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Rezensionen verfasst von
Reinhard Marx "reinhard667" (Jotunheimen)
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New World Shadows
New World Shadows
Preis: EUR 17,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MELODIC Death Metal, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: New World Shadows (Audio CD)
Alle Freunde des melodischen Death Metal skandinavischer Machart dürfen zugreifen. Im Vordergrund stehen ganz dick die seeeeeehr eingängigen Gitarrenmelodien. Die Songs knallen zudem wie der Teufel, sind aber insgesamt eher Midtempo.

Der Bock 2011 ist damit schonmal fett.


Different,But the Same
Different,But the Same
Preis: EUR 17,87

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen OldSchool Fans hingehört!, 8. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Different,But the Same (Audio CD)
Ich schreibe diese Rezension nicht nur aus momentaner Begeisterung sondern auch, weil ich der Ansicht bin, dass diese Jungs unterbewertet sind.

Diese Band und dieses Album gehört angehört! Von allen Fans alter Metallicas und allen Freunden des guten alten TrashMetal:
Leiht "Different but the Same" und "Faces" ein Ohr.
Der Metallica-Vergleich braucht sich meines Erachtens nicht zu verstecken!
1.Weil die Jungs einfach wissen wie`s geht: Hier werden runde, knackige Nackenbrecher über den Äther geblasen und der Sänger klingt einfach saugut nach Hetfield. Nicht nur stimmtechnisch, sondern auch die Melodieführung ist Sahne.
2. Weil doch so viele Jünger viel zu lange auf "würdige" Nachfolger von "Ride The..." oder "And Justice..." warten.

Und wenn jemand gekonnt in diese Fußstapfen tritt, dann PERZONAL WAR.

Vielleicht mag die Band den Vergleich nicht. Wird ihnen doch nachgesagt, die neueren Alben klingen "weniger" nach Metallica und eigenartigerweise finde ich bei Myspace neben all den genannten Einflüssen kein "Metallica". Für meine Ohren sind die neueren Alben immer noch "Würmer" aber eben mit weniger Hetfield-Style und insgesamt etwas Midtempolastiger. Stimmt also.

Bleibt zu hoffen, dass sie die Bühnenbretter der Welt erobern.
Respekt. Oder wie sie es nennen: "We don't just pierce your ass, we crush it."


Fable II
Fable II
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 29,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr schön aber zu einfach!, 7. Januar 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable II (Videospiel)
Ich kann mich den vielen Lobeshymnen in puncto Atmosphäre und Charme anschließen! Das Spiel ist ein Traum in Märchengrafik mit fesselnden Erzählern und tollen Ideen (z.B. den Ausdrucksmitteln, der freien Entscheidung über gut oder böse...).
Nun sehe ich mich aber gezwungen, Kritikpunkte aufzuzeigen.
Das Spiel ist viel zu einfach. Und das sage ich nicht als exzessiver Profizocker!
DIe Schwierigkeitsstufe ist nicht zu verändern, Rätsel gibt es quasi nicht, abgesehen von den Dämonentüren.
Quests bestehen im weitesten Sinne aus: An eine Person markierte Person herantreten, dann den "Lichtmarkierungen" hinterherlaufen und eine einfache Aufgabe erledigen. Als da wären z.B. einen Käfig mit Sklaven aufmachen oder einen einfachen Kampf bestreiten. Sterben kann man ja eh nicht wirklich.
Die Kämpfe sind ein Witz und werden auch nicht schwieriger. Die Gegner fallen um wie die Fliegen, können schlecht schießen und schlecht zaubern. Wie doof muss man sein. Selbst die großen Trolle sind dermaßen einfach zu bewältigen, dass man nebenbei Kaffee trinken kann. Zumindest, wenn man ein paar grundlegende einfache Kampfregeln befolgt.
Mit ein paar "versehentlich" einbgesetzen Schockzaubern oder dem "Tote erwecken" ist alles noch einfacher. Mit Schusswaffen gibt es interessante Technikaktionen, grundsätzlich ziehlen muss man aber nicht. Man ballert los und hat den Gegener umgehauen, bevor man ihn auf dem Monitor überhapt gesehen hat??
Nach gelöstem Hauptquest (der übrigens recht kurz geraten ist) hats mich inkl. Hexenkesselkämpfen dreimal von den Socken gehauen. Zu easy! Wo bleibt die Herausforderung?
Bessere Waffen, Geld und Tränke in Schatzkisten? Das ist schnell keine wirkliche Belohnung mehr. Mit ein wenig Schmiedearbeit und ein, zwei Läden oder vermieteten Häusern und du bist schnell steinreich und kann dir alles leisten. Geld verdient man ja sogar, wenn die Xbox aus ist!
Das Ausdruckmittelsystem ist zwar ne nette Idee, leider stellt sich auch hier schnell Langeweile ein. Leider sind die Bürger mit blind gewählten koketten, spaßigen oder sozialen Mitteln und Geschenken arg schnell zu überzeugen und sofort in dich verkanllt. Nach ein paar Quests ist man eh der Überheld. Was dann?
Umso lobenswerter ist es, dass das Spiel trotzdem motiviert!


Shadows Are Security/Ltd./Ausverkauft
Shadows Are Security/Ltd./Ausverkauft
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,85

3.0 von 5 Sternen nicht überbewerten..., 24. Oktober 2007
Tut mir leid Jungs,
mit Neugier und Wohlwollen bin ich an die sogenannten Metalcore-Götter herangetreten.
Tatsächlich gibts es nanosekundenpräzises Timing und den ein oder anderen A****tritt ins Gesicht.

Aber ins Schwärmen und Kreiselmoschen geraten kann ich bei den Jungs nicht. Jetzt werden mir vielleicht diverse "Kunden" oder besser gesagt "Fans" sagen, dass sie diese Rezension so gar nicht hilfreich fanden, aber ich verkünde es trotzdem allen Zweiflern und Neulingen:

Vorsicht, diese Band bietet soliden Metalcore für Metalcore-Fans und wenig darüber hinaus. Ok, vielleicht noch das tolle Schlüsselband in der Lim.Edition-Box. Geil, geil, geil, da sind ja auch die letzten Zweifel für den Kauf aus dem Weg geräumt.
Die Riffs ballern wie gesagt oft gut, die Soli sind ok, mehr aber auch nicht.

Die klaren Gesanglinien wecken keinerlei Gänsehaut bei mir. Zu sehr bewegen sich die versuchten Melodien auf den Grundtönen der Akkorde, sind vorhersehbar und können von jeder zweiten Newcomerband aus der Taufe gehoben werden. Was mir dabei derbe aufstößt ist zudem, dass der Sänger seine Stimme zu oft hoch- oder runterzieht, um zum nächsten Ton zu gelangen...uahh.

Sind das wirklich die Szene-Götter? Geschmacksache. Geht da nix drüber? Für mich klardoch: Zieht euch mal Anterior "This Age Of Silence" rein. Die Jungs spielen verdammt noch mal wirklich gut. Die Gitarrensoli holen die Hölle in den Himmel, da sind fehlende klare Gesangslinien gerne zu verzeihen.


This Age of Silence
This Age of Silence
Preis: EUR 8,28

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Debut!, 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: This Age of Silence (Audio CD)
Hut ab und ein Kniebeuge vor ihrem Talent!

Diese Jungs können spielen wie die Hölle selbst, die Gitarrensoli sind oberste Liga!
Sperrt euch besser in einer Gummizelle weg, bevor ihr das Monster auf euch loslasst!
Beinharter Melodic-Trash, der allen InFlames Liebhabern eine neuen Favoriten schenkt!
Die Mucke beinhaltet zwar keine klaren Gesangslinien, dafür aber Gitarrenmelodien, die hartgesottenen Zombies die Tränen in die Augen treiben. Midtempo-Kracher lösen sich auf in Highspeed-Attacken oder einfach (und ich werde nicht müde das zu wiederholen) fantastischen Solos.
Diese Band bietet feinsten Schwedentod, der auch Metalcore-Fanatikern zusagen sollte. Das soll ein Debut sein? Dann ist das ein ganz heißer Anwärter auf den Newcomer-Titel 2007.
Göteborg-Krieger, Mors Principium Est - Freunde, Becoming The Archetype - Haudegen, lasst die Schalblette dreimal kreisen und ich provezeihe euch: Ihr werdet diese Mucke lieben.

Ein nächstes großes Ding, jede Wette!

Ausspieltipp: Dead Divine, Human Hive und alles andere...


Under Satanae
Under Satanae
Preis: EUR 11,50

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es leben die alten Tage!, 24. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Under Satanae (Audio CD)
Ein Album für Vollmondnächte, zu genießem bei Kerzenschein und Räucherwerk. Schließt die Fenster, rüstet euch mit Knoblauch, Holfpflock und Silberkreuz und passt auf, dass ihr nicht heimgesucht werdet von den Kreaturen der Nacht.

Hat euch der Moonspell bislang auch erst mit den Wolfheart-Klängen in seinen Bann gezogen?
Holla, Moonspell haben auch vor genanntem Meilenstein-Album Songs geschrieben, die eben genanntem Material in nichts nachstehen, vielmehr in neuem Samtgewand voller düsterer Schönheit am Gemüt nagen.

Aufgepeppt sind die Liedchen eine derartige Überraschung in punkto Intensität, dass sie mich glattweg umgehauen haben.
Es leben die alten Moonspell-Tage. Immer noch skeptisch gegenüber Re-recordings? Geldmacherei? Keinesfalls:
Das portugisische Flaggschiff hat mit diesem Album einen Geschenk an die Fans und an die gesamte Gothic-Darkmetal-Szene abgeliefert.
Ich denke, ich bin nicht der Einzige, dem die Pre-Wolfheart-Aufnahmen bislang unbekannt waren. Ich danke dieser Band für diese Arbeit, die vielen Jüngern der schwarzen Selbsthilfegruppe unbekannte, starke Songs druckvoll und intsensiv ins Kerzenlicht rückt.

Waren doch auf jüngeren Werken immer einige schöne Häppchen zu finden, gab es auch viele Lückenfüller und weniger überzeugendes Material. Damit will ich der Band jedoch ihren wichtigen Platz innerhalb der Szene keinesfalls absprechen. Live sind die Jungs seit Jahren eine feste und überzeugende Konstante.

Dieses Album überzeugt in einem Guss mit epischer Weite, vielen Akkustikpassagen und druckvollen Midtempo-Riffs, schweren Doppelbassfeuerwerk, orientalischen Klängen, Wolfsgeheul und unterstützendem Frauengesang.
Fernando Ribeiro schreit, grovlt, flüstert und predigt, dass die Grabsteine wackeln. Und Ricardo Amorim spielt Gitarre, als habe er beim Grafen persönlich gelernt. Gerade die vielen kleinen Details und Zwischenspiele, der Wechsel aus wunderschönen Akkustik-Passagen und Vorspielen gipfelnd in Bombastriffs machen diese Platte zum musikalischen Sex.
"Serpent Angel" erscheint nicht als Beginner-Song aus den Anfangstagen, sondern als Meilenstein mit fettem Mittelteil, "Opus Diabolicum" ist Erotik pur und alle anderen Songs sind genauso wichtig und richtig auf diesem wunderschönen Album.

Danke!


Between Two Worlds
Between Two Worlds
Preis: EUR 9,24

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highest mountains hear my call..., 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Between Two Worlds (Audio CD)
Metalhymnen sind ein perfekter Soundtrack zu nordskaninavischer Einsamkeit, Polarlichtern und schneebedeckten Berggipfeln.
Aus dem Gipfelmeer der Alpen ragen einige markante 4000er heraus. Und so ein "Matterhorn" unter den monumentalen Veröffentlichungen ist I.
Bodenständig wie die Säulen der Erde, treibend wie ein Schneesturm und weit wie der Blick vom Mt.Everest. Von ganz oben predigt Abbath (dank Textmeister Demonaz) von Gletschertälern, Bergmassiven, klirrender Kälte, Schicksal und feurigen Schlachten: "Highest mountains hear my call...towers in the sky, horizon to horizon..."
Ich hatte das Glück, das mächtige Bergmassiv von Mönch, Eiger und Jungfrau erstmals bei dem Song "Mountains" vor mir auftauchen zu sehen. Passt wie die Faust aufs Auge!
Im angrenzenden kleinen Almdörfchen Isenfluth hätte ich liebend gerne die Alphörner zugekorkt. Da saß doch ein liebenswerter, langbärtiger Almöhi und beschallte das Massiv mit nem Ghettoblaster voll kitschiger Jodelfolklore. Wie gerne hätte ich die Mucke gegen das I-Tape ausgetauscht...
Auch bei I schlägt das "Winterherz" von Immortal mit. Songcharakter, Gitarrensound (erinnert der Beginn des Songs "Mountains" nur mich an "At the Heart of the winter"?) und die predigende, gänsehauterzeugende, knarzige, einzigartige Stimme von Abbath verkünden schon mal vorweg: Immortal kommen ganz groß zurück.
Gleichzeitig ist seine Stimme aber deutlich variabler zu hören:
So sind über weite Strecken rauhe Gesangslinien mit deutichen Parallelen zu Lemmys heiserem Wiskeytimbre zu vernehmen (Abbath hat sich ja mit seiner Coverband "Bomber" auf Trab gehalten). Außerdem mimt und huldigt er Quorton stellenweise erstaunlich gut (z.B. im zweiten Teil von "Far beyond the quiet"..."See the ravens high there..."). Und natürlich darf die gehörige Prise Enslaved nicht unerwähnt bleiben: Die sich bis zur Besinnungslosigkeit wiederholenden, markanten Riffs zeigen, das es voran geht und lösen sich dann auf in wirklich, wirklich wunderschöne Gitarrensoli von Enslaveds Seitendrscher Ice Dale.
Mich wundert nur, was der erste Song auf der Scheibe verlohren hat. Ansonsten wärs ein Guss.
Vielleicht sollten Konzerte an Glittertind, Eiger und auf dem Svartisengletscher gleich schon mal mit eingeplant werden.

Die epische Blackmetalscheibe 2006!

Anspieltips: Warriors, Mountains, Far beyond the quiet
Zugreifen: Fans von Immortal, Bathory, Moonsorrow, Enslaved, Manowar,
Volksmusikliebhaber, auch Einwohner der norddeutschen
Tiefebene, Kolkraben ("krächz")und Vikinger ...


An Ocean Between Us
An Ocean Between Us
Preis: EUR 7,99

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht überbewerten..., 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: An Ocean Between Us (Audio CD)
Tut mir leid Jungs,
mit Neugier und Wohlwollen bin ich an die sogenannten Metalcore-Götter herangetreten.
Tatsächlich gibts es nanosekundenpräzises Timing und den ein oder anderen A****tritt ins Gesicht.

Aber ins Schwärmen und Kreiselmoschen geraten kann ich bei den Jungs nicht. Jetzt werden mir vielleicht diverse "Kunden" oder besser gesagt "Fans" sagen, dass sie diese Rezension so gar nicht hilfreich fanden, aber ich verkünde es trotzdem allen Zweiflern und Neulingen:

Vorsicht, diese Band bietet soliden Metalcore für Metalcore-Fans und wenig darüber hinaus. Ok, vielleicht noch das tolle Schlüsselband in der Lim.Edition-Box. Geil, geil, geil, da sind ja auch die letzten Zweifel für den Kauf aus dem Weg geräumt.
Die Riffs ballern wie gesagt oft gut, die Soli sind ok, mehr aber auch nicht.

Die klaren Gesanglinien wecken keinerlei Gänsehaut bei mir. Zu sehr bewegen sich die versuchten Melodien auf den Grundtönen der Akkorde, sind vorhersehbar und können von jeder zweiten Newcomerband aus der Taufe gehoben werden. Was mir dabei derbe aufstößt ist zudem, dass der Sänger seine Stimme zu oft hoch- oder runterzieht, um zum nächsten Ton zu gelangen...uahh.

Sind das wirklich die Szene-Götter? Geschmacksache. Geht da nix drüber? Für mich klardoch: Zieht euch mal Anterior "This Age Of Silence" rein. Die Jungs spielen verdammt noch mal wirklich gut. Die Gitarrensoli holen die Hölle in den Himmel, da sind fehlende klare Gesangslinien gerne zu verzeihen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2013 8:35 PM CET


Samsung SE-S184M/EUBN externe DVD-Brenner mit Lightscribe, schwarz, Retail
Samsung SE-S184M/EUBN externe DVD-Brenner mit Lightscribe, schwarz, Retail

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen keine Probleme..., 3. Mai 2007
Die beschriebenen Probleme hinsichtlich der DVD-Rohling-Erkennung kann ich ebenso NICHT bestätigen. Fairerweise möchte ich dies hier kundtun.

Nach mehreren Brenn- und Lese-Testdurchläufen (u.a. Octron DVD-R, Verbatim CD-R) kann ich dem Gerät für Anschluss, Bedienbarkeit und Funktionalität volle 5 Sterne anvertrauen.


Between Two Worlds
Between Two Worlds
Preis: EUR 14,98

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Highest Mountains Hear My Call" - Nicht nur für Almöhis!, 29. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Between Two Worlds (Audio CD)
Metalhymnen sind ein perfekter Soundtrack zu nordskaninavischer Einsamkeit, Polarlichtern und schneebedeckten Berggipfeln.

Aus dem Gipfelmeer der Alpen ragen einige markante 4000er heraus. Und so ein "Matterhorn" unter den monumentalen Veröffentlichungen ist I.

Bodenständig wie die Säulen der Erde, treibend wie ein Schneesturm und weit wie der Blick vom Mt.Everest. Von ganz oben predigt Abbath (dank Textmeister Demonaz) von Gletschertälern, Bergmassiven, klirrender Kälte, Schicksal und feurigen Schlachten: "Highest mountains hear my call...towers in the sky, horizon to horizon..."

Ich hatte das Glück, das mächtige Bergmassiv von Mönch, Eiger und Jungfrau erstmals bei dem Song "Mountains" vor mir auftauchen zu sehen. Passt wie die Faust aufs Auge!

Im angrenzenden kleinen Almdörfchen Isenfluth hätte ich liebend gerne die Alphörner zugekorkt. Da saß doch ein liebenswerter, langbärtiger Almöhi und beschallte das Massiv mit nem Ghettoblaster voll kitschiger Jodelfolklore. Wie gerne hätte ich die Mucke gegen das I-Tape ausgetauscht...

Auch bei I schlägt das "Winterherz" von Immortal mit. Songcharakter, Gitarrensound (erinnert der Beginn des Songs "Mountains" nur mich an "At the Heart of the winter"?) und die predigende, gänsehauterzeugende, knarzige, einzigartige Stimme von Abbath verkünden schon mal vorweg: Immortal kommen ganz groß zurück.

Gleichzeitig ist seine Stimme aber deutlich variabler zu hören:

So sind über weite Strecken rauhe Gesangslinien mit deutichen Parallelen zu Lemmys heiserem Wiskeytimbre zu vernehmen (Abbath hat sich ja mit seiner Coverband "Bomber" auf Trab gehalten). Außerdem mimt und huldigt er Quorton stellenweise erstaunlich gut (z.B. im zweiten Teil von "Far beyond the quiet"..."See the ravens high there..."). Und natürlich darf die gehörige Prise Enslaved nicht unerwähnt bleiben: Die sich bis zur Besinnungslosigkeit wiederholenden, markanten Riffs zeigen, das es voran geht und lösen sich dann auf in wirklich, wirklich wunderschöne Gitarrensoli von Enslaveds Seitendrscher Ice Dale.

Mich wundert nur, was der erste Song auf der Scheibe verlohren hat. Ansonsten wärs ein Guss.

Vielleicht sollten Konzerte an Glittertind, Eiger und auf dem Svartisengletscher gleich schon mal mit eingeplant werden.

Die epische Blackmetalscheibe 2006!

Anspieltips: Warriors, Mountains, Far beyond the quiet

Zugreifen: Fans von Immortal, Bathory, Moonsorrow, Enslaved, Manowar,

Volksmusikliebhaber, auch Einwohner der norddeutschen

Tiefebene, Kolkraben ("krächz")und Vikinger ...


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