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Rezensionen verfasst von
Adam Albers

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Samsung Galaxy Tab S 26,67 cm (10,5 Zoll) LTE Tablet-PC (Quad-Core, 1,9GHz, 3GB RAM, 16GB HDD, Android, EU-Stecker) titanium/bronze
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Wird angeboten von Blitz-Versand-Deutschland
Preis: EUR 570,00

37 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hier konkrete Hinweise: Samsung täuscht offenbar bewusst, wiederholt, und gezielt potentielle Käufer seiner Produkte., 13. August 2014
Ist das Samsung „Galaxy Tab S 26,67 cm (10,5 Zoll)“ ein guter Kauf? Kommt drauf an! Es kommt darauf an, welche Kriterien man wie stark gewichtet. Kommt es einem ausschließlich auf die reine Technik an, oder schaut man sich auch an, wie die Herstellerfirma, hier Samsung, sich gegenüber Kunden verhält und welches Vertrauen sie genießt?

Zum Beispiel: Möchte man ein Gerät von einer Firma kaufen, die bei vielen Kunden ihr Vertrauen ziemlich massiv verspielt hat, und die offenbar ihre Käufer bewußt, wiederholt und gezielt über ihre Produkte täuscht?

Ist DANN das Tablet von Samsung ein guter Kauf? Für mich nicht (mehr). Bis vor einem guten Jahr fand ich Samsung eine gute Firma, aber dann hatte ich mehrere massive Negativerlebnisse, z.B. auch hinsichtlich des Umgangs von Samsung mit m.E. absolut klar berechtigten Gewährleistungsansprüchen. Eins kam zum Anderen, ich hab genauer hingeschaut, und dabei immer mehr Dinge gelesen, die mir gezeigt haben: Samsung WAR wohl mal eine gute Firma, hat diesen Ruf aber meines Erachtens mehr und mehr massiv ramponiert. Hier ein paar Punkte dazu:

1) Spiegel Online titelt heute (13.08.14):

---- Zitat Anfang ----

Galaxy Tab S: Samsung erkauft sich positive Rezensionen auf Amazon

Samsung lockt mit einer attraktiven Aktion: Freiwillige Tester müssen zwei Bewertungen zu den neuen Galaxy Tabs schreiben, danach dürfen sie das Gerät behalten. Bei Amazon zum Beispiel merkt man den Bewertungen diesen Deal schon an.

--------------- Zitat Ende ---------------

2) Der Heise-Verlag gilt als der wohl renommierteste IT-Verlag in Deutschland. Er schrieb gestern (12.08.14) auf seiner Website:

---- Zitat Anfang ----

Online-Shopper verlassen sich gerne auf die Erfahrungen anderer Käufer. Aber kaum jemand weiß, welchen Aufwand manche Unternehmen mittlerweile treiben, um Top-Bewertungen für ihre Produkte herbeizuzaubern.

Ein aktuelles Beispiel ist das Galaxy Tab S von Samsung: Von den insgesamt rund 80 Bewertungen auf Amazon.de stammt mehr als die Hälfte von Nutzern, die das Android-Tablet gratis erhalten haben (Stand 11. August).

--------------- Zitat Ende ---------------

3) Ebenfalls der Heise-Verlag schrieb vor einiger Zeit über ein anderes Samsung Spitzengerät, nämlich das Samsung Galaxy Note 3:

---- Zitat Anfang ----

Samsung erschummelt(!) sich bessere Benchmarkwerte fürs Note 3.

Samsung ist erneut [sic!!] dabei erwischt worden, Benchmarkergebnisse seiner Smartphones aufzuhübschen. Wie Ars Technica berichtet, arbeitet das Galaxy Note 3 mit einer Liste von Benchmarks, bei denen es eine automatische Drosselung des Prozessors verhindert. In den ausgewählten Benchmarks erreicht das Smartphone so bis zu 20 Prozent mehr Punkte als ohne diese Manipulation.... Anhand eines von Samsung gestellten Testgeräts konnten wie die Vorwürfe von Ars Technica bestätigen.

--------------- Zitat Ende ---------------

Wohlgemerkt "ERNEUT"(!) dabei erwischt worden!

4) Die Täuschungen scheinen aber nicht nur Benchmarks zu betreffen, sondern auch Rezensionen! Und damit sind NICHT die oben genannten gemeint!

Auch hier ist die Quelle einer der renommiertesten Nachrichtenverlage überhaupt: die englische BBC! Im Original stand das natürlich nur auf Englisch (kann jeder, der es gerne im Original lesen möchte, leicht er-googeln), daher hier ein Zitat von Focus Online auf Deutsch (vom Datum her schon etwas her, offenbar bediente sich Samsung dieser Methode schon vor längerem):

---- Zitat Anfang ----

Titel: Schmähkritik im Internet: Samsung bezahlte für Negativeinträge gegen HTC [...]

Der BBC zufolge hat Samsung Studenten dafür bezahlt, dass sie in Internetforen negative Kommentare über HTC-Handys veröffentlichen. Zugleich sollten sie Samsung-Produkte loben – alles anonym. [...]

Samsung zeigt sich nun reumütig – zumindest nach außen.

--------------- Zitat Ende ---------------

Wer sich Rezensionen und Kommentare hier auf Amazon anschaut, kann den Eindruck gewinnen (ich formuliere das sehr vorsichtig, obwohl ich selbst darauf WETTEN würde), dass diese Praxis nach wie vor und in nennenswertem Umfang besteht (Sicherlich auch von anderen Firmen als Samsung, aber dort hab ichs eben aufgrund eigener Erfahrungen als Kunde besonders verfolgt).

Bei einigen Samsung-Spitzenhandys, die ich evtl. selbst kaufen wollte oder gekauft hatte, habe ich einige Zeitlang genauer mitgelesen. Dort gibt es nicht wenige Rezensionen nach folgendem (authentischen) Muster zum Samsung Note 3. Veröffentlicht von einem Herrn S. K. (ich nenne nur die Initialen, er hat aber einen vollen Namen angegeben), und ihr vollständiger(!) Text lautet:

-- Zitat Anfang --

Cooles Handy

das handy ist einfach das beste naia es ist sehr gröss für ein kind aber die funksion ist ok.
viel spass

--------------- Zitat Ende ---------------

Grade mal 21 Worte (ich glaube, Amazon schreibt eine Mindestwortzahl von 20 Worten vor, sonst kann man es nicht abschicken), und wahrlich absolut nichtssgend.

Warum ich das dabei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an eine erkaufte Rezension denke?

- Der Rezensent hatte absolut keinerlei Historie als Rezensent (was für sich genommen natürlich nichts heißen muss, denn jeder fängt mal mit der ersten Rezension an).

- Es ist eine extrem kurz hingeschluderte Rezension. - So, wie es für Rezensionen, die man auf dem "Rezensions-Schwarzmarkt" als Massenware kaufen kann, vermutlich typisch ist. Denn Zeit ist Geld, und wer am Tag hunderte Auftrags-Rezensionen schreiben muss, der muss sich kurz und schlampig fassen.

- Der Rezensent ist des Deutschen offensichtlich nicht sehr mächtig. Auch das ist selbstverständlich für sich alleine genommen kein aussagekräftiger Punkt, aber in der Gesamtsicht kann es durchaus ein Indiz sein. Denn: Besonders billig sind Massen-Rezensionen natürlich in Billiglohn-Ländern zu kaufen, und dort gibt es wenig Leute, die Deutsch als Muttersprache haben. Daher müssen die Käufer gefakter Rezensionen ggf. mit Dienstleistern vorlieb nehmen, deren Sprachkenntnisse eher schwach sind. (Diesen Nachteil wird es dann bei den "erkauften Rezensionen", von denen der Spiegel heute berichtet, ja nicht mehr geben ;-))

Es gab noch weitere Aspekte und Beobachtungen, die meine Vermutung zusätzlich verstärkt haben, ich will es aber hiermit mal bewenden lassen.

---------------------

ZUSATZBEMERKUNG:

Ja, mir ist selbstverständlich klar: Jetzt werden etliche (z.T. auch recht wütend oder ausfallend formulierte ;-)) Kommentare zu dieser Rezension eintreffen, die darauf hinweisen, dass Nicht-Käufer doch bitte gefälligst keine Rezensionen verfassen sollen. Ich halte diesen Einwand für nachvollziehbar und legitim.

Gleichwohl scheint mir meine Rezension berechtigt zu sein. Denn: Ein Produkt ist ein „Gesamtkunstwerk“, welches nicht nur aus technischen Spezifikationen besteht. Wenn der Spiegel heute zu genau dem hier rezensierten Gerät schreibt, dass Samsung sich Rezensionen dafür (Zitat) „erkauft“, dann IST das m.E. eine für Kaufentscheidungen potentiell höchst relevante Information. Für mich jedenfalls ist das so.

Der Ruf und die Vertrauenswürdigkeit eines Herstellers können ausgesprochen wichtige Kriterien für die Beurteilung und Kaufentscheidung bzgl. eines Produkts sein (Nicht zuletzt, weil dieser Hersteller ja auch für Gewährleistungsansprüche geradestehen muss. Auch diesbezüglich hat sich Samsung – um es bewusst sehr vorsichtig zu formulieren - nicht unbedingt den kundenorientiertesten Ruf erworben. Auch da spreche ich leider aus eigener, höchst unerfreulicher Erfahrung. Wer mag, kann - als Beispiel unter anderen - ja mal googeln nach „samsung galaxy s4 display gewährleistung“, und auch hier auf Amazon gibts einige Rückmeldungen dazu).

So, und nun bin ich gespannt, wie kreativ die (gekauften oder auch nicht :-)) Beschimpfungen für diese Rezension ausfallen werden... ;-)

--

P.S.: Ich wage folgende Hypothese bzgl. dieser Rezension: Bei der Frage "War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja/Nein" wird anfangs die Relation der "Nein"- zu den "Ja"-Klicks größer sein als in einigen Wochen. Dieses Muster habe ich des öfteren bei negativen Samsung-Rezensionen beobachtet. Meine dafür existierende Hypothese lasse ich hier mal beiseite, sie würde aber das o.g. eher noch bestärken.
--
Ergänzung: Hypothese bisher bestätigt. Hier das Verhältnis von: "X von Y Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich"
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Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2014 4:45 PM MEST


Clean Maxx Sauger Milbensauger mit Mikro-Allergiefilter
Clean Maxx Sauger Milbensauger mit Mikro-Allergiefilter

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Noch ein überflüssiges Gerät mehr, welches keinen Nutzen bringt, sondern nur Platz verbraucht, 26. Februar 2014
Clean Maxx Sauger Milbensauger mit Mikro-Allergiefilter

Haben Sie schon einen ordentlichen normalen Staubsauger? Dann sparen Sie sich die Ausgabe für den "Clean Maxx" besser.

Gegenüber einem normalen Haushaltsstaubsauger scheint mir der Clean Maxx keine Vorteile an Saugleistung zu bringen, eher im Gegenteil. Bei einer normal abgesaugten Matratze holt er nach meiner Beobachtung auch nicht mehr an Partikeln oder Milben heraus.

" Verunreinigungen werden aufgerüttelt und abgesaugt " - Naja, dieser "Klopfer" ist ein ziemlich mickriges Plastikteilchen und der Effekt ist ziemlich gering.

"Dank des Allergie-Mikrofilters werden selbst kleinste Partikel zurückgehalten" - Diese Werbeaussage drückt sich ganz bewusst vor einer klaren Definition. Kaufen Sie lieber etwas mit HEPA-Filter, denn meines Wissens gibt es da eine klare Aussage zu den Partikelgrößen, die zurückgehalten werden. Dieser "Allergie-Mikrofilter" kommt m.E. NIE UND NIMMER an die Funktion eines Hepa-Filters heran und ist aus meiner Sicht ein reiner Werbegag ohne den suggerierten Nutzen. Werbesprache sollte erfahrungsgemäß immer dann besonders genau unter die Lupe genommen werden, wenn die Aussagen vage und luftig formuliert sind.

Man könnte noch anführen, dass eventuell das UV-Licht einen zusätzlichen Vorteil dieses Saugers bringt. Ich vermute, um da einen echten Effekt zu erzielen, müsste man vermutlich a) das UV-Licht lange genug einwirken lassen, und das natürlich dann an jeder Stelle der Matratze. Da wäre man vermutlich locker 'ne Stunde zugange, das ist völlig unrealistisch. Außerdem dringt das UV-Licht ja nur in sehr geringem Maße in die Tiefen der Matratze vor, aber auch dort sind ja die Milben vorhanden. Auch die UV-Leuchte (solche Dinger gibts übrigens auch einzeln zu kaufen) scheint mir hier eher ein Werbeaspekt des Geräts zu sein.

Im Übrigen hat die UV-Leuchte auch bei mir zunächst nicht geleuchtet, auch wenn ich das Gerät noch so nah und fest auf die Matratze gedrückt habe. Die beiden Stifte, die am Boden des Geräts durch den Druck auf die Matratze eingedrückt werden müssen, reagieren wohl nur bei extrem harten Matratzen. Eine provisorische Lösung war, die Stifte von Hand reinzudrücken und dann per Gewebeklebeband zu fixieren, so dass sie dem Gerät also (fälschlich) permament die Rückmeldung geben, dass es sich auf einer glatten Fläche befinde. Damit ist natürlich auch der Sicherheitsaspekt wieder flöten, aber ich denke, damit könnte man leben.

Ein kleiner Aspekt, der noch positiv zu erwähnen wäre: Das Stromkabel ist einigermaßen ausreichend lang (aber natürlich nicht automatisch aufrollbar, sonder es hängt dann halt rum).

-------------------------

In der Übersicht:

- Saugt meines Erachtens nicht besser als ein ordentlicher Haushalts-Staubsauger, eher sogar deutlich weniger
- Rüttelfunktion ausgesprochen gering
- UV-Funktion: äußerst fraglich, zudem technisch schlecht umgesetzt.
- Staubfilter: mäßig

+ Stromkabel einigermaßen lang genug


8 Watt [Greenline®] LED Spot Strahler 12V MR16/GU5.3 warmweiss
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aus meiner Sicht: Finger weg! Schmorte nach wenigen Minuten durch, GEFAHR!, 8. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich brauchte fürs Bad neue, möglichst helle Strahler. Habe in Amazon rumgesucht und testhalber 3 verschiedene bestellt, um dann nach einem Vergleich zu entscheiden, mit welchem Modell ich die das Bad insgesamt ausstatte.

A) 8 Watt [Greenline®] LED Spot Strahler 12V MR16/GU5.3 warmweiss, "Lichtrevolution.de" für Eur 8,95 von der Greenline Trading GmbH.

B) Philips LED-Reflektorspot MR16, 12V, 6.5W, 36° / ersetzt 50W / 827 / 380 Lumen / GU5.3 / weiß 19284800 für Eur 22,68

C) BIOLEDEX® HELSO LED Strahler Spot MR16 GU5.3 6W 450lumen warmweiß-extra 2800K 38° 50x55mm 12V für Eur 18,49.

A) war mit 8 Watt am Vielversprechendsten, und kostete noch nicht einmal die Hälfte der beiden anderen Modelle. Aber nach dem Einsetzen und Einschalten dauerte es nur wenige Minuten (wenn überhaupt), da fing es fürcherterlich an zu stinken, der Strahler war brandheiß, und ich hab ihn sofort wieder ausgesteckt. Auf einer Seite, nahe der beiden Steckerstifte, war geschmolzene Masse herausgequollen (ist nach dem Abkühlen dann wieder gehärtet).
Der Strahler trägt ein CE-Zeichen, aber ich frage mich, wie hier irgendwelche Sicherheitsbestimmungen korrekt eingehalten werden konnten, wenn das Teil einfach so anfangen kann zu schmoren. Hätte ich nicht dabei gestanden und das Teil sofort wieder entfernt: Wer weiß, ob es nicht sogar hätte anfangen können zu brennen. Gestunken hat es jedenfalls ekelhaft intensiv.

Ich werde den nun wertlosen Strahler aufgrund des Aufwandes nicht zurückschicken, aber zunächst mal noch als Corpus Delicti aufbewahren.

Vielleicht liest ja auch der Hersteller / Händler mit und äußerst sich hier dazu?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2014 9:18 PM MEST


Multipen Tikky 3 In 1 Weiss B/R/0,5
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nachfüllen der Bleistiftmine geht extrem schwer bis gar nicht, viel Bruch., 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Multipen Tikky 3 In 1 Weiss B/R/0,5

Die 0,5mm Bleistiftminen lassen sich kaum nachfüllen, wenn die erste Mine verbraucht ist. Ich habe etliche Nachfüllminen zu Bruch gebracht, und am Ende aufgegeben. Der Bleistift ist aber für mich wichtig. Insofern ist durch diese Schwäche der ganze Multipen im Wert erheblich reduziert.

Kennt jemand einen 3er-Stift, bei dem das besser klappt? Ich wäre für Tipps dankbar!


Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) Touchscreen,  3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz
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30 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier konkrete Belege: Samsung täuscht offenbar bewusst, wiederholt, und gezielt potentielle Käufer seiner Produkte., 10. Oktober 2013
Ist das Samsung Galaxy Note 3 ein guter Kauf? Das hängt natürlich von einer ganzen Reihe von Punkten und Vorlieben ab.

Zum Beispiel: Möchte man ein Handy von einer Firma kaufen, die bei vielen Kunden ihr Vertrauen ziemlich stark verspielt hat, und die offenbar ihre Käufer bewußt, wiederholt und gezielt über ihre Produkte täuscht?

Der Heise-Verlag gilt als der wohl renommierteste IT-Verlag in Deutschland. Vor kurzem schrieb er über das Samsung Galaxy Note 3:

-- Zitat Anfang --

SAMSUNG ERSCHUMMELT SICH BESSERE BENCHMARKWERTE FÜRS NOTE 3

Samsung ist erneut [sic!!] dabei erwischt worden, Benchmarkergebnisse seiner Smartphones aufzuhübschen. Wie Ars Technica berichtet, arbeitet das Galaxy Note 3 mit einer Liste von Benchmarks, bei denen es eine automatische Drosselung des Prozessors verhindert. In den ausgewählten Benchmarks erreicht das Smartphone so bis zu 20 Prozent mehr Punkte als ohne diese Manipulation.... Anhand eines von Samsung gestellten Testgeräts konnten wie die Vorwürfe von Ars Technica bestätigen.

-- Zitat Ende --

"ERNEUT" dabei erwischt worden!

Die Täuschungen scheinen aber nicht nur Benchmarks zu betreffen, sondern auch gekaufte Rezensionen! Auch hier ist die Quelle eine der renommiertesten Nachrichtenverlage überhaupt: die BBC! Im Original natürlich nur auf Englisch (kann jeder, der es gerne im Original lesen möchte, leicht er-googeln), hier daher das Zitat von Focus Online:

- - Zitat Anfang - -

Titel: Schmähkritik im Internet: Samsung bezahlte für Negativeinträge gegen HTC [...]

Der BBC zufolge hat Samsung Studenten dafür bezahlt, dass sie in Internetforen negative Kommentare über HTC-Handys veröffentlichen. Zugleich sollten sie Samsung-Produkte loben – alles anonym. [...]

Samsung zeigt sich nun reumütig – zumindest nach außen.

- - Zitat Ende - -

Wer sich Rezensionen und Kommentare hier auf Amazon anschaut, kann den Eindruck gewinnen (ich formuliere das sehr vorsichtig, obwohl ich selbst darauf WETTEN würde), dass diese Praxis nach wie vor und in nennenswertem Umfang immer noch besteht.

Vorhin z.B. habe ich hier eine "Rezension" zum Note 3 gelesen, bei der ich wirklich SOFORT an die BBC-Meldung denken musste, wonach Ínternetbeiträge von Samsung gekauft wurden. Diese Rezension wurde heute, 17.10.2013, veröffentlicht von einem Herrn S. K. (ich nenne nur die Initialen, er hat aber einen vollen Namen angegeben), und ihr vollständiger(!) Text lautet:

-- Zitat Anfang --

Cooles Handy

das handy ist einfach das beste naia es ist sehr gröss für ein kind aber die funksion ist ok.
viel spass

-- Zitat Ende --

Grade mal 21 Worte (ich glaube, Amazon schreibt eine Mindestwortzahl von 20 Worten vor, sonst kann man es nicht abschicken), und wahrlich absolut nichtssgend.

Warum ich dabei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an eine erkaufte Rezension denke?

- Der Rezensent hat keinerlei Historie als Rezensent (was für sich genommen natürlich nichts heißen muss, denn jeder fängt mal mit der ersten Rezension an)

- Es ist eine extrem kurz hingeschluderte Rezension. - So, wie es für Rezensionen, die man auf dem "Rezensions-Schwarzmarkt" als Massenware kaufen kann, typisch ist. Denn Zeit ist Geld, und wer am Tag hunderte Auftrags-Rezensionen schreiben muss, der muss sich kurz und schlampig fassen.

- Der Rezensent ist des Deutschen offensichtlich nicht sehr mächtig. Auch das ist für sich alleine genommen kein aussagekräftiger Punkt, aber in der Gesamtsicht ist es durchaus ein Indiz.
Denn besonders billig sind Massen-Rezensionen in Billiglohn-Ländern zu kaufen, und dort gibt es wenig Leute, die Deutsch als Muttersprache haben.

Aufgrund einschlägiger Erlebnisse beobachte ich die Rezensionen und Kommentare zu den Top-Smartphones von Samsung schon seit einiger Zeit und aufgrund auch weiterer Aspekte, die ich hier nicht alle aufzöhlen kann, gehe ich davon aus, dass eine durchaus beträchtliche Zahl davon nicht echt sind.

Für mich ist eine Zwickmühle, dass ich bei meinen Smartphones sowohl Wechselakku als auch die Nutzung externer Speicherkarten habe möchte, und bei den Top-Geräten kenne ich das nur von Samsung. Daher habe ich - trotz bereits schlechter Erfahrungen - wieder Samsung gekauft, und hatte nun - mit ziemlichem Magengrummeln - überlegt, ob ich auch das neue Note 3 kaufen soll.
TROTZ des verlorenen Vertrauens, einfach deshalb, weil mir diese Sachen mit Wechselakku UND externer Speicherkarte so wichtig sind. Nachdem nun von Samsung aber noch die Themen Region-Lock und eFuse hinzukamen (und selbst wenn es hier Lösungen für begabte Bastler geben mag: ich WILL nicht extra Aufwand treiben müssen, um Gängelungen von Samsung umgehen zu können) habe ich mich entschlossen, das Note 3 zwar im Laden mal anzuschauen, es aber nicht zu kaufen.

Ja, jetzt werden einige Kommentare kommen mit dem Hinweis, dass Nicht-Käufer doch bitte auch keine Rezensionen verfassen sollen, und ich halte diesen Einwand auch für nachvollziehbar und legitim. Gleichwohl scheint mir meine Rezension berechtigt zu sein, weil sie für andere potentielle Käufer die Funktion haben kann, sich zu informieren über Aspekte eines Produkts, welches ein "Gesamtkunstwerk" ist und dessen Bewertung nicht nur auf rein technischen Spezifikationen beruht.

Der Ruf und die Vertrauenswürdigkeit eines Herstellers sind ebenfalls wichtige Kriterien für die Beurteilung eines Produkts (nicht zuletzt, weil dieser Hersteller auch für Gewährleistungsansprüche geradestehen muss, und auch da hat sich Samsung nicht unbedingt den kundenorientiertesten Ruf erworben...), insofern denke ich, dass ein TEIL potentieller Käufer solche Informationen relevant findet.

---

Hinweis: Ich habe am 17.10.13 meine vom 10.10.13 erstellte Rezension komplett gelöscht und eine ganz neue geschrieben. Diese erhält dann offensichtlich den Datumsstempel der ursprünglichen Rezension. Die ursprünglichen "hilfreich" bzw. "nicht hilfreich"-Bewertungen wurden aber (sinnvollerweise) gelöscht, so dass diese Zählung am 17.10. von vorne anfing.

---

Ergänzung 19.10.2013:

Es gibt m.E. starke Indizien dafür, dass die von der BBC aufgedeckte Praktik von Samsung, Käufer per gekaufter Internet-Schreiberlinge zu beinflussen, noch immer fortbesteht! Näheres siehe z.B. hier:

http://www.amazon.de/review/RRZ6FR00A9S0V/ref=cm_cr_rev_detmd_pl?ie=UTF8&asin=B00F07WTLG&cdForum=FxB4CYJ2YPK9W3&cdMsgID=Mx3SPL4WV8GTA9H&cdMsgNo=5&cdPage=1&cdSort=oldest&cdThread=Tx12ZKQUWK1NTX&store=ce-de#Mx3SPL4WV8GTA9H
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 22, 2013 5:56 PM MEST


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich gute Qualität, aber ich hab noch nie dermaßen stark fusselnde Textilien gehabt, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
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Habe etliche Stück dieser Handtücher in diversen Größen gekauft. Gleich vor der ersten Verwendung alle in die Waschmaschine und dann den Trockner gesteckt, und dann erstmal erschlagen davon, wie unglaublich viele Fusseln da rauskamen. Dann gleich nochmal gewaschen & getrocknet, und nochmal, und nochmal, denn ich wollte die später ja irgendwann auch mit sonstiger Wäsche zusammen waschen & trocknen können, was angesichts solch immenser Flusenmengen nicht möglich gewesen wäre.

Ich hab die Handtücher sage und schreibe erstmal zehn mal waschen & trocknen müssen, bevor ich sie in Benutzung genommen habe. Inzwischen sind sie über 15-20 x gewaschen worden, und sie fusseln IMMER noch (wenngleich auch weniger).

Eigentlich durchaus gute und schwere Qualität: reine Baumwolle, 550 g/qm². Aber angesichts der Fusselei würde ich sie mir nicht nochmal kaufen.

Ergänzung am 15.07.2014

Selbst jetzt, über ein Jahr nach dem Kauf, bei regelmäßiger Nutzung und Wäsche, fusseln die Handtücher noch immer. So was extremes hab ich tatsächlich noch nie erlebt.


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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Recht ordentliches Gerät. AA-Akkus verwendbar, wertige Ausführung., 9. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sony SRSBTM8W V3.0 Bluetooth-Lautsprecher mit Bassreflex (2x 2 Watt) weiß

Ich möchte Musik hören können mit einem System, das ich flexibel herumtragen kann (im Haus, Keller, Garage, Garten,...). Mittlerweile überwiegend vom Smartphone, aber auch von einer SD-card oder vom USB-Stick. Im Laufe der Jahre habe ich eine ganze Reihe von draht- und später dann auch Bluetooth-gebundenen Boxen ausprobiert. Das "Jetzt-bin-ich-angekommen"-Gefühl hatte ich nie, auch noch nicht beim hier rezensierten Sony-Gerät. Allerdings gehört es eindeutig zu den besten der inzwischen genutzten Geräte.

PLUSPUNKTE:
°°°°°°°°°°°°

+++ AA-Akkus verwendbar
(Ich nutzte Sanyo Eneloop, 2.450 mAh. Der erste Satz ist nach mehrtägiger Nutzung mit jeweils mehreren Stunden noch immer nicht leer. Die von Sony genannten 20 Stunden könnten durchaus realistisch sein).

++ Soundqualität für so ein Gerät "vergleichsweise gut."
Noch nicht wirklich befriedigend, dafür klingt es zu dumpf. Mag aber auch daran liegen, dass die Quellen (meist 128er mp3-Stücke) nicht mehr hergeben (Für aufwendige "objektive" Vergleichstests fehlt mir die Zeit und Motivation. Vielleicht findet sich ja gelegentlich ein Kunde, der hierzu mehr fundierte Rückmeldung geben kann).

++ Per NFC einschaltbar
Nettes Feature. Man hält das NFC-fähige Handy für einige Sekunden an die entsprechend gekennzeichnete Stelle am Lautsprecher. Dieser schaltet sich dann selber(!) ein, und aktiviert bei Bedarf auch Bluetooth am Handy (welches man sonst bei Nichtgebrauch aus Sicherheits- und Akkuspar-Gründen ja eher ausgeschaltet lassen sollte. Voraussetzung ist aber sicherlich, dass zumindest NFC am Handy bereits aktiv geschaltet ist). Ein erneutes Berühren schaltet die Verbindung wieder aus und Bluetooth am Handy ab, wobei leider der Lautsprecher von Hand ausgeschaltet werden muss.

++ Insgesamt wertige Ausführung
Steht recht sicher auf vier gummierten Füßchen, Akkudeckel schließt sauber, insgesamt ansprechender Eindruck.

+ Praktischer Henkel
Damit kann man das Gerät gut durchs Haus tragen. Eine größere Öffnung für die Hand wäre wünschenswert.

+ Als Freisprechanlage fürs Handy nutzbar, eingebautes Mikro
Sprechqualität scheint beim Gegenüber ordentlich anzukommen.

.
.
MINUSPUNKTE bzw. Wunschliste:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

- - Leider kein "Vor- bzw. Rückspulen" von Songs möglich
Andere Geräte können das z.T. Wäre mein Verbesserungswunsch Nr.1

- - Keine Slots für (Mikro-) SD-Card oder USB-Stick.
Wäre aus meiner Sicht eine wertvolle Verbesserung, auch wenn ich vermute, dass es für die meisten Anwender keine hohe Relevanz hat (wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lasse).

- - Stromversorgung per Steckdose läuft über ein 6V-Netzteil.
Da bei aktuellen Mobilgeräten inzwischen 5V-USB-Lademöglichkeiten Standard sind, wäre das auch für dieses Gerät zu wünschen. Vorteil: Man kann für alle Geräte ein und dasselbe Netzteil verwenden. Bei "proprietären" Lösungen muss man immer aufpassen, dass man das Teil nicht verliert und bei Bedarf auch wirklich zur Hand hat. Zudem verliert man leicht den Überblick, wenn viele Geräte ihr eigenes Netzteil brauchen.

- - Kein Kopfhörerausgang
Natürlich mag man einwenden, dass man den Kopfhörer direkt z.B. am Smartphone anstöpseln kann, und hierfür nicht den Weg über einen externen Lautsprecher benötigt. Manchmal aber wäre das dennoch praktischer.

Toll wäre, wenn es fürs Handy noch eine Halterungsmöglichkeit gäbe, und sei es nur mit irgendeiner Art Klemmvorrichtung. Dann könnte man Handy und Lautsprecher bequem zusammen rumtragen.

----------

Alles in Allem ein gutes Gerät. Vor allem die Verwendbarkeit von AA-Akkus macht es mir zudem besonders sympathisch! Hier nochmal die Schnellübersicht:

+++ AA-Akkus verwendbar
++ Soundqualität für so ein Gerät "vergleichsweise gut."
++ Per NFC einschaltbar
++ Insgesamt wertige Ausführung
+ Praktischer Henkel
+ Als Freisprechanlage fürs Handy nutzbar, eingebautes Mikro

- - Leider kein "Vor- bzw. Rückspulen" von Songs möglich
- - Keine Slots für (Mikro-) SD-Card oder USB-Stick.
- - Stromversorgung per Steckdose läuft über ein 6V-Netzteil statt 5V-USB-Netzteil
- - Kein Kopfhörerausgang


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5.0 von 5 Sternen Von vier getesten Schutzhüllen war das m.E. die Beste, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir ähnliche Schutzhüllen von vier verschiedenen Herstellern gekauft, die von Terrapin hat mir am meisten zugesagt. Hier die getesteten Hüllen:

1) Diese von Terrapin

2) von Mumbi

3) Bingsale S-Line

4) Nude UltraClear

Die ersten 3 über Amazon oder Amazon Marketplace, die 4. (und teuerste) im Mediamarkt.

Die von Terrapin fand ich am besten, weil sie mir den rutschfestesten Eindruck macht, Nr. 2 war auch ok, Nr. 3 gefiel mir am wenigsten, und Nr. 4 ist eine harte Schale, und ich bin nicht sicher, wie sie Stöße abfängt.

Kleiner Tipp: Fast alle der Hüllen (außer Nr.4) umranden komplett die kleine Öffnung fürs Mikrofon, die sich unten am Rahmen des S4 befindet. Evtl. wird dadurch der Schall ein wenig vom Mikro abgehalten. Ich habe einen kleinen Teil dieser Umhüllung daher so weggeschnitten, dass der Schall nicht davon behindert wird (vielleicht überflüssig, aber mir scheint das "sound-sicherer" zu sein).


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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erstaunlich: Alle fünf bisherigen Rezensenten haben bisher ausschließlich Rezensionen zu diesem einen Produkt geschrieben., 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erstaunlich: Alle fünf bisherigen (Stand 21.05.2013) Rezensenten haben bisher ausschließlich 5-Sterne Rezensionen zu diesem einen Produkt geschrieben. Das ist doch ziemlich erstaunlich, oder? Kann ein so simples Produkt wie eine Handy-Schutzhülle derart phantastisch sein, dass Leute, die sonst nie eine Rezension verfassen, dies nun plötzlich tun? Und alle gleichermaßen fünf Sterne verteilen?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2013 12:03 AM MEST


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Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, LTE, Android 4.2) - Weiß
Wird angeboten von Profit-Trade
Preis: EUR 404,98

224 von 315 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Studie: "Jedes vierte S4 wird im ersten Jahr kaputt gehen." Meines bereits nach 2 Wochen (Display-Schaden), 19. Mai 2013
Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, Android 4.2) white-frost

VORAB-Ergänzung vom 23.05.2013:
Inzwischen kann man auch bei CHIP lesen, dass das Galaxy S4 offenbar Probleme mit empfindlichen Displays bzw. Display-Rissen hat.

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Eine Bemerkung vorweg, damit man meine Rezension entsprechend einordnen kann: Als jahrelanger Samsung-Nutzer verschiedener Produkte habe ich in Rezensionen immer wieder auch religionskriegsähnliche Auseinandersetzungen zwischen Samsung- und Apple-Nutzern mitbekommen. Das jeweilige Hochloben der eigenen Markenvorliebe und das Bashing der jeweils anderen Seite... ich denke, jeder kennt das. Mir geht es im Folgenden NICHT darum, mit dem Ausdruck meiner Unzufriedenheit mit einem Samsung-Produkt andere Marken hochzuloben. Tatsächlich war ich bislang sehr bewusst ein Käufer der Samsung Spitzenmodelle, alleine schon deshalb, weil sie einen austauschbaren Akku und die Möglichkeit einer Speichererweiterung mit Mikro-SD-cards aufweisen. Aber nachdem schon das S3 mich mit seinem "Sudden Death"-Problem (wen es interessiert: einfach mal danach googeln) ereilt hat, und nun auch das S4 eine geradezu existentielle Designschwäche mit viel zu schnellem Totalausfall aufzuweisen scheint, ist mein Zufriedenheitsgrad massiv gesunken, und ich denke, andere Kaufinteressenten können durch Erfahrungsberichte profitieren, eine fundierte Kaufentscheidung für sich zu treffen.

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Ein Handy ist ein Gebrauchsgegenstand. Samsung bewirbt sein neues Flaggschiff, das Galaxy S4, ausdrücklich als "Life companion." Auch ich nehme mein S4 täglich dutzende Male in die Hand. So, wie ich es auch schon mit meinem Samsung Galaxy S2 und Galaxy S3 getan habe. Bei einem Handy bleibt es nicht aus, dass es mitunter auch mal zu Boden fällt. Beim S2 fast nie, weil es von der Bauform her griffiger ist und ich zudem - vor allem beim vielen Fotografieren - von seiner Halteschlaufe Gebrauch gemacht habe. Die Stürze blieben alle ohne Konsequenz. Das S3 (es hat keine Aussparung mehr, wo man eine Halteschlaufe anbringen kann) ist mir zu Beginn auch runtergefallen, aber außer der optischen Beeinträchtigung in Form von Macken am Gehäuse hatten auch hier die Stürze die Funktion in keiner Weise beeinträchtigt (allerdings starb das Gerät ca. ein halbes Jahr später wie gesagt am "sudden Death", ein laut Internetrecherche beim S3 leider öfter auftretender Totalverlust aufgrund eines Fehlers in der Hardware).

Bisher ist mir in vielen Jahren noch nicht ein einziges meiner Handies durch Sturz kaputt gegangen. Das Galaxy S4 aber hat nach bereits zwei Wochen den Geist aufgegeben. :-(

Zufall?

Womöglich nicht ...

Der Fall erfolgte aus weniger als 1 Meter Höhe auf Parkett. Ich hob es arglos auf und wollte es wieder in die Gürteltasche stecken, da merkte ich: Das Display war schwarz, bis auf ein paar dünne farbige, horizontale Streifen im oberen Bereich. Das Gerät selbst wies (angesichts des harmlosen Sturzes: erwartungsgmäß) keinerlei Kratzer auf, und auch das (als sehr robust beworbene) Gorilla-Glas war unbeschädigt. Wie gesagt: Keine Überraschung angesichts des harmlosen Sturzes. Aber unterhalb der Glasschicht zeigte sich eine feine rissartige Linie, die offenbar zum Ausfall des Displays führte.

Ich habe inzwischen recherchiert: Das S4 scheint gegen Stürze äußerst anfällig zu sein.

"Selber Schuld" und "Da kann das Handy ja nix dafür, wenn es runterfällt" - klar, ich habe im Rahmen meiner Recherche diese Argumente diverse Male bei Anderen gelesen und ich bin sicher, dass auch ich sie auf diese Rezension hin in diversen Spielarten zu hören kriegen werde ;-)). Aber ich denke, von einem Spitzenhandy, welches zumal von Samsung ausdrücklich als "Life companion" beworben wird, kann der Kunde erwarten, dass es alltäglichen Situationen gewachsen ist, und damit gehört für mich auch, dass es mal runterfallen kann, ohne gleich den Geist aufzugeben. Das ist für mich eine relevante Produkteigenschaft, und hat somit aus meiner Sicht selbstverständlich auch einen wichtigen Stellenwert in einer Produktbewertung. Und wenn ein Handy bei einem relativ harmlosen Sturz, der in vergleichbaren Fällen bei keinem einzigen meiner zahlreichen anderen bisherigen Handies etwas geschadet hat, einen Totalausfall zur Folge hat (mit all den äußerst unangenehmen Folgeerscheinungen, die der Ausfall eines solches Smartphones mit sich bringt, und die oft schlimmer sind, als die ca 200 Eur Reparaturkosten!), dann ist das leider ein glattes "Ungenügend".

Natürlich habe ich mich gefragt, ob das bei mir vielleicht ein unglücklicher Einzelfall ist. Leider offenbar nein.

Eine offenbar auf Handyschäden spezialisierte Versicherung hat das S4 auf die Schadensproblematik hin untersucht und ihm wohl bescheinigt, signifikant schadensanfälliger zu sein als das zeitgleich unter die Lupe genommende Spitzenmodell eines Mitbewerbers (nochmals: Mir sind die Marken-Religionskriege völlig wurscht, und ich nenne hier keine anderen Hersteller). Und dann der Hammer (Wer interessiert ist kann das aktuell nachlesen unter krone.at):

!!! -- Zitat Anfang --

"Eine Studie des US- amerikanischen Handy- Versicherers SquareTrade hat ergeben, dass jeder fünfte Amerikaner mit dem Gedanken spielt, sich ein Samsung Galaxy S4 zuzulegen. Jeder vierte Besitzer des Top- Smartphones werde sein Gerät allerdings noch im ersten Jahr durch Unachtsamkeit kaputt gehen lassen, prognostiziert der Versicherer."

!!! -- Zitat Ende --

Alleine im ERSTEN Jahr schon wird jedes vierte Samsung Galaxy S4 kaputt gehen? Ein derart teures Handy, und jedes vierte davon wird voraussichtlich schon im ersten Jahr kaputt gehen?

DERART empfindlich gegen Unachtsamkeit?

Nochmals: Das sind Zahlen einer Handy-Versicherung, die haben - neben Samsung selber - vermutlich die besten Statistiken, die überhaupt verfügbar sind!

Warum ist Samsung nicht in der Lage oder willens, ein solches Spitzenmodell technisch so zu konstruieren, dass es nicht derart anfällig ist für etwas, was m.E. durchaus zum alltäglichen Gebrauch eines Handies gehört?

Und warum eigentlich baut Samsung noch nicht einmal die Möglichkeit für eine Halteschlaufe ein? Beim S2 gab es das noch, beim S3 schon nicht mehr. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?? Man sieht an den obigen Zahlen die wirtschaftlichen Dimensionen, um die es auch für die Firma Samsung geht (Man frage sich mal, wie hoch die Verdienstspanne an einem Ersatzdisplay ist. 50 bis 100 Euro vielleicht? Dies multipliziere man mit den offenbar zu erwartenden weltweit zig Millionen Schadensfällen).

Aber ganz egal, warum Samsung sein Spitzenmodell technisch auf eine Weise konzipiert, dass es offenbar eine derart hohe Ausfallrate bei Stürzen aufweist, also egal, ob Samsung es nicht besser WILL oder nicht besser KANN: Ein Handy, das als Spitzenmodell eine derartig ernste Designschwäche aufweist, wird auf mittlere Sicht zu unzähligen frustrierten Kunden führen.

Nimmt Samsung das einfach so in Kauf?

Samsung scheint in eine häufige Falle des Erfolgs zu tappen.
Erfolg führt leicht zu Hochmut. Aber:
Hochmut kommt vor dem Fall.

Die Wirtschaftsgeschichte ist voll von einschlägigen Beispielen. Es dauert viele Jahre, sich als Unternehmen ein gutes Image aufzubauen. Wieder zerstören kann man es in einem BRUCHTEIL dieser Zeit!

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Ergänzung vom 21.05.2013

Auch in amerikanischen Foren gibt es immer mehr Berichte über Displayschäden mit Totalausfall. Einige User erzählen, dass sie das Handy in ihrer vorderen Jeanstasche hatten, z.B. beim Autofahren, und dann das Amoled-Display (nicht das Gorillaglas!) kaputtgegangen ist, vermutlich aufgrund der Spannung, die das Handy in der Tasche abkriegte. Klar, man mag sagen, das ist ein Bedienfehler. Man kann aber auch sagen: So was muss ein Handy abkönnen. Und einige der Betroffenen erwähnen, dass ihnen bei gleicher Trageweise ANDERE Handies noch niemals kaputt gegangen sind.

Kurz gesagt: Das Galaxy S4 scheint wesentlich anfälliger gegen Display-Totalausfälle zu sein als andere Handies. Wer das weiß, kann Gegenmaßnahmen ergreifen (Case drumrum, oder halt behandeln wie ein rohes Ei).

Das S4 ist erst gute 2 Wochen auf dem Markt. Ich wage zu prophezeien, dass wir eine Vielzahl negativer Berichte wegen kaputter Displays zu hören kriegen werden (und ich freue mich, wenn ich mich damit täuschen sollte).
Kommentar Kommentare (75) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2014 7:43 PM CET


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