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Beiträge von Lorem Ipsum
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Rezensionen verfasst von
Lorem Ipsum

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Junge
Junge
Wird angeboten von triangelmusic
Preis: EUR 29,88

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beamtenpunk, 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Junge (Audio CD)
Jaja, da muss der mittlerweile 45-jährige Farin immer noch den Berufsjugendlichen mimen um Platten zu verkaufen.

"Junge" ist denn auch ein typisches Farin Urlaub Stück und erinnert stark an "Rebell", einen ähnlich pickelig/pubertären Hilfeschrei aus dem Jahre 1999.

Macht aber nix. Rockt gewaltig...


The Wall
The Wall
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 20,00

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Roger Waters presents "Tommy", 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
10 Jahre nachdem The Who Egomane Pete Townshend "Tommy" quasi im Alleingang komponierte, versuchte sich also auch Pink Floyd Egomane Roger Waters an einer Rock Oper über einen nachkriegsgeschädigten Jüngling welcher, von seiner Umwelt entfremdet, in einer Traumwelt dahindümpelt um dann am Ende in einem kathartischen Gewaltakt die Barriere zur Außenwelt einzureißen. Heißt es bei Tommy noch "Smash The Mirror" wird bei The Wall "Tear down the Wall" daraus. Konzeptionell also alles andere als orginell und musikalisch so manches mal scharf am AOR Mainstream vorbeischrammelnd ("Young Lust").

Nicht zu vergleichen mit den vorangegangenen musikalischen Meilensteinen wie z.B Wish You Were Here etc.


Keeper of the 7 Keys I
Keeper of the 7 Keys I
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 24,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo gehts bitte zur nächsten Ü30 Party?, 27. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Keeper of the 7 Keys I (Audio CD)
Spaß beiseite, das Album hab ich in den 80ern rauf und runter gehört. Und auch wenn ich die ganze Sache heute natürlich eher ironisch-distanziert betrachte - geile Mucke ist es trotzdem. Guter Sound und solide Gitarrenarbeit gepaart mit Kiskes 80er Heavy Metal Falsetto. Was will man mehr? Bis auf die einschläfernde Ballade sind auch die Songs wirklich ausgezeichnet.

Mich und meine Kuttenträger Kumpels hat das damals jedenfalls umgehauen. Nicht zuletzt, weil man einer deutschen Metal Produktion niemals einen solch glasklaren und professionellen Sound zugetraut hätte.


Iron Maiden
Iron Maiden
Preis: EUR 16,87

67 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It grows on you!, 19. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Iron Maiden (Audio CD)
Meine erstes Iron Maiden Album war das 83er "Piece of Mind". Von der ersten Minute dieses Albums an war ich ein absoluter Maiden Fan und kaufte fortan jedes neu erscheinende Album. Und um als echter Fan eine komplette Sammlung zu besitzen, legte ich mir auch nach und nach die Vorgängeralben zu - wenn es das Taschengeld eben hergab. Vom Debüt Album "Iron Maiden", welches ich als holländische "Nice Price" Pressung für 9,99 DM erwarb, war ich jedoch richtig geschockt. DAS sollten meine geliebten eisernen Jungfrauen sein? Was ist das für ein jämmerlicher Sound? Wie abartig schlecht ist der Sänger im Vergleich zu "The Bruce"! Und überhaupt - die Songs! Kein Vergleich zu den späteren Hammer Alben!

Die Jahre zogen ins Land - in den 90ern waren Maiden dann künstlerisch am Ende. Adrian Smith stieg aus und ich folgte ihm, nachdem ich mich über das wirklich sauschlechte "No Prayer for the Dying" geärgert hatte. Ich kehrte dem Metal den Rücken und wendete mich Grunge, Punk und Alternative zu. Irgendwann waren mir die Maiden Alben in der Plattensammlung sogar richtig peinlich. Diese Spandexhosen! Die Haare! Der operettenhaft-affektierte Gesang! Die peinlichen Monster Plattencover! Iron Maiden waren für mich gestorben.

Mitte 2003 schenkte mir dann meine Frau einen iPod zum Geburtstag.

Wie ein Irrer begann ich meine CDs zu rippen - schließlich wollen 40 GB gefüllt sein ;-) Was ich nicht als CD hatte "besorgte" ich mir im Internet. Schließlich hatte ich die Platten ja erworben. Beim Stöbern stieß ich zufällig auf eine komplette Maiden Discographie im MP3 Format. Ich zögerte kurz - und saugte mit "um der alten Zeiten willen" die Datei. Kurz darauf bescherte mir die "shuffle" Funktion meines iPod ein Wiedersehen mit "The Trooper". Ein kleiner Funke spang über... Natürlich war die Musik aufgeblasen, pathetisch, überkandidelt und .... gut .... erstaunlich gut.

Seit Anfang des Jahrtausend hatte ich mich so an die "Musik" Verbrechen in den Charts gewöhnt, dass ich gar nicht mehr wußte wie gute, handgemachte Rockmusik klingen kann. Mein Interesse war geweckt. Was machten eigentlich meine Helden von damals? Gab es die Band überhaupt noch?

Es stelle sich heraus: Iron Maiden waren aktiv wie schon Jahre nicht mehr und feierten ein echtes Revival. Sie galten jetzt als Kult Band, weil sie sich all die Jahre nicht an modischen Strömungen orientiert hatten, sondern immer sich selbst treu geblieben waren. Und ich war nicht der einzige alte Fan, der Maiden wiederentdeckte. Im Internet traf ich Dutzende Andere, welche ähnliches wie ich erlebt hatten. Endgültig sprachlos war ich dann, als mich meine 15-jährige Tochter fragte, ob ich ihr nich nicht eine Iron Maiden CD kaufen könnte, die seien nämlich richtig "cool".

Zufällig entdeckte ich wenig später auf dem Grabbeltisch eines Media-Markt die "Early Days" DVD. Ich kaufte mir das Ding und ein paar Tage später nahm ich mir die Zeit die Dokumentation anzuschauen. Und das stellte für mich die Initialzündung dar, mir das erste Album noch einmal genau vorzuknöpfen. Auf der "Early Days" sind einige Konzertmitschnitte mit Paul DiAnno als Sänger dokumentiert. Man kommt nicht umhin dem Mann ein gewaltiges Charisma zuzugestehen. DiAnno zappelt nicht auf der Bühne rum oder schwenkt den Union Jack und brüllt "Scream for me xxx" wie das Dickinson seit Jahren in jedem Gig macht. Seine Vocals sind rauh und direkt, die Lederjacke schwarz und schwer und wenn er "Wrathchild" intoniert, nimmt man ihm das wirklich ab. Ich war begeistert und kramte umgehend das erste Album raus. Seitdem ist für mich dieser Erstling ein ganz besonderes Juwel in der Maiden Discographie. Mag sein, dass der Sound nicht der Beste ist (Steve Harris hasst deshalb das Album) das Songmaterial und die Performance der Band, und besonders von Di Anno, sind fantastisch. Phantom of the Opera, Charlotte the Harlot, Sanctuary, Running Free und natürlich Iron Maiden sind zu zeitlosen Klassikern geworden welche bis heute auf fast jedem Maiden Gig gespielt werden. Das Album verdeutlicht auch in welche Richtung sich Maiden hätten entwickeln können, wenn DiAnno nicht wegen seiner Sauferei gefeuert worden wäre. Der erdige Sound und das Underdog Image hatten durchaus Potential. Ich glaube Steve Harris hat sich deshalb später sehr bewußt für Blaze Bayley als Sänger entschieden, nachdem Dickinson die Band verlassen hatte, um vom gekünstelten, operettenhaften Sound mit Songtiteln/Texten die aus SciFi Büchern/Filmen geklaut sind wieder "back to the roots" zu gehen. Die Texte von den beiden unter Mitwirkung von Bayley entstandenen Alben spiegeln dies zum Teil auch wieder (z.B. 2.A.M. auf X-Factor).

Als Fazit möchte ich anmerken: Selbstverständlich ist Dickinson ein großartiger Sänger, natürlich sind Meisterwerke wie "Piece of Mind", "Somewhere in Time" oder "Seventh Son.." unerreicht. Aber Maiden waren auch einmal eine echte Rockband - ohne Monsterfirlefanz, ausufernden Gitarrensolo Orgien und Texten auf dem Niveau von Gymnasiasten die zu viel "Herr der Ringe" gelesen haben. Eine richtig rotzige, dreckige Rockband. Und es macht Spaß dieser Band zuzuhören.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2013 7:50 AM MEST


Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens
Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens
von William L. Simon
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiger Eindruck, 13. Februar 2007
Das Buch hinterläß bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Zum Einen ist die Geschichte vom Aufstieg des Steve Jobs wirklich faszinierend - und auch gut und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches jedoch, als Jobs bei Apple ausscheidet, verlieren die Autoren merklich den Faden. Viel Interessantes in Bezug auf NeXt bleibt einfach unerwähnt. Man konzentriert sich fast vollständig auf die Pixar/Disney Episode und fängt dann auch noch an, den Erzählfluß mit Rückblenden und Zeitsprüngen zu zerstören.

Den Höhepunkt des Buches stellt für mich die Schilderung des "Königsmordes" dar, den Jobs bald nach seinem Wiedereinstieg bei Apple vorbereitet und durchführt.
Wer einen Einblick in die Intrigen und Machtspiele innerhalb der Vorstände großer Unternehmen haben möchte, dem sei das eiskalte abservieren des Apple Sanieres Gil Amelio durch Steve Jobs als lehrreiches Beispiel genannt.
Am Ende des Buches wird eine Bericht über Jobs Keynote auf der MacExpo 2005 angefügt. Dieses Kapitel wirkt einfach nur hastig draufgepackt, um vermeintliche Aktualität vozutäuschen. Unnötig und ärgerlich.
Bzgl. Druck und Übersetzungsfehler kann ich mich den hier bereits ausreichend vorliegenden Beschwerden nur anschließen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemamand das Buch vor Drucklegung Korrektur gelesen hat. Die Fehler sind einfach nur haarsträubend und sinnentstellend. So wird zum Beispiel das Standbild(!) einer Laserdisc als "furchtbar laut" geschildert. Es dauerte etwas, bis mir klar war, dass hier der Begriff "noisy", welcher für Bildrauschen verwendet wird, einfach WÖRTLICH übersetzt wurde, ohne sich Gedanken über den Sinn der Satzaussage zu machen. Fehler dieses Kalibers durchziehen das ganze Buch, abgesehen von einer Unmenge Druck- und Satzfehler.


Ausweitung der Kampfzone
Ausweitung der Kampfzone
von Michel Houellebecq
  Taschenbuch

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Larmoyanter Weltekel, 2. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ausweitung der Kampfzone (Taschenbuch)
Ich war sehr neugierig auf den Roman, schließlich ist Houellebecq seit geraumer Zeit das Hätschelkind des Feuilleton. Allein, die Aufregung scheint mir kaum gerechtfertigt angesichts des vorliegenden Werkes.

Der sprachliche Duktus, welcher in seiner emotionsarmen Monotonie wohl Entfremdung vom Selbst darstellen soll, reizt nicht unbedingt zum Weiterlesen.

Im Gegensatz zu Camus "Der Fremde" (was wohl das Vorbild dieses Romans darstellt - siehe die Strandszene) kommt Houellebecq Protagonist doch arg larmoyant daher.

Ich hoffe "Elemtarteilchen", welches ich als nächstes lesen möchte, ist etwas gehaltvoller.


Blues Alive
Blues Alive
Preis: EUR 6,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Gitarren Fetischisten, 27. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Blues Alive (Audio CD)
Ohne Zweifel zeichnet sich Moores Spiel durch außergewöhnliche Virtuosität und Geschwindigkeit aus. Ich konnte mich selbst auf der 92er Tour davon überzeugen. Deshalb ist Moores Live Output auch immer den Studio Alben vorzuziehen. "Blues Alive" ist denn auch ein ausgesprochen kurzweiliges Vergnügen mit einer fast kompletten Setlist aus den ersten beiden Blues Studioalben. Die Begleitband haucht den Blues Standards schmissig Leben ein und die Bläser Section agiert fantastisch. Nicht zuletzt ist auch Meister Moore in Hochform und legt eine unglaubliche Spielfreude an den Tag. Und genau dies kann einem hin und wieder beim Anhören der CD die Blues Suppe versalzen.

B.B. King hat einmal zu Moore gesagt: "Du bist wirklich gut - aber du spielst zu viele Noten..."

Ohne hier Moore das Blues-Feeling absprechen zu wollen - er hat es sicher - gerinnt doch so manches Stück zu einer (zugegeben beeindruckenden) Demonstration von Fingerfertigkeit und Effektgeräten auf der Gitarre. Hier wird das Instrument zum reinen Selbstzweck degradiert. Anstatt mit Harmonien und Synkopen das Feeling des Songs zu unterstreichen, masturbiert Moore wild übers Griffbrett und ist kaum mehr zu stoppen. Das mag zunächst noch erheitern, ist aber auf die Dauer ziemlich nervig. Als Beispiel sei hier der Anfang von "Walking by myself" erwähnt. Das hat mit Blues nun wirklich nix mehr zu tun. Hier kling Moore erschreckend "white".

Trotz allem ist "Blues Alive" aber immer ncoh ein klasse Live Album und sollte in keiner gut sortierten Blues/Rock Sammlung fehlen.


Brokeback Mountain (Einzel-DVD)
Brokeback Mountain (Einzel-DVD)
DVD ~ Heath Ledger
Preis: EUR 6,97

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoffnungslos und desillusionierend, 23. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Brokeback Mountain (Einzel-DVD) (DVD)
wird in Brokeback Mountain die Familie als Keimzelle der amerikanischen Gesellschaft dekonstruiert.

Die Schwulen Thematik ist für mich nicht die Botschaft des Films. Vielmehr ist es die Unmöglichkeit der traditionellen Lebensmodelle, welche dem Individuum durch die Gesellschaft aufgedrängt werden. Alle zwischenmenschlichen Beziehungen sind hier zum Scheitern verurteilt. In einer solchen Radikalität habe ich das bisher in keinem Hollywood Mainstream Blockbuster gesehen.


A Matter of Life and Death
A Matter of Life and Death
Preis: EUR 12,98

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Iron Maiden haben sich selbst wieder entdeckt..., 26. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
Ungewohnt druckvoll produziert und mit episch ausgearbeitetem Songmaterial präsentiert sich die neue Maiden. Im Gegensatz zu BNW und (noch schlimmer) DOD sind auf diesem Album keine peinlichen Lückenbüßer. Das Songwriting ist stark wie schon lange nicht mehr, die meisten Songs sind über 6 Minuten lang. Und im Gegesatz zur gepflegten Langeweile bei DOD wird diese Zeit großartig genutzt. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Maiden waren schon lange nicht mehr in socher Spiellaune. Die Band präsentiert ihren Sound einheitlicher und breiter. Jannick Gers ist nun nicht mehr das fünfte Rad am Wagen sondern voll integriert. Iron Maiden sind endlich wieder eine Band und nicht ein Haufen geldgeiler, egozentrischer Zicken, was man die vergangenen Jahre leider manchmal vermuten mußte. Fast schon revolutionär für Maiden Verhältnisse ist das extrem Led Zeppelin-hafte "The Legacy" (interessanterweise eine Gers Komposition) - so hat man die eisernen Jungfrauen noch nicht gehört. Entsprechend posiert Adrian Smith als "Jimmy Page für Arme" im Booklet mit doppelhalsiger Gitarre.

Das Cover Artwork überzeugt mich nicht - aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Insgesamt eine runde Sache. Das Albums ist mir persönlich etwas zu fett und gitarrenlastig gemastered. Gerade aufgrund der komplexität des Songmaterials und der hohen spieltechnischen Stärke der Musiker hätte ich mir den Sound etwas differenzierter gewünscht. Der Bassgallop von Mastermind Harris kommt nicht so klar rüber wie auf füheren Alben und Nickos genial-melodiöses Drumming war auch schon mal besser rauszuhören. Das sind aber auch schon die einzigen Kritikpunkte an dieser CD. Mir als altem Maiden Fan geht nun doch das Herz auf. Gut gemacht, Jungs! Mehr davon! Im Dezember sind die Herren übrigens in Deutschland auf Tour.


Hypnotize
Hypnotize
Preis: EUR 5,99

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut - aber trotzdem schwächer als Memerize, 8. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Hypnotize (Audio CD)
Warum die Jungs um Oberhibbelkopp Serj Tankian ein halbes Jahr verstreichen lassen um nach dem Hammer Album "Mesmerize" diesen Afterburner nachzuschieben? Keine Ahnung. Das Songmaterial rechtfertigt dies eigentlich nicht. Es bleibt ein fader Beigeschmack. So sehr die Band auch textlich auf Kommerz und Politik eindrischt... man nimmt es ihnen immer weniger ab. Doch wer möchte schon einer so herausragenden Band den Vorwurf machen, dass sie mit Ihrer Musik Geld verdient?

Kommen wir zum wichtigsten - der Musik:

Ich gebe zu, "Mesmerize" hat die Latte verdammt hoch gelegt. Die Energie, die druckvolle Produktion (so muß ein Rockalbum klingen) und das Songmaterial sind da über jeden Zweifel erhaben.

Die Frage ist: Kann SOAD das Niveau auch mit dem verspäteten "Doppelalbum" halten?

Nein, können sie nicht.

Aber: Selbst ein schlechtes SOAD Album ist noch immer eine energiegeladene Rock Explosion. Das wird beim Opener "Attack" deutlich. Volle Deckung ist angesagt, wenn einem die Lautsprecher um die Ohren geblasen werden.

Kurzum: Hypnotize ist nicht so gut wie Mesmerize, aber auch kein schlechtes Album. Auf Hypnotize sind einfach die B-Sides von Mesmerize...

Die Zunft der Hörgeräteakkustiker kann aufatmen. SOAD sorgen weiter für gute Kundschaft.


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