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Beiträge von Marco Busch
Top-Rezensenten Rang: 18.275
Hilfreiche Bewertungen: 485

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Rezensionen verfasst von
Marco Busch "Nautilus0471" (Bremerhaven)
(REAL NAME)   

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28 Tage lang. Roman
28 Tage lang. Roman
von David Safier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Annäherung an ein unfaßbares Ereignis..., 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: 28 Tage lang. Roman (Gebundene Ausgabe)
Im April – Mai 1943 fand die größte jüdische Widerstandsaktion gegen den Völkermord im Zweiten Weltkrieg in Warschau statt. In seinem Roman „28 Tage lang“ verarbeitet David Safier den Warschauer Ghetto Aufstand, indem er den Leser aus der Perspektive der fiktiven 16 jährigen Mira den Aufstand erleben lässt. Er bekommt hautnah einen Einblick über die Ängste, Befürchtungen und den Kampf um das tägliche Überleben im Ghetto.

David Safier versucht den Leser auf einer emotionalen Ebene mit der Thematik vertraut zu machen. Hierbei verwebt er Fiktion mit real stattgefundenen Ereignissen. An besonders prägnanten Stellen wird der Leser mit der Frage „Was für ein Mensch möchtest du sein?“ konfrontiert. Der Autor fordert implizit zum Nachdenken darüber auf, wie jemand selbst in der konkreten Situation gehandelt hätte. Hierbei gibt es keine vorgefertigten einfachen Antworten. Sie können auch nicht existieren, da ein hineinversetzen in die geschilderten Extremsituationen in einem gesicherten Umfeld nur bedingt möglich ist. Aber sie fordern heraus sich mit Fragen zu beschäftigen, die die Grundsätze der menschlichen Zivilisation berühren.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit vier von fünf möglichen Sternen. Persönlich vermisse ich etwas einen ausführlicheren Anhang aus dem die Chronologie des Warschauer Ghettos hervorgeht, sowie ein Bildteil, der das geschriebene auch visuell unterstützt. Nichts desto trotz ist "28 Tage lang" ein lesenswertes Werk, das dazu auffordert sich auch mit unangenehmen Begebenheiten der Geschichte auseinanderzusetzen.


Mein Leben / Die Schüler von Winnenden: Unser Leben nach dem Amoklauf
Mein Leben / Die Schüler von Winnenden: Unser Leben nach dem Amoklauf
von Daniel Oliver Bachmann
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Tat mit unfaßbaren Auswirkungen für die Opfer..., 10. März 2014
Der 11. März 2009 änderte das Leben vieler Menschen auf einen Schlag nachhaltig. Ein ehemaliger Schüler der Albertville-Realschule in Winnenden erschoß 15 Menschen und änderte das Leben vieler schlagartig. Wer nicht unmittelbar von der Tat betroffen ist, kann sich in der Regel nur schwer vorstellen, wie die Opfer mit den Auswirkungen der Tat weiterleben. Häufig werden zwar lange Reportagen über den Gang der Ereignisse geschrieben oder Gründe gesucht, warum ein Mensch eine solche Tat begehen konnte, die Opfer jedoch, die oft jahrelang unter der Tat leiden, kommen in den Darstellungen zu kurz. In "Die Schüler von Winnenden" werden bewusst die Opfer in den Mittelpunkt gestellt: Fünf Jugendliche und eine Lehrerin berichten davon, wie sie den Amoklauf erlebten, und wie sich ihr Leben seitdem verändert hat.

"Die Schüler von Winnenden" zeigt den Lesern eine Perspektive auf, die einen intensiveren und bewußteren Einblick über einen Tag in der Geschichte Winnenden gibt, der am besten nie passiert wäre. Es fordert aber zugleich auch dazu auf, sich über heikle Frage, wie z.B. das aktuelle Waffenrecht in Deutschland oder die Verantwortung der Massenmedien Gedanken zu machen. Ich bewerte daher das Buch insgesamt mit der höchstmöglichen Anzahl von Sternen.


Feldpost für Pauline
Feldpost für Pauline
von Maja Nielsen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Der 1. Weltkrieg - lediglich ein Relikt der Geschichte?, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Feldpost für Pauline (Gebundene Ausgabe)
Der 1. Weltkrieg wird von vielen Historikern als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Der Beginn dieser Katastrophe jährt sich 2014 zum 100. Male. Die Annäherung an dem Ereignis kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen. Maja Nielsen hat in „Feldpost für Pauline“ den Ansatz einer verspäteten Feldpost gewählt, die mit fast 100 jähriger Verspätung an die 14 jährige Pauline zugestellt wird. Ausgehend von der Feldpost begibt sich Pauline auf Spurensuche und erfährt den 1. Weltkrieg anhand ihrer eigenen Familiengeschichte auf unmittelbare Weise. Hierbei erfährt sie, dass Geschichte nicht nur ein "trockenes" Fach ist, sondern stets Menschen und die eigene Geschichte beeinflusst. Spuren der Geschichte beeinflussen die eigene Lebensgeschichte und haben zum Teil Auswirkungen bis zur Gegenwart.

Neben der Rahmenhandlung versucht Maja Nielsen in „Feldpost für Pauline“ u.a. eine Brücke zu schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem aktuelle Ereignisse (Afghanistaneinsatz der Bundeswehr) in den Handlungssträngen des Werkes mit eingebunden werden. Im Anhang des Buches findet sich darüberhinaus eine Chronik, in welche die wesentlichen Ereignisse des 1. Weltkrieges mit aufgenommen worden sind. Für das gleichnamige Hörspiel erhielt die Autorin 2009 den Deutschen Kinderhörspielpreis. Insgesamt bewerte ich „Feldpost für Pauline“ mit vier von fünf möglichen Sternen.


Wie der Kater und die Maus trotzdem Freunde wurden
Wie der Kater und die Maus trotzdem Freunde wurden
von Luis Sepúlveda
  Audio CD
Preis: EUR 11,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Spuren einer ungewöhnlichen Freundschaft..., 24. Februar 2014
Luis Sepúlveda hat mit seiner Parabel "Wie der Kater und die Maus trotzdem Freunde wurden", eine fein-
fühlige Geschichte über die Freundschaft geschrieben. In kleinen Episoden erfährt der Leser die Entwicklung
einer engen Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die im weiteren Verlauf ergänzt wird durch eine kleine Maus.

Der Klappentext zur CD bringt es treffend auf den Punkt:

"Man könnte sagen, dass Mix der Kater von Max ist; aber auch, dass Max der Mensch von Mix ist." - So beginnt
die zärtliche Schilderung einer engen Beziehung zwischen einem jungen Mann und seinem Kater. Über Jahre hinweg
begleiten sie einander, und während Max zu einem Mann voller Pläne heranwächst, wird aus Mix ein alter, blinder
Stubentiger. Eines Tages fängt dieser - trotz seines Gebrechen - eine Maus. Und weil er sie verschont, freunden
sich die beiden an...

Die CD "Wie der Kater und die Maus trotzdem Freunde wurde" ist ein Genuss von der ersten Minute an. Der Zuhörer wird von der ersten Minute an förmlich in die Geschichte eingesogen. Ganz nebenbei erfährt der Zuhören eine Menge über das, was Freundschaft ausmacht - und zwar unabhängig davon, ob sie eine Freundschaft zwischen Mensch-Tier oder/und Mensch-Mensch besteht. Die Musikeinschübe zwischen den einzelnen Episoden der Geschichte fügen sich stimmungsvoll ein und runden das Gesamtwerk ab. Kurzum eine gelungene CD, die die volle Anzahl der Sterne verdient hat.


Der Schiffsjunge: Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty
Der Schiffsjunge: Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty
von John Boyne
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Auf den Spuren einer Meuterei..., 20. Januar 2014
Das Leben schreibt bekanntlich die besten Geschichten. Die Meuterei auf der Bounty im Jahre 1789 hat schon viele Autoren Anregung für eigene Werke gegeben. John Boyne versucht die schicksalhafte Fahrt aus dem Blickwinkel von John Jacob Turnstile nachzuzeichnen. Der fiktive 14 jährige Turnstile gelangt durch Zufall auf die Bounty in die Position des Kapitändieners und wird Zeuge zahlreicher Begebenheiten, die sich zwischen 1787 und 1789 auf dem Schiff und später nach der Meuterei im Beiboot zugetragen haben sollen.

"Der Schiffsjunge" ist gut zu lesen und zieht den Leser schnell in den Bann einer Schiffsgeschichte, die auch heute noch viele Menschen fesselt. Allerdings fehlt aus meiner Sicht ein Nachwort, wo kurz auf die geschichtlich belegbaren Begebenheiten eingegangen wird. Für einen Leser, der sich nicht im Detail mit der Meuterei auf der Bounty auskennt, ist es schwer zwischen Fiktion und gesicherten Tatsachen zu unterscheiden. Daher finde ich den Untertitel "Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty" etwas unglücklich. Positiv anzumerken ist die Grafik über den Verlauf der Seereise, die eine sinnvolle Ergänzung zum Roman darstellt.

Insgesamt bewerte ich den Roman "Der Schiffsjunge" mit vier von fünf Sternen.


Echt abgefahren!: Ein Comic-Roman
Echt abgefahren!: Ein Comic-Roman
von Hans-Jürgen Feldhaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Comic-Roman mit Tiefgang, 23. Dezember 2013
Der 12 jährige Jan Hensen verbringt mit seinen Eltern und seiner Schwester einen 14 tägigen Urlaub am Comer See in Italien. Er hat zwar hierzu keine Lust - muss aber trotzdem mit. Und ausgerechnet am Ferienort trifft er auf Jens Lehmann, den Streber seiner Klasse, den er beim besten Willen nicht ausstehen kann.

In Form eines Reisetagebuchs werden in "Echt abgefahren!" die Erlebnisse von Jan dargestellt, die durch entsprechende Comics aufgelockert werden. Der Leser wird mitgenommen in die Gedankenwelt eines 12 jährigen, der den gemeinsamen Urlaub auf seine Art und Weise kommentiert und schildert, warum er Jens Lehmann nich ausstehen kann. Im Verlauf der Schilderungen müssen beide Schüler unfreiwilligerweise diverse Situationen überstehen und am Ende wird Jan bewusst, dass der Lehmann doch ein guter Freund sein kann.

Dem Autor ist eine gelungene Mischung aus Text und Comics gelungen, die insgesamt das Lesen von "Echt abgefahren!" zu einem Genuß machen läßt. Hinzukommt, dass trotz aller geschilderten Situation, der Comic-Roman Tiefgang hat. Insgesamt bewerte ich daher den Comic-Roman mit vier von fünf Sternen.


Das Geheimnis der 24 Pforten
Das Geheimnis der 24 Pforten
von Detlef Glückselig
  Broschiert
Preis: EUR 16,80

5.0 von 5 Sternen Plopp! machte es - und die Pforte öffnet sich..., 11. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der 24 Pforten (Broschiert)
Die alte Schildkröte Erwin und der kleine Bär Lorenz sind beste Freunde. Sie befreien eines Tages einen Flaschengeist, der ihnen verspricht einen Wunsch zu erfüllen - allerdings erst dann, wenn sie 24 Prüfungen erfolgreich bestehen.

Die 24 Prüfungen sind nicht von ungefähr entstanden. Der Autor hat die Geschichten ursprünglich vor mehreren Jahren für einen individuellen Adventskalenders geschrieben. 24 Tage bis Weihnachten bedeuten somit 24 Geschichten, die zur Verkürzung der Adventszeit beitragen.

Die zu bestehenden Prüfungen sind der Ausgangspunkt der Geschichten, rund um das ungleiche Freundespaar. Nur gemeinsam können die Aufgaben gelöst werden und so begeben sich beide auf eine spannende Reise, auf der ihre Freundschaft mehrfach auf die Probe gestellt wird und sie erkennen, dass ihre unterschiedlichen Stärken sie zu einem unschlagbaren Duo machen.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit der vollen Anzahl von Sternen. Die erlebten Abenteuer von Erwin und Lorenz sind liebevoll erzählt und bereiten ein paar vergnügliche Lesestunden - auch außerhalb der Adventszeit.


Dieses bescheuerte Herz: Über den Mut zu träumen
Dieses bescheuerte Herz: Über den Mut zu träumen
von Daniel Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist unmöglich, wenn fest daran geglaubt wird..., 21. November 2013
Der fünfzehnjährige Daniel scheint auf dem ersten Blick ein Junge wie jeder andere zu sein. Aber der erste Eindruck täuscht – seit seiner Geburt ist er schwer herzkrank. Seine Krankheit schließt ihn zunächst von vielen Dingen aus, die Gleichaltrige ohne größere Probleme angehen könnten. Die Bekanntschaft mit Lars krempelt sein Leben von Grund auf um. Es wird eine Wunschliste erstellt, die Wünsche enthält, die Daniel gerne in sein Leben umsetzen würde. Durch die Hilfe von Lars wird ein Großteil innerhalb eines Jahres verwirklicht.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit vier von fünf Sternen. Die Geschichte von Daniel führt einen deutlich vor Augen wie kostbar die eigene Gesundheit ist, und dass sie für viele Mitmenschen keine Selbstverständlichkeit ist. Obwohl es für die Betroffenen oft schwer erscheint, ihr eigenes Lebens selbstbestimmend anzugehen, zeigt das Beispiel von Daniel wie viel Positives und unerwartetes erreicht werden kann, wenn der Lebensmut nicht verloren geht. Folgerichtig ist der letzte Satz von Daniel zu verstehen als eine Zustimmung für das Leben und die implizite Aufforderung an den Leser für das Leben zu kämpfen:

„Ich streckte meine Hand in die Luft und ließ den Ballon los. Er flog langsam über die Dächer bis nach oben in den Himmel, und ich flüsterte ihm leise meinen Geburtstagswunsch hinterher:“Ich möchte noch nicht sterben.““


Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz
Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz
von Andreas Müller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ansichten eines Jugendrichters, 11. November 2013
Andreas Müller ermöglicht mit seinem Buch "Schluss mit der Sozialromantik" einen Einblick in die alltägliche Arbeit eines Jugendrichters. Hierbei spart er nicht mit Kritik am gängigen System. Indem er einerseits seine persönliche Lebensgeschichte und andererseits konkreten Fallbeispiele in seinem Werk mit einfliessen läßt, werden die Forderungen, die er aufstellt, um die Arbeit eines Jugendrichters effektiver gestalten zu können, für den Leser verständlich.

Es sind im Kern nur eine Handvoll Forderungen, die, aus Sicht von Andreas Müller, umgesetzt werden sollten:

a) Das Konzept des Jugendrichter, wie er bereits in gesetzlichen Grundlagen verankert ist, muss effektiver angewandt werden. Hierdurch könnte bereits oft in jungem Alter präventiv eingegriffen werden, bevor es zu strafrechlich relevanten Ereignissen kommt.

b) Die Umsetzung des Konzepts erfordert teilweise eine andere finanzielle Abrechnung. In erster Linie muss es zu einer stärkeren finanzielen Belastung der Justiz kommen.

c) Die Pensenregelung für Richter sind nicht zeitgemäß und bedürfen einer Überarbeitung. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Pensen mit dem gegenwärtigen Personal nicht angemessen abgearbeitet werden können. Unter anderem müsste mehr Zeit für die Präventionsarbeit vor Ort eingeplant/ermöglicht werden.

d) Die Anwendung der Neuköllner Modells darf nicht in Vergessenheit geraten und stärker angewandt werden.

e) Die jetzigen Strafmaße reichen aus, allerdings sollte es Verbesserungen im Jugendstrafrecht dergestalt geben, das die Lücke zwischen Arrest (bis zu 4 Wochen) und Jugendstrafvollzug im Knast (mindestens 6 Monate) genutzt werden kann.

f) Intensivtäter müssten schneller abgeurteilt werden.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit der vollen Anzahl Sternen, da es dem Autor gelungen ist, eine gut lesbare Arbeit vorzulegen, die es auch einem nicht Juristen ermöglicht, eine Vorstellung von der Arbeit eines Jugendrichters zu bekommen. Andreas Müller gibt darüberhinaus vielerlei Gedankenanstöße sich stärker mit einzelnen Aspekten aus dem Jugenrecht zu beschäftigen. Inwieweit dies im einzelnen geschieht, bleibt den Leser überlassen.


5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden
5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen: Einsichten, die Ihr Leben verändern werden
von Bronnie Ware
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eines ist gewiss - Sterben werden wir früher oder später alle, 10. September 2013
Das Buch "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen wird" wird die Leserschaft spalten, weil Bronnie Ware im Grunde drei Gebiete beschreibt, die in einem Buch zusammengefaßt worden sind und unterschiedlich stark umgesetzt worden sind:

Wie ein roter Faden stellte die Autorin einerseits ihren Lebensweg dar, der zuweilen nicht ohne Schwierigkeiten verlief und viele unerwartete Wendungen genommen hat. Für sich selber hat sie zahlreiche Lehren aus den Kontakt mit Sterbenden gezogen, die den zweiten Bereich des Buches ausmachen. Bronnie Ware betont, dass es vor allem 5 Dinge sind, die Sterbende am meisten bereuen:

- Versäumnis Nummer 1: Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarten.

- Versäumnis Nummer 2: Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.

- Versäumnis Nummer 3: Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

- Versäumnis Nummer 4: Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.

- Versäumnis Nummer 5: Ich wünschte ich hätte mir mehr Freude gekönnt.

Der dritte Bereich ist die Aufzählung von Möglichkeiten, die zu einem zufriedeneren Leben führen könnten. Inwieweit diese für den einzelnen zutreffen, muss jeder für sich entscheiden.

Insgesamt bewerte ich das Buch mit drei von vier Sternen. Das Buch hat seine Stärke vor allem in den Passagen, wo die Autorin über ihre Erlebisse mit den Sterbenden schreibt. Sie regen zur eigenen Reflexion zum Thema Leben und Tod an. Allerdings ist aus meiner Sicht, das Buch etwas zu lang geraten, was vor allem daran liegt, dass die Autorin ihren eigenen Lebensweg sehr ausführlich darlegt. Darüber hinaus hatte ich gerade bei den letzten 100 Seiten den Eindruck, bloß einen Lebensberater zu lesen, von denen es viele gibt. Aufgrund der aufgezählen Schwächen habe ich zwei Sterne abgezogen.


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