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Poldis Hörspielseite
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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30: Hochzeitsnacht
30: Hochzeitsnacht
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Dorian Hunter – 30. Hochzeitsnacht, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: 30: Hochzeitsnacht (MP3-Download)
Erster Eindruck: Der Kampf um Coco Zamis

Die schwarze Familie ist in heller Aufregung, denn der mächtige Graf Behemoth hat sich eine Braut erwählt – Coco Zamis, die weiterhin unter seinem finsteren Bann steht. Dorian Hunter tut alles, um seine einstige Gefährtin aus den Händen der schwarzen Familie zu befreien, doch die Zeit rennt ihm davon: Die Hochzeit soll schon bald stattfinden...

Bereits die zweiteilige Folge 29 von Dorian Hunter beschäftigte sich intensiv mit der geheimnisvollen Coco Zamis, erlaubte dem Hörer Einblicke in die Kindheit und Jugend der Hexe. Auch Folge 30 dreht sich rund um die Gefährtin von Dorian Hunter, dabei kommt sie selbst nur wenig vor in „Hochzeitsnacht“. Die Folge konzentriert sich vorrangig auf die Vorbereitungen der großen Hochzeit, wobei die schwarze Familie weiter in den Mittelpunkt gerückt wird. Nicht alle Pläne werden dabei direkt offenbart, sodass die Stimmung düster und bedrohlich wirkt – und einige Überraschungen bereit hält. Der zweite Handlungsstrang dreht sich natürlich um Dorian Hunter und sein Team, die eine verzweifelte Rettungsaktion starten und sich dabei mehr als nur einmal in große Gefahr begeben. Hier sind viele packende Momente vorhanden, die das Tempo zudem sehr hoch und die Gescichte dicht wirken lassen – zumal es noch einige Offenbarungen gibt, die die Serienhandlung klarer wirken lassen, aber eben auch wieder Konzentration fordern, um den roten Faden nicht zu verlieren. Das Ende ist dann recht abrupt und lässt vieles offen, sodass dir Vorfreude auf die kommende Folge jetzt schon geschürt wird. Wieder ist eine sehr dichte Stimmung um eine für das Genre sehr komplexe Handlung entstanden, die den Hörer wieder schnell in ihren Bann zieht.

Lutz Mackensy hat mir in der Rolle des Grafen Behemoth sehr gut gefallen, er lässt seine Stimme sehr diabolisch und unergründlich klingen, sodass seine Szenen sehr eindringlich klingen. Marion Elskies kann in einer interessanten Nebenrolle als Elke Houtmann überzeugen, sie passt sich sehr gut der vorherrschenden düsteren Stimmung an. Andreas Schmidt ist als Skarabäus Toth ähnlich gut besetzt, auch er bringt seine ganz eigene Note mit in das Hörspiel ein. Weitere Sprecher sind Tanja Dohse, Sascha Draeger und Karin Rasenack.

Der wuchtige Soundtrack der Serie entfaltet auch hier wieder seine volle Wirkung, düstere und harte Klänge prägen hier das Gesamtbild. So wird die Handlung noch einmal deutlich betont und gewinnt an Atmosphäre, wobei auch die Geräuschkulisse treffend eingefügt wurde und die Szenen lebendiger wirken lässt. Besonders das große Finale der Folge ist trefflich und eindrucksvoll in Szene gesetzt worden.

Das Titelbild zeigt in den bereits bekannten, dunklen Sepiatönen einen bedrohlich wirkenden Friedhof, der mit einer mächtigen Engelsgestalt im Vordergrund und mehreren Grabsteinen, die von Nebel verschleiert werden, bestens in die Reihe passt, allerdings auch gut zu anderen Folgen der Serie gehören könnte, das Hochzeitsthema oder markante Handlungsschauplätze werden jedenfalls nicht aufgegriffen.

Fazit: Hier gibt es mehr von der schwarzen Familie – mehr Hintergründe, mehr Stimmung, mehr Entwicklungen. Das ist nicht nur aufregend, sondern garniert die spannende und mysteriöse Handlung mit vielen tollen Momenten. So ensteht eine aufregende und starke Episode der Mystery-Serie, die jeden Fan der Serie begeistern dürfte.


Folge 21: Die schwarze Witwe
Folge 21: Die schwarze Witwe
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindnapping – 21. Die schwarze Witwe, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 21: Die schwarze Witwe (MP3-Download)
Erster Eindruck: Unheimliches aus kleiner Stadt

Jahrelang hat sich Alexander Watkins von seinem Elternhaus ferngehalten, zu viele schlechte Erlebnisse trüben die Erinnerungen an seine Kindheit. Doch nach dem Tod seines Vaters bleibt ihm nichts anderen übrig, als für die Beerdigung in die kleine Stadt Ortea Fort Good Hope zurückzukehren und sein Erbe anzutreten. Doch bei den Bewohnern des Ortes scheint schnell einiges im Argen zu liegen...

Mindnapping, die Thrillerserie von Audionarchie, wechselt in den in sich abgeschlossenen Folgen nicht nur immer wieder Charaktere, Stimmung und Schauplätze, sondern lässt die Geschichten auch von ganz verschiedenen Autoren verfassen. In der 21. Folge taucht nun erstmals der Name Dennis Hendricks auf, der einen knackigen Thriller rund um die merkwürdigen Vorgänge in einer kleinen Stadt verfasst hat. Zu Anfang wirkt die Handlung noch recht ruhig, zunächst wird dem Hörer die Stimmung des Ortes vermittelt, die Charakterzusammenstellung präsentiert, erste Einblicke in die Kindheit des Protagonisten gegeben. Die Stimmung ist schon hier recht dicht, und bald werden auch die ersten Verdachtsmomente offenbar, denn hinter der Fassade der friedlichen Küstenstadt lauert Unglaubliches. So dauert es zwar etwas, bis wirklich Spannung aufkommt, fasziniert von der düsteren Atmosphäre ist man dann aber schnell. Die Nachforschungen von Alexander sind dann auch sehr kurzweilig geraten, die Handlung verdichtet sich immer mehr und führt zu einem unerwarteten, aber sehr überzeugenden und stimmigen Ende – wie immer bei der Serie mit einigen überraschenden Wendepunkten. Schön, dass Geschichte und Stimmung hier so eng zusammenlaufen und ein sehr packendes Ergebnis dabei herauskommt.

Marius Claren ist in der Hauptrolle des Alexander Watkins zu hören und macht seine Sache richtig gut. Schnell findet er einen Draht zum Hörer und überzeugt mit seiner sehr glaubhaften Sprechweise, er betont den Spannungsbogen der Handung sehr gekonnt. Marie Bierstedt ist als Rose Woodhouse ebenso gut besetzt, wobei ihre helle und sanftmütige Stimme einen reizvollen Kontrast in die Düsternis der Folge bringt. Sehr gut gefallen hat mir mal wieder Luise Lunow als Susanne Hayworth, ihr markanter Klang und ihre kratzige Stimme betonen die Figur der liebenswerten alten Dame sehr gekonnt. Weitere Sprecher sidn Jürgen Thormann, Viktor Neumann und Hartmut Neugebauer.

Musikalisch hat sich das Produktionsteam hier eher zurückgehalten, was der Handlung sehr gut steht. Nur an einigen Stellen wird der Spannungsbogen durch düstere, unheilvolle Melodien unterstrichen, sodass die Dialoge an sich ihre Wirkung entfalten. Auch die Geräusche werden gelungen als schmückendes Beiwerk eingesetzt, was sehr treffsicher und effektvoll geschehen ist.

Eine Hand, mit einem weißen Einmalhandschuh bedeckt, hält eine Spritze bereit, im Hintergrund ist ein einfaches, hölzernes Tor mit einem dunklen Eingang dahinter zu sehen – lange Zeit lässt sich das Cover nicht so recht mit den Geschehnissen in Einklang bringen, erst später löst sich der Zusammenhang auf. Wieder passen die Sepiatöne des Titelbildes sehr gut zur restlichen Gestaltung.

Fazit: Schnell kann die düstere Stimmung der Geschichte ihre Wirkung entfalten und prägt deutlich das Bild dieser Folge, die gut erzählt ist und sich in Sachen Spannung immer weiter steigern kann. Besonders die Kombination aus unterschiedlichen Charakteren hat mir dabei gut gefallen, allesamt lassen sie die Geschichte lebendig wirken.


MindNapping 21 - Die schwarze Witwe
MindNapping 21 - Die schwarze Witwe
von Marius Clarn
  Audio CD
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindnapping – 21. Die schwarze Witwe, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Unheimliches aus kleiner Stadt

Jahrelang hat sich Alexander Watkins von seinem Elternhaus ferngehalten, zu viele schlechte Erlebnisse trüben die Erinnerungen an seine Kindheit. Doch nach dem Tod seines Vaters bleibt ihm nichts anderen übrig, als für die Beerdigung in die kleine Stadt Ortea Fort Good Hope zurückzukehren und sein Erbe anzutreten. Doch bei den Bewohnern des Ortes scheint schnell einiges im Argen zu liegen...

Mindnapping, die Thrillerserie von Audionarchie, wechselt in den in sich abgeschlossenen Folgen nicht nur immer wieder Charaktere, Stimmung und Schauplätze, sondern lässt die Geschichten auch von ganz verschiedenen Autoren verfassen. In der 21. Folge taucht nun erstmals der Name Dennis Hendricks auf, der einen knackigen Thriller rund um die merkwürdigen Vorgänge in einer kleinen Stadt verfasst hat. Zu Anfang wirkt die Handlung noch recht ruhig, zunächst wird dem Hörer die Stimmung des Ortes vermittelt, die Charakterzusammenstellung präsentiert, erste Einblicke in die Kindheit des Protagonisten gegeben. Die Stimmung ist schon hier recht dicht, und bald werden auch die ersten Verdachtsmomente offenbar, denn hinter der Fassade der friedlichen Küstenstadt lauert Unglaubliches. So dauert es zwar etwas, bis wirklich Spannung aufkommt, fasziniert von der düsteren Atmosphäre ist man dann aber schnell. Die Nachforschungen von Alexander sind dann auch sehr kurzweilig geraten, die Handlung verdichtet sich immer mehr und führt zu einem unerwarteten, aber sehr überzeugenden und stimmigen Ende – wie immer bei der Serie mit einigen überraschenden Wendepunkten. Schön, dass Geschichte und Stimmung hier so eng zusammenlaufen und ein sehr packendes Ergebnis dabei herauskommt.

Marius Claren ist in der Hauptrolle des Alexander Watkins zu hören und macht seine Sache richtig gut. Schnell findet er einen Draht zum Hörer und überzeugt mit seiner sehr glaubhaften Sprechweise, er betont den Spannungsbogen der Handung sehr gekonnt. Marie Bierstedt ist als Rose Woodhouse ebenso gut besetzt, wobei ihre helle und sanftmütige Stimme einen reizvollen Kontrast in die Düsternis der Folge bringt. Sehr gut gefallen hat mir mal wieder Luise Lunow als Susanne Hayworth, ihr markanter Klang und ihre kratzige Stimme betonen die Figur der liebenswerten alten Dame sehr gekonnt. Weitere Sprecher sidn Jürgen Thormann, Viktor Neumann und Hartmut Neugebauer.

Musikalisch hat sich das Produktionsteam hier eher zurückgehalten, was der Handlung sehr gut steht. Nur an einigen Stellen wird der Spannungsbogen durch düstere, unheilvolle Melodien unterstrichen, sodass die Dialoge an sich ihre Wirkung entfalten. Auch die Geräusche werden gelungen als schmückendes Beiwerk eingesetzt, was sehr treffsicher und effektvoll geschehen ist.

Eine Hand, mit einem weißen Einmalhandschuh bedeckt, hält eine Spritze bereit, im Hintergrund ist ein einfaches, hölzernes Tor mit einem dunklen Eingang dahinter zu sehen – lange Zeit lässt sich das Cover nicht so recht mit den Geschehnissen in Einklang bringen, erst später löst sich der Zusammenhang auf. Wieder passen die Sepiatöne des Titelbildes sehr gut zur restlichen Gestaltung.

Fazit: Schnell kann die düstere Stimmung der Geschichte ihre Wirkung entfalten und prägt deutlich das Bild dieser Folge, die gut erzählt ist und sich in Sachen Spannung immer weiter steigern kann. Besonders die Kombination aus unterschiedlichen Charakteren hat mir dabei gut gefallen, allesamt lassen sie die Geschichte lebendig wirken.


Folge 8: Die Blutbestie
Folge 8: Die Blutbestie
Preis: EUR 7,69

3.0 von 5 Sternen Gespenster-Krimi - 8. Die Butbestie, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Folge 8: Die Blutbestie (MP3-Download)
Erster Eindruck: Angriffe aus dem Nichts

Nach einigen Versuchen an Tieren will es der Wissenschaftler Professor Flack endlich wagen und auch versuchen, einen Menschen unsichtbar zu machen. Steve Dury, sein Assistent, stellt sich als Versuchsobjekt zur Verfügung und kämpft zugleich gegen die letzten Bedenken seines Mentors an. Doch schon kurz nach dem Start des Experiments ist klar, dass es kein gutes Ende nehmen wird...

Die gemeinschaftliche Kooperation der beiden engagierten Labels Contendo Media und Audionarchie hat die erfolgreiche Grusel-Serie „Gespenster-Krimi“ hervorgebracht, die in sich abgeschlossene Geschichten erzählt und dabei immer wieder ganz unterschiedliche Ansatzpunkte und Motive enthält. Auch die achte Folge „Die Blutbestie“ bedient wieder ein anderes Genre des Horrors und setzt insbesondere auf blutige Actionszenen. Dazu wird in der oben beschriebenen Eingangsszene die titelgebende Blutbestie geschaffen, gleich danach geht es auch schon mit dem Kampf gegen die Bedrohung weiter. Gut beschrieben ist die Angst und die aufkommende Panik, die bei den Bewohnern des kleinen Ortes entsteht. Dabei konzentriert sich die Handlung nicht auf eine einzelne Person, sondern springt zwischen verschiedenen Charakteren. Was zwar Dynamik in die Geschichte bringt, sorgt leider auch dafür, dass man keine wirkliche Bindung zu den Figuren aufbauen kann und diese allesamt recht eindimensional und konstruiert wirken. Das gleiche gilt auch für die Handlung an sich, die von einer Actionsequenz auf die nächste schwenkt und zu sprunghaft, zu unstet wirkt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft leider nicht meinen persönlichen Geschmack, ist aber wieder sauber produziert und dürfte weiterhin viele Horror-Fans ansprechen.

Martin Sabel ist in der Hauptrolle des Steve Duty zu hören, der sowohl den anfänglichen engagierten Wissenschaftler als auch die blutrünstige Bestie mit röchelnden Lauten zum Besten geben kann. Merete Brettschneider, die Steves Freundin Alice spricht, legt viel Emotion in ihre Stimme und bringt ihre weiche Stimme dabei sehr gut zur Geltung. Mark Bremer ist als Dave Donovan zu hören, der die Blutbestie mit Feuereifer jagt. Seine raubeinige Art passt zwar gut in die Atmosphäre der Handlung, ist aber auch etwas zu flach geraten. Weitere Sprecher sind Wolfgang Hartmann, Joachim Tennstedt und Traudel Sperber.

Akustisch werden die Actionszenen besonders hervorgehoben und mit dramatischer Musik und lauten Geräuschen und Sounds unterlegt. Das ist in sich sehr stimmig umgesetzt und fügt sich zu einer düsteren, eingängigen Atmosphäre zusammen. Die Abmischung ist dabei sauber gelungen, trotz geräuschvollem Hintergrund sind alle Dialoge sehr gut verständlich.

Die Blutbestie ist auf dem Cover abgebildet, allerdings nur von Stirn bis zum Oberkiefer. Durch die rot glühenden Augen, die spitzen Reißzähne, die flache Nase und die grüne Hautfärbung wird ein reptilienhafter und boshafter Ausdruck erzeugt, der sehr gut mit der Stimmung der Geschichte korrespondiert.

Fazit: Die Geschichte wird dynamisch und abwechslungsreich erzählt, wobei aber durch fehlende Bezugspersonen und eine zu eindimensionale Handlung keine wirkliche Bindung bei mir entstanden ist. So bleibt die Folge leider zu flach und konnte mich nicht so sehr mitreißen wie die vorigen Folgen der Serie.


Gespenster Krimi 08: Die Blutbestie
Gespenster Krimi 08: Die Blutbestie
von A. F. Morland
  Audio CD
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gespenster-Krimi - 8. Die Butbestie, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Angriffe aus dem Nichts

Nach einigen Versuchen an Tieren will es der Wissenschaftler Professor Flack endlich wagen und auch versuchen, einen Menschen unsichtbar zu machen. Steve Dury, sein Assistent, stellt sich als Versuchsobjekt zur Verfügung und kämpft zugleich gegen die letzten Bedenken seines Mentors an. Doch schon kurz nach dem Start des Experiments ist klar, dass es kein gutes Ende nehmen wird...

Die gemeinschaftliche Kooperation der beiden engagierten Labels Contendo Media und Audionarchie hat die erfolgreiche Grusel-Serie „Gespenster-Krimi“ hervorgebracht, die in sich abgeschlossene Geschichten erzählt und dabei immer wieder ganz unterschiedliche Ansatzpunkte und Motive enthält. Auch die achte Folge „Die Blutbestie“ bedient wieder ein anderes Genre des Horrors und setzt insbesondere auf blutige Actionszenen. Dazu wird in der oben beschriebenen Eingangsszene die titelgebende Blutbestie geschaffen, gleich danach geht es auch schon mit dem Kampf gegen die Bedrohung weiter. Gut beschrieben ist die Angst und die aufkommende Panik, die bei den Bewohnern des kleinen Ortes entsteht. Dabei konzentriert sich die Handlung nicht auf eine einzelne Person, sondern springt zwischen verschiedenen Charakteren. Was zwar Dynamik in die Geschichte bringt, sorgt leider auch dafür, dass man keine wirkliche Bindung zu den Figuren aufbauen kann und diese allesamt recht eindimensional und konstruiert wirken. Das gleiche gilt auch für die Handlung an sich, die von einer Actionsequenz auf die nächste schwenkt und zu sprunghaft, zu unstet wirkt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Das trifft leider nicht meinen persönlichen Geschmack, ist aber wieder sauber produziert und dürfte weiterhin viele Horror-Fans ansprechen.

Martin Sabel ist in der Hauptrolle des Steve Duty zu hören, der sowohl den anfänglichen engagierten Wissenschaftler als auch die blutrünstige Bestie mit röchelnden Lauten zum Besten geben kann. Merete Brettschneider, die Steves Freundin Alice spricht, legt viel Emotion in ihre Stimme und bringt ihre weiche Stimme dabei sehr gut zur Geltung. Mark Bremer ist als Dave Donovan zu hören, der die Blutbestie mit Feuereifer jagt. Seine raubeinige Art passt zwar gut in die Atmosphäre der Handlung, ist aber auch etwas zu flach geraten. Weitere Sprecher sind Wolfgang Hartmann, Joachim Tennstedt und Traudel Sperber.

Akustisch werden die Actionszenen besonders hervorgehoben und mit dramatischer Musik und lauten Geräuschen und Sounds unterlegt. Das ist in sich sehr stimmig umgesetzt und fügt sich zu einer düsteren, eingängigen Atmosphäre zusammen. Die Abmischung ist dabei sauber gelungen, trotz geräuschvollem Hintergrund sind alle Dialoge sehr gut verständlich.

Die Blutbestie ist auf dem Cover abgebildet, allerdings nur von Stirn bis zum Oberkiefer. Durch die rot glühenden Augen, die spitzen Reißzähne, die flache Nase und die grüne Hautfärbung wird ein reptilienhafter und boshafter Ausdruck erzeugt, der sehr gut mit der Stimmung der Geschichte korrespondiert.

Fazit: Die Geschichte wird dynamisch und abwechslungsreich erzählt, wobei aber durch fehlende Bezugspersonen und eine zu eindimensionale Handlung keine wirkliche Bindung bei mir entstanden ist. So bleibt die Folge leider zu flach und konnte mich nicht so sehr mitreißen wie die vorigen Folgen der Serie.


Die Playmos / Folge 51 / Im Fußballfieber!
Die Playmos / Folge 51 / Im Fußballfieber!
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Playmos – 51. im Fußballfieber, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Ungewöhnliche Gäste beim Fußballturnier

Paul baut für seine Playmobil-Figuren ein großes Fußballstadion mit einer riesigen Tribüne auf. Und so finden sich Emil, Liv, Sam und Captain Tolle mitten in einem Fußballspiel wieder und können zeigen, was sie drauf haben. Und da gerade bei einer der Mannschaften des Turniers ein Virus ausgebrochen ist und diese vor dem Aus steht, werden die Playmos bald zu Fußball-Trainern...

Im Jahr der Fußball-WM ist es auch bei Hörspielen an der Zeit, dieses beliebte Thema aufzugreifen und die frenetische Stimmung, die die ganze Nation erfasst, für sich zu nutzen. Besonders schön ist das, wenn es in eine so gelungene und spritzige Geschichte verpackt ist wie bei der 51. Folge der Playmos. Die witzigen Figuren, die von Florian Fickel erdacht und vielen Zuhörern ans Herz gewachsen sind, erwachen mitten bei einem Fußballturnier und lernen verschiedene Teams mit ganz unterschiedlichen Mentalitäten kennen. Besonders spaßig ist es, dass einige Figuren aus der Playmobil-Welt auftauchen, die mit Fußball mal so gar nichts zu zun haben. Das bringt viel Schwung und Witz in die Handlung, die s sehr kurzweilig und spaßig gelungen ist. Und das liegt auch an den vielen liebevollen Details, dem Wortwitz und einigen ungewöhnlichen Ideen. So gibt es beispielsweise neben dem Erzähler Gerrit Schmidt-Foß noch einen Fußballkommentator, und beide treten in direkten Dialog und streiten auch schon mal darüber, wie das Geschehen zu bewerten ist – und Schmidt-Foß greift zu einem genialen Trick, der auch nur im Hörspiel möglich ist. Dass zum Abschluss noch in einer Szene mit Paul eine sehr hübsche Botschaft über das nicht immer ganz einfache Miteinander vermittelt wird. Erneut ist eine sehr liebevolle Folge der Playmos entstanden, dessen Thema mit viel Charme umgesetzt wurde.

Gerrit Schmidt-Foß ist in dieser Folge natürlich wieder als Erzähler im Einsatz. Mit seinem üblichen Elan und der sehr liebenswerten und charismatischen Art bringt er wieder jede Menge Leben mit ein und sorgt für die typische Playmos-Stimmung. Lutz Schnell hat mir als Kommentator auch sehr gut gefallen, mal vor Selbstbewusstsein strotzend, mal ganz kleinlaut passt er sich immer bestens dem Dialog mit Schmidt-Foß an. David Turba ist als Kilian zu hören, er liefert eine sehr saubere und überzeugende Leistung ab. Weitere Sprecher sind Friedel Morgenstern, Detlef Bierstedt und Rene Dawn-Claude.

Wieder ist die Geschichte technisch sehr sauber umgesetzt worden, durch eine stimmige Abmischung wirkt alles wie aus einem Guss und passt bestens zusammen. Schön ist, dass sogar ein bisschen Stadion-Atmosphäre Einzug in die Produktion gefunden hat und diese Szenen so sehr lebendig wirken. Kleine Musikstücke und viele passende Geräusche sind gut eingefügt, ohne den Hörer zu überfordern.

Klar, dass das Cover wieder aus Playmobil-Figuren nachgestellt ist. Dieses mal ist das Titelbild aber etwas schlichter geraten und es gibt nicht ganz so viel zu entdecken, neben zwei Spielern und dem Schiedsrichter, der gerade eine gelbe Karte zückt, ist lediglich im Hintergrund ein großes Staion angedeutet. Auch die restlichen Motive, die die Aufmachung auflockern, beschränken sich auf einige kickende Figuren.

Fazit: Eine Fußballfolge, die bestens auf die Playmos angepasst wurde und mit vielen schrägen und unkonventionellen Momenten das typische Flair der Serie überzeugt. Wunderbare Dialoge und witzige Szenen, in denen sich die Serie nicht allzu ernst nimmt, sorgen für eine lockere Atmosphäre und viel Freude.


Folge 105: Shimadas Mordaugen [Teil 1 von 3]
Folge 105: Shimadas Mordaugen [Teil 1 von 3]
Preis: EUR 6,39

5.0 von 5 Sternen John Sinclair – 105. Shimadas Mordaugen, 11. Juni 2016
Erster Eindruck: Neue Bedrohung, neue Unterstützung

John Sinclair bekommt eine Warnung von höchst ungewöhnlicher Stelle: Die japanische Sonnengöttin Amaterasu berichtet ihm durch Sukoas Partnerin Shao von Shimada, einem äußerst gefährlichen Dämonen, der Menschen mit seinen blauen Augen in den Bann ziehen kann. Und tatsächlich taucht dieser bald mitten in London auf, sodass Sinclair und sein Team wieder alle Hände voll zu tun haben...

John Sinclair spielt immer wieder mit Wesen aus unterschiedlichen Mythologien und anderen Geschichten und versetzt diese in die moderne Zeit. Auch der Dreiteiler, der mit „Shimadas Mordaugen“ beginnt, entleiht sich einige Motive aus der japanischen Götter- und Dämonenwelt und verpackt diese in eine atmosphärisch sehr dichte und spannende Handlung. Der Start gelingt recht zügig mit einigen prägnanten Szenen, sodass sich der Hörer schnell zurecht findet. Durch zahlreiche eingebaute Wendungen und überraschende neue Informationen merkt man zudem gar nicht, wie die Zeit vergeht, da alles sehr dicht erzählt wird. Dass dabei die Action eher in den Hintergrund tritt, tut der Serie äußerst gut, denn so konzentriert sich die Handlung auf die Entwicklung der Ereignisse. Mir gefällt dabei insbesondere die wunderbar dargestellt Figur des Shimada, der eine sehr bedrohliche Stimmung einbringt und für einige dramatische Momente sorgt. Eingebettet in das immer noch spannende Geflecht aus bereits bekannten Charakteren bringt er neue Facetten mit ein. Das Ende dieses ersten Teils ist äußerst gelungen und lässt den Hörer – natürlich – in einer sehr lebendigen Situation zurück, was die Lust auf die kommenden Ereignisse einheizt.

Silke Haupt ist hier mal wieder als Shao zu hören, besonders gelungen sind dabei die Szenen, in denen sie mit der Stimme Amaterasus spricht. Sie entlockt ihrer Stimme dabei einige ganz neue Facetten, ist aber auch ansonsten wie immer überzeugend. Gen Seto ist als Shimada zu hören, der seinem Charakter einen sehr düsteren und bedrohlichen Klang verleiht und so für eindrucksvolle Momente sorgt. Bernd Vollbrecht ist mal wieder als Logan Costello zu hören, der dem Mafiaboss trotz all seiner Missetaten immer wieder auch sympathische Züge entlocken kann. Weitere Sprecher sind Peter Kirchberger, Douglas Welbat und Achim Buch.

Akustisch ist dem Team um Regisseur Dennis Ehrhardt wieder eine sehr stimmige und eingängige Atmosphäre gelungen, die die einzelnen Szenen sehr gekonnt und imposant in Szene setzt. Immer wieder sorgen laute, krachende Geräusche für die Aufmerksamkeit des Hörers, während sich die Musik stimmungsvoll in das Gesamtkonzept einbettet.

Das Cover ist sehr gut gelungen, das Bild des zugehörigen Heftromans kommt dank des schwarzen Rahmens bestens zur Geltung. Zu sehen sind Shimadas durchdringende, blaue Augen, die nur spärlich von einer einzelnen Kerze beleuchtet werden. Im Inneren werden wie immer die wichtigsten Produktionsdetails aufgelistet, auch ein Überblick über die bisherigen Folgen ist zu sehen.

Fazit: Der Auftakt zum Dreiteiler ist sehr gut gelungen, die Geschichte ist sehr dicht und spannend erzählt, zu keiner Zeit ziehen sich die Szenen in die Länge. Vielmehr vereinen sich einige Actionszenen mit kurzweiligen Sequenzen, die die Handlung immer weiter nach vorn treiben und so Lust auf die weiteren Ereignisse machen.


Shimadas Mordaugen
Shimadas Mordaugen
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen John Sinclair – 105. Shimadas Mordaugen, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Shimadas Mordaugen (Audio CD)
Erster Eindruck: Neue Bedrohung, neue Unterstützung

John Sinclair bekommt eine Warnung von höchst ungewöhnlicher Stelle: Die japanische Sonnengöttin Amaterasu berichtet ihm durch Sukoas Partnerin Shao von Shimada, einem äußerst gefährlichen Dämonen, der Menschen mit seinen blauen Augen in den Bann ziehen kann. Und tatsächlich taucht dieser bald mitten in London auf, sodass Sinclair und sein Team wieder alle Hände voll zu tun haben...

John Sinclair spielt immer wieder mit Wesen aus unterschiedlichen Mythologien und anderen Geschichten und versetzt diese in die moderne Zeit. Auch der Dreiteiler, der mit „Shimadas Mordaugen“ beginnt, entleiht sich einige Motive aus der japanischen Götter- und Dämonenwelt und verpackt diese in eine atmosphärisch sehr dichte und spannende Handlung. Der Start gelingt recht zügig mit einigen prägnanten Szenen, sodass sich der Hörer schnell zurecht findet. Durch zahlreiche eingebaute Wendungen und überraschende neue Informationen merkt man zudem gar nicht, wie die Zeit vergeht, da alles sehr dicht erzählt wird. Dass dabei die Action eher in den Hintergrund tritt, tut der Serie äußerst gut, denn so konzentriert sich die Handlung auf die Entwicklung der Ereignisse. Mir gefällt dabei insbesondere die wunderbar dargestellt Figur des Shimada, der eine sehr bedrohliche Stimmung einbringt und für einige dramatische Momente sorgt. Eingebettet in das immer noch spannende Geflecht aus bereits bekannten Charakteren bringt er neue Facetten mit ein. Das Ende dieses ersten Teils ist äußerst gelungen und lässt den Hörer – natürlich – in einer sehr lebendigen Situation zurück, was die Lust auf die kommenden Ereignisse einheizt.

Silke Haupt ist hier mal wieder als Shao zu hören, besonders gelungen sind dabei die Szenen, in denen sie mit der Stimme Amaterasus spricht. Sie entlockt ihrer Stimme dabei einige ganz neue Facetten, ist aber auch ansonsten wie immer überzeugend. Gen Seto ist als Shimada zu hören, der seinem Charakter einen sehr düsteren und bedrohlichen Klang verleiht und so für eindrucksvolle Momente sorgt. Bernd Vollbrecht ist mal wieder als Logan Costello zu hören, der dem Mafiaboss trotz all seiner Missetaten immer wieder auch sympathische Züge entlocken kann. Weitere Sprecher sind Peter Kirchberger, Douglas Welbat und Achim Buch.

Akustisch ist dem Team um Regisseur Dennis Ehrhardt wieder eine sehr stimmige und eingängige Atmosphäre gelungen, die die einzelnen Szenen sehr gekonnt und imposant in Szene setzt. Immer wieder sorgen laute, krachende Geräusche für die Aufmerksamkeit des Hörers, während sich die Musik stimmungsvoll in das Gesamtkonzept einbettet.

Das Cover ist sehr gut gelungen, das Bild des zugehörigen Heftromans kommt dank des schwarzen Rahmens bestens zur Geltung. Zu sehen sind Shimadas durchdringende, blaue Augen, die nur spärlich von einer einzelnen Kerze beleuchtet werden. Im Inneren werden wie immer die wichtigsten Produktionsdetails aufgelistet, auch ein Überblick über die bisherigen Folgen ist zu sehen.

Fazit: Der Auftakt zum Dreiteiler ist sehr gut gelungen, die Geschichte ist sehr dicht und spannend erzählt, zu keiner Zeit ziehen sich die Szenen in die Länge. Vielmehr vereinen sich einige Actionszenen mit kurzweiligen Sequenzen, die die Handlung immer weiter nach vorn treiben und so Lust auf die weiteren Ereignisse machen.


Sony BDP-S3700 Blu-ray-Player (Super WiFi, USB, Screen Mirroring) schwarz
Sony BDP-S3700 Blu-ray-Player (Super WiFi, USB, Screen Mirroring) schwarz
Preis: EUR 89,99

4.0 von 5 Sternen Sony BDP-S3700, 5. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Abspielgerät schlicht das Medium wiedergegeben hat, für das es konzipiert wurde. Mittlerweile sollte es mit einer Vielzahl unterschiedlicher Medien kompatibel sein, sich selbstverständlich mit dem Internet verbinden lassen und auch digitale Inhalte wiedergeben können. All das gilt auch für den Blu Ray-Player BDP-S3700 von Sony, jedoch mit nicht immer konstantem Erfolg.

Zunächst das wichtigste: Er spielt Blu Rays ziemlich gut ab. Die Bildqualität ist sehr gut, besonders die Farbwiedergabe ist dabei lobenswert. Diese wirken sehr kräftig und natürlich, sodass besonders Naturaufnahmen sehr gut zur Geltung kommen. Auch die Tiefe von Schwarz ist positiv anzusehen, es hat hier nicht wie bei manchen anderen Playern einen Grauschimmer. Durch die Full HD-Option wird auch ein sehr scharfes Bild generiert. Auch der Ton wird gut wiedergegeben, ist aber selbstverständlich von den verwendeten Boxen abhängig. DVDs, die über den Player wiedergegeben werden, wirken im Bild insgesamt frischer und dichter, kommen aber anders als in der Beschreibung nicht an Full HD heran.

Der Player startet recht schnell und auch die Zeit, die er zum Lesen der Discs benötigt, ist nicht sonderlich lang – da habe ich schon langsamere Player erlebt. Allerdings ist die Verbindung zum Internet deutlich langsamer, als ich es erwartet hätte. Trotz meiner 50.000 Internet-Leitung hat es lange gedauert, bis zum Beispiel gestreamte Filme geladen haben – und das, obwohl der Router nur drei Meter entfernt vom Player steht und keine Hindernisse im Weg sind. Immer wieder gab es kleine Ruckler, ab und an hat der Player dann einige Zeit benötigt, um weiter zu laden. Das ist umso ärgerlicher, da schon einige Apps vorinstalliert sind – beispielsweise auch von Amazon – und der Player damit aufzeigt, auch für diese Funktion gefertigt zu sein, dann aber nur ein schlechtes Ergebnis präsentieren kann.

Das Gerät ist gut verbaut und wirkt recht stabil. Erstaunt hat mich, dass der Player nicht mal 4 cm hoch ist, er ist wirklich sehr flach und nimmt damit recht wenig Platz weg. Die Fernbedienung ist zwar übersichtlich aufgebaut, man muss die Tasten aber schon recht fest drücken, damit der Player reagiert. Die Eindrichtung war simpel und innerhalb weniger Minuten erledigt, das dürften auch Einsteiger gut hinbekommen. Die Sonderfunktion, dass man sein Smartphone koppeln kann und das Display dann auch auf dem Fernseher zu sehen ist, konnte von mir nicht getestet werden, da ich kein kompatibles Gerät besitze.

Die Hauptfunktion – die Wiedergabe von Filmen und Musik – erfüllt der Player wirklich anständig, hier bekommt man ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. Will man jedoch auch die Internet-Funktionen nutzen, muss man einige Abstriche in auf nehmen, denn hier reagiert der Player zu langsam und bekommt keine stabile Verbindung hin.


Küstenwache - Die komplette siebzehnte Staffel (inkl. den unveröffentlichten finalen Folgen von Staffel 16) [7 Discs]
Küstenwache - Die komplette siebzehnte Staffel (inkl. den unveröffentlichten finalen Folgen von Staffel 16) [7 Discs]
DVD ~ Manou Lubowski
Preis: EUR 34,99

4.0 von 5 Sternen DIe Küstenwache - Staffel 17, 26. Mai 2016
Bei einem stürmischen Seegang erhält die Besatzung der Albatros II einen nur schwer verständlichen Notruf, der sie sofort in Alarmbereitschaft versetzt. Nur kurz darauf können sie einen Mann aus einem kleinen Boot retten – und sind nicht nur erstaunt über dessen Identität, sondern auch über seine Aussage. Nicht der einzige Fall für die Besatzung der Küstenwache...

Nach fast 10 Jahren hat das ZDF nun seinen Dauerbrenner „Die Küstenwache“ eingestellt, insgesamt sind sieben Staffeln der Serie entstanden. Eben diese 17. Staffel hat Studio Hamburg nun noch gemeinsam mit den fehlenden Folgen der 16. Staffel auf DVD veröffentlicht, sodass sich Fans der Reihe nun ihre Sammlung komplettieren können. Leider merkt man den letzten Folgen dann doch an, dass der Wind in den Segeln etwas fehlt, denn einige Episoden erinnern dann doch eher an eine Flaute denn an eine steile Brise. Sicherlich ist die Serie durch ihren Bezug zur Schifffahrt und den dait verbundenen Verbrechen etwas in der Themenwahl eingeschränkt, dennoch wiederholen sich hier in einigen Folgen die Motive vergangener Folgen zu deutlich, als dass man es übersehen könnte. Diese sind zwar immer noch kurzweilig erzählt und stecken voller Action, bieten aber keine Überraschungseffekte mehr und bleiben so hinter dem Durchschnitt der Serie zurück. Dennoch gibt es auch hier einige Highlightfolgen, die mich vollkommen überzeugen konnten und sehr spannend erzählt wurden. Da alle Folgen in sich abgeschlossen sind und keinem roten Faden folgen, findet man auch nach längerer Abwesenheit von den Geschehnissen schnell wieder in die Serie ein, zudem lassen sich auch einzelne Folgen, die in guter Erinnerung geblieben sind, nach einiger Zeit noch einmal ansehen. Es bleibt ein recht gemischter Eindruck der Geschichten zurück, dank der aufregenden Atmosphäre und der gelungenen Zusammenstellung der Charaktere ist aber auch diese letzte Staffel der „Küstenwache“ sehenswert.

Optisch bietet die Veröffentlichung wieder ein gewohnt gutes und kontrastreiches Bild, sodass auch Details bei dunklen Lichtverhältnissen gut sichtbar sind. Die Farben sind kräftig und natürlich, gerade hierdurch wird viel maritimes Flair verströmt. Da auch die Schärfe gut eingestellt ist, bekommt der Zuschauer ein stimmiges Gesamtpaket geboten. Der Ton kommt ebenso klar und gut verständlich aus den Boxen. Etwas verwirrend ist allerdings die Angabe auf der Rückseite des Covers – hier ist von Bonusmaterial die Rede. Allerdings handelt es sich dabei „nur“ um die fehlenden Folgen der 16. Staffel, wirkliches Bonusmaterial wie Interviews oder Eindrücke von den Dreharbeiten sind leider nicht vorhanden. Auch Untertitel gibt es auf den sieben DVDs nicht.

Auch wenn diese letzte Staffel der Küstenwache in einigen Folgen schwächelt und bekannte Motive und Handlungsmuster lediglich leicht variiert, ist ein stimmiger und sehenswerter Abschluss der Serie gelungen, wobei einige Folgen sehr stark geraten sind. Technisch sauber von Studio Hamburg umgesetzt ist eine gute DVD-Box erschienen, die Fans der Serie viele schöne Momente bereiten wird.


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