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Poldis Hörspielseite
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Folge 105: Shimadas Mordaugen [Teil 1 von 3]
Folge 105: Shimadas Mordaugen [Teil 1 von 3]
Preis: EUR 6,39

5.0 von 5 Sternen John Sinclair – 105. Shimadas Mordaugen, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Neue Bedrohung, neue Unterstützung

John Sinclair bekommt eine Warnung von höchst ungewöhnlicher Stelle: Die japanische Sonnengöttin Amaterasu berichtet ihm durch Sukoas Partnerin Shao von Shimada, einem äußerst gefährlichen Dämonen, der Menschen mit seinen blauen Augen in den Bann ziehen kann. Und tatsächlich taucht dieser bald mitten in London auf, sodass Sinclair und sein Team wieder alle Hände voll zu tun haben...

John Sinclair spielt immer wieder mit Wesen aus unterschiedlichen Mythologien und anderen Geschichten und versetzt diese in die moderne Zeit. Auch der Dreiteiler, der mit „Shimadas Mordaugen“ beginnt, entleiht sich einige Motive aus der japanischen Götter- und Dämonenwelt und verpackt diese in eine atmosphärisch sehr dichte und spannende Handlung. Der Start gelingt recht zügig mit einigen prägnanten Szenen, sodass sich der Hörer schnell zurecht findet. Durch zahlreiche eingebaute Wendungen und überraschende neue Informationen merkt man zudem gar nicht, wie die Zeit vergeht, da alles sehr dicht erzählt wird. Dass dabei die Action eher in den Hintergrund tritt, tut der Serie äußerst gut, denn so konzentriert sich die Handlung auf die Entwicklung der Ereignisse. Mir gefällt dabei insbesondere die wunderbar dargestellt Figur des Shimada, der eine sehr bedrohliche Stimmung einbringt und für einige dramatische Momente sorgt. Eingebettet in das immer noch spannende Geflecht aus bereits bekannten Charakteren bringt er neue Facetten mit ein. Das Ende dieses ersten Teils ist äußerst gelungen und lässt den Hörer – natürlich – in einer sehr lebendigen Situation zurück, was die Lust auf die kommenden Ereignisse einheizt.

Silke Haupt ist hier mal wieder als Shao zu hören, besonders gelungen sind dabei die Szenen, in denen sie mit der Stimme Amaterasus spricht. Sie entlockt ihrer Stimme dabei einige ganz neue Facetten, ist aber auch ansonsten wie immer überzeugend. Gen Seto ist als Shimada zu hören, der seinem Charakter einen sehr düsteren und bedrohlichen Klang verleiht und so für eindrucksvolle Momente sorgt. Bernd Vollbrecht ist mal wieder als Logan Costello zu hören, der dem Mafiaboss trotz all seiner Missetaten immer wieder auch sympathische Züge entlocken kann. Weitere Sprecher sind Peter Kirchberger, Douglas Welbat und Achim Buch.

Akustisch ist dem Team um Regisseur Dennis Ehrhardt wieder eine sehr stimmige und eingängige Atmosphäre gelungen, die die einzelnen Szenen sehr gekonnt und imposant in Szene setzt. Immer wieder sorgen laute, krachende Geräusche für die Aufmerksamkeit des Hörers, während sich die Musik stimmungsvoll in das Gesamtkonzept einbettet.

Das Cover ist sehr gut gelungen, das Bild des zugehörigen Heftromans kommt dank des schwarzen Rahmens bestens zur Geltung. Zu sehen sind Shimadas durchdringende, blaue Augen, die nur spärlich von einer einzelnen Kerze beleuchtet werden. Im Inneren werden wie immer die wichtigsten Produktionsdetails aufgelistet, auch ein Überblick über die bisherigen Folgen ist zu sehen.

Fazit: Der Auftakt zum Dreiteiler ist sehr gut gelungen, die Geschichte ist sehr dicht und spannend erzählt, zu keiner Zeit ziehen sich die Szenen in die Länge. Vielmehr vereinen sich einige Actionszenen mit kurzweiligen Sequenzen, die die Handlung immer weiter nach vorn treiben und so Lust auf die weiteren Ereignisse machen.


Shimadas Mordaugen
Shimadas Mordaugen
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen John Sinclair – 105. Shimadas Mordaugen, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Shimadas Mordaugen (Audio CD)
Erster Eindruck: Neue Bedrohung, neue Unterstützung

John Sinclair bekommt eine Warnung von höchst ungewöhnlicher Stelle: Die japanische Sonnengöttin Amaterasu berichtet ihm durch Sukoas Partnerin Shao von Shimada, einem äußerst gefährlichen Dämonen, der Menschen mit seinen blauen Augen in den Bann ziehen kann. Und tatsächlich taucht dieser bald mitten in London auf, sodass Sinclair und sein Team wieder alle Hände voll zu tun haben...

John Sinclair spielt immer wieder mit Wesen aus unterschiedlichen Mythologien und anderen Geschichten und versetzt diese in die moderne Zeit. Auch der Dreiteiler, der mit „Shimadas Mordaugen“ beginnt, entleiht sich einige Motive aus der japanischen Götter- und Dämonenwelt und verpackt diese in eine atmosphärisch sehr dichte und spannende Handlung. Der Start gelingt recht zügig mit einigen prägnanten Szenen, sodass sich der Hörer schnell zurecht findet. Durch zahlreiche eingebaute Wendungen und überraschende neue Informationen merkt man zudem gar nicht, wie die Zeit vergeht, da alles sehr dicht erzählt wird. Dass dabei die Action eher in den Hintergrund tritt, tut der Serie äußerst gut, denn so konzentriert sich die Handlung auf die Entwicklung der Ereignisse. Mir gefällt dabei insbesondere die wunderbar dargestellt Figur des Shimada, der eine sehr bedrohliche Stimmung einbringt und für einige dramatische Momente sorgt. Eingebettet in das immer noch spannende Geflecht aus bereits bekannten Charakteren bringt er neue Facetten mit ein. Das Ende dieses ersten Teils ist äußerst gelungen und lässt den Hörer – natürlich – in einer sehr lebendigen Situation zurück, was die Lust auf die kommenden Ereignisse einheizt.

Silke Haupt ist hier mal wieder als Shao zu hören, besonders gelungen sind dabei die Szenen, in denen sie mit der Stimme Amaterasus spricht. Sie entlockt ihrer Stimme dabei einige ganz neue Facetten, ist aber auch ansonsten wie immer überzeugend. Gen Seto ist als Shimada zu hören, der seinem Charakter einen sehr düsteren und bedrohlichen Klang verleiht und so für eindrucksvolle Momente sorgt. Bernd Vollbrecht ist mal wieder als Logan Costello zu hören, der dem Mafiaboss trotz all seiner Missetaten immer wieder auch sympathische Züge entlocken kann. Weitere Sprecher sind Peter Kirchberger, Douglas Welbat und Achim Buch.

Akustisch ist dem Team um Regisseur Dennis Ehrhardt wieder eine sehr stimmige und eingängige Atmosphäre gelungen, die die einzelnen Szenen sehr gekonnt und imposant in Szene setzt. Immer wieder sorgen laute, krachende Geräusche für die Aufmerksamkeit des Hörers, während sich die Musik stimmungsvoll in das Gesamtkonzept einbettet.

Das Cover ist sehr gut gelungen, das Bild des zugehörigen Heftromans kommt dank des schwarzen Rahmens bestens zur Geltung. Zu sehen sind Shimadas durchdringende, blaue Augen, die nur spärlich von einer einzelnen Kerze beleuchtet werden. Im Inneren werden wie immer die wichtigsten Produktionsdetails aufgelistet, auch ein Überblick über die bisherigen Folgen ist zu sehen.

Fazit: Der Auftakt zum Dreiteiler ist sehr gut gelungen, die Geschichte ist sehr dicht und spannend erzählt, zu keiner Zeit ziehen sich die Szenen in die Länge. Vielmehr vereinen sich einige Actionszenen mit kurzweiligen Sequenzen, die die Handlung immer weiter nach vorn treiben und so Lust auf die weiteren Ereignisse machen.


Sony BDP-S3700 Blu-ray-Player (Super WiFi, USB, Screen Mirroring) schwarz
Sony BDP-S3700 Blu-ray-Player (Super WiFi, USB, Screen Mirroring) schwarz
Preis: EUR 87,99

4.0 von 5 Sternen Sony BDP-S3700, 5. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Abspielgerät schlicht das Medium wiedergegeben hat, für das es konzipiert wurde. Mittlerweile sollte es mit einer Vielzahl unterschiedlicher Medien kompatibel sein, sich selbstverständlich mit dem Internet verbinden lassen und auch digitale Inhalte wiedergeben können. All das gilt auch für den Blu Ray-Player BDP-S3700 von Sony, jedoch mit nicht immer konstantem Erfolg.

Zunächst das wichtigste: Er spielt Blu Rays ziemlich gut ab. Die Bildqualität ist sehr gut, besonders die Farbwiedergabe ist dabei lobenswert. Diese wirken sehr kräftig und natürlich, sodass besonders Naturaufnahmen sehr gut zur Geltung kommen. Auch die Tiefe von Schwarz ist positiv anzusehen, es hat hier nicht wie bei manchen anderen Playern einen Grauschimmer. Durch die Full HD-Option wird auch ein sehr scharfes Bild generiert. Auch der Ton wird gut wiedergegeben, ist aber selbstverständlich von den verwendeten Boxen abhängig. DVDs, die über den Player wiedergegeben werden, wirken im Bild insgesamt frischer und dichter, kommen aber anders als in der Beschreibung nicht an Full HD heran.

Der Player startet recht schnell und auch die Zeit, die er zum Lesen der Discs benötigt, ist nicht sonderlich lang – da habe ich schon langsamere Player erlebt. Allerdings ist die Verbindung zum Internet deutlich langsamer, als ich es erwartet hätte. Trotz meiner 50.000 Internet-Leitung hat es lange gedauert, bis zum Beispiel gestreamte Filme geladen haben – und das, obwohl der Router nur drei Meter entfernt vom Player steht und keine Hindernisse im Weg sind. Immer wieder gab es kleine Ruckler, ab und an hat der Player dann einige Zeit benötigt, um weiter zu laden. Das ist umso ärgerlicher, da schon einige Apps vorinstalliert sind – beispielsweise auch von Amazon – und der Player damit aufzeigt, auch für diese Funktion gefertigt zu sein, dann aber nur ein schlechtes Ergebnis präsentieren kann.

Das Gerät ist gut verbaut und wirkt recht stabil. Erstaunt hat mich, dass der Player nicht mal 4 cm hoch ist, er ist wirklich sehr flach und nimmt damit recht wenig Platz weg. Die Fernbedienung ist zwar übersichtlich aufgebaut, man muss die Tasten aber schon recht fest drücken, damit der Player reagiert. Die Eindrichtung war simpel und innerhalb weniger Minuten erledigt, das dürften auch Einsteiger gut hinbekommen. Die Sonderfunktion, dass man sein Smartphone koppeln kann und das Display dann auch auf dem Fernseher zu sehen ist, konnte von mir nicht getestet werden, da ich kein kompatibles Gerät besitze.

Die Hauptfunktion – die Wiedergabe von Filmen und Musik – erfüllt der Player wirklich anständig, hier bekommt man ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. Will man jedoch auch die Internet-Funktionen nutzen, muss man einige Abstriche in auf nehmen, denn hier reagiert der Player zu langsam und bekommt keine stabile Verbindung hin.


Küstenwache - Die komplette siebzehnte Staffel (inkl. den unveröffentlichten finalen Folgen von Staffel 16) [7 Discs]
Küstenwache - Die komplette siebzehnte Staffel (inkl. den unveröffentlichten finalen Folgen von Staffel 16) [7 Discs]
DVD ~ Manou Lubowski
Preis: EUR 34,99

4.0 von 5 Sternen DIe Küstenwache - Staffel 17, 26. Mai 2016
Bei einem stürmischen Seegang erhält die Besatzung der Albatros II einen nur schwer verständlichen Notruf, der sie sofort in Alarmbereitschaft versetzt. Nur kurz darauf können sie einen Mann aus einem kleinen Boot retten – und sind nicht nur erstaunt über dessen Identität, sondern auch über seine Aussage. Nicht der einzige Fall für die Besatzung der Küstenwache...

Nach fast 10 Jahren hat das ZDF nun seinen Dauerbrenner „Die Küstenwache“ eingestellt, insgesamt sind sieben Staffeln der Serie entstanden. Eben diese 17. Staffel hat Studio Hamburg nun noch gemeinsam mit den fehlenden Folgen der 16. Staffel auf DVD veröffentlicht, sodass sich Fans der Reihe nun ihre Sammlung komplettieren können. Leider merkt man den letzten Folgen dann doch an, dass der Wind in den Segeln etwas fehlt, denn einige Episoden erinnern dann doch eher an eine Flaute denn an eine steile Brise. Sicherlich ist die Serie durch ihren Bezug zur Schifffahrt und den dait verbundenen Verbrechen etwas in der Themenwahl eingeschränkt, dennoch wiederholen sich hier in einigen Folgen die Motive vergangener Folgen zu deutlich, als dass man es übersehen könnte. Diese sind zwar immer noch kurzweilig erzählt und stecken voller Action, bieten aber keine Überraschungseffekte mehr und bleiben so hinter dem Durchschnitt der Serie zurück. Dennoch gibt es auch hier einige Highlightfolgen, die mich vollkommen überzeugen konnten und sehr spannend erzählt wurden. Da alle Folgen in sich abgeschlossen sind und keinem roten Faden folgen, findet man auch nach längerer Abwesenheit von den Geschehnissen schnell wieder in die Serie ein, zudem lassen sich auch einzelne Folgen, die in guter Erinnerung geblieben sind, nach einiger Zeit noch einmal ansehen. Es bleibt ein recht gemischter Eindruck der Geschichten zurück, dank der aufregenden Atmosphäre und der gelungenen Zusammenstellung der Charaktere ist aber auch diese letzte Staffel der „Küstenwache“ sehenswert.

Optisch bietet die Veröffentlichung wieder ein gewohnt gutes und kontrastreiches Bild, sodass auch Details bei dunklen Lichtverhältnissen gut sichtbar sind. Die Farben sind kräftig und natürlich, gerade hierdurch wird viel maritimes Flair verströmt. Da auch die Schärfe gut eingestellt ist, bekommt der Zuschauer ein stimmiges Gesamtpaket geboten. Der Ton kommt ebenso klar und gut verständlich aus den Boxen. Etwas verwirrend ist allerdings die Angabe auf der Rückseite des Covers – hier ist von Bonusmaterial die Rede. Allerdings handelt es sich dabei „nur“ um die fehlenden Folgen der 16. Staffel, wirkliches Bonusmaterial wie Interviews oder Eindrücke von den Dreharbeiten sind leider nicht vorhanden. Auch Untertitel gibt es auf den sieben DVDs nicht.

Auch wenn diese letzte Staffel der Küstenwache in einigen Folgen schwächelt und bekannte Motive und Handlungsmuster lediglich leicht variiert, ist ein stimmiger und sehenswerter Abschluss der Serie gelungen, wobei einige Folgen sehr stark geraten sind. Technisch sauber von Studio Hamburg umgesetzt ist eine gute DVD-Box erschienen, die Fans der Serie viele schöne Momente bereiten wird.


KOSMOS Catan 693732 - Brettspiel, Catan - Das Duell
KOSMOS Catan 693732 - Brettspiel, Catan - Das Duell
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Catan - Das Duell, 26. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Herbst 1996 erschien mit dem Kartenspiel zum großen Brettspielerfolg „Die Siedler von Catan“ ein für damalige Zeiten sehr komplexes Spiel für zwei Personen, das schnell viele Fans gefunden hat und einige Erweiterungen nach sich zog. Es liegt in der großen Qualität des Spieles, dass sagenhafte 20 Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Spiels eine Neuauflage erschienen ist, die inhaltlich identisch mit der überarbeiteten Version mit dem Titel „Die Fürsten von Catan“ ist, aber neben zwei Kartenhaltern und einer Erklär-App den griffigeren Titel „Catan – Das Duell“ erhalten hat.

Zu Beginn startet jeder der beiden Kontrahenten mit zwei Siedlungen nebst einer diese verbindenden Straße sowie sechs Landschaften mit den Rohstoffen Erz, Stroh, Schaf, Lehm, Holz und Gold – alles untergebracht auf quadratischen Karten. Mit weiteren Karten aus dem gemeinsamen Vorrat an weiteren Straßen, Siedlungen und Städten baut man sein Fürstentum weiter aus und erhält dann auch mehr Rohstoffe beim Auswürfeln der Rohstoffe, aber auch aus den eigenen Handkarten wird fleißig ausgelegt. Diese Karten haben jeweils eine individuelle Funktion und werden entweder als Gebäude oder Einheiten dauerhaft in eigenen Siedlungen und Städten platziert oder einmalig als Aktionskarte ausgespielt. Dies geht so lange weiter, bis ein Spieler die geforderte Anzahl an Siegpunkten hat.

Lobenswert ist dabei der einfache Einstieg in das wie bereits erwähnt komplexe Spiel. Denn zunächst ist eine kleine Probepartie vorgesehen, in der sich die Kontrahenten mit den wichtigsten Mechanismen bekannt machen können. Hier wird nur auf sieben Siegpunkte gespielt, sodass die Partie nicht allzu viel Zeit in Ansprucht nimmt. Später wird es mit mehr Karten und mehr Siegpunkten vielschichtiger, mit verschiedenen Themensets, die bereits enthalten sind, lässt sich das Spiel noch erweitern und mit verschiedenen Schwerpunkten versehen.

Die Karten und die wenigen enthaltenen Holzteile sind von guter Qualität und halten zahlreiche Partien lang, sofern man halbwegs pfleglihc mit ihnen umgeht. Die Kartenhalter sind eine nette Dreingabe, wären aber auch verzichtbar gewesen. Etwas ärgerlich ist, dass neben dem Material auch ziemlich viel Luft in der Schachtel enthalten ist, zumal das Spiel eigentlich ideal für Reisen ist – mit Verzicht auf die Kartenhalter bleibt ein großer Kartenstapel, zwei Würfel und zwei Spielsteine.

Es ist absolut verdient, dass dieses Spiel wieder erhältlich ist, denn es ist ein sehr spannendes und vielseitiges Geschehen. Durch die große Kartenvielfalt und zahlreiche sich daraus ergebende Strategien sind immer neue Wege zum Sieg möglich und nötig. Sein eigenes Fürstentum auszubauen, auf den richtigen Würfelwurf zu hoffen, dem Gegner einen dringend benötigten Rohstoff wegzuschnappen, zu sehen, wie die eigenen Gebäude ineinander greifen, immer wieder in Konkurrenz über die grpßere Rittermacht zu gehen - „Catan – Das Duell“ ist launig, kurzweilig und weckt Emotionen. Schön, dass man hier zudem langsam an das Spiel herangeführt wird.


180/und die Flüsternden Puppen
180/und die Flüsternden Puppen
Preis: EUR 7,18

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die drei ??? - 180. und die flüsternden Puppen, 24. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: 180/und die Flüsternden Puppen (Audio CD)
Erster Eindruck: Ungewöhnlicher Hilfeschrei

Vor dem Fitnessstudio findet Peter einen Walkman, wegen der guten Musik hört er die enthaltene Kassette an. Doch plötzlich wird der Song unterbrochen und durch eine daramtische Szene überspielt, in der eine junge Frau entführt wird. Als die drei ??? herausfinden, dass die Aufnahme echt ist, versuchen sie dem Opfer zu helfen – was sie sogar bis nach Mexiko führt...

Mit „Die flüsternden Puppen“ hat Andre Minninger nach Jahren mal wieder eine Geschichte für die drei ??? beigesteuert, die als 180. Folge der Hörspielserie umgesetzt wurde. Nach einer stimmungsvollen und überraschenden Introszene baut sich die eigentliche Handlung anfangs eher langsam auf, auch während der Handlung gibt es immer wieder einige Szenen, die gestrafft einen dynamischeren Eindruck gemacht hätten. Doch genau darin liegt auch eine große Stärke der Folge, die atmosphärsich sehr dicht ist und einige sehr intensive, ja sogar gruselige Szenen zu schaffen. Besonders eine düstere Nacht in einem halb verfallenen Haus ist dabei zu erwähnen, doch auch das anschließende Rätsel, das die drei Detektive lösen müssen und das ganz anderer Art ist als gewohnt, ist sehr stimmig gelungen. Die Auflösung des Ganzen ist durchaus trickreich gelungen und hat ganz am Ende noch einen überraschenden Dreh. Auch die Konflikte zwischen den Hauptfiguren und die ganz besondere Beziehung zu einem alten Bekannten sind sehr gut eingebaut. Das alles ist stimmig zusammengestellt und unterhaltsam erzäjlt, neben einigen gelungenen Lachern gibt es insbesondere eine Geschichte mit viel Flair und Ausdruck. Allerdings gibt es doch so einige Ungereimtheiten, sodass die Folge an einer Top-Bewertung vorbeischrammt.

Skinny Norris wird in dieser Folge von Michael Harck gesprochen, er klingt dabei trotz seines Alters sehr jugendlich und setzt seine ausdrucksstarke Stimme wieder sehr gekonnt ein. Julia Fölster kann das entführte Mädchen mit viel Elan und Kraft umsetzen, auch bei den leisen und geflüsterten Momenten sorgt sie für sehr viel Atmosphäre. Mario Ramos kann ebenfalls überzeugen, er zeigt einige Facetten von sich und kann dabei mit passender Betonung punkten. Weitere Sprecher sind Holger Mahlich, Andre Minninger und Eric Schäffler.

Musikalisch ist diese Folge eher unauffällig, die Melodien fügen sich aber harmonisch ein und gestalten die Szenenübergänge runder. Große Experimente werden dabei nicht gewagt, aber die Stimmung der Folge gekonnt unterstrichen. Wie immer perfekt eingebaut sind die Geräusche, die die Szenen lebendiger wirken lassen und ihnen eine gewisse Tiefe verleihen.

Dass Puppen ziemlich gruselig sein können, wurde ja schon öfters bewiesen, und auch das starre Gesicht, das das Cover zu dieser Folge ziert, passt bestens zu der vorherrschen düsteren Stimmung der Folge – zumal auch wieder der typische leicht abstrakte Zeichenstil wieder verwendet wurde. Die restliche Gestaltung der CD ist bereits aus den vorigen Folgen bekannt und übersichtlich aufbereitet.

Fazit: Die Folge hat es wegen des etwas trägen Starts nicht geschafft, mich sofort zu packen, konnte aber Spannung und Atmosphäre immer weiter steigern. Besonders die nächtlichen Szenen in Mexiko sind sehr stimmig, später wird es ordentlich brenzlig und gefährlich – eine gelungene Mischung, auch wenn nicht alles in sich logisch aufgebaut ist.


116/und der Chinesische Pflanzenzauber
116/und der Chinesische Pflanzenzauber
Preis: EUR 6,97

3.0 von 5 Sternen Fünf Freunde – 116. und der chinesische Pflanzenzauber, 24. Mai 2016
Erster Eindruck: Gefahr für Timmy

Anne freut sich schon auf die Kürbisernte bei Tante Fanny, denn sie möchte bei dem örtichen Wettbewerb für das schönste Gemüse teilnehmen. Doch obwohl am Vortag ales in Ordnung war, wirkt der Kürbis am Morgen plötzlich krank und kraftlos. Glücklicherweise kommt Mr. Wang vorbei, der neue chinesische Nachbar, und hat einige gute Tipps für das Gärtnern parat. Doch hilft der Mantra-Gesang dem Kürbis wirklich bei der Erholung?

Dass sich bei Hörspielthemen bestimmte Themen wiederholen, ist verständlich, denn will der Hörer wissen, woran er ist. Und so definiert sich die mittlerweile 116. Folge der Abenteuer-Serie „Fünf Freunde“ wieder über den Umweltschutz und stellt dies in den Mittelpunkt. An sich ist das auch gut gelungen, besonders der Einfluss der chinesischen Mantra-Kunde bringt hier eine sehr spezielle, reizvolle Note mit ein und variiert das bekannte Schema gekonnt. Auch die anfänglichen Ermittlungen haben mir gut gefallen, hier tappt man tatsächlich einige Zeit im Dunkeln und wird auf eine falsche Fährte gelockt. Doch schon kurz darauf ist alles klar, und es verläuft eben doch noch nach bekannten Motiven. Das ist nicht schlecht erzählt und auch kurzweilig, nur eben nicht sonderlich spannend oder aufregend. Auch die Handlung um den Wettbewerb des schönsten Kürbisses, die das eigentliche Geschehen einrahmt und am Anfang und zum Ende das Hörspiel bestimmt, kann daran nicht viel ändern – zumal auch hier das Ende keine wirkliche Überraschung bietet. So hinterlässt „der chinesische Pflanzenzauber“ einen soliden, aber keinen überragenden Eindruck, immerhin sind einige gelungene Ansätze zu erkennen.

Stephan Schad ist in der Rolle des Mr. Wang zu hören, den chinesischen Mann setzt er mit gut dosiertem Akzent um und kann seine Szenen eindrucksvoll darstellen. Joachim Kretzer ist als Mr. Botterbloom zu hören, der als Konkurrent gegen Annes Kürbis antritt. Auch er liefert eine gaubhafte und überzeugende Leistung ab, sein freundlicher Klang passt gut zu der Figur. Lutz Mackensy punktet als Erzähler wieder mit einer sehr kurzweiligen und liebenswerten Erzählweise. Weitere Sprecher sind Maud Ackermann, Gordon Piedesack und Achim Schülke.

Die akustische Umsetzung der Geschichte folgt wieder der bekannten und bewährten Art, wird aber ab und an durch chinesische Klänge ergänzt und so gut auf das Thema zugeschnitten. Besonders die kleinen Mantra-Gesänge sorgen hier für Abwechslung. Die vielen eingebauten Geräusche sorgen erneut für göaubhafte Szenen und einen lebendigen Ausdruck.

Jede Menge dunkle und verdorbene Erde, ein ängstlich und traurig dreinblickender Timmy, Anne mit einem Tuch vor Nase und Mund – das Cover greift einige Motive aus dem Hörspiel auf und zeigt in kräftigen Farben und mit charmanten Zeichenstil ein stimmiges Titelbild. Die restliche Gestaltung ist durchaus gelungen, durch die sinnige Aufteilung wird alles gut aufgelockert.

Fazit: Zwar ist dem Hörer schnell klar, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln wird, dennoch sind einige reizvolle Ideen eingebaut, die das bekannte Konzept variieren. Größtenteils wird die Folge dann auch schlüssig und kurzweilig erzählt, sodass eine solide Produktion entstanden ist.


24/Spurlos Verschwunden
24/Spurlos Verschwunden
Preis: EUR 6,97

5.0 von 5 Sternen Hui Buh – 24. Spurlos verschwunden, 24. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: 24/Spurlos Verschwunden (Audio CD)
Erster Eindruck: Hui Buh in der Patsche

Die Nachrichten aus der Geisterwelt sind erschreckend: Immer öfter verschwinden Gespenster spurlos. Auch ein entfernter Verwandter von Hui Buh kommt nicht auf Schloss Burgeck an – und schon steht die Geisterpolizei vor dem Tor und verdächtigt das Schlossgespenst. Natürlich wollen seine Freunde helfen, doch das geht nur, wenn sie sich selbst als Gespenster verkleidet in die Geisterwelt begeben...

Die Geisterwelt ist immer wieder ein Thema in den neuen Folgen von Hui Buh. Bisher kam der unheimliche Ort eher am Rande vor, die 24. Folge spielt fast ausschließlich dort. Nach einigen wie immer vergnüglichen Introszenen geht es recht zügig mit der Handlung los, Langeweile lassen die Autoren hier wieder nicht aufkommen. Besonders das Mixen eines ganz besonderen Duftes ist sehr gelungen geraten, und mit dem kurz darauf folgenden Übergang in die Geisterwelt startet dann die sehr düstere und für zuhörende Kinder sicherlich auch recht bedrohliche Atmosphäre, die auch mich schnell packen konnten. Besonders gelungen ist dabei die Trennung der Handlung in mehrere Stränge, so bleibt das Hörspiel dynamisch kurzweilig. Immer weitere Informationen werden von König Julius und Konstanzia sowie Tommy und Sophie gesammelt, und dabei geraten sie in allerlei unterschiedliche und prägnant erzählte Situationen. Mir gefällt dabei insbesondere die Art, wie sich Julius immer wieder selbst in Schwierigkeiten bringt und mit seiner leicht tollpatschigen Art ungemein sympathisch wirkt. Nach einigen interessanten Begegnungen und vielen neuen Informationen kommt auch der Hörer den Hintergründe auf die Spur, und diese Auflösung ist gut durchdacht und sehr stimmig dargeboten. Eine runde und unterhaltsame Folge voller starker Charaktere und mit einer kurzweiligen Folge.

Von dem bereits bekannten Sprechercast hebt sich besonders Christop Maria Herbst ab, der den König Julius mit seiner herrlich unbeholfenen und von sich selbst überzeugten Art mit vie Elan und Charme spricht. Marcus Staiger ist als Sansibar der Schreckliche zu hören, er spricht den Geist sehr eindrucksvoll und mit fester und sehr betonter Stimme. Friedhelm Ptok hat mir als da Windschief ebenso gut gefallen, er bringt viel Flair in die Handlung mit ein. Weitere Sprecher sind Ben Hecker, Robert Frank und Katja Felber.

Die Musik wurde wieder eigens für die Serie komponiert, sodass ein recht opulenter und stimmungsvoller Soundtrack für diese Folge entstanden ist. Besonders die Szenen in der Geisterwelt erhalten hierdurch einen ausdrucksstarken und wunderbar unheimlichen Klang, der durch viele passende Geräusche und gut eingesetzt Stimmverzerr-Effekte npch verstärkt wird.

Natürlich ist auf dem Cover wieder eine Szene aus dem Hörspiel abgebildet, und natürlich findet auch die computeranimierte Grafik wieder verwendet. Hui Buh wird darauf von der – natürlich sehr durchscheinenden – Geisterpolizei festgenommen, was fast nur in düsteren Farben und dem vorherrschenden kalten Blauton gezeichnet ist.

Fazit: Durch die Verlegung eines Großteils der Handlung in die Geisterwelt ist eine sehr düstere und stimmungsvolle Folge entstanden, die die Protagonisten in ständige Gefahr versetzt und sie allerlei brenzlige Situationen bestehen lassen muss. Wieder tummeln sich viele sehr gelungen dargestellte Nebenrollen in der Handlung, sodass diese viel Charme und Flair erhält.


041/im Bann des Flamenco
041/im Bann des Flamenco
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Die drei !!! - 41. Im Bann des Flamenco, 24. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: 041/im Bann des Flamenco (Audio CD)
Erster Eindruck: Kunstdiebstahl in Spanien

Felipe ist zu einem Klassentreffen nach Spanien eingeladen worden, und da Franzi ihn allzu sehr vermissen würde, wollen auch die drei !!! die Osterferien in dem sonnigen Land an einer Sprachschule verbringen. Doch schnon kurz nach ihrer Ankunft werden sie mit einem neuen Fall betraut, denn aus einer Kirche ist eine wertvolle Reliquie gestohlen worden – nicht der einzige Raub in der Gegend...

Die meisten Folgen der drei !!! spielen in hemischen Gefilden, doch ab und an ist den Detektivinnen auch ein Aufenthalt ist fernen Ländern gegönnt. So machen sie sich in der 41. Folge auf nach Spanien, wobei eine kurze Introszene und einige Momente mit Felipe wieder das Privatleben der Mädchen betonen. Franzi steht hierbei wieder mal etwas mehr im Vordergrund, beim eigentlichen Fall teilen sich die drei aber die Arbeit wieder gerecht untereinander auf. Schnell wird der Hörer hier an den Fall herangeführt, beim Erkunden der malerischen Gegend kommt nicht nur etwas spanisches Flair auf, es werden auch neue Hinweise auf die Diebstähle und deren Hintergründe gegeben. Es geht durchaus mystisch zu, einige Geheimgänge und verborgene Türen sorgen für die richtige Stimmung. Dass dabei auch auf falsche Fährten geführt wird und einige überraschende Momente eingebaut sind, ist der Geschichte sehr zuträglich und sorgt für einen sehr unterhaltsamen Gesamteindruck. Besonders eine Mitschülerin von Marie, Kim und Franzi sorgt dabei für Stimmung und wird von den dreien genau unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen. Wie schon in anderen Fällen ist auch dieser Geschichte noch eine kurze Episode nachgelagert, die zwar eng mit den anderen Ereignissen verknüpft ist, aber einen Teil davon noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lässt – ein gelungenes Stilmittel, das auch hier wieder bestens funktioniert.

Die Sprecher sind wieder engagiert bei der Sache und können ihre Charaktere zum Leben erwecken. Patrick Bach spricht wie immer routiniert und glaubwürdig die Rolle des Felipe und wirt dabei sehr sympathisch. Michael Bideller ist als Antonio Delgadi zu hören, der die drei !!! auf die Spur der gestohlenen Reliquie bringt und mit seiner ausdrucksstarken Stimme für einen positiven Eindruck. Linda Fölster kann mit ihrer spontanen und energiegeladenen Art als Monika die Geschichte aufwirbeln und in jeder Situation glaubhaft bleiben. Natürlich dürfen Mia Diekow, Sonja Stein und Merete Brettschneider in den Hauptrollen nicht fehlen.

Obwohl es viele Möglichkeiten gegeben hätte, noch mehr spanisches Flair zu verbreiten, unterscheidet sich die Musik nicht sonderlich von den übrigen Folgen. Ein paar Gitarren- oder Kastagnettenklänge hätten die Stimmung sicherlich noch besser unterstützt. Auch die Geräuschkulisse ist zwar stimmig, hätte aber noch ausdrucksstärker umgesetzt werden können.

Auf dem Cover hingegen kommt viel landestypisches Flair herüber, was nicht nur an der feurigen Flamenco-Tänzerin und dem stilisierten weißen Gebäude liegt, sondern auch an der Darstellung der drei Detektivinnen selbst. Ausgestylt mit Hut und Fächer sehen die drei richtig schick aus. Die mädchenhafte Gestaltung kommt auch hier wieder gut zur Geltung.

Fazit: Der Fall ist Spanien ist spannend erzählt und mit vielen kleinen Wendungen unterhaltsam gestaltet. Besonders die Szenen in den Ruinen sind sehr stimmungsvoll geraten und sorgen für viel Flair, die Ermittlungen werden stetig vorangetrieben und sind durchweg unterhaltsam. Wieder eine runde und hörenswerte Folge der drei !!!


Der Staatsanwalt - Staffel 3 & 4 (3 DVDs)
Der Staatsanwalt - Staffel 3 & 4 (3 DVDs)
DVD ~ Rainer Hunold
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Der Staatsanwalt - Staffel 3 und 4, 22. Mai 2016
Die Beziehung zu seinem Sohn Thomas hat sich bei Staatsanwalt Bernd Reuther gerade etwas entspannt, als er bei dessen Hochzeit zu einem brisanten Fall gerufen wird, der ihn in unmittelbare Gefahr bringt. Doch auch andere Fälle beschäftigen den zurückgezogenen Mann, und auch seine Familie hält ihn auf Trab – denn in der Ehe zwischen Thomas und Kerstin läuft nicht alles, wie geplant...

Schon seit 2005 läuft die ZDF-Serie „Der Staatsanwalt“, doch erst jetzt erscheinen die zugehörigen DVDs. Höchste Zeit, denn in dieser Serie wird wirklich Wert auf Qualität gelegt und ist alles andere als eine Fließbandproduktion – pro Jahr werden lediglich zwischen zwei und sechs Folgen produziert. Und so sind die acht Folgen der Staffeln 3 und 4, die gemeinsam in einer DVD-Box erschienen sind, wieder sehr abwechslungsreiche Krimiunterhaltung. Schön ist dabei besonders, das nach der Bewältigung des Konfliktes zwischen Bernd Reuther und seinem Sohn neue familiäre und private Probleme aufkommen, die wieder sehr intensiv und eindringlich geschildert werden. Dabei wird es zwar dramatisch, dennoch ist dies sehr lebensnah dargestellt, was auch besonders durch die hervorragende Besetzung unterstützt wird. Die Fälle, die Bernd gemeinsam mit seinem Team bearbeiten muss, sind häufig an aktuellen gesellschaftlichen Themen angelehnt und zudem sehr gut erzählt. Die Spannung wird hier nicht durch künstliche Schockmomente oder Actionelemente generiert, sondern läuft deutlich subtiler und hintergründiger erzeugt. Mir gefällt besonders die Episode „Schwesterliebe“, da hier sehr komplexe Beziehungsstrukturen sehr eindrucksvoll beleuchtet werden. Das ist alles sehr stimmig und aufregend, sodass mir auch diese Folgen bestens gefallen haben.

Optisch wird ein sehr ansprechendes Bild geboten, was besonders an der natürlichen und stimmungsvollen Farbwiedergabe liegt. Dadurch kommt die Atmosphäre der jeweiligen Episode sehr gut zur Geltung, was durch ein kontrastreiches Bild und eine scharfe Optik noch weiter unterstützt wird. Der Ton kommt klar und ohne störende Nebengeräusche aus den Lautsprechern, alles ist gut verständlich abgemischt. Als Bonus gibt es ein interessantes Interview mit Rainer Hunold zu sehen.

Auch die Staffeln drei und vier von „Der Staatsanwalt“ punkten mit der sehr gelungenen Verknüpfung von Krimi- und Dramaelementen, die sich sehr atmosphärisch zusammenfügen und einander ergänzen. Sehr spannend erzählt und voller dramatischer Elemente, aber ohne allzu überzogen zu wirken, sind die einstündigen Folgen sehr sehenswert und konnten mich voll überzeugen.


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