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Rezensionen verfasst von
A. B.

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Flammen über Arcadion
Flammen über Arcadion
von Bernd Perplies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall lesenswert, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Flammen über Arcadion (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich die Magierdämmerung-Trilogie sehr mochte, musste ich natürlich auch "Flammen über Arcadion" lesen. Leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen.

Mit der Protagonistin Carya konnte ich zuerst wenig anfangen. Zum Glück haben die Kapitel mit dem schwarzen Templer Jonan über diese Tatsache hinweggerettet. Dessen leicht zynische Art hat mir von Anfang an gefallen und mir die Zeit versüßt, bis sich Carya zu einer Person entwickelt hat, die ich mögen konnte.

Ansonsten fand ich es schade, dass die Geschichte zwischenzeitlich für meinen Geschmack ein wenig zu weit von den Machenschaften des Lux Dei und Arcadion fortgeführt hat. Während es zuerst vor allem um Inquisitionsprozesse und den Widerstand gegen eine diktatorische Macht geht, begeben sich die Charaktere zwischenzeitlich auch auf die Suche nach Caryas Herkunft, wobei die ursprünglich aufgebaute Spannung zum Teil verloren geht.

Davon abgesehen ist "Flammen über Arcadion" allerdings auf jeden Fall lesenswert. Vor allem gegen Ende wird ein wahres Action-Feuerwerk abgebrannt, das von Beschreibungen lebt, die wie von Perplies gewohnt sehr effektvoll als Film umsetzbar wären. Hier zieht dann auch die Spannung noch einmal ordentlich an.


Die Sündenheilerin: Historischer Roman (Sündenheilerin-Reihe, Band 1)
Die Sündenheilerin: Historischer Roman (Sündenheilerin-Reihe, Band 1)
von Melanie Metzenthin
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychotherapie im MIttelalter, 26. September 2011
Ich lese wenige historische Romane, aber "Die Sündenheilerin" hat mich wirklich gefesselt. Besonders faszinierend fand ich die Idee, aus der Protagonistin Lena eine Art mittelalterliche Therapeutin zu machen. Die Art, wie sie der Gräfin Elise dabei hilft, ihre Probleme zu bewältigen, und dabei Schicht um Schicht eines düsteren Geheimnis aufdeckt, ist packend und überzeugend beschrieben.
Zusätzlich kann der Roman mit sehr lebendigen und interessanten Charakteren punkten. Selbst Nebencharaktere hat die Autorin liebevoll gestaltet und jedem von ihnen eine eigene Persönlichkeit gegeben.
Lediglich gegen Ende wird der Roman für meinen Geschmack ein wenig zu kitschig.


Für die Krone. Magierdämmerung 01.
Für die Krone. Magierdämmerung 01.
von Bernd Perplies
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt unterhaltsam, 9. September 2010
"Magierdämmerung - Für die Krone" spielt im viktorianischen London der Jahrhundertwende, und Bernd Perplies nennt Jules Verne, H. G. Wells und Arthur Conan Doyle als seine Vorbilder. Fügt man noch eine nicht unbeträchtliche Menge Magie hinzu, dann hat man bereits einen guten Eindruck davon gewonnen, was einen bei der Lektüre erwartet.
Steampunk-Fans sollen allerdings nicht auf dampftechnische Wunderwerke hoffen. In dieser Hinsicht bewegt sich der Roman weitestgehend im Rahmen der Möglichkeiten der damaligen Zeit, auch wenn der Leser sich auf ein U-Boot freuen darf, das Kapitän Nemos "Nautilus" nachempfunden ist.

Worum es geht:
Als der Londoner Reporter Jonthans Kentham eines Abends einen sterbenden Mann auf der Straße findet, gerät sein Leben aus den Fugen. Er wird in den Kampf zweier rivalisierender Magierfraktionen um eine mächtige Quelle der Magie hineingezogen, deren Versiegelung nie hätte gebrochen werden dürfen. Gemeinsam mit dem mürrischen Kutscher Randolph Brown und dem Magierdandy Jupiter Holmes sowie dessen Katze Watson muss er einen Mord aufklären, während ringsum die Welt in magischem Chaos versinkt.

Zur selben Zeit begeben sich die junge Hexe Kendra und ihr Großvater auf eine Reise vom schottischen Hinterland nach London, um eine wichtige Nachricht zu überbringen. Was eine einfache Zugfahrt hätte sein sollen, wird schnell zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.

Meinung:
Es gibt zwei Dinge, die einem beim Lesen von "Magierdämmerung" sofort ins Auge fallen. Das erste sind die Anspielungen auf die verschiedensten Bücher und Filme. Man findet sie überall: in den Namen der Protagonisten, den Titeln der Bücher in der magischen Bibliothek und als grandioser Höhepunkt in der Person des Jupiter Holmes, der nicht nur eine sehr gelungene Nebenfigur darstellt, sondern auch in einer unvermuteten Verbindung zu dem weltberühmten Meisterdetektiv mit ähnlichem Namen steht.
Das zweite ist das Magiesystem. Die Magie in diesem Roman basiert darauf, sogenannte Fäden zu steuern, zu bündeln und miteinander zu verknüpfen. Dies führt nicht nur dazu, dass man sich das Wirken von Zaubern sehr gut bildhaft vorstellen kann, sondern ermöglicht auch beeindruckende Kampfszenen, die man gerne verfilmt sehen würde. Allgemein beinhaltet "Magierdämmerung" viele Szenen, die gut in einen Hollywoodfilm passen und dort beeindruckende Bilder ergeben würden. Das reicht von den Kämpfen über Steinlöwen, die durch den Londoner Nebel pirschen, bis hin zu einem spektakulären magischen Gewitter. Bernd Perplies lässt diese Bilder durch eine sehr lebendige Sprache zwar nicht auf der Leinwand, aber doch vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Nur bei der Einführung neuer Charaktere wird der Stil bisweilen etwas holprig und artet in Infodumpblöcke aus.

Die Charaktere selbst machen dies allerdings wieder wett. Unter ihnen sticht vor allem der Magierdandy Jupiter Holmes hervor. Er ist seinen Freunden sowohl ein Ärgernis als auch eine unschätzbare Hilfe und dem Leser ein Quell vieler spaßiger Lesestunden. Beinahe ebenso schillernd, wenn auch fast schon der komplette Gegensatz zu Holmes ist der Kutscher Randolph. Trotz magischer Begabung ist er ein sehr bodenständiger Charakter, der gerne mal einen ordentlichen Faustkampf einem Magieduell vorzieht.
Auch die Antagonisten des Romans wissen zu faszinieren. Vor allem über den Kopfgeldjäger, der nur der Franzose genannt wird, möchte man mehr erfahren. In Band eins der Trilogie werden zu ihm einige Fragen aufgeworfen, deren Antworten in Band zwei oder drei interessant zu werden versprechen.
Zwischen diesen Figuren wirkt Jonathan, der eigentliche Held der Geschichte, ernüchternd normal. Er ist die typische Identifikationsfigur für den Leser, mit alltäglichen Sorgen und Ängsten. Gemeinsam mit ihm kann man die Welt der Magie kennenlernen. Hierbei umschifft Bernd Perplies allerdings geschickt mit dieser Art von Charakter verbundene Klischees. Anstatt mit seinem Schicksal zu hadern, setzt sich Jonathan auf angenehm pragmatische Art und Weise mit den Problemen auseinander, die sich ihm stellen.

Bei all dem bietet die Handlung des Romans nicht nur eine Weltrettungsgeschichte, sondern auch einige interessante Intrigen und Krimielemente. Man verfolgt gespannt, wie die Charaktere dem Mörder des mächtigen Magiers auf die Spur kommen, den Jonathan sterbend auf der Straße gefunden hat, und hofft, dass ihnen das rechtzeitig gelingt, um die Pläne der ihnen feindlich gesinnten Magierfraktion zu vereiteln.

Was manch einen Leser verärgern dürfte, ist die Tatsache, dass das Ende offen bleibt. Zwar werden am Ende des Romans einige Handlungsstränge abgeschlossen, doch die Trilogie ist eindeutig darauf angelegt, eine durchgehende Geschichte zu erzählen. Wer Wert darauf legt, dass jeder Teil einer Trilogie eine abgeschlossene Geschichte erzählt, sollte von "Magierdämmerung" die Finger lassen.

Fazit:
"Magierdämmerung" glänzt vor allem durch seine Charaktere und die beeindruckenden Bilder, die der Roman vor dem inneren Auge des Lesers entstehen lässt. Er bietet gute Unterhaltung für jeden Fantasy-Fan und lässt einen hoffen, Band zwei möge bald erscheinen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2011 11:52 AM MEST


Die Büsserin 01. Das Opfer der Witwe
Die Büsserin 01. Das Opfer der Witwe
von Lisa Smedman
  Broschiert

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Spiel, 7. September 2009
Das beste an diesem Buch und den darauffolgenden sind Prolog und Epilog, in denen sehr atmosphärisch die Anfangs- und Endsituation des Spiels zwischen Lolth und Eilistraee geschildert wird.
Abgesehen von Qu'arlynd wollten mir die Charaktere allerdings nicht sympathisch werden und auch wenn Lisa Smedman es versteht, eine spannende Geschichte zu schreiben, neigt sie doch zu dem ein oder anderen Logikfehler.


Deus vult
Deus vult
von Oliver Graute
  Broschiert
Preis: EUR 10,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, 7. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Deus vult (Broschiert)
Leider habe ich zuvor noch keine Engel-Romane gelesen und hätte wohl besser mit dem ersten angefangen. Dennoch ist "Deus Vult" voller packender Action und hält einige interessante Erkenntnisse bereit. Das Ende kann außerdem mit einer überraschenden Wendung aufwarten und lässt erahnen, dass es im darauffolgenden letzten Band der Reihe noch einmal hoch hergehen wird.


Tote Paten Küssen Besser: Pepper Martins Erster Fall
Tote Paten Küssen Besser: Pepper Martins Erster Fall
von Casey Daniels
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Recht nett, 7. September 2009
Eine spannende Kriminalgeschichte, mit einem Schuss Übernatürlichem und das alles sehr humorvoll erzählt.
Manchmal allerdings kann Pepper Martin einem ziemlich auf die Nerven gehen und ab und zu braucht sie ein wenig zu lang, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Dennoch ist das Buch für diejenigen zu empfehlen, die Spaß an frechem Humor haben und sich nicht daran stören, dass stellenweise viel über Klamotten geredet wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2010 11:35 PM CET


Das Obsidianherz
Das Obsidianherz
von Ju Honisch
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 7. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Obsidianherz (Broschiert)
Am "Obsidianherz" fasziniert mich vor allem die Mischung aus dem realen historischen Setting und Fantasy-Elementen wie der Magie und den Feyon. Das 19. Jahrhundert ist meisterhaft dargestellt, nicht nur in äußerlichen Details, sondern auch im Verhalten den Charaktere. Aus den steifen Verhaltensregeln der Zeit ergeben sich ab und zu absurd-lustige Situationen, ohne dass diese jedoch lächerlich wirken.
Die Geschichte an sich bleibt spannend bis zum Schluss und ist voller unglaublich lebendiger Charaktere.

Ich freue mich bereits auf "Salzträume", den nächsten Roman von Ju Honisch.


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