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Rezensionen verfasst von
Georg G. "InteressierterLaie"

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Das absolut Unveränderliche: Die letzten Rätsel der Physik
Das absolut Unveränderliche: Die letzten Rätsel der Physik
von Harald Fritzsch
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konstante Konzentration, 26. Februar 2010
Harald Fritzsch, ein mir als sehr guter Autor bekannter Physiker und Universitätsprofessor, schreibt hier eher zwei Klassen unter seinem gewöhnlichem Stil.
Der Buchtitel: "Das absolut Unveränderliche - Die letzten Rätsel der Physik" ist mir unerklärbar, weil er meiner Meinung nach kaum etwas mit dem Inhalt zu tun hat. Kann wohl eher als "Aufreißer" betrachtet werden.
Der Schreibstil in einer Diskussion, der im Eine Formel verändert die Welt: Newton, Einstein und die Relativitätstheorie eine unglaublich gute Wirkung im Verständnis der Relativitätstheorie erziehlte, ist hier über weite Teile einfach nur unangebracht. Er wirkt künstlich, teilweise gar erzwungen, um den Monolog von Haller durch kurze Statements der anderen Beteiligten Newton und Einstein ein wenig zu unterbrechen. Was hat aber auch ein Newton in einer Diskussion zu suchen, der sich mit dem damaligen Wissen in den heutigen Themengebieten so gut auskennt, wie ein Freud in der heutigen Psychologie? Das bemerkt auch jeder durch seine sehr wenigen und kurzen Statements im Buch.
Desweiteren störend sind Abschweifungen ins fiktive Erzählen. Es interessiert nicht, welchen Wein die Diskussionspartner am Abend zu sich nehmen oder in welcher Herberge sie übernachten, ob Haller das Restaurant auswählt und sie Eis als Nachtisch verzehren.
Ebenso nervig sind die ständigen Lobeshymen an die Genialität Einsteins und dessen ständige Bemerkungen über "den Alten" oder "Ich hätte das auch gekonnt", "mein Freund, der sowieso" oder "dieses Teilchen, wer hat denn das bestellt?" etc.

Von den Konstanten der Physik fehlt über sehr weite Bereiche des Buches jede Spur. Dafür gibts lange Einführungen in die Geschichte der Teilchenphysik. Da sollte lieber auf andere Bücher verwiesen werden, bei denen man am Titel erkennt, dass es sich um Einführungen in das Thema handelt und auch darüber geschrieben wird. Beispielsweise sein eigenes Buch: Quarks: Urstoff unserer Welt
Die ersparten Seiten könnten dann durchaus mit mehr Erklärungen gefüllt werden, die ich an so vielen Stellen vermisste. Zum Beispiel die Ausführungen zu verschiedenen mathematischen Theorien, bspw. SO(5) oder SU(10), waren etwas zu dürftig für jeden, der damit noch nicht konfrontiert wurde.

Aber nicht alles war schlecht! Bei vielen kleineren Dingen (leider nicht immer) bemerkte man wieder die gewohnte Genialität des Autors etwas Unbekanntes klar und verständlich zu schildern. Trotz Defizite lernt man viel Neues.

Fazit: Für den, der sich mit dem Thema Teilchenphysik und dessen Probleme, die sich den heutigen Physikern stellen, befassen will, ist es mit Sicherheit ein lesenswertes Buch, das allerdings nicht ohne ständige Konzentration gelesen werden kann. Empfehlenswert auch Begleitlektüre und Internet parat zu haben um einzelne Seiten mit diesen Hilfsmittel aufzuarbeiten und ein wenig mehr Klarheit in die Kapitel zu bekommen.


Kosmologie für helle Köpfe: Die dunklen Seiten des Universums
Kosmologie für helle Köpfe: Die dunklen Seiten des Universums
von Harald Lesch
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolles Buch mit wenigen Kritikpunkten, 26. Februar 2010
Wer Harald Lesch aus seinen zahlreichen Sendungen im TV oder wer ihn gar live aus einer Vorlesung oder im Rahmen eines Astronomievortrages kennt, der wird enttäuscht sein, wie wenig sich dieser hochkarätige Physiker und begnatete Lehrer in seinem Buch zu erkennen gibt. Es fehlt sein unvergleichbarer Witz und seine Stärken im Erklären von komplexen und komplizierten Zusammenängen. Zugegeben, Dunkle Materie und Energie, ein sehr schwieriges Thema, aber wenn nicht ein Harald Lesch es einem interessierten Laien (auch mit Vorwissen!) verständlich machen kann, wer dann?
Ansonsten ist es ein kurzweiliges Buch, in dem man viele neue Sachen über die Themen lernt, die sich die heutigen Physiker in der Astronomie stellen. Nur im Detail steigt man oft aus, findet sich aber ein paar Seiten weiter wieder auf gewohntem und verständlichem Terrain. Die Details sind meist zu kurz geschildert, so dass man ohne Zusatzlektüre hier nicht viel entnehmen kann. Für das allgemeine Verständniss übers Warum, Wieso, Woraus und den sich ergebenden Problemen ist das Buch allerdings klasse.

Fazit: Empfehlenswert aber leider nicht weil es ein Harald Lesch geschrieben hat.


Atom
Atom
von Rudolf Kippenhahn
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anfangs etwas langweilig, dann spannend, packend und für jedermann verständlich, 10. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Atom (Broschiert)
Ich war beim lesen kurz am überlegen ob ich es wieder zur Seite lege und dem Autor raten sollte bei seinem Kosmologiebüchern zu bleiben. Aber es kam ganz anders

ersten 80 Seiten eher langweilig: Im ersten Teil des Buches beschreibt der Autor sehr viel über die geschlichtlichen Hintergründe der Chemie und des Atomaufbaus. Welche Persönlichkeiten daran beteiligt waren, wie die ersten Versuchsuafbauten aussahen und welche Erkenntnisse die vorher vorherrschenden wieder ablösten. Nach meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Ab Seite 80: Das Buch beginnt sich mit dem letzten abgelaufenen Jahrbhundert zu beschäftigen. Es kommt Rutherford und Bohr mit ihrem neuen Atommodell auf den Spielplan und ab diesem Zeitpunkt gewinnt das Buch an Energie. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Autor beschreibt die Forschungen, die auf beiden Seiten des Atlantiks betrieben wurden um den ersten Kernreaktor zu bauen. Die Resulatate, die Atombomben Nagasaki und Hiroshima, werden mit Aufbau,Wirkungsweise und Folgen beschrieben. Desweiteren werden die Kernraktortypen im Aufbau kurz geschildert und auf die verschiedenen Strahlungen eingegangen, denen der Mensch im Leben ausgesetzt ist.

Dieses Buch erfüllt genau den Zweck, der im Vorwort geschildert wird: Dass der Leser sich ein eigenes Bild über Kernkraftwerke, Atomversuche und Strahlung etc. machen kann. Es wird nichts beschönigt aber auch nichts verurteilt. Es werden Fakten auf verständliche Weise nahe gebracht und immer wieder dafür gebraucht um den Leser zum schmunzeln zu bringen, etwa mit dem 2500 Bequerel strahlendem Partner im Ehebett.
Dieses Buch wird nicht mehr so schnell beiseite gelegt!


E = mc²: Einführung in die Relativitätstheorie
E = mc²: Einführung in die Relativitätstheorie
von Olaf Benzinger
  Taschenbuch

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlichkeit mit Fehlern und Abschweifungen in unrelevante Themengebiete, 12. Januar 2010
Ein schlechtes Buch, gespickt mit Fehlern und unzureichenden Erklärungen. Die Auswirkungen der Theorie werden in kurzen Sätzen eingeworfen, aber zum Ende hin werden seitenweise Abschweifungen in die Astrophysik gebracht.

Fehler:
- Formeln sind falsch (S.57 - Relativgeschwindigkeit)
- Behauptung Mesonen seien Myonen (S. 46)
- Viel zu veralteter Energieverbrauch der Menschheit für Berechnung der Fusionsenergie (S. 64)

unzureichende Erklärungen:
- Lorentzsche Kontraktion unverständlich, da alle Eckpunkte seines Zylinderbeispiels vom Beobachter gleich weit entfernt und nicht unterschiedlich. (S. 55)
- Gedankenexperiment mit parallel zum Boden verlaufendem Lichtstrahl benötigt weitere Erklärungen und nicht einfach das Resultat mit "gebogenem Lichtstrahl" in einem Satz (S. 73)
- Letztendlich doch gegebener Zusammenhang zur Newtonschen Physik viel zu wenig beschrieben. Hier müsste eine Formel gegeben werden, bei der sogar der Laie den Zusammenhang der Energiezusammensetzung in bewegten Körpern versteht (E = mc² + 1/2mv²)

Abschweifungen:
- Schwarze Löcher (S. 100 - 110)
- Neutronensterne (S. 111 - 117)
- insgesamt 21 Seiten Astrophysik (S.96 - 117 = 17% vom Buchumfang!) mit kaum mehr Zusammenhang zur Theorie

Fazit: Ein Buch, dessen Essenz man in einer Minute zusammenfassen kann und für einen interessierten Laien keine weiteren Informationen bereit hält als einfach nur die Konsequenzen der Theorie zusammenhanglos hingeklatscht.
Jedem Interessierten sei besser der Verweis auf Eine Formel verändert die Welt: Newton, Einstein und die Relativitätstheorie gegeben!!!


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