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Folge 4: Der Somerset-Fall
Folge 4: Der Somerset-Fall
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Sherlock & Watson – 4. Der Sommerset-Fall, 8. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 4: Der Somerset-Fall (MP3-Download)
Erster Eindruck: Doppelbelastung statt Erholung

Nach seinem letzten Fall ist Sherlock Holmes völlig erschöpft und erliegt wieder seiner Drogensucht, sodass sich sein Freund und Arzt Dr. Watson dazu entschließt, ihn mit auf seine Reise ins beschauliche Somerset zu einer alten Freundin zu nehmen. Doch das Dorf ist in Aufruhr, denn neben einem Einbruch hat das kleine Dorf bald auch einen Mord zu verzeichnen. Sofort ist Sherlocks Spürsinn geweckt...

Für „Sherlock & Watson“ wurde das bekannte Detektivgespann samt einiger Nebenfiguren in die heutige Zeit versetzt, wobei auch viele Motive aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle übernommen wurden. In der vierten Folge „Der Sommerset-Fall“ wird beispielsweise nicht nur auf das lockere Verhältnis des Ermittlers zu Betäubungsmitteln eingegangen. Vielmehr wird Holmes auch hier in einem geplanten Erholungsurlaub von einem Mordfall beschäftigt, was äußerst kurzweilig geraten ist. Starke Charaktere und verworrene Beziehungsverhältnisse prägen diesen Fall, der trotz der ländlichen Idylle und die Begrenzung auf die nähere Umgebung einen Bezug zum aktuellen politischen Geschehen nicht verzichtet. Gut gelungen ist auch die kleine Unterbrechung dieser Geschichte durch einen zweiten Fall, bei dem eine verzweifelte junge Frau die Hilfe des Meisterdetektivs sucht und recht ausführlich ihre Geschichte erzählt. Mehr denn je atmet diese Handlung die Ausstrahlung der Originale, ganz am Ende wird dann auch die Auflösung zu diesem Fall präsentiert. Wie immer ist auch hier Sherlocks Scharfsinn, Beobachtungsgabe und Kombinationstalent prägend für die Folge, die lockerer und launiger, aber nicht weniger spannend als ihr Vorgänger wirkt.

Die alte Freundin von Dr. Watson, die Brigadegenerälin a.D. Haffat, wird von Lena Stolze gesprochen, die mit ihrer resoluten und forschen Art eine sehr präsente und ausdrucksstarke Sprechleistung abliefert. Winnie Böwe überzeugt in der Rolle der Joanna Openschaw, die ihren Bericht zu der unbekannten Bedrohung sehr lebendig und eindringlich verfasst. Christian Koerner ist als Alec Cunningham zu hören, auch er kann eine sehr überzeugende Leistung abliefern und kann das schlichte Gemüt des Dorfbewohners gekonnt zur Geltung bringen. Weitere Sprecher sind Gerd Wameling, Katharina Matz und Nina Weniger.

Der positive Eindruck der Produktion wird auch durch die gelungene technische Umsetzung unterstützt. Dabei sorgt eine stetige Geräuschkulisse für einen lebendigen und dynamischen Eindruck, wobei vom Klacken einer Computertastatur bis zu ländlichen Tiergeräuschen ein breites Spektrum geboten wird. Prägnant sind wieder die Kommentare der Blog-Leser von Dr. Watson umgesetzt, hier kommen zusätzlich Stimmverzerr-Effekte zum Einsatz.

Wie schon bei den vorigen Episoden ist auch hier auf dem Cover der Folge das Sprecherduo aus Johann von Bülow und Florian Lukas zu sehen, das in typischer Pose ihrer Figuren zu sehen ist. Der technisch-kühle Hintergrund passt allerdings nicht allzu gut zu dem ländlichen Ambiente der Folge. Die restliche Gestaltung ist wie immer beim Label schlicht, aber sehr übersichtlich gelungen.

Fazit: Schön, dass nach der heftigen und weltpolitischen Vorgängerfolge eine lockerere Stimmung verbreitet wird, wobei die Verknüpfung aus zwei verschiedenen Fällen sehr gut gelungen ist. Starke Charaktere und gute Verknüpfungen innerhalb der Dorfgemeinschaft sorgen für einen interessanten Verlauf, wobei einige sehr gelungene Kniffe eingebaut sind. Wieder äußerst hörenswert!


Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der Somerset-Fall (Fall 4): Hörspiel mit Johann von Bülow, Florian Lukas u.v.a. (1 CD)
Sherlock & Watson - Neues aus der Baker Street: Der Somerset-Fall (Fall 4): Hörspiel mit Johann von Bülow, Florian Lukas u.v.a. (1 CD)
von Leonhard Koppelmann
  Audio CD
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Sherlock & Watson – 4. Der Sommerset-Fall, 8. April 2016
Erster Eindruck: Doppelbelastung statt Erholung

Nach seinem letzten Fall ist Sherlock Holmes völlig erschöpft und erliegt wieder seiner Drogensucht, sodass sich sein Freund und Arzt Dr. Watson dazu entschließt, ihn mit auf seine Reise ins beschauliche Somerset zu einer alten Freundin zu nehmen. Doch das Dorf ist in Aufruhr, denn neben einem Einbruch hat das kleine Dorf bald auch einen Mord zu verzeichnen. Sofort ist Sherlocks Spürsinn geweckt...

Für „Sherlock & Watson“ wurde das bekannte Detektivgespann samt einiger Nebenfiguren in die heutige Zeit versetzt, wobei auch viele Motive aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle übernommen wurden. In der vierten Folge „Der Sommerset-Fall“ wird beispielsweise nicht nur auf das lockere Verhältnis des Ermittlers zu Betäubungsmitteln eingegangen. Vielmehr wird Holmes auch hier in einem geplanten Erholungsurlaub von einem Mordfall beschäftigt, was äußerst kurzweilig geraten ist. Starke Charaktere und verworrene Beziehungsverhältnisse prägen diesen Fall, der trotz der ländlichen Idylle und die Begrenzung auf die nähere Umgebung einen Bezug zum aktuellen politischen Geschehen nicht verzichtet. Gut gelungen ist auch die kleine Unterbrechung dieser Geschichte durch einen zweiten Fall, bei dem eine verzweifelte junge Frau die Hilfe des Meisterdetektivs sucht und recht ausführlich ihre Geschichte erzählt. Mehr denn je atmet diese Handlung die Ausstrahlung der Originale, ganz am Ende wird dann auch die Auflösung zu diesem Fall präsentiert. Wie immer ist auch hier Sherlocks Scharfsinn, Beobachtungsgabe und Kombinationstalent prägend für die Folge, die lockerer und launiger, aber nicht weniger spannend als ihr Vorgänger wirkt.

Die alte Freundin von Dr. Watson, die Brigadegenerälin a.D. Haffat, wird von Lena Stolze gesprochen, die mit ihrer resoluten und forschen Art eine sehr präsente und ausdrucksstarke Sprechleistung abliefert. Winnie Böwe überzeugt in der Rolle der Joanna Openschaw, die ihren Bericht zu der unbekannten Bedrohung sehr lebendig und eindringlich verfasst. Christian Koerner ist als Alec Cunningham zu hören, auch er kann eine sehr überzeugende Leistung abliefern und kann das schlichte Gemüt des Dorfbewohners gekonnt zur Geltung bringen. Weitere Sprecher sind Gerd Wameling, Katharina Matz und Nina Weniger.

Der positive Eindruck der Produktion wird auch durch die gelungene technische Umsetzung unterstützt. Dabei sorgt eine stetige Geräuschkulisse für einen lebendigen und dynamischen Eindruck, wobei vom Klacken einer Computertastatur bis zu ländlichen Tiergeräuschen ein breites Spektrum geboten wird. Prägnant sind wieder die Kommentare der Blog-Leser von Dr. Watson umgesetzt, hier kommen zusätzlich Stimmverzerr-Effekte zum Einsatz.

Wie schon bei den vorigen Episoden ist auch hier auf dem Cover der Folge das Sprecherduo aus Johann von Bülow und Florian Lukas zu sehen, das in typischer Pose ihrer Figuren zu sehen ist. Der technisch-kühle Hintergrund passt allerdings nicht allzu gut zu dem ländlichen Ambiente der Folge. Die restliche Gestaltung ist wie immer beim Label schlicht, aber sehr übersichtlich gelungen.

Fazit: Schön, dass nach der heftigen und weltpolitischen Vorgängerfolge eine lockerere Stimmung verbreitet wird, wobei die Verknüpfung aus zwei verschiedenen Fällen sehr gut gelungen ist. Starke Charaktere und gute Verknüpfungen innerhalb der Dorfgemeinschaft sorgen für einen interessanten Verlauf, wobei einige sehr gelungene Kniffe eingebaut sind. Wieder äußerst hörenswert!


Folge 21: Im Visier der Rache
Folge 21: Im Visier der Rache
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mord in Serie - 21. Im Visier der Rache, 8. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 21: Im Visier der Rache (MP3-Download)
Erster Eindruck: Aus der trügerischen Sicherheit gerissen...

Susanne Bender betreibt gemeinsam mit ihrem Mann im konservativen Texas eine Abtreibungsklinik und ist deswegen täglich den Anfeindungen einiger aufgebrachter Demonstranten ausgesetzt. Als sie an einem Freitag Nachmittag wie immer den örtlichen Markt besucht, erhält sie jedoch einen Anruf, der die bisherigen Drohungen in den Schatten stellt, denn der Mann beobachtet sie just in diesem Moment – und hält ein Scharfschützengewehr auf sie gerichtet...

Das Team von Contendo Media sorgt immer wieder für Experimente in der Thriller-Serie „Mord in Serie“, und auch die 21. Folge „Im Visier der Rache“ enthält ein ungewöhnliches Element: Die Geschichte wird in Echtzeit und ohne jeglichen Schnitt erzählt. Die so entstehende Ausstrahlung folgt einer ganz eigenen Dramatik und steigert den Reiz der Folge erheblich, wobei auch die Geschichte an sich punkten kann. Nach einer kurzen Vorstellung der Grundsituation erfolgt auch schon gleich der verhängnisvolle Anruf, von dem eine sehr präsente und unheimliche Bedrohung ausgeht. Es entsteht ein Psycho-Spiel zwischen Susanne und dem Täter, und es bleibt anfangs unklar, weswegen der Hass des Mannes auf die Ärztin so immens ist. Daraus entwickeln sich einige sehr prägnante Situationen, bis die Handlung umschwenkt und nach einer kurzen Begegnung eine andere Figur in den Mittelpunkt rückt – wohlgemerkt ebenfalls ohne Schnitt. Das ist sehr gut gelungen, zumal ganz am Ende, als eigentlich schon alles aufgeklärt scheint, noch eine weitere Überraschung auf den Hörer wartet.

Die Sprecher sorgen dafür, dass die ungewöhnliche Erzählweise so gut funktioniert und legen viel Engagement und Talent an den Tag. Kerstin Draeger ist als Susanne Bender zu hören und kann sehr gefühlsintensiv und glaubhaft die anfangs so starke Frau darstellen, die später durch den Psychoterror gebrochen wird. Ihr Tochter Emilia wird von Katrin Heß gesprochen, auch sie wirkt sehr authentisch und wirkt durchgängig sehr überzeugend. Richtig gut gefallen hat mir Thomas Balou Martin, der als unheimlicher und bedrohlicher Anrufer zu hören ist. Seine sehr intensive Sprechweise und die starke Präsenz lassen jede Silbe intensiv wirken. Weitere Sprecher sind Michael Bideller, Mark Bremer und Traudel Sperber.

Um den Effekt der Echtzeit zu unterstützen und die Glaubhaftigkeit zu steigern sind in die Handlung zahlreiche Geräusche eingebaut, die die jeweilige Szenerie unterstützen. Seien es ein Motorengeräusch, leise Hintergrundgespräche oder die wütende Demonstrantenmege, alles ist treffend und lebendig eingebaut. Musik spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, wobei natürlich wieder ein Bonus-Song nicht fehlen darf, der dieses mal von Sinestar stammt.

Das Gesicht eines Mannes mit finsterem, intensiven Gesichtsausdruck ist auf dem Cover zu sehen, auch das überraschte Gesicht einer jungen Frau samt Handy am Ohr ist eingebaut. Überdeckt wird beides durch die US-amerikanische Flagge, die auch auf dem Backcover zu sehen ist. Im beiliegenden Booklet lassen sich wieder einige Produkthinweise auf andere Hörspiele des Labels finden.

Fazit: Erneut gelingt es Autor Markus Topf, zu überraschen und eine spannende Geschichte durch das markante Element der Echtzeit noch zu verstärken. Sehr gut umgesetzt und mit hervorragenden Sprechern besetzt verzeiht man der Handlung schnell kleinere Stolpersteine. Ein sehr gelungenes und rundes Hörspiel!


Mord in Serie 21: Im Visier der Rache
Mord in Serie 21: Im Visier der Rache
von Markus Topf
  Audio CD
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mord in Serie - 21. Im Visier der Rache, 8. April 2016
Erster Eindruck: Aus der trügerischen Sicherheit gerissen...

Susanne Bender betreibt gemeinsam mit ihrem Mann im konservativen Texas eine Abtreibungsklinik und ist deswegen täglich den Anfeindungen einiger aufgebrachter Demonstranten ausgesetzt. Als sie an einem Freitag Nachmittag wie immer den örtlichen Markt besucht, erhält sie jedoch einen Anruf, der die bisherigen Drohungen in den Schatten stellt, denn der Mann beobachtet sie just in diesem Moment – und hält ein Scharfschützengewehr auf sie gerichtet...

Das Team von Contendo Media sorgt immer wieder für Experimente in der Thriller-Serie „Mord in Serie“, und auch die 21. Folge „Im Visier der Rache“ enthält ein ungewöhnliches Element: Die Geschichte wird in Echtzeit und ohne jeglichen Schnitt erzählt. Die so entstehende Ausstrahlung folgt einer ganz eigenen Dramatik und steigert den Reiz der Folge erheblich, wobei auch die Geschichte an sich punkten kann. Nach einer kurzen Vorstellung der Grundsituation erfolgt auch schon gleich der verhängnisvolle Anruf, von dem eine sehr präsente und unheimliche Bedrohung ausgeht. Es entsteht ein Psycho-Spiel zwischen Susanne und dem Täter, und es bleibt anfangs unklar, weswegen der Hass des Mannes auf die Ärztin so immens ist. Daraus entwickeln sich einige sehr prägnante Situationen, bis die Handlung umschwenkt und nach einer kurzen Begegnung eine andere Figur in den Mittelpunkt rückt – wohlgemerkt ebenfalls ohne Schnitt. Das ist sehr gut gelungen, zumal ganz am Ende, als eigentlich schon alles aufgeklärt scheint, noch eine weitere Überraschung auf den Hörer wartet.

Die Sprecher sorgen dafür, dass die ungewöhnliche Erzählweise so gut funktioniert und legen viel Engagement und Talent an den Tag. Kerstin Draeger ist als Susanne Bender zu hören und kann sehr gefühlsintensiv und glaubhaft die anfangs so starke Frau darstellen, die später durch den Psychoterror gebrochen wird. Ihr Tochter Emilia wird von Katrin Heß gesprochen, auch sie wirkt sehr authentisch und wirkt durchgängig sehr überzeugend. Richtig gut gefallen hat mir Thomas Balou Martin, der als unheimlicher und bedrohlicher Anrufer zu hören ist. Seine sehr intensive Sprechweise und die starke Präsenz lassen jede Silbe intensiv wirken. Weitere Sprecher sind Michael Bideller, Mark Bremer und Traudel Sperber.

Um den Effekt der Echtzeit zu unterstützen und die Glaubhaftigkeit zu steigern sind in die Handlung zahlreiche Geräusche eingebaut, die die jeweilige Szenerie unterstützen. Seien es ein Motorengeräusch, leise Hintergrundgespräche oder die wütende Demonstrantenmege, alles ist treffend und lebendig eingebaut. Musik spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, wobei natürlich wieder ein Bonus-Song nicht fehlen darf, der dieses mal von Sinestar stammt.

Das Gesicht eines Mannes mit finsterem, intensiven Gesichtsausdruck ist auf dem Cover zu sehen, auch das überraschte Gesicht einer jungen Frau samt Handy am Ohr ist eingebaut. Überdeckt wird beides durch die US-amerikanische Flagge, die auch auf dem Backcover zu sehen ist. Im beiliegenden Booklet lassen sich wieder einige Produkthinweise auf andere Hörspiele des Labels finden.

Fazit: Erneut gelingt es Autor Markus Topf, zu überraschen und eine spannende Geschichte durch das markante Element der Echtzeit noch zu verstärken. Sehr gut umgesetzt und mit hervorragenden Sprechern besetzt verzeiht man der Handlung schnell kleinere Stolpersteine. Ein sehr gelungenes und rundes Hörspiel!


und der Zeitgeist (Sechs Kurzgeschichten)
und der Zeitgeist (Sechs Kurzgeschichten)
Preis: EUR 7,19

5.0 von 5 Sternen Die drei ??? und der Zeitgeist, 8. April 2016
Erster Eindruck: Tausend Jahre sind ein Tag...

Die drei ??? haben zwar schon einige ungewöhnliche Fälle gelöst, aber wenn eine Planierraupe immer und immer wieder über den Schrottplatz fährt, die ganze Stadt bedroht wird, ein Schriftsteller bestohlen wurde, eine Radiosendung ziemlich verwirrend klingt, Justus plötzlich verschwunden ist oder eine Wikingerin den Namen Kelly trägt, müssen sie ihre ganze Pfiffigkeit ausspielen...

Neben den regulären Folgen erscheinen von den drei ??? in unregelmäßigen Abständen auch immer wieder Sonderfolgen, die sich von diesen deutlich unterscheiden. „Die drei ??? und der Zeitgeist“ enthält beispielsweise sechs Kurzgeschichten, sie sich allesamt auf ganz verschiedene Weise mit dem Thema Zeit beschäftigen und dabei außergewöhnliche Wege gehen. Lässt man sich auf die dabei entstandenen Experimente ein, wird man mal lustigen, mal spannenden, aber immer ausgefallenen Geschichten belohnt. Nicht alle davon konnten mich überzeugen, so hat beispielsweise die letzte Episode „Zeit der Opfer, Zeit der Wunder“ einfach nicht meinen Geschmack treffen können. Hingegen ist „Der verschwundene Zeitgeist“ trotz seines eher konventionellen Verlaufes sehr unterhaltsam gelungen, was insbesondere auch an den recht extremen Charakteren liegt. „Immer und immer wieder“ und „Leaving Nineteen Sixty-Four“ haben jeweils einen ziemlich schrägen Ausgangspunkt und machen gerade deswegen so viel Spaß, weil sie die drei Detektive und gänzlich ungewohnten Situationen zeigen. Das ist richtig kreativ und witzig geraten, was mir bestens gefallen hat. „Rückwärtsgang“ punktet mit der interessanten Erzählweise, da hier nicht chronologisch vorgegangen wird, was durchaus etwas Aufmerksamkeit erfordert und einen ganz anderen Blick auf die Handlung erlaubt. „Der Raub der Zehntausend“ hat nur recht wenig mit dem Thema Zeit zu tun, nur am Ende wird ein eleganter Schlenker hierzu gemacht, was die unterhaltsame Geschichte gekonnt abrundet.

Die drei Hauptsprecher Oliver Rohrbeck, Jens Waerczeck und Andreas Fröhlich sind wieder in Hochform und bringen ihre Charaktere bestens zur Geltung, wobei sie sehr authentisch und spontan wirken. Besonders witzig ist, dass man auch eine kleine Kostprobe ihrer etwas jüngeren Versionen bekommt. Topsy Kütters hat mir als aufgedrehte Lucy Hopkins äußerst gut gefallen, ihre überspitzte Darstellungsweise der älteren Frau bringt viel Schwung und Witz in die Handlung. Claus Wilcke spricht in Leaving Nineteen Sixty-Four den Professor Selby, er bringt einer sehr interessante und ausdrucksstarke Note in diese Handlung. Weitere Sprecher sind Gerlinde Dilge, Christian Senger und Dorothea Hagena.

An der akustischen Umsetzung gibt es wieder nichts auszusetzen, alles ist sehr sauber abgemischt worden. Die Titelmelodie ist in einer Kurzversion vor jeder der Episoden zu hören, und auch ansonsten sind die kleinen Melodien treffend eingebaut. Zahlreiche Geräusche lassen das Geschehen authentischer und lebendiger wirken, wobei sie sehr gut auf die Handlung abgestimmt sind.

Eine Uhr, zerfließend wir in dem bekannten Gemälde von Salvador Dali, ist auf dem Cover in verschiedenen, dunklen Farbtönen abgebildet, einer der Zeiger ist unheilvoll mit einem Totenkopf verziert. Im kleinen Booklet ist zu jeder der Geschichten eine separate Trackliste zu finden, bei der Nummerierung wurde wieder auf das Titelbild zurückgegriffen.

Fazit: Sechs ganz unterschiedliche Geschichte, die als Gemeinsamkeit einen kreativen Bezug zum Thema Zeit haben. Hier haben sich die Autoren mal richtig ausgetobt und schräge, kreative Ansätze gefunden, um bekannte Schemata aufzubrechen. Darauf muss man sich einlassen können, mir hat diese Sonderfolge jedoch äußerst gut gefallen.


Und der Zeitgeist (Sechs Kurzgeschichten)
Und der Zeitgeist (Sechs Kurzgeschichten)
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die drei ??? und der Zeitgeist, 8. April 2016
Erster Eindruck: Tausend Jahre sind ein Tag...

Die drei ??? haben zwar schon einige ungewöhnliche Fälle gelöst, aber wenn eine Planierraupe immer und immer wieder über den Schrottplatz fährt, die ganze Stadt bedroht wird, ein Schriftsteller bestohlen wurde, eine Radiosendung ziemlich verwirrend klingt, Justus plötzlich verschwunden ist oder eine Wikingerin den Namen Kelly trägt, müssen sie ihre ganze Pfiffigkeit ausspielen...

Neben den regulären Folgen erscheinen von den drei ??? in unregelmäßigen Abständen auch immer wieder Sonderfolgen, die sich von diesen deutlich unterscheiden. „Die drei ??? und der Zeitgeist“ enthält beispielsweise sechs Kurzgeschichten, sie sich allesamt auf ganz verschiedene Weise mit dem Thema Zeit beschäftigen und dabei außergewöhnliche Wege gehen. Lässt man sich auf die dabei entstandenen Experimente ein, wird man mal lustigen, mal spannenden, aber immer ausgefallenen Geschichten belohnt. Nicht alle davon konnten mich überzeugen, so hat beispielsweise die letzte Episode „Zeit der Opfer, Zeit der Wunder“ einfach nicht meinen Geschmack treffen können. Hingegen ist „Der verschwundene Zeitgeist“ trotz seines eher konventionellen Verlaufes sehr unterhaltsam gelungen, was insbesondere auch an den recht extremen Charakteren liegt. „Immer und immer wieder“ und „Leaving Nineteen Sixty-Four“ haben jeweils einen ziemlich schrägen Ausgangspunkt und machen gerade deswegen so viel Spaß, weil sie die drei Detektive und gänzlich ungewohnten Situationen zeigen. Das ist richtig kreativ und witzig geraten, was mir bestens gefallen hat. „Rückwärtsgang“ punktet mit der interessanten Erzählweise, da hier nicht chronologisch vorgegangen wird, was durchaus etwas Aufmerksamkeit erfordert und einen ganz anderen Blick auf die Handlung erlaubt. „Der Raub der Zehntausend“ hat nur recht wenig mit dem Thema Zeit zu tun, nur am Ende wird ein eleganter Schlenker hierzu gemacht, was die unterhaltsame Geschichte gekonnt abrundet.

Die drei Hauptsprecher Oliver Rohrbeck, Jens Waerczeck und Andreas Fröhlich sind wieder in Hochform und bringen ihre Charaktere bestens zur Geltung, wobei sie sehr authentisch und spontan wirken. Besonders witzig ist, dass man auch eine kleine Kostprobe ihrer etwas jüngeren Versionen bekommt. Topsy Kütters hat mir als aufgedrehte Lucy Hopkins äußerst gut gefallen, ihre überspitzte Darstellungsweise der älteren Frau bringt viel Schwung und Witz in die Handlung. Claus Wilcke spricht in Leaving Nineteen Sixty-Four den Professor Selby, er bringt einer sehr interessante und ausdrucksstarke Note in diese Handlung. Weitere Sprecher sind Gerlinde Dilge, Christian Senger und Dorothea Hagena.

An der akustischen Umsetzung gibt es wieder nichts auszusetzen, alles ist sehr sauber abgemischt worden. Die Titelmelodie ist in einer Kurzversion vor jeder der Episoden zu hören, und auch ansonsten sind die kleinen Melodien treffend eingebaut. Zahlreiche Geräusche lassen das Geschehen authentischer und lebendiger wirken, wobei sie sehr gut auf die Handlung abgestimmt sind.

Eine Uhr, zerfließend wir in dem bekannten Gemälde von Salvador Dali, ist auf dem Cover in verschiedenen, dunklen Farbtönen abgebildet, einer der Zeiger ist unheilvoll mit einem Totenkopf verziert. Im kleinen Booklet ist zu jeder der Geschichten eine separate Trackliste zu finden, bei der Nummerierung wurde wieder auf das Titelbild zurückgegriffen.

Fazit: Sechs ganz unterschiedliche Geschichte, die als Gemeinsamkeit einen kreativen Bezug zum Thema Zeit haben. Hier haben sich die Autoren mal richtig ausgetobt und schräge, kreative Ansätze gefunden, um bekannte Schemata aufzubrechen. Darauf muss man sich einlassen können, mir hat diese Sonderfolge jedoch äußerst gut gefallen.


Die Kinder der Verlorenen Bucht
Die Kinder der Verlorenen Bucht
von Luca Di Fulvio
  Audio CD
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Kinder der verlorenen Bucht (Hörspiel), 8. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Kinder der Verlorenen Bucht (Audio CD)
Erster Eindruck: Erkundung einer fremden Welt

Red und Max kommen beide neu in die Klasse von Lilly, und nachdem die drei sich gegen einen fiesen Lehrer gewehrt haben, freunden sie sich schnell an. Bei einem Ausflug treffen sie auf eine geheimnisvolle alte Dame, die ihnen eine unglaubliche Geschichte von einem bösen Herrscher in einer fremden Welt erzählt. Diese scheint mit einem Abschnitt des nahegelegenen Strandes verbunden zu sein, sodass die drei Kinder die Abenteuerlust packt...

„Die Kinder der verlorenen Bucht“, ein Kinderbuch des italienischen Autors Luca d Fulvio, wurde von Lübbe Audio als Hörspiel mit zahlreichen Sprechern umgesetzt und gleichzeitig zum Erscheinungstermin der gebundenen Ausgabe veröffentlicht – eine hübsche Alternative zum klassischen Hörbuch, die gerade für Kinder sehr ansprechend sein dürfte. Das Abenteuer der drei neuen Freunde kommt zwar nur über einige Umwege richtig in Gang, spätestens nach der Erzählung der mysteriösen Dame um den bösen Egon Dragon kommt aber viel stimmige Atmosphäre auf. Es ist genau diese Mischung aus mystischen Elementen und einer abenteuerlichen Grundstimmung, die sich sehr reizvoll auf die Handlung auswirkt. Diese entwickelt sich über verschiedene Stationen immer weiter und führt die Kinder in eine fremdartige Welt voller merkwürdiger Wesen, aber sie entdecken auch selbst Kräfte an sich – nicht nur solche magischer Art. Mir gefällt, dass die Kinder neue Seiten an sich entdecken und sich weiterentwickeln, allerdings wirkt alles manchmal doch etwas schablonenhaft und an ähnliche Geschichten angelehnt.

Lutz Schnell ist in der wichtigen Rolle des Mastino zu hören, sein rauer Klang und die harsche Art passen sehr gut zusammen und sorgen für einen starken Ausdruck der Figur. Luise Lunow sorgt mit ihrer dunklen Stimme für eine sehr geheimnisvolle Stimmung als alte Frau und lässt die Geschichte um Egon Dragon bestens wirken. Leider konnten mich die drei Hauptsprecher Simon Kunze, Lenio Einbeck und Sarah Kunze nicht so sehr überzeugen, sie wirken recht gekünzelt und an einigen Stellen sogar etwas hölzern. Weitere Sprecher sind Oliver Rohrbeck, Helmut Krauss und Oliver Siebeck als Erzähler.

Der Transport in das neue Medium Hörspiel ist Lübbe Audio recht gut gelungen, auch wenn manche Dialoge insgesamt etwas steif wirken. Dafür wurde eine recht vielfältige Geräuschkulisse geschaffen, die die einzelnen Szenen gekonnt untermalt und ihnen Leben einhaucht. Auch die eingebaute Musik steigert den abenteuerlichen Charakter der Handlung und wirkt hübsch unheimlich.

Natürlich wurde zur Steigerung des Wiedererkennungswerts das Buchcover angepasst und übernommen. Zu sehen ist eine hübsche Kulisse mit einem Sonnenuntergang und dem kleinen Boot, das eine wichtige Rolle in der Handlung spielt. Im Vordergrund steht aber der mit einem Banner unterlegte Schriftzug, in den auch die Gesichter der drei Protagonisten eingebunden sind.

Fazit: Die mysteriöse und abenteuerliche Stimmung der Handlung kann besonders Kinder schnell fesseln, die sich auch gut mit den drei Hauptcharakteren identifizieren können. Allerdings wirken die jungen Sprecher etwas überfordert, sodass die Umsetzung manchmal etwas holprig wirkt. Das spannende Finale schließt die Handlung gekonnt ab.


Die Kinder der Verlorenen Bucht (Hörspiel)
Die Kinder der Verlorenen Bucht (Hörspiel)
Preis: EUR 6,99

3.0 von 5 Sternen Die Kinder der verlorenen Bucht, 8. April 2016
Erster Eindruck: Erkundung einer fremden Welt

Red und Max kommen beide neu in die Klasse von Lilly, und nachdem die drei sich gegen einen fiesen Lehrer gewehrt haben, freunden sie sich schnell an. Bei einem Ausflug treffen sie auf eine geheimnisvolle alte Dame, die ihnen eine unglaubliche Geschichte von einem bösen Herrscher in einer fremden Welt erzählt. Diese scheint mit einem Abschnitt des nahegelegenen Strandes verbunden zu sein, sodass die drei Kinder die Abenteuerlust packt...

„Die Kinder der verlorenen Bucht“, ein Kinderbuch des italienischen Autors Luca d Fulvio, wurde von Lübbe Audio als Hörspiel mit zahlreichen Sprechern umgesetzt und gleichzeitig zum Erscheinungstermin der gebundenen Ausgabe veröffentlicht – eine hübsche Alternative zum klassischen Hörbuch, die gerade für Kinder sehr ansprechend sein dürfte. Das Abenteuer der drei neuen Freunde kommt zwar nur über einige Umwege richtig in Gang, spätestens nach der Erzählung der mysteriösen Dame um den bösen Egon Dragon kommt aber viel stimmige Atmosphäre auf. Es ist genau diese Mischung aus mystischen Elementen und einer abenteuerlichen Grundstimmung, die sich sehr reizvoll auf die Handlung auswirkt. Diese entwickelt sich über verschiedene Stationen immer weiter und führt die Kinder in eine fremdartige Welt voller merkwürdiger Wesen, aber sie entdecken auch selbst Kräfte an sich – nicht nur solche magischer Art. Mir gefällt, dass die Kinder neue Seiten an sich entdecken und sich weiterentwickeln, allerdings wirkt alles manchmal doch etwas schablonenhaft und an ähnliche Geschichten angelehnt.

Lutz Schnell ist in der wichtigen Rolle des Mastino zu hören, sein rauer Klang und die harsche Art passen sehr gut zusammen und sorgen für einen starken Ausdruck der Figur. Luise Lunow sorgt mit ihrer dunklen Stimme für eine sehr geheimnisvolle Stimmung als alte Frau und lässt die Geschichte um Egon Dragon bestens wirken. Leider konnten mich die drei Hauptsprecher Simon Kunze, Lenio Einbeck und Sarah Kunze nicht so sehr überzeugen, sie wirken recht gekünzelt und an einigen Stellen sogar etwas hölzern. Weitere Sprecher sind Oliver Rohrbeck, Helmut Krauss und Oliver Siebeck als Erzähler.

Der Transport in das neue Medium Hörspiel ist Lübbe Audio recht gut gelungen, auch wenn manche Dialoge insgesamt etwas steif wirken. Dafür wurde eine recht vielfältige Geräuschkulisse geschaffen, die die einzelnen Szenen gekonnt untermalt und ihnen Leben einhaucht. Auch die eingebaute Musik steigert den abenteuerlichen Charakter der Handlung und wirkt hübsch unheimlich.

Natürlich wurde zur Steigerung des Wiedererkennungswerts das Buchcover angepasst und übernommen. Zu sehen ist eine hübsche Kulisse mit einem Sonnenuntergang und dem kleinen Boot, das eine wichtige Rolle in der Handlung spielt. Im Vordergrund steht aber der mit einem Banner unterlegte Schriftzug, in den auch die Gesichter der drei Protagonisten eingebunden sind.

Fazit: Die mysteriöse und abenteuerliche Stimmung der Handlung kann besonders Kinder schnell fesseln, die sich auch gut mit den drei Hauptcharakteren identifizieren können. Allerdings wirken die jungen Sprecher etwas überfordert, sodass die Umsetzung manchmal etwas holprig wirkt. Das spannende Finale schließt die Handlung gekonnt ab.


02: Angriff der Robotroxe
02: Angriff der Robotroxe
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Sternenritter – 2. Angriff der Robotroxe, 8. April 2016
Rezension bezieht sich auf: 02: Angriff der Robotroxe (MP3-Download)
Erster Eindruck: Im Kampf gegen die Roboterwesen

Graf Atrox hat die Gefahr erkannt, die von den neu erwachten Sternenritter ausgeht und sammelt seine Truppen, um den Planeten Anwyl anzugreifen. Natürlich machen sich Ben, Sammy und Mia sofort auf den Weg dorthin, wo sie ein geheimnisvolles Buch vor der Eroberung durch die Robotroxe retten müssen. Doch das ist einfacher gesagt als getan...

Die erste Folge der Sternenritter-Hörspiele nach den Buchvorlagen von Michael Peinkofer diente noch vor allem der Vorstellung des Settings und der Charaktere, „Angriff der Robotroxe“ kann jetzt deutlich schneller starten und die drei Sternenritter schnell in ihr neues Abenteuer schicken – natürlich nicht, ohne vorher noch mal die beiden wunderbaren Roboter Botnik-13 und Dotty mit ihrer sehr humorigen Art in den Mittelpunkt zu rücken. Hier erhalten Ben, Sammy und Mia neue Ausrüstung im Kampf gegen das Böse, die wieder auf ihre unterschiedlichen Eigenschaften zugeschnitten sind. Gerade für Kinder ist dies ein sehr gelungenes Element, und auch der Hauptteil um den bedrohten Planeten ist sehr gelungen. Heldenhaft und mit viel Mut stellen sich die drei der Gefahr, die von den Robotroxen ausgeht – dass sie dabei nicht immer fehlerfrei handeln, steigert die Glaubwürdigkeit der Charaktere. Das alles ist gut und flüssig zusammengestellt und enthält für die zuhörenden Kinder genau das richtige Maß an Spannung. Klar, dass am Ende alles gut geht, auch wenn der düstere Graf Atrox weiterhin die Galaxie bedroht. Aber ein bisschen muss man sich ja auch noch für die kommenden Folgen aufbewahren.

Finja Ufer spricht die Hauptrolle der Mia. Insgesamt macht sie ihre Sache ganz gut, auch wenn sie ab und an noch etwas hölzern klingt und ruhig mehr Schwung in ihre Sprechweise legen kann. Wilfried Hochholdinger spricht den dunklen Lord Atrox mit einer leise bedrohlichen Stimme, wodurch er einen sehr präsenten und greifbaren Antagonisten abgibt. Die wundervolle Cathlen Gawlich ist als Roboterdame Dotty mit leicht verzerrter Stimme zu hören, sie agiert sehr charmant und verlieht ihrem Charakter so eine sehr putzige Art. Weitere Sprecher sind Helmut Krauss, Jasper von der Ahe und Santiago Ziesmer.

Die akustische Umsetzung des Hörspiel wirkt insgesamt recht comichaft, was durch Stimmverzerreffekte und viele computergenerierte Sounds generiert wird. So hat man gleich den Eindruck eines wilden Weltall-Abenteuers. Die Geräusche sind dabei recht gut an die jeweilige Szenerie angepasst, sodass alles stimmig und lebendig wirkt.

Das Cover zu dieser Folge ist mit seiner grünen Grundfarbe recht düster gehalten. Wieder ist im Hintergrund ein Planet zu sehen, während im Vordergrund der Kampf eines Robotrox mit Ben und seinem Lichtschwert zu sehen ist. Auch die riesigen Vögel sind im Hintergrund zu sehen. Im Inneren gibt es alle notwendigen Informationen zur Produktion.

Fazit: Abenteuerlich, knackig erzählt und mit vielen humorvollen Einschüben – auch die zweite Folge der Serie richtet sich vornehmlich an Kinder und kann mit einer spannenden Atmosphäre überzeugen. Die Gefahr durch Graf Atrox wird wieder gekonnt in Szene gesetzt, während die Charaktere noch weitere Facetten erhalten.


Folge 02: Angriff der Robotroxe
Folge 02: Angriff der Robotroxe
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen Sternenritter – 2. Angriff der Robotroxe, 8. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 02: Angriff der Robotroxe (Audio CD)
Erster Eindruck: Im Kampf gegen die Roboterwesen

Graf Atrox hat die Gefahr erkannt, die von den neu erwachten Sternenritter ausgeht und sammelt seine Truppen, um den Planeten Anwyl anzugreifen. Natürlich machen sich Ben, Sammy und Mia sofort auf den Weg dorthin, wo sie ein geheimnisvolles Buch vor der Eroberung durch die Robotroxe retten müssen. Doch das ist einfacher gesagt als getan...

Die erste Folge der Sternenritter-Hörspiele nach den Buchvorlagen von Michael Peinkofer diente noch vor allem der Vorstellung des Settings und der Charaktere, „Angriff der Robotroxe“ kann jetzt deutlich schneller starten und die drei Sternenritter schnell in ihr neues Abenteuer schicken – natürlich nicht, ohne vorher noch mal die beiden wunderbaren Roboter Botnik-13 und Dotty mit ihrer sehr humorigen Art in den Mittelpunkt zu rücken. Hier erhalten Ben, Sammy und Mia neue Ausrüstung im Kampf gegen das Böse, die wieder auf ihre unterschiedlichen Eigenschaften zugeschnitten sind. Gerade für Kinder ist dies ein sehr gelungenes Element, und auch der Hauptteil um den bedrohten Planeten ist sehr gelungen. Heldenhaft und mit viel Mut stellen sich die drei der Gefahr, die von den Robotroxen ausgeht – dass sie dabei nicht immer fehlerfrei handeln, steigert die Glaubwürdigkeit der Charaktere. Das alles ist gut und flüssig zusammengestellt und enthält für die zuhörenden Kinder genau das richtige Maß an Spannung. Klar, dass am Ende alles gut geht, auch wenn der düstere Graf Atrox weiterhin die Galaxie bedroht. Aber ein bisschen muss man sich ja auch noch für die kommenden Folgen aufbewahren.

Finja Ufer spricht die Hauptrolle der Mia. Insgesamt macht sie ihre Sache ganz gut, auch wenn sie ab und an noch etwas hölzern klingt und ruhig mehr Schwung in ihre Sprechweise legen kann. Wilfried Hochholdinger spricht den dunklen Lord Atrox mit einer leise bedrohlichen Stimme, wodurch er einen sehr präsenten und greifbaren Antagonisten abgibt. Die wundervolle Cathlen Gawlich ist als Roboterdame Dotty mit leicht verzerrter Stimme zu hören, sie agiert sehr charmant und verlieht ihrem Charakter so eine sehr putzige Art. Weitere Sprecher sind Helmut Krauss, Jasper von der Ahe und Santiago Ziesmer.

Die akustische Umsetzung des Hörspiel wirkt insgesamt recht comichaft, was durch Stimmverzerreffekte und viele computergenerierte Sounds generiert wird. So hat man gleich den Eindruck eines wilden Weltall-Abenteuers. Die Geräusche sind dabei recht gut an die jeweilige Szenerie angepasst, sodass alles stimmig und lebendig wirkt.

Das Cover zu dieser Folge ist mit seiner grünen Grundfarbe recht düster gehalten. Wieder ist im Hintergrund ein Planet zu sehen, während im Vordergrund der Kampf eines Robotrox mit Ben und seinem Lichtschwert zu sehen ist. Auch die riesigen Vögel sind im Hintergrund zu sehen. Im Inneren gibt es alle notwendigen Informationen zur Produktion.

Fazit: Abenteuerlich, knackig erzählt und mit vielen humorvollen Einschüben – auch die zweite Folge der Serie richtet sich vornehmlich an Kinder und kann mit einer spannenden Atmosphäre überzeugen. Die Gefahr durch Graf Atrox wird wieder gekonnt in Szene gesetzt, während die Charaktere noch weitere Facetten erhalten.


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