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Rezensionen verfasst von
Sir Durchfall (Bamberg)

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Wie sehr liebst du mich?
Wie sehr liebst du mich?
DVD ~ Monica Bellucci
Preis: EUR 14,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Großes Potenzial leider verschenkt, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Wie sehr liebst du mich? (DVD)
Der Stoff, der diesem Film zugrunde liegt, hätte das Potenzial für ein wirklich erstklassiges Drama abgegeben. Stattdessen hat Regisseur Bertrand Blier daraus eine bestenfalls mittelprächtige Komödie gemacht - und zwar mit einem Humor, der weder witzig noch zynisch ist, sondern fast immer völlig unpassend und deplatziert wirkt. Es scheint fast so, als wäre Blier sich selbst nicht sicher gewesen, ob er nun ein Drama oder doch lieber eine Komödie drehen wollte. Mit dem Ergebnis, dass es am Ende weder das eine noch das andere geworden ist.

Sehr schade, denn die restlichen Aspekte dieses Films sind tadellos. Die Requisiten sind sehr gut gewählt, die Filmmusik durchgehend großartig und die eingefangenen Bilder wirken stets dezent und niemals zu aufdringlich. Vor allem aber die Schauspieler (bis hin zur kleinsten Nebenrolle) sind fantastisch und wissen allesamt zu überzeugen. Mit Bernard Campan hätte man wohl keinen besseren für die Rolle des Francois finden können und Monica Bellucci war für die Rolle der Daniela ohnehin wie maßgeschneidert - zumal sie schon in früheren Filmen bewiesen hat, dass sie weitaus mehr kann, als einfach nur atemberaubend auszusehen. Allein für die Rolle des Charly hätte ich vielleicht jemand anderen ausgewählt. Wieso? Weil Gerard Depardieu für solch eine Nebenrolle einfach ein (im wahrsten Sinne des Wortes) zu großes schauspielerisches Schwergewicht ist. Seine unglaubliche Ausstrahlung und Präsenz degradieren in jeder seiner Szenen die beiden eigentlichen Hauptdarsteller Campan und Bellucci zu bloßen Statisten - und dabei konnte er bei seiner kleinen Rolle nicht mal ansatzweise sein ganzes schauspielerisches Talent zur Geltung bringen!

Fazit: Es hätte ein 1A Drama mit großartigen Darstellern und einer tollen Story werden können - wenn Blier doch nur nicht ständig diese "pseudowitzigen" und vor allem zum Ende des Films immer abstruser werdenden Szenen eingestreut hätte. Teilweise kann man da ja noch ein Auge zudrücken. Aber gerade am Schluss des Filmes, bei der großen Party, wo wirklich jeglicher Sinn verloren geht, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Schade!


61
61
Preis: EUR 17,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: 61 (Audio CD)
Äußerst eindrucksvoll melden sich Belasco endlich zurück! Dabei sah es einige Zeit wirklich nicht gerade rosig für die Londoner Jungs aus. Besonders ihr letztes Album ist leider viel zu unbeachtet geblieben. Man kann nur hoffen, dass sich das jetzt mit "61" ändert, verdient hätte es die Band und das Album allemal.

Mit "61" liefern Belasco das bisher stärkste, reifste und hochwertigste Album ihrer Karriere ab. Und dabei geht es durchaus abwechslungsreich zu. Rock (z.B. "The Earth"), Brit-Pop (z.B. "In The End") und Balladen (z.B. "Finest Things") fügen sich vermischt mit dem so typischen Belasco-Sound zu einem stimmigen Gesamtbild, welches das gesamte Album hindurch voll und ganz zu überzeugen weiß. Einen wirklichen Anspieltipp kann man hier kaum geben, da jeder Song für sich eigenständig und stark ist. Und trotzdem passt alles auf "61" perfekt zusammen.

Freunde des gepflegten Brit-Rock/Pop können mit diesem Album wohl kaum was falsch machen. Und den geneigten Hörern, die Belasco bisher nicht kennen/kannten, kann ich nur sagen: Gebt diesem Album eine Chance!


House of 9
House of 9
DVD ~ Dennis Hopper
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 11,49

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Konstruiert und vorhersagbar., 22. September 2006
Rezension bezieht sich auf: House of 9 (DVD)
Zugegeben, die Story klingt vielversprechend – auch wenn sie spätestens seit SAW nichts Neues mehr ist. Doch das Drehbuch ist so dermaßen schlecht, dass man spätestens nach einer halben Stunde am liebsten abschalten möchte. Hier wollten Produzent und Regisseur wohl ein „Big Brother meets SAW“ Film drehen, was in sämtlichen Belangen gründlich daneben ging.

Sämtliche Figuren verhalten sich von der ersten bis zu (ihrer) letzten Minute vollkommen unlogisch und widersinnig – und dabei trotzdem stets vorhersagbar. Genau wie die Story. Schon nach den ersten 10 Minuten weiß der Zuschauer mit *tödlicher* Sicherheit, wer mit wem im Verlauf des Films aneinander geraten wird und mit ein klein wenig Weitblick sogar, welcher von ihnen der Überlebende sein wird. Die Todesfälle sind geradezu lächerlich konstruiert und die Charaktere so eindimensional, stereotyp und überzeichnet, dass sie fast schon unfreiwillig komisch wirken; meistens gehen sie einem jedoch nur auf die Nerven. Passend dazu ist die bestenfalls mittelmäßige schauspielerische Leistung – was bei diesem Drehbuch jedoch auch nicht mehr stark ins Gewicht fällt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es dieser Film nicht mal in die Kinos geschafft hat, sondern gleich auf DVD erschienen ist ...

Mit viel Wohlwollen kann ich noch zwei Pluspunkte vergeben. Zum einen für die wirklich gute Kulisse, die passend zur Geschichte sehr kalt und steril wirkt und wenigstens für ein bisschen Atmosphäre sorgt. Zum anderen für das Ende, das mit Abstand noch das Geistreichste an diesem gesamten Film ist. Fazit: Bleibt lieber bei SAW, oder wenn euch der schon zum Hals raushängt, schaut euch was anderes an – aber verschwendet eure Zeit nicht mit „House Of 9“.


The Winter Wake
The Winter Wake
Preis: EUR 19,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher enttäuschend, 25. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Winter Wake (Audio CD)
Mit ihrem Debütalbum „Heathenreel“ sind Elvenking im Jahre 2001 bekannt geworden. Italienischer Power-Folk-Fantasy Metal mit leichten Black Metal Einflüssen. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch! Aber es hat funktioniert und diese besondere Mischung war es auch, die Elvenking von der großen grauen Masse der unzähligen Power Metal Bands unterschied und hervorhob.
Nun ist ja bekannt, dass viele Bands mit ihrem Sänger stehen und fallen. Entsprechend skeptisch war ich auch, als Sänger Damnagoras nach dem ersten Album Elvenking verließ. Der neue Sänger Kleid jedoch machte seinen Job durchaus überraschend gut und „Wyrd“ war bei weitem nicht so schlecht, wie es von vielen damals gemacht wurde; zumal Elvenking ihrer Linie treu blieben. Trotzdem fehlte Damnagoras – sowohl als Songwriter als auch als charismatischer Sänger – doch merklich.
Die Vorfreude bezüglich des dritten Albums war bei mir also groß, als bekannt wurde, dass Damna 2005 wieder fest als Sänger bei Elvenking einstieg. Jedoch sollten meine hohen Erwartungen bei „The Winter Wake“ enttäuscht werden. Von dem eigenwilligen und besonderen Stil des Debütalbums ist so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Auch nach mehrmaligen Hören bliebt von „The Winter Wake“ eigentlich nichts so richtig hängen. Einzig und allein der Song „Rouse Your Dream“ erinnert ein bisschen an die alten Zeiten und kann in diesem Einheitsbrei noch einigermaßen überzeugen. Der Rest ist jedoch irgendwie ... ja, ich würde sagen schlicht und ergreifend belanglos. Wüsste ich nicht, dass es sich hierbei um Elvenking handelt, würde ich diese Musik irgendeiner x-beliebigen Power Metal Kombo zuschreiben. Und das ist wirklich sehr schade und auch ziemlich überraschend, denn gerade nach dem Wiedereinstieg von Damnagoras durfte man von Elvenking eigentlich Größeres erwarten als das, was jetzt bei „The Winter Wake“ herausgekommen ist!
Fazit: Absolute Die Hard Power Metal Fans können bei „The Winter Wake“ wohl bedenkenlos zugreifen. Die Elvenking Fans der ersten Stunde jedoch werden wohl ziemlich enttäuscht sein. „The Winter Wake“ ist meiner Meinung nach leider ein unerwarteter Rückschritt für die Band. Schade!


Sehnsüchtig
Sehnsüchtig
DVD ~ Josh Hartnett
Preis: EUR 6,97

87 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr, sehr schlechtes Remake, 17. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Sehnsüchtig (DVD)
Meine Güte ... da ich hier überraschenderweise bisher nur positive Kritiken zu diesem Machwerk gelesen habe, muss ich jetzt doch auch mal meinen Senf dazu geben. Den vorhergehenden Kritikern sei mal zugute gehalten, dass sie offensichtlich das Original dieses Remakes noch nie gesehen haben; anders kann ich mir ihre Beurteilungen nämlich nicht erklären.
Der Film „Sehnsüchtig“ (bzw. „Wicker Park“) basiert auf das französische Original „L’Appartement“ (deutscher DVD Titel: „Lügen der Liebe“) von 1995 mit Vincent Cassel, Monica Bellucci und Romane Bohringer in den Hauptrollen. Man muss das erwähnen, da hier nicht einfach nur die dem Film zugrunde liegende Story neu verfilmt wurde, sondern teilweise sogar ganze Textpassagen 1:1 aus dem Original übernommen wurden! Allerdings wurde die Geschichte an einigen Stellen entscheidend verändert, ja ich möchte fast schon sagen vergewaltigt. Offenbar konnte man dem amerikanischen Publikum soviel intellektuellen Tiefgang in einem Film nicht zumuten ... und natürlich darf in der amerikanischen Version auch ein Happy End nicht fehlen, und wenn es noch so unpassend und konstruiert erscheint.
Doch nicht nur die veränderte Story stößt mir übel auf, sondern auch die Hauptdarsteller. Zwischen Hartnett und Kruger entsteht nicht mal ansatzweise eine Chemie, die den Zuschauer mitfühlen lässt. Josh Hartnett mag ja ein ganz passabler Schauspieler sein, für diese Rolle war er jedoch eindeutig fehlbesetzt. Diane Kruger, deren schauspielerisches Talent nicht mal in „Troja“ wirklich überzeugen konnte, war hier mit solch einer gewichtigen Rolle erst recht bei weitem überfordert. Und was bitte hat Matthew Lillard mit seinem offensichtlichen Hang zur schrägen Komik in so einem Film zu suchen?! Völlig unpassend.
Wenn man schon ein Remake dreht, das in so vielen Punkten so dicht am Original ist, dann muss man sich auch Vergleiche mit dem Original gefallen lassen. Und das ist auch das, was ich allen hier Mitlesenden rate: Schaut euch das Original an! Sowohl Schauspieler als auch Story sind UM LÄNGEN besser! Versprochen!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2013 10:47 PM MEST


Reckoning Night
Reckoning Night

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sonata Arctica enttäuschen auch diesmal wieder nicht!, 11. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Reckoning Night (Audio CD)
Das Wichtigste gleich vorweg: "Reckoning Night" ist (wieder einmal) ein fantastisches Album geworden, welches sich jeder SA Fan völlig bedenkenlos kaufen kann und auch sonstige Liebhaber des symphonischen Power Metals keinesfalls enttäuschen wird! Zu den Songs im Einzelnen:
"Misplaced" - Der Opener ist gleich ein Hammer. Es gibt diesmal kein ruhiges Intro, sondern es geht gleich richtig zur Sache. Ein Kracher.
"Blinded No More" - Eine Midtempo Nummer, die zwar nicht schlecht ist, meiner Meinung nach jedoch den schwächsten Song dieses Albums darstellt.
"Ain't Your Fairytale" - Typischer SA Power Metal Song, schnell und rockig. Gelungen!
"Reckoning Day, Reckoning Night" - Sehr schönes, ruhiges und stimmungsvolles Instrumental, getragen von einem Piano und (synthetischen) Streichern. Dient gleichzeitig als Übergang zum nächsten Song.
"Don't Say A Word" - Sehr rockig, nicht zu schnell, mit wechselndem Tempo und eingängigem, bombastischen Refrain.
"The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet" - Eine etwas ruhigere Midtempo Nummer, bei der besonders das schöne Piano und die "Tony Kakko Chöre" überzeugen können. Nicht unbedingt ein Hammer Song, aber dennoch schön!
"My Selene" - Eine typische SA Power Ballade, traurig und schön. Vielleicht vergleichbar mit "San Sebastian", wenn auch bei weitem nicht so schnell! Vor allem durch den schönen Refrain kommt die Sehnsucht dieses Songs sehr gut zum Tragen.
"Wildfire" - Ein durch ein düsteres Intro eingeleiteter düsterer Kracher. Gelungen!
"White Pearl, Black Oceans" - Eindeutig und mit Abstand DAS Highlight dieses Albums! Vereint all das, was die Musik von Sonata Arctica ausmacht. Bei diesem Song stimmt einfach alles!! Super!!
"Shamandalie" - Bildet den ruhigen Abschluss dieses großartigen Albums, getragen vor allem (aber natürlich nicht nur) durch Akustik Gitarre und Piano.
Was mir an diesem Album besonders aufgefallen ist: Die sonst so dominanten Synthesizer treten fast vollständig hinter einem wunderschönen melodischen Piano zurück, das bei vielen Songs sehr stark für Atmosphäre sorgt. Insgesamt ist "Reckoning Night" ein sehr symphonisches Album geworden, das sich eigentlich durchgehend auf einem hohen Niveau befindet. Und auch das Cover ist meiner Meinung nach das bisher beste der Bandgeschichte.
Mein abschließendes Fazit: KAUFEN! MARSCH, MARSCH! :o)


Don't Break My Heart
Don't Break My Heart
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön, 13. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Don't Break My Heart (Audio CD)
Diese Single erschien vor langer Zeit zu dem RTL-Mehrteiler "Die Jungfrau von Orleans". Da ich von Stefania weder davor noch danach etwas gehört hatte/habe, wird sie wohl (leider) sowas wie eine Eintagsfliege bleiben. Die Single allerdings ist sehr schön. Auf ihr enthalten sind zwar lediglich ein paar Versionen eines Liedes ("Don't break my heart"), aber allein die Classic-Version lohnt einen Kauf! Eine wunderschöne Balade, gesungen von einer Frau mit einer wunderschönen Stimme!


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