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Rezensionen verfasst von
Poldis Hörspielseite
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Nivea Men Original-Mild After Shave Fluid, 3er Pack (3 x 100 ml)
Nivea Men Original-Mild After Shave Fluid, 3er Pack (3 x 100 ml)
Preis: EUR 13,05

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nivea Man Afte Shave Fluid original-mild, 17. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
„Original Mild“ prangt auf dem Glasflakon des Nivea Man After Shave Fluids, und genau das hält es dann auch. Brennen oder Jucken habe ich gar nicht gespürt, höchstens mal, wenn ich mich geschnitten habe, aber auch das ist nach wenigen Sekunden wieder verflogen. Sehr angenehm, denn mit scharfen After Shaves habe ich schon einige schlechte Erfahrungen gemacht. Den ersten Test hat das Produkt also schon mal bestanden, aber wie ist die eigentliche Wirkung?

Das Fluid ist – wie der Name schon verrät – kein Balsam, sondern ist sehr flüssig, lässt sich leicht verteilen und hat einen sehr dezenten Luft, der schon nach wenigen Minuten wieder verflogen ist. Die Haut hat ganz leicht geklebt, insgesamt war das Gefühl aber sehr angenehm und frisch. Ein störendes Glänzen konnte ich ebenfalls nicht feststellen, da das Fluid sehr schnell einzieht, sichtbare Spuren werden nicht hinterlassen.

Oft habe ich nach dem Rasieren ein leicht spannendes Hautgefühl, was durch dieses Produkt zumindest abgemildert wurde, meist war es gänzlich verschwunden. Kleinere Rötungen waren aber immer noch zu sehen und konnten hierdurch nicht eingedämmt werden.

Die Haut fühlt sich nach der Benutzung angenehm frisch und kühl an, hinterlässt keine Spuren und konnte auch einige Zeit nach dem Rasieren noch positive Effekte hinterlassen. Ein schönes Produkt, das ich weiterhin verwenden werde.


03: Tatort Astronautenschule
03: Tatort Astronautenschule
Preis: EUR 10,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mark Brandis Raumkadett – 3. Tatort Astronautenschule, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 03: Tatort Astronautenschule (Audio CD)
Erster Eindruck: Mord im kühlen Nass

Bei einer Übung in dem riesigen Wasserbecken der Astronautenschule finden drei Kadetten den toten Direktor, der offensichtlich ermordet wurde. Unter ihnen ist auch Mark Brandis, den der Vorfall keine Ruhe mehr lässt. Als die Untersuchungen des Falles beginnen, hat er seine Augen und Ohren überall und zieht bald seine eigenen Schlüsse. Doch von anderer Stelle werden die Nachforschungen behindert...

„Mark Brandis Raumkadett“ berichtet von der Jugendzeit des späteren Raumretters und beschreibt seinen Weg zu dem integeren und mutigen Mann, der er einmal geworden ist. Mit „Tatort Astronautenschule“ ist nun die dritte Folge erschienen, nachdem die beiden Vorgänger schon überzeugen konnte. Doch statt wieder einen ähnlichen Weg wie dort einzuschlagen, hat Autor Balthasar von Weymann einen anderen Weg eingeschlagen, hat dem Abenteuer- und Science Fiction-Gemisch noch eine große Portion Krimi hinzugefügt. Und so ist der junge Mark damit beschäftigt, den Mord an seinem Direktor aufzuklären, stellt Nachforschungen an, beobachtet und belauscht, beginnt Täuschungsmanöver. Das ist alles sehr gut zusammengestellt und bekommt durch die politisch angehauchte Stimmung der Serie einen ganz eigenen Charakter. Je tiefer in die Handlung eingetaucht wird, desto mehr erfährt man von den miteinander verstrickten Hintergründe, die Nachwirkungen und Anklänge bis in die eigentliche Mark Brandis-Serie haben. Einige politische Entwicklungen werden gegen Ende auch offen angesprochen, was ein gelungener Aha-Effekt für Fans der Serie ist. Die spannende und abenteuerliche Atmosphäre hat mich überzeugt, auch diese Folge ist gelungen und empfehlenswert.

Michael Lott bleibt auch der Junior-Version der Serie erhalten, er spricht als Mark Brandis den Erzähler und berichtet so von den Ereignissen seiner Jugend. Mit der typischen gradlinigen Note und dem intensiven Ausdruck kann er auch diese ungewohnte Rolle sehr gut meistern. Friedel Morgenstern spricht Annika Melnikova, eine Kommilitonin von Mark, sie setzt ihre Stimme sehr variabel ein und kann so die unterschiedlichen Situationen gekonnt meistern. Wanja Gerick ist als Wilhelm Eckmann eine sehr gute Wahl, kann seine Rolle mit viel Energie umsetzen. Weitere Sprecher sind Sebastian Kluckert, Leon Boden und Ulrike Kapfer.

Da diese Folge etwas anders angelegt ist und weniger Science Fiction-Elemente enthält, wirkt auch die akustische Umsetzung insgesamt etwas ruhiger. Doch auch hier wurde mit einem stimmungsvollen Sounddesign für die passende Atmosphäre gesorgt, die die einzelnen Szenen entfalten so ihre volle Wirkung und sorgen für die packende und eingängige Grundstimmung.

Die erste Szene, die den Anstoß für die ganze Folge gegeben hat, ist auch auf dem Cover zu sehen. Ein junger Raumkadett in schwerer Taucherausrüstung ist vor einem technischen Gebilde zu sehen, die Unterwasseratmosphäre wird nicht nur durch die vielen aufsteigenden Luftblasen dargestellt, sondern auch durch die verwendeten kühlen, dunkelblauen Farben. Im Inneren gibt es einige Zusatzinformationen zu der Astronautenschule.

Fazit: Die flotte und spannende Erzählweise der ersten beiden Folgen, die politischen Verwicklungen der Originalserie, dazu eine große Portion Krimi – das ergibt eine sehr gelungene Kombination, die mich packen konnte. Nicht nur für Fans der eigentlichen Serie hörenswert, sondern auch für jüngere Hörer und Neueinsteiger.


11: Elfenlicht
11: Elfenlicht
Preis: EUR 10,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Elfen – 11. Elfenlicht, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 11: Elfenlicht (Audio CD)
Erster Eindruck: Ungewöhnliches Finale der zweiten Staffel

Der Krieg zwischen den Elfen und Trollen hat die heftigsten Zeiten hinter sich, doch noch taktiert Emerelle mit ihren Kämpfern auf dem Schlachtfeld. Und sie gibt die Hoffnung nicht auf, die Trolle auf ihre Seite zu ziehen und mit ihnen gemeinsam gegen einen weitaus größeren Feind zu kämpfen, die das ganze Land bedroht: Die Yingiz, die Albenmark mit aller Macht überrennen könnten...

Mit der elften Folge von „Die Elfen“ endet die zweite Staffel der Fantasy-Hörspielserie nach den Buchvorlagen von Bernhard Hennen, die den Krieg zwischen den Elfen und Trollen thematisiert. Viele der vorigen Folgen hatten große Schlachten und heftige Kämpfe zum Thema, doch diese Folge setzt stattdessen voll auf die taktischen und politischen Überlegungen. Besonders gelungen ist dabei der häufige Perspektivwechsel, zahlreiche Charaktere fungieren hier auch als Erzähler, sodass man die Handlung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erlebt. Vor allem die letzten Szenen sind hierauf ausgerichtet und sorgen für viel Spannung – zumal die Handlung hier eine sehr mystische und bedrohliche Einfärbung bekommt. Die mittelalterliche Welt wird dabei sehr gekonnt in den Mittelpunkt gerückt, die verschiedenen Verstrickungen zwischen den Völern und die mythische Einbindung kommen trotz der recht vollgepackten Handlung sehr gut zur Geltung. Alle Fäden laufen zusammen und präsentieren ein überraschend ruhiges und ungewöhnliches Finale, dass gerade deswegen so stark und packend ist.

Seit dem Start der Serie lebt diese auch durch ihre hervorragenden Sprecher, die den Fanatsy-Charakter unterstreichen und die unterschiedlichsten Rollen zum Leben erwecken. Einige von ihnen waren in dieser Staffel besonders prägnant und sind natürlich auch zum Asbchluss wieder mit dabei. Dabei gefällt, dass die wunderbare Luise Lunow als düstere Troll-Schamanin Skanga eine sehr große Rolle spielt und ihre dunkle, raue Stimme effektiv einsetzt. Daniela Hoffmann kann mit ihrem hellen, klaren Klang dazu einen gelungenen Gegenpart bilden und die taktische und kluge Elfenkönigin bestens umsetzen. Und eine weitere webliche Sprecherin setzt hier Akzente: Laura Maire spielt als Ganda wieder sehr facettenreich und gefühlsbetont. Weitere Sprecher sind Tilo Schmitz, Wolf Frass und Bernd Rumpf.

Herausragend auch hier wieder die akustische Umsetzung, die wegen der etwas ruhigeren und dialogbetonteren Handlung zwar nicht mehr die ganz schweren Geschütze auffährt, dafür aber jede Szene absolut passend und intensiv umsetzt. Aufwändig gestaltete Musikarrangements und eine stimmige und vielfältige Geräuschkulissen sorgen für ein perfektes Klangerlebnis.

Und auch für das Cover bin ich wieder voll des Lobes, es ist sehr ansprechend gestaltet, erinnert an die Bucheinbände der Vorlagen und lockt wegen des besonderen Zeichenstils Fantasy-Fans an. Zu sehen ist eine hohheitsvolle Elfe, schön und herrisch zugleich, gekleidet in weite, fließende Gewänder, mit goldenem Schmuck geziert und mit einem langen Schwert in der Hand, das sie weit von sich streckt. Dazu der schlichte Schriftzug und im Inneren wie immer ein kleiner, aber sehr lesenswerter Text zu der Folge.

Fazit: Ein Finale, das eben nicht auf den großen Knalleffekt setzt, sondern auf taktische Überlegungen, mächtige und eindrucksvolle Erscheinungen und sehr gut inszenierten Schlüsselszenen. Mich konnte die dynamische Handlung voll packen und in diese fantastische Welt mitnehmen. Das Ende schließt gekonnt die Staffel ab, lässt aber auch genügend Platz für weitere Entwicklungen und eventuell kommende Folgen.


Star Wars Das letzte Kommando Teil 4: Gefahr auf Wayland (CD): Hörspiel, 60 Min.
Star Wars Das letzte Kommando Teil 4: Gefahr auf Wayland (CD): Hörspiel, 60 Min.
von Timothy Zahn
  Audio CD
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Wars – Das letzte Kommando – 4. Gefahr auf Wayland, 15. August 2014
Erster Eindruck: Positionierung für das große Finale

Die Lage für die Rebellen spitzt sich immer weiter zu, während Großadmiral Thrawn sein Netz immer enger zieht. Denn in der Allianz der Schmuggler regieren Misstrauen und gegenseitige Beschuldigungen, während die Reisegruppe um Luke Skywalker auf einem abgelegenen Planeten von fremdartigen Wesen verfolgt werden zu scheinen. Und auch Leia trägt ihren Teil zum großen Kampf bei...

Mit „Gefahr auf Weyland“ steuert die Star Wars-Hörspielreihe mit großen Schritten ihrem Ende entgegen, diese vorletzte Folge spitzt die Handlung noch einmal ordentlich zu und bringt die Protagonisten unüberhörbar in die Stellung für den letzten, entscheidenden Akt. Das ist wieder sehr unterhaltsam geworden und verknüpft die verschiedenen Handlungsstränge wieder gut miteinander, erzeugt durch schnelle Szenenwechsel Spannung und Dynamik und kann auch die Charaktere wieder gut erfassen. Doch das hohe Tempo erfordert auch eine sehr hohe Konzentration des Zuhörers, der zudem noch einige Details aus den Vorgängerfolgen abrufbereit haben sollte – diese Serie ist nichts zum zwischendrin hören, sondern erfordert Aufmerksamkeit und Zeit. Und die sehr verdichtete Erzählweise, in der viele Entwicklungen in recht kurzer Zeit Geschehen, Offenbarungen gemacht und Intrigen gesponnen werden, führt auch zu einem etwas hektischen Ausdruck der Folge, sodass sie nicht jeder Szene gerecht werden kann. Das das ist natürlich Kritik auf sehr hohem Niveau, denn auch hier gehört die dichte Handlung, die eindringliche Atmosphäre und die packende Umsetzung zu dem besten, was der momentane Hörspielmarkt zu bieten hat.

Die Sprecher sind wieder hervorragend besetzt und erwecken die Geschichte erst richtig zum Leben. Frank Glaubrecht setzt seinen intensiven und eindringlichen Klang wieder sehr gezielt ein, um Londo Calrissian den nötigen Schneid und viel Ausdruck zu verleihen. Hans Bayer ist als Garm Bel Iblis zu hören, er spricht sehr betont und eingängig, passt sich sehr gut der vorherrschen Atmosphäre an. Wolfgang Pampel ist auch hier als Han Solo grandios und kann den vielseitigen Mann mit passenden Facetten darstellen. Weitere Sprecher sind unter anderem Martin May, Thomas Schmuckert und Erich Ludwig.

Perfekt ist wieder die akustische Begleitung der Geschichte gelungen, die sich stark an den filmischen Umsetzungen orientiert und mit viel Energie versieht. Knallige Effekte und bombastisch angelegte, volltönende Musikstücke sorgen für ein intensives Weltraumgefühl und können die einzelnen Szenen ins rechte Licht rücken. Beeindruckend, was hier wieder alles aufgefahren wurde.

Wieder wird auf dem Cover auf die Filmplakat-Optik gesetzt, wobei dieses hier wieder mal recht düster wirkt. In dem schwarzen Rahmen mit dem schlichten, aber aussagekräftigen Schriftzug ist Han Solo in Großaufnahme zu sehen, seitlich ist Chewbacca zu sehen, der Hintergrund stellt den düsteren Weltraum dar. Und auch im Inneren gibt es einige sehr ansehnlich gestaltete Zeichnungen der bekannten Charaktere.

Fazit: Hier wird viel Information in die Handlung gepackt, die so manchmal etwas hektisch wirkt. Dennoch sind die einzelnen Erzählstränge sehr spannend aufgebaut, viele kleine Wendungspunkte, Täuschungsmanöver und Intrigen bestimmen das packende Vorfinale der Serie. Die grandiose Umsetzung tut ihr Übriges, um die Szenerie wirken zu lassen.


Das Letzte Kommando-Teil 4: Gefahr auf Wayland
Das Letzte Kommando-Teil 4: Gefahr auf Wayland
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Star Wars – Das letzte Kommando – 4. Gefahr auf Wayland, 15. August 2014
Erster Eindruck: Positionierung für das große Finale

Die Lage für die Rebellen spitzt sich immer weiter zu, während Großadmiral Thrawn sein Netz immer enger zieht. Denn in der Allianz der Schmuggler regieren Misstrauen und gegenseitige Beschuldigungen, während die Reisegruppe um Luke Skywalker auf einem abgelegenen Planeten von fremdartigen Wesen verfolgt werden zu scheinen. Und auch Leia trägt ihren Teil zum großen Kampf bei...

Mit „Gefahr auf Weyland“ steuert die Star Wars-Hörspielreihe mit großen Schritten ihrem Ende entgegen, diese vorletzte Folge spitzt die Handlung noch einmal ordentlich zu und bringt die Protagonisten unüberhörbar in die Stellung für den letzten, entscheidenden Akt. Das ist wieder sehr unterhaltsam geworden und verknüpft die verschiedenen Handlungsstränge wieder gut miteinander, erzeugt durch schnelle Szenenwechsel Spannung und Dynamik und kann auch die Charaktere wieder gut erfassen. Doch das hohe Tempo erfordert auch eine sehr hohe Konzentration des Zuhörers, der zudem noch einige Details aus den Vorgängerfolgen abrufbereit haben sollte – diese Serie ist nichts zum zwischendrin hören, sondern erfordert Aufmerksamkeit und Zeit. Und die sehr verdichtete Erzählweise, in der viele Entwicklungen in recht kurzer Zeit Geschehen, Offenbarungen gemacht und Intrigen gesponnen werden, führt auch zu einem etwas hektischen Ausdruck der Folge, sodass sie nicht jeder Szene gerecht werden kann. Das das ist natürlich Kritik auf sehr hohem Niveau, denn auch hier gehört die dichte Handlung, die eindringliche Atmosphäre und die packende Umsetzung zu dem besten, was der momentane Hörspielmarkt zu bieten hat.

Die Sprecher sind wieder hervorragend besetzt und erwecken die Geschichte erst richtig zum Leben. Frank Glaubrecht setzt seinen intensiven und eindringlichen Klang wieder sehr gezielt ein, um Londo Calrissian den nötigen Schneid und viel Ausdruck zu verleihen. Hans Bayer ist als Garm Bel Iblis zu hören, er spricht sehr betont und eingängig, passt sich sehr gut der vorherrschen Atmosphäre an. Wolfgang Pampel ist auch hier als Han Solo grandios und kann den vielseitigen Mann mit passenden Facetten darstellen. Weitere Sprecher sind unter anderem Martin May, Thomas Schmuckert und Erich Ludwig.

Perfekt ist wieder die akustische Begleitung der Geschichte gelungen, die sich stark an den filmischen Umsetzungen orientiert und mit viel Energie versieht. Knallige Effekte und bombastisch angelegte, volltönende Musikstücke sorgen für ein intensives Weltraumgefühl und können die einzelnen Szenen ins rechte Licht rücken. Beeindruckend, was hier wieder alles aufgefahren wurde.

Wieder wird auf dem Cover auf die Filmplakat-Optik gesetzt, wobei dieses hier wieder mal recht düster wirkt. In dem schwarzen Rahmen mit dem schlichten, aber aussagekräftigen Schriftzug ist Han Solo in Großaufnahme zu sehen, seitlich ist Chewbacca zu sehen, der Hintergrund stellt den düsteren Weltraum dar. Und auch im Inneren gibt es einige sehr ansehnlich gestaltete Zeichnungen der bekannten Charaktere.

Fazit: Hier wird viel Information in die Handlung gepackt, die so manchmal etwas hektisch wirkt. Dennoch sind die einzelnen Erzählstränge sehr spannend aufgebaut, viele kleine Wendungspunkte, Täuschungsmanöver und Intrigen bestimmen das packende Vorfinale der Serie. Die grandiose Umsetzung tut ihr Übriges, um die Szenerie wirken zu lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2014 7:37 PM MEST


Folge 52: Area 51
Folge 52: Area 51
Preis: EUR 5,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offenbarung 23 – 52. Area 51, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Folge 52: Area 51 (MP3-Download)
Erster Eindruck: Amerikas Staatsgeheimnis

T-Rex ist in der geheimnisumwitterten Area 51 gelandet, in der die USA der Legende nach außerirdische Lebensformen untersuchen – und eine absolute Sperrzone errichtet haben. Und auch T-Rex ist alles andere als erwünscht, seine professionelle Spionageausrüstung erweckt zusätzliches Misstrauen. Und da er keine plausible Erklärung für seinen Aufenthalt hat, wird zu deutlich rabiateren Methoden gegriffen....

Seit dem Relaunch von Offenbarung 23 bei Highscore Music hat sich die Erzählweise leicht geändert, und dazu gehören auch krasse Cliffhanger als Überleitung zur nächsten Folge. Und so wurde der Hörer in Folge 51 mit der großen Frage allein gelassen, warum sich Serienheld Georg Brand plötzlich in Area 51 wiederfindet. Genau dort schließt die gleichnamige nächste Episode an, freilich ohne den mysteriösen Transport zu dem Sperrgebiet aufzuklären, das wird sich für etwas später aufgespart und dann immer noch recht holprig erklärt. Statt die Handlung in den Mantel der Rahmengeschichte einzuquetschen, funktioniert diese Folge wieder weitgehend losgelöst vom Rest und kann auch für sich selbst stehen. Das tut der Handlung sehr gut, denn so kann man sich ganz auf die Geheimnisse der Area 51 konzentrieren. Zudem wurde hier etwas Tempo herausgenommen, sodass die einzelnen Sequenzen besser ausgekostet werden können. Und so wird ein abwechslungsreicher Verlauf geboten, der mit zahlreichen Wendungen sehr kurzweilig gestaltet ist. Thematisiert werden dabei in einer recht heftigen Szene auch Foltermethoden, doch auch eine sehr humorvolle Gestalt mischt das Geschehen auf und sorgt für einige Lacher. Mir hat das Hörspiel Spaß gemacht, der Abwechslungsreichtum und auch die geschliffenen Gedankenanstöße zu den Hintergründen von Area 51 konnten mich überzeugen.

Hörspielurgestein Douglas Welbat ist als Derrick Orb zu hören, mit seiner markanten Stimme und der ausdrucksstarken Betonung kann er sehr gekonnt und glaubwürdig sprechen. Santiago Ziesmer ist in einer sehr interessanten Rolle zu hören und verbindet gekonnt Härte und Stärke mit bissigem Humor, wobei er seine außergewöhnliche Stimme dunkel und volltönend klingen lässt und ihr damit nch weitere Facetten entlocken kann. Thomas Petrou spricht die Rolle des William Brazel nicht weniger aussagekräftig und präsentiert sich von einer sehr professionellen Seite. Weitere Sprecher sind Gordon Piedesack, Rüdiger Schulzki und Philipp Draeger.

Die akustische Umsetzung hält sich an das Sounddesign der gesamten Serie und verbindet die Dialoge mit ein wenig harter, prägnanter Musik, die sich allerdings während der Szenen zurückhält und vor allem während der Szenenwechsel erklingt. Einige deutlich zurückhaltendere Melodien erklingen aber auch während der Handlung und verliehen dem Hörspiel eine gekonnte Atmosphäre, die nicht zu aufdringlich erscheint.

Die Cover zur Serie sind für ihre Schlichheit bekannt, auch hier wurden der goldene, verschnörkelte Schriftzug und der schwarze Hintergrund mit einem simplen Motiv kombiniert, hier steht ein Schild mit dem Schriftzug „Entering Area 51“ auf einem Maschendrahtzaun im Vordergrund, hinten sich einige typische Gebäude zu sehen. Auch hier ist die Sprecherliste direkt auf der Rückseite abgedruckt.

Fazit: Diese Folge funktioniert auch losgelöst von der Serienhandlung und hält sich nicht an die enge Einbindung der Folgen, sodass man sich ganz auf die Verschwörungstheorien um Area 51 konzentrieren kann. Das ist mit Spannung, bedrohlichen Szenen, gelungenen Dialogen und auch einer Prise Humor umgesetzt worden – eine Kombination, die mir hier sehr gut gefallen hat.


Offenbarung 23 - Folge 52: Area 51
Offenbarung 23 - Folge 52: Area 51
von Jan Gaspard
  Audio CD
Preis: EUR 8,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offenbarung 23 – 52. Area 51, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Offenbarung 23 - Folge 52: Area 51 (Audio CD)
Erster Eindruck: Amerikas Staatsgeheimnis

T-Rex ist in der geheimnisumwitterten Area 51 gelandet, in der die USA der Legende nach außerirdische Lebensformen untersuchen – und eine absolute Sperrzone errichtet haben. Und auch T-Rex ist alles andere als erwünscht, seine professionelle Spionageausrüstung erweckt zusätzliches Misstrauen. Und da er keine plausible Erklärung für seinen Aufenthalt hat, wird zu deutlich rabiateren Methoden gegriffen....

Seit dem Relaunch von Offenbarung 23 bei Highscore Music hat sich die Erzählweise leicht geändert, und dazu gehören auch krasse Cliffhanger als Überleitung zur nächsten Folge. Und so wurde der Hörer in Folge 51 mit der großen Frage allein gelassen, warum sich Serienheld Georg Brand plötzlich in Area 51 wiederfindet. Genau dort schließt die gleichnamige nächste Episode an, freilich ohne den mysteriösen Transport zu dem Sperrgebiet aufzuklären, das wird sich für etwas später aufgespart und dann immer noch recht holprig erklärt. Statt die Handlung in den Mantel der Rahmengeschichte einzuquetschen, funktioniert diese Folge wieder weitgehend losgelöst vom Rest und kann auch für sich selbst stehen. Das tut der Handlung sehr gut, denn so kann man sich ganz auf die Geheimnisse der Area 51 konzentrieren. Zudem wurde hier etwas Tempo herausgenommen, sodass die einzelnen Sequenzen besser ausgekostet werden können. Und so wird ein abwechslungsreicher Verlauf geboten, der mit zahlreichen Wendungen sehr kurzweilig gestaltet ist. Thematisiert werden dabei in einer recht heftigen Szene auch Foltermethoden, doch auch eine sehr humorvolle Gestalt mischt das Geschehen auf und sorgt für einige Lacher. Mir hat das Hörspiel Spaß gemacht, der Abwechslungsreichtum und auch die geschliffenen Gedankenanstöße zu den Hintergründen von Area 51 konnten mich überzeugen.

Hörspielurgestein Douglas Welbat ist als Derrick Orb zu hören, mit seiner markanten Stimme und der ausdrucksstarken Betonung kann er sehr gekonnt und glaubwürdig sprechen. Santiago Ziesmer ist in einer sehr interessanten Rolle zu hören und verbindet gekonnt Härte und Stärke mit bissigem Humor, wobei er seine außergewöhnliche Stimme dunkel und volltönend klingen lässt und ihr damit nch weitere Facetten entlocken kann. Thomas Petrou spricht die Rolle des William Brazel nicht weniger aussagekräftig und präsentiert sich von einer sehr professionellen Seite. Weitere Sprecher sind Gordon Piedesack, Rüdiger Schulzki und Philipp Draeger.

Die akustische Umsetzung hält sich an das Sounddesign der gesamten Serie und verbindet die Dialoge mit ein wenig harter, prägnanter Musik, die sich allerdings während der Szenen zurückhält und vor allem während der Szenenwechsel erklingt. Einige deutlich zurückhaltendere Melodien erklingen aber auch während der Handlung und verliehen dem Hörspiel eine gekonnte Atmosphäre, die nicht zu aufdringlich erscheint.

Die Cover zur Serie sind für ihre Schlichheit bekannt, auch hier wurden der goldene, verschnörkelte Schriftzug und der schwarze Hintergrund mit einem simplen Motiv kombiniert, hier steht ein Schild mit dem Schriftzug „Entering Area 51“ auf einem Maschendrahtzaun im Vordergrund, hinten sich einige typische Gebäude zu sehen. Auch hier ist die Sprecherliste direkt auf der Rückseite abgedruckt.

Fazit: Diese Folge funktioniert auch losgelöst von der Serienhandlung und hält sich nicht an die enge Einbindung der Folgen, sodass man sich ganz auf die Verschwörungstheorien um Area 51 konzentrieren kann. Das ist mit Spannung, bedrohlichen Szenen, gelungenen Dialogen und auch einer Prise Humor umgesetzt worden – eine Kombination, die mir hier sehr gut gefallen hat.


Das Jahrhundert der Detektive
Das Jahrhundert der Detektive
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Das Jahrhundert der Detektive, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Jahrhundert der Detektive (MP3-Download)
Erster Eindruck: Wahre Verbrechen spannend aufbereitet

Nach einer gemütlichen Feier stirbt überraschend ein Gast, doch der Vorfall scheint keine natürliche Ursache zu haben. Die Ermittler stoßen bald darauf, dass eine der an die Gäste verteilte Praline mit dem Pflanzengift E605 präpariert war. Eine lange Suche nach dem Täter beginnt, doch dies sollte nicht der letzte Mord gewesen sein... („Ein tödlicher Irrtum“)

„Das Jahrhundert der Detektive“ ist eine sehr interessante und ambitionierte Serie, die vom Bayrischen Rundfunk umgesetzt wurde. Basierend auf dem gleichnamigen Buch, in dem Jürgen Thorwald wahre Kriminalfälle aufbereitet und dokumentiert hat, haben fünf verschiedene Produktionsteams Hörspiele produziert, die trotz der gleichen Grundlage völlig unterschiedliche Wirkungen haben. Pidax hat die fünf Fälle nun nach langer Zeit in den Archiven zusammen auf einer MP3-CD veröffentlicht. Schon der erste Fall, der oben beschrieben wurde, ist ein echter Kracher und bietet sehr unterhaltsame Krimikost. Der Fokus liegt hier auf der Ermittlerarbeit, was lebendig und mit viel Schwung umgesetzt wurde. Langsam nähert sich der Fall hier seinem Höhepunkt, der in der Überführung des Täters besteht. Doch auch andere Formate und Stile wurden hier verwendet, teilweise sind die Fälle nüchtern und sachlich umgesetzt, mal spannend, packend und mit viel Flair. Gerade dieser Mix macht die Besonderheit dieser Mini-Serie aus, der für Krimifans eine große Bandbreite bietet. Wie eingangs erwähnt handelt es sich um reale Verbrechen, die dokumentiert wurden und in ihrer Zeit viel Aufsehen erregte. Und so lässt sich auch heute noch einiges über die Prozesse im Internet nachlesen – was beinahe noch einmal so viel Spaß macht wie das Hören der Hörspiele. Ein sehr gelungenes Experiment, und auch wenn nicht alle hier dargestellten Fälle rundum gelungen sind und für heutige Hörgewohnheiten etwas altbacken klingen mögen, kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen.

Leider sind in dem Booklet zum Hörspiel die Sprecher nicht den einzelnen Rollen zugeordnet, eine Rekonstruktion ist leider nur schwer möglich, da Informationen nicht immer vorhanden sind. Allerdings sind Namen wie Gerd Acktun, Angelika Bender und Doris Schade auf der Sprecherliste zu finden. Insgesamt ist die Sprecherleistung aber als recht gut zu bezeichnen, mit viel Ausdruck und einer glaubhaften Sprechweise können sich die meisten Sprecher gut behaupten, auch wenn es den einen oder anderen weniger gelungenen Auftritt gibt.

Aufgrund der unterschiedlichen Produktionsteams variiert die Umsetzung der Hörspiel natürlich recht deutlich, von einer stimmungsvollen Szenerie mit dem Charme eines 60er-Jahre Films über eine kaum akustisch begleitete und nüchtern wirkende Umsetzung ist die Bandbreite ähnlich groß wie die Fälle es an sich sind. Wie zur Zeit der Produktion üblich liegt der Fokus aber immer eher auf den Sprechern und den Dialogen.

Die Umrisse eines Mannes, Arme und Beine weit von sich gestreckt, mit Kreide nachgezeichnet ist auf dem Cover zu sehen. Auf dem dunkelblauen Hintergrund sind zudem ein riesiger Fingerabdruck, diverse Blutflecken sowie Schilder mit Nummern, die Beweise sichern sollen, zu sehen,der Titel wurde auf gelben Absperrband gedruckt. Somit dürften sämtliche Klischees der Kriminaltechnologie vereinigt sein, ein hübsches Cover ist es dennoch geworden.

Fazit: Fünf Kriminalfälle, die auf echten Morden basieren und dadurch einen hohen Reiz bekommen. Und auch die ganz unterschiedlichen Umsetzungen sind kreativ gehalten und zeigen eine große Bandbreite verschiedener Stilistiken. Mir hat diese Produktion sehr gut gefallen, da sie so variationsreich mit dem Genre umgeht.


Das Jahrhundert der Detektive (Die komplette 6-teilige Krimi-Hörspielreihe mit absoluter Starbesetzung) (Pidax Hörspiel-Klassiker)
Das Jahrhundert der Detektive (Die komplette 6-teilige Krimi-Hörspielreihe mit absoluter Starbesetzung) (Pidax Hörspiel-Klassiker)
Wird angeboten von pidax
Preis: EUR 10,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Jahrhundert der Detektive, 15. August 2014
Erster Eindruck: Wahre Verbrechen spannend aufbereitet

Nach einer gemütlichen Feier stirbt überraschend ein Gast, doch der Vorfall scheint keine natürliche Ursache zu haben. Die Ermittler stoßen bald darauf, dass eine der an die Gäste verteilte Praline mit dem Pflanzengift E605 präpariert war. Eine lange Suche nach dem Täter beginnt, doch dies sollte nicht der letzte Mord gewesen sein... („Ein tödlicher Irrtum“)

„Das Jahrhundert der Detektive“ ist eine sehr interessante und ambitionierte Serie, die vom Bayrischen Rundfunk umgesetzt wurde. Basierend auf dem gleichnamigen Buch, in dem Jürgen Thorwald wahre Kriminalfälle aufbereitet und dokumentiert hat, haben fünf verschiedene Produktionsteams Hörspiele produziert, die trotz der gleichen Grundlage völlig unterschiedliche Wirkungen haben. Pidax hat die fünf Fälle nun nach langer Zeit in den Archiven zusammen auf einer MP3-CD veröffentlicht. Schon der erste Fall, der oben beschrieben wurde, ist ein echter Kracher und bietet sehr unterhaltsame Krimikost. Der Fokus liegt hier auf der Ermittlerarbeit, was lebendig und mit viel Schwung umgesetzt wurde. Langsam nähert sich der Fall hier seinem Höhepunkt, der in der Überführung des Täters besteht. Doch auch andere Formate und Stile wurden hier verwendet, teilweise sind die Fälle nüchtern und sachlich umgesetzt, mal spannend, packend und mit viel Flair. Gerade dieser Mix macht die Besonderheit dieser Mini-Serie aus, der für Krimifans eine große Bandbreite bietet. Wie eingangs erwähnt handelt es sich um reale Verbrechen, die dokumentiert wurden und in ihrer Zeit viel Aufsehen erregte. Und so lässt sich auch heute noch einiges über die Prozesse im Internet nachlesen – was beinahe noch einmal so viel Spaß macht wie das Hören der Hörspiele. Ein sehr gelungenes Experiment, und auch wenn nicht alle hier dargestellten Fälle rundum gelungen sind und für heutige Hörgewohnheiten etwas altbacken klingen mögen, kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen.

Leider sind in dem Booklet zum Hörspiel die Sprecher nicht den einzelnen Rollen zugeordnet, eine Rekonstruktion ist leider nur schwer möglich, da Informationen nicht immer vorhanden sind. Allerdings sind Namen wie Gerd Acktun, Angelika Bender und Doris Schade auf der Sprecherliste zu finden. Insgesamt ist die Sprecherleistung aber als recht gut zu bezeichnen, mit viel Ausdruck und einer glaubhaften Sprechweise können sich die meisten Sprecher gut behaupten, auch wenn es den einen oder anderen weniger gelungenen Auftritt gibt.

Aufgrund der unterschiedlichen Produktionsteams variiert die Umsetzung der Hörspiel natürlich recht deutlich, von einer stimmungsvollen Szenerie mit dem Charme eines 60er-Jahre Films über eine kaum akustisch begleitete und nüchtern wirkende Umsetzung ist die Bandbreite ähnlich groß wie die Fälle es an sich sind. Wie zur Zeit der Produktion üblich liegt der Fokus aber immer eher auf den Sprechern und den Dialogen.

Die Umrisse eines Mannes, Arme und Beine weit von sich gestreckt, mit Kreide nachgezeichnet ist auf dem Cover zu sehen. Auf dem dunkelblauen Hintergrund sind zudem ein riesiger Fingerabdruck, diverse Blutflecken sowie Schilder mit Nummern, die Beweise sichern sollen, zu sehen,der Titel wurde auf gelben Absperrband gedruckt. Somit dürften sämtliche Klischees der Kriminaltechnologie vereinigt sein, ein hübsches Cover ist es dennoch geworden.

Fazit: Fünf Kriminalfälle, die auf echten Morden basieren und dadurch einen hohen Reiz bekommen. Und auch die ganz unterschiedlichen Umsetzungen sind kreativ gehalten und zeigen eine große Bandbreite verschiedener Stilistiken. Mir hat diese Produktion sehr gut gefallen, da sie so variationsreich mit dem Genre umgeht.


08: Asterix bei den Briten
08: Asterix bei den Briten
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Asterix – 8. bei den Briten, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 08: Asterix bei den Briten (MP3-Download)
Erster Eindruck: Gekochtes Wildschwein mit Pfefferminzsoße

Nicht nur die Gallier werden von den Truppen Julius Caesars bedrängt, auch die Briten haben unter den Angriffen zu leiden. Und so besucht Teefix, ein Vetter von Asterix, das kleine gallische Dorf, um sich etwas von dem Zaubertrank zu holen. Um für seine sichere Reise zu garantieren, begleiten Asterix und Obelix ihn auf seiner Fahrt. Doch ganz reibungslos geht dies nicht von statten...

Kaum jemand, der in seiner Kindheit nicht mindestens ein oder zwei Comichefte von Asterix, dem pfiffigen Gallier gelesen hat. Auch heute noch gehört die Reihe zu den erfolgreichsten Comicveröffentlichungen. Die Hörspielumsetzung von Karussell hat eine moderne Neuumsetzung des Stoffes zum Ziel, was auch der achten Folge „Asterix bei den Briten“ deutlich anzumerken ist. Durch den Einsatz eines Erzählers wird die Handlungen flott vorangetrieben, die einzelnen Dialoge gut miteinander verstrickt, er erzählt, was sonst in den Bildern des Comics zu sehen ist. Hier ist er besonders in den ersten Szenen unverzichtbar, wenn er die Eigenheiten der Briten und den Grund für Teefax' beschreibt. Hier kommt auch der Humor der Folge sehr gut zu tragen, wenn das britische Volk ordentlich auf die Schippe genommen wird – und das zieht sich durch die gesamte Folge. Seien es die speziellen Essgewohnheiten, die Eigenheiten der englischen Sprache oder die seltsame Angewohnheit, um fünf Uhr Nachmittags heißes Wasser zu trinken, alles wird mit einem deutlichen Augenzwinkern versehen. Die Geschichte orientiert sich an der turbulenten Reise von Asterix, Obelix und Teefax, auch die lange Suche nach dem Zaubertrank, der zwischenzeitlich abhanden gekommen ist, wird gekonnt thematisiert. Die liebevollen Figuren mit ihren speziellen Eigenschaften kommen dabei gut zur Geltung und runden das flotte und kurzweilige Hörspiel gekonnt ab.

Peter Heinrich ist in dieser Serie als Asterix zu hören, seine Stimme klingt hier sehr schnarrend und gleichzeitig recht hoch. Zuerst klingt dies recht merkwürdig und ungewohnt, im Laufe der Zeit gewöhnt man sich aber daran und kann seiner energischen Umsetzung viele positive Seiten abgewinnen. Michael Harck spricht den Briten Teefax, mit seiner leicht hochnäsigen und betonten Stimme kann er das klassische Klischee der Briten bestens erfüllen. Erzähler ist Wolf Frass, dessen angenehme und ruhige Stimme die Erzählteile verständlich und atmosphärisch umsetzt. Weitere Sprecher sind unter anderem Gerd Hinze, Thomas Karallus und Stefan Brönnecke.

Akustisch geht es in dieser Hörspielumsetzung vielfältig und bunt zu. Zahlreiche eingebaute Sounds, die deutlich computergeneriert wurden und einen fröhlich-künstlichen Klang haben, lassen Erinnerungen an Cartoonverfilmungen aufkommen und dürften gerade Kindern viel Spaß bereiten. Auch die Musik sind ebenso flott und witzig umgesetzt, sodass alles wie in ein einheitliches Gewand gekleidet scheint.

Das Cover zeigt – selbstverständlich – eine Zeichnung aus den Comics, allerdings sind die Zeichnungen deutlich moderner und dem Look der neuveröffentlichten Hefte angepasst. Zu sehen sind Asterix, Obelix und Teefax, die samt Zaubertrankfass vor einer Horde Briten fliehen, um Hintergrund wird ein Rugbyfeld angedeutet. Auch die restliche Gestaltung greift immer wieder kleine Motive aus den Comics auf.

Fazit: Die Umsetzung des Comics in der Hörspieladaption ist turbulent, fröhlich und lebhaft gelungen, wobei man sich an einige Sprecher kurz gewöhnen muss. Die Handlung ist kurzweilig und beschreibt eine abenteuerreiche Reise, immer wieder neue Situationen sorgen dabei für Abwechslung, aber auch etwas Verwirrung, da alles recht schnell wechselt. Die Charaktere und deren Eigenschaften kommen sehr gut zur Geltung, Humor ist ein wichtiger Baustein der Folge.


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