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Rezensionen verfasst von
Weltenträumer

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Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-25
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Heart Beat
Heart Beat
von Eliza Jones
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Liebesgeschichte, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Heart Beat (Broschiert)
Inhalt
Erin ist Geschichtsprofessorin an der NYU und hat ein Auge auf einen Kollegen geworfen. Leider interessiert sich dieser eher für die Kollegin in der durchsichtigen Bluse. Als sie mit ihrem besten Freund, Cole, darüber spricht, unterbreitet er ihr einen Plan. Er wird aus ihr, dem grauen Mäuschen, eine sexy und begehrenswerte Frau machen, so dass selbst ihr Kollege Robert ihr nicht widerstehen können wird. Doch während Erin sich verwandelt, entdeckt Cole in sich alte Gefühle wieder. Soll er sie tatsächlich diesem Robert überlassen, oder lieber selbst um ihr Herz kämpfen?

Meine Meinung
Wie passend es doch ist, dass dieses Buch ausgerechnet bei Romance Edition erschienen ist. Schließlich beinhaltet es eine wunderschöne, herzerweichende, romantische, zu Tränen rührende, zuckersüße Liebesgeschichte.

Erin ist an sich eine schöne und kluge Frau, für die Männer aber eher unsichtbar, da sie sich unauffällig und bequem kleidet. Nicht mal ihr Schwarm, Robert, nimmt sie wahr und hat eher Augen für eine Kollegin. Dabei scheint er der Mann zu sein, der perfekt in ihr Leben passen würde. Cole, ein Freund auch der Kinderzeit, will ihr helfen Robert an Land zu ziehen. Er zeigt ihr wie sie sich geben und kleiden soll. Doch seine Nähe weckt auch die Erinnerung an den Schmerz der Vergangenheit. Erin muss sich fragen, ob es tatsächlich so klug ist ihn noch mehr in ihr Leben einzubinden. Noch bevor sie sich versieht, steckt sie plötzlich in einem Dilemma. Egal wie sie sich entscheidet, es wird ihr Leben verändern.

Cole ist ein erfolgreicher und ziemlich gut aussehender Unternehmer. Er kennt Erin noch aus der Kindheit und als er hört, dass sie keine Ahnung hat, wie sie einen Mann auffallen könnte, bietet er seine Hilfe an. Er weiß schließlich wovon er redet, hat er doch so eine oder andere Affäre am laufen. Doch je mehr Erin sich verwandelt und aus sich rausgeht, desto mehr öffnet sich auch sein Blick für sie. War er tatsächlich auch so blind sie all die Zeit zu übersehen?

Mit einem äußerst mitreisendem Schreibstil, bereitet Eliza Jones hier ihren Lesern eine wahre Palette an Gefühlsregungen. Die Handling, emotional und gefühlvoll, fesselt bis zur letzten Seite. Man wagt es kaum das Buch aus der Hand zu lesen, bis auch das letzte Fünkchen Neugier befriedigt wurde.

Erin und Cole stehen sicherlich im Mittelpunkt des Geschehens. Zwischen ihnen knistert und prickelt es so stark, dass es beinahe körperlich spürbar ist. Das Verlangen und die Sinnlichkeit bereiten eine wahre Gänsehaut.

Es mag sein, dass ab einem gewissen Punkt klar ist, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, doch es tut dem Ganzen nichts ab. Um an dieses vorhergesehene Ende zu kommen, müssen die Charaktere schließlich noch eine ganze Menge durchmachen. Aber das Ende selbst war einfach wunderschöne. Das ein oder andere Tränchen konnte nicht zurück gehalten werden. Es war einfach so schön. Manch einer würde kitschig sagen, aber im Grunde ist es doch das, wovon alle Frauen heimlich träumen. Hach, es ist einfach berührend.

Neben den tollen Hauptcharakteren, beeindruckt die Handlung auch durch interessante Nebencharaktere. Besonders herausragend sind da sicherlich Chloe und Elijah. Wer weiß, vielleicht überrascht die Autorin ihre Leser auch mit deren Geschichten. Wünschenswert wäre es alle Mal.

Fazit
Wer die Rezension durchgelesen hat, hat sicherlich bemerkt, dass ich total hin und weg bin. Dieses Buch ist reines Futter fürs Herz. Spannend, romantisch, vermischt mit einer Prise Erotik, ist es das Rezept für einen schönen Abend. Kurz und knackig gesagt: Lest es!


Demor - Einfach bösartig
Demor - Einfach bösartig
Preis: EUR 3,45

3.0 von 5 Sternen Guter Start, mit schwachem Ende, 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Demor - Einfach bösartig (Kindle Edition)
Inhalt
Der böse Zauberer und Lord, Demor, lebt in einem alten unterirdischen Tempel. Immer wieder tauchen Helden auf um ihn zu bezwingen, was ihnen auch gelingt. Da Demor jedoch unsterblich ist, steht er irgendwann einfach wieder auf. Ein Mann, den seine Diener zu ihm bringen, verrät ihm, dass der Erzähler festgelegt hat, dass das Gute immer gegen das Böse triumphieren wird. Demor will sich dies nicht gefallen lassen und macht sich auf die Suche nach dem besagten Erzähler. Denn mal ehrlich, wer will denn immer der Verlierer sein? Nach und nach findet er Begleiter und so zieht er mit einem Ork, einem Kopflosen und einer halb Elfe/ halb Dämonin, durch das Land. Das was passiert, wenn sie die Gesetze der Fantasie auf den Kopf gestellt haben?

Meine Meinung
Die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt, hat mich angesprochen und dazu geführt, dass ich unbedingt die Geschichte lesen wollte.

Ein böser Zauberer hat die Nase voll zu verlieren und macht sich deshalb auf den Weg um die Gesetze der Fantasie zu ändern. Denn mal ehrlich, warum ist es der Held, der immer gewinnen muss? Um dies tun zu können, macht er sich auf die Suche nach dem Erzähler, der dies ändern kann, Um eine solche Mission durchführen zu können, bedarf es natürlich einiger treuer Gefährten. Diese finden sich auf dem Weg zusammen.
Erst kommt der Ork, Bult. Sein grässliches Aussehen und seine Stärke machen aus ihm einen guten Kämpfer, doch leider wird er von einem unsichtbaren Kobold genervt, der ihn zu so manchen Taten treibt.
Dem folgt der kopflose Reiter, ein ausgezeichneter Schwertkämpfer, den jedoch eine unerfüllbare Sehnsucht durch die Unendlichkeit plagt.
Und schließlich Dalir, ein Mischwesen aus Elfe und Dämon. Heimatlos ist sie immer auf der Suche nach etwas, was ihr scheinbar niemand geben kann.

Diese unperfekten Helden, pardon Bösewichte, wollen die Welt auf den Kopf stellen. Zusammen müssen sie sich durch so manche Schwierigkeiten schlagen. Lügen und Betrügen spielen dabei eine wirklich große Rolle.

Ab der ersten Seite hat mich die Geschichte regelrecht gefesselt. Es ist einfach genial gedacht. Das Böse will die Regeln ändern um auch mal der Sieger sein zu können. Mir ist bisher kein anderes Buch bekannt, dessen Inhalt mit diesem vergleichbar wäre.

Dem Autor ist es gut gelungen seine Charaktere lebendig zu gestalten, und das obwohl einige von ihnen eher untot sind. Jeder von ihnen ist stark und hat eine gewisse Macht, doch auch wenn sie es gut verbergen, haben sie auch ihre Schwächen. Schließlich ist ja niemand perfekt, nur Demor will dies nicht einsehen.

Mit dem lockeren Ton, der hier angeschlagen wird, ist es leicht der Geschichte zu folgen. Natürlich wird das Ende vorhersehbar, was dem Ganzen jedoch nichts abschlägt. Schwierig fand ich jedoch die ganzen Namen der Städte und auch so mancher Personen. Es waren nicht gerade Dinge, die im Gedächtnis hängen blieben. Während des Lesens stieß man immer wieder auf sie, wobei ich mich dann immer fragte, was bzw. wer das noch mal war.

Eine Sache hat mich jedoch ganz besonders gestört. Der Beginn der Geschichte war mit so viel Spaß und Humor gespickt, dass man beinahe Tränen in den Augen hatte. Mit dem Fortschreiten ging dieser jedoch verloren. Es wurde ernst und der wundervolle Humor wirkte bloß noch gezwungen und nicht mehr fließend. Warum hat der Autor das Bloß getan? Ich habe mir wirklich gewünscht, dass der Witz erhalten geblieben wäre.

Fazit
Aus einer tollen Idee, ist eine Geschichte geworden. Was als witziges Abenteuer beginnt, kann das Niveau leider nicht bis zum Schluss halten. Trotz allem werden hier interessante Charaktere geboten, die den Mut aufbringen über den eigenen Schatten zu springen.


Phoenix - Tochter der Asche
Phoenix - Tochter der Asche
von Ann-Kathrin Karschnick
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tochter der Asche, 25. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Phoenix - Tochter der Asche (Taschenbuch)
Inhalt
1913 wurde das Antlitz der Welt durch ein fehlgeschlagenes Experiment verändert. Selbst 120 Jahre später, hat sich die Gesellschaft nicht erhält. Die Saiwalo, eine überirdische Macht, hatte beim Wiederaufbau geholfen, dann jedoch erklärt, dass die Seelenlosen, übernatürliche Wesen, die Schuld an all dem hätten. Die Jagd auf sie wurde eröffnet. Doch nicht nur sie wurden zu Opfern. Die neu erlangte Ordnung und Stabilität nahm schleichend auch die Freiheit und die Träume der Bevölkerung. In dieser Welt lebt die "Seelenlose" Tavi, die alles tut um die Saiwalo zu bekämpfen. Als eine plötzliche Mordserie Hamburg erschüttert, will Tavi dem auf den Grund gehen. Sie kann ja nicht ahnen, dass damit ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird.

Meine Meinung
Ann-Kathrin Karschnik führt ihre Leser in eine dystopische Zukunft.
Ein Experiment hat die Welt zerstört, die Gesellschaft, wie sie einst existierte, gibt es nicht mehr. Die überirdische Macht, genannt Saiwalo, hat die Regierung übernommen. Da sie selbst jedoch kaum öffentlich erscheinen, regieren sie durch den starken Arm des Gesetzes, durch die Kontinentalarmee. Diese sorgt für Ruhe und Ordnung, sucht aber gleichzeitig nach den Seelenlosen. Diesen wird nämlich die Schuld an all dem Unglück gegeben, weshalb die Saiwalo sie besonders behandelt. Was jedoch genau mit den Seelenlosen getan wird, weiß niemand. Nur eins ist klar, sie werden nie wieder gesehen.

Tavi ist so eine Seelenlose, sie ist eine Phoenix, eine Unsterbliche. Um überleben zu können, hält sie ihre Aura zurück, denn an dieser kann sie als magisches Wesen erkannt werden. Doch auch wenn sie lieber unsichtbar bleibt, führt sie einen Kampf gegen die Saiwalo, schließlich haben sie ihr etwas überaus Wichtiges genommen. Nun lebt sie mit ihrem Schützling Nathan zusammen, den sie dazu ausbildet mehr zu sehen, als die Meisten wahrnehmen. Als rätselhafte Morde die Stadt erschüttern, erkennt Tavi die Verbindung, doch wird sie die nächste Zielperson davor bewahren können ein Opfer zu werden? Zu allem Übel hat sie Leon, ein Mitglied der Kontinentalarmee, auf seinem Schirm. Die Frage ist, ob er ihr helfen wird oder sie den Saiwalo ausliefert.

Leon arbeitet für die Kontinentalarmee und ist ein Überzeugter von der Sache der Saiwalo. Von klein auf lernte er alles Mögliche über Seelenlose, schließlich hat seine Mutter sie gejagt. Nun wird er auf den Fall der grausamen Morde angesetzt. Zusammen mit seinem Partner Deslo, soll er den Mörder aufhalten. An den Leichen findet er seltsame Male, die außer ihm niemand zu sehen scheint. Leon ist verunsichert deswegen, glaubt aber fest daran, dass ein Seelenloser diese Morde begangen hat. An einem Tatort fällt ihm unter den Schaulustigen eine jungen Frau auf, Tavi. Er weiß nicht wieso, aber etwas an ihr weckt sein Interesse.

Hamburg, wie wir es kennen (oder auch nicht), gibt es nicht mehr. Wie auch der Rest der Welt, liegt hier so gut wie alles in Trümmern. Die Menschen leben größtenteils in Ruinen und haben kaum etwas zu Essen, selbst Kleidung ist ein teures Gut. Wie in jeder Gesellschaft, gibt es aber auch hier die Wohlhabenden. Hier bleiben sie aber eher im Hintergrund. Dieses harte Leben führt dazu, dass sie Menschen das Träumen verlernen, Die ständige Unterdrückung nimmt ihnen den Willen. Des Weiteren ist die Stadt, eigentlich die ganze Welt, unter ständiger Überwachung. Die Stadtteile untereinander haben Grenzen und Wachposten, die nur mit Passierscheinen betreten oder verlassen werden können. Drohnen fliegen immer wieder über die Köpfe der Menschen hinweg und können auch angreifen, wenn es nötig ist.

Ann-Kathrin Karschnik hat das Bild einer schrecklichen Zukunft, mit Elementen von Fantasy, Steampunk, Krimi und Romantik kombiniert und dabei eine fantastischen Geschichte erschaffen. Mit der leichten Wortwahl macht sie das Eintauchen in ihre Welt zu einer einfachen Sache. Begriffe, die fremd erscheinen, werden verständlich erklärt ohne den Lesefluss zu stören. Fasziniert hat mich die Autorin durch die Tatsache, dass sie die Entstehung der magischen Wesen anspricht, die Meisten werden nämlich nicht als solche geboren. Einzig die Saiwalo bleiben nach wie vor geheimnisvoll.
Wer sind sie? Wo kommen sie her? Was ist ihr Ziel?
Ich hoffe sehr, dass die Autorin auf diesen Punkt in den weiteren Bänden eingeht. Ein wenig nervig war der Begriff "Saiwalo", da er, meiner Meinung nach, etwas zu oft erwähnt wurde.
Ganz überraschen war sicherlich die Wendung zum Ende hin. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass ausgerechnet eine solche Wendung unternommen wird. Dieser Wow-Effekt ist sicherlich ein Punkt, der dazu verleitet weiter zu lesen, schließlich will man nun wissen, wie es dazu kommen konnte.

Fazit
Eine grausige Zukunftsversion. Die Mensche leiden unter der Diktatur einer überirdischen Macht und kaum jemand wagt es sich zu erheben. Doch nach wie vor gibt es auch solche, die den Kampf wagen. Spannend erzählt, mit Einblicken in die Vergangenheit der Charaktere ausgestattet, macht es neugierig auf deren Zukunft. Wohin wird der Kampf wohl führen?


Die Sehnsucht des Dämons
Die Sehnsucht des Dämons
von Stephanie Chong
  Broschiert
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Engel gegen Dämon, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Sehnsucht des Dämons (Broschiert)
Inhalt
Serena St. Clair ist ein junger Schutzengel mit dem Auftrag den Hollywoodstar Nick Ramirez zu beschützen. Es scheint ganz gut zu laufen, doch dann kreuzt sich ihr Weg mit dem des Erzdämons Julian Ascher, der versucht Nick in die Abgründe zu locken. Julian ist fasziniert von Serena, weshalb er einen Handel vorschlägt: Serena verbringt mit ihm eine Woche im Las Vegas und dafür wird er die Finger von Nick lassen. Um ihren Schützling vor dem Fall zu bewahren, nimmt sie an. Doch wird sie dem Charme und Sexepil des Erzdämons widerstehen können?

Meine Meinung
Mit "Die Sehnsucht des Dämons" offenbart Stephanie Chong einen gewaltigen Krieg zwischen Himmel und Hölle, ausgetragen auf der Erde. Unbemerkt von den Menschen kämpfen die Engel und Dämonen um die Seele dieser. Ein solcher Kampf wird hier thematisiert.

Serena St. Clair ist ein junger Schutzengel, eigentlich noch in der Ausbildung, und doch bereits verantwortlich für die Seele eines Menschen. Als Yogalehrerin und Freundin soll sie den Hollywoodstar Nick Ramirez vor dem Bösen bewahren. Leider klingt dies leichter gesagt als getan, denn Nick empfängt Verlockungen, wie Drogen und Alkohol, mit offenen Armen. Eines Tages will Serena ihn aus einem Club rausholen, läuft dabei jedoch direkt in die Arme des Erzdämons Julian Ascher. Aus dem Unterricht weiß sie, dass Ascher, hat er eine Beute am Hacken, sie nicht wieder gehen lässt. Ob sie nun will oder nicht, sie ist zu seiner Beute geworden. Serena ist klar, Julian ist ein harter Gegner und spielt mit so manchen Versuchungen, doch sie muss standhaft bleiben. Was jedoch, wenn sie an ihm eine verborgene Seite entdeckt?

Julian Ascher ist ein starker Erzdämon und äußerst erfolgreicher Clubbesitzer. Durch seine Clubs verführt er die Menschen und bringt sie Stück für Stück dem Abgrund näher. Eines Tages läuft ihm Serena in die Arme und weckt damit seine Lust. Er will den kleinen Schutzengel für dich haben und sie aus dem Himmel in die Hölle stürzen. Da sie sich seinen Geschenken verweigert, setzt er etwas ein, bei dem er sicher ist, dass sie nicht nein sagen wird. Eine Woche lang soll sie mit ihm in Las Vegas verbringen, dann würden sie und sein Druckmittel frei von ihm sein. Julian hat jedoch nicht damit gerechnet, wie stur ein Schutzengel sein kann. Viel schlimmer ist jedoch, dass auch sein Geschäftspartner, Corbin Ranulfson, ein Auge auf sie geworfen hat. Während Julian versucht Serena für sich zu gewinnen, muss er sie auch vor den anderen Dämonen beschützen. Doch was ist es, das seinen Beschützerinstinkt weckt?

Stephanie Chong hat ihre Charaktere liebevoll ausgestaltet und ihnen Persönlichkeit eingehaucht. Serena und Julian, aber auch die Anderen, haben etwas Lebendiges an sich. Ihre inneren Kämpfe sind klar herausgearbeitet und verständlich. Besonders herausragend ist hier das Element der Unwissenheit. Ob es nun Nick ist, der keine Ahnung hat wieso Serena sich plötzlich auf Julian einlässt, oder die Anderen, die nichts von den höheren Plänen ahnen. Jeder scheint irgendwie seine Pläne zu haben, von denen niemand etwas ahnt.

Neben den Charakteren, hat es die Autorin auch toll geschafft die Landschaft herauszuarbeiten. Damit ist nicht nur Las Vegas gemeint, sondern auch all die anderen Orte, die hier angesprochen werden.

Hinterhältigkeiten, betrug und Zickenkrieg, ebenso wie die Eifersucht bekommen natürlich auch eine Chance sich zu beweisen. Denn mal ehrlich, Dämonen spielen dich nicht fair.

"Die Sehnsucht des Dämons" lässt sich nach der Lektüre des Buches als äußerst passender Titel feststellen. Er beinhaltet eine interessante Geschichte um Liebe, Betrug, Angst und den Tod. Natürlich darf ein wenig erotische Romantik nicht fehlen.

Etwas schade finde ich allerdings, dass der Part der Schutzengel zu kurz kommt. Man erfährt so gut wie gar nichts von ihrer Aufgabe oder wie sie diese zu bewältigen haben. Auch ihre Kräfte bleiben kaum erwähnt. Das Hauptaugenmerk bleibt nun mal auf der Liebesgeschichte, allerdings ist diese ebenfalls in so einen engen Zeitraum gequetscht, dass die Entwicklung unglaublich schnell gehen muss. Das Ende an sich, war ganz schön ausgestaltet, wenn auch die Handlung zuvor etwas verwirrte.

Fazit
Auch wenn der Kampf zwischen Engel und Dämonen eher mit den Waffen der Lust geführt wurde, so konnte die Sehnsucht des Dämons doch gestillt werden. Mit der ein oder anderen Wendung schafft die Autorin kleine Spannungsmomente zu erzeugen und den Leser bei Laune zu halten. Es mag sein, dass hier keine heroischen Kämpfe stattfinden, lesenswert ist die Geschichte alle Mal.


Im Bett mit einem Highlander
Im Bett mit einem Highlander
von Maya Banks
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Start, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Im Bett mit einem Highlander (Taschenbuch)
Inhalt
Mairin Stuart ist die Erbin eines gewaltigen Vermögens und genau diese Tatsache macht sie zur Gejagten, denn Duncan Cameron hat es auf sie abgesehen oder viel mehr auf ihr Erbe. Eines Tages muss sie aus Camerons Fängen fliehen und rettet dabei einen kleinen Jungen. Die Flucht führt sie auf das Land der McCabes und damit direkt in die Arme von Ewan McCabe. Obwohl es so einige Schwierigkeiten zwischen ihnen gibt, kommen sie sich nahe. Doch Cameron hat noch lange nicht aufgegeben und er spielt nicht mit sauberen Karten. Kann Mairin ihr Glück mit Ewan aufrecht erhalten?

Meine Meinung
Mit "Im Bett mit einem Highlander" leitet Maya Banks die Trilogie um die McCabe-Brüder ein.

Dem McCabe Clan geht es zurzeit nicht sonderlich gut. Viele Rückschläge hatte er in letzter Vergangenheit einstecken müssen. Selbst ihr Oberhaupt, Ewan McCabe, muss mit seinen Brüdern in einer Burgruine hausen. Doch der Clan ist stark und keinesfalls bereit aufzugeben. Die Männer gehören zu den zähsten und kampferfahrensten überhaupt. Um ihre Liebsten zu retten, ist ihnen kein Weg zu weit.

Ewan McCabe tut alles um seinen Clan wieder den Rang zu verleihen, den er mal besessen hatte. Nach dem Verlust seiner Frau, hütet er seinen Sohn wie einen Augapfel. Crispen aber, hat seinen eigenen Kopf. Als er eines Tages verschwindet, unternimmt Ewan alles um ihn zurück zu bekommen. Er ahnt ja nicht, dass mit Crispens Rückkehr auch eine neue Frau in sein Leben tritt und alles verändert. Mit Mairin scheint er endlich wieder die Liebe gefunden zu haben, aber auch die Rettung für seinen Clan. Doch sein Gegner stellt sich dem in den Weg, denn auch er will Mairin für sich. Ewan muss all seine List einsetzen um das zu bewahren, was ihm am Herzen liegt, denn scheinbar läuft eine wahre Verschwörung gegen ihn.

Mairin Stuart ist eine heiß umkämpfte Frau, doch nicht wegen ihrer Selbst, sondern wegen ihres Erbes. Als uneheliches Kind des verstorbenen Königs, erbt sie Ländereien und Vermögen. Ihr Leben lang befindet sie sich auf der Flucht vor habgierigen Männern, doch nirgends scheint sie sicher. Ausgerechnet der Widerling Duncan Cameron schafft es sie zu fangen, doch Mairin kann fliehen. Zusammen mit einem Jungen entkommen sie seinen Fängen und landet bei den McCabes. Ist sie hier endlich in Sicherheit, oder will Ewan auch nur das Erbe? Kann sie ihm vertrauen? Kann er ihr das Glück geben, nach dem sie sich sehnt? Sie ahnt ja nicht, dass ein mächtiger Gegner bereits sein Spiel mit ihr begonnen, dessen Ausgang noch ungewiss erscheint.

Maya Banks entführt ihre Leser in die Highlands zu einem spannendem und romantischen Abenteuer. Dem starken, selbstbewussten und sturem Krieger wird eine ebenso sture, aber weltfremde Maid gegenüber gestellt. Um zu einander finden zu können, müssen sie nicht nur ihr Ego runter schlucken, sondern auch einen mächtigen Gegner bezwingen. Es ist witzig zu beobachten, wie Mairin versucht ihren Willen durchzusetzen und dabei Ewan die Stirn bietet. Man leidet aber auch mit ihr, wenn er mal wieder ungehobelt war.

Hier wird ja bereits angedeutet, was mit Alaric im nächsten band geschehen soll. Da ist diese eine berührende Szene, als er sich selbst ein Versprechen gibt. Sie ist zwar kurz und eher so ein kleiner Einschub, doch eben diese Stelle empfand ich als überaus emotional. Von allen drei McCabe Brüdern erscheint er mir am sympathischsten.

Emotional ist sicherlich ein gutes Stichwort für diese Geschichte. Mairins Gefühle werden so toll dargestellt, dass man das ein oder andere Mal zum Taschentuch greifen muss.

Natürlich darf in einer solchen Geschichte auch die Spannung nicht zu kurz kommen. So versorgt Maya Banks ihre Leser mit Verfolgungsjagden, Anschlägen oder dem ein oder anderem angespanntem Dinner. Richtig genial hat die Autorin es gegen Ende gestaltet. Man glaubt alles wendet sich zum Guten und dann Bumm! Ich hätte nie damit gerechnet, dass ausgerechnet so etwas zu einer großen Wende führen kann.

Als ausgezeichnet und äußerst passen, könnte man den Titel bezeichnen. Der ist wirklich gut gewählt und in gewisser Weise spielt er auf die Handlung an. (Jetzt aber bitte nicht denken, dass die die ganze Zeit im Bett verbringen.) Was es allerdings damit auf sich hat, sollte aber jeder Leser für sich selbst herausfinden. Nur wenn man das Buch lies, erfährt man, was für eine witzige Anspielung sich dahinter verbirgt.

Fazit
Mit dem ersten Band der Highland-Trilogie bringt Maya Banks den Lesern die ungewöhnlichen Liebesgeschichten der McCabe Brüder näher. Mit einem humorvollen aber auch durchaus ernstem Sprachstil, lässt sie die Magie der Worte auf den Leser einströmen und ihn Teil der Geschichte werde. Wort für Wort lässt sie Mairin von dem naiven Mädchen zu einer starken Frau heranwachsen, die nicht nur die Liebe erfährt, sondern auch für sie kämpfen muss.


Heiß: Thriller (Krimi/Thriller)
Heiß: Thriller (Krimi/Thriller)
von Gerd Schilddorfer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Frustrierendes Ende, 11. Januar 2014
Inhalt
In Berlin wird ein Mitarbeiter von Siemens ermordet um an ein Versteck zu kommen. An der Pakistanischen Grenze wird ein alter Künstler auf grausame Art hingerichtet. Was haben diese Morde gemeinsam, die etliche Meilen auseinander entfernt stattfanden? Während Kommissar Calis in Berlin die Ermittlungen aufnimmt, muss Chief Inspektor Salam fliehen. Es scheint, dass in beiden Fällen eine französische Legion die Finger im Spiel hat. Während Calis Schlussfolgerungen ihn nach Frankfurt führen, muss Salam auf Hilfe warten. Durch Kontakt zu alten Bekannten wird der Pilot John Finch auf den Plan gerufen. Er scheint der Einzige zu sein, der es schaffen könnte Salam zu retten. Doch was ist es, dass die Legion unbedingt in ihre Finger bekommen will? Was sollen die Morde? Keiner scheint zu ahnen, dass hinter all dem ein altes Geheimnis steckt, eines, dass schon viele Abenteurer in den Tod gelockt hat.

Meine Meinung
Wenn ich ehrlich bin, habe ich große Schwierigkeiten dieses Buch in Worte zu fassen. Die Art, wie es geschrieben ist, hat mich äußerst verwirrt. Als Leser wird man mit unterschiedlichen Perspektiven bombardiert und weiß gar nicht wie einem ist. So viele Ausgangspunkte und doch scheinen sie absolut nichts gemeinsam zu haben. Die Handlungen finden an den unterschiedlichsten Orten der Welt und selbst die Charaktere scheinen erstmal nichts miteinander gemein zu haben. Je weiter die Handlung aber voranschreitet, desto mehr Zusammenhänge ergeben sich. Es scheint auch, dass mit dem Voranschreiten der Handlung auch das Zusammentreffen der Charaktere näher rückt.

Bei all den Geschehnissen gibt es die so genannten "Männer im Hintergrund". Man weiß nicht, was all die Orte und die Handlungen zusammen hängen. Gibt es überhaupt etwas zusammen hängendes? Über den Großteil des Ganzen weiß man einfach nicht was los ist. Weshalb gelingt all dies bzw. passiert es? Jemand scheint die Fäden im Hintergrund zu ziehen, wer dieser jemand allerdings ist, wird erst tatsächlich zum Ende hin eröffnet. Bevor dies aber geschieht, darf man einer Menge an falschen Spuren folgen. Gerd Schilddorfer schildert die Jagd nach dem Unbekannten wie eine Schnitzeljagd. Es wird eine Person präsentiert, die einfach perfekt erscheint um schuldig zu sein. Man fällt so leicht rein auf die Hinweise, dass jemand anderes gar nicht betrachtet werden will.

Neben den mehreren Handlungen und den unterschiedlichen Charakteren, tragen auch die Zeitsprünge zur Verwirrung bei. Immer wieder wird man in die Vergangenheit geführt, was erstmal unverständlich ist. Die Zusammenhänge sind nicht sichtbar. Mal ehrlich, was sollen die Vorgänge in der Vergangenheit mit den Morden in der Gegenwart zu tun haben?

Ich muss auch gestehen, dass ich mal wieder etwas am Ende auszusetzen habe. Ich meine klar, die Handlung war zwar lang gezogen, hat mit der Zeit allerdings etwas Spannung aufgebaut, doch dann ...
Mal ehrlich, da wird schon so viel in die Geschichte eingespeist, selbst historische Fakten finden ihren Platz, doch dann zerplatzt es wie eine Seifenblase. Puf, alles hat ein Ende und alles worauf die Handlung praktisch die ganze Zeit hingezielt hat, bleibt offen. Äußerst frustrierend!

Die Charaktere hingegen irgendwie erfrischend. Sie alle haben eine eigene Geschichte und ihren eigenen Hintergrund. Von all den benannten Charakteren, war mir Kommissar Thomas Calis am sympathischsten. Der Kerl war einfach genial, beinahe schade, dass er eher eine Nebenrolle spielt. Egal wie sehr man auf ihm rumhackte oder wie oft man ihm ein Bein stellte, er bleib cool und behielt sein Ziel stete im Auge.

Die eigentliche Hauptrolle im Geschehen hält der Pilot John Finch. Obwohl schon in die Jahre gekommen, lässt er kein Abenteuer aus. Er hat gelernt mit Risiken zu leben und ist bereit, sein leben für eine gute Sache einzusetzen. "Heiß" ist bereits das zweite Abenteuer des Piloten John Finch. Bereits in "Falsch" durfte er sich beweisen. Wenn ich es recht verstanden habe, dann ist mindestens noch ein Buch über den waghalsigen Flieger vorgesehen.

Fazit
"Heiß" führt seine Leser auf eine kleine Weltreise mit einigen Ausflügen in die Vergangenheit. Obwohl Spannung und Geheimnisse durchaus vorherrschen, ist die Handlung doch ziemlich langatmig dargelegt. Die äußerst vielen Perspektivwechsel verwirren und gestalten die Suche nach einem roten Faden als ein Ding der Unmöglichkeit. Das große Rätsel, welches sich durch die Seiten zieht, bleibt leider ungelöst.


Dark (Thorns of Darkness 1)
Dark (Thorns of Darkness 1)
Preis: EUR 1,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Auftakt, 7. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark (Thorns of Darkness 1) (Kindle Edition)
Inhalt
Dark ist der große Star, der Sänger von "Thorns of Darkness". Die Frauen liegen ihm zu Füßen, jede Nacht gibt es eine wilde Party, Alkohol und Drogen im Überfluss. Doch Dark ist müde und möchte neue Kräfte sammeln weit ab der großen Städte. Es zieht ihn aufs Land, auf die Ranch seines Großvaters. Hier begegnet er Geena, einem unauffälligen Mädchen, das ihm vom ersten Augenblick an bezaubert. Sie ist alles andere als begeistert von seiner Anwesenheit, weshalb sie mit allen Mitteln versucht ihm aus dem Weg zu gehen. Dark weckt in ihr Gefühle, denen sie um keinen Preis nachgeben will. Doch wie lange können sie vor einander fliehen, wenn doch die Herzen einander rufen?

Meine Meinung
Mit "Dark" leitet Cathy McAllister die Tetralogie um die Band "Thorns of Darkness" ein. Dabei wird in jedem Band die Geschichte eines Bandmitglieds erzählt. Hierbei handelt es sich um die Story des Sängers, Dark.

Als Popstar hat es Dark ganz schön weit gebracht, man kennt und liebt ihn. Doch Dark lässt sich auch gehen, Partys mit Frauen, Drogen und Alkohol sind etwas ganz normales. Was passiert jedoch, wenn ein solcher Star die Nase voll hat und flieht? Was, wenn er auf der Flucht die wahre Liebe findet? Kann ein Mensch, der ein so ausschweifendes Leben führt denn tatsächlich einer Frau treu sein?

Geena hat eine schwere Vergangenheit hinter sich, weshalb die Arbeit mit Pferden für sie alles ist. Sie kennt Dark, will ihm jedoch aus dem Weg gehen, schließlich verlieben sich Stars nicht in normale Mädchen. Sein Auftauchen auf der Ranch bringt sie völlig durcheinander, denn anders als andere Männer, weckt er Gefühle in ihr, von denen sie nicht mal etwas geahnt hatte. Doch mal ehrlich, sollte sie sich tatsächlich auf ein Abenteuer mit ihm einlassen, wenn der Herzschmerz praktisch vorprogrammiert ist?

Auf knapp 200 Seiten wird eine rührende und zuckersüße Geschichte an den Leser gebracht. Ein Paar, zusammen gebracht aus zwei verschiedenen Welten, versucht eine gemeinsame Sprache zu finden um die aufkommenden Gefühle zu verarbeiten. Das Hin und Her zwischen den Charakteren ist durchaus unterhaltsam und manchmal auch ziemlich albern. Viele Situationen hätten vermieden werden können, wären die Charaktere nur bereit gewesen einander zuzuhören. Was wäre eine Liebesgeschichte ohne eine gemeine Intrige gegen die Liebenden? Dieser Teil war wirklich toll ausgearbeitet, auch wenn so manches Detail dann doch gemein blieb.

Cathy McAllisters Version von Sex, Drugs und Rock'n'Roll erscheint tatsächlich erschreckend real. Ein wenig verwundert hat mich aber, dass Dark dies so schnell hinter sich lassen konnte. Jemand, der dauernd trinkt und auch Drogen nimmt, müsste doch unter Entzugserscheinungen leiden, oder?

Klar, die Geschichte hat so ihre Schwachstellen, an manchen Szenerien scheint etwas zu fehlen, doch dabei muss auch bedacht werden, dass dies mehr eine Kurzgeschichte ist. Auf 200 Seiten kann nun mal nicht alles bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt werden. Außerdem wäre es doch langweilig, wenn absolut alles daliegen würde. Der Leser sollte in der Lage sein seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und die Geschichte für sich weiter zu spinnen.

Fazit
Darks und Geenas Begegnung wird auf eine wunderbare und romantisch spannende Weise präsentiert. Mit herzergreifenden Songtexten wird eine unglaubliche Spannweite an Gefühlen angeregt, am liebsten würde man den Worten lauschen, während wie Handlung vor dem inneren Auge Gestalt annimmt. Dark hat seinen großen Auftritt hinter sich gebracht, nun ist es an seinen Bandmitgliedern ins Rampenlicht zu treten.


Porträt eines Starters: Die erste Bonus-Story zur Reihe »Starters - Enders« (Starters-Enders 0)
Porträt eines Starters: Die erste Bonus-Story zur Reihe »Starters - Enders« (Starters-Enders 0)
Preis: EUR 0,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Vorgeschichte, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhalt
Michael, Callie und Tyler sind arme Starters. Ihre Familie und Heim verloren, hausen sie in zerstörten und verlassenen Ruinen. Um überleben zu können, müssen sie ständig auf der Hut sein und auf einander Acht geben. Eines Tages geht Callie allein hinaus, ohne den Anderen ihr Ziel zu nennen. Von Neugier und Sorge getrieben, folgt Michael ihr. Er ahnt ja nicht, was hinter diesem Ausflug steckt.

Meine Meinung
"Porträt eines Starters" ist mehr oder weniger eine Einführung in die Starters-Enders Dilogie. Dieses kurze Geschehen findet vor Starters statt.

Geschildert wird es aus der Sicht von Michael. Da er im ersten Band eher im Hintergrund bleibt, ist es schön einen Einblick in sein Innerstes zu erhalten. Lissa Price erlaubt dem Leser Michaels wahre Gefühle kennen zu lernen und Callie aus seinen Augen zu betrachten. Schon hier wird klar, dass er etwas in ihr sieht, was allen anderen verborgen bleibt.

Michaels Kunst findet ebenso einen starken Punkt auf diesen knapp gehaltenen Seiten. So, wie sie umschrieben wird oder viel mehr die Bilder, die umschrieben werden, zeugen von einer hohen Auffassungsgabe.

Callie wird als sorgenvolle Schwester vorgestellt. Sie will alles tun um Tyler zu helfen, doch manchmal scheint ihr die Verantwortung zu viel zu werden, weshalb sie zu Michael flieht um erneut Ruhe zu finden.

Es ist schön einen Standpunkt kennen lernen zu können, der in der Dilogie keinen Platz fand. Details zu erfahren, die im späteren Geschehen Sinn ergeben werden.

Fazit
Das "Porträt eines Starters" ist eine Ergänzung zum Ganzen. Wird sie vor dem Starters Band gelesen, lernt man die Charaktere und die Welt kurz kennen, hinterher gelesen, finden sich viele Details darin, die einige Punkte der Handlung neu beleuchten. Es ist nicht zwingend diese Vorgeschichte zu kennen, sie bietet jedoch ein schönes kleines Vergnügen für Zwischendurch.


Der Seelenfänger
Der Seelenfänger
von Chris Moriarty
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

4.0 von 5 Sternen Der Seelenfänger, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Seelenfänger (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Sascha Kessler hat immer geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge, doch als er in einer Bäckerei etwas Unmögliches sieht, ändert sich alles. Er kann Magie erkennen und wird deshalb von der Polizei angeworben eine Ausbildung zum Inquisitor zu machen. Schon bald gibt es den ersten Fall zu bearbeiten. Zusammen mit ihrem Ausbilder Wolf, müssen Sascha und Lily einen Dibbuk aufhalten, einen Dämon, der durch Magie geschaffen wurde und nun Menschen angreift. Je näher sie dem Dibbuk aber kommen, desto mehr Hinweise tauchen auf, die auf Saschas Familie hindeuten. Wie kommt es dazu? Kann Sascha seine Familie vor dem Dibbuk und den Inquisitoren retten und den Dämon dabei aufhalten?

Meine Meinung
Ein Ereignis kann alles verändern, ob zum Guten oder Schlechtem ist nicht immer klar. Sascha Kesslers Leben änderte sich an dem Tag, an dem er zum ersten Mal angewandte Magie sah. Plötzlich interessieren sich die Menschen für ihn und er bekommt einen Ausbildungsplatz zum Inquisitor. Unter der Anleitung von Wolf, seinem Ausbilder, soll er lernen gegen Magie vorzugehen. Doch Wolf unterrichtet nicht nur ihn, auch Lily Astral, eine Tochter aus reichem Hause, geht bei ihm in die Lehre. Gemeinsam müssen sie nun den äußerst schwierigen Fall, bei dem der Dibbuk, ein herbeigerufener Dämon, die Hauptrolle spielt, lösen.

Sascha Kessler kommt aus einer armen Familie, die auf engstem Raum zusammenlebt. Auch wenn sie nicht viel besitzen, schätzen sie sich doch glücklich. Als Saschas Talent zum Vorschein kommt, freut er sie, denn endlich kann er seine Familie finanziell unterstützen. Die Arbeit unter Wolf und mit Lily ist nicht einfach, führt ihn aber an Orte, an denen er bisher nicht war. Doch von Anfang an scheint etwas nicht zu stimmen. Immer wieder wird er verfolgt und an den verschiedenen Tatorten finden sich Hinweise, die auf seine Familie hindeuten. Da er nicht will, dass jemand seine Familie verdächtigt, versucht er alles um Wolf von ihnen fern zu halten. Voller Angst versucht er zu beschützen was ihm am Herzen liegt.

Lily Astral ist ebenso eine Schülerin von Wolf wie Sascha. Anders als er stammt sie aus einer reichen Familie. Wer allerdings glaubt, sie sei überaus glücklich, kennt ihr wahres Leben nicht. Auch wenn sie und Sascha aus verschiedenen Welten zu stammen scheinen, freunden sie sich ziemlich schnell an. Sie erscheint zumeist als eine Frohnatur und beweist auch Mut, doch vom dem Gesetz der Straße hat sie keine Ahnung. Als neugieriger Mensch, will sie den Dingen auf den Grund gehen, jedoch nur mit Freunden an ihrer Seite.

Maximilian Wolf ist Saschas und Lilys Ausbilder. Man mag es ihm nicht ansehen, doch er ist überaus fähig und durchaus mächtig. Sascha erkennt, dass Wolf hoffnungslos verliebt ist, dies jedoch gut zu verbergen scheint. Auch wenn Wolf eine große Rolle zukommt, bleibt er doch zumeist im Hintergrund. Zumeist bleibt er ruhig und verhält sich gehalten, weshalb es äußerst schwer bleibt ihn einzuschätzen.

Chris Moriarty erschafft hier das New York am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Stadt ist bevölkert von den unterschiedlichsten Kulturen und die Schere zwischen Arm und Reich ist gewaltig. Es ist eine Welt, in der die Magie alltäglich ist und doch eher heimlich stattfindet. Edison gehört zu den großen Erfindern dieser Zeit, er möchte, dass die Technik die Magie ablöst und arbeitet deshalb immer wieder etwas aus. Auch Houdini beeindruckt durch seine Entfesslungskünste, darauf bedacht zu zeigen, dass solche Dinge auch ohne Magie möglich sind. Selbst Roosevelt hat seinen Auftritt.
Moriarty bringt eine existierende Stadt und bekannte Persönlichkeiten in ein Setting, in dem fantastische Dinge geschehen. Durch Saschas Perspektive und die Jagd nach dem Dibbuk wird es zu einem Spiel der Gefühle. Saschas Angst, sein Erkennen und seine Sorgen übertragen sie auf den Leser. Obwohl man ihm manchmal sagen will, dass er endlich auch andere ins Vertrauen ziehen soll, kann man doch nachempfinden weshalb er dies nicht tut. Auch wenn Sascha viele Fehler macht und nicht gerade einfach ist, so wirkt er doch auf eine gewisse Weise sympathisch. Seine Ausbildung hat gerade erst begonnen, so viele Abenteuer warten noch und dabei gelten noch so viele Dinge als ungewiss. Noch hat er eine Menge zu lernen.

Fazit
"Der Seelenfänger" leitet ein in eine Welt, in der Magie möglich ist, jedoch geahndet wird. Ein Junge, der eine Fähigkeit in sich entdeckt, dadurch aber auch etwas überaus Wichtiges verliert. Ein Dämon in die Welt gerufen und dich mit einem Willen und eigenen Wünschen ausgestattet. Eine Jagd beginnt, deren Ende jedoch anders ausfällt, als man denken könnte. Gefühlsstark geschrieben, mit einer Prise Fantasy und Spannung, macht es neugierig darauf zu erfahren, was Sascha in seiner Ausbildung noch durchleben muss.


Die Magie des schwarzen Drachen 2: Die Sumpfmaid
Die Magie des schwarzen Drachen 2: Die Sumpfmaid

5.0 von 5 Sternen Spannend und düster geht es weiter, 5. Dezember 2013
Inhalt
Tynwar hat die Gabe zu sehen, was anderen verborgen bleibt. Von dem Geist seiner Großmutter erhält er eine Warnung, die sich schon bald zu bewahrheiten droht. Trotz all der alarmierenden Geschichten geht sein Bruder in den Sumpf, dorthin, wo die gefährliche Sumpfmaid hausen soll. Tynwar weiß, der Ulwar, der aus dem Sumpf zurück kehrte, ist nicht länger sein Bruder. Ihm ist klar, dass er seine Familie beschützen sollte, doch wie soll er dies tun bei all der Ungläubigkeit?
Während dessen hat der Wettlauf um das Mädchen aus der anderen Welt begonnen. Zwei Seiten wollen ihre Macht für sich haben. Es stellt sich nur noch die Frage, welche ihr Ziel eher erreichen wird.

Meine Meinung
Maras Abenteuer geht endlich weiter.
Gestrandet in einer fremden Welt, erfährt sie Details über ihre Vergangenheit, von denen sie sich nie hätte träumen lassen, dass diese ihr Leben so auf den Kopf stellen könnten. Sie hat keine Ahnung, dass es Mächte gibt, die ihre verborgenen Kräfte für etwas Schreckliches nutzen wollen. Der Wettlauf um ihre Person hat bereits begonnen. Wem wird sie trauen können, wenn doch alles fremd ist?

Auch Slaithan hat erneut seinen starken Auftritt. Der Krieger wird Teil einer Geschichte, deren Ausgang noch völlig offen ist. Es zeigt sich, dass er Ungerechtigkeit hasst und unnötige Gewalt vermeiden will, doch wenn es darum geht jemanden zu beschützen, gibt er alles. Als freier Krieger erhält er nun einen Auftrag, der über das Wohl der ganzen Welt entscheiden könnte. Wird er in der Lage sein die Erwartungen zu erfüllen?

Neben den bereits bekannten Charakteren und deren eingeführten Handlungen, wird nun ein ganz neuer Part vorgestellt. In dessen Mittelpunkt steht der junge Tynwar mit seiner besonderen Gabe. Obwohl ihm niemand recht glauben kann oder will, sieht er Dinge, die von anderen nicht wahrgenommen oder anerkannt werden. Auch wenn er noch relativ jung ist, muss er bereits schwer arbeiten. Anders als sein Bruder ist er nicht so stark, stattdessen hat er Köpfchen, doch diese Tatsache weckt eher den Unmut seines Vaters. Tynwar wünscht sich seine Familie beschützen zu können, doch noch kennt er nicht die wahren Grausamkeiten, die die Welt zu bieten hat.

Mit diesem zweiten Teil offenbart Manuela Evers einen weiteren und neuen Blickwinkel auf die Welt, die sie hier erschaffen hat. Ein dunkles Wesen hält Einzug in die Menschheit, ein Wesen, an dessen Existenz niemand glauben wollte. Zusammen mit diesem Wesen, scheint auch eine erneute Dunkelheit aufgekommen zu sein.
Überhaupt wird die Stimmung düsterer und drückender. Ein Gefühl der Beklemmung greift um sich.
Die Autorin schafft eine Atmosphäre, die auf gewisse Weise geladen wirkt. Auch wenn es kaum auffällt, nach und nach wird die Spannung aufgebaut. Mit der Spannung wächst aber auch die Neugier.
Was wird als nächstes passieren? Welche Überraschungen hält die Autorin noch parat?
So viele unbeantwortete Fragen, dass das Warten auf den nächsten Part zu einer wahren Geduldsprobe wird.

Fazit
Voller Fantasie und Spannung wird die Geschichte in den Rahmen einer drückenden Finsternis geführt. Auf Grund der unterschiedlichen Charaktere gibt es immer wieder etwas Verblüffendes, das die Neugier des Lesers anheizt. Einmal Feuer gefangen, kann man sich kaum noch losreisen.


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