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Rezensionen verfasst von
Dirk Janssen

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Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Preis: EUR 29,99

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigensinniger Ausflug eines eigensinnigen Menschen, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Bach: Matthäus-Passion BWV 244 (Audio CD)
Aufnahmen der Matthäuspassion gibt es viele. Und es gibt viele Aufnahmen, die musikalisch keine Wünsche offen lassen. Ob großer Chor, kleines Ensemble, oder OVPP, für jedermanns Geschmack ist eine Version mit Referenzstatus dabei. Klemperer, Richter (1958), Harnoncourt, Gardiner, Koopman, Rilling, Herreweghe, van Veldhoven, McCreesh, Rattle....etc. haben die Matthäuspassion wiederholt mit unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchtet und musikalisch alles gesagt, was uns die Passion sagen könnte.

Und jetzt kommt ein ernstzunehmender, mit etlichen Auszeichungen seiner Mozart-Operneinspielungen bedachter und erfahrener Bachinterpret auf die Idee, dass es unbedingt nötig wäre, die (umstrittenen) historischen Gegebenheiten der Thomaskirchenarchitektur auf Platte nachbilden zu müssen, indem er den zweiten Chor akustisch in den Hintergrund rückt?

WOW!! Wie revolutionär!

Wenn die Einspielung außer dieser doch eher peinlichen Idee Substantielles zu bieten hätte, könnte ich mir den unverständlichen, dumpfen zweiten Chor gefallen lassen. Hier kann Herr Jacobs aber auch musikalisch rein gar nichts Erwähnenswertes bieten. Klar, Werner Güra ist toll, aber ist das Mark Padmore etwa nicht? Und die anderen Solisten? Haben diese irgendetwas zu bieten, was nicht schon auf CD zu haben ist?

Was bringt dieser ganze museale Historismus, der versucht, die Matthäuspassion so aufzuführen, wie sie damals wohl geklungen haben müsse? Wenn schon historisch korrekt, hätte Jacobs konsequenter sein und auch auf Frauenstimmen verzichten müssen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2013 3:33 PM CET


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1.0 von 5 Sternen Bedienung?, 23. Dezember 2013
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Zur Einstellung dieses Weckers braucht man jeden Abend viel Zeit und noch viel mehr Nerven! Dafür ist das Wecken garantiert. Auch mit Ohropax.


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1.0 von 5 Sternen Datumsanzeige funktioniert nicht, 23. Dezember 2013
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Da kaufe ich mir bewusst eine Uhr mit Datumsanzeige und diese funktioniert nicht!!! Was für ein Schwachsinn! Wer billig kauft, kauft doppelt.


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1.0 von 5 Sternen gewölbter Boden, 23. Dezember 2013
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Die Pfanne konnte ich gleich entsorgen, da der Boden gewölbt ist. Für ein Induktionsfeld praktisch unbrauchbar. Das Geld hätte ich direkt auf die Herdplatte legen können. Einfach nur ärgerlich!


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5.0 von 5 Sternen einsame Insel, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Jean-Philippe Rameau - Operas [11 DVDs] (DVD)
Diese DVD-Box ist der reinste Glücksgriff! Was man hier an musikalischen und visuellen Highlights geboten bekommt ist unglaublich! Alleine die Making-Off-Filme unter den Extras rechtfertigen den Kauf zu diesem Preis. Rameau-Opern in diesen Inszenierungen seien jedem wärmstens an Herz gelegt. Wie das Publikum in der Pariser Oper nach dem letzten Akt von "Les Indes Galantes" ausrastet, sagt alles über den unschätzbaren Wert der Wiederentdeckung dieser Opernjuwelen aus. Die Franzosen wissen, wie Oper funktioniert!


Bach: Johannes-Passion (4.Version 1749)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen keine Bereicherung, 17. Februar 2013
Jede neue Einspielung von Cantus Cölln lässt die Bachgemeinde aufhorchen und mit schlafwandlerischer Sicherheit erschallen Lobeshymnen über die in ebensolcher Regelmäßigkeit herausragende Interpretation. So lassen es sich einschlägige Magazine nicht nehmen, auch die Neueinspielung der Johannespassion mit Superlativen zu bedenken und sprechen gar von einer neuen Referenzaufnahme (Johann van Veen, Toccata 58/2012).

Diese Einschätzung kann ich nicht im Geringsten teilen. Junghänels Johannespassion ist nicht einmal eine editorische Bereicherung der Bachdiskographie, da ihm bereits Suzuki mit einer wesentlich ansprechenderen Lesart zuvor kam. Neben der unverzeihlichen Tatsache, dass der Cöllnischen Passion ein dramatischer Ansatz fehlt und besonders das Orchester leider nur brav musiziert, singen die Protagonisten nicht einmal wenigstens "schön". Ein Hans-Jörg Mammel kann der Evangelistenrolle nicht gerecht werden, obwohl er hier im hohen Register viel sicherer ist, als erwartet. Die Zeiten, da uns eine Maria Cristina Kiehr völlig verzaubert, sind vorbei. Wolf-Matthias Friedrich und Markus Flaig haben mich kürzlich live begeistert, hier springt der Funke aber nicht über. Absolut herausragend ist jedoch der Tenor Georg Poplutz, welcher in seinen Arien eine Musikalität und technische Perfektion präsentiert, die mich Gerd Türk nicht vermissen lassen. Poplutz hat in den letzten Jahren eine riesen Entwicklung gemacht. Ich erinnere mich noch an eine DVD, wo er vor Jahren als Meisterkursschüler von Christoph Prégardien zu sehen war und sein Potential schon damals durchschien.

Ein einzelner Lichtblick ist mir aber zu wenig für ein Ensemble, dass in den 90-er Jahren z.B. mit den Bach-Motetten Unvergleichliches einspielten. Cantus Cölln sind nicht mehr Cantus Cölln, was kaum verwundert, denn (bis auf Elisabeth Popien) der Leiter Junghänel selbst ist das einzig noch übriggebliebene Mitglied.


Octavarium
Octavarium
Preis: EUR 7,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DER Titeltrack!, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Octavarium (Audio CD)
Beim ersten Betrachten des Covers wird einem schon klar, dass wir es mit einem neuen DT-Album zu tun haben, welches sich deutlich vom Vorgänger TOT entfernt hat. DT führen wieder etwas ausgeklügeltes im Schilde, wo Songtexte mehr sagen, als nur Worte für Melodien zu sein. Thematisch geht es wieder um das Thema Zeit, das immer im Leben wiederkehrende, das Octavarium, in dem wir uns ständig im Kreis bewegen "This story ends where it began".

Musikalisch gehts allerdings zunächst weniger in tiefsinnige Gefilde. DT knallen uns ziemlich rockig-poppige und recht eingängige Songs auf die Ohren. Es sind mehrere Balladen dabei, wo man sich nicht wirklich entscheiden kann, ob das jetzt kitschig, oder "ganz nett" sein soll. Mehr als einmal klingt es auch nicht an Dream Theater und warum um Himmels Willen will James jetzt klingen wie Matthew Bellamy? Einige Ideen wirken frisch und originell (Panic Attack), aber so wirklich zünden möchte das Material nicht. Aber dann stellen sich doch noch meine Lauscher auf: "Sacrified sons" beginnt mit Samples, die sofort an den 11.September erinnern. Der Song beginnt ruhig, mit schönem Gesang und entpuppt sich später als wahrer Geniestreich.

Aber dann: Octavarium.

Es fängt alles ganz harmlos an. Rudess covert das Intro von Pink Floyds "Shine on you crazy diamond", gefolgt von ruhigen Passagen, die als Variation wie das Perpetuum Mobile auf dem Cover, aneinandergereiht sind, wobei die Instrumentation ständig wechselt. Rudess zaubert ganz viele Klänge der 70-er Einflüsse hervor und alles klingt irgendwie nett und vertraut. Bei den ersten Durchläufen klang es sogar langweilig.

Aber nach dem Satz: "To be someone just like him" wird plötzlich alles ganz anders.
Eine musikalische Achterbahnfahrt beginnt mit einem geilen Bassriff und genialem Gesang. Auf eine Instrumentalpassage mit Rudess-Solo folgt eine Hommage mit der Aneinanderreihung von Songnamen aus bekannten Stücken der Prog-Vorbilder, mit Hammond-Sound als Untermalung, von Portnoys toller Ride-HiHat-Arbeit vorangetrieben. Nach dem obligatorischen Petrucci/Rudess-Duell folgt der Teil "Intervals", wo von La Brie und Portnoy das Octavarium aufgespannt wird, welches sich in LaBries, im Stakkato geschrienen!! "Trapped inside this Octavarium", entläd (auf sowas ist man einfach nicht gefasst). Das Orchester intoniert darauf eine der schönsten Melodien, die Dream Theater je geschrieben haben, worauf die ganze Band dann einsetzt. Als LaBrie dann endlich seinen göttlichen Gesang einstimmt und Petrucci seine typischen chromatischen Abstiege zelebriert, sind alle Dämme gebrochen: "We move in circles, balanced all the while, on a gleaming razor's edge...A perfect sphere, colliding with your fate, this story ends where it began". BESSER GEHT ES NICHT! Riesen Kino! Wer hierbei keine Gänsehaut kriegt, muss tot sein. Aber damit nicht genug: Jetzt ist Petrucci's Part und er soliert sich mit einer noch schöneren Melodie in die Geschichte. Es ist einfach der Wahnsinn! Das Stück endet in einem Meer aus Bombast, getragen von den Orchesterinstrumenten. Sowas muss man gehört haben, bevor man die Welt verlässt!


Close to the Edge
Close to the Edge
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Preis: EUR 7,47

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur Superlativen werden diesem Werk gerecht., 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Ok, hier wird tatsächlich gefrickelt bis zum umfallen und besonders eingängig sind die drei Songs auch nicht gerade, aber dennoch wirkt die Musik nicht künstlich gewollt kompliziert und verkopft. Die ganzen Spielereien dienen der Musik, die an Erhabenheit schwer zu überbieten ist. Schon alleine Rick Wakeman's Orgelsolo in "I get up, I get down" ist ein Traum. Steve Howe zaubert ein geniales Riff nach dem anderen aus dem Hut, Bill Brufford und Chris squire jazzen und grooven wie die Teufel und über allem thront John Andersons Engelsstimme. Diese Platte ist nicht nur in der Yes-Diskografie ein singulärer Glücksfall, es ist meiner Meinung nach eines der 10 besten Alben der Rockmusikgeschichte. Wie kann man so viel intensive Musik auf nicht einmal 40 Minuten Spielzeit packen? Für jemanden, der von Yes noch nie etwas gehört hat, muss es eine Offenbarung sein. Was würde ich dafür geben, nochmal die Zeit zurückzudrehen und "Close to the edge" zum ersten Mal zu hören! Dieses Album hat mir viele Türen beim Zugang zur Musik geöffnet.


Black Clouds & Silver Linings
Black Clouds & Silver Linings
Preis: EUR 11,98

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen überwiegend enttäuschend, manchmal sogar peinlich, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Black Clouds & Silver Linings (Audio CD)
Insgesamt ein für DT-Ansprüche viel zu uninspiriertes Album, welches lediglich durch die rahmengebenden Songs "A nightmare to remember" und "The count of tuscany" Beachtung finden kann. Der Opener ist wirklich ein ziemlich gelungenes, nach DT-Longtrack-Manier auskomponiertes Stück, welches aber spätestens bei Portnoys peinlicher Shout-Darbietung Sorgen bereitet. Ansonsten hat dieser Song Klasse, wobei mir besonders auf die Textzeile: "Bathing in beautiful agony" kaum eine schönere DT-Stelle einfällt. Das anfängliche Double-Bass-Gewitter und die an Dimmu Borgir oder Emperor erinnernden Anleihen gefallen mir auch sehr gut. "A rite of passage" plätschert dann ohne nennenswerte Highlights mit nervigem Refrain vor sich hin, während "Wither" den Tiefpunkt des Albums erreicht. "The shattered fortress" fehlt es an Eigenständigkeit, da hier zunächst tatsächlich fast nur Riffs aus der AA-Suite aneinandergeklatscht werden. Zum Ende hin wird der Song aber dann wirklich noch interessant und durch eine tolle Gesangslinie sehr intensiv! "The Best of Times" als Hommage an Mike's verstorbenen Vater ist dann nochmal ganz nett. Der Song hätte mit seinen poppigen Anleihen ganz gut auf "Falling into infinity" gepasst. Ein weiterer Höhepunkt von BCASL ist dann mit Sicherheit der Rausschmeißer, der sich als waschechter DT-Longtrack entpuppt und so gar nicht zum Gesamtkonzept des Albums passen will. Hier reisen DT nochmal 15 Jahre zurück in IAW-Zeiten. Dennoch, auch nach X-maligem Hören will der Funke von "The count of tuscany" nicht überspringen. Der ruhige Teil in der Mitte ist wenig songdienlich und lediglich das Grand Finale kann an die Klasse früherer Longtracks anknüpfen.


Dream Theater - Score: 20th Anniversary World Tour Live With The Octavarium Orchestra (2 DVDs)
Dream Theater - Score: 20th Anniversary World Tour Live With The Octavarium Orchestra (2 DVDs)
DVD ~ Dream Theater
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Preis: EUR 18,01

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spontane Emotionen, 5 Sterne viel zu wenig!, 14. Oktober 2011
Nachdem ich die erste DVD in den Player gelegt habe, ist etwas geschehen, womit ich nicht gerechnet habe: Bei Song Nr. 8 "The spirit carries on" flossen Tränen der Rührung und ich war die einzige Person im Raum.
Welche Magie muss eine Musik haben, die einen zum spontanen Weinkrampf zwingt? Es war einfach unglaublich, welche Emotionen dieser Song schafft! Das letzte Mal ist mir sowas beim ersten Hören von Pink Floyds "Eclipse" wiederfahren. Aber damit nicht genug: Der letzte Teilsong von "Six degrees of inner turbulence" und auch beim Ende von "Octavarium" genau dasselbe! Das gibts doch nicht? Doch, das gibts! Dream Theater beweisen bei dieser Live-Performance, welche Ausnahmeband sich hinter den fünf Jungs verbirgt und man muss sie einfach in einem Atemzug mit Pink Floyd nennen. Überirdische Musik, die nicht von dieser Welt ist und überirdische Fähigkeiten der Musiker. Vor allem: Was für eine tolle Gesangsleistung!

Das Orchester enttäuscht leider sehr. Es spielt unmotiviert und ist überfordert. Man stelle sich nur vor, man hätte z.B. die Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi oder das Concertgebouw Orchestra Amsterdam verpflichten können! Die sind für solche Experimente durchaus offen, wären den Jungs von Dream Theater ebenbürtig gewesen und hätten die beste DVD-Produktion des Jahrhunderts abgeliefert. Trotzdem ist es wirklich toll, die Ouvertüre von "Six degrees..." nicht aus dem Synthesizer zu hören. Dann merkt man erst, wie toll die eigentlich komponiert ist.

Sound und Bild unterstreichen die hohe Qualität der DVD!


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