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Rezensionen verfasst von
Doctor Music (Frankfurt/Main)

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The Fine Print (a Collection of Oddities&Rarities)
The Fine Print (a Collection of Oddities&Rarities)
Preis: EUR 16,45

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..Play it all Night long..., 26. August 2009
Mitunter haben Retrospectiven, Best of`s .etc immer gerne den ominösen Stallgeruch von Plattenfirmengesteuerten "Rudi`s Resterampenniveau".
Zum Glück gibt es auch,so wie diese,lobenswerte Ausnahmen, wo sich liebevoll und engagiert von seitens der Band restaurierte und im teilweise neuem musikalischen Gewande, ans Tageslicht beförderte Pretiosen unsere Ohren erfreuen.
Alleine 7 Songs, die einst dem kreativen Output der "Dirty South" Sessions von 2004 zum Opfer fielen, sind hier vertreten.
"TVA" mit einem siebnminütigem Einsatz von Jason Isbell an der Gitarre jagt jedem DBT Fan Gänsehaut überall hin.Drive by Truckers leben auch hier ihre stilistische Spielfreude, die Songs in der gesamten Bandbreite des SouthernRocks und Alternativ Country auszuleben. Der uns viel zu lange vorenthaltenen CountryRock Kracher "George Jones talkin Cell Phone Blues" oder "When the Well runs dry" machen sprachlos. "Little Pony and the great Big Horse" würde jede Singer Songwriter Platte veredeln. "Mrs Claus Kimono" ist ein witziger SchunkelBoogie Weihnachtssong!. In fast jedem Song hört man den Geist der Neil Youngs -Lynyrd Skynyrds dieser Welt. Ganz und gar ungewohnt, das DBT auch Cover Versionen zum besten geben, Tom Petty`s "Rebels", Tom T.Hall`s "Mama bake a Pie" und auch "Play it all Night long" ist kernig rockend im Lynyrd Skynyrd Geiste vom verstorbenen Warren Zevon gecovert. Und nicht genug der Edelsteine bescheren uns DBT noch "Like a Rolling Stone" wo jedes Mitglied je eine Strophe singt und den Song zu etwas eigenem macht.


Collective Soul
Collective Soul
Preis: EUR 20,34

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rock`n Roll Stehaufmännchen, 25. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Collective Soul (Audio CD)
Es bleibt wohl immer ein Geheimnis der Rock`n Roll Branche, warum trotz hervorragender Talente selbige in der Versenkung bleiben, bzw nur in Insiderkreisen dahinvegetieren. Mangelnde Bereitschaft der Plattenfirmen etwas in die Bands zu investieren, Desinteresse der Bands selbst? Oder ist wieder die "Hausfrauensendepolitik" der Radios schuld?
Collective Soul sind auch solche Vertreter der ewigen Geheimtippband Szenerie. In Nordamerika mit etlichen Platinauszeichnungen und Millionenumsätzen gesegnet, geschieht in Deutschland, bzw Europa? Rüchtüch..! Nix!!
Gottsei Dank werden es Ed Roland, den musikalischen Kopf der Band und seine Mannen nicht müde immer wieder aufs neue ihren(liebevoll bezeichneten) "Radiogrunch" zu veröffentlichen. Stets in der musikalischen Duftspur, die etwas nach Pearl Jam oder Inxs und auch Matchbox 20 riecht,
sägt sich Ed Roland`s (Gretch?)Gitarre wie bei " Welcome all again" oder auch "Dig" elegant durch den Gehörgang und projeziert den passenden Soundtrack für den geneigten Autobahnfahrer. Routiniert genug ist die Band allemal, geschickt die all zu unerträgliche Kommerz, bzw Stadionrockschiene zu umgehen, "Fuzzy" kommt im Hintergrund ganz amüsant "gepfiffen" daher. "You" ist etwas zugegebener maßen Bono`esk,hat aber durch aus Ohrwurmpotential, dafür zaubern sie immer wieder den einen knuffigen Gitarrenriff aus dem Handgelenk, der sie vor dem allzu glatt polierten Song bewahrt("My Days"). "Lighten up" und "Love" werden von der knarzigen Gitarre vor der Banalität gerettet. Aber mit "Hymn for my Father" zaubern sie uns nochmal zum Abschluß eine kammermusikalsche Hommage an Ed & Deans verstorbenen Vater aus dem Ärmel.
Unter dem Strich knappe vier Sternchen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2012 8:55 AM CET


Acquired Taste
Acquired Taste
Preis: EUR 14,70

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmackssicher.., 19. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Acquired Taste (Audio CD)
ist Delbert McClinton allemal, kann er doch über "gefühlte" 25 Platten zurückblicken und muß sich und anderen nichts mehr beweisen. Musikalisch kann er bedenkenlos " aus der Tiefe des Raumes" agieren und bekommt von der Galerie Applaus dafür. Aus der unendlichen Vielfalt des Blues`intonieren er und seine Band Stil und Geschmackssicher 14 sehr kurzweilige Songs, die, von Altmeister Don Was perfekt produziert, ihre Feinheiten auch noch nach mehrmaligem Hören entfalten können. Songs, in denen das Ballroom Piano oder geschmeidiges Blech zum Fingerschnippen einlädt,(Mama`s little Baby" "Do it")
oder angerockte Bluesige Songs "When She cries at Night" "Cherry Street". Auch als musikalischen Anstoß für seine Kollegen Joe Cocker "Starting a Rumor" und "Wouldnt you think" oder für Randy Newmann hält er " Until then" parat.
B.B King wäre bei "I need to know" und "People just love to Talk" stolz auf Delbert und seine Band. Unter dem Strich ein empfehlenswertes (wie sagt man so schön?)anhörenswertes reifes Alterswerk!(wobei Delbert in hinblick auf Ian Hunter noch etwas "Luft" nach oben hat!)


Xok
Xok
Preis: EUR 17,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kraftvoll und melancholisch zugleich, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Xok (Audio CD)
So eine Frau muss ein Traum sein!
Sie kocht, putzt, wischt,macht ihm Frühstück, zündet seine Zigaretten an, mag alle seine Freunde und was macht er?? Er fragt, was mit ihr nicht stimmen könnte..!
Was willst du denn noch, mag man ihm zurufen, wenn er sich in "My Baby" kraftvoll Balladesk darüber auslässt und auf hohem Niveau herumjammert. Aber dann hat er seine persönliche Sinnkrise auch schon wieder hinter sich gelassen und lehnt sich stimmlich und variantenreich bei "Part of a Poem by Alden Nowlan Called Ypress" am "Boss" an und ein einsamer Dudelsack klagt zum Finale sein Leid . An einem Song wie "Xoc", das übrigens ein Flughafenkürzel für einen Ontarioer Flughafen ist,könnte "Bruuuce" durchaus Gefallen finden. Als der schönste Schleicher auf dem Album entpuppt sich "Marco Polo" der sich nach dem zweiten Refrain nicht mehr aus dem Ohr bringen lässt, sehr entspannte Gitarre von Luke Doucet, ein Schlagzeug zum anschieben und eine zartgedrückte Orgel, mehr braucht es nicht zum glücklich sein. Bei "I like you right from the Start" geht es um eine Mexikanische Bar in Alberta?, steigert sich noch richtig knuffig mit Banjo, Mandoline und Violine und dezent eingesetztem Schlagzeug bis es sich fast überschlägt und erschöpft ausklingt. Arbuckle s stärke sind die Balladen, die er immer wieder wie bei "Ontario Michigan" mal mit Neil Young`esker Gitarre bestückt, mal von einem Akkordeon wehmütig begleitet wird, ein Banjo oder Mandoline den Song ein Stück des Weges begleiten, NQ Arbuckles Songs sind keinesfalls langweilig und vorhersehbar, und verlangen immer wieder gehört zu werden um ihre Feinheiten preisgeben zu können. "Huntsville Affair" hat mit einem anfangs entspannt aufspielenden Ballroom Piano und einer aus dem Handgelenk gezwirbelten E Gitarre, den Stoff, für den andere Bands morden würden.. "Don`t remember me" spielt fröhlich rockig und Countryesk mit Banjo, Fidel und Akkustikgitarren und Background Gesang zum Line Dance auf. Für den Finalsong " Spooking the Rocking Horse" würden einige Möchtegern Rockbands ihre Großmutter verkaufen..
Arbuckle grummelt, schmeichelt mit rauhem Organ,und röhrt sich kraftvoll und melodisch durch eine hochinteressante Scheibe, die sich alle Rootsrocker ,mit Bottle Rockets und Ray Bingham Affinität mal anhören sollten .


Man Overboard
Man Overboard
Preis: EUR 17,98

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Smells like an Hoople Spirit.., 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Man Overboard (Audio CD)
Während andere sich mit rüstigen 70 Lebensjahren bereits zum Sterben hinlegen oder wiederum andere im Ü60 Alter nur peinliche Las Vegas taugliche Swing/Pop Nummern zustande bekommen, legt der Ober Hoople Ian Hunter die Messlatte nach oben und zeigt allen zusammen mit dem Mellencamp Spezie Andy York wie schon beim 2005er "Rant" und 2007er "Shrunken Heads" Album als bewährten Produzenten und kongenialen Komponisten und Gitarristen was eine Harke ist.
Mit "Great Escape" gibt er das Album Motto vor "..My Heart was pulsing like a funny Car just before the Start of Race.." mit viel Akkustikgitarren, Banjo und Mandoline folkig/rockig daher groovend und sich unweigerlich im Ohr festsetztend.
"Arms & Legs" bekommt man mit der leicht süchtig machenden Hookline nicht mehr aus der Birne.
Wo sich andere Künstler verdammt schwer tun gelingen Ian Hunter uns seiner Band locker aus dem Handgelenk geschüttelte, perfekt abgehangene Midtempo Edelsteine, die den Hoople Spirit mit der Altersweisheit Hunters in die Neuzeit transportieren. "Up and Running" könnte durchaus den 70er zugehörig gewesen sein, grooved und rockt es doch unverschämt Oldschool aus den Boxen. Für "Man Overboard", die mit viel angenehmer Akkustikgitarre und zarter Mundharmonika geprägten Ballade, die sich unmerklich hymnisch nach oben schraubt, würde Rod Stewart wohl morden..
Ob Bluesig, mit knarziger Bottleneck Gitarre bei "Babylon Blues" oder humoristisch,flockig mit einem "Cembalo" begleitend, steht Ian Hunter über den Dingen und der Spaß am Album quillt aus allen Studiolöchern hervor. Die illustre Band, Keyborder Andy Burton(Schramms-Willie Nile)Drummer Steve Holly(Warren Haynes,Tom Russel) sowie James Mastro(Amy Speace, John Cale)und Jack Petruzelli(Joan Osborne,Rufus wainwright) an den Gitarren sorgen für den perfekt sitzenden Rock`nRoll Anzug des Altmeisters . Chapeau Ian !!


Music from the North Country: the Jayhawks Antholo
Music from the North Country: the Jayhawks Antholo
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 41,30

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woody-Guthrie-on-Speed-Country-Rock-Sound..., 17. Juli 2009
...wurde die Musik der Jayhawks Mitte der 80er Jahre liebevoll genannt. Und im nachhinein gar nicht mal so verkehrt. Nach nun über 20 Jahren ihrer Gründung, Grund genug eine umfassende Retrospektive zu veröffentlichen, die keinerlei Wünsche offen lässt. Die im letzten Jahr veröffentlichte Mark Olsen/Gary Louris Liason "Ready for the Flood", gab Anlass zur Hoffnung einer Reunion und erste Auftritte in der alten Besetzung wurden schon abgefeiert.
Was bietet uns die von Gary Louris höchst persönlich zusammengestellte Werkschau als DoppelCD + DVD ??
Zum einen die volle Packung an 20 Songs, die aus der Schaffensphase vom 89er "Blue Earth" Album bis zur 2003er "Rainy Day Music" Platte reichen, ist alles relevante an Songs ihrer 6 Platten vertreten.
Interessant ist die zweite CD, die wiederum 20 Songs beinhaltet und den großartigen Output der Band der beiden musikalischen Köpfe Gary Louris und Mark Olsen unter Beweis stellt. Unveröffentlichte Songs(14!), Alternativ Versionen, Demo Versionen bietet die CD dem Fan, dem dabei das Herz bei all den musikalischen Pretiosen aufgehen müsste.
Mit den naiv, prähistorischen MTV Video-Charme gesegnet sind die 7 Video Clips, die auf der DVD zu sehen sind, und der Band wohl nur dazu dienten, in einer Videoclip Show gesendet zu werden.
Interessant, die für die Presse zusammengestellten EPK`s (Pressekits), die einige Interviews zeigen,und Liveauftritte der Band präsentieren.
Unter dem Strich die Komplettpackung für Fans der Band, die es trotz ihres genialem Outputs merkwürdigerweise leider nie in die erste musikalische Liga schaffen konnte, was uns allen ein Rätsel bleibt..
Als Leckerlie ist das sehr interessante, höchst aufschlussreiche Booklet
mit interessanten Fakten gespickt und extrem lesenswert..
Vielleicht jetzt schon die Compliation des Jahres...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 30, 2009 2:59 PM MEST


Hanging the Battle-Scarred Pinata
Hanging the Battle-Scarred Pinata
Wird angeboten von Dirty Deals!
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kanadischer Edelstein, 9. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Hanging the Battle-Scarred Pinata (Audio CD)
Neville Quinlain Arbuckles Stimme mit Springsteen zu vergleichen, wäre zu simpel. Neville quetscht nicht so mühselig die Worte über seine Lippen. Ansonsten stimmt die Richtung durchaus bei seinem bereits 2002 von Kanadas Songwriter Held Luke Doucet produzierten und mit Gitarre und Banjo( Dark Kitchen) unterstützten Debut. "Punk Rocker" klingt wie ein Johnny Cash Song, von Arbuckle mit kraftvoll rauher Stimme neu interpretiert, und von Luke Doucet mit Banjo verziert."Mixkin Dance Hall Blues" hat ungemeines Entwicklungspotential wenn sich ein verhalltes Schlagzeug in den Song hineindrängelt und James Gray sein dezentes Akkordeon ins Spiel bringt,und von irgendwo her noch ein Xylophon erklingt, wünscht man sich der Song möge nie enden. Bei "In Another Time" einem flotten mit knackigem Banjo angeschobenen Countryesken Song übernimmt Carolyn Mark die angenehme Gesangsbegleitung, und weckt Reminiszensen an Buddy & July Miller. Aber meist genügt Nevilles Akkustische(Stahlsaiten)Gitarre wie bei "Drunken Sailor" um Eindruck zu hinterlassen. Mit" Skydive Home" gelingt ihm mit dezentem Schlagzeug und klagender Lapsteel Gitarre fast schon ein Ohrwurm. "My Birthday" assistiert ihm Luke Doucet an der Gitarre und Lapsteel und Sarah Slean mit dezent himmlischer Backgroundstimme. Banjo,Bottleneck und Gitarre sowie ein Ballroom Piano sind dezente, aber wirksame Begleiter beim leicht countryesken abgehangenen Song "Young Lover, Strong Swimmer".
Beim Rausschmeisser " Song for Deborah" sägt sich dezent noch eine grungige Gitarre durch den Song und beendet ein tolles Debut, das nach mehrfachem hören immer noch kleine Musikdetails preisgibt.
Aber bei Leuten wie NQ Arbuckle kann man sich wohl wieder den Wolf schreiben, aber wer die Markus Rills, Luke Doucets, Ray Binghams dieser Welt mag, sollte in dieses Debut reinhören.


Roadhouse Sun
Roadhouse Sun
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 6,68

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charmanter Strassenrocker, 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Roadhouse Sun (Audio CD)
Ryan Bingham, seines Zeichens der scheinbar unscheinbare aus Austin Texas, ließ schon vor zwei Jahren mit seinem Debut "Mescalito" aufhorchen.
Und scheinbar hat er sich viel vorgenommen um die Mellencamps, Springsteens oder Lofgrens dieser Welt musikalisch ein wenig unruhig zu machen. Wie schon das Debut, zeichnete wieder Marc Ford(ex Black Crowes) als Produzent verantwortlich und ließ Ryan spürbar mehr die Zügel locker. Gleich der Opener "Day is gone" prescht ordentlich los und rockt mit leichter Hand."Dylans Hard Rain" kommt mit Mandoline, Lapsteel und quirligen Drums daher. An "Tell my Mother I miss her so"(wird sehr schön von Mundharmonika und Banjo angeschoben) hätte auch Springsteen seinen Spass. Überhaupt kommt Ryan wesentlich druckvoller und experimentierfreudiger("Change is")aus den Löchern als beim Debutalbum, er hat eindeutig an Spielfreude und Songwriting hinzu gewonnen. Er und die Band schütteln locker einige Southern Folk/Blues/Roots Edelsteine aus den Ärmeln. Erdig und spartanisch nur mit der akkustischen begleitet geht es auch, ("Snake Eyes"/" Rolling Highway Blues", mit sehr dezentem Akkordeon))und erinnert ein wenig an Springsteens Tom Joad/Nebraska Sessions. Während zum Ende eines Albums meist ein Künstler einschläft, sägt sich bei "Hey Hey Hurray" nochmal eine gepflegte Neil Youngeske Gitarre durch den Song und lärmt fröhlich vor sich hin. Zum Finale(Roadhouse Blues) klimpert ein hübsches Saloonpiano vor sich hin und das Schlagzeug schiebt fröhlich den Ballroom Song an und entlässt den geneigten Hörer mit "Wishing Well" ,einer grandiosen Ballade.


Faithful to Love
Faithful to Love
Preis: EUR 18,21

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hausmusik, 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Faithful to Love (Audio CD)
Wenn scheinbar geplante Pausen immer so enden und gute SONGS dabei herauskommen würden!So nebenbei wunderschöne Songs schreiben und mit seiner langjährigen(darf man Muse sagen?)Kollegin Kerstin de Ligney wunderbar entspannt und unaufgeregt zu Gehör bringen kann nicht jeder.Knapp zwei Jahre nach seinem Doppelalbum "Still now" trieb es ihn angesichts dieser entstandenen Songs wieder ins Studio. Produzent Matt Butler(produzierte schon McCartney, Knopfler oder auch John Martyn)lud ihn in sein heimeliges Ton(Wohn)Studio nach England ein, und so entstand ganz relaxt ähnlich wie schon bei "Fields of Plenty" eine konstruktive Session mit Butlers Kumpel Jim Morrisson(er heißt halt so..)der ihnen mit Mandoline("Wannabe") oder auch bei "Houses in the Fields"(ist eigentlich von John Dorka)und "Love&Music" mit zarter Violine aushalf. Man kann sich das so herrlich kitschig vorstellen, Ad und Kerstin im Duett bei "Bild me home" und "All my Money on you"(im Original von Diana Jones) im Hintergrund flackert anheimelnd ein Kamin und ein Golden Retriever liegt dösend davor... Home Sweet Home pur und effektiv was die beiden da zaubern. Und auch wenn es noch nicht die Jahreszeit für entspannte Herbstlich angehauchte Songs ist, Vanderveens Musik ist absolut zeitlos und die ideale Musik für die Kuschelecke im Wohnzimmer oder der perfekte Soundtrack für den Abend mit guten Freunden und ein paar guten edlen Tropfen,die genauso lange dem Gaumen in angenehmer Erinnerung bleiben, wie Ad Vanderveens zeitlose Musik den Ohren..


I Started Out With Nothin And Still Got Most Of It Left
I Started Out With Nothin And Still Got Most Of It Left
Preis: EUR 11,98

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen I, who have nothing..., 28. April 2009
Genau so muss wohl der Stoff sein, aus dem die Musiker Mythen gestrickt werden..., Seasick Steve, eigentlich Steve Wold,(bekam seinen Spitznamen auf der Überfahrt mit der Fähre zur norwegischen Heimat seiner Frau, als er die "Fische" fütterte..)und wo andere schon mit Anfang 60 an den Vorruhestand denken und sich Bepflanzungspläne auf dem PC für die Beetbelegung der Schreberanlage drucken, startet Seasick Steve richtig durch, nachdem er sich jahrelang herumtrieb, im Gefängnis saß und beinahe auch noch einem Herzinfarkt erlag.(Sein erstes Album nahm er 2004 auf).Optisch einfach gestrickt, mit Latzhose und Vollbart(genau so der Typ ,der auf eine vakante Stelle bei ZZ Top wartet). Man erwartet eigentlich jeden Moment das einer der Waltons gleich um die Ecke schaut..)spielt er auf einer Gitarre, die ihre besten Zeiten hinter sich hat, und Rory Gallaghers Strat dagegen als neuwertig gilt. Aber das macht wohl den Reiz der Sache aus. Er ist der klassische Geschichtenerzähler( die Musik ist nur Mittel zum Zweck und ihm reichen auch meist drei Akkorde aus), seine autobiografischen Storys als Streuner und Hobo in kauzig schnoddriger James McMurtry Manier zu erzählen, die Geschichten von davongelaufenen Frauen, Naturkatastrophen,aber auch Alltagsgeschichten, die ihm wichtig sind, verarbeitet Steve in seinen Texten)Man sieht mit seinem geistigen Auge die endlosen Weizenfelder, den behäbig fließenden Mississippi, die schier endlosen Güterzüge,die das Land durchschneiden .Namhafte Menschen wie Ruby Turner, Gesang und K.T Tunstall,Gitarre bei "Happy Man" oder auch Nick Caves Grindermen bei "Just like a King" geben sich die Ehre seine sparsamen, skelletierten, von Dan Magnussen an Drums und Percussion begleiteten Folk/Roots Perlen zu unterstützen. Wer die letzte Levon Helm Platte oder Malcolm Holcombs Werke liebte, sollte sich mit Steve befassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 12, 2011 12:53 PM CET


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