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Rezensionen verfasst von
W. Albrecht "W. Albrecht" (Stuttgart)

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Allein mit Gott - Der Weg zurück
Allein mit Gott - Der Weg zurück
von Michael Heuchemer
  Gebundene Ausgabe

20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Perfide Gemeinheit, 30. Juli 2013
Das ein rechtskräftig verurteilter Kindermörder ein Buch über seine Tat schreibt: Lässt sich wohl nicht verhindern.
Das irgendein Verlag den Rotz druckt, ist wohl der Marktwirtschaft geschuldet.

Das der Anbieter des Buches bei Amazon ein gewisser Michael Heuchemer ist, mutmaßlich der selbe, der gleichzeitig als Anwalt Gaefgens für ihn weit über das erträgliche Maß hinaus bis zum Europäischen Gerichthof für Menschenrechte gegen die Bundesrepublik Deutschand (uns alle!!!) klagt und Wiedergutmachungen für ach so traumatische Folterandrohungen desselben Kindermörders erstreitet, macht mich fassungslos. Welche Art von Berufsethik treibt diesen Mann? Ein kurzes Studium seiner Anwaltshomepage spricht Bände...

Ein uneinsichtiger, sich selbst bemitleidender Kindermörder ist eklig, aber das muss ein Rechtsstaat aushalten können.
Ein Anwalt, dem jegliche professionelle Distanz fremd zu sein scheint, und so einen Mist hier vertreibt und gemeinsam mit seinem als Mörder verurteilten Mandanten Profit machen will: Pfui Deifl.

Schämen Sie sich, Herr Heuchemer! (Von Gaefgen ist das ja zu viel verlangt.)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 23, 2013 7:13 PM CET


Ein Koffer voll Blut (Ein Philip Eckstein Thriller 1)
Ein Koffer voll Blut (Ein Philip Eckstein Thriller 1)
Preis: EUR 2,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atemloser Thriller..., 5. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...in erfrischendem, unkonventionell-rotzigen Schreibstil. Mit Sicherheit kein Mainstream, was durchaus polarisiert. Das hat der Autor aber bewusst in Kauf genommen und ich kann nur sagen: Gut so! Es gibt genug Simon Becketts und Dan Browns.

Philip, der Protagonist, ist der kleine Bastard in Dir, der über die Jahre ein solides, aber nicht unbedingt zu allen bürgerlichen Konventionen kompatibles Moralkonzept entwickelt hat und konsequent danach lebt. Und zwar in Berlin, in dessen Umfeld ich mir so einen Typen durchaus authentisch vorstellen kann.
Wer Anklänge am Film Noir der 30er, Philip Marlowe und Humphrey Bogart mag, liegt hier grundsätzlich richtig. Ein verruchtes Umfeld, eine Femme fatale, Schusswaffen, die nicht nur spazieren getragen werden, Intrigen - alles da, alles überzeichnet, aber stilecht.
Und dennoch: Die Story ist zu dünn, das Gerüst wackelig und teilweise unlogisch, das Ende deprimierend lasch. Dabei hat die Geschichte doch sehr vielversprechend angefangen!
Hier ist noch Luft nach oben, und ich würde mich sehr freuen, wenn der Autor seiner (Schreib-)Linie treu bleibt, seine Storys aber zukünftig etwas massiver unterfüttert.

In Summe: Durchaus lesenswert - Schreibstil und Kreativität sind wirklich erfrischend.


Geschenkgutschein: Kurzurlaub im Hobbit-Erdhaus für 2
Geschenkgutschein: Kurzurlaub im Hobbit-Erdhaus für 2

113 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie im Märchen!, 25. Juni 2013
Den Gutschein für das Wochenende in der Hobbit-Höhle habe ich von einem „guten“ Freund geschenkt bekommen. Der ist so ein zotteliger Waldläufer und meint, er hätte ‘ne Ahnung. Wenn ich gewusst hätte…

Nachdem mich meine Frau in den letzten Jahren zu dem ganzen Herr der Ringe – Schwachsinn gezwungen hat, bin ich natürlich mit allen Fan-Gadgets ausgerüstet. Nur mein Hobbitschwert konnte ich nicht finden, stattdessen habe ich mein Darth Vader Lichtschwert mitgenommen, eine passable Alternative.

Leider war die Anreise trotz eines frischen Kartenupdates von Mittelerde eine einzige Katastrophe. Das Navi wollte mich unbedingt durch die Minen von Moria lotsen, weil der Pass über den Karadras angeblich Lawinenverseucht ist. Im Juli – wer‘s glaubt, wird seelig.

Kurz hinter der Wetterspitze dann der Schock: Das Erdhügelhaus liegt im Landkreis Hildburghausen (Thüringen) – ok, das hätte mich stutzig machen sollen. Wer hier ein Auenland erwartet, wird in Wirklichkeit mit einem Panorama im Mordor-Style konfrontiert. Ein sehr dicker, alter Troll mit Birnenkopf hatte mir unterwegs auf Pfälzerisch was von „blühenden Landschaften“ verzapft - stattdessen musste ich über schmutzige Ödflächen voller Braunkohlegruben wandeln, ausser ein paar mutierten Wölfen und Skinheads mit fiesem Dialekt war kein Schwein zu sehen. War vielleicht auch besser so.

Als dann plötzlich doch zahlreiche kurzgeratene Gestalten auftauchten, stockfaul und mit behaarten Füßen, ständig einen Humpen Bier oder die stinkende Pfeife im Gesicht, da wusste ich – wir sind da. Voller Freude parkte ich unseren Eselskarren in der Auffahrt der Ferienanlage. Ein schmieriger Typ mit Fettfrisur und Beule in der Hose schlurfte auf uns zu und stellte sich vor: „Dildo Beutlin – stets zu Diensten“ und schaute dabei mit fiesem Grinsen an meiner Frau hoch.

Unser Gepäck schleppte Dildo natürlich nicht. Stattdessen stellte er einen ordentlichen Koffer in die Eingangshalle unserer Wohnhöhle. „Das Wochenendmenue ist übrigens überfahrenes Frettchen mit Chili-Zwiebel-Auflauf auf Bohnen und Lauch“ fiel im dazu ein. Dildos würzige Wolke brachte mich fast um - spontan musste ich mich auf ihn übergeben, was ihn aber auch nicht attraktiver machte.

Nach einem kurzen Rundgang durch unser Domizil war dann schnell klar, warum außer ein paar neunmalklugen Neandertalern und einem grenzdebilen englischen Märchenonkel niemand auf die Idee kommt, das Bewohnen einer Höhle cool zu finden: Muffig, dunkel und verwinkelt waren noch die positiven Eigenschaften dieses Dreckslochs.

Ich: „Dildo, wo ist das WC?“
Dildo: „Siehst Du die große Schale mit den vergammelten Früchten da auf dem Tisch?“
Ich: „Du willst doch nicht etwa sagen…?“
Dildo beruhigend: „Wenn Du davon eine isst, schaffst Du’s sowieso nicht mehr vor die Tür, bevor Dir der Darm explodiert!“
Ich „Aber das ist doch ESSGESCHIRR!“
Dildo murmelt mürrisch: „Verwöhntes Touristenpack…“ und latscht davon.

Als der schmalzige Sack dann endlich verdufte und ich dabei war, das Bett von ausrasierten Sackhaaren einer offenbar kürzlich stattgefundenen Ork-Orgie zu befreien, fiel mir ein kleiner, unscheinbarer Ring auf. „Ätsch Dildo – hättest Du mal lieber anständig sauber gemacht“ dachte ich noch…

Natürlich erspähte meine Frau den Ring sofort – diese Weiber! Aber was soll ich sagen, kaum hatte Sie sich das Ding über den Finger gestreift, war sie auch schon verschwunden. „Klasse“, dachte ich, „könnte doch noch ein entspanntes Wochenende werden.“

Dabei fingen die Probleme jetzt erst richtig an. Als müffelnde, schwarzvermummte Kuttenträger mit strammen Lanzen und eindeutigen Absichten um die Wohnhöhle schlurften, machte ich mir noch keinen Kopf. Schliesslich kenne ich sowas noch aus meiner Zeit als Messdiener in der katholischen Kirche zu Sankt Blasien.

Dann aber tauchte ein buckliger, kaum ein Meter großer Glatzkopf mit schiefen Maul und nach Fisch müffelnd auf. Er wollte den Ring, faselte was von "Umverteilung" und "verstaatlichen". Ich hatte eigentlich vorgehabt, an diesem Abend ein paar scharfen Elbenschitten zu zeigen, wo ich überall Ringträger bin, stattdessen hatte ich nun diese Kreatur am Hals, die sich als das berüchtigte Gysi vorstellte.

Das Gysi folgte mir ab jetzt durch die ganze Anlage. Das war peinlich. Vor allem blamierte es mich vor den anderen Gästen. Gandalf, einem wirren Rentner mit Idiotenhut schaute es permanent unter den Rock. Balin, den Anführer einer Zwergenmofa-Gang provozierte er, indem er dessen Sack- und Barthaare zusammenknotete und so weiter und so fort.

Und so kam es dann, daß Sauron, der Manager der Anlage, bereits nach kürzester Zeit sein Auge auf mich richtete. Sauron war eigentlich ein netter und verständnisvoller Typ, dem es gelungen war, attraktives Personal für die Ferienanlage zu gewinnen und eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. Er erklärte mir mit sonorer Stimme die Zusammenhänge: „Das Gysi dreht durch, seit Ihm ein alter Kumpan, der übrigens spitz wie Oskar ist, einen alternden Wagenknecht vor der Nase weggeschnappt hat und den jetzt an seiner Stelle pimpert. Eine ganz linke Nummer.“

„Äh gut“ antwortete ich, „mir ja wuscht, aber wie schaff ich mir den Lustgnom wieder vom Hals?“
„Siehst Du den Schicksalsberg da hinten?“ fragte Sauron und lenkte meinen Blick auf den Monte Kali (auch Kalimandscharo genannt), eine Kali-Abraumhalde, die sich 200 Meter hoch stimmig in die thüringerische Ödnis einfügt.
„Och nöö, da muss ich das Gysi jetzt hochtragen, oder was?“ motzte ich.

Die Lösung war aber viel simpler. Ich stellte das Gysi einfach vor den Berg, zimmerte ihm aus einem dumm in der Gegend herumstehenden Baumwächter namens Baumbart noch eine Obstkiste zum draufstellen, damit er wenigstens wie Einmeterdreissig wirkte und lies ihn eine langweilige, selbstverliebte Rede halten, die wahrscheinlich heute noch nicht beendet ist.

Da ich so langsam die Schnauze vollhatte, beschloss ich, das zu machen, was eigentlich jeder von uns am liebsten mit dem ganzen Hobbit-Mist machen möchte: Plattmachen. Sauron zog ich den Stecker, ich kann Typen, die auf Ringe stehen, nunmal nicht ab. Dann war es Zeit, das mitgebrachte Lichtschwert kreisen zu lassen. Das es rot und nicht blau leuchtet, möge mir verziehen sein.

In dem ganzen Schlamassel gelang es Dildo, mit meiner immernoch unsichtbaren Frau durchzubrennen. Sie nennt ihn jetzt offenbar „Mein Schatzi“. Die perversen Säue! Seine Schleimspur habe ich bis zum Fangornwald verfolgt, weiter reichte meine Motivation nicht. Da ausserdem der dicke Troll mit Birnenkopf in der Zwischenzeit meinen Esel geschändet hatte, beschloss ich, mich einer drohenden Verhaftung oder einem in dieser Gegend nicht unüblichen Mauerbau durch Flucht zu entziehen und buchte spontan ein First Class Ticket auf einem der letzten auslaufenden Elben–Bordelldampfer.

Mit dem fahre ich nun, während ich diese Zeilen schreibe, wieder westwärts, zurück zu meinen vertrauten Gestaden…

Ein echtes Happy End, und somit 5 Sterne!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 8, 2015 11:34 PM CET


Mercedes-Benz Sportpedale W212 S212 E-Klasse Automatikfahrzeug AMG
Mercedes-Benz Sportpedale W212 S212 E-Klasse Automatikfahrzeug AMG

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der letzte Schliff..., 22. Mai 2013
...im Innenraum.

Diese "Sportpedale" (eigentlich 2 Pedalüberzüge und ein Gaspedal...) verleihen der E-Kasse wie auch allen anderen Mercedesmodellen einen wertigen Akzent im Fußraum. Passt insbesondere bei Avantgarde-Ausstattung und ist ansonsten im (selten georderten) AMG-Paket enthalten und beim AMG63 in vergleichbarer Form verbaut.

Optik:
Erstklassig, keine Tristesse mehr wie bei der Serienpedalerie. Leicht zu reinigen und auch nach vielen Kilometern nicht so auffällig abgenutzt wie die Standardpedale.

Einbau:
Simpel. Da aus vielen Gründen das Herumpfuschen am Bremspedal (und der Fußfeststellbremse) tabu ist, wird hier einfach der Seriengummibalg abgezogen und der neue Bezug über den Pedalgrundkörper gestülpt. Hierbei muss man beherzt zugreifen, da das Alublech dem darunterliegenden Gummikörper viel Flexibilität raubt (Bin bei meinem smart Roadster, der die passenden (aber viel kleineren) Pedale ebenfalls spendiert bekommen hat, fast daran verzweifelt, aber hier geht's vergleichsweise gut...)

Etwas komplizierter ist es beim Gaspedal: Hier muss das Alte weichen, was jedoch mit wenigen Verschraubungen schnell erledigt ist. Summa Sumarum (mit Studium des Hinweisblattes: 5 Minuten)

Die ganze Geschichte ist in dieser Form NICHT eintragungspflichtig!

Funktion:
Ich bin ganz ehrlich: Kein Unterschied erkennbar bzw. erfühlbar ;-)

Fazit:
Rein optisches Schmankerl, funktional wertlos, dazu recht teuer, aber für detailverliebte wie mich fraglos notwendig. Ein Stern Abzug für die völlig überteuerte Preispolitik (In meinem Fall: 80 EUR) und das Fehlen jeglicher Verbesserung gegenüber den Serienpedalen.


VR-Radio Mobiles DAB+/FM-Radio DOR-100.rx mit RDS-Funktion
VR-Radio Mobiles DAB+/FM-Radio DOR-100.rx mit RDS-Funktion
Wird angeboten von PEARL Versandhaus
Preis: EUR 79,90

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aber Hallo!, 22. Mai 2013
Gleich vorneweg: Ich habe das Gerät direkt beim Anbieter gekauft, in Verbindung mit dem 10 Euro Gutschein einer Fastfoodkette (die einen goldenen Bogen als Logo hat...) konnte ich einen Preis von 30 Eur realisieren. Dieser erscheint mir fair. Ich besitze das Gerät in dezentem Schwarz mit dem Aufdruck "VR-Radio". Ursprünglich habe ich dieses Produkt rezensiert: DAB+ Radio grün: Neustes Dual-Mode Digitalradio plus-radio Empfänger für digital & UKW Empfang in Miniaturausführung für alle DAB+ und DAB Radio Sender & UKW - FM Empfang DLS, Kopfhörerausgang, 7 Stunden Batteriebetrieb & Netzbetrieb - chick - gut - gün...

Beim Auspacken gleich die erste Überaschung: Das kleine Radio macht einen robusten Eindruck, der Kunststoff ist nicht in Pseudo-Hochglanz gehalten sondern matt und leicht strukturiert, ausserdem ist die Wandstärke so gewählt, das alles sehr steif ist, selbst die Perforation über dem Lautsprecher gibt nicht nach. Die beiden Drehregler sind zwar groß, aber auch stabil. Die Antenne ist so im Gehäuse montiert, daß sie im eingeklappten Zustand bündig im Gehäuse integriert ist. Das wird im Folgenden noch wichtig, da sie (zumindest bei meinen Empfangsverhältnissen) die Parkposition nicht verlassen wird. Mit in der Box liegen eine Bedienungsanleitung (Faltblatt) sowie ein handelsübliches Mini-USB-Kabel nebst USB-Netzteil.

Ausgepackt - Angeschlossen - Eingeschaltet. Läuft.

Inbetriebnahme und Klang (DAB): Direkt nach dem erstmaligen Aktivieren erfolgt der notwendige DAB-Scan, der (bei eingeklappter Antenne) gleich mal das volle Angebot erfasst. Das erstaunt mich doch sehr. Noch besser: Es werden auch alle Kanäle wiedergegeben. Der Sound ist dabei erstaunlich gut. Natürlich erwarte ich kein HiFi-Erlebnis, und Bassgewitter gehen bei so einer Größe (Lunchbox etwa) auch nicht, aber die Mitten kommen sehr neutral und gut aufgelößt. Der Leistungsabfall in Richtung Basskeller ist sehr harmonisch und kaschiert die Tatsache, daß unter 100Hz nicht mehr viel kommt. Bei Maximallautstärke scheppert und verzerrt nichts; der Pegel ist dann schon beachtlich und wird eine Dunstabzugshaube definitiv übertönen. Das Umschalten zwischen den Kanälen erfolgt zügig, die Umschaltlogik funktioniert folgendermaßen: Wenn man am Senderwahlrad dreht, werden die anderen Sender im Display angezeigt, ohne daß gleich umgeschaltet wird. Dies passiert erst nach 3 Sekunden Inaktivität. Sollte man versehentlich am Senderrad drehen, oder einfach seine Neugierde befriedigen wollen, kann man ohne Empfangsunterbrechung einfach wieder auf den Ursprungssender zurück- oder weiterdrehen.

Für die bisher geschilderte Erfahrung gibt es bereits die Höchstpunktzahl!

FM: Die nächste Überaschung: Nach dem (zügig ablaufenden) Wechsel zu FM nutzt der Zwerg auch RDS. Das ist weder in der Beschreibung noch auf der Verpackung beschrieben; freut mich aber ganz besonders! (Update 22.05.2013: Pearl weist inzwischen auf diese Funktion hin!) Warum verschweigt man dieses Feature? Die vermeintliche Nicht-RDS-Fähigkeit war vor dem Kauf mein wichtigster Kritikpunkt gewesen. Schliesslich war ich mir nicht ganz sicher, ob ich in meinem Bad ohne Aussenfenster das DAB-Signal hereinbekomme.
Sound und Empfangsqualität gehen auch im FM-Modus in Ordnung, allerdings habe ich mich mit dem FM-Teil nicht ausgiebig beschäftigt, wichtig ist für mich DAB.

Handling: Das Display ist klein, aber gut lesbar und beleuchtbar. Die obere Zeile gibt den Sendernamen an, die untere kann über das Menü konfiguriert werden und (bei DAB und FM-RDS) Infos wie Uhrzeit (kommt vom Sender), Infos, Signalstärke usw. angeben. Wenn die Info nicht aufs Display passt, gibts einen etwas ruckeligen Lauftext, der aber immer noch gut lesbar bleibt. Bitte nicht die Performance eines iPhones erwarten.
Die Menüsteuerung ist etwas kompliziert (Kein Eingabeknopf, stattdessen Übernahme der angezeigten Option nach 3 sec. Inaktivität) aber, ganz im Ernst, das Gerät lässt sich eigentlich mit den Werkseinstellungen am besten Betreiben und die Einstellung der Beleuchtungsdauer ändert man ja auch nicht ständig.
Ansonsten besticht das Gerät durch simples Handling. Ein/Aus Knopf, Scan Knopf, der bei längerem Drücken ins Menü führt, DAB/FM Knopf, Senderwahlrad, das im Menü als Auswahlrad fungiert und Lautstärkerad. Das wars.
Anschlussseitig ist ein Kopfhörerausgang vorhanden, der Stereo ausgibt und -entgegen der Händlerangabe- sehr wohl in der Lautstärke geregelt werden kann sowie ein Micro-USB-Eingang. Das wars. Dazu ein Batteriefach für 4 AA-Zellen.
Probehalber habe ich meinen Koss HiFi Kopfhörer angeschlossen. Bei geringer Lautstärke bereits ordentlich Power, sauberes, rauschfreies und klar differenziertes Klangbild, vergleichbar mit guten Computerausgängen oder MP3 Playern. Passt!

Fazit: Klein, robust, guter Klang, emfangsstark, RDS und gute Bedienung. Dazu portabel und chic. Keine wirkliche Schwächen erkennbar (Nur Menüführung etwas fummelig). In dieser Klasse wird sich schwerlich etwas besseres finden. Bestimmt auch den angebotenen Preis wert, es geht aber günstiger...

Klare Kaufempfelung - auf Preis achten!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2015 12:29 AM CET


AXA Vintage LED Frontlampe schwarz mit Batteriebetrieb
AXA Vintage LED Frontlampe schwarz mit Batteriebetrieb
Wird angeboten von MBH-Shop
Preis: EUR 23,18

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich!, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit Monaten plage ich mich damit herum, für mein zum Retrobike umgebautes Crossrad eine adequate Lichtquelle zu finden. Nachdem ich seit längerem eine schrottige, mit 9V-Blöcken betriebene LED-Funzel aus der Bucht am Bike verwendet habe, hatte ich die Nase voll und hab mich mal wieder auf die Suche gemacht.

Die Axa Vintage gibt es in mehreren Farben, auch eine "Chrom"-Version ist dabei. Ich habe mich für die schwarze entschieden.

Haptik & Optik:
Die Leuchte hat einen kleineren Durchmesser als die üblicherweise angebotenen Tropfenleuchten, ist aber keinesfalls mini. Da die beiden LEDs so gut wie keine Frontfläche einnehmen, wurde der restliche Platz für den (gesetzlich vorgeschriebenen) Frontreflektor verwendet. Das ist praktisch. Von vorne betrachtet wirkt die Lampe irgendwie -tja- uneinheitlich, aber aufgrund der Position am Fahrrad glotzt man ja selten direkt von vorne rein und die alten Streuscheiben waren auch nicht immer hübsch.
Ansonsten - und das ist mein einziger echter Kritikpunkt - wurde für das Gehäuse billigster Kunststoff verwendet, der zudem noch mit gewaltigen Spaltmaßen daherkommt. Edel geht anders und das stört mich an einer Retro-Leuchte schon sehr!

Der Ein/Ausschalter befindet sich an der Oberseite. Er ist recht groß (2ct-Stück etwa), gummiert und - da vom Frontglas umschlossen - bei Dunkelheit und eingeschalteter Leuchte sanft illuminiert. Der Druckpunkt könnte präziser und weniger stark sein, aber zusammenfassend lässt sich sagen: Passt!

Montage:
Für mich als Umrüster zwar unerheblich, für Erstmonteure aber entscheidend: Es ist kein Montagebügel dabei! Also bitte im Vorfeld einen passenen auftreiben, sonst frustet's gewaltig. Ich habe den bestehenden meiner Alptraumfunzel verwendet, der passt.
Ansonsten ist darauf zu achten, daß die Verschraubung nach dem Arretieren gut festgezogen wird, da der kräftige Druckpunkt des Einschalters sonst dafür sorgt, daß die Lampe ungewolt nach vorne kippt.

Lichteigenschaften:
Der Hersteller gibt 4lux an. Meine Tauchlampe (TillyTec LED 1200) hat 30.000lux. Das mal nur am Rande. 4lux ist also nicht gerade viel. Dennoch: Im Vergleich zur bisherigen Billigfunzel (Auch mit LED) fällt sofort der gute Beam auf (ca. 20 Grad), was zu einer praxisgerechten Fahrbahnausleuchtung führt. Korrekt ausgerichtet, lässt er das Fahren auf Sicht bei absoluter Dunkelheit und 20 km/h locker zu. Da er als Retroscheinwerfer weder am Mountainbike noch an einer Rennfussel montiert ist, reicht das also Dicke aus! Hinzu kommt eine recht breiter und homogener Lichthof, der direkt vor dem Bike und zur Seite hin ein wenig zur Erhellung beiträgt. Die LEDs erzeugen einen leichten Blaustich, der aber nur im Vergleich zu einer deutlich besseren Leuchte störend wirkt.
Ich hab ihn spaßeshalber mal mit einer Sigma Pava verglichen (ca. 50 Euro) - die liefert etwa doppelt so viel Licht und einen viel helleren Lichthof, hat aber am Retrobike nix zu suchen!
Zusammenfassend: Lichtleistung sehr gut

Dies&Das:
Die Leuchte wird mit 3 AA Batterien (mitgeliefert) betrieben. Ersatz ist also schnell&billig besorgt. Wie lange ein Satz hält, weiss ich noch nicht, da ich aber eher selten nachts unterwegs bin, wird wohl für die nächsten Monate Ruhe sein, Vielfahrer sind ohnehin mit einer Dynamoleuchte besser beraten.
Die Lichtleistung lässt sich nicht ändern. Es geht nur Ein/Aus. Allerdings gibt der Hersteller an, daß der Strahler sich bei zunehmender Entladung auf 50% Lichtleistung zurücknimmt.

Zusammenfassung:
Die Leuchte erfüllt -was die Lichtleistung an einem Retrobike angeht- meine Erwartungen bestens. (5/5 Sterne)
Optisch wär einiges zu verbessern, was Haptik und Materialanmutung angeht, wirkt die Lampe neben Holzschutzblechen, Brooks Sattel, Lederhandgriffen usw. irgendwie daneben. (3/5 Sterne)

Ist die bisher beste Retro-Batterie-LED-Leuchte, die ich finden konnte. In der Summe vergebe ich 4 Sterne - zu dem Preis (~22 EUR) kann man unbesorgt zugreifen


LD Systems LDSUB88 Installation Serie 2x 20,3 cm (8 Zoll) Subwoofer
LD Systems LDSUB88 Installation Serie 2x 20,3 cm (8 Zoll) Subwoofer
Preis: EUR 119,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Riesenkiste - aber nicht ganz einfach zu betreiben, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Sub habe ich gewählt, um meinen JBL Control One im Schlafzimmer eine angemessene Unterstützung fürs Filmegucken an die Seite zu stellen. Für Musik sind die JBLs alleine top, aber fette Action-Blockbuster verlangen nach mehr...
Angetrieben wird der Sub über einen Onkyo 8820. Da die Orginal JBL-Control-Subs einerseits nur noch schwer zu kriegen sind und andererseits aufgrund der Sickenproblematik (vgl. meine JBL Control One-Rezension) auch nicht mehr in Frage kommen, erschien mir der LD SUB 88 aufgrund des gleichen Anschluss-Schemas als passable Alternative.

Haptik und Optik:
Hier gibt es nix zu meckern. Der Sub ist schwer und steif konstruiert, exakt zusammengebaut und hochwertig beschichtet. Vor allem die Front hat durch eine Strukturfolie eine angenehmen und robusten, von der Klarvierlack-Pest abweichenden Look. Auser dem Bassreflexrohr auf der Front (passt die Katze durch) hat die Kiste keine Öffnungen, die Chassis sind innenliegend verbaut. Ein kleines Herstellerlogo ist ebenfalls auf der Front plaziert, das wars auch schon an "Design-Highlights".

Funktion:
Die rückwärtigen Anschlüsse sind zwar nur mit kleinen Hinweisen, aber doch eindeutig beschrieben. Es gibt für beide Stereokanäle einen Input, an dem die Lautsprecherkabel des Verstärkers angeschlossen werden, sowie einen Output, der den Hochtonanteil den jeweiligen Satelliten weiterreicht. Hierbei werden Klemmen und keine Bananenbuchsen verwendet. Dies mag zwar der eine oder andere als Nachteil empfinden, reicht aber auch für dickere Strippen (Ich habe 2,75mm² verwendet) locker aus. Die Kabel für die Satelliten dürfen ruhig kleiner gewählt werden.
Der Sub kann liegend oder stehend plaziert werden, für beide Fälle sind Standfüße montiert. Da das Reflexrohr nach vorne abstrahlt, ist es sinnvoll, den Sub so zu plazieren, daß es auch direkt in den Hörbereich "blickt", denn...

Sound:
...hier fängt das Problem an. Zunächst mal muss gesagt werden, daß der Sub abgrundtief geht, dabei verzerrungsfrei aufspielt und insgesammt einen echten Höllensturm entfachen kann. Wenn man direkt in das Reflexrohr blickt, tut sich (nach unten) ein Klangteppich auf, den selbst meine großvolumigen JBL L80 Standboxen (stehen im Wohnzimmer) nicht so umfangreich abzeichenen können. Für rund 100 Euro erstmal keine schlechte Darbietung.
ABER: Das Problem beginnt mit dem Anschluss der Satelliten. Vermutlich werden rund 80% der Käufer JBL Contols oder ähnliche, also Boxen mit hohem Wirkungsgrad, anschließen. Und daran hapert es dem LD SUB 88: Er hat einen besch*** Wirkungsgrad.
Dies führt dazu, daß ein unmodifiziertes Eingangssignal fast keinen Tieftongewinn im Gesamtergebnis erreicht. Der Sub spielt schlichtweg nicht auf, während die vom Tieftonbereich befreiten Satelliten noch aggresiver Gas geben als ohnehin schon. Man könnte auch sagen: Die Satelliten werden lauter, der SUB flüstert dagegen nur.
Gut, könnte man ja am evtl. vorhandenen Klangregler des Verstärkers ausgleichen. - Nein, kann man nicht. Wer die Regelprinzipien einer simplen Bass/Höhen-Regelkombi kennt, weiss, dass diese so um 100Hz rum und nochmal oben, irgendwo bei 600/800Hz regeln und die umliegenden Signale anteilig verstärken. Bei 100 Hz ist der SUB aber bereits am oberen Ende, uns interessieren die Frequenzen um 50-80Hz. Geht also nicht.
Bei mir stellt sich das Problem insofern nicht, da ich einen PC mit externer, hochwertiger Soundkarte als einzige Eingangsquelle verwende. Diese hat ausreichende Filter- und Equalizerfunktionen, um dem Problem Herr zu werden. Ich habe mit viel herumprobieren eine Kurve mit immerhin 9db Überhöhung im untersten Frequenzbereich erzeugt, um ein halbwegs lineares Frequenzspektrum zu erhalten!

Fazit:
Wer den Sub an einem seperat regelbarem Verstärker betreibt oder über ausreichede Klangregelung verfügt, findet im LD SUB 88 einen in jeder Hinsicht gewaltigen Subwoofer.
Alle, die meinen, sie könnten ihre "Normalo"-Anlage mit kleinen Satellitenboxen kurzerhand in ein Klanggewitter verwandeln, das Nachbars Bilder von der Wand beamt, werden aufgrund des geringen Wirkungsgrades eher enttäuscht sein.

Ich habe mich bei der Bewertung für 3 Sterne entschieden, da die Verstärker-Sub-Satellitenkonfiguration die übliche Verwendungsweise darstellen dürfte, und der Sub in dieser Konfiguration einfach nicht aus dem Knie kommt.
Für mich erreicht der Sub anhand der getroffenen Klangkorrekturen klanglich locker 5 Sterne, aber als Hersteller würde ich den Wirkungsgrad an den Standard (und das ist nunmal die JBL Control One) anpassen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2015 11:54 AM CET


Trainyard
Trainyard
Preis: EUR 2,99

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 9. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trainyard (App)
Reduzierte Grafik, kein Schnick Schnack. Was zunächst wie ein einfaches Spielchen daherkommt, wird mit zunehmendem Level immer vertrackter. Hat mich schon mehrere Stunden gefesselt. Dabei wird man per Ingame-Tutorial gründlich für die daherkommenden Gemeinheiten fit gemacht. Ebenfalls gut: Ein weiterer Player kann angelegt werden, so pfuscht einem kein Interessent im eigenen Level herum. Rundum empfehlenswerte App.


JBL Control 1 Pro black inkl. Halter (Paar)
JBL Control 1 Pro black inkl. Halter (Paar)
Wird angeboten von HeBa - Sound & Music
Preis: EUR 135,60

46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleich normale ONE und PRO Version (und 15 Jahre alte 1G...), 12. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
[Update: Ich habe die gleiche Rezension auch für die günstigere "One"-Version eingestellt]

Nachdem bei meinen mittlerweile 15 Jahre alten JBL Contol 1G die Sicken der Tieftöner zerbröselt sind (Achtung, das passiert bei allen Controls irgendwann!) war ich zunächst zu faul zum reparieren und habe ein paar Control One heutigen Datums bestellt.

Kaum ausgepackt zunächst die große Enttäuschung: gegenüber den alten Control 1G's aus japanischer Produktion machen die aktuellen Ones aus China einen erschreckend lieblosen und billigen Eindruck. Das Frontgitter ist viel gröber, der Gehäusekunststoff wirkt billig und das die Boxen ca. 250 Gramm leichter sind, kommt vermutlich auch nicht der Gehäusesteifigkeit zugute...

Nach etwas Recherche habe ich mir dann noch ein Pärchen Control One Pro (auch aus chinesischer Produktion) für 130 Euro (und neue Tieftöner für die defekten 1G's - zum Sickentauschen war ich immernoch zu faul) bestellt. Somit kann ich jetzt ein vernünftiges Feedback zu allen 3 Modellen geben.

- Pro und One haben im Gegensatz zur 1G ein rückwärtiges Gewinde, das den mitgelieferten Wandhalter (wirkt wenig vertrauenserweckend) aufnehmen kann. Alle 3 Modelle haben Systemaufnahmen links, rechts und unten für die bewährte Klemmaufnahme.

- Die PRO kommen in Gewicht, Haptik und Finish der alten 1G sehr nahe, bis auf das Gitter, das genau so grobmaschig ist wie bei der neuen One und einfach billig wirkt.

- Insgesamt wirkt die PRO neben der normalen One wie aus einer anderen Welt. Verarbeitung, Gehäusematerial, Gewicht - einfach ein deutliches "Mehr". Bitte nicht falsch verstehen: Die One ist für 100 Euro eigentlich keine schlechte Box und keineswegs ein Fehlkauf, aber JBL zeigt halt eindrucksvoll, was für 30 Euro mehr drin ist. Meine 1G's können im Vergleich zu den neuwertigen, unverkratzten Gehäusen und den schön weichen Gummierungen natürlich nicht (mehr) mithalten, sehen aber für ihre 15 Jahre immer noch top aus und zeigen keine Gehäuserisse oder -versprödungen.

- Beim Klang nehmen sich alle 3 Modelle so gut wie nichts. PRO und One klingen absolut identisch! Bei der PRO und der One klingen die Höhen etwas klarer und härter, bei der alten 1G wirkten die Mitten differenzierter. Aber dazu muss man schon sehr genau hinhören. Alle drei vermitteln das direkte, lebhafte und präzise Wesen kleiner Studiomonitore. Neutralität ist hier viel wichtiger als Bassgewalt, wobei die Bässe durchaus druckvoll und präzise kommen, aber eben nicht wummig und fett, was aber mittlerweile für viele Musikkonsumenten sehr wichtig ist. (Hier hilft nur ein Sub!)

- Die alten 1G musste ich aufmachen, um die Tieftöner auszutauschen. Ein bisschen erschreckt war ich über die lieblos zusammengelötete Frequenzweiche und die teilweise gesplitterten Haltenasen der Hochtöner (Da hat die Fertigung wohl das Anzugsmoment der Schrauben überschritten). Dafür wurden in der 1G sehr hochwertige Weichenkomponenten verwendet. Die Hochtöner hab ich mit Heisskleber fixiert, bevor sie abfallen... (Meine 1G's sind wie gesagt schon 15 Jahre alt!) Ich spekuliere mal, daß die "normale" One bei der Auswahl der Weichenkomponenten deutlich abgespeckt ist, was man nicht unbedingt hört, sich aber in der Haltbarkeit bemerkbar macht. Irgendwo muss ja der Preisunterschied zur Pro herkommen. A propos, hier rührt auch der dubiose Unterschied beim Tieftöner her: Während in der PRO das gleiche Bass-Chassis wie in der alten 1G verbaut ist, muss die normale One mit einem schwächer dimensionierten Tieftöner (Gleiche Membranfläche, schwächeres Innenleben) klarkommen. Klangmäßig wirkt sich das im Zimmerlautstärkenbereich nicht aus, auch das ist eher ein Lebensdauerthema.

Fazit: Klangmäßig herrscht Gleichstand. Aber: Die One ist billig, die PRO ist preiswert. Das Bessere ist somit des Guten Feind. Aus diesem Grund geht die normale One zurück, da Haptik und Material im direkten Vergleich gar nicht gehen. Die 30 Euro Aufpreis der Pro rechtfertigen sich, deshalb behalte ich sie. Aber richtig zufrieden bin ich nur mit meinen alten 1G-Modellen, die (mittlerweile repariert) nun wieder anstandslos ihren Dienst versehen. Die Pro behalte ich, die finden ihren Platz im VW-Bus.

Bewertung JBL Control One für 100 Eur:
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Wenn es die Pro-Version nicht geben würde, wären für die normale One 5 Sterne drin. Für den deutlichen Niveauunterschied zur Pro (bei nur 30 Euro Differenz) gibt es aber nur 4 Sterne:
Haptik, Materialqualität und Frontgitter: *** (3)
Korpussteifigkeit: **** (4)
Klang: ***** (5)

Bewertung JBL Control One PRO für 130 Eur:
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Die Pro-Version schrammt aufgrund des schlechten Frontgitters bei der Materialqualität knapp an vollen 5 Sternen vorbei. Der Klang und die Korpussteifigeit erhalten aber je 5 volle Sterne. Gibt in der Summe 4,5 Sterne.

Bewertung JBL Control 1G (nicht mehr erhältlich)
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Meine alten 1G aus Japan sind weiterhin das Maß aller Dinge! Zumindest, wenn es um die JBL Control geht. Vielleicht wollt Ihr ja mal bei eBay vorbeischauen... ;-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2016 2:55 PM MEST


DAB+ Radio grün: Neustes Dual-Mode Digitalradio plus-radio Empfänger für digital & UKW Empfang in Miniaturausführung für alle DAB+ und DAB Radio Sender & UKW - FM Empfang DLS, Kopfhörerausgang, 7 Stunden Batteriebetrieb & Netzbetrieb - chick - gut - günstig - grün
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aber Hallo! (Und RDS-Fähig!!!), 4. Dezember 2012
[Update 22.05.2013: Das ist das Radio, daß ich erstanden habe. Ich habe diese Rezension dort ebenfalls eingestellt: VRradio Mobiles DAB+/FM-Radio DOR-100.rx mit RDS-Funktion]

Gleich vorneweg: Ich habe das Gerät über einen anderen Internetanbiter gekauft, in Verbindung mit dem 10 Euro Gutschein einer Fastfoodkette (die einen goldenen Bogen als Logo hat...) konnte ich einen Preis von 30 Eur realisieren. Dieser erscheint mir fair. Ich besitze das Gerät in dezentem Schwarz mit dem Aufdruck "VR-Radio".

Beim Auspacken gleich die erste Überaschung: Das kleine Radio macht einen robusten Eindruck, der Kunststoff ist nicht in Pseudo-Hochglanz gehalten sondern matt und leicht strukturiert, ausserdem ist die Wandstärke so gewählt, das alles sehr steif ist, selbst die Perforation über dem Lautsprecher gibt nicht nach. Die beiden Drehregler sind zwar groß, aber auch stabil. Die Antenne ist so im Gehäuse montiert, daß sie im eingeklappten Zustand bündig im Gehäuse integriert ist. Das wird im Folgenden noch wichtig, da sie (zumindest bei meinen Empfangsverhältnissen) die Parkposition nicht verlassen wird. Mit in der Box liegen eine Bedienungsanleitung (Faltblatt) sowie ein handelsübliches Mini-USB-Kabel nebst USB-Netzteil.

Ausgepackt - Angeschlossen - Eingeschaltet. Läuft.

Inbetriebnahme und Klang (DAB): Direkt nach dem erstmaligen Aktivieren erfolgt der notwendige DAB-Scan, der (bei eingeklappter Antenne) gleich mal das volle Angebot erfasst. Das erstaunt mich doch sehr. Noch besser: Es werden auch alle Kanäle wiedergegeben. Der Sound ist dabei erstaunlich gut. Natürlich erwarte ich kein HiFi-Erlebnis, und Bassgewitter gehen bei so einer Größe (Lunchbox etwa) auch nicht, aber die Mitten kommen sehr neutral und gut aufgelößt. Der Leistungsabfall in Richtung Basskeller ist sehr harmonisch und kaschiert die Tatsache, daß unter 100Hz nicht mehr viel kommt. Bei Maximallautstärke scheppert und verzerrt nichts; der Pegel ist dann schon beachtlich und wird eine Dunstabzugshaube definitiv übertönen. Das Umschalten zwischen den Kanälen erfolgt zügig, die Umschaltlogik funktioniert folgendermaßen: Wenn man am Senderwahlrad dreht, werden die anderen Sender im Display angezeigt, ohne daß gleich umgeschaltet wird. Dies passiert erst nach 3 Sekunden Inaktivität. Sollte man versehentlich am Senderrad drehen, oder einfach seine Neugierde befriedigen wollen, kann man ohne Empfangsunterbrechung einfach wieder auf den Ursprungssender zurück- oder weiterdrehen.

Für die bisher geschilderte Erfahrung gibt es bereits die Höchstpunktzahl!

FM: Die nächste Überaschung: Nach dem (zügig ablaufenden) Wechsel zu FM nutzt der Zwerg auch RDS. Das ist weder in der Beschreibung noch auf der Verpackung beschrieben; freut mich aber ganz besonders! Warum verschweigt man dieses Feature? Die vermeintliche Nicht-RDS-Fähigkeit war vor dem Kauf mein wichtigster Kritikpunkt gewesen. Schliesslich war ich mir nicht ganz sicher, ob ich in meinem Bad ohne Aussenfenster das DAB-Signal hereinbekomme.
Sound und Empfangsqualität gehen auch im FM-Modus in Ordnung, allerdings habe ich mich mit dem FM-Teil nicht ausgiebig beschäftigt, wichtig ist für mich DAB.

Handling: Das Display ist klein, aber gut lesbar und beleuchtbar. Die obere Zeile gibt den Sendernamen an, die untere kann über das Menü konfiguriert werden und (bei DAB und FM-RDS) Infos wie Uhrzeit (kommt vom Sender), Infos, Signalstärke usw. angeben. Wenn die Info nicht aufs Display passt, gibts einen etwas ruckeligen Lauftext, der aber immer noch gut lesbar bleibt. Bitte nicht die Performance eines iPhones erwarten.
Die Menüsteuerung ist etwas kompliziert (Kein Eingabeknopf, stattdessen Übernahme der angezeigten Option nach 3 sec. Inaktivität) aber, ganz im Ernst, das Gerät lässt sich eigentlich mit den Werkseinstellungen am besten Betreiben und die Einstellung der Beleuchtungsdauer ändert man ja auch nicht ständig.
Ansonsten besticht das Gerät durch simples Handling. Ein/Aus Knopf, Scan Knopf, der bei längerem Drücken ins Menü führt, DAB/FM Knopf, Senderwahlrad, das im Menü als Auswahlrad fungiert und Lautstärkerad. Das wars.
Anschlussseitig ist ein Kopfhörerausgang vorhanden, der Stereo ausgibt und -entgegen anderer Rezensionen- sehr wohl in der Lautstärke geregelt werden kann sowie ein Micro-USB-Eingang. Das wars. Dazu ein Batteriefach für 4 AA-Zellen.
Probehalber habe ich meinen Koss HiFi Kopfhörer angeschlossen. Bei geringer Lautstärke bereits ordentlich Power, sauberes, rauschfreies und klar differenziertes Klangbild, vergleichbar mit guten Computerausgängen oder MP3 Playern. Passt!

Fazit: Klein, robust, guter Klang, emfangsstark, RDS und gute Bedienung. Dazu portabel und chic. Keine wirkliche Schwächen erkennbar (Nur Menüführung etwas fummelig). In dieser Klasse wird sich schwerlich etwas besseres finden. Bestimmt auch den angebotenen Preis wert, es geht aber günstiger...

Klare Kaufempfelung - auf Preis achten!


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