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Rezensionen verfasst von
Doctor Music (Frankfurt/Main)

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Reise
Reise
Preis: EUR 20,98

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundersam und berührend, 11. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Reise (Audio CD)
was Kari und ihre Band (hat sie wirklich schon 12 Platten gemacht? unglaublich!) da auf der Bühne zaubern,teils in Norwegisch teils in Englisch gesungene wundersame Gemmen, die das Herz aufgehen lassen. Eine Stimme,und eine Stimmung, wie sie Maire Brennan oder Loreena McKennit in ihren Konzerten etwa ähnlich hinbekommen können.
Und immer wieder schafft sie es in ihren Liedern deine Seele mit sparsamer Begleitung wie bei "Togsang" und "Stjernelause dögn" zu streicheln.(Für die Tournee wurde die Band vom Trio zum Quintett aufgestockt)sie projeziert mit ihrer angenehm vollen aber warmen Stimme wunderschönes Kopfkino und die geistige Kamera schwenkt von ihrer Heimat,den Lofoten hinüber zu den Metropolen Norwegens und verharrt an der Küste um dich den salzigen Geschmack der rauhen See bei "Skrig" oder "Hurtigrute" schmecken zu lassen. Grandios, Klingel ausstellen , Wein aufmachen und Kerzen anzünden.


The Art of Insincerity
The Art of Insincerity
Wird angeboten von hermes1910
Preis: EUR 2,50

4.0 von 5 Sternen Herzblut, 11. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: The Art of Insincerity (Audio CD)
haben Royseven, die Mannen um Paul Walsh in jedem ihrer 11 Songs zur genüge mit eingebracht.Paul selbst, bei "Crash" oder auch "Older" kommt schon der Gedanke an die stimmliche Verwandtschaft zu Thom Yorke von Radiohead in den Sinn, gibt uns den von Herzschmerz geplagten, und man leidet bei jedem Song mit ihm . Paul kniet sich hingebungsvoll in die Lieder hinein und die Jungs spendieren den Songs fast ausnahmslos treibende rockige Gitarren, und das knackige Schlagzeug hält die musikalische Spannung weit über dem Debutdurchschnitt. Die Band braucht sich der musikalischen Nähe zu Muse, Keane und auch Radiohead keinesfalls zu schämen.(Aber auch Mike Peters von "The Alarm " und Meister Bono nicken huldvoll zur kraftvoll und liebevoll depressiven Musik)Die Songs machen trotz melancholischer Grundstimmung warm ums Herz (das Beispiel von McH "Papa Lazarou" mit der Kerry Gold im Kühlschrank, der es ebenfalls warm ums Herz wird, finde ich toll!) Nicht umsonst bekamen Royseven kürzlich den "Meteor", den Irischen Musik Award für die beste Musik Hoffnung 2007 überreicht.


10,000 Days
10,000 Days

10 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Time to say goodbye..., 5. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: 10,000 Days (Audio CD)
30 Jahre Saga mit Höhen und Tiefen, solange hält manchmal keine Ehe. Aber nun sitzt man hier im Studio, tauscht mit glänzenden Augen nochmal die schönsten Stationen des Musikerlebens untereinander aus. "Mensch, weisst du noch, das pluggernde Synthesizer Intro zu "How Long"? "Oder wie ich mit Steve Negus zusammen auf der Bühne mit den Laptop grossen Drumpads so manches Duett hinlegte...?" Die Stunden rasen dahin und man schwelgt in Erinnerungen und beschliesst nochmal was " Um der guten Zeiten wegen" zusammen zu machen. Das Album klingt dann auch so wie aus einem imaginären Lehrbuch "Wie verwalte ich am besten meine Karriere", Kapitel 1 Querstrich 4 Absatz 2(" Der taktische musikalische Rückzug unter Vortäuschung einer neuen Platte und unter zuhilfenahme ausgetretener musikalischer Pfade!" Oder auch "Wer kann am tiefsten in die Kiste der abgedroschenen Gitarrenriffs greifen und sie nochmals totreiten..?" Man kann das Album von vorn bis hinten ganz nett durch hören, keine Frage, es gibt auch keine musikalischen Rohrkrepierer im klassischen Sinne, aber es hat einfach diesen musikalischen Placebo-Makel, man nimmt Saga Musik wahr, aber sie berührt dich nicht,rauscht an dir vorbei,ein musikalisches Deja Vu nach dem anderen. Irgendwie klingt das Album wie bei Paaren, die sich mit den Jahren auf den Sack gehen und nur noch aus Gewohnheit was "miteinander" haben. Dieses "Komm Schatz, gehen wir noch`nen Kaffe trinken und wünschen uns gegenseitig alles gute für den weiteren Lebensweg"-Klischee?. Schade Jungs, aber eure ersten vier Platten werden für mich immer auf dem Rock Olymp ihren Platz sicher haben.
Alles gute Schatz, Du hast ja meine Nummer....
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2008 11:35 PM MEST


No Stranger to the Blues
No Stranger to the Blues
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 16,28

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr entspannt..., 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: No Stranger to the Blues (Audio CD)
mit " The Voo doo in you" eröffnet Jimmy Nalls sein neues Album und signalisiert, wohin die Reise geht. Relaxt, aber doch bestimmend fließen die von Blues, Folk und Pop geprägten Songs durch die Boxen."Another Love like mine" und "The Stroll" sowie "In the Time it takes to cry" erinnern an Eric Clapton und JJ Cale. Aber ohne weitere Titel heraus picken zu wollen, lässt Jimmy seine jahrelangen Session Erfahrungen mit Greg Allmann, Dr. John und seiner Zeit bei Sea Level etc in alle seine Songs einfliessen.
Akkustikgitarre,Pedalsteel und Banjo,und entspannte Gitarren Akkorde, perfekt plaziert, dominieren die betulich wirkenden mit sonorer angenehmer Stimme vorgetragenen Songs, die sich meist erst nach mehrmaligem Hören entwickeln und ihre ganzen Feinheiten offenbaren und sich im Ohr festsetzen. Keb Mo Fans sollten sich das Album auch ruhig mal gönnen.


Songs for Bright Street
Songs for Bright Street
Preis: EUR 16,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Step out of the Shade, 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs for Bright Street (Audio CD)
Wenn eine Folk Legende wie Judy Collins ein nahezu unbekanntes Mädel wie Amy Speace unter ihre Labelfittiche nimmt, hat das etwas zu bedeuten. Die Songschreiberin, aus New York stammend,betört durch eine wohltuend ausdrucksstarke Stimme die in dem eindrucksvollen Opener "Step out of the Shade" oder in den entspannt rockenden "Not the Heartless Kind" oder " The Real Thing" ein bisschen an Pretenders`Chrissie Hynde und Natalie Merchant von 10.000 Maniacs erinnert.Ihre Begleitband" The Tearjerks" gibt alles und begleitet sie mal dezent mit Pedalsteel,mal mit griffigem Rootsrock, immer zwischen Folk und Pop und Nashville(dankenswerter weise ohne nasales genöhle)glaubwürdig perfekt hin und her balancierend. Bei "Two" singt sie mit dem Jayhawks Sänger Gary Louris. Und bei jedem Song ob Countryesk gefärbt,(Double Wide Trailer, Row Row Row,Dreaming)oder sparsam mit Banjo begleitet
(Make me lonley again)Amys Stimme lebt sich in allen Situationen sehr gut aus und füllt die Songs mit Leben.

Private 3 1/2 Sterne
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2013 9:20 PM MEST


Ripe
Ripe
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 22,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen War spät gestern..., 22. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Ripe (Audio CD)
zumindest suggeriert uns das Coverfoto einen nicht ganz ausgeschlafenen Ben Lee. Aber das täuscht durchaus. "Ripe",im Sinne von reifen Leistungen liefert er uns hier auf seinem sechsten Album ab, und hat durchaus Chancen den PopPlatten Olymp zu erklimmen.Gleich mit "Love me like the World is ending" oder "American Television" legt er sich die Musikalische Messlatte weit nach oben und man befürchtet, er bleibt mit den restlichen Albumtiteln daran hängen. Die Sorge ist unbegründet, denn 25 Songs sind für das Album entstanden, und zwölf Perlen habens auf das Album geschafft. Und da reiht sich problemlos ein Hit an den anderen. "Is this how Love`s supposed to Feel"? schleicht sich mit entspanntem Piano in den Kopf, steigert sich und entwickelt sich zum Ohrwurm . Ben wandelt stilsicher durch alle Popgefilde, die sich ihm bieten,und Balladen wie " So hungry", oder Pop-Perlen " What would Jay-Z do" und " Sex without Love" bersten vor Spielfreude, Ben findet mit sicherem Gespür immer wieder geniale Melodien, die unweigerlich im Kopf hängenbleiben, und als Finale zaubert er uns noch mit "Just say yes" einen himmlisch,hymnischen Song aus dem Ärmel, bevor er mit dem Titelsong "Ripe" ein geniales Pop Album beendet.


Leave the Light on
Leave the Light on
Preis: EUR 8,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Divine Miss H., 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Leave the Light on (Audio CD)
War schon der "Immortal" Erstling von Beth Hart ein Werk, das überall Aufsehen erregte,schiebt sie jetzt nach "Screaming for my Supper" ihr drittes Werk auf den Markt. Und schon der erste Song( ganz betulich entwickelt er sich erst mit mit Gitarre und Bongo)dann gibt Beth ihrer Stimme die Sporen, die Band wacht auf und hält energiegeladen dagegen und wächst über sich heraus.Kann`s noch besser kommen, nach diesem Auftakt? es kann! "Bottle of Jesus" und "Broken& Ugly" sowie "Monkey Back" rocken das Haus und Beth`s Stimme weiss garnicht wohin mit ihrer geballten Stimmkraft.(Melissa Etheridge und Janis Joplin hecheln vergebens hinterher)Aber die starke Seite des Albums sind diesmal die Balladen( World without you und Learning to Live sind Mörderballaden,bei "Livetime" lebt sie ihre Stimme zur dezenten Piano/Orgelbegleitung genial aus und der Rausschmeisser "Sky Full fo Clover" könnte von Janis persönlich stammen.Tolle Platte


Immortal
Immortal
Preis: EUR 20,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Unsterblich", 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Immortal (Audio CD)
gut klingt Beth Hart auf ihrem ersten Album, und ich gestehe, es ist in all den Jahren an mir vorbei gegangen.Asche auf mein Haupt.Der erste eindruck: Wahnsinnig trocken, knackig und gut auf den Punkt produziert(Hugh Padgham produzierte schon Genesis und Melissa Etheridge).Bass, Gitarre und Schlagzeug genügen bei einer Stimme von Beth` Kaliber, die sich mal schmeichelnd,aber auch zupackend gibt(Run, Spiders in my Bed,Burn Chile, Immortal)oder ihrer Stimme freien lauf lässt(Isolations, State of mind)sie und ihre Band, die ihr den Freiraum lässt, den sie für ihre urgewaltige Stimme braucht,harmonieren perfekt miteinander,nebeneinander oder halten sich auch mal vornehm zurück(Blame on the Moon, Am I the One)
Und gewisse Parallelen mit Janis Joplin, Terma Franklin oder auch Chi Coltrane darf sie sich ruhig gefallen lassen. Tolles Debut!


Candy Store
Candy Store
Preis: EUR 20,25

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik fürs Extrem-Couching..., 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Candy Store (Audio CD)
..liefern uns die Norweger Band um Sänger, Songwriter und Kopf von Minor Majority, Pal Angelskar. 16 Hochwertige Wohlfühlpretiosen vom Schlage "Unerträgliche Leichtigkeit des Seins" die sie aus den vergangenen vier zumeist in Skandinavien überschwänglich gelobten Alben zusammenstellten.
Und man weiss garnicht so recht wohin mit der Euphorie, die diese Songs durch Pal Angelskar (mitunter im harmonischen Duett mit Gastsängerin Karen Jo Fields)auslösen.Wohldosierte Violinen, Gitarren und Piano bilden den perfekten folkig, poppigen Klangteppich zu Pals Stimme, die sich gesanglich irgendwo zwischen Lachen und Weinen orientiert. Der musikalische Geist von Leonard Cohen, James Taylor oder auch Jim Croce schwebt durch das Album. Auf der zweiten Cd veröffentlichten Minor Majority nochmals 11 Songs, die aus unerfindlichen Gründen nicht auf die regulären Alben gelangten,bzw neu arrangiert wurden oder B- Seiten der Singles waren.Sie sind bei weitem keine der üblichen Restewerwertungen, sondern spiegeln durchaus die hohen Songwriter Qualitäten der Band wider. Und bei "Keep coming around" beglückt uns Maria Solheim als angenehmer Sangesgast. Bei so einer hochkonzentrierten
musikalischen Wohlfühldosis hilft nur eines: Rotwein aufmachen(damit er schon mal durchatmen kann), Wohlfühlklamotten an,CD einlegen und schnell auf die Couch und vorher die Klingel ausschalten!


This Is the Life
This Is the Life
Preis: EUR 7,99

156 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Pop Debut des Jahres..., 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: This Is the Life (Audio CD)
liefert uns hier die 20 jährige Amy Macdonald aus Glasgow.Wenn im ansonsten langweiligen musikalischen Einheitsbrei der Radiosender plötzlich ein Mädel mit Akkustikgitarre und druckvoller Bandbegleitung durch den Äther fegt(Mr. Rock&Roll), denkt man vielleicht zuerst an KT. Tunstall oder Sandy Thom mit einem neuen Song. Beim durchhören des Debutalbums bleibt einem die Spucke weg. Zwar "nur" 10 Songs drauf, aber die bestechen durch eine selten dargebotene Musikalität und Spielfreude, bei der die Akkustische Gitarre immer das Herzstück der Songs bildet. Amy verfügt über eine sehr satte, klare und druckvolle Stimme(ein Hauch von Tony Childs und Tanita Tikaram kommt mir in den Sinn), die einfach nicht mehr aus dem Ohr geht.Es fällt auch bei dieser geballten Musikalität der Dame schwer, einzelne Songs heraus zuheben. Ob "This is the Life" oder "Barrowland Ballroom" mit etwas countryesken Touch, oder das etwas nachdenklichere "Youth of Today" versteht es die Band sehr präzise und professionel Amy Macdonald einen perfekten druckvollen Soundteppich zu schneidern, auf dem sie ihre fassungslos machenden Ohrwürmer(Run, Footballer`s Wife) aneinander reihen kann. Abgemischt wurden die Debutpretiosen von keinem geringeren als Bob Clearmountain(Springsteen, Bon Jovi Bryan Adams)Geschrieben hat Amy ihre Songs selbst, bzw einen mit Entdecker und Produzent Pete Wilkinson.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2010 7:59 AM CET


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