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Weltenträumer

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In den Armen des Windes: Roman (Historische Liebesromane. Bastei Lübbe Taschenbücher)
In den Armen des Windes: Roman (Historische Liebesromane. Bastei Lübbe Taschenbücher)
von Caroline Roth
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Piraten, Karibik und die Liebe, 21. November 2015
Inhalt
Fleur Laurents kann es nicht fassen, alles, was ihr von der Ehe geblieben ist, ist ein Anteilsschein an einer Plantage auf den Antillen. Da ihr keine andere Wahl bleibt, verlässt sie mit einem Schiff Frankreich und macht sich auf in eine ungewisse Zukunft. Doch noch eher sie die Plantage erreicht, wird das Schiff von Piraten überfallen und Fleur wird zur persönlichen Gefangenen von Pierce Blackhurst, dem Kapitän der Piraten. Sie kommen sich näher, doch schon bald werden die Piraten von Franzosen angegriffen und die Gefangenen befreit. Auf der Plantage verliert Fleur auch ihren anderen Mann und muss nun allein klar kommen. In dieser schweren Zeit begegnet sie erneut Blackhurst, doch diesmal sind ihre Rollen vertauscht, die Gefühle aber, flammen erneut auf.

Meine Meinung
1760 sah das Leben noch ganz anders aus. Viele Länder kämpfen um die Vorherrschaft als Kolonialmacht und unsere Protagonisten geraten mitten in diese Zeit. Doch vorerst stehen sie auf zwei verschiedenen Seiten, denn sie kommen aus England und Frankreich.

Fleur Laurens ist fünfundzwanzig, Witwe und mehr oder weniger mittellos. Alles, was ihr von ihrer Ehe geblieben ist, ist ein Anteilsschein an einer Plantage, weit weg von Frankreich. Doch auch dort ist sie gezwungen einen Mann zu heiraten, den sie nicht will, um überleben zu können. Auf dem Weg dorthin begegnet sie dem Piraten Blackhurst und dieser Mann weckt ungeahnte Gefühle in ihr. Allerdings zeigt Fleur während der Handlung eine interessante Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus, wird eigenständig und nimmt ihre Sachen selbst in die Hand. Doch Fleur macht auch Fehler und wird verletzt, kann aber auch daraus lernen und verzeihen.

Pierce Blackhurst ist Freibeuter im Auftrag der Krone und Kapitän eines Schiffes. Für England versucht er so viel wie möglich von dessen Feinden auszuschalten. Ihr ist bewusst, wie wackelig seine Position ist und wie schnell sich alles ändern kann, doch er ist nicht bereit so schnell aufzugeben. Er fühlt sich sofort von Fleur angezogen, doch er möchte kein Monster sein und sich an ihr vergreifen, weshalb er versucht sich mit Komplimenten bei ihr beliebt zu machen. Pierce verfolgt sein Ziel mit felsenfester Entschlossenheit und ist bereit Risiken einzugehen. Er weiß, was er aufs Spiel setzt, doch die Hoffnung, dass das Glück ihm holt ist, ist immer größer.

Ich muss gestehen, dass das ungewöhnliche Setting dieses Historicals mich überrascht hat. Normalerweise finden sich solche Geschichten in Britanien oder Frankreich, dies was der erste für mich, der in der Karibik spielte.

Wie es zu der Zeit üblich war, war die weiße Bevölkerung die herrschende, während die schwarze Bevölkerung als Sklaven gehalten wurde und ebenso behandelt wurde. Daran gab es keinerlei Zweifel und Widersprüche wurden nicht geleistet. Der einzige Streitpunkt um die Inseln herrschte zwischen den Engländern und Franzosen, die hier ihre Macht ausweiten wollen.

Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist aber auch alles andere als einfach, machen sie sich gegenseitig doch das Leben nicht unbedingt leicht. Ihre Beziehung startet bereits wirklich holprig und auch die Fortsetzung ist nicht gerade besser. Doch die knisternde Spannung herrscht zwischen ihnen bei jeder Begegnung und der Drang einander zu berühren, scheint enorm.

Die Beschreibung der Schiffe, aber auch der Plantage fallen überaus realistisch aus, weshalb alles leicht vorstellbar ist. Doch nicht nur diese Dinge passen, leider sind auch die Szenen der Gewalt und anderweitige Vergehen sehr detailliert in Worte gefasst.

Süß war die Freundschaft zwischen Fleur und Lucille, denn da konnte Lucille ihre kindlich Seite rauslassen und so richtig schwärmen. Sie hat Fleur geholfen ruhig zu bleiben und bedacht zu handeln. Sie war es auch, die ihrer Freundin riet ihrem Herzen zu folgen.

Überhaupt zeigt die Autorin durch ihre Protagonistin, dass das Leben immer wieder Herausforderungen stellt und man gezwungen ist zu kämpfen. Man darf den Kopf nicht hängen lassen, auch wenn es überaus schmerzt, denn irgendwann wird es besser werden. Es heißt doch, dass man in aller Finsternis auch ein Licht finden kann.

Fazit
Piraten, Überfälle und Plantagen, all dies vor der wunderschönen Kulisse der Karibik. Caroline Roth erschafft ein ungewöhnliches Setting für ihr Hisorical, wobei die Protagonisten nicht weniger ungewöhnlich sind. Ihre Geschichte hat Höhen und Tiefen, kann aber ein schönes Happy End vorweisen.


Rhosmari: Retterin der Feen
Rhosmari: Retterin der Feen
von R.J. Anderson
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Abschluss, 11. November 2015
Inhalt
Da der Namensstein nicht mehr in den Händen der Kinder der Rhys ist, zeiht Unheil auf, denn die Ältesten sind bereit den Frieden zu brechen um ihn zurück zu holen. Rhosmari will dies nicht zulassen und geht daher gegen den Willen ihrer Mutter in die Menschenwelt. Doch obwohl Rhosmari weder mit den Eichenfeen noch mit der Kaiserin etwas zu tun haben will, gerät sie mitten in den Krieg hinein. Schon bald sind Peri und Timothy ihre einzige Chance doch heil wieder aus der Sache raus zu kommen, während sie eine Möglichkeit sieht alles zu beenden. Allerdings wird alles viel komplizierter, als auch noch Gefühle ins Spiel kommen.

Meine Meinung
Die Feenwelt ist in Aufruhr. Die freien Feen schließen sich zusammen, denn um keinen Preis wollen sie zu willenlosen Marionetten der selbsternannten Kaiserin werden. Während die Kaiserin immer mehr Gefangene unter ihren Bann bringt, versuchen die Rebellen sich zu sammeln und so viele Sklaven zu befreien, wie möglich. Dabei nutzen sie den Namensstein um den Bann zu brechen.

Im dritten und letztem Band, übernimm Rhosmari die Hauptrolle. Sie gehört zu den Kindern der Rhys und lebt deshalb in der Abgeschiedenheit einer Insel. Eigentlich wünscht sich Rhosmari die Menschenwelt besuchen zu dürfen, doch ihre Mutter lässt dies nicht zu. Einst kam jemand in ihrer Familie bei den Menschen um, weshalb sie nun niemanden mehr rauslassen. Allerdings ist Rhosmari auch eine überaus friedliche und zurückhaltende Fee. Sie hasst Konflikte und geht ihnen deshalb zumeist aus dem Weg. Sie sieht in den Personen das Gute und glaubt nicht daran, dass jemand sie hintergehen würde. Zu ihrer Meinung zu stehen, fällt ihr nicht leicht, doch sie versucht es. Rhosmari ist aber auch eine Person, die ziemlich wissbegierig ist. Sie sammelt Informationen und vermittelt Wissen.

Rhosmari erscheint wie ein unschuldiges junges Mädchen, das zum ersten Mal in die Welt hinaus tritt. Sie hat ihr ganzes Leben in einer abgeschiedenen friedlichen Gemeinde gelebt und hat sich nur dem Willen ihre Mutter unterworfen. Zum ersten Mal betritt sie die Welt und wird mit Habgier, Verrat und Schmerz konfrontiert. Ein wenig erinnert Rhosmari hier an Rapunzel aus "Neu verföhnt". Sie verlässt das Vertraute und macht sich auf ins Unbekannt, wo sie sich durchkämpfen muss.

Der Krieg zwischen den Feen steht kurz bevor. Die Kaiserin nutzt ihre Macht aus, da sie die Feen zwingt sich mit Blut und ihrem Namen an sie zu binden Dadurch kann sie ihren Körper vollkommen kontrollieren., durch stärkere Einwirkung aber auch den Verstand.

Die Rebellen wollen gegen die Kaiserin vorgehen, da sie an ihrem freien Willen halten wollen. Der Namensstein ist dabei mehr oder weniger ihre effektivste Waffe, denn sie kann den Feen einen neuen wahren Namen geben und damit die Freiheit. Dabei nutzen sie die große Eiche als ihren Stützpunkt.

Zum Ende hin, werden die Bände der Trilogie zusammen geführt. Alles, was mit dem ersten Band begann, spitzt sich hier zu. Obwohl in jedem Band eine andere Perspektive bzw. ein anderer Protagonist im Vordergrund steht, sind ihre Schicksale doch miteinander verbunden. So gut wie alle Charaktere tauchen hier erneut auf und nehmen eine Rolle im Krieg ein.

Natürlich entwickelt sich auch hier eine zarte Liebesgeschichte. Zuerst fehlt das Vertrauen, der Angst scheint die Gefühle nicht zulassen zu können, doch dann sieht die Neugier. In Situationen der Gefahr wird schließlich Vertrauen geknüpft, so dass das Herz doch schneller zu schlagen beginnt.

Anderson hat einen wunderbaren Schreibstil. Die Magie der Feen, die Bosheit und Hoffnung, lassen sich in jedem Satz finden. Die Spannung schleicht sich langsam und kauernd an, eher sie ausbricht und den Leser schonungslos mitreißt. Doch zwischen den Spannungsmomenten kann man auch zur Ruhe kommen und neue Kraft sammeln.

Zwischen all den Charakteren, erschien mir einer als wirklich undurchsichtig. Martin, was einfach unberechenbar. Einerseits mag man ihn, andererseits hasst man ihn für seine Taten. Es scheint, dass er selbst nicht ganz weiß, was er will. Seine Hoffnungen sind nicht übel, seine Taten nicht immer korrekt. Besonders zum Ende hin wird seine Rolle komplizierter. Ich finde es ein wenig schade, dass seine letzte Handlung ihn schließlich am Stärksten definiert.

Fazit
Der Krieg steht in der Feenwelt kurz bevor. Die Sieger bestimmen, ob die Feen weiterhin in Freiheit leben werden oder in die Sklaverei verdrängt werden. Die junge Rhosmari gerät unfreiwillig zwischen die Fronten und muss sich einer Aufgabe stellen, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Ein gut gelungener Abschied von den Faery Rebels.


Shaman King, Band 4
Shaman King, Band 4
von Hiroyuki Takei
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Der Wettkampf beginnt, 9. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Shaman King, Band 4 (Taschenbuch)
Inhalt
Der große Komet kündet den Beginn der Schamenenkämpfe an, doch nicht jeder Schamane erhält die Chance daran teilzunehmen. Schamanen aus dem Stamm der Patschen werden ausgesandt um als Schiedsrichter zu fungieren. Sie müssen die Kämpfer testen, denn nur die Würdigen erhalten einen Orakelpager, der sie durch das Turnier führen wird. So muss sich auch Yo dem Schamanen Silver stellen, der gleich mehrere Naturgeister bei sich führt. Yo und Amidamaru müssen über sich hinauswachsen um sich den Platz im Turnier zu verdienen.

Meine Meinung
Endlich kommen die Schamanenwettkämpfe ins Spiel. Der große Komet kündet den Beginn an und das Schamenenkampfkomitee rückt aus um die Teilnehmer zu testen. Der beste und stärkste Schamane soll schließlich der lang erwartete Messias sein, der zurück gekehrt ist, um den Menschen den wahren Weg zu zeigen. Dieser Wettkampf findet alle fünfhundert Jahre statt und wird nur von den besten Kriegern ausgefochten.

Yo wird von Anna zu einem grausamen Training verdonnert, was ihm gar nicht schmeckt, denn eigentlich will er nur seine Ruhe. Doch schon bald zeigt sich, dass das Training sich gelohnt hat. Allerdings ist Yo nicht nur körperlich gereift, denn er offenbart große Aufmerksamkeit und kann deshalb eine neue Form der Geistvereinigung ausüben.

Anna ist grausam wie immer und fordert von Yo sehr viel. Natürlich bekommt auch Manta sein Fett weg. Sie spricht aber auch aus, weshalb sie an ihren Verlobten glaubt. Wenn es darum geht ihre Werte zu verteidigen, ist Anna gnadenlos. Manta hingegen muss erneut seine Kochkünste unter Beweis stellen und sich rumschubsen lassen. Doch auch er hat seinen Moment, als er mal wieder als Kommentator auftritt.

Langsam wird es ernst und Jo ist dies bewusst, doch er geht es entspannt an. Auch anderen ist seine Einstellung aufgefallen, die einen glauben sie würde ihn schwach machen, die anderen sehen eben darin seine Stärke. Anders als bei seinen Mitbewerbern, wäre mit seinem Sieg kein Traum vorbei, denn Yos Traum würde weiter gehen.

Takei kann unheimlich gut die Stimmung einfangen und sie an seinen Charakteren zeigen. Ihm gelingt es Yos Lockerheit darzustellen ihn aber gleichzeitig nicht dumm wirken zu lassen. Mit Kleinigkeiten wird Spannung erzeugt oder auch die Situation aufgelockert. Mit jedem Band wird der Leser neugieriger gemacht, denn langsam nimmt die Story die Fahrt auf.

Auch in diesem band gibt es wieder geniale Sprüche, die einfach zum Lachen anregen. Ob nun Geiser oder Menschen, sie alle können Dinge von sich geben, die den Humor des Künstlers in sich tragen, was den Charakteren das gewisse Etwas gibt.

Fazit
Der Kampf um den Titel des Schamanenkönigs hat begonnen und bringt viele Herausforderungen mit sich. Yo muss nun beweisen, dass Annas Training sich gelohnt hat und das er Neues dazu gelernt hat. Es warten schon viele weitere Gegner auf Yo, doch seine Freunde stehen ihm bei.


Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet
Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Genial, witzig und einfach lesenswert, 7. November 2015
Inhalt
Was könnte eine junge Frau mehr wollen als einen reichen Ehemann? So sieht es jedenfalls Lizzies Mutter. Sie kann einfach nicht verstehen, wie ihre drei Töchter ohne Mann glücklich sein können. Als dann der reiche Bing Lee in die Nachbarschaft zieht, wird dies als das Zeichen einer höheren Macht angesehen. Während ihre Mutter alles tut ihm ihre Töchter schmackhaft zu machen, ist Lizzie nur noch genervt, besonders aber von Bings Freund Darcy. Die Vermittlungsversuche scheinen zu klappen, denn Bing und Jane kommen sich näher, während Lizzie immer öfter mit Darcy konfrontiert wird. Doch nichts ist so einfach, wie es nach außen hin scheint. Lizzie hat so manches zu erzählen, ob nun über ihre Familie, ihr Studium oder auch das Liebesleben ihrer Schwestern, vielleicht aber auch über ihre eigene Zukunft.

Meine Meinung
Lizzie Bennets Tagebuch ist ein einfach geniales Buch! Besonders in Kombination mit den Youtube Videos, die auch in Buch immer wieder erwähnt werden, wird daraus ein wahres Erlebnis.

Lizzie ist 24, Studentin fü Kommunikationswissenschaften und lebt noch bei ihren Eltern. Zusammen mit ihren Schwestern, der liebenswert ruhigen Jane und der laut verrückten Lydia, versucht sie den Familienalltag zu überleben, denn ihre Mutter hat nichts anderes im Sinn, als sie alle mit reichen Männern zu verheiraten. Zum Glück hat Lizzie aber noch ihre beste Freundin Charlotte an ihrer Seite. Als dann schließlich Bing Lee mit seiner Schwester Caroline und seinem besten Freund William Darcy in die Stadt zieht, wird Lizzies Leben reichlich durcheinander gewirbelt. Nicht nur, dass Jane und Bing was miteinander anfangen, nein, sie muss auch andauernd Darcy über den Weg laufen. Dieser arrogante Kerl hat ihr bereits zu Beginn deutlich gemacht, was er von ihr und ihrer Familie hält. Doch das Leben hat nun mal beschlossen, dass sie einander immer öfter begegnen und nach und nach ihren Eindruck von einander ändern müssen. Aber Lizzie muss nicht nur Darcy neu kennen lernen, auch ihre Schwestern werden ins rechte Licht gerückt, denn scheinbar kannte sie sie nicht so gut, wie sie immer gedacht hatte.

Lizzies Tagebuch umfasst ungefähr den Zeitraum eines Jahres. Sie steht dabei an einer Schwelle. Lizzie hat nicht mehr so viel Zeit in ihrem Studium und doch fürchtet sie sich irgendwie vor Veränderungen. Innerhalb dieses Jahres muss sie lernen, dass Veränderungen gar nicht so übel sein müssen. Doch sie muss sich auch eingestehen, dass sie manche Menschen vorverurteilt, wie wir es alle nun mal tun. Wie sie irgendwann einsieht, versteht sie selbst nicht, wie sie als Kommunikationswissenschaftlerin es nicht verstanden hat zu kommunizieren.

Die Geschichte zwischen Lizzie und Darcy ist einfach toll. Sie bietet nicht nur so manche Missverständnisse und Zankereien. Sie ist aber unglaublich süß. Die Beiden haben wahre Schwierigkeiten sich einander gegenüber zu verständigen. Immer wieder gibt es kleine Versuche der Annäherung, die aber zu oft übersehen werden.

Lizzies Entwicklung innerhalb dieses Jahres war gut und glaubhaft beschrieben. Sie geht aus sich heraus, erkennt eigene Fehler und versucht sie wieder gut zu machen. Lizzie wächst über sich hinaus und am Ende bekommt sie alles, wovon sie geträumt hat, auch wenn sie zuvor über einige Steine stolpern musste.

Nun, ich kann das Original "Stolz und Vorurteil" nicht, doch diese Neuerzählung im Modernen, was einfach genial. Es gibt viel Witz, manchmal Tränen und noch so viele andere Emotionen. Die Protagonisten, aber auch die Nebencharaktere, haben interessante Persönlichkeiten, ihre Taten sind nicht immer richtig, aber menschlich. Ich kann nicht mit Genauigkeit sagen, wie viel übernommen wurde, doch die Geschichte macht darauf neugierig, dass man doch auch mal zum Original greifen will.

Den Lesern dieses Buches würde ich empfehlen die Videos dazu parallel anzuschauen, denn erst in Kombination, wird das wahre Potenzial der Geschichte sichtbar. Ganz ehrlich, ich war vollkommen von diesem Buch begeistert. Es ist schwer die Begeisterung in Worte zu fassen ohne zu viel zu erzählen, denn zu gerne würde ich von manchen Szenen genauer erzählen.

Fazit
Dieses Buch ist genial, witzig und gleichzeitig unglaublich fesselnd. Zusammen mit den Youtube Videos, macht es extrem viel Spaß die Geschichte zu lesen. Für mich war es ein wahrer Lesegenuss.


Outlander - Feuer und Stein: Roman (Die Outlander-Saga)
Outlander - Feuer und Stein: Roman (Die Outlander-Saga)
von Diana Gabaldon
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man gelesen haben sollte, 5. November 2015
Inhalt
Der zweite Weltkrieg ist endlich vorbei, weshalb die Eheleute Randall nach der langen Zeit der Trennung beschließen noch einmal Flitterwochen zu machen, eher das normale Leben sie wieder einnimmt. Im kleinen Dorf Inverness in Schottland, wollen sie ihre Zweisamkeit wieder herstellen. Frank nutzt die Zeit um Nachforschungen über seine Familie zu machen, während Claire sich über Pflanzen und deren Nutzung informiert. Als sie eines Tages allein beim Steinkreis nahe des Dorfes ist, hört sie seltsame Geräusche und ein merkwürdiges Gefühl ergreift sie. Verwirrt irrt sie durch die Gegend, kann aber nichts Bekanntes finden. Aufgegriffen von einiges seltsamen Männern, wird sie zum MacKenzie Clan gebracht. Obwohl es ihr unglaublich schwer fällt es zu glauben, muss sie sich eingestehen, dass sie in der Vergangenheit gelandet ist. Genauer gesagt im Jahr 1743. Während Claire am liebsten so schnell wie möglich zurück will, lernt sie doch den jungen Jamie Fraser näher kennen. Sie ahnen nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und sie einander schon bald mehr bedeuten werden als alles andere.

Meine Meinung
Die Highlander Saga von Diana Gabaldon dürfte eigentlich den meisten inzwischen bekannt sein. Ob nun als Buch oder als Serie, die Geschichte der Autorin weiß zu begeistern.
Es war schon seltsam, ich hatte gerade "Feuer und Stein" gelesen und kurze Zeit später erschien die ungekürzte Neuübersetzung, die ich nur auch ansehen musste. Es hat sich eindeutig gelohnt.

Claire Beachamp Randall ist eine wundervolle, starke und bemerkenswerte Protagonistin. Während des Krieges war sie eine Krankenschwester, die sich nun mit Kräutern beschäftigt. Ihre Vergangenheit war recht wild, doch nun soll es ruhiger werden, vor allem da sie ihre Ehe ausleben will. Doch noch eher sie ihren Ehemann wieder näher sein kann, wird sie in eine weit entfernte Vergangenheit gesogen und landet dort im 18. Jahrhundert.
In einer fremden Zeit an einem fremden Ort, muss sie einen Platz finden um überleben zu können. Hier kann sie ihr Kräuterwissen anwenden, denn die moderne Medizin ist noch nicht geboren, weshalb man sie zu wertschätzen beginnt. Obwohl sie eigentlich gerne zurück will, fällt es ihr nicht schwer sich einzuleben. In Jamie Fraser findet sie einen Vertrauten, mit dem sie reden kann und dem sie vertraut, aber auch eine Freundin in der Undurchsichtigen Geillis Duncan.

Claire ist einfach unglaublich. Sie ist nicht nur klug und anpassungsfähig, sie ist auch stark und schön. Sie jammert nicht als sie in eine beinahe unmögliche Situation gerät, sie beißt die Zähne zusammen und kämpft sich durch. Sie holt alles aus sich raus um überleben zu können. Sie versucht ehrlich zu sein, auch wenn es nicht gerade leicht ist. Den Menschen, die ihr am Herzen liegen, wünscht sie alles Gute und steht ihnen zu Seite, wenn es sein muss. Dem Mann, den sie über alles liebt, vertraut sie vollkommen. Für ihn würde sie alles tun und ist deshalb auch bereit die größten Schwierigkeiten auf sich zu nehmen.

Jamie Fraser gilt als geächtet, da er es wagte sich gegen die englischen Soldaten zu stellen. Er ist ein gebildeter junger Mann, der in seinem Leben aber schon so manches durchmachen musste. Wenn es darauf ankommt, kann er stark sein, aber auch überaus sanft. Obwohl er wirklich stur ist, kann er ein ausgezeichneter Zuhörer sein und auch einen Rat annehmen. Für die, die er liebt, ist er bereit sein Leben zu geben und durch die Hölle zu gehen. Jamie ist treu und liebenswürdig, verrückt und einfach nur ein Mann, den man gern haben muss.

Es ist schwer die Charaktereigenschaften der Protagonisten zusammen zu fassen, denn sie sind nun mal besonders. Ihre Beziehung, die Gespräche und Gesten, sind einfach unglaublich. Man muss sie schon selbst kennen lernen um dies verstehen zu können.
Doch nicht nur die Protagonisten sind Charaktere, die man ins Auge fassen sollte. Diana Gabaldon kann nun mal in jedem einzelnen von ihnen einen Funken entfachen, der sie interessant macht. Dabei ist es völlig egal, ob nun im positiven oder negativem Sinne. Sie alle haben etwas eigenes. Ein gewisses Etwas, was sie besonders macht.

Diana Gabaldons Buch war einfach herausragend, genial, unglaublich und zum Verschlingen gut. Die Neuübersetzung hat zudem noch so manche Szenen geboten, die es zuvor nicht gegeben hat. Zumeist waren es aber Kleinigkeiten, die mir dann auffielen, da ich die ausführlicheren Beschreibungen zuvor nicht kannte. Dadurch, dass ich die beiden Bücher relativ nah bei einander gelesen habe, war es mir möglich diese Dinge zu erkennen. Was genau damit gemeint ist, muss jeder aber für sich herausfinden, ich will schließlich nicht zu viel verraten.

Fazit
Jeder, der gerne Historicals liest, sich für Zeitreisen interessiert oder Bücher mit historischem Hintergrund mag, sollte mal in Diana Gabaldons Bücher reinschnuppern. Ob nun in der neuen Ausgabe oder in der alten, der Zauber der Worte verfehlt seine Wirkung nicht. Die außergewöhnlichen Charaktere und das authentische Setting sind bezaubernd, der Schreibstil überaus mitreißend. Claires und Jamies Geschichte empfand ich als soooo gut, dass ich sie vom ganzen Herzen empfehlen kann. Meine Neugier auf die restlichen Bände, ist jedenfalls enorm.


Julischatten
Julischatten
von Antje Babendererde
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Emotional, wie immer, 30. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Julischatten (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Simona "Sim" Klinger ist sechzehn, wild und verrückt, mit einer Vorliebe für Alkohol. Als sie im betrunkenen Zustand beinahe ertrinkt, beschließen ihre Eltern, dass es so nicht weiter gehen darf. Sie schicken sie nach Amerika zu ihrer Tante, die dort in einem Indianerreservat lebt. Es passt Sim nicht wirklich, denn dort soll sie auch noch arbeiten. Bei Johanna lernt sie aber auch die Indianer Jimi Little Wolf und den blinden Lukas Braue kennen und freundet sich mit ihnen an. Während sie die Nähe der Jungs sucht, fällt es ihr nach wie vor schwer ihre Sucht unter Kontrolle zu bekommen. Was Sim allerdings nicht wer, ist dass Jimi selbst große Probleme hat und am liebsten verschwinden will, während Lukas mehr über die Traditionen seines Volkes lernen will um sie bewahren zu können.

Meine Meinung
"Julischatten" lässt sich als typisches Babendererde Buch bezeichnen, die mir inzwischen immer mehr gefallen. Es ist überaus emotional, zeigt Probleme auf, mit denen so manche Jugendlichen zu kämpfen haben und führt diese in ein Indianerreservat. Hier lernen diese Jugendlichen ein ganz anderes Leben kennen und versuchen dabei die eigenen Probleme hinter sich zu lassen. Dazu kommt noch eine Priese Dramatik, die das ganze Gefühlschaos schlussendlich vervollständigt. Man muss schon für solche Thematiken offen sein um das Buch genießen zu können.

Als Protagonistin stellt sich Simona, kurz Sim, vor. Sie möchte herausstechen, bemerkt werden, weshalb sie sich gerne verrückt kleidet. Da sie sich in ihrer Familie zurückgesetzt fühlt, schwärmen doch alle nur von ihrer perfekten Schwester, hat sie angefangen zu trinken und sich mit den falschen Freunden umgeben. Im Reservat bei ihrer Tante, lernt sie ein ganz anderes Leben kennen. Obwohl ihr klar ist, dass Alkohol keine Probleme löst, greift sie trotzdem immer wieder danach. Erst als ihre Tante ihr etwas zeigt, beginnt sie ihre Sturheit abzulegen und Einsicht zu gewinnen. Zum Einen findet sie Faszination an den Indianern, zum Anderen erkennt sie die wahren Schwierigkeiten ihres Lebens.

Sim war ein Charakter, der zwar nach und nach begann sich zu verändern, der aber erst zum Ende hin die Kurve tatsächlich bekam. Die Sache mit der Liebe macht es ihr auch nicht einfacher, da sie sowohl Jimi als auch Lukas interessant findet, aber nicht nicht weiß, für wen ihr Herz schlägt.

Jimi und Lukas sind Blutsbrüder und beinahe immer zusammen. Sie sind Waisenkinder, weshalb sie in einer Pflegefamilie leben, aus der sie am liebsten ausbrechen würden. Während Jimi so gut wie alles über Lukas weiß, hat er selbst große Geheimnisse. Er gehört zu denen im Reservat, die auch mal zum Alkohol greifen und kiffen. Lukas hingegen ist gegen all das und möchte ein Medizinmann für sein Volk werden um ihn helfen zu können. Als Sim in ihr Leben tritt, scheint es, als würde sie die Kluft zwischen den Jungs vergrößern und ihre Eifersucht aufeinander wecken.

Das beschriebene Leben im Reservat erscheint äußerst ärmlich und heruntergekommen. Angeblich sind viele Bewohner dem Alkohol verfallen, weshalb die Regierung hier bereits versucht einzugreifen. Die Menschen haben nicht viel und versuchen der Trostlosigkeit irgendwie zu entkommen. Doch während das Leben als solches eher trostlos dargestellt wird, erscheinen die Rituale und Feiern wunderschön. Nun, ich selbst habe das Leben in einem solchen Reservat nie kennen gelernt, weshalb ich keine Ahnung habe, wie viel von dem Geschriebenem zutrifft.

Babendererdes Schreibstil ist einfach unglaublich. Sie schafft es die Geschichte spannend und fesselnd zu gestalten und sie dabei mit Emotionen
aufzuladen, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Dabei lässt sie den Leser wissen, dass bald etwas schlimmes geschehen wird und wühlt ihn innerlich auf. Es ist beinahe spürbar, wie sich die Situation zuspitzt, ein Konflikt sich nicht länger unterdrücken lässt und gnadenlos ausbricht.

Von allen Charakteren, haben sich in meinen Augen, zwei besonders hervorgehoben. Zum Einen war es Johanna. Sie hat sich ein Leben als Weiße im Reservat aufgebaut, sie kennt die Probleme und versucht auf ihre Weise zu helfen und Veränderungen auszulösen. Zum Anderen war es Lukas. Er mag zwar blind sein, doch dabei hat er eine ganz eigene Sicht auf die Welt. Viele lassen sich von seiner Blindheit täuschen, denn so manches Mal sieht er viel mehr als andere. Ich fand es bewundernswert, wie er sich stolz durch die Welt bewegt, als würde seine Behinderung nicht existieren.

Fazit
Die Autorin weiß ganz genau, wie sie eine rührende Geschichte erzählen kann. So lässt sie die problembehaftete Sim nach Amerika gehen, wo diese nicht nur sich selbst finden soll, sondern auch die Liebe. Doch da muss sie sich zwischen zwei ungleichen jungen Männern entscheiden, die beide um ihr Herz buhlen, jedoch nicht mit gleichen Absichten.


Der Kuss des Highlanders: Roman
Der Kuss des Highlanders: Roman
von Monica McCarty
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Die zweite Chance auf Liebe, 21. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Highlanders: Roman (Taschenbuch)
Inhalt
Magnus MacKay gehört schon länger zur Highland Garde. Von seinen Freunden wird er als "Saint" bezeichnet, da er den Versuchungen der Frauen aus dem Weg geht. Als sein Partner, William "Templar" Gordon, heiratet, begegnet er erneut Helen Sutherland, der Frau, die er einst geliebt hatte, die sich aber gegen ihn entschieden hatte. Bei beiden flammen alte Gefühle auf, doch Magnus ist nicht bereit seinen Freund zu hintergehen. In der Hochzeitsnacht wird die Garde zu einem Auftrag bestellt, bei dem allerdings etwas schief geht. William kommt um, kann Magnus aber noch mit letzter Kraft darum bitten sich um Helen zu kümmern. Diese weiß nicht, ob sie trauern soll oder sich freuen. Sie ist fest entschlossen ihren Fehler von damals wiedergutzumachen, aber auch Williams letzten Wunsch umzusetzen. Diesmal würde sie Magnus Herz für sich gewinnen und endlich die Seine werden.

Meine Meinung
Erneut darf die Highland Guard ihre Effizienz beweisen. Die Hauptrolle übernimmt diesmal der Krieger Magnus MacKay, der den Decknamen "Saint" trägt.

Vor drei Jahren hatte Magnus MacKay Helen Sutherland gebeten seine Frau zu werden, auch wenn ihre Clans verfeindet sind. Helen entschied aber gegen ihn und ergab sich dem Willen ihrer Brüder. Kurz darauf wurde Magnus Mitglied der geheimen Highland Guard und Partner von William Gordon. Nun begegnet er Helen erneut, denn ausgerechnet sie, ist Williams zukünftige Frau.

Magnus ist ein ausgezeichneter Krieger. In den Jahren seiner Mitgliedschaft der Highland Garde, ist er um einiges stärker geworden, geschickter und härter. Doch in all den Jahren hatte er das Mädchen, dass er über alles geliebt hatte, nie vergessen. Er hatte sein Herz verschlossen und hielt sich daher von Frauen fern, weshalb sie ihn als "Saint" bezeichnen. Als er Helen sieht, kommen die Gefühle hoch, doch er will lieber den Schmerz ertragen sie an der Seite eines anderen Mannes zu sehen, als sich erneut auf sie einzulassen, vor allem da sie nun seinem besten Freund gehören würde. Magnus würde gerne glücklich sein, doch er kann nun mal nicht jemand anderen dafür leiden lassen. An Sturheit lässt er sich nun mal kaum übertreffen. Doch Magnus ist auch äußerst klug, er weiß seine Geschicklichkeit einzusetzen und beweist Durchhaltevermögen.

Helen Sutherland hat sich immer ihren Brüdern gebeugt, weshalb sie schließlich Magnus, den sie liebt, abwies. Nach all der Zeit ohne ihn, glaubte sie ihn vergessen zu haben, doch das Wiedersehen reist alte Wunden aus. Es tut ihr weh einen anderen heiraten zu müssen, will sie doch einzig und allein Magnus. Sie macht sich Sorgen um ihn und will alles tun um ihn wieder für sich zu gewinnen. Helen ist Heilkundig, weshalb die überaus wichtig ist. Sie nutzt die Tatsache gerne aus um so in seiner Nähe zu sein, was ihm nicht all zu sehr gefällt, will er doch standhaft bleiben.

Diesmal darf die Garde so manche Aufträge erledigen. Obwohl William eigentlich seine Hochzeitsnacht durchführen sollte, muss er auf eine Mission. Robert the Bruce bittet darum seinen Bruder zu befreien, was sich als schwerer erweist, als sie vermutet hätten. Später ist Robert mit seinen Wachen durch das Land unterwegs, muss er doch die Loyalität seiner Leute prüfen, als jemand die Gruppe angreift. Es scheint, dass es einen Feind geben würde, der ähnlich arbeitet, wie die Garde. Dieser Gedanke macht allen zu schaffen.

Obwohl hier Helen und Magnus die zentralen Rollen spielen, wird Roberts Geschichte auch weiter erzählt. Der König von Schottland, der um seine Position kämpft, muss so manches durchmachen. In diesem Fall verbindet die Autorin übrigens Realität und Fiktion, was sie später auch anspricht.
Die Liebesgeschichte hat Höhen und Tiefen. So manches Mal sind die Handlungen der Protagonisten verständlich, manchmal aber auch nicht. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar, wenn auch nicht einfach. In beiden ist ein innerer Konflikt anzutreffen, dessen Sieger kaum ausmachbar ist.

Fazit
Erneut durften die Mitglieder der Highland Guard ihre Stärke in Kämpfen beweisen. Die Männer zeigen, dass sie nicht nur harte Krieger sind, sie können auch sanfte Liebhaber sein. Magnus, der eher als zurückhaltend gilt, erhält sie Chance eine Frau zum zweiten Mal von sich zu überzeugen. Zwar müssen dazu viele Hindernisse überwunden werden, doch das Glück ist es wert.


Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb
Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb
von Tanya Stewner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervige Protas, kaum Entwicklung, aber schöner Schreibstil, 14. September 2015
Inhalt
Juli Clemens kommt aus einer wohlhabenden Familie, doch richtig wohl, fühlt sie sich eher in der vollgestopften Wohnung ihrer besten Freundin Whoopi. Ihr liegt nicht viel an Luxus und daheim fühlt sie nur Kälte und Unwohlsein. Um den Problemen ihres Lebens zu entkommen, zieht sie sich gerne auf eine Lichtung zurück, ihre geheime Lichtung. Eines Tages ist sie aber nicht allein dort, denn ein merkwürdiger Junge hat seinen Weg dorthin gefunden. Nicht nur das Anjano seltsam redet, er kennt auch viele moderne Dinge nicht. Obwohl Juli es nicht versteht, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Sie ahnt nicht, dass Anjano ein unmögliches Geheimnis hütet, das ihr ganzes Leben verändern und auf den Kopf stellen wird.

Meine Meinung mit Spoilern
Der Titel und das Cover versprechen eine tolle Geschichte, doch dieses Versprechen wurde in meinen Augen nicht erfüllt. In gewisser Weise ist dieses Buch eine Enttäuschung.

Die Protagonistin, Juli Clemens, kommt aus einer reichen Familie, hat einen hohen IQ und ist doch nicht glücklich mit ihrem Leben. Daheim fühlt sie eine unglaubliche Kälte, weshalb sie immer wieder von dort flüchtet. Sie ahnt, dass ihre Eltern sich trennen wollen, kann dies aber nicht ertragen. Dann trifft sie auf den seltsamen Anjano, der ihre Neugier weckt. In seiner Nähe fühlt sie sich besonders. Zu ihrem Pech, darf sie niemandem von ihm erzählen, was ihr irgendwie auch gefällt.

Angeblich ist Juli siebzehn, doch ihr Verhalten war um einiges kindlicher. Ich meine ja nur. Klar, es ist schmerzhaft zu wissen, dass die Eltern sich trennen wollen, aber es nützt doch nichts davor wegzulaufen. Sie versucht dem zu entkommen, doch vor so etwas kann man nicht davon laufen.

Besonders dämlich empfand ich die Situation, wo sie mit ihren Eltern am Esstisch sitzt und die sich streiten. Statt sie einzumischen und was zu sagen, beginnt sie zu bellen und läuft davon. Ich meine, bellen ehrlich? Dann trifft sie Anjano. Wow, der Kerl interessiert sich für sie und plötzlich kann sie ihn nicht mehr vergessen. Sie wirft sich ihm an den Hals, und das wörtlich. Sie kennen sich kaum, aber sie nimmt die sexy Unterwäsche ihrer Mutter um ihm zu gefallen. Nach wenigen Tagen will sie bereits mit ihm schlafen und ist schockiert, als er es nicht will.

Anjano ist auch ein merkwürdiger Kerl. Sorry, ich könnte da mehrere Dinge ansprechen, aber genau wie Juli, machte er mich irre. Ich meine, wie kann man sie rein zufällig in so ein Zeitloch reinfallen? Ok, aber auch sein ganzes Verhalten. Dieses "wir dürfen uns nicht sehen" und dann wieder "ich kann doch nicht ohne dich". Jaaa, super nervig.

Sagen wir es so, die Charaktere waren nicht der Hit. Sie waren verwirrend und haben sich nicht so verhalten, wie man es altersmäßig von ihnen erwarten würde. Manche Sachen die sie taten, waren einfach nur lächerlich.

Das einzig interessante an der Geschichte, waren die Zukunftsaussichten. Erst die Katastrophen, dann die Besserung. Ein Einzelheiten waren ganz interessant, für ich erschienen sie aber nicht völlig durchdacht. Es wurde mit vermeidlichen Fachwissen um sich geworfen, ohne genauere Aufklärung, denn es könnte schließlich die Zukunft verändern.

Ich weiß, es gibt Liebesgeschichten, die sich in einem kurzen Zeitraum entwickeln und dabei völlig realistisch wirken, haben ich schon oft in Historicals gehabt, doch hier hatte ich nicht den Eindruck. Erst gegen Ende wurden die Gefühle glaubwürdiger und etwas greifbarer.

Es tut mir Leid, aber außer dem tollen Schreibstil der Autorin, konnte mich so gut wie nichts von diesem Buch überzeugen. Die Autorin kann gut und flüssig schreiben, weshalb das Lesen schnell geht, auch wenn die Geschichte nicht überzeugen konnte.

Fazit
Obwohl der Schreibstil der Autorin wirklich gut ist, war die Geschichte nichts für mich. Die Charaktere erschienen stumpfsinnig und zeigten kaum Entwicklung. Juli war einfach nur nervig. Ich hatte wirklich mehr erwartet, denn die Geschichte versprach interessanter zu sein.


Traust du dich? (BitterSweets)
Traust du dich? (BitterSweets)
Preis: EUR 1,49

5.0 von 5 Sternen Ein wirklich süßes bittersweet, 10. September 2015
Inhalt
Lily Everett ist neu an ihrer irischen Schule. Sie, als Amerikanerin, gilt als Außenseiterin und wird auch so behandelt. Eines Tages bemerkt sie den äußerst gut aussehenden Darragh O'Mara und ist hin und weg. Von ihrer Zimmergenossin Jenna erfährt sie, dass Darragh Teil einer geheimen Verbindung, der Nathair, ist. Durch Zufall bekommt Lily die Chance sich bei den Nathair zu bewerben, doch um Teil der Verbindung zu werden, muss sie ihren Mut beweisen und die Aufgaben haben es wirklich in sich.

Meine Meinung
Nur wenn du die Prüfungen bestehst, deinen Mut beweist, kannst du in die Familie der Nathair aufgenommen werden. Es ist nicht erlaubt über die Verbindung zu reden, doch einmal Teil davon, bleibt man für immer zusammen.

Lily Everett fühlt sich von ihrer Familie abgeschoben und im Stich gelassen. Niemand fragte sie, ob es ihr gefällt auf dem Internat oder ob sie dahin will. Niemand fragte nach, wie sie sich dort eingelebt hat. Dies war sicherlich einer der Gründe, weshalb Lily sich für die Nathair interessiert. Sie ist ein kluges und mutiges junges Mädchen. Sie weiß, was sie will, und versucht dafür so gut wie möglich zu kämpfen. Sie fühlt sich von Darragh angezogen, traut sich aber nicht darüber zu reden. Überhaupt ist sie jemand, der seine Gefühle lieber für sich behält.

Das Autorenduo hat Lilys Geschichte wirklich gut umgesetzt. Auf den wenigen Seiten haben sie ihre Vergangenheit kurz erörtert, die Gegenwart mit eingebracht und einen kleinen Ausblick auf die Zukunft gegeben. Dabei wurde alles so gut in Worte gefasst, dass nichts zu viel oder zu wenig war. Die Mutproben, die Lily zu bestehen hat, sind nicht gerade ohne. Ok, ich würde wahrscheinlich keine davon bestehen. Hierbei muss Lily nicht nur beweisen, dass sie körperlich fit ist, sondern auch geistig mithalten kann.

Bei den Prüfungen selbst, wurde eine düstere und geladene Atmosphäre gewählt. Es herrscht eine Anspannung, die beinahe greifbar ist. Lily muss viel mit ihren Nerven kämpfen um zu bestehen und dies wird klar zu verstehen gegeben.

Doch auch die zarten Gefühle, die sich langsam anschleichen, nie aber offen ausgelebt werden, sind wirklich toll. Sie entwickeln sich, wenn auch im Verborgenen, zeigen sie nur in Kleinigkeiten.

Das Autorenduo hat auf wenigen Seiten so viel erzählen können, dass es einfach nur bewundernswert ist. Sie schreiben spannend und doch mit Gefühl. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bieten die verschiedensten Persönlichkeiten.
Besonders genial, fand ich Cillians Spruch bzw. seine Andeutung mit Yoko Ono. Die Leser dieses bittersweets dürften verstehen, was ich damit meine.

Fazit
"Traust du dich?" ist ein äußerst passender Titel für diesen bittersweet, denn genau diese Frage muss die Protagonistin immer wieder beantworten. Um Teil einer Verbindung in ihrem Internat zu werden, muss sie sich trauen die gefährlichen Aufnahmeprüfungen zu machen. Dabei sucht sie nicht nur nach der Nähe zu einem Jungen, sondern auch nach einem Ort, an dem sie sich zugehörig fühlt


Love Monster
Love Monster
von Mio Junta
  Broschiert
Preis: EUR 6,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Einzelband, 8. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Love Monster (Broschiert)
Inhalt
Bei einer Nachhilfestunde gesteht Itsuki seinem Jugendfreund Akira seine Gefühle. Keigo rettet den halb bewusstlosen Ryo, der danach mehr für ihn zu empfinden beginnt. Sota geht mit Minami eine Wette ein um Krankenschwestern kennen lernen zu können, doch es sind nicht die Frauen, die sein Herz höher schlangen lassen. Drei Paare, die trotz Schwierigkeiten und Missverständnisse versuchen zu einander zu finden.

Meine Meinung
Dieser Boys Love Manga, lässt sich in drei Geschichten aufteilen, die jeweils kurz erzählen, wie die Paare schließlich zusammen gefunden haben.

Love Monster ist dabei die Geschichte von Akira und Itsuki. Sie sind seit ihrer Kindheit befreundet, doch der vier Jahre ältere Akira ist doch überrascht, als Itsuki ihm plötzlich seine Liebe gesteht. Akira weiß nicht recht, wie er reagieren soll, denn er ist nicht mehr sicher wie er fühlt. Es muss erst einiges geschehen, eher er selbst die Wahrheit erkennt.

Love Hunter handelt von Keigo und Ryo. Eines Tages findet Keigo Ryo zusammen gebrochen auf der Straße. Er bringt ihn auf eine Bank bei einem Spielplatz und wartet bis es ihm besser geht. Ryo möchte sich revanchieren und versucht viel Zeit mit Keigo zu verbringen, schließlich hat er sich in seinen Retter verliebt.

Love Attack ist die Geschichte von Sota und Minami. Sie sind beide Medizinstudenten, nur das Minamis Familie eine Klinik gehört. Sota möchte eigentlich einige Krankenschwestern von sich überzeugen, doch dann gesteht Minami ihm seine Gefühle. Kurz entschlossen, schließen sie eine Wetter ab. Doch Minami will alles tun um Sota von sich zu überzeugen.

Junta Mio hat einen tollen Zeichenstil, mit dem sie den Geschichten Leben einhaucht. Die männlichen Protagonisten sind wirklich gut aussehend und mit interessanten Charakteren ausgestattet. Wobei Junta hier wirklich Wert darauf gelegt hat, dass die Semes und Ukes als solche erkennbar sind.
Falls jemand mit diesen Begriffen nichts anfangen kann, damit sind die dominanten und unterwürfigen Partner gemeint. Seme steht für den dominanten Part, zumeist der Part, der den ersten Schritt macht und beschützerisch über seinem Partner steht. Uke ist der unterwürfigere Part, zumeist der nachgiebigere Teil in der Partnerschaft, der aber durchaus seine Meinung hat und sich nicht in allem fügt.

Die Geschichten sind an sich wirklich süß, allerdings gefiel mir nicht, dass sie dann doch viel zu schnell zur Sache kamen. Klar, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, kann nicht all zu ausschweifend gestaltet werden. Aber mal ehrlich, müssen sie sofort miteinander schlafen?

Von den drei Geschichten, gefielen mir Love Monster und Love Attack am Besten. Sie hatten tolle Charaktere und interessante Entwicklungen. Doch auch von diesen zwei, hatte Love Attack doch die Nase vorn. Sota und Minami waren einfach nur liebenswürdig. Love Hunter war hingegen die schwächste Geschichte von allen. Ryo hat mir als Charakter überhaupt nicht gefallen. Er wirkte verlogen und hat sich verstellt. Schon seltsam, dass er jemanden für sich gewinnen will, ohne sein wahre Ich zu zeigen.

Wie zuvor erwähnt, gefällt mir der Zeichenstil. Die einzelnen Protagonisten hatten alle etwas eigenes, nicht nur im charakterlichen Sinne. Ich liebe die verschiedenen Gesichtsausdrücke, sie machen so viel von der Geschichte aus. Leider sind so manche Hintergründe dagegen dann doch etwas blass geworden. Ich werde mir trotzdem gerne ansehen, was Mio sonst noch gezeichnet hat, denn mir scheint, dass die Geschichten und der Zeichenstil noch viel Potenzial haben.

Fazit
Die drei Kurzgeschichten von Junta Mio sind interessant und durchaus lesenswert, wenn auch etwas schwächelnd. Der Zeichenstil hat was, die Geschichte selbst, ist aber eher für Menschen, die keine Probleme mit Homosexualität haben. Ich bin mir allerdings sicher, dass es durchaus bessere Boys Love Storys gibt.


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