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Rezensionen verfasst von
Dietmar Heil "Qualitätsmensch" (Rheinstetten)
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Windows 8 OEM 64 Bit Vollversion
Windows 8 OEM 64 Bit Vollversion
Preis: EUR 82,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlermeldung, Fehlermeldung, Fehlmermeldung, 23. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Windows 8 OEM 64 Bit Vollversion (DVD-ROM)
Hallo,

mein alter PC war leider defekt - und da er schon ein paar Jahre runter hatte (hatte dafür alles funktioniert) - habe ich mich neu ausgestattet.
Anfang der Woche dann Windows 8 als Vollversion von CD installiert und: Fehlermeldung. - Bestimmmt 10x den Reparaturmodus laufen lassen (das System führt schon von sich aus zwei oder drei "Reparaturen" durch): Reparatur war aber nicht möglich.
Dann die angeschlossene Multimedia-Tastatur durch eine mitgelieferte Tastatur ersetzt: - andere Fehlermeldung, wieder x-mal reparieren lassen. - Keine Chance. Windows 8 ist nicht startbar.

Heute das ganze an einem zweiten - wiederum neuen - PC durchgeführt: Installation mit Multimedia-Tastatur und anderer Hardware funktioniert problemlos.

Windows gestartet: alles geht.
Windows erneut gestartet: geht wieder alles.
Windows nochmals gestartet: eine Antivirus-Software downgeloadet, zweimal von unterschiedlichen Quellen: jedesmal NACH dem Download: Fehlermeldung: die Datei enthielte einen Virus und sei sofort gelöscht worden. Toll!
Dann rechts unten im Menü eine "Wichtige Mitteilung": es sei ein Laufwerksfehler aufgetreten, der Computer solle zur Reparatur neu gestartet werden.
Neustart: Reparaturstart, Diagnose, Reparaturprozeß: Ergebnis: Reparatur kann nicht durchgeführt werden.
Neustart: Fehlermeldung (andere als oben), Reparatur, kein Ergebnis, Windows 8 ist nicht startbar.

Warum wird ein ganzes Betriebssystem blockiert, wenn es EINEN Fehler gibt? - Warum kann der Fehler nicht isoliert und das BS trotzdem ausgeführt werden?

Neuinstallation? Was hätte eine Neuinstallation mehr gebracht, als die Unsicherheit, daß das System nach einigen Starts plötzlich wieder "repariert" und dann gar neuinstalliert werden muß?

PC ist nun beim Verkäufer zur Reparatur (wieder ein Wochenende ohne PC).

Für die kurze Zeit des Tests von Windows 8: obwohl ich diese "Startseite" eigentlich für unnötig halte, fand ich es insgesamt ganz "schick". - Aber eine wirkliche Neuerung scheint es nicht zu sein, denn alle Systemtools sind über den Desktop-Ordner zu finden, wie bisher auch, z.B. die Systemsteuerung, Gerätemanager etc.

Leider kenne ich bisher Windows 7 nicht, sonst könnte ich es mit Win 8 vergleichen. - Aber zur Installation und Laufstabilität ist Windows XP um Welten besser (nur dauert die Installation bei XP länger).

Mein letztes "neues" BS war Vista: eine vergleichbare Katastrophe zu Windows 8.

Vorschlag an Microsoft: den Support für Windows XP um 10 Jahre verlängern, und in dieser Zeit endlich mal ein lauffähiges Betriebssystem entwickeln. - Mit ein paar Jahren Testphase wird Microsoft das vielleicht sogar hinbekommen.

Fazit:
zumindest die Fehleranfälligkeit /-empfindlichkeit scheint bei Windows 8 deutlich zu hoch, die Reparaturfunktion ein Witz zu sein. - Wenn es mal laufen sollte, wird es sicher gut sein, aber für die derzeitige Verfassung möchte ich raten: Windows 8 ignorieren, wenn vorhanden verkaufen oder löschen und ein lauffähiges stabiles System installieren.
Falls das BS doch installiert werden soll: mit zeitraubenden Reparaturen und Ausfallzeiten rechnen, und gleich einen Reparaturservice dazu nehmen.

Die Entwicklung benötigt wohl noch einige Monate / Jahre, bis endlich ein stabiles Betriebssystem vorliegt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2013 7:15 AM CET


Alpina 680193 Herren Sportschuhe - Wandern
Alpina 680193 Herren Sportschuhe - Wandern
Preis: EUR 89,91 - EUR 108,87

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, hochwertig, unschlagbar, 14. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

ich habe vor kurzem diese hohen Stiefel erstanden, und kann nur sagen: ich bin ganz "hin und weg" von der Qualität des Produktes.

Ziel der Anschaffung war die Erstehung eines Zweit-Wanderschuhs (falls meine Hauptwanderschuhe mal nicht zur Verfügungs stünden), eines Freizeit- und Arbeitsschuhs, für alles, wozu mir meine Erst-Wanderschuhe (dt. Hersteller, fast 4facher Preis) zu schade sind.
Zudem wollte ich einen ungefütterten Schuh, siehe dazu unten.

Bei dem Preis (58 Euro) hatte ich keine allzu hohen Erwartungen, wobei ich den Namen Alpina schon als Hersteller eher hochwertiger Produkte ansah.

Die Schuhe kommen in einem großen Schuhkarton, der leider außer den Schuhen nur ein Sympatex-Faltblättchen enthält. - Da die Informationen hier bei Amazon kärglich sind, hatte ich gehofft, mit dem Schuh noch Zusatzinformationen zu erhalten.

Auf der Verpackung steht noch die Zusatzbezeichnung "Ranger", die sich hier nirgends findet.

Aufgrund der geringen Informationen auf der Produktseite, hier einige Zusatzinfos:

o Der Schuh hat eine grobe Geländesohle, die ziemlich weich ist, dafür gut federt und auf Untergrund guten Grip aufweist. - Auf ihr steht einerseits der Name "Alpina", andererseits die Bezeichnung "Rubbermac"

o Die Fußspitze ist mit einer Kunststoffspitze überzogen - und angenäht

o Die Fersenbeuge, der obere und hintere Rand des Schaftes und fast die ganze Zunge besteht an der Oberfläche aus einem weicheren, dunkelbraunen beweglichen Leder

o Der eigentliche Schuhkörper ist aus kräftigem Glattleder der Stärke ca. 1,5 bis 2mm gemacht

o Die Farbe des "Hauptleders" erweist sich in der Realität als etwas dunkler (nicht dunkelbraun, sondern eher dunkles Mittelbraun) als hier auf den Bildern - wobei das auch von den Farbmöglichkeiten der jeweils verwendeten Grafikkarte und des Bildschirms abhängt

o Das Schuhinnere ist komplett mit dem Sympatex-Stoff ausgekleidet (auch die Sohle), lediglich im obern Schaftbereich dient ein stabiler schwarzer Stoff als Obermaterial

o Obwohl der Schuh als "ungefüttert" gilt, bringt die Sympatex-Bespannung genug Wärme, zumindest für Temperaturen um 0 ° C, wahrscheinlich auch noch bis vielelicht -5 ° C. - Darunter wird man dann wohl doch gefütterte Schuhe benötigen.

o Eingelegt ist eine herausnehmbare Einlegesohle aus Filz mit Aufdruck "Alpina"

o Schnürung: unten bebinden sich zunächst drei Ösen, dann - geniale Idee / zumindest kannte ich das bisher nicht - in der Beuge - weiter zu den Seiten hingezogen - befindet sich je eine "Spezialöse", die den Schnürsenkel einklemmt, und dadurch die Spannung des geschnürten Schuhs am Vorderfuß erhält, obwohl man weiter oben noch nicht gebunden, oder man dort lockerer gebunden hat.
- Somit muß man beim Schnüren nicht permanent die Spannung nach unten halten, sondern kann es oben entspannter angehen lassen. - Ob diese Klemmösen mit der Zeit den Schnürsenkel schädigen, wird sich zeigen.
Nach diesen Spezialösen folgen zwei weitere normale, oben sind dann noch zwei Haken, und ein Zungenhaken.

o Die Schuhhöhe (Größe 47 1/3) beträgt sehr hohe 37 cm, d.h. das ist ein wirklicher Stiefel, der selbst die größte Zahl an hohen Wanderschuhen der meisten anderen Hersteller toppt.

o Das Gewicht eines Schuhs (bei meiner Größe) liegt bei 1230 g

o Die Schuhe riechen leicht herb nach Leder.

Erfahrungen:

der Schuh hat von Anfang an sehr gut gepaßt - die Größenangabe stimmt also. - Ich habe sie mittlerweile mehrfach mehrere Stunden getragen, allerdings noch nicht ausgiebig im Gelände.
Die Schuhe liegen gut am Fuß, wobei ich noch leichtes Spiel habe, was sich entweder noch einlaufen wird, oder ich muß stärker schnüren oder noch dicke Strümpfe überziehen.
Der hohe Schaft erzeugt ein gutes Gefühl.
Bei Schnee werden die Schuhe naß (wer hätte es auch gedacht), das Leder wird dunkel, aber sie bleiben dicht - wobei ich das nicht erschöpfend getestet habe -, der Grip ist gut.

Fazit:
für DEN Preis ist das ein außerordentlich guter Schuh, unschlagbar - auch gegenüber der Konkurrenz aus Fernost: Vollederausführung, also keinerlei Stoff- und Synthetikoberfläche (außen).
Einzig die Sohle scheint ein wenig weich zu sein, und wird sich somit wahrscheinlich etwas schneller ablaufen.
Die "Ungefütterheit" mit Sympatex muß sich auch in warmen Jahrzeiten als klimatisch anpassungsfähig erweisen - es sollte keine Schwitzen im Schuh aufkommen.
(Habe hier jedoch bisher mit Goretex ganz gute Erfahrungen gemacht.)

Ein weiterer Wermutstropfen ist, daß die Sohle fest mit dem Schuhkörper verbunden zu sein scheint, d.h. daß diese Bereiche nicht aus zwei zusammengesetzten Produktgruppen bestehen.
(Aber schließlich kann man nicht alles haben. - Was dann auch den Preis eines hochpreisigeren Produktes rechtfertigt.)
- Ich meine nicht, daß das wirklich ein Manko ist, sondern schon heute fände ich es schade, wenn die Sohle nach einigen Jahren defekt wäre, ausgetauscht werden müßte, falls das überhaupt möglich ist, und ich den schönen Schuh vielleicht "außer Betrieb nehmen" müßte. :-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2013 9:34 PM MEST


Grüne Smoothies: Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer (GU Ratgeber Gesundheit)
Grüne Smoothies: Die supergesunde Mini-Mahlzeit aus dem Mixer (GU Ratgeber Gesundheit)
von Christian Guth
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hinführend, umfassend, optimierungsfähig, 3. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

vor über zwei Monaten erstand ich dieses Buch zu diesem recht neuen Thema. - Bisher hält sich die Literatur dazu nun wirklich in Grenzen, so war ich froh, ein ziemlich umfassendes Werk in Händen zu halten.

Wie von G&U gewohnt ist das Buch locker, farbig, informativ gestaltet: viele Informationen in einer "fürs Auge" ansprechenden Art, zum Durchlesen, aber auch als Nachschlagewerk. - Mit Erinnerungseffekt, also ohne daß man immer das ganze Werk durchblättern müßte, da die Seiten zu gleichförmig und eintönig gestaltet wären.

Zunächst einmal wird erklärt, um was es sich beim Grünen Smoothie überhaupt handelt, die Herstellung wird angesprochen, Frau Boutenko (Erfinderin) kommt zu Wort und auch das Thema Zutaten und Nährstoffe wird angerissen, aber nur für einen Überblick und keinesfalls erschöpfend und ermüdend.

Nach 35 Seiten hat man diesen Theorieteil durch. - Dann kommt man zum Praxiskomplex, wo allerhand Themen beleuchtet werden, z.B.:

- Wieviel Pflanzengrün, wieviel Obst?
- Welcher Mixer
- Vergleich zum Entsaften
- Haltbarkeit
- Was für Wasser sollte man beifügen
- "Einnahmearten"
- eine große Liste mit möglichen Zutaten (ausführlich, aber nicht umfassend)
- weniger und gar nicht geeignete Lebensmittel

Ńach ca. 30 Seiten ist auch dieser Teil abgewickelt.

Danach folgen auf ca. 40 Seiten Rezepte: zunächst Grundrezepte, dann welche für bestimmte Gesundheitsthemen.
Dabei finden sich auch einige Informationszellen mit Hinweisen, welche Zutaten für ein bestimmtes Thema entsprechende Inhaltsstoffe mitbringen

Zum Schluß: ein Register, Buchempfehlungen. interessante Adressen und ein Saisonkalender.

Soweit so gut.

Einige Punkte fehlen mir persönlich jedoch noch, bzw. sind nicht ausführlich genug behandelt. - Diese möchte ich nun anführen. - Ich verstehe das jedoch lediglich als Ergänzung, denn das Buch bringt nun wirklich sehr viele Informationen mit.

Verbesserungsvorschläge:

o auf Seite 10 wird von einer Zubereitungszeit von 5 Minuten gesprochen, einschließlich Abwasch: und sicher: das gilt für den Idealfall, wenn alles schon vorbereitet ist, nur noch in den Mixer und püriert werden muß. - Dann Umfüllen, abwaschen, fertig

Meistens wird es ja aber so sein, daß die Zutaten noch vorbereitet, Gutes von weniger Gutem getrennt, gewaschen, und zerkleinert werden muß. - Zudem steht davor eine gewisse kurze Zeit für die Auswahl des Rezeptes und/oder der Zutaten generell an. - Mit diesem zusammen möchte ich von einer Zubereitungszeit von ca. 20 Minuten sprechen.

o wie auch in anderen Quellen, z.B. im www, werden auch hier im Buch nur Geräte "höherer Preislage" als "ideal" empfohlen. - Entweder haben die Verfasser tatsächlich einen Marktüberblick, und geben weiter, was Ihrer darauf basierenden Meinung nach am besten ist, oder sie haben ihn nicht, und empfehlen Geräte, die ihnen am besten liegen. - Vielleicht auch aufgrund Ihrer Einkommens- oder Vermögensverhältnisse oder anderer Gründe). - Das ist natürlich völlig legitim, aber eigentlich im Kontext des Buches - möglichst neutrale Information über eine Ernährungsumstellung /-ergänzung zu geben - etwas zweifelhaft.

Um es klar zu betonen: ausgezeichnete "smoothe" Smoothies können auch mit - deutlich - kostengünstigeren Geräten hergestellt werden. Z.B. bieten die Firmen Kenwood oder WMF, hochwertige Geräte, und das für Preise von +-100 Euro.

o Plastikbehälter: die hochpreisigen Mixer haben komischerweise alle einen Kunststoffmixbehälter. Für gut befunden und empfohlen wird das auch in dem vorliegenden Buch, Begründung: falls mal ein Besteck im Behälter zurückbliebe, würde ein Glasbehälter gefährliche Glassplitter erzeugen. - Ja, sicher: aber: wer hat schon einmal so etwas in einem Mixer, Küchenmaschine, Entsafter, Knetmaschine zurückgelassen? - Ausgeschlossen ist es natürlich nicht.
Was zudem nicht angesprochen wird: die Kunststoffbehälter, d.h. der Kunststoff enthält garantiert Lösungsmittel, die dann natürlich auch im Smoothie landen.
Und schließlich: mit der Zeit wird der Kunststoffbehälter Abrieb- und Alterserscheinungen haben, d.h. man trinkt diesen mit der Zeit mit.
Und: der Kunststoff ist nicht so hygienisch wie ein Glasbehälter, und er wird nach einigen Jahren des Gebrauches aussehen wie eben etwas aus Kunststoff aussieht, das häufig gebraucht wird: zerkratzt, abgerieben, matt, unschön.

Insofern sollte man sich dieses Thema genau überlegen.

o Stopfer: im Buch wird empfohlen, man solle sich einen Mixer mit einem Stopfer zulegen, sodaß man beim Mixvorgang das Mixgut auf die Messer hinunterdrücken kann, denn dieses bleibt häufiger mal über dem Messer stecken.
Zum einen ist der Stopfer häufig auch aus Kunststoff, siehe dazu den vorigen Punkt. Und 2. ich nutze einen Mixer mit Glasbehälter - ohne Stopfer: wenn das Mixgut nicht zum Messer geht, dann stoppe ich das Gerät, und verschiebe die Zutaten etwas mit einem Holzkochlöffel, dann mixe ich weiter - Aufwand: wenige Sekunden.

Dazu ein Tipp: nicht das Grün unten in den Mixer und die Früchte darauf geben, sondern: beides abwechselnd einfüllen: dann ist die Wahrscheinlichkeit eines "flüssigen" Mixvorgangs höher.

o es wird z.B. bei Wassermelonen empfohlen, die Schale mit in den Mixer zu geben; auch andere - den meisten Anwendern heute wahrscheinlich weniger bekannte - Zutaten werden als Smoothie-Bestandteil, z.B. junge Blätter von Obstbäumen oder Klettenlabkraut, empfohlen: für solche eher unbekannte Zutaten hätte ich mir gewünscht, daß diese näher erläutert würden, denn z.B. gerade Melonenschalen: werden Melonen nicht gespritzt oder sonst irgendwie "mißhandelt", sodaß sie verkäuflicher sind? - Auch bei einer Suche im www ist zu diesem Thema kaum etwas zu finden.

o auf Seite 51 werden auch giftige Pflanzen genannt, was natürlich sehr hilfrei ist. Wünschen würde ich mir nur, daß diese auch optisch entsprechend hervorgehoben würden: sie sind - außer mit der Überschrift und zwei Erklärungstexten so dargestellt, wie die eßbaren Pflanzen. - hier wäre mehr Farbe - z.B. rot - ein Gewinn.

o zum Thema "Wildpflanzen" werden Kräuterwandereungen empfohlen. - Wer allerdings - besonders im Winter - auf das Angebot in und auf (Super-) Märkten angewiesen ist, würde sich u.U. Wünschen, wenn die Verfasser zusätzlich Bezugsquellen für solche besonderen Zutaten angegeben hätten.

o auf Seite 70 wird angesprochen, daß viele Smoothies besser schmecken würden, wenn man sie einige Stunden ziehen ließe.

Also generell kommt dieses Thema im Buch sowieso ein wenig kurz: man benötigt zum Smoothie-Herstellen Erfahrung: manche Smoothies schmecken so "gut", daß sie im Ausguß besser aufgehoben sind, als im menschlichen Körper. - Gerade die Bitterstoffe, Senföle (Kohl) und auch die Alkaloide (und sicher andere Stoffe auch) erzeugen doch ein gewöhnungsbedürftiges Geschmackserlebnis.

Wenn ein Smoothie "zieht" kann ihn das besser machen, ja, aber eine Regel ist das keinesfalls: nein, viele Smoothies schmecken direkt nach der Herstellung besser als nach einigen Stunden. - Z.B. sind Obstgeschmacke häufig direkt nach dem Mixen am intensivsten, und nach einigen Stunden werden sie weitgehend oder völlig von denen anderer Zutaten überlagert.

Fazit: mit "Grüne Smoothies" liegt eine sehr gute Hinführung und Begleitung zum Thema vor. - Es bietet sehr, sehr viel Information zum kleinen Preis. - Wie so häufig besitzt jedoch auch dieses intensive Werk Optimierungsmöglichkeiten.

MAILUX E14 3,5 Watt LED Kerze Candle 250 Lumen warmweiß 3000K klar neu OVP
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Wird angeboten von MAILUX GmbH
Preis: EUR 6,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ähnlich, sparsam, hell, 14. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

vor kurzem habe ich diese LED-Kerze erstanden, und sie nun ca. eine Woche im Einsatz.

Die Anforderungen waren:
sie sollte
1. eine 40 W-Kerze ersetzen, also ähnlich / gleich hell sein
2. gleiches / vergleichbares Licht erzeugen
3. den Raum genauso ausleuchten
4. nicht wie ein "Ding aus einer anderen Welt" aussehen.

Da ich noch nie LED-Lampen als Wohnraumlicht im Einsatz hatte, wußte ich nicht, was auf mich zukam, auch wenn die bis dahin schon vorhandenen Rezensionen eine Orientierung gaben.
Ob die Lampen allerdings wirklich den persönnlichen Anforderungen entsprechen, muß dann eben doch im Selbstversuch ermittelt werden. - Hierbei stellt der Anschaffungspreis natürlich eine Hemmschwelle dar.

Die Ergebnisse zu o.g. Punkten:
zu 1. hier bei Amazon ist sie als Ersatz für eine 40 W-Glühbirne angegeben, auf der Verpackung steht jedoch, daß sie 25 W entspricht.
Das Licht hat meiner Ansicht nach (ohne es gemessen zu haben) die Helligkeit einer Lampe von ca. 35 W, d.h. es ist etwas dunkler als 40 W, aber deutlich heller als 25 W.

zu 2. die Lichtfarbe ist mit "warmweiß" und 3000K angegeben:
ich habe zum Vergleich Lampen verschiedener Hersteller mit diesen Angaben gekauft, und von allen ist die Mailux noch eine von denen mit dem "gelbsten" Licht.
Aber daß das in irgendeiner Form dem gelben Licht einer konventionellen Lampe entspräche, davon kann nicht die Rede sein.
- Die Lampen haben alle durchgängig deutlich weißeres Licht. - Entweder entwickelt sich hier die Technik noch, oder wir müssen uns diesbezüglich auf eine "Abkühlung der Lichtfarbe" einstellen.

zu 3. die Ausleuchtung ist ein weiteres Thema: als "guter konventionell-Nutzer", habe ich mir darüber gar keine (großen) Gedanken gemacht. - Aber ich habe nun LED-Lichter erstanden, die "nach hinten", d.h. in Richtung des Sockels und den dahinter befindlichen Raum nur Streulicht senden, d.h. dort ist es deutlich dunkler als mit einer konventionellen Birne.
Zum Glück bildet hiervon die Mailux-Kerze eine Ausnahme: sie hat einen Abstrahlwinkel von 270°, und ist damit in der "Rückraumausleuchtung" einer konventionellen Birne deutlich näher als andere LED-Lampen mit z.B. nur 170°.
- Die Leuchtweite entspricht hinzukommend ebenso ungefähr dem der bisherigen Kerze.

zu 4. die Mailux-Kerze sieht von der Form her aus wie eine konventionelle Kerze, hat allerdings hinter dem Birnenglas (aus Kunststoff) aufallend drei (genaugenommen 3 x 2, also 6) "gelbe" "Plättchen", die das Licht abgeben.
Sie sieht zwar anders aus, woran man sich aber schnell gewöhnt. - Hätte sie ein mattes "Glas", sähe man das nicht, aber sie würde wohl auch nicht weit leuchten. - Zudem: der Sockel sieht anders aus: dort, wo bei einer konventionellen Birne weiterhin "Glas" ist, kommt hier schnon der Lampensockel. - Aber das spielt wirklich keine wesentliche Rolle (außer für den Ausstrahlungswinkel).
Insgesamt gesehen ist sie im leuchtenden Zustand von der Optik her einer klaren (nicht-matten) konventionellen Kerze ziemlich ähnlich.

Eigentlich hatte ich gedacht, die Lampe evtl. im Bad einzusetzen, leider steht jedoch in der Bedienungsanleitung, daß sie in feuchten Räumen nicht eingesetzt werden soll. - Ob damit auch das Bad mit eventuell durch ein separates Glas geschützen Lampen gemeint ist, ist nicht klar.

Noch ein Wort zur Helligkeitsangabe, 250 lm:
vielleicht entspricht das an einem gewissen Meßpunkt dem Helligkeitsmaß. Kann sein.
Ich habe aber ebenso Lampen eines anderen Herstellers mit 250 lm erstanden, jedoch mit 4 W, und diese sind insgesamt deutlich heller als diese von Mailux (und auch als 40 W).

Insofern muß man bei solchen Lampen offensichtlich neben der Lumen-Angabe gleichzeitig die W-Zahl in die Helligkeitseinschätzung einbeziehen.

Weiter: ein Vorteil von LED-Birnen gegenüber konventionellen soll sein, daß sie wohl (?) keine oder weniger Wärme erzeugen.
Die Mailux-Kerze jedoch wird (wie andere auch) ebenso warm, aber nicht am Lampenglas, sondern am Sockel.

Dann: die Lampe hat eine minimale Einschaltverzögerung, von einem Bruchteil einer Sekunde, bietet dann aber sofort helles Licht (im Gegensatz zu einer Energiesparlampe, die ich längere Zeit nutzte: bis da richtig Licht kam, da mußte man schon ca. 1-2 Minuten warten).

Zum Schluß noch ein Wort zur angegebenen Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden:
bei solchen Angaben bin ich dann doch skeptisch:
ist das wirklich realistisch?
zudem: schließlich sind in solchen Birnen ja auch Kunststoffe verbaut, die stetig warm bekommen, dann wieder abkühlen usw..
Irgendwann sind die Lampen vielleicht doch k.o., ohne auf diese Idealzeit gekommen zu sein.

Ein bedenkenswerter Punkt ist hier sicher auch: wer würde denn eine Glühlampe nach 5 Jahren Nutzungsdauer noch reklamieren, auch wenn sie in der Anschaffung das 10fache einer konventionellen Lampe gekostet hat, und eigentlich 15 Jahre halten sollte?

Relativiert wird das dann jedoch wieder davon, daß man von Anfang an einen Bruchteil des bisherigen Stromverbrauchs hat. - D.h. die hohen Anschaffungskosten müßten nach einigen Monaten / Jahren amortisiert sein.

Beispiel: bei einer Brenndauer von 5 h / Tag, sind es im Jahr 360 x 5 x 40W = 72000 Wh = 72 kwh
Kosten bisher (konventionell) bei 26 Cent / kwh = 1872 Cent = 18,72 €,
zukünftige Kosten (LED) bei 26 Cent / kwh = 1872 Cent / 40 * 3,5 = 163,8 Cent.

1872 abzgl. 164 = 1708 Cent = 17,08 E Ersparnis / Jahr.

Fazit:
mit der Mailux E 14 3,5 W LED-Kerze liegt eine sehr gute Alternative zu konventionellen Birnen vor. - Vom Verbrauch her top und auch sonst guten Ergebnissen, muß natürlich jeder für sich selbst abwägen, ob er mit dieser Technik klarkommt. - Für diese Birne spricht ebenso die gute Raumausleuchtung, das nicht allzu kalte Licht und die Ähnlichkeit mit gewohntem Kerzendesign.

Über das alles hinaus leistet man damit natürlich auch einen Beitrag zum Umweltschutz, da ja deutlich weniger Energie benötigt wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2013 11:12 AM CET


Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus
Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus
von Andreas Straub
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erbärmlich, erschütternd, niederträchtig, 30. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

wer hätte das gedacht, daß über ein deutsches Erfolgsmodell einmal ein solches Buch geschrieben werden würde. Ob Autos, Maschinen, Chemie, Waffen oder eben Discountsysteme: Deutschland mischt in etlichen Sparten und Bereichen "vorne" mit und exportiert Waren und Systeme in die ganze Welt.
So auch Aldi - ein geniales, kostensparendes Unternehmensmodell, wodurch günstige Preise für Endverbraucher realisiert werden können; Preise, mit denen die Vollsortiment-Konkurrenz kaum mithalten kann. - Mittlerweile wurde es von vielen kopiert - auch die negativen Elemente, wie zum Ende des vorliegenden Buches zu lesen ist.

Aldi - ein Vorzeigeunternehmen deutscher Wirtschaftskultur? - Hochwertige Produkte, günstige Verkaufspreise, geschundene Mitarbeiter? - Nicht nur bei Aldi, auch in anderen Unternehmen geht es so zu, obwohl häufig nach außen "blauer Himmel mit Sonnenschein über einer glücklichen Welt" gezeichnet wird.

Daß Mitarbeiter nicht nur sozial und menschlich behandelt werden, ist nichts Neues, Unbekanntes, aber trotzdem existieren dabei doch viele Facetten und Variationen.

Ein in dieser Hinsicht sehr erbärmliches System zeichnet dieses Buch über Aldi - ein deutsches Vorzeigeunternehmen.

Ich höre noch eine Bekannte (nicht bei Aldi) im letzten Jahr sinngemäß sagen: "vielleicht bekomme ich etwas bei Aldi, die zahlen die höchsten Löhne (Anm.: auf die Branche bezogen)".

Wenn man das Buch von Andreas Straub so liest, können einem solche Aussagen zweifelhaft, sehr zweifelhaft erscheinen, nicht daß die Sachaussage (hohe Löhne) nicht stimmen würde, aber was nutzt es, wenn man ein "Spitzeneinkommen" erzielt, das System einen jedoch krank macht?

Das Buch von Herrn Straub bietet viel, so viel, daß man manchmal denken möchte: das ist ein Abenteuerroman, ein Krimi, vielleicht aus der Feder Jules Vernes oder Agatha Christies, Fiktion.
Aber das ist es nicht: es ist hautnah erlebte Realität, mit Intensität dargelegte, verarbeitete Lebensgeschichte des Autors.

Andreas Straub wird eingestellt, und das "russische Roulette" beginnt, auch wenn er es damals noch nicht weiß: er startet in einem System, das sein geniales Geschäftsmodell über die Jahre hinweg mit diabolischen Elementen angereichert hat: gleich zu Beginn erhält er Kostproben, die er als "Neuer" natürlich noch nicht einordnen kann: ein von seinem Chef überwiegend ignorierter, sehr hektischer Bereichsleiter erzählt von den Vorgängern Herrn Straubs (sieben Stück!), und warum sie alle nach sehr kurzer Zeit entlassen wurden; Gründe aus dem Repertoire eines willkürlichen menschenverachtenden Systems: einer traute sich nach einem Unfall nicht aus dem Auto auszusteigen, weil er auf einer Kuhwiese gelandet war: Kündigungsgrund: kein Mut; bei einem anderen: Umgang mit Kollegen zu "kumpelhaft", Einladung in die Zentrale, um einen neuen Dienstwagen zu erhalten: dort: kein Dienstwagen, sondern eine Kündigung.

Die Entlassung eines Filialleiters bekommt Herr Straub gleich zu Beginn life und - zunächst ohne sein Wissen - als "Zeuge" und "Druckerzeuger" (Vorgesetztenstufe) mit: der Vertriebleiter Herr "Lichtenstein" kommt vorbei, und macht aus Bagatellen einen Kündigungsfall mit sofortiger Wirkung. - Der beste Satz von "Lichtenstein" steht dazu auf Seite 63 "Ich hatte nicht vor, den Maier rauszunehmen". - Dabei war das Gespräch von Herrn "Lichtenstein" überhaupt nur geführt worden, um diesen Filialleiter willkürlich zu entlassen!

Im weiteren Verlauf erlebt der Autor eine intensive Einarbeitung in Filialen, als Filialleiter, wird schließlich Bereichsleiter, und hat zum Teil haarsträubende Erlebnisse, Beispiele:
- ein Vorgesetzter, der regelmäßig den Wasserhahn in der Toilette inspiziert (Angst beim Filialleiter)
- jahrelang anwesende Fiialleiter sind nicht so häufig, da sie als Kostenfaktoren häufig (und mit Vorliebe, d.h. als Profilierungsprojekt des Bereichs- oder Vertriebsleiters) entlassen werden
- schikanierte Angestellte
- untergeschobene "Beweise", um Mitarbeiter gefügig zu machen, oder sie zu entlassen
- Schweigen als arbeitsplatzerhaltende Möglichkeit
- Teilzeitbeschäftigte, von denen häufig unbezahlte Mehrarbeit gefordert wird ("Kosten senken")
- zu "Geständnissen" genötigte Arbeitnehmer
- Azubis, denen als Ziel nicht die erfolgreiche Beendigung der Ausbildung gegeben wird, sondern
die "Chance", das letzte Ausbildungsjahr noch bei Aldi zu sein - wenn sie sich ordentlich anstrengen! (viele "schaffen" das nicht, und landen dann wohl mit "Ausbildungsabbruch" auf dem Arbeitsmarkt (was sich im Lebenslauf gar nicht gut macht), noch schlimmer, wenn sie seitens Aldi entlassen wurden. Sie müssen sich deswegen dann zukünftig bei neuen Stellen stetig rechtfertigen.)
- Azubis: billige Arbeitskräfte, billiger: Praktikanten
- Geschäftsführer mit einem arbeitsarmen Alltag - höchstdotierte "Teilzeitbeschäftigungen"
- "Die Wahrheit hat viele Facetten": für ein Gerichtsverfahren werden die Zeugen für das Unternehmen Aldi von einem beauftragten Rechtsanwalt präpariert, damit sie "eine Version der Wahrheit" bezeugen, die für Aldi günstig ist: Motto: es ist wahr, was dem Unternehmen nutzt
- niederträchtige Vorgesetzte, für die Mitarbeiter nichts sind, und sie auch so behandeln
- Vorgesetzte, die nicht wissen, welche Niederlassungen ihre Bereichsleiter betreuen
- inkorrekte - mit Nebensächlichkeiten gespickte - Abmahnungen
- "freiwillige" Mehrarbeit der Mitarbeiter: morgens früher kommen, keine Pausen machen, länger bleiben, "Hilfe für Kollegen", Ziel: vorgegebene Filialziele zu erreichen
- Besuche der Herren aus der Zentrale in Niederlassungen: wo sonst jede Kleinigkeit kritisiert wird, Kosten um jeden Preis gedrückt werden müssen: für einen solchen Besuch wird Geld verschwendet, gar eine ganze Filiale renoviert; Vorgesetzte sind plötzlich freundlich, wo sonst nur "Kahlschlag" herrscht
- Mitarbeiter müssen ständig 100% bringen, keine Zeit für Service (z.B. Kundenfragen), Tipp vom Bereichsleiter: "Rennen Sie einfach durch den Laden, dann spricht sie schon keiner an."
- Vorgesetzte, die stetig ihre Meinung wechseln, und damit völlig unberechenbar sind
- ungeschriebene Aldigesetze: privater Kontakt von Mitarbeitern gleicher Ebene ist "nicht erwünscht", unterschiedlicher Ebenen "verboten", bei intensiveren privaten Kontakten wird mindestens einer von beiden entlassen
- "kommunikationsarme" Weihnachtsfeiern, weil alle Angst haben, etwas "Falsches" zu sagen
- ein Vertriebsleiter, der einen Bereichsleiter (Untergegebener) frägt, was er in einer Krisensituation der Firma tun soll
- brüllende, unterstellende, fallenstellende Vorgesetzte
- Filialleiter-Stellvertreter: billige Führungskräfte (Einsparpotenzial: bis zu 50%)

Schließlich landet auch er auf der "Abschußliste", Zitat aus diesem "Schlußakt", Seite 304 / 305:
""Mit welcher Begründung kündigen Sie mir denn?", frage ich noch mal.
"Ohne Begründung", antwortet Schukowsky. (Anm.: vorgesetzter Vertriebsleiter)
"Einfach so?"
"Gründe finden wir dann schon noch.""

Fazit:
in seinem überwiegend spannenden Buch (es gibt auch etwas langatmige Stellen) beschreibt Andreas Straub eine Subwelt, eine Welt der Willkür, der Wertelosigkeit, des entfesselnden Egoismus.
Eine Welt ohne wirkliche Sicherheit, stetig unter Druck, stetig in Angst.

Einzige Sicherheit scheinen Opportunismus und Schweigen zu bieten.

Ein wenig mutet das System Aldi wie das einer Sekte an: Lockmittel "hohes Einkommen", und hinter der "Sonnenschein-Fassade": ein degeneratives Gebilde von Einschüchterung.

Zumindest diejenigen in diesem Buch beschriebenen Aldi-Manager scheinen unreife, in ihrer Sozialisation "zu kurz gekommene" und in ihren Wertesystemen unterentwickelte Persönlichkeiten zu sein.

Als ich dieses Jahr das erste mal von diesen Zuständen bei Aldi hörte, erinnerte ich mich an eine Erfahrung bei Aldi in den letzten Jahren, die ich bis dahin nicht "einsortieren" konnte:
ich fragte einen Mitarbeiter lax, ob ihm seine Arbeit Spaß mache. - Aber statt direkt zu antworten, schaute er hin und her und murmelte dann etwas Unverständliches vor sich hin. - Damals dachte ich, er sei eben im Streß gewesen. - Aber im Lichte dieses Wissens wird die Sache klarer.

Obwohl ich viele Jahre bei Aldi Kunde war (Lidl meide ich schon länger), habe ich kurz nach Kenntnis dieses Insiderwissens meine Einkäufe bei Aldi eingestellt.

Aldi - ein deutsches Vorzeigeunternehmen? Nein.

Zum Schluß ein Zitat über eine "Kündigungsgrundsuche" von Seite 281:
Vertriebsleiter zum Bereichsleiter (dem Autor) über einen Filialleiter-Stellvertreter, der nicht "gehen will":
"Denken Sie bitte nach, ich brauche ein paar Punkte, er will einfach nicht einsehen, dass er gehen muß."

Columbo - 10. Staffel [4 DVDs]
Columbo - 10. Staffel [4 DVDs]
DVD ~ Peter Falk
Preis: EUR 14,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bekannt, penetrant, o.k., 26. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Columbo - 10. Staffel [4 DVDs] (DVD)
Hallo,

nun besitze ich auch die letzte "Staffel" von Mr. Inspektor Columbo (seine Antwort in zwei der Filme dieser Staffel: sein Vorname sei "Inspektor").
- Leider bin ich doch im Zweifel, ob sich das nun wirklich gelohnt hat. - O.k.: ich bin nicht im Zweifel bezüglich der Komplettheit der Serie, und auch, weil ich endlich mal wieder neue "Columbos" zu sehen bekomm habe. - Aber die Qualität der Filme ist doch sehr durchwachsen, und im Schnitt nicht wirklich brillant.
Columbo wirkt - wie schon voher - mehr und mehr anachronistisch, zudem scheint mir, daß mancher Schwerpunkt nur noch auf die menschlichen Schwächen des Inspektors gelegt wird:
Eines, das mir z.B. doch deutlich auffällt: es ist einfach zu dick aufgetragen: Columbo nervt seine Zeitgenossen unendlich: Columbo eskortiert einen potentiellen Mörder im Schneckentempo durch die Stadt: zum Glück nimmt es der Eskortierte nach einer "Reifephase" dann doch mit Humor; dann: wenn der Inspektor kommt müssen seine Interviewpartner alles stehen und liegen lassen, alles unterbrechen, denn er ist ja der Wichtigste usw.
Zudem taucht hier die Mafia gleich zweimal in wirklich zweifelhafter Rolle auf: was soll das bedeuten?

Nun zu den einzelnen Filmen:

für mich ist es schwer, die Columbo-Serien direkt zu klassifiziern, und zu sagen: die eine ist besser als die andere. Es sind eben immer mehrere Filme vorhanden, die es - in Summe - hier in einer Rezension zu bewerten gilt. - Und wenn es nicht eindeutig nur Folgen einer Beschaffenheit (z.B. gut oder schlecht) sind, so steht man in dem Dilemma, dass es eben immer Folgen unterschiedlicher Qualität gibt. - Trotzdem kann man ganz "technisch" schlicht eine Summe aus den unterschiedlichen Wertungen ziehen, was ich hier tue.

Diese Staffel bietet acht Columbo-Krimis unterschiedlicher Qualität. - Darum hier nun folgend eine Qualifizierung der einzelnen Filme (nach Inhalten):

ausgezeichnet:
keiner

sehr gut:
Todesschüsse auf dem Anrufbeantworter:
Fielding Chase - Radiomoderator einer "deftigen" Radioshow und damit vielen Feinden / wenigen Freunden, hat eine letzte Vertraute: seine Stieftochter. - Sie will er bei sich halten, auch um den Preis ihrer beruflichen Eigenständigkeit. - "Leider" hat sie einen guten Roman geschrieben, und versucht sich mittels ihres Freundes von ihrem Stiefvater zu lösen: prompt lebt der Freund ab, und Chase hat sein Ziel fast erreicht......
Bewertung: das ist der beste Film dieser Staffel, mit einem ausgezeichneten William Shatner als Widerling Fielding Chase. - Columbo kommt ihm natürlich auf die Spur, und auch der Show Down ist gut, wenn auch nicht überragend.

gut:
Das Aschenpuzzle:
Eric Prince - Bestattungsunternehmer - hat ein Problem: eine Exgeliebte mit eigener Fernsehshow für alles "Wissenswerte" über die Sternchen dieser Welt: ihr ist zu Ohren gekommen, daß ihr Ex seine Firma mit einem Diebstahl finanziert hat. Dieses "Fest" will sie genüsslich zelebrieren. - Leider erzählt sie ihm das, weswegen sie kurzerhand ablebt, und mal schnell "verheizt" wird: endlich mal keine Sorge, was man mit der Leiche machen soll.
Bewertung: dieser Film ist wirklich gut, aber es fehlt ihm ein wenig an Klasse. - Zudem ist die Lösung zwar nett und originell, aber absehbar und nicht wirklich überraschend.

Keine Spur ist sicher:
Kathleen Calvert und Patrick Kingsley lieben sich, und haben einen Wunsch: sie möchten nicht auf den Luxus verzichten, in dem Kathleen derzeit lebt, der allerdings auf dem Vermögen ihres Mannes beruht. - Patrick hat als Kollege Columbos leider nicht genug Geld für diesen Lebensstil.
Die Lösung: sie bringen einen Gegner ihres Mannes um, und schieben ihm die Schuld dafür zu.
Bewertung: ein schöner und guter Film, kein Überflieger, aber doch mit "Aha-Effekt".

Die letzte Party:
Vanessa Farrow bekommt Besuch: ihr Exfreund (aus einem Mafia-Clan) schaut mal vorbei und entdeckt (auf einem Bild), daß sie einen neuen Freund hat: einen ihm bekannten Clubbesitzer, bei dem er Anteilseigner ist. - Es kommt zum Streit, und der Exfreund stirbt ungeschickt und überraschend. - Vanessa ruft ihren Freund an, weil sie Angst vor der Mordlust der Mafia hat, und sie beseitigen den Toten. - Leider hat ein Paparazzo das ganze geknipst und beginnt ein kleines Erpressungsspielchen. - Kurzerhand lebt auch dieser ab.
Bewertung: der Film ist ganz o.k., aber der Inspektor nervt ungemein. - Zudem ist der Mord doch zweifelhaften Zielen geschuldet.

mittel:
Der Tote in der Heizdecke:
Lauren Stantons Freund und der ihrer Tochter ist der gleiche Mann: als Macho spielt er seine Spielchen mit den Frauen, hier jedoch spielen die beiden mit ihm, und zwar so lange bis er tot ist.
Bewertung: die Story an sich ist gut, aber zum einen hätte eine reiche Frau wie Lauren das Problem auch anders lösen können. UND: bei seinen Ermittlungen kommt Columbo Lauren "sehr nah" mit Dates, Blumenstrauß und Küssen; er bemerkt ganz zum Schluß jedoch, daß ihm diese Frau überhaupt nichts bedeutet hätte. - So einen erbärmlichen Stuß hätte ich nicht erwartet: Columbo reichlich insouverän, oder schlecht gespielt.

Zwei Leichen und Columbo in der Lederjacke:
bei einem Einbruch in eine Wohnung kommen Dieb und Bestohlener ums Leben, wobei der Dieb ein eigenartiges Stück Papier in der Hand hält, eine Art Puzzleteil.
Es beginnt nun ein kleiner Wettlauf, als klar wird, daß es noch mehrere andere Puzzleteile gibt, die alle zusammen den Standort einer Bankraubbeute ergeben. - Zu Hilfe kommt dabei ein "Versicherungsfahnder", und es geschehen noch mehr Morde.
Bewertung: an sich ist der Film gut, aber kein typischer Columbo, da wir bis zum Schluß auf die Lösung warten müssen, und Columbo verschiedene "Undercover-Tätigkeiten" übernimmt.
Der Film wirkt ein wenig glatt, und Columbo als "Undercover" unglaubwürdig.
(Abwertung um eine Stufe wegen der gravierenden Abweichung vom Original.)

schlecht:
Mord unter Brüdern:
Graham McVeighs begrenztes Familienvermögen ist durch die Spielschulden seines jüngeren Bruders bedroht: so ermordet er diesen, und dann auch dessen Gläubiger. - Leider stellt sich hinterher heraus, daß der vermeintliche Gläubiger nur ein Mittler für Mafiageld war. - McVeigh geht es nun "an den Kragen", Rettung kommt jedoch von Columbo.
Bewertung: ich hatte gedacht, schon den schlechtesten Columbo-Krimi gesehen zu haben, aber ich hatte mich getäuscht: "Mord unter Brüdern" ist wohl der absolute Tiefpunkt: vielleicht hatte Columbo keine rechte Lust, oder es spielten sonstige Gründe eine Rolle, denn hier taucht die Mafia als "helfende Hand" auf, wobei der - zu diesem Zeitpunkt noch nicht überführte - Mörder mittels erbärmlichen Psychodrucks zum Geständnis "gepreßt" wird. - In der Realität hätte das sicher ein Nachspiel, aber bei Columbo ist auch hier wieder alles "ganz normal". - Erbärmlich.

Mord nach Takten:
Der Komponist (Filmmusik) Findlay Crawfort befindet sich in einer Krise: er hatte immer gute Ideen, bis vor fünf Jahren ein deutlich Jüngerer kam, der bessere Ideen hatte. Crawfort hatte folglich die Ideen dieses seines "Schülers" Gabriel McEnery als seine ausgegeben, und sich so an diesen Zustand gewöhnt, daß McEnery mal schnell ablebt, als dieser seinen "Anteil" einfordert.
Bewertung: ein recht guter Film, bei dem aber nicht ersichtlich ist, wie der Inspektor dem Mörder seine Täterschaft nachweist: mehr als kombinierte Hinweise für die Täterschaft eines anderen sind nicht zu hören. - Aufgrund der fehlenden Lösung Abwertung um eine Stufe. (Oder verstehe ich es nicht?).

Fazit:
der letzte Columbo ist kein Überflieger, aber auch nicht so, daß man unbedingt denken müßte: zum Glück ist es vorbei. - Ein sehr guter und drei gute Filme parieren gerade so die anderen beiden mittleren und schlechten Filme.

Ich vergebe dem Werk 4 Sterne, wobei ich das für grenzwertig halte; also im Amazon-System sozusagen die Note 3,6.

Noch ein Wort zu der Box:
Warum man zum Abschluß erneut das Boxformat geändert hat, ist mir ein Rätsel:
alles ist nun in einer Kunststoffvepackung, in der auf jeder Innenseite je zwei DVDs angebracht sind. - Angaben über Spieldauer und enthaltene Folgen fehlen auf den DVDs völlig. - Zumindest die Filmtitel (mit kleiner Inhaltsangabe) sieht man auf der Innenseite des Faltblattes: um die Folgen den Discs zuweisen zu können, muß man jedoch entweder die DVDs entfernen oder aber das Faltblatt.

Die Verpackung wirkt ein wenig billig. - Schade.

Ende gut alles gut? Ich weiß nicht. - Eher Ende o.k. alles gut.

WMF 0416080011 Kult Pro Standmixer
WMF 0416080011 Kult Pro Standmixer
Preis: EUR 127,00

65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen stark, edel, ausgezeichnet, 26. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

seit einiger Zeit besitze ich diesen Mixer, und kann nur sagen, daß das eines der besten Geräte ist, das ich jemals besaß.

WMF hat ja auch einen entsprechenden Ruf, sodaß ich von vornherein von einem sehr hochwertigen Produkt ausgegangen bin.

Es wird in einem auffallend schlanken Karton geliefert, ist recht schnell ausgepackt, aufgebaut und -gestellt.

Der Edelstahl-Standfuß (wohl eine Edelstahlverkleidung) und der Glasaufsatz machen einen edlen Eindruck, genauso der Multifunktionsschalter.

Die Leistung ist mit 1200 Watt angegeben, nicht in U/min, wie bei manchen anderen und (allen?) us-amerikanischen Geräten, d.h. man kann nicht mit z.B. 35000 U/min "angeben", was aber auch nicht sein muß.

Wenn das Mixgut im Behälter ist (Deckel aufgesteckt) hat man mehrere Möglichkeiten:

1. man dreht den Drehschalter auf die Position "program": hier stehen drei Funktionen zur Verfügung: interval, smoothie und ice crush.
Bei interval wird ein 45 Sekunden dauerndes Programm mit verschiedenen Geschwindigkeiten und Pausen gestartet.
Bei smoothie dauert der Vorgang ca. 1 Minute mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, aber ohne Pausen.
ice crush läuft in 30 Sekunden mit wechselnden Speeds und Pausen ab.

Jedes der Programme kann man mit der Start-/Stopp-Taste jederzeit beenden.

2. der Schalter beginnt einen weiteren Schritt weiter (nach program) mit einer manuellen Speedregelung, von "min" über mindestens 20 Einzelschritte (wobei in der Bedienungsanleitung von 12 Stufen die Rede ist) zu "max".

Alles, was zu mixen ist, wird von dem Gerät tadellos erledigt. Für Heißes gilt jedoch die Obergrenze von 60° C.
Smoothies im gleichnamigen Programm werden cremig - sähmig -, also smooth. wie es sein soll.

Ein paar einzelne Punkte:

- der Deckel schließt gut, und läßt sich auch schön einsetzen, wobei das Abnehmen etwas aufwändiger ist

- im Deckel befindet sich eine Nachfüllöffnung, in die ein Stopfen eingesetzt wird.
Dieser Stopfen ist hier jedoch als kleines transparentes Meßgefäß (mit 10, 30 und 50 ml- und 1 + 2 oz-Angabe) gearbeitet. - Eine sehr gute Idee.

- im Sockel besteht die Möglichkeit, überschüssiges Kabel aufzuwickeln

- obwohl das Gerät nur auf zwei großen (hinten) und zwei kleinen (vorne) Füßen steht, ist der Stand jederzeit völlig sicher

- der Schalter hat beim Drehen auf die Stufen program und die stufenlose Einstellung jeweils einen sehr deutlichen Überwindungspunkt - das hätte bestimmt sanfter gelöst werden können

- sehr gut ist zudem, daß man die Geschwindigkeit über den Stufenlosschalter zunächst einstellen kann, das Gerät jedoch erst zu arbeiten beginnt, wenn die Start-/Stopp-Taste gedrückt wird.
So kann man bei jeder beliebigen Einstellung gestoppt und wieder gestartet werden

- schön und ansprechend sind darüber hinaus die beleuchteten Programm- und Start-/Stopp-Tasten, genauso wie die stufenlos-Scala hellblau erleuchtet - je nach Einstellung

- der Sockel, der auf den Glaskrug aufgeschraubt wird, besteht aus einem leichten Hartplastik, von dem ich eigentlich mehr Gewicht erwartet hätte: ein wenig stört mich das, weil ich mich frage, ob das lange halten wird: bisher sind meine Bedenken unbegründet, es klappt alles tadellos, und vielleicht auch auf Dauer - ?

Die Konstruktion des Sockels bietet darüber hinaus auch als Einziges an dem Gerät ein "Rätsel": in ihm sind 6 kleine auf Federn gesteckte "Kunststoffstöpsel" eingelassen, die nach unten - d.h. zum Motorsockel hin - einen Kunststoffring ausdrücken, bzw. diesem im zusammengeschraubten Zustand eine gewisse Bewegungsfreiheit zugestehen: der Sinn dessen ist mir jedoch nicht klar: der Kunststoffring scheint auf die zwei "Schalter" im Motorsockel zu drücken, die dafür garantieren, daß das Gerät nur funktioniert, wenn der Glasaufsatz richtig aufsitzt. - Nur: wozu dient die Dämpfung (durch die Federn)? - Vielleicht hat hier die Ingenieurskunst eine "Möglichkeit" gesehen, die mir als Anwender nicht offensichtlich ist.

- der Krug läßt sich in acht unterschiedlichen Positionen in den Sockel setzen

- Das Gerät läßt sich sehr gut renigen: entweder manuell oder auch unter zu-Hilfe-Nahme der Mixfunktion

- das Härteste, das ich bisher mitgemixt habe, war tiefgefrorenes Obst und Gemüse: das stellte überhaupt kein Problem dar, lediglich z.B. Himbeerkerne werden nicht - alle - vermahlen (was mich auch nicht stört: nicht weil sie so hart wären, sondern weil sie wohl zu klein sind). - Dabei habe ich das Gerät bisher maximal ca. 1 Minute betrieben.

Fazit:
Mit dem Kult pro Standmixer von WMF liegt ein sehr hochwertiges, durchdachtes Gerät vor, das ausgezeichnete Ergebnisse "auf Knopfdruck" oder per manueller Steuerung erzeugt.
Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Gerät, das einen doppelten oder x-fachen Kaufpreis hat, ein besseres Ergebnis erzeugt, ist sicher gering, ob nun eine Umdrehungszahl des Motors angegeben ist, oder nicht.

P.S.: einen kleinen Tipp für Nutzer: in der Bedienungsanleitung wird der Zusammenbau des Glaskruges so empfohlen:
1. zuerst den Dichtring auf die Messerbaugruppe setzen,
2. dann die Messerbaugruppe in den Sockel einsetzen (hat dort jedoch Spiel und ist somit nicht eindeutig fixierbar)
3. danach den Schraubring (Sockel) auf den Glaskrug setzen, und den Ring zudrehen.

Abweichend zu Punkt 2.: die Messerbaugruppe nicht in den Glaskrug setzen, sondern in den Schraubring einrasten (leichter Druck), und dann den Schraubring mit der Messerbaugruppe
in den Glaskrug einsetzen (und zudrehen).
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2013 8:53 AM MEST


Kenwood BL 710 Standmixer mit Glasaufsatz 750 Watt
Kenwood BL 710 Standmixer mit Glasaufsatz 750 Watt
Preis: EUR 98,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen edel, einfach, stark, 17. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

ich habe den Kenwood BL 710 Standmixer für kurze Zeit genutzt, und dabei einen guten Eindruck erhalten.

Geliefert wird er in einem schicken, reich bebilderten Karton.
Das Auspacken ist recht einfach, da das Gerät von oben und unten mit einem passgenauen Kartonmodul stabilisiert wird (die Funktion, die früher Styroporteile übernommen haben).

Der Mixer, der keinen Mahlaufsatz beinhaltet, ist recht schnell aufgebaut, jedoch hatte ich dabei gleich eine Schwierigkeit, wegen der ich 10 - 15 Minuten getestet und überlegt habe:
der Messereinsatz soll lt. Anleitung in den Sockel eingeklinkt werden: er (der Messereinsatz) hat zwei überstehende Kunststoffnute, die in die dazu etwas zu kleine Öffnung des Sockels einrasten sollen.
- Das geht nicht ganz so einfach und ist nur mit ordentlichem Druck möglich, bzw. indem man den Sockel von außen etwas (oval) drückt, sodaß er den Nuten des Einsatzes einen Spielraum zum Einrasten ermöglicht.
Als ich es dann wußte, ging es, aber vorher empfand ich mich als nicht optimal eingewiesen, und die Anleitung ist hier spartanisch mit Informationen.

Schließlich setzte ich den - sehr robusten - Glasaufsatz auf den Sockel. - Dabei ist zu beachten: der Aufsatz läßt sich überhaupt nur in zwei Positionen einsetzen: entweder mit Griff rechts oder links, andere Möglichkeiten läßt das Gerät nicht zu.

Zum Mixen besitzt der Mixer einen Drehschalter, der nach links eine Pulsfunktion hat, die nur solange aktiv ist, wie man den Knopf in diese Richtung dreht, läßt man los, springt er zurück. - Nach rechts geschieht nach dem "Überwinden" des "Einschaltwiderstandes" zunächst einmal nichts. - Erst wenn man den Knopf weiterdreht, beginnt das Messer zu laufen, und man erreicht nach und nach die Mixstufen 1 bis 5. - Bei diesen handelt es sich jedoch nicht um eindeutige Einstellungen, sondern der Regler wird einfach widerstandslos an den Markierungen vorbeigedreht, d.h. diese Zahlen sind schlicht dazu da, eine Orientierung zu geben.

Das Mixergebnis ist gut bis sehr gut, wenn auch auf jeglichen Komfort - z.B. Programme - verzichtet wird. - Der Motor hat ordentlich Kraft, auch wenn man nicht weiß, wieviele U/min er vorzuweisen hat (was auch nicht nötig ist).

Der Deckel mit dem separat einsteckbaren Einfüllstutzen schließt sehr gut, ist aber auch mit einiger Kraft wieder zu entfernen. - Das ist behebbare, in dem man z.B. den Rand etwas anfeuchtet, oder den Deckel nicht voll einsetzt.

Praktisch ist das Kabelfach im Fuß, in das man einfach überschüssiges Kabel hineindrücken kann.

Der Mixersockel macht einen hochwertigen und "gewichtigen" Eindruck, und ist es auch: er besteht nicht etwa aus verblendetem Kunststoff, sondern aus massivem Guß (vielleicht aus Alumininium oder einer Legierung, nicht aus Eisen/Stahl, denn dafür ist er zu leicht (außer er enthält unsichtbare Hohlräume).

Fazit:
Der Kenwood BL 710 Standmixer ist ein edel aussehendes Gerät, das seinen Dienst zur vollen Zufriedenheit vollbringt. - Er verbindet schlichtes Design mit spartanischem Funktionsumfang, ist also "auf das Wesentliche" beschränkt.

Insgesamt macht das Gerät trotz seines hochwertigen Designs den Eindruck eines preiswerten Gerätes mit "edlem Touch".

P.S.: mein BL 710 ging zurück, da die Pulsfunktion nicht arbeitete, er zudem einmal erst nach mehrmaligem Aufsetzen des Glasbehälters funktionieren wollte. - Das ist zwar ärgerlich, aber schließlich kommen Defekte vor und spiegeln nicht den Chrarakter des Gerätes an sich (so so etwas nicht öfters auftritt).

Louis de Funès DVD Collection Box No. 4
Louis de Funès DVD Collection Box No. 4
DVD ~ Louis de Funès
Preis: EUR 24,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unterhaltsam, platt, verzichtbar, 20. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

vor einiger Zeit habe ich diese Dreier-Box mit Louis de Funès als Gendarm erstanden. - Erinnert hatte ich mich noch schwach an eine urkomische Filmszene mit de Funès als Polizist, die ich irgendwann mal gesehen hatte; und hoffte so auf komödiantische Höhepunkte.

Schließlich legte ich "Der Gendarm von St. Tropez" ein, und wurde zunächst auch nicht enttäuscht:
Louis als Polizist Ludovic Cruchot tritt eine neue Stelle in St. Tropez an und mischt die dortige Truppe ordentlich auf.
Leider dreht sich der Film dann doch ziemlich stark um Cruchots Tochter und deren Clique.
DER Louis de Funès, auf den ich gehofft hatte, tauchte in diesem Film erst ganz zum Schluß auf: dann ging es auch "drunter und drüber". - Aber eben nur für einige Minuten.

Nach dem zwiespältigen Einstieg mit "Der Gendarm von Tropez" und gewarnt von anderen Rezensionen, hatte ich keine großen Erwartungen an "Der Gendarm vom Broadway". - Die durfte ich auch nicht haben: in diesem Film ist "Komödie um der Komödie" willen, ohne großen Sinn - sicher einer der Tiefpunkte des Schaffens Louis de Funès. - Die "Truppe" aus St. Tropez reist nach New York und .... ach nein, wer sich das antun möchte, soll es tun.....

Reichlich ernüchtert von den ersten beiden Filmen kam dann "Louis und seine verrückten Politessen" dran: vier sehr hübsche (und junge) Politessen sollen in St. Tropez ausgebildet werden.
Von Ausbildung kann natürlich nicht die Rede sein, allerdings auch nicht von Komik, sondern lediglich von Polizisten, deren trieblichen Defizite deutlich zu Tage treten.....

Fazit:
an diesen Filmen sieht man: jeder hat seine Höhen und Tiefen: es gibt ausgezeichnete Filme mit Louis de Funès (z.B. "Die Abenteuer des Rabbi Jacob"), und solche, nach deren Ansehen man zu der Erkenntnis kommt: ich hätte meine Zeit sinnvoller verbringen können. - Noch sehenswert ist "Der Gendarm von St. Tropez", die anderen beiden sind vielleicht für einen Sammler "Pflicht-Besitz-Objekte", aber gute Unterhaltung sieht anders aus. Schade.

Sherlock Holmes - Die komplette Serie (12 DVDs)
Sherlock Holmes - Die komplette Serie (12 DVDs)
DVD ~ Jeremy Brett

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen originalnah, lebendig, ausgezeichnet, 20. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hallo,

Ich habe erst vor kurzem diese Sherlock Holmes-Serie "entdeckt" / wußte bisher nicht, daß es diese überhaupt gibt.

Sherlock-Holmes-Medien gibt es ja viele: Hörbücher, Hörspiele (z.B. mit Peter Pasetti), Filme, Buchausgaben in zig Variationen. - Bei jeder Umsetzung in ein anderes Medium, besonders wohl aber bei Literaturverfilmungen, besteht ja immer die Spannung zwischen Originalität und Freiheit der Interpretation durch den Produzenten / Regisseur, wobei häufig auch der Zeitgeist eine große Rolle spielt. -

Für mich war bisher immer Basil Rathbone der beste / bestpassendste Darsteller.

Mit dieser Edition hat sich das jedoch schlagartig geändert: nicht daß Jeremy Brett dem Original völlig entspräche: meiner Kenntnis der Geschichten von A.C. Doyle nach ist J. Brett eigentlich zu lebendig, zu implusiv / nicht kühl genug. - Z.B. daß er auch manchmal Gefühlsausbrüche positiver Art hat (siehe in "Der zweite Fleck") irritiert mich zwar, aber die Figur Sherlock Holmes wird mir dadurch nicht unsympathischer. - Es ist eben eine Interpretation, eine Abweichung.

Dagegen sind diese Filme mit einer derartigen Detailtreue der damaligen Zeit ausgestattet (in der Hoffnung, daß es mangels historischer Kenntnis meinerseits auch stimmt), daß ich immer wieder erstaunt bin, was möglich ist, wenn man kann und will......

Gut, manche Straße, über die eine Kutsche rollt, scheint asphaltiert zu sein, wovon ich nicht weiß, ob es das damals schon gab. - Aber die ganzen Kostüme, Einrichtungsgegenstände, Maschinen (z.B. Feuerwehrwagen oder auch in einer Folge eine Maschine, die scheinbar zum Straßenbau genutzt wurde), Kutschen ..... die vielen vielen Details sind einfach wunderbar.

Zur Originaltreue der Handlungen: ja, die Orientierung am Original ist sehr hoch, aber keineswegs 100%ig: manches ist hinzugedichtet, manches weggelassen und vieles auch (leicht) geändert,
z.B. der Schluß bei "Der griechische Dolmetscher" ist völlig verändert, also nicht originalgetreu;
bei "Die Liga der rothaarigen Männer" findet im Original kein Kampf im Pfandleiherladen statt: es ist nur vermerkt, daß dort ein polizeiliches Empfangskomitee auf den Flüchtenden wartet; in "Das gefleckte Band" warten SH und Dr. Watson im Original im Gasthaus auf das Lichtzeichen, hier im Film in einem kleinen Häuschen in der Nähe des Herrschaftshauses.

Eine weitere gravierende Abweichung findet sich in der Figur des Dr. Watson: ihm werden in mehreren Folgen Sätze in den Mund gelegt, die im Original SH selbst gesagt hat. - Der Dr. Watson dieser Filme ist mehr im Geschehen, spielt eine wichtigere Rolle als in der Vorlage. - Hier würde ich ihn beinahe schon als detektivischen Partner SHs bezeichnen, ein wenig wie Archie Goodwin zu Nero Wolfe (natürlich ist Archie Goodwin "nur" Nero Wolfes Sekretär, aber doch deutlich kompetenter als Dr. Watson im Original; Anm: Nero Wolfe ist eine von dem Amerikaner Rex Stout erfundene Detektivfigur).

Natürlich sind ebenso die Texte modifiziert, aber häufig passiert es eben auch, daß ich Sätze aus dem Original erinnere, die "jetzt" eigentlich kommen müßten, und die dann auch wirklich gesagt werden. - Das ist ausgesprochen gut.

Von den weiteren Figuren möchte ich vor allem Inspektor Lestrade hervorheben, den ich für sehr passend umgesetzt halte: manchmal fast Freund SHs, und manchmal auch wieder beinahe Feind.

Nun noch Bemerkungen zu einigen Filmen:

01 Ein Skandal in Böhmen - gute, aufwändige Umsetzung, sehenswert.

02 Die tanzenden Männchen - ebenso gut, aufgrund des "bitteren" Endes natürlich auch nicht unbedingt ein "Publikumsliebling".

04 Die einsame Radfahrerin - ausgezeichnet: sehr schön, abenteuerlich; im Original findet, glaube ich, kein Kampf im Gasthaus statt

05 Der Verkrüppelte Mann - schöner trauriger Film

06 Das gefleckte Band - bescheidene Umsetzung des Originals: hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt - schade

07 Der blaue Karfunkel - ausgezeichnete Umsetzung: hinzugedichteter Schluß, der meiner Ansicht nach jedoch im Original "fehlt": insofern ist der Film wirklich gelungen

08 Das Haus zu den Blutbuchen - wunderbar: die "spleenigen" Leute vom Land: sehr sehr gut, originalnah

09 Der griechische Dolmetscher - gute Umsetzung - Schluß deutlich geändert: dadurch rundere "konsumentenfreunlichere" Geschichte

10 Der Baumeister von Norwood - sehr schöner Film, überraschend im Rahmen des Bekannten -
ein Triumph gegenüber Lestrade (ohne ihn zu diskreditieren)

12 Die Liga der rothaarigen Männer - wirklich gute Umsetzung, einige Änderungen, s.o., auch die "Entschädigung" des Pfandleihers zum Schluß ist nicht original

14 Das leere Haus - Rückkehr Sherlock Holmes: absolut gelungene Umsetzung: sehr originalnah

15 Die Internatsschule: ordentliche Verfilmung, einige Änderungen - z.B. die unterirdische Verfolgung

16 Der zweite Fleck - besser als im Original, und doch sehr originalnah, auffallend emotionaler SH zum Schluß

17 Das Ritual der Familie Musgrave - schöner Film, ausgeschmückt - aber so weit ich weiß taucht im Original zum Schluß die Tote nicht mehr auf (im wahrsten Sinne des Wortes)

18 Abbey Grange: wirklich gut, die Episode mit dem gefundenen Hundegrabstein von "Fudge" ist nicht original

19 Der Mann mit dem entstellten Mund: ausgezeichnete Umsetzung - das Verbrennen der Kleidung zum Schluß ist jedoch ergänzt

20 Sechsmal Napoleon: obwohl die Geschichte eigentlich gut ist, empfinde ich sie als eher langatmig und "ereignislos", einige Änderungen

21 Der Teufelsfuß: sehr gelungene Umsetzung, fast schon ein Gruselfilm

22 Silver Blaze: wunderbar, leider nur auf englisch

28 Das Rätsel von Boscombe Valley - ein wirklich schöner Film, wenn auch mit mancher Änderung (z.B. der Schluß)

30 Der Mann mit dem geduckten Gang - ein spannender Film, leider mit einer gravierenden Änderung, vielleicht hat sich das schon manch einer gefragt: warum dieser Titel? - In dem Film gibt es keinen Mann mit einem geduckten Gang: im Original springt der Mann nicht wie ein Affe herum, sondern er krabbelt eher spinnenartig über den Boden. - Trotzdem ein guter Film.

33 Das goldene Pince-Nez: ziemlich originalgetreue Umsetzung, Abweichungen - z.B. der Schluß

Fazit:
diese Verfilmung ist für mich eine wirkliche Bereicherung: sie macht mir Sherlock Holmes und Dr. Watson in einer Art lebendig, die meinen bisherigen Konsum dieser Geschichten zu einer unerwarteten Komplettheit führt. - Der leicht veränderte SH und auch Dr. Watsons deutlichere Rollenmodifikation stellen für mich dabei kein Hindernis dar.
Die Verfilmungen sind durchweg gelungen, auch wenn sie bei den späteren Folgen etwas an Intensität nachlassen.
Änderungen am Original sind meist Verbesserungen. Wie sich zeigt, wurde häufig bei den Enden der Geschichten dramaturgisch "nachgeholfen".

In Summe begeistert mich diese Serie.

Ein Wort noch zu denjenigen, die diese Filme als "lahm" und vielleicht nicht als zeitgemäß empfinden: das sind Literaturverfilmungen mit einer hohen Originaltreue: die Gesschichten im Original sind im dramaturgischen Sinne meist "noch lahmer", die Filme also schon "aufgepeppt".

Für einen Sherlock Holmes-Fan nach Arthur Conan Doyle wie mich sind sie jedoch hochgenüssliche Erlebnisse mit einer großen Intensität.

Aufgrund Ihrer Kürze (um 50 Minuten) eignen sie sich auch für "zwischendurch".

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