen, und man merkt extrem gut, dass Edward Lee es hervorragend gelingt genau diese Stimmung einzufangen, und das ist bei der Art der Handlung gar nicht so einfach. Die Auflösung der Geschichte und auch der Teil über Aoristen ist exzellent entwickelt und findet seine Auflösung ziemlich am Ende der Geschichte. Das, was man hier ankreiden kann, ist der Anfang, denn man hat bereits nach 30 Seiten das Gefühl, als wenn man genau weiß, wer der Mörder der Frauen ist, was allerdings nicht ganz richtig ist. Außerdem bleiben die Motive noch unklar.

Richtig gut ist außerdem die Entwicklung der Umgebung der Aoristen mit ihrem ganzen Sprachgebrauch (Prälat, Apostaten, Surrogoti) gehalten, da diese Begriffe in von Faye gefundenen Lexikonartikeln erklärt werden. Für einen Lexikonartikel wirken die Zeilen allerdings nicht gänzlich authentisch, denn sie sind einfach zu unpräzise dafür formuliert worden.

Selbst Nebencharaktere werden ausgiebig entwickelt. Besonders deutlich erschien das bei Carlson, einem Obdachlosen, der lediglich eine Zeugenaussage vorbringt. Man hätte das nicht so machen müssen, aber mir hat es gefallen auch zu erfahren, warum er auf der Straße lebt.

Natürlich ist auch eine gewisse Portion Sex vorhanden. Das gehört bei Lee eigentlich schon fast zum Standardprogramm. Hier jedoch fügt dieser sich fast nahtlos ein ohne aufgesetzt zu wirken, denn es geht schließlich um "LEIDENSCHAFT"" und "TRANSPOSITION", und gerade das wird dadurch noch mehr eingefangen als es durch die Künstlerumgebung nicht ohnehin schon der Fall ist. Gerade deshalb gefällt mir der Roman auch so gut. Sprachlich ist das ebenfalls sehr eloquent und elegant, wie die Geschichte erzählt wird. Für meine Begriffe ist es deshalb auch der beste Lee, den ich bisher gelesen habe. Deshalb gibt es hier natürlich 5/5. Aufgrund unterschiedlicher Empfindungen kann aber auch nicht jeder die Stimmung des Buches einfangen oder wahrnehmen, weshalb es im Vergleich zu seinen anderen Werken manchmal deutlich schlechter in den Bewertungen abschneidet.


Der Höllenbote
Der Höllenbote
von Edward Lee
  Broschiert
Preis: EUR 13,95

5.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber halt... Lee, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Höllenbote (Broschiert)
Sehet den Boten. Die Ankunft des Boten ist nahe...

Als Jane Ryan die Leitung der Postfiliale, die gerade im Westen von Danelleton wieder eröffnet worden ist, da das Hauptpostamt mit der Masse überfordert zu sein scheint, übernimmt und Carlton Spence ihr als Stellvertreter zur Seite steht, ist die Welt für die junge Witwe mit zwei Kindern noch alles in Ordnung. Doch die Postangestellten scheinen nicht sicher zu sein, denn seit dem die Filiale wieder eröffnet hat, scheinen sich Gräueltaten in dem kleinen Städtchen zu ereignen, und aus irgendeinem Grund sind fast immer die Postangestellten dafür verantwortlich.

Chief Steve Higgens und seine Kollegen versuchen herauszufinden, was die Ereignisse miteinander verbindet, und was das alles mit den Morden vor 20 Jahren zu tun hat. Eigentlich ist das kleine Städtchen ein ruhiges Pflaster, doch wenn der Bote umgeht, und seine Ankunft naht, werden ganz normale Bürger zu blutrünstigen Bestien und sie gehen hin, und schlachten die Einwohner der Örtchens ab.

Wertung:

Ein typischer Vertreter der Lee'schen Literaturergüsse und einem "Flesh Gothic" nicht unähnlich. Lee versteht es auch hier wieder gekonnt mit seiner Erzählung der Geschichte die Spannung hoch zu halten, so dass man selbst eigentlich schneller lesen möchte, als man die Zeilen wirklich aufnehmen kann, denn dieses Buch hat mich zumindest extrem gefesselt und mitgerissen, sei es in den guten und lustigen Dingen als auch im Bösen. Sprachlich ist ihm das ausgezeichnet gelungen und dieses Werk braucht sich hinter dem bereits erwähnten "Flesh Gothic" als auch hinter "Creekers" absolut nicht zu verstecken. Aufgrund der dämonischen Hintergründe des Boten sind gewisse Parallelen zu "Flesh Gothic" nicht ganz zu verneinen. Das muss aber nichts Schlechtes sein, denn Lee erzählt hier eine gänzlich andere Geschichte, als es in dem anderen Werk der Fall war.

Im Gegensatz zu Lee's Extremliteratur, wobei für manch einen sind auch seine längeren Werke extrem, gefällt mir vor allem der Ideenreichtum, mit welchem seine Geschichten ausgefüllt sind, denn in weniger als 200 Seiten kann man sowas kaum unterbringen. Brutal und grausam ist die Geschichte auf jeden Fall, wobei das kein Garant dafür ist, dass es sich um eine gute Geschichte handelt. Hier kommt es vor allem auf den gesamten Plot und Figuren wie Dhevic oder auch Martin Parkins an, die das Gesamtbild einfach abrunden und nahezu perfekt erscheinen lassen. Es hätte nur noch gefehlt, dass ein gewisser Schriftsteller namens Westmore hier ebenfalls sein Plätzchen finden.

Insgesamt einer von Lee's Besten, und deshalb auch verdiente 5/5 Sterne!


Darkbound - Bestrafte Seelen
Darkbound - Bestrafte Seelen
von Michaelbrent Collings
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse!, 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Darkbound - Bestrafte Seelen (Broschiert)
Jim wartet an der U-Bahn-Station. Am Bahnsteig sind weitere Menschen, und sie scheinen alle die selbe Bahn nehmen zu wollen: Freddy, der Perverse, Karen, die mysteriöse elegante Frau, Xavier, der ein Gangster zu sein scheint, Olik, ein Georgier, Adolfa, eine ältere Dame anscheinend aus Mittelamerika, und eben Jim. Doch als der Zug hält steigt niemand aus, und das ist verwunderlich, denn normalerweise steigt immer jemand an dieser Haltestelle aus. Und die sechs Fahrgäste betreten den Zug.

Aber etwas scheint hier nicht zu stimmen, denn eigentlich hätte der Zug schon wieder anhalten müssen. Außerdem ist es dunkel und die typische Beleuchtung der New Yorker U-Bahn-Tunnel fehlt. Eine Möglichkeit in den vorderen Wagon zu kommen, haben sie nicht, denn die Tür ist verschlossen. Jim glaubte noch Tote darin zu erblicken, doch nun herrscht dort nur Schwärze. Auch die Schüsse aus Oliks Pistole beschädigen die Scheibe nicht. Sie sind im letzten Wagon gefangen. Und dann beginnen Freddy's Finger zu zucken, werden verdreht und verschwindet schlussendlich. Und Freddy schreit. Doch er wird nicht der einzige sein, der schreien wird, denn erst als sich Freddy nach und nach aufgelöst hat, können sie den nächsten Anhänger betreten. Und es sind anscheinend nur 6 lebendige Fahrgäste, die hier mitfahren. Denn alles andere scheinen Tote und Ghoule zu sein...

Wertung:

Hier darf man mal wieder nicht zu viel im Inhalt verraten, denn mit seinen 283 Seiten ist das Buch gar nicht so lang, und es kann schnell passieren, dass ein Stück Ende herausrutscht. Sprachlich ist das Buch zwar kein Hochgenuss aber durchweg so geschrieben, dass es leicht von der Hand zu lesen ist. Was ein wenig fehlt ist die Spannung. Diese ist zwar da, aber der typische Spannungsbogen bis zum Ende fehlt ein wenig. Die einzige Frage, die sich während des Lesens ständig wiederholte, ist einfach die, wo das Ganze hinführen soll? (Jim fragt ja selbst mehrmals, was das alles soll.) Das ist sozusagen das einzige Manko des Buches. Sonst ist die Geschichte exzellent erdacht und gerade das Ende ist hier absolut wunderbar gelungen. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Michaelbrent Collings noch nicht so sehr lange im Geschäft ist, und diesen Roman ja anfangs zumindest "selbst verlegt" hat. Umso erstaunlicher ist das, was dabei herausgesprungen ist.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt diesen Roman zu lesen und es ist herrlich erfrischend unter den alteingesessenen Autoren mal einen anderen dabei zu haben. Es gibt ja auch weitere Romane von ihm und es würde mich freuen, wenn das ein oder andere Werk noch auf deutsch erscheinen würde. Hier gibt es insgesamt 08/10 Punkten.


Rotten Little Animals: Bizarro Fiction
Rotten Little Animals: Bizarro Fiction
Preis: EUR 2,99

3.0 von 5 Sternen Wie Meet the Feebles..., 14. September 2014
Stinkin' Rat, eine Ratte, dreht in einem Hinterhof einen Film mit Zombiekatzen. Aber sie werden von Cage aus einem der Nachbarhäuser beobachtet. Und dieser sieht, wie Ratten, ein Hund, ein Schwein und ein Vogel versuchen einen Film zu drehen. Das darf nicht sein, denn die Menschen dürfen nicht erfahren, dass die Tiere wie Menschen handeln und sogar reden können. Deshalb entführen sie kurzerhand den Jungen und drehen einen Film darüber, wo sie Cage in eine Art Schweine-Klo einsperren. Nur durch einen unglücklichen Zufall für die Tiere kann Cage entkommen, und muss nun mit seinen verworrenen Gedanken fertig werden. Denn Tiere können eigentlich nicht sprechen...

Wertung:

Wer sich hier ein wenig an den Film "Meet the Feebles" von Peter Jackson erinnert fühlt, der liegt genau richtig, denn auch hier ist eine Ratte der Regisseur eines Films. Doch dieser konnte nicht zu Ende gedreht werden, weil ein Mensch die Handlung gestört hat. Deshalb wird er auch entführt. Diese Handlung ist natürlich absurd, da es im Anschluss auch noch zu einem Academy Award für die Tiere kommt. Cage übte jedoch mit seinem Vater Rache an den Tieren und so wird der Film in der menschlichen Welt vermarktet. Was da noch so alles passiert, möchte ich aber nicht verraten.

Unterhaltsam ist diese kurzweilige Geschichte allemal, wobei sie aufgrund ihrer Kürze von gerade mal 83 Seiten auch in einem Rutsch runter lesbar war. So richtig viel Neues gab es leider nicht. Bizarro ist die Geschichte auf jeden Fall, kommt aber auch nicht wirklich an Werke von Carlton Mellick heran. Sprachlich ist es gerade so in Ordnung, wobei man hier sicherlich keine Höhenflüge erwarten darf. Eine gute Portion Humor ist ebenfalls vorhanden. Horror an sich gibt es so gut wie nicht, und die Spannung hält sich auch in Grenzen, da man nicht ganz genau weiß, wo das letztendlich hinführen soll.

Das letzte Werk von Shamel war Anfang diesen Jahres "Bigfoot Cop", und bisher ist es noch nicht auf deutsch erschienen. Vielleicht ergibt sich ja eine erneute Beurteilung dieses Autoren, wenn ein weiteres Werk erschienen ist. Aufgrund der doch nicht so gänzlich neuen Geschichte gibt es hier leider nur 3/5 Sternen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Shamel auch bessere Werke veröffentlicht hat.


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