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Poldis Hörspielseite
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Bettys Diagnose - Staffel 2 (3 DVDs)
Bettys Diagnose - Staffel 2 (3 DVDs)
DVD ~ Bettina Lamprecht
Preis: EUR 21,99

4.0 von 5 Sternen Bettys Diagnose - Staffel 2, 19. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Bettys Diagnose - Staffel 2 (3 DVDs) (DVD)
Der Kuss zwischen Oberschwester Betty und Dr. Behring ist noch nicht ganz verarbeitet. Betty ist immer noch völlig verwirrt, dass sich der Arzt einfsch losgerissen hat, doch sie muss sich auch mit dem neuen Chefarzt Professor Wehmann auseinandersetzen. Erst als ein Patient eingeliefert wird, der kaum noch Chancen auf ein Überleben hat, bricht das Eis zwischen Betty und Behring, denn ein unerwartetes Geheimnis kommt ans Tageslicht...

Das ZDF bemüht sich momentan mit vielen eigenproduzierten Serien wieder um ein jüngeres Publikum, auch die Krankenhaus-Serie „Bettys Diagnose“ konnte mit der ersten Staffel dieses Zielpulikum ansprechen. Die darauf folgende zweite Staffel ist kurz nach der Ausstrahlung wieder bei Studio Hamburg auf DVD erschienen. Die Geschichte entwickelt sich hier deutlich weiter und baut auf den Ereignissen aus den vorigen Folgen auf. Dennoch sollte es nicht allzu schwer sein, in die Handung einzusteigen, da die Grundzüge noch einmal grob erklärt werden. Die Charaktere erhalten hier deutlich mehr Tiefe als bisher, sodass einige Dinge aus deren Vergangenheit aufgearbeitet, worauf ein deutlicher Fokus in der Erzählung liegt. Dabei wird einige Male etwas zu dick aufgetragen, die Verstrickungen wirken zu konstruiert, als dass es noch wirklich mitreißen könnte. Abgesehen davon gefällt mir die Kombination aus viel Humor und lockerer Grundstimmung und einigen ernsten Sequenzen sehr gut, und auch die sehr gelungenen Wortgefechte der resoluten Betty, die mit Herz, Hirn und Humor agiert, kommen bestens zur Geltung. Neben den Patientenfällen, die nach einer Folge abgeschlossen sind, entwickelt sich die Rahmenhandlung stetig weiter und endet in einem fiesen Cliffhanger, der die Lust auf die kommende dritte Staffel sofort schürt.

Die technische Umsetzung kommt wieder recht makellos daher, durch das aktuelle Produktionsdatum ist ein sehr klares, scharfes und sauberes Bild entstanden. Dabei wirkt die Wiedergabe der Farben intensiv und natürlich, und auch der Kontrast ist sehr angenehm eingestellt. Der Ton kommt klar und ohne störende Nebengeräusche aus den Boxen, die Umsetzung ist standardmäßiges Dolby Digital 2.0. Untertitel oder filmische Extras sind auf der DVD allerdings nicht vorhanden.

Bettys Diagnose macht weiterhin sehr viel Spaß und präsentiert einen gut aufgelegten Cast, sympathische Charaktere und jede Menge Trubel. Dass in dieser zweiten Staffel die Hintergründe der Hauptrollen mehr in den Vordergrund gerückt werden, was allerlei Verstrickungen nach sich zieht, ist zwar stellenweise etwas übertrieben worden, kann aber auch für mehr Tiefgang sorgen. Eine sehr sehenswerte Serie mit liebevoller Ausstrahlung.


Lucia - Engel des Todes? [Blu-ray]
Lucia - Engel des Todes? [Blu-ray]
DVD ~ Fedja Huêt
Preis: EUR 10,56

4.0 von 5 Sternen Lucia - Engel des Todes? (Blu Ray), 12. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Lucia - Engel des Todes? [Blu-ray] (Blu-ray)
Lucia de Berk arbeitet als Krankenschwester und pflegt nebenbei noch ihren schwer kranken Großvater, immer steckt die ihr eigenes Wohl für andere zurück. Sie fällt aus allen Wolken, als wegen mehrfachen Mordes angeklagt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wird. Erst nach einigen Jahren entdeckt Judith Jansen, eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft, Fehler im Prozess, sodass der Fall neu aufgerollt wird...

In den Niederlanden hat der Fall die Lucia de Berg für jede Menge Aufsehen gesorgt, sowohl der Gerichtsprozess und ihre Verurteilung als auch die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen sie wurde von einem großen medialen Rummel begleitet. Einige Jahre danach wurde ihr Schicksal verfilmt, das Ergebnis ist nun auch in Deutschland bei Edel auf Blu Ray erhältlich. Dabei lässt sich der Film nur wenig Zeit, wirklich in die Figur der Lucia zu blicken. Zwar wird diese sehr facettenreich und engagiert gespielt, ihr Gesichtsausdruck spricht oft Bände, doch der Film konzentriert sich eher auf die Begleitumstände und beleuchtet ganz unterschiedliche Aspekte. Wie Lucia überarbeitet und gestresst sicherlich Fehler begeht, wie vorschnell eine Anklage erhoben wird, wie die Medien das Verfahren beeinflussen, wie eine Frau mutig ihren Job riskiert, um einer Unbekannten zu helfen. Das ist interessant und kurzweilig umgesetzt, wirkt aber an manchen Stellen wegen des hohen Tempos auch recht oberflächlich. Die entscheidenden Stellen sind sehr intensiv umgesetzt, ansonsten werden einige durchaus interessante Szenen im Schnelldurchlauf vorgespult. Dennoch ist „Lucia – Engel des Todes“ sehr sehenswert und stellt den Fall umfassend und mit viel Feinsinn dar.

Die technische Umsetzung ist Edel sehr gut gelungen. Durch das Medium Blu Ray und die hochwertige Aufnahmetechnik ist das Bild sehr scharf und kontrastreich. Besonders die Farben kommen sehr gut zur Geltung, die kühle und abweisende Farbgebung unterstützt dabei gekonnt die Stimmung des Filmes. Auch der Ton kommt sehr gut zur Geltung, der Einsatz der Musik ist stimmungsvoll, aber nicht überzögen dramatisch. Neben der deutschen Synchronisation ist auch die niederländische Originalfassung vorhanden, wobei wahlweise auch deutsche Untertitel zugeschaltet werden können. Als Extra ist noch eine interessante Dokumentation über den Film und das Verfahren mit zusätzlichen Details vorhanden.

Insgesamt wirkt der Film manchmal etwas unterkühlt, da recht wenig auf die Gefühlswelt von Lucia de Berk eingegangen wird. Dafür werden viele sehr interessante Aspekte des Verfahrens thematisiert, die einen spannenden Einblick in diesen Justizirrtum erlauben. So bleibt von „Lucia – Engel des Todes“ ein eher gemischter Eindruck zurück, wobei die vielen positiven Aspekte überwiegen.


Otto - 50 Jahre Bühnenjubiläum - Eine Zeitreise durch die OTTO-Welt [2 DVDs]
Otto - 50 Jahre Bühnenjubiläum - Eine Zeitreise durch die OTTO-Welt [2 DVDs]
DVD ~ Otto Waalkes
Preis: EUR 16,43

4.0 von 5 Sternen Otto - 50 Jahre Bühnenjubiläum (Standard-Version), 12. Juni 2016
Unglaublich, aber wahr: 50 Jahre lang ist Otto Waakes bereits auf den deutschen Bühnen unterwegs. Zu diesem Anlass ist bei Edel nun eine DVD-Compilation erschienen, die sich dem Werk des „Blödel-Barden“ widmet und einen Querschnitt aus seinem Schaffen zeigt. Gute 200 Minuten reichen dabei natürlich, um alle Aspekte seines Schaffens zu beleuchten, und auch die gezeigten Ausschnitte können nur einen Anriss darstellen. Dennoch ist dies sehr unterhaltsam gelungen und erlaubt, seine Entwicklung als Künstler über die verschiedenen Jahrzehnte nachzuvollziehen. Beginnend bei den 70er Jahren werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt, in den 90er Jahren natürlich die Ottifanten, in den 2010ern seine vielen Bühnenauftritte. Der schräge Humor von Otto kommt dabei immer sehr gut zur Geltung, auch wenn er ganz unterschiedliche Heransgehensweisen wählt. Schade ist es, dass aus allem nur kurze Momentaufnahmen zu sehen sind, die so nicht immer richtig zur Geltung kommen. Denn sein Humor wird ja auch gerade durch die vielen Wiederholungen, durch die Variationen erzeugt, die in der begrenzten Auswahl natürlich nicht auftreten können. Schade ist es auch, dass keine Hintergrundinformationen oder eine Dokumentation zu sehen ist, dadurch wird die Idee der Zeitreise leider nur begrenzt ausgeführt. Dennoch: Es macht richtig viel Spaß, sich den ganz unterschiedlichen humoristischen Einlagen zu widmen.

Die ersten Aufnahmen stammen aus den 70er Jahren – und diese sind nun mal nicht qualitativ so hochwertig, wie man es heutzutage gewohnt ist. Gerade die Schärfe ist bei den älteren Aufnahmen von sehr wechselnder Qualität, während die aktuellen Szenen sehr farbintensiv und scharf anzusehen sind. Auch lässt sich ein leises Grundrauschen in den älteren Szenen festzustellen, ansonsten ist der Ton sehr gut hörbar, alles ist bestens verständlich. Leider sind keine Untertitel eingefügt.

Otto ist ein Ausnahmekünstler – und das kommt auch bei dieser DVD-Veröffentlichung bestens zur Geltung. Die Vielfalt seines Schaffens ist beachtlich und wird in ganz unterschiedlichen Ausschnitten gezeigt, sodass der Zuschauer bestens unterhalten wird. Natürlich fehlen hier viele wichtige Abschnitte seiner Bühnenauftritte, und auch eine ergänzende Dokumentation wäre sinnvoll gewesen. Dennoch wird man an viele schöne Momente erinnert und mit vielen richtig gelungenen Gags bei Laune gehalten.


Sibel & Max - Staffel 2 [3 DVDs]
Sibel & Max - Staffel 2 [3 DVDs]
DVD ~ Idil Üner
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Sibel & Max - Staffel 2, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Sibel & Max - Staffel 2 [3 DVDs] (DVD)
Janas Schwangerschaft ist schon recht weit fortgeschritten, sodass sie sich gemeinsam mit dem Vater des Kindes Yunus langsam auf die Geburt vorbereitet. Da beide noch minderjärig sind, geht dies natürlich nicht ohne Konflikte mit ihren Eltern von statten. Doch auch ansonsten haben Sibel und Max alle Hände voll zu tun, ihren Beruf in einer Notarztpraxis und das durchaus turbulente Familienleben unter einen Hut zu bringen...

Wäre Sibel und Max eine Serie aus den USA, wäre sie wohl als Dramedy angepriesen worden. Da die Serie aber nun mal vom ZDF produziert wurde, bleibt nur der etwas altbackene Begriff der Familienserie, was der durchaus mutigen, modernen und realistischen Themenwahl aber nicht wirklich gerecht wird. Die zweite Staffel ist dabei sogar noch besser als die erste, die die Ereignisse nicht so sehr vorhersehbar sind und durchaus einige Überraschungen und so nicht zu erwartende Entscheidungen vorhanden sind. Die Haupthandlung orientiert sich dabei an der Schwangerschaft von Jana und den damit eingergehenden Konflikten, was nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern einfühlsam und realistisch erzählt wurde. Abseits davon gibt es noch einige Nebenhandlungen, die mal heiter, mal ernst und nachdenklich sind und so eine gelungene Mischung anbieten. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass Max hier etwas mehr in den Mittelpunkt rückt und der Tod seiner Frau, seine Trauer, seine Einsamkeit wirklich gut zur Geltung kommen. Die Geschichte konzentriert sich hier noch mehr auf die Charaktere, wird insgesamt etwas ernster und verliert dennoch nie seine angenehme Leichtigkeit, die auch das Anschauen mehrerer Folgen am Stück erlaubt. Das ZDF hat sich hier deutlich von seinem etwas angestaubten Image entfernt und eine realitätsnahe, moderne Unterhaltungsserie geschaffen, die ein breites Publikum anspricht und mit vielen gelungenen Ansätzen überzeugen kann.

Die Umsetzung auf DVD ist dem Label Studio Hamburg wieder sehr sauber gelungen. Das Bild wirkt sehr klar und kommt völlig ohne Fehler aus, die Optik punktet durch natürliche Farben und eine überzeugende Schärfe, der Schnitt ist ruhig und lenkt den Fokus auf die Emotionen der Charaktere. Die ausgewählte musikalische Untermalung passt gut zu der Handlung und unterstreicht deren Stimmung, der Ton kommt zudem sehr klar aus den Boxen. Trotz des aktuellen Produktionsdatums gibt es weder Untertitel noch weitere filmische Extras.

Die zweite Staffel der Serie gefällt mir sogar noch eine Spur besser als ihr Vorgänger, sie ist etwas ernster und lenkt den Fokus mehr auf die Charaktere und ihre Emotionen. Das wird durchaus differenziert betrachtet und verliert sich nicht in Platitüden, sondern überrascht den Zuschauer auch mit unerwarteten Situationen. Sehr gut erzählt und mit einigen versteckten Lebensweisheiten gespickt!


30: Hochzeitsnacht
30: Hochzeitsnacht
Preis: EUR 8,19

5.0 von 5 Sternen Dorian Hunter – 30. Hochzeitsnacht, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: 30: Hochzeitsnacht (MP3-Download)
Erster Eindruck: Der Kampf um Coco Zamis

Die schwarze Familie ist in heller Aufregung, denn der mächtige Graf Behemoth hat sich eine Braut erwählt – Coco Zamis, die weiterhin unter seinem finsteren Bann steht. Dorian Hunter tut alles, um seine einstige Gefährtin aus den Händen der schwarzen Familie zu befreien, doch die Zeit rennt ihm davon: Die Hochzeit soll schon bald stattfinden...

Bereits die zweiteilige Folge 29 von Dorian Hunter beschäftigte sich intensiv mit der geheimnisvollen Coco Zamis, erlaubte dem Hörer Einblicke in die Kindheit und Jugend der Hexe. Auch Folge 30 dreht sich rund um die Gefährtin von Dorian Hunter, dabei kommt sie selbst nur wenig vor in „Hochzeitsnacht“. Die Folge konzentriert sich vorrangig auf die Vorbereitungen der großen Hochzeit, wobei die schwarze Familie weiter in den Mittelpunkt gerückt wird. Nicht alle Pläne werden dabei direkt offenbart, sodass die Stimmung düster und bedrohlich wirkt – und einige Überraschungen bereit hält. Der zweite Handlungsstrang dreht sich natürlich um Dorian Hunter und sein Team, die eine verzweifelte Rettungsaktion starten und sich dabei mehr als nur einmal in große Gefahr begeben. Hier sind viele packende Momente vorhanden, die das Tempo zudem sehr hoch und die Gescichte dicht wirken lassen – zumal es noch einige Offenbarungen gibt, die die Serienhandlung klarer wirken lassen, aber eben auch wieder Konzentration fordern, um den roten Faden nicht zu verlieren. Das Ende ist dann recht abrupt und lässt vieles offen, sodass dir Vorfreude auf die kommende Folge jetzt schon geschürt wird. Wieder ist eine sehr dichte Stimmung um eine für das Genre sehr komplexe Handlung entstanden, die den Hörer wieder schnell in ihren Bann zieht.

Lutz Mackensy hat mir in der Rolle des Grafen Behemoth sehr gut gefallen, er lässt seine Stimme sehr diabolisch und unergründlich klingen, sodass seine Szenen sehr eindringlich klingen. Marion Elskies kann in einer interessanten Nebenrolle als Elke Houtmann überzeugen, sie passt sich sehr gut der vorherrschenden düsteren Stimmung an. Andreas Schmidt ist als Skarabäus Toth ähnlich gut besetzt, auch er bringt seine ganz eigene Note mit in das Hörspiel ein. Weitere Sprecher sind Tanja Dohse, Sascha Draeger und Karin Rasenack.

Der wuchtige Soundtrack der Serie entfaltet auch hier wieder seine volle Wirkung, düstere und harte Klänge prägen hier das Gesamtbild. So wird die Handlung noch einmal deutlich betont und gewinnt an Atmosphäre, wobei auch die Geräuschkulisse treffend eingefügt wurde und die Szenen lebendiger wirken lässt. Besonders das große Finale der Folge ist trefflich und eindrucksvoll in Szene gesetzt worden.

Das Titelbild zeigt in den bereits bekannten, dunklen Sepiatönen einen bedrohlich wirkenden Friedhof, der mit einer mächtigen Engelsgestalt im Vordergrund und mehreren Grabsteinen, die von Nebel verschleiert werden, bestens in die Reihe passt, allerdings auch gut zu anderen Folgen der Serie gehören könnte, das Hochzeitsthema oder markante Handlungsschauplätze werden jedenfalls nicht aufgegriffen.

Fazit: Hier gibt es mehr von der schwarzen Familie – mehr Hintergründe, mehr Stimmung, mehr Entwicklungen. Das ist nicht nur aufregend, sondern garniert die spannende und mysteriöse Handlung mit vielen tollen Momenten. So ensteht eine aufregende und starke Episode der Mystery-Serie, die jeden Fan der Serie begeistern dürfte.


Folge 21: Die schwarze Witwe
Folge 21: Die schwarze Witwe
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindnapping – 21. Die schwarze Witwe, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 21: Die schwarze Witwe (MP3-Download)
Erster Eindruck: Unheimliches aus kleiner Stadt

Jahrelang hat sich Alexander Watkins von seinem Elternhaus ferngehalten, zu viele schlechte Erlebnisse trüben die Erinnerungen an seine Kindheit. Doch nach dem Tod seines Vaters bleibt ihm nichts anderen übrig, als für die Beerdigung in die kleine Stadt Ortea Fort Good Hope zurückzukehren und sein Erbe anzutreten. Doch bei den Bewohnern des Ortes scheint schnell einiges im Argen zu liegen...

Mindnapping, die Thrillerserie von Audionarchie, wechselt in den in sich abgeschlossenen Folgen nicht nur immer wieder Charaktere, Stimmung und Schauplätze, sondern lässt die Geschichten auch von ganz verschiedenen Autoren verfassen. In der 21. Folge taucht nun erstmals der Name Dennis Hendricks auf, der einen knackigen Thriller rund um die merkwürdigen Vorgänge in einer kleinen Stadt verfasst hat. Zu Anfang wirkt die Handlung noch recht ruhig, zunächst wird dem Hörer die Stimmung des Ortes vermittelt, die Charakterzusammenstellung präsentiert, erste Einblicke in die Kindheit des Protagonisten gegeben. Die Stimmung ist schon hier recht dicht, und bald werden auch die ersten Verdachtsmomente offenbar, denn hinter der Fassade der friedlichen Küstenstadt lauert Unglaubliches. So dauert es zwar etwas, bis wirklich Spannung aufkommt, fasziniert von der düsteren Atmosphäre ist man dann aber schnell. Die Nachforschungen von Alexander sind dann auch sehr kurzweilig geraten, die Handlung verdichtet sich immer mehr und führt zu einem unerwarteten, aber sehr überzeugenden und stimmigen Ende – wie immer bei der Serie mit einigen überraschenden Wendepunkten. Schön, dass Geschichte und Stimmung hier so eng zusammenlaufen und ein sehr packendes Ergebnis dabei herauskommt.

Marius Claren ist in der Hauptrolle des Alexander Watkins zu hören und macht seine Sache richtig gut. Schnell findet er einen Draht zum Hörer und überzeugt mit seiner sehr glaubhaften Sprechweise, er betont den Spannungsbogen der Handung sehr gekonnt. Marie Bierstedt ist als Rose Woodhouse ebenso gut besetzt, wobei ihre helle und sanftmütige Stimme einen reizvollen Kontrast in die Düsternis der Folge bringt. Sehr gut gefallen hat mir mal wieder Luise Lunow als Susanne Hayworth, ihr markanter Klang und ihre kratzige Stimme betonen die Figur der liebenswerten alten Dame sehr gekonnt. Weitere Sprecher sidn Jürgen Thormann, Viktor Neumann und Hartmut Neugebauer.

Musikalisch hat sich das Produktionsteam hier eher zurückgehalten, was der Handlung sehr gut steht. Nur an einigen Stellen wird der Spannungsbogen durch düstere, unheilvolle Melodien unterstrichen, sodass die Dialoge an sich ihre Wirkung entfalten. Auch die Geräusche werden gelungen als schmückendes Beiwerk eingesetzt, was sehr treffsicher und effektvoll geschehen ist.

Eine Hand, mit einem weißen Einmalhandschuh bedeckt, hält eine Spritze bereit, im Hintergrund ist ein einfaches, hölzernes Tor mit einem dunklen Eingang dahinter zu sehen – lange Zeit lässt sich das Cover nicht so recht mit den Geschehnissen in Einklang bringen, erst später löst sich der Zusammenhang auf. Wieder passen die Sepiatöne des Titelbildes sehr gut zur restlichen Gestaltung.

Fazit: Schnell kann die düstere Stimmung der Geschichte ihre Wirkung entfalten und prägt deutlich das Bild dieser Folge, die gut erzählt ist und sich in Sachen Spannung immer weiter steigern kann. Besonders die Kombination aus unterschiedlichen Charakteren hat mir dabei gut gefallen, allesamt lassen sie die Geschichte lebendig wirken.


MindNapping 21 - Die schwarze Witwe
MindNapping 21 - Die schwarze Witwe
von Marius Clarn
  Audio CD
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindnapping – 21. Die schwarze Witwe, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Unheimliches aus kleiner Stadt

Jahrelang hat sich Alexander Watkins von seinem Elternhaus ferngehalten, zu viele schlechte Erlebnisse trüben die Erinnerungen an seine Kindheit. Doch nach dem Tod seines Vaters bleibt ihm nichts anderen übrig, als für die Beerdigung in die kleine Stadt Ortea Fort Good Hope zurückzukehren und sein Erbe anzutreten. Doch bei den Bewohnern des Ortes scheint schnell einiges im Argen zu liegen...

Mindnapping, die Thrillerserie von Audionarchie, wechselt in den in sich abgeschlossenen Folgen nicht nur immer wieder Charaktere, Stimmung und Schauplätze, sondern lässt die Geschichten auch von ganz verschiedenen Autoren verfassen. In der 21. Folge taucht nun erstmals der Name Dennis Hendricks auf, der einen knackigen Thriller rund um die merkwürdigen Vorgänge in einer kleinen Stadt verfasst hat. Zu Anfang wirkt die Handlung noch recht ruhig, zunächst wird dem Hörer die Stimmung des Ortes vermittelt, die Charakterzusammenstellung präsentiert, erste Einblicke in die Kindheit des Protagonisten gegeben. Die Stimmung ist schon hier recht dicht, und bald werden auch die ersten Verdachtsmomente offenbar, denn hinter der Fassade der friedlichen Küstenstadt lauert Unglaubliches. So dauert es zwar etwas, bis wirklich Spannung aufkommt, fasziniert von der düsteren Atmosphäre ist man dann aber schnell. Die Nachforschungen von Alexander sind dann auch sehr kurzweilig geraten, die Handlung verdichtet sich immer mehr und führt zu einem unerwarteten, aber sehr überzeugenden und stimmigen Ende – wie immer bei der Serie mit einigen überraschenden Wendepunkten. Schön, dass Geschichte und Stimmung hier so eng zusammenlaufen und ein sehr packendes Ergebnis dabei herauskommt.

Marius Claren ist in der Hauptrolle des Alexander Watkins zu hören und macht seine Sache richtig gut. Schnell findet er einen Draht zum Hörer und überzeugt mit seiner sehr glaubhaften Sprechweise, er betont den Spannungsbogen der Handung sehr gekonnt. Marie Bierstedt ist als Rose Woodhouse ebenso gut besetzt, wobei ihre helle und sanftmütige Stimme einen reizvollen Kontrast in die Düsternis der Folge bringt. Sehr gut gefallen hat mir mal wieder Luise Lunow als Susanne Hayworth, ihr markanter Klang und ihre kratzige Stimme betonen die Figur der liebenswerten alten Dame sehr gekonnt. Weitere Sprecher sidn Jürgen Thormann, Viktor Neumann und Hartmut Neugebauer.

Musikalisch hat sich das Produktionsteam hier eher zurückgehalten, was der Handlung sehr gut steht. Nur an einigen Stellen wird der Spannungsbogen durch düstere, unheilvolle Melodien unterstrichen, sodass die Dialoge an sich ihre Wirkung entfalten. Auch die Geräusche werden gelungen als schmückendes Beiwerk eingesetzt, was sehr treffsicher und effektvoll geschehen ist.

Eine Hand, mit einem weißen Einmalhandschuh bedeckt, hält eine Spritze bereit, im Hintergrund ist ein einfaches, hölzernes Tor mit einem dunklen Eingang dahinter zu sehen – lange Zeit lässt sich das Cover nicht so recht mit den Geschehnissen in Einklang bringen, erst später löst sich der Zusammenhang auf. Wieder passen die Sepiatöne des Titelbildes sehr gut zur restlichen Gestaltung.

Fazit: Schnell kann die düstere Stimmung der Geschichte ihre Wirkung entfalten und prägt deutlich das Bild dieser Folge, die gut erzählt ist und sich in Sachen Spannung immer weiter steigern kann. Besonders die Kombination aus unterschiedlichen Charakteren hat mir dabei gut gefallen, allesamt lassen sie die Geschichte lebendig wirken.


Folge 8: Die Blutbestie
Folge 8: Die Blutbestie
Preis: EUR 7,69

3.0 von 5 Sternen Gespenster-Krimi - 8. Die Butbestie, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 8: Die Blutbestie (MP3-Download)
Erster Eindruck: Angriffe aus dem Nichts

Nach einigen Versuchen an Tieren will es der Wissenschaftler Professor Flack endlich wagen und auch versuchen, einen Menschen unsichtbar zu machen. Steve Dury, sein Assistent, stellt sich als Versuchsobjekt zur Verfügung und kämpft zugleich gegen die letzten Bedenken seines Mentors an. Doch schon kurz nach dem Start des Experiments ist klar, dass es kein gutes Ende nehmen wird...

Die gemeinschaftliche Kooperation der beiden engagierten Labels Contendo Media und Audionarchie hat die erfolgreiche Grusel-Serie „Gespenster-Krimi“ hervorgebracht, die in sich abgeschlossene Geschichten erzählt und dabei immer wieder ganz unterschiedliche Ansatzpunkte und Motive enthält. Auch die achte Folge „Die Blutbestie“ bedient wieder ein anderes Genre des Horrors und setzt insbesondere auf blutige Actionszenen. Dazu wird in der oben beschriebenen Eingangsszene die titelgebende Blutbestie geschaffen, gleich danach geht es auch schon mit dem Kampf gegen die Bedrohung weiter. Gut beschrieben ist die Angst und die aufkommende Panik, die bei den Bewohnern des kleinen Ortes entsteht. Dabei konzentriert sich die Handlung nicht auf eine einzelne Person, sondern springt zwischen verschiedenen Charakteren. Was zwar Dynamik in die Geschichte bringt, sorgt leider auch dafür, dass man keine wirkliche Bindung zu den Figuren aufbauen kann und diese allesamt recht eindimensional und konstruiert wirken. Das gleiche gilt auch für die Handlung an sich, die von einer Actionsequenz auf die nächste schwenkt und zu sprunghaft, zu unstet wirkt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft leider nicht meinen persönlichen Geschmack, ist aber wieder sauber produziert und dürfte weiterhin viele Horror-Fans ansprechen.

Martin Sabel ist in der Hauptrolle des Steve Duty zu hören, der sowohl den anfänglichen engagierten Wissenschaftler als auch die blutrünstige Bestie mit röchelnden Lauten zum Besten geben kann. Merete Brettschneider, die Steves Freundin Alice spricht, legt viel Emotion in ihre Stimme und bringt ihre weiche Stimme dabei sehr gut zur Geltung. Mark Bremer ist als Dave Donovan zu hören, der die Blutbestie mit Feuereifer jagt. Seine raubeinige Art passt zwar gut in die Atmosphäre der Handlung, ist aber auch etwas zu flach geraten. Weitere Sprecher sind Wolfgang Hartmann, Joachim Tennstedt und Traudel Sperber.

Akustisch werden die Actionszenen besonders hervorgehoben und mit dramatischer Musik und lauten Geräuschen und Sounds unterlegt. Das ist in sich sehr stimmig umgesetzt und fügt sich zu einer düsteren, eingängigen Atmosphäre zusammen. Die Abmischung ist dabei sauber gelungen, trotz geräuschvollem Hintergrund sind alle Dialoge sehr gut verständlich.

Die Blutbestie ist auf dem Cover abgebildet, allerdings nur von Stirn bis zum Oberkiefer. Durch die rot glühenden Augen, die spitzen Reißzähne, die flache Nase und die grüne Hautfärbung wird ein reptilienhafter und boshafter Ausdruck erzeugt, der sehr gut mit der Stimmung der Geschichte korrespondiert.

Fazit: Die Geschichte wird dynamisch und abwechslungsreich erzählt, wobei aber durch fehlende Bezugspersonen und eine zu eindimensionale Handlung keine wirkliche Bindung bei mir entstanden ist. So bleibt die Folge leider zu flach und konnte mich nicht so sehr mitreißen wie die vorigen Folgen der Serie.


Gespenster Krimi 08: Die Blutbestie
Gespenster Krimi 08: Die Blutbestie
von A. F. Morland
  Audio CD
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gespenster-Krimi - 8. Die Butbestie, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Angriffe aus dem Nichts

Nach einigen Versuchen an Tieren will es der Wissenschaftler Professor Flack endlich wagen und auch versuchen, einen Menschen unsichtbar zu machen. Steve Dury, sein Assistent, stellt sich als Versuchsobjekt zur Verfügung und kämpft zugleich gegen die letzten Bedenken seines Mentors an. Doch schon kurz nach dem Start des Experiments ist klar, dass es kein gutes Ende nehmen wird...

Die gemeinschaftliche Kooperation der beiden engagierten Labels Contendo Media und Audionarchie hat die erfolgreiche Grusel-Serie „Gespenster-Krimi“ hervorgebracht, die in sich abgeschlossene Geschichten erzählt und dabei immer wieder ganz unterschiedliche Ansatzpunkte und Motive enthält. Auch die achte Folge „Die Blutbestie“ bedient wieder ein anderes Genre des Horrors und setzt insbesondere auf blutige Actionszenen. Dazu wird in der oben beschriebenen Eingangsszene die titelgebende Blutbestie geschaffen, gleich danach geht es auch schon mit dem Kampf gegen die Bedrohung weiter. Gut beschrieben ist die Angst und die aufkommende Panik, die bei den Bewohnern des kleinen Ortes entsteht. Dabei konzentriert sich die Handlung nicht auf eine einzelne Person, sondern springt zwischen verschiedenen Charakteren. Was zwar Dynamik in die Geschichte bringt, sorgt leider auch dafür, dass man keine wirkliche Bindung zu den Figuren aufbauen kann und diese allesamt recht eindimensional und konstruiert wirken. Das gleiche gilt auch für die Handlung an sich, die von einer Actionsequenz auf die nächste schwenkt und zu sprunghaft, zu unstet wirkt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft leider nicht meinen persönlichen Geschmack, ist aber wieder sauber produziert und dürfte weiterhin viele Horror-Fans ansprechen.

Martin Sabel ist in der Hauptrolle des Steve Duty zu hören, der sowohl den anfänglichen engagierten Wissenschaftler als auch die blutrünstige Bestie mit röchelnden Lauten zum Besten geben kann. Merete Brettschneider, die Steves Freundin Alice spricht, legt viel Emotion in ihre Stimme und bringt ihre weiche Stimme dabei sehr gut zur Geltung. Mark Bremer ist als Dave Donovan zu hören, der die Blutbestie mit Feuereifer jagt. Seine raubeinige Art passt zwar gut in die Atmosphäre der Handlung, ist aber auch etwas zu flach geraten. Weitere Sprecher sind Wolfgang Hartmann, Joachim Tennstedt und Traudel Sperber.

Akustisch werden die Actionszenen besonders hervorgehoben und mit dramatischer Musik und lauten Geräuschen und Sounds unterlegt. Das ist in sich sehr stimmig umgesetzt und fügt sich zu einer düsteren, eingängigen Atmosphäre zusammen. Die Abmischung ist dabei sauber gelungen, trotz geräuschvollem Hintergrund sind alle Dialoge sehr gut verständlich.

Die Blutbestie ist auf dem Cover abgebildet, allerdings nur von Stirn bis zum Oberkiefer. Durch die rot glühenden Augen, die spitzen Reißzähne, die flache Nase und die grüne Hautfärbung wird ein reptilienhafter und boshafter Ausdruck erzeugt, der sehr gut mit der Stimmung der Geschichte korrespondiert.

Fazit: Die Geschichte wird dynamisch und abwechslungsreich erzählt, wobei aber durch fehlende Bezugspersonen und eine zu eindimensionale Handlung keine wirkliche Bindung bei mir entstanden ist. So bleibt die Folge leider zu flach und konnte mich nicht so sehr mitreißen wie die vorigen Folgen der Serie.


Die Playmos / Folge 51 / Im Fußballfieber!
Die Playmos / Folge 51 / Im Fußballfieber!
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Playmos – 51. im Fußballfieber, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Ungewöhnliche Gäste beim Fußballturnier

Paul baut für seine Playmobil-Figuren ein großes Fußballstadion mit einer riesigen Tribüne auf. Und so finden sich Emil, Liv, Sam und Captain Tolle mitten in einem Fußballspiel wieder und können zeigen, was sie drauf haben. Und da gerade bei einer der Mannschaften des Turniers ein Virus ausgebrochen ist und diese vor dem Aus steht, werden die Playmos bald zu Fußball-Trainern...

Im Jahr der Fußball-WM ist es auch bei Hörspielen an der Zeit, dieses beliebte Thema aufzugreifen und die frenetische Stimmung, die die ganze Nation erfasst, für sich zu nutzen. Besonders schön ist das, wenn es in eine so gelungene und spritzige Geschichte verpackt ist wie bei der 51. Folge der Playmos. Die witzigen Figuren, die von Florian Fickel erdacht und vielen Zuhörern ans Herz gewachsen sind, erwachen mitten bei einem Fußballturnier und lernen verschiedene Teams mit ganz unterschiedlichen Mentalitäten kennen. Besonders spaßig ist es, dass einige Figuren aus der Playmobil-Welt auftauchen, die mit Fußball mal so gar nichts zu zun haben. Das bringt viel Schwung und Witz in die Handlung, die s sehr kurzweilig und spaßig gelungen ist. Und das liegt auch an den vielen liebevollen Details, dem Wortwitz und einigen ungewöhnlichen Ideen. So gibt es beispielsweise neben dem Erzähler Gerrit Schmidt-Foß noch einen Fußballkommentator, und beide treten in direkten Dialog und streiten auch schon mal darüber, wie das Geschehen zu bewerten ist – und Schmidt-Foß greift zu einem genialen Trick, der auch nur im Hörspiel möglich ist. Dass zum Abschluss noch in einer Szene mit Paul eine sehr hübsche Botschaft über das nicht immer ganz einfache Miteinander vermittelt wird. Erneut ist eine sehr liebevolle Folge der Playmos entstanden, dessen Thema mit viel Charme umgesetzt wurde.

Gerrit Schmidt-Foß ist in dieser Folge natürlich wieder als Erzähler im Einsatz. Mit seinem üblichen Elan und der sehr liebenswerten und charismatischen Art bringt er wieder jede Menge Leben mit ein und sorgt für die typische Playmos-Stimmung. Lutz Schnell hat mir als Kommentator auch sehr gut gefallen, mal vor Selbstbewusstsein strotzend, mal ganz kleinlaut passt er sich immer bestens dem Dialog mit Schmidt-Foß an. David Turba ist als Kilian zu hören, er liefert eine sehr saubere und überzeugende Leistung ab. Weitere Sprecher sind Friedel Morgenstern, Detlef Bierstedt und Rene Dawn-Claude.

Wieder ist die Geschichte technisch sehr sauber umgesetzt worden, durch eine stimmige Abmischung wirkt alles wie aus einem Guss und passt bestens zusammen. Schön ist, dass sogar ein bisschen Stadion-Atmosphäre Einzug in die Produktion gefunden hat und diese Szenen so sehr lebendig wirken. Kleine Musikstücke und viele passende Geräusche sind gut eingefügt, ohne den Hörer zu überfordern.

Klar, dass das Cover wieder aus Playmobil-Figuren nachgestellt ist. Dieses mal ist das Titelbild aber etwas schlichter geraten und es gibt nicht ganz so viel zu entdecken, neben zwei Spielern und dem Schiedsrichter, der gerade eine gelbe Karte zückt, ist lediglich im Hintergrund ein großes Staion angedeutet. Auch die restlichen Motive, die die Aufmachung auflockern, beschränken sich auf einige kickende Figuren.

Fazit: Eine Fußballfolge, die bestens auf die Playmos angepasst wurde und mit vielen schrägen und unkonventionellen Momenten das typische Flair der Serie überzeugt. Wunderbare Dialoge und witzige Szenen, in denen sich die Serie nicht allzu ernst nimmt, sorgen für eine lockere Atmosphäre und viel Freude.


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