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Rezensionen verfasst von
achtsindleiderkrank

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Random Access Memories
Random Access Memories
Preis: EUR 5,88

5.0 von 5 Sternen Das perfekte Pop-Album?, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Random Access Memories (Audio CD)
Ich habe die Platte (Doppel-Vinyl, versteht sich) jetzt schon einige Zeit zuhause, bin aber noch nicht dazugekommen, sie aufzulegen. Was soll man sagen?

70s meets French Touch meets Nile Rodgers meets Gegenwart meets Giorgio Moroder...nein, die Musik wurde hier nicht neu erfunden, ganz im Gegenteil. Aber die Rezeptur wurde von den französischen Musik-Alchimisten komplett neu zusammengestellt, so dass dieses Album ein Lebensgefühl widerspiegelt und nicht einfach "nur" ein neues Album eines Interpreten darstellt.

Ein dermaßen laid-back klingendes Album ist mir lange (nie?) nicht untergekommen. Musik zum augenblicklichen Entschleunigen der Seele, auch wenn manches eigentlich ziemlich fetzig ist, wie zB der Schluss. Seit eh und je verzerren, filtern und "vocodern" Daft Punk Gesangsstimmen, diesmal kombiniert mit Gästen wie Pharrell Williams oder Julian Casablancas.

Get lucky kennt mittlerweile jeder, und wer sich nicht davon abschrecken lässt, dass die immer gleichen Radiostationen diesen Titel wieder sinnloserweise rauf- und runtergespielt haben, wird noch eine ganze Menge mehr Pop-Pretiosen auf diesem Album finden. Es ist schwer, einzelne Songs rauszustellen, aber ich persönlich finde "Instant Crush", "Give Life back to Musik" (der Opener), "The Game of Love" oder "Within" absolut herausragend, was die Qualität der anderen Songs keinesfalls schmälern soll.

Der warme Sound schießt einem direkt ins Herz und passt damit perfekt zu dieser akustischen Wellness-Perle.

Alles Gequatsche ist letztlich Makulatur bei eine Album dieser Klasse, wer auf French House, Disco, Funk oder Synthesizer steht, sollte hier zugreifen und sich therapieren lassen!


Trumpf (Weißes Vinyl+Mp3) [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Trumpf (Weißes Vinyl+Mp3) [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Preis: EUR 21,98

4.0 von 5 Sternen Wundervoll, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein herrlich unkonventionelles Album von einer Band, die man hierzulande (zum Glück) nur auf FM4 hören kann. Ö3 würde im Fall des Falls doch wieder nur einen Song spielen und einem damit im Zweifelsfall eh nur vermiesen, sich eventuell auch ein Album zu kaufen.
Wer Lust auf Songstrukturen abseits von Mainstream, intelligente Texte und teilweise ungewöhnliche Instrumentierung und Produktion hat, sollte sich dieses Album unbedingt zulegen. Wer zusätzlich noch die Möglichkeit hat, sich eines ihrer Konzerte anzusehen: hingehen!
Einen Punkt Abzug gibt es für das Vinyl. Eine 180g-Variante wäre der Gruppe angemessen gewesen, zusätzlich ist das weiße Vinyl (besonders auf Seite 2) nicht gerade störungsfrei. Was man sich heutzutage als Vinylliebhaber alles antut ;-)
Gut, dass ein MP3-Downloadcode beiliegt...


LED LENSER® P3 BM, LED Taschenlampe, 16 Lumen Lichtleistung, Art. Nr. 8403 / 8603
LED LENSER® P3 BM, LED Taschenlampe, 16 Lumen Lichtleistung, Art. Nr. 8403 / 8603
Preis: EUR 16,98

5.0 von 5 Sternen Hell und klein, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Led Lenser Taschenlampe P3 BM (Textilien)
Beim Auspacken habe ich erstmal geschaut, weil das Ding doch wesentlich kleiner ist als meine bisherigen Taschenlampen. Auf die Größe hab ich beim Kauf nicht geachtet, und online sehen die Dinger irgendwie alle gleich groß aus ;)

Da es schon viele Rezensionen gibt, die wesentlichen Punkte in Stichwortform:

+ klein und leicht; eignet sich dadurch auch als Lampe fürs Auto und allgemein für unterwegs
+ hell und leuchtstark
+ stufenloser Zoomring: damit kann man einen kleineren Lichtkreis erzeugen (einfach am vorderen Ende der Taschenlampe ziehen)
+ sehr gute Verarbeitung (Metallgehäuse)
+ praxisgerechtes Zubehör (Clip, Tasche, zwei Arten von Anhängern, Box)

Der Einschalter ist zwar klein, aber ich stelle mir grade vor, welche Finger man haben muss, um damit Probleme beim Einschalten zu haben. Vielleicht, wenn man's mit dem Handballen versucht, aber sonst...störend ist allenfalls, dass je nach Position der Lampe der Befestigungsring im Weg ist, aber auch das ist auszuhalten. Und es wäre auch unpraktisch, wenn der Durchmesser des Schalters größer als der des Gehäuses wäre...

Neben der üblichen Funktion einer Taschenlampe werde ich die wohl auch als Beleuchtungseffekt für (Makro-)Fotoaufnahmen verwenden, da man mit der Zoomfunktion hier so einiges machen kann.

Vorbehaltlich dessen, dass ich die Lampe erst eine Woche habe, gibt es hier die volle Punktzahl!


Panasonic DMR-BCT730EG Blu-ray Recorder mit Twin HD (DVB-C Tuner, Full HD, 6x Speed, BD-R DL, 500GB Festplatte, 2x CI+)  schwarz
Panasonic DMR-BCT730EG Blu-ray Recorder mit Twin HD (DVB-C Tuner, Full HD, 6x Speed, BD-R DL, 500GB Festplatte, 2x CI+) schwarz
Wird angeboten von LED-TV-SHOP
Preis: EUR 429,00

58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grundsätzlich gelungen - aber noch sehr viel Potential nach oben, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
# Datenstand: 25.2.2014 #

Tja, wo soll man bei einem Gerät mit so einem Funktionsumfang beginnen...vielleicht mal mit meiner Ausgangsposition. Nach ca. 10 Jahren mit analogen HDD/DVD-Recordern war ein Umstieg auf digitales Kabel-TV fällig, nicht zuletzt wegen dem wesentlich besseren Programmangebot.
Weil der Eindruck des Recorders auf mich insgesamt doch zwiespältig ist, habe ich mich entschlossen, meine Rezension zweizuteilen. Der erste Teil bezieht sich auf "normale" User, der zweite Teil wird dann "Freaks" gerecht ;-)

Teil 1

Die Einrichtung ist inklusive Sendersuchlauf in knapp 30 Minuten erledigt. Hier wählt man, welche Sender (Kabel digital oder terrestrisch digital) man abspeichern will, wird gefragt, welches TV-Format man haben will, welchen Energiesparmodus etc. Alles klarerweise mit Unterstützung von einer hochaufgelösten Bildschirmführung und recht logisch aufgebaut.
Wenn man die Sender dann gefunden hat, kann man sich 4 verschiedene Favoritenordner anlegen, in denen man die gewünschten Programme ablegen und gegebenenfalls neu sortieren kann. Jeden dieser 4 Ordner kann man mit einem eigenen Namen versehen und im TV-Betrieb dann auch anwählen. Man könnte also zB nach Genre oder verschiedenen Personen des Haushalts (die ja oftmals nicht alle die gleichen Programme schauen...) vorgehen.

Aufnahme
Man kann das TV-Programm dauerhaft "im Hintergrund" aufnehmen und somit jederzeit das Live-TV-Bild anhalten oder sogar zurückspulen - für mich uninteressant, aber es gibt dafür bestimmmt eine Zielgruppe.
Per elektronischer Programmzeitschrift (Guide) lassen sich auch Sendungen programmieren - wer sich allerdings einen bedientechnischen Fortschritt erhofft, wird enttäuscht sein. Mein alter Sony DVD-Recorder kann hier schon mehr (Genres bei der Aufnahme zuteilen, nach bestimmten Genres suchen etc.), und mein in etwa gleichzeitig angeschaffter digitaler DVD-Recorder DMR-EX 96 kann sogar noch eine Freitextsuche anbieten und auf Wunsch nur ein Programm vertikal darstellen. Darauf muss man beim BCT-730 leider verzichten.
Zu guter Letzt gibt es die klassische, manuelle und trotzdem übersichtliche Timerprogrammierung wie seit Jahren von Panasonic gewohnt.

Verwaltung der Aufnahmen
Per Direct Navigator kommt man ins Inhaltsverzeichnis der Festplatte, wo man die Aufnahmen chronologisch geordnet wiederfindet. Man kann Aufnahmen in einen Ordner zusammenfassen (zB Krimi, Serien, Musik, Spielfilme, Dokus etc.), was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht.
Per Options-Menü kann man dann Aufnahmen bearbeiten (zB Umbenennen, Löschen etc.) oder auch editieren. Das klappt durch die hervorragende Kapitelautomatik des Panasonic besonders gut. Durch eine Aufnahmeanalyse werden dort Kapitel gesetzt, wo der Recorder zB Werbung vermutet. Am einfachsten ist das Löschen dieser Sequenzen durch die Funktion "Teile löschen", wo die Stellen markiert und am Schluss miteinander gelöscht werden.
Die Möglichkeit, ein gesondertes Vorschaubild zu erstellen, ist leider auch gestrichen worden. Man muss also brav Namen eintippen, was dank der murksigen Bedienung auch nicht gerade ein Vergnügen ist, um Aufnahmen auch wiederzufinden. Das gilt natürlich nur, wenn man länger als 7 Tage im voraus programmiert, ansonsten wird der Titel klarerweise vom Guide übernommmen.

Konvertieren/Entschlüsseln
Jetzt wird es ein wenig kompliziert. Im Gegensatz zu analogen DVD-Recordern kann man nicht gleich in der gewünschten Qualitätsstufe aufnehmen, also nicht zB eine Aufnahme in Longplay durchführen. Es wird immer der Originalstream auf Festplatte gespeichert. Das hat natürlich auch den Vorteil, auf die Original-Bildqualität (Aufnahmemodus DR) und zB die Dolby Digital-Tonspuren zurückgreifen zu können.
Solange man aufnimmt und wieder löscht - oder das Material in Originalqualität auf Blu-ray brennen will, stellt das kein Problem dar. Die Aufnahme wird programmiert (Aufnahmemodus DR), angeschaut und wieder gelöscht. In diesem Modus passen ca 3h30min HD und gute 10h SD auf eine Blu-ray. Das sind Näherungswerte der Bedienungsanleitung, mal schauen, wie es in der Praxis ausschaut. Umgelegt auf die Festplatte heißt das ca 75h Aufnahme in HD und ca 220 Stunden Aufnahme in SD.
Möchte man mehr auf einer Blu-ray unterbringen, nützt man entweder schon bei der Aufnahme die Option "Konvertieren" oder kann das später manuell durchführen - etwa dann, wenn man sich nachträglich zu einer Kopie auf Blu-ray entscheidet.
Gleiches gilt grundsätzlich für das Kopieren auf DVD. Auch hier stellt man die gewünschte Konvertierungsqualität ein.
Das Konvertieren erfolgt sinnvollerweise in der Nacht, weil dann im Normalfall weniger Aufnahmen laufen und die Konvertierung in Echtzeit erfolgt.
Dafür kann man dann mit Highspeed auf Blu-ray oder DVD brennen.
In DR gebrannte Blu-rays laufen übrigens nicht auf allen Blu-ray-Playern, das sollte man testen und sich gegebenenfalls einen neuen Player zulegen. Das kann man Panasonic übrigens nicht in die Schuhe schieben, sondern hier sind die anderen Hersteller gefragt, kompatible Geräte auf den Markt zu bringen. Auf aktuelleren Panasonic-Playern und natürlich den Recordern selbst laufen die Scheiben.

Wenn Aufnahmen verschlüsselt auf die Festplatte aufgenommen wurden (etwa bei zwei zeitgleichen Aufnahmen mit CI-Modul), müssen sie entweder automatisch oder manuell entschlüsselt werden. Nach welchen Kriterien das Gerät entscheidet, wann es automatisch entschlüsselt, habe ich bisher noch nicht nachvollziehen können.

***** Wer also einen erstklassigen HD-Recorder, der gleichzeitig Blu-rays und DVDs brennen und logischerweise auch abspielen kann, sich im Klaren darüber ist, dass er kein handgefertigtes, 15 kg schweres Gerät ersteht, das für die Ewigkeit gedacht ist und über die eine oder andere Bedienschwäche hinwegsehen kann, findet hier das passende Produkt und auch kaum (gar keine?) Alternativen. *****

Auf weitere Funktionen gehe ich hier nicht gesondert ein, es gibt hier schon einige exzellente Rezensionen, wo man das Meiste findet, was man noch suchen könnte (Netzwerk, USB, externe Festplatten etc.)

Teil 2

Was geht, geht nicht, nicht mehr oder noch immer nicht...

Pro:
+ Endlich kann der Recorder die Titel-Spielzeit anzeigen, die DVD-Recorder von Panasonic bisher immer verschwiegen haben
+ Fast alle Menüs können direkt angewählt werden (also zB aus dem Grundeinstellungs-Menü in den Direct Navigator oder ins Timer-Menü etc.). Bisher musste man (ganz früher) aus jedem einzelnen Menü raus und dann weiter oder (aktuell noch zB beim DMR-EX 96) die X-Taste drücken um dann ins jeweilig passende Menü zu gelangen.
+ Festplatten können jetzt NTFS-formatiert sein. Die Bedienungsanleitung widerspricht sich hier zwar teilweise, werde ich aber demnächst austesten.
+ (Nachtrag 4.1.2014) Endlich lassen sich archivierte Filme von der Festplatte löschen, während eine Aufnahme läuft
+ (Nachtrag 4.1.2014) Die Time Slip-Funktion klappt bei finalisierten BD-Rs (DR-Modus), die Zeitsprungtasten bei BD-Rs und DVD-Rs
+ (Nachtrag 4.1.2014) Der Recorder merkt sich den Punkt, bis zu dem man sich eine Aufnahme angesehen hat. Das lästige Kapitelerstellen, das bisher nötig war, entfällt also
+ (Nachtrag 6.1.2014) Der Recorder hat mittlerweile auch meinen Sony Blu-ray Player ersetzt, da dieser ja weder DVD-RAM und auch nicht in vom BCT 730 (DR-bespielte) BD-Rs abspielen kann. Bei solchen BD-Rs funktioniert übrigens sowohl die Time-Slip-, als auch die Zeitsprungfunktion (-10s/+60s). Nachträglicher Pluspunkt!
+ (Nachtrag 18.1.2014) Habe eine 1TB Festplatte angeschlossen und registriert - funktioniert überraschenderweise absolut problemlos. Damit kann ein Minus zumindet wieder teilweise wettgemacht werden, weil man im Kopiermenü von HDD auf USB-HDD die Größe bestimmter Aufnahmen herausfinden kann, ohne, dass man jedes Mal einen Rohling einlegt. Das Kopieren von HDD auf USB-HDD geht auch ziemlich flott. Ich überlege mittlerweile, ob ich überhaupt noch alles auf BR/DVD brennen soll oder es einfach auf einer HDD lasse. Keinen Defekt vorausgesetzt, ließe sich damit natürlich viel Arbeit einsparen. Da es im Modelljahr 2013 aber kein Plus ohne Minus gibt, findet sich auch in der Rubrik Contra eine Ergänzung...

Contra:
- Guide/Timerprogrammierung/Aufnahme
-- keine vertikale Programmansicht mehr möglich. Dadurch leidet die Übersichtlichkeit enorm.
-- kein Suchen nach Genres oder gar Freitext
-- Genres können der Aufnahme auch nicht zugewiesen werden
-- Auch nachträglich können die Genres nicht angepasst werden. Sie werden vom Guide übernommen, und, egal, ob sie falsch sind oder es etwa kein Genre im Guide gibt - es bleibt so, wie es ist
-- Nach wie vor nur 7 Tage Programmvorschau. Das ist schlicht und ergreifend altertümlich
-- Automatischer Programmiervorlauf mit 10 Minuten ist ausreichend, der Nachlauf mit ebenfalls max. 10 Minuten ist dagegen ein schlechter Scherz, den sich Programmierer ausdenken, die so ein Gerät noch nie unter Praxisbedingungen in der Hand gehabt haben.
-- Ein seitenweises, horizontales Springen bleibt auch 2013 Wunschdenken
-- Der Recorder kann noch nicht einmal sämtliche (der ohnehin nur ein paar) vorgegebenen Genres anzeigen
-- Nach wie vor kann man zB tägliche Timerprogrammierungen datumsmäßig nicht eingrenzen. Wenn beispielsweise ab übernächster Woche 5 Sendungen wochentags zur jeweils gleichen Zeit aufgenommen werden sollen, muss man entweder 5 x programmieren oder eben "täglich" einstellen, kollidiert dann aber möglicherweise mit noch aktuellen Programmierungen dieser oder der nächsten Woche.
-- 32 Timerprogrammierungen innerhalb eines Monats sind mir (unter anderem aus dem oben genannten Grund) zu wenig
-- Wünschenswert wären selbst wählbare Statusmeldungen aufgenommmenen Sendungen (etwa gesehen, kopiert, editiert), ohne, dass man da jedesmal im Titelmenü was ändern muss
-- Die Möglichkeit, bestimmte Textmodule abzuspeichern und bei Bedarf zu verwenden, fehlt im Gegensatz zu den DVD-Recordern
-- Die Eingabe von Zeichen ist nach wie vor höchst umständlich. Es gibt keine Taste für's Leerzeichen, wenn man mal einen Umlaut braucht, wird's kriminell unsinnig und einen kompletten Titelnamen auf einmal löschen kann man auch noch nicht - wohlgemerkt, seit 2002...wozu gibt es eine Delete-Taste, die gerade dann ohne Funktion ist???
-- (Nachtrag 4.1.2014) Die Möglichkeit, einen Timereintrag zu kopieren, gibt es leider auch immer noch nicht
-- (Nachtrag 4.1.2014) Das Kopieren ist eine Wissenschaft für sich. Eine frisch eingelegte BD-R muss vom Gerät formatiert werden (zumindest die 6x TDK, die ich bisher probiert habe). Ausser dieser lapidaren Meldung gibt der Recorder aber keinerlei Hilfestellung. Man muss also ins BD-Laufwerk und die BD-R also formatieren. Mein alter Panasonic DVD-Recorder hatte dabei gleich gefragt, ob ich formatieren möchte und dies quasi im Workflow erledigt.
Nach dem Kopieren wird man gefragt, ob man den Vorgang jetzt beenden will oder nicht, aber der Vorschlag, die BD-R zu finalisieren, bleibt leider auch aus. Wieder muss man das manuell vornehmen. Das gehört natürlich in den Kopierprozess mit eingebunden und wurde bei meinen alten DVD-Recordern besser gelöst.
Man wird das Gefühl hier nicht los, dass Outsourcing betrieben wurde. Bei meinem Samsung DVD-Recorder hätte mich sowas nicht gewundert, aber solche Hürden in der Bedienung sind bei Panasonic-Geräten ungewohnt.
(Nachtrag 6.1.2014) Wenn man die BD-R einlegt und den Recorder in Ruhe lässt, schlägt er die Formatierung vor. Man darf anscheinend nur nicht sofort beim Einlesen das Kopiermenü aufrufen. Nicht unbedingt elegant gelöst, aber, wenn man's weiß...
-- (Nachtrag 6.1.2014) Habe mal diesen Roviguide via Netzwerk ausprobiert und kann sagen, dass der eigentlich auch nutzlos ist. Man hat zwar die Möglichkeit, zB "Film" als Filter einzugeben, erhält dann aber nicht etwa eine Liste, die nur aus Filmen besteht, sondern die Filme werden nur speziell gekennzeichnet. Dazu habe ich auch nichts gefunden, wie man die Favoritenliste mit dem Roviguide synchronisieren kann. Wer also wie ich kein Sky-Abo hat, muss sich auch sämtliche Sky-Programme anzeigen lassen, was natürlich nicht zielführend ist und nur aufhält.

- Direct Navigator
-- Was bekommt man angezeigt: Sender, Datum, Name der Aufnahme, Startzeit, Dauer, Aufnahmequalität, Genre, Titelanzahl. Was fehlt immer noch: durchschnittliche Datenrate, Datenmenge
-- Die Datenmenge bekommt man nur über's Kopiermenü raus, indem man eine Kopie "faked". Das geht natürlich nur, wenn ein Rohling eingelegt ist. Hier werden wohl Kobolde beschäftigt, die sich nur Blödsinn ausdenken...
-- Was wäre die Ideallösung? Passendes Menü kreieren und per Titelmarkierung einfach die betreffenden Aufnahmen zusammenrechnen lassen. Durch unterschiedliche Datenraten ist es nämlich schwer vorherzusagen, wie voll die Blu-ray mit den betreffenden Aufnahmen wird...
-- Wenn der Inhalt eines Aufnahmeordners (bei Panasonic "Gruppe erstellen") komplett gelöscht wird, wird auch der Ordner gelöscht. Also sollte man schauen, dass immer was im Ordner bleibt nach dem Kopiervorgang. Sonst muss man den Ordner nämlich wieder neu erstellen und dann auch wieder neu umbenennen.

- Konvertieren/Entschlüsseln
-- Weder das Eine, noch das Andere kann anscheinend in irgendein Zeitfenster untergebracht werden, auf das der User einen Einfluss hat. Wird ein Film vom Recorder automatisch entschlüsselt, und man schaltet den Recorder unbedacht ein, wird die Entschlüsselung gestoppt und fängt im nächsten Standby wieder von vorne an (!!!)
-- Wenn ich ein Gerät mit zwei CI-Slots kaufe, würde ich mir schon wünschen, auch zwei Programme gleichzeitig entschlüsseln zu können - der Twin-Tuner ist für mich weitestgehend nutzlos, zumal das Entschlüsselungsszenario nicht gerade logisch aufgebaut ist.

- Kopieren
-- Die geschätzten Kopierzeiten sind wohl als Scherz gedacht. Bei meiner ersten gebrannten DVD konstatierte der Recorder eine Kopierdauer von 31 Minuten, was mich kurzfristig geschockt hat. Aber er war dann zum Glück in ein paar Minuten fertig...
-- (Nachtrag 6.1.2013) Der Recorder schätzt anscheinend immer etwa drei Mal so lang wie der Kopiervorgang dann tatsächlich dauert.
-- (Nachtrag 25.2.2013) Wirklich durchdacht sind die Aufnahme- und Kopierfunktionen wirklich nicht. Nicht genug, dass man die USB-HDD nicht als Aufnahmemedium wählen kann, nein, auch ganze Ordner (die vom Recorder bei einem Serientimer ja selbständig angelegt werden) kann man nicht als solches kopieren.
Wunschvorgang: bei der Timeraufnahme USB-HDD und Ordner zuweisbar machen
Vorgang in der Realität: Quelle HDD - Ordner wird automatisch angelegt - Ordner öffnen - sämtliche Einzelaufnahmen einzeln anklicken und dann in die Kopierlist übernehmen - auf USB-HDD kopieren - sämtliche Einzeltitel wieder in einen Ordner zusammenfassen...unfassbar! Wer sich sohl sowas ausdenkt...?

- Bedienung allgemein
-- Offenbar war es im Budget oder Zeitplan nicht drin, endlich eine Fernbedienung mit einem neuen Layout zu designen. Lieber würfelt man anscheinend die Positionen aus, wo sich bestimmte Funktionen in Zukunft befinden sollen oder ändert einfach mal so die Belegung der Farbtasten
-- Wozu braucht man eine Time Slip-Taste, wenn sich die Funktion auch mit OK aufrufen ließe? Wie wär's damit: OK zum Aufrufen von Time Slip, Cursor rauf und runter in 10-Minuten-Schritten, und Cursor links und rechts gestaffelt in zuerst 15s, dann Minuten-Schritten? Bin ich etwa der einzige Mensch, der überflüssige Bedienschritte verabscheut!?
-- Viele für mich wichtige Tasten befinden sich ganz unten - ich bin nicht beim chinesischen Staatszirkus unter Vertrag...dauernd muss man mit der Fernbedienung jonglieren oder beide Hände benutzen...
-- Horrend: wenn man DRM-EX 96 und BCT-730 besitzt, wird man wahnsinnig, weil die Tastenanordnung auch innerhalb von Panasonic-Recordern nicht übereinstimmt! Das Layout ist seit 2006 gleich, die Funktionen wurden aber zum zumindest dritten Mal verändert!
-- Die Sprungtasten vor (60s) und zurück (10s) sind nach wie vor fix programmiert und können nicht vom User verändert werden.
-- Vieles ist unsinnigerweise mit den Farbtasten zu bedienen, obwohl in etlichen Fällen auch die OK- und Cursortasten die gleiche Funktion ermöglichen würden (zB Programme verschieben im Favoritenmenü)
-- Man kann keinen Sendernamen eingeben, wenn man ein bestimmtes Programm sucht - nur schritt- oder seitenweises Blättern möglich
-- Vielleicht könnte man sich einmal darauf einigen, mit welchen Tasten man horizontal und mit welchen man vertikal blättern kann. Wieso muss man im Timerprogramm-Menü immer noch mit den Skip-Tasten nach oben und unten blättern???
-- Wenn man einen Namen einer Timerprogrammierung eingibt und quittiert, wird "OK" zur Freigabe des Timerprogramms vorgeschlagen - macht man das, befindet man sich aber wieder im Namensmenü. Die DVD-Recorder machen das richtig.
-- (Nachtrag 18.1.2014) Leider ist es nicht möglich, als Aufnahmemedium die angeschlossene USB-HDD anzugeben. So muss man die Aufnahme immer erst mal auf der internen Festplatte speichern und dann auf die USB-HDD kopieren. Vollkommen irrwitzige Lösung, aber aufgrund der akzeptablen Kopiergeschwindigkeit OK. Ob es die Lebensdauer der Komponenten beeinflusst...?
-- (Nachtrag 25.2.2014) Aufgrund der teilweise exorbitant häufig gesetzten Kapitelmarkierungen ist es jetzt (je nach Sendung und Aufnahmedauer) praktisch unmöglich, eine Stelle per selbst gesetztem Kapitel zu finden. Es müssste eine Art übergeordnetes Lesezeichen geben, das die normalen Kapitelmarkierungen 'overruled'

Summa summarum ist also manches bedientechnisch besser, manches schlechter und sehr viel nach wie vor nicht bereinigt worden. Es gäbe also viel zu tun für Panasonic, ich hoffe, sie gehen es bald einmal an, denn ansonsten war das meine letzte Generation Panasonic-Recorder und ich werde in Zukunft reine receiver- oder rechnerbasierte Lösungen anstreben!
Da es für mich kein alternatives Produkt gibt und ich viele Geräte kenne, gegen die der Panasonic geradezu eine Offenbarung darstellt, werde ich ihn behalten und eben den einen oder anderen Workaround erarbeiten
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2014 6:17 PM MEST


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der letzte Mohikaner, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 10 Jahren mit analogen DVD-Recordern wurde es Zeit, einen Systemwechsel vorzunehmen. Grund dafür war nicht zuletzt auch das deutlich reichhaltigere Programmangebot, aber natürlich auch ein Schritt vorwärts bezüglich Bildqualität und Bedienkomfort. Ich bin Panasonic grundsätzlich dankbar, solche Produkte überhaupt noch anzubieten - schließlich kann man mich zu den altmodischen Usern zählen, die noch vieles auf körperliche Medien archivieren und mit Clouding und Streaming nicht befreundet sind. Ehemalige Mitbewerber haben sich früher (Pioneer) oder später (Sony, Philips) von der Bildfläche verabschiedet, weil sie niemals so konsequent wie Panasonic an den Produkten gearbeitet haben.
Ich werde hier also auch einen Vergleich zu einem der Vorgänger (DMR-EH 65/2006) ziehen und einige Unterschiede aufzeigen. Ich beziehe mich hier allerdings nur auf den digitalen Kabelempfang.
Die Einrichtung erfolgt kinderleicht und - wie seit Jahren üblich - bildschirmgeführt. Man kann auswählen, welche Empfangsarten man wählen möchte (Kabel analog, Kabel digital, DVB-T) und in ca. 20 Minuten waren die Sender da. Neu im Vergleich zum analogen Recorder ist die Möglichkeit, Favoritenlisten anzulegen, also bestimmte Programme in einer Gruppe zusammenzufassen.

Program Guide
Die Programmvorschau lässt sich wie gewohnt entweder horizontal (zeitlich sortiert, mehrere Programme auf einmal) oder vertikal (nur ein Programm) anzeigen. Zweiteres ist praktisch für solche wie mich, die sich gerne einen Überblick über bestimmmte Programme verschaffen wollen.

Zur Programmierung sei noch einmal erwähnt: die Zeiten, die in einer elektronischen Programmzeitschrift stehen, sind nur Anhaltspunkte und es gibt kein System, das sich verschiebende Beginnzeiten berücksichtigen kann. Das hat sich - wie man in anderen Rezensionen über die Jahre nachlesen kann - noch immmer nicht überall rumgesprochen. Sinnvoll ist es deswegen, früher zu starten und einen Nachlauf dazuzuprogrammieren. Der Recorder hilft insofern, als er das anbietet (Vorlauf: max 10 Minuten - reicht aus; Nachlauf: ebenfalls max 10 Minuten - ist viel zu wenig). Meine Aufnahmen starten allesamt 10 Minuten vor dem ausgewiesenen Programmbeginn und enden ca 30-40 Minuten später. Da ich mit dem Recorder in erster Linie Dokus aufnehme, reicht mir LP grundsätzlich aus, und in dieser Qualität passen knapp 300h auf die 320GB-Festplatte - kann sich sehen lassen!
Es lassen sich natürlich die Namen der aufgenommmenen Sendungen ändern, die Aufnahmequalität einstellen, das Datum verändern (täglich, wöchentlich...) - ebenfalls alles wie gewohnt. Allerdings ist auch nichts besser geworden, das könnte man theoretisch kritisieren, dazu aber später mehr.
Die Bildqualität (37" Plasma, knapp 3m Abstand) ist angesichts der niedrigen Datenrate in LP ausgesprochen gut - wer natürlich 1,5 m vor einem 60-Zöller hauptsächlich Actionfilme schaut, ist mit einem HD-Recorder besser bedient.

Erwähnenswertes Detail ist auf jeden Fall auch die - sofern eingestellt - automatische Werbeerkennung, bzw. die Markierung der betreffenden Stellen. Das erleichtert das Auffinden von Werbeeinblendungen/Sendungsanfängen etc. ungemein.

Was ist nicht so gut gelungen?
* Die Fernbedienung hat sich vom Grund-Layout seit 2006 nicht verändert. Das hat gute und schlechte Seiten. Gut, weil die Grundfunktionen immer noch da sind, wo man sie gewohnt ist - schlecht, wenn man dann aber einzelne Tasten mehr oder weniger wahllos woanders hinpflanzt oder die Belegung der 4 Farbtasten verändert (zB Kapitel setzen: ursprünglich mit der gelben Taste, jetzt mit der grünen. Ein Beispiel von mehreren)
* Das Löschen einer aufgenommenen Sendung während der Aufnahme klappt immer noch nicht.
* Direktes Wechseln zwischen den verschiedenen Menüs ist nach wie vor nur sehr eingeschränkt möglich

Jeder kann die Gewichtung dieser Dinge ja für sich selbst vornehmen.

Was NICHT geht (aber auch niemals die Intension des Herstellers war):

* Eine Festplatte anschließen, die Sendungen auf diese aufnehmen, das Aufgenommene anschließend auf einen PC überspielen
* Werbung vom Gerät automatisch rausschneiden lassen
* Wie schon weiter oben erwähnt: das Reagieren auf verschobene Beginnzeiten (zumindest nicht bei Digital-Kabelempfang; aber auch bei analogem Kabelempfang nicht zu empfehlen - Stichwort VPS)

Abschließend die Bewertung: ist es das perfekte Gerät für mich? Was die Bedienung betrifft, nein. Da würde ich dann vielleicht 4 Sterne (vielleicht auch nur mehr 3 - siehe Edit) vergeben. Aber es überwiegen bei weitem die positiven Seiten, der über die Jahre konstant gesenkte Preis und die insgesamt überragende Ausstattung. Zudem gibt es keinerlei Mitbewerb mehr in diesem Sektor.
Summa summarum 5 Sterne und für alle, die eine ähnliche Aufgabenstellung an den Recorder haben: bedenkenlos zugreifen! :-)

Edit 23.12.2013: Jetzt haben sich die Japaner doch noch eine Abwertung verdient. Während einer Aufnahme lässt sich der TV-Guide nicht nutzen. Man kann also nicht etwas für den übernächsten Tag programmieren oder auch nur in der Programmzeitschrift schmökern, während eine Aufnahme läuft. Blöd nur, dass meine analogen Recorder dazu allesamt in der Lage waren. Eine manuelle Programmierung ist übrigens möglich. Das versteh, wer will...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2014 12:21 PM CET


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monument von einem Film, 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Lincoln [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Geschichte hat den Sezessionskrieg sozusagen nachträglich zum Kampf um die Befreiung der amerikanischen Sklaven gemacht. Es gab schon jahrelang (bzw. von Anfang des amerikanischen Staates an) verschiedene soziale und politische Differenzen zwischen Nord- und Südstaaten, die letztlich im Krieg gipfelten.
Lincoln war ursprünglich nicht unbedingt ein radikaler Gegner der Sklaverei, machte das im Lauf der Zeit jedoch zu seiner Mission.
Die damals blutjunge Partei der Republikaner vertrat also das „moderne“ Amerika, etwas, das man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Da ist dieser Partei in den letzten 150 Jahren anscheinend etwas abhanden gekommen.
Da sich bis heute in großen Teilen Amerikas und der Welt Ablehnung oder gar Gewalt gegen Andersartige hartnäckig hält, hat der Film und diese Geschichte immer noch einen starken Bezug zur Gegenwart. Davon abgesehen haben die Weißen den Indianern schließlich auch das Land weggenommen.
Der Film behandelt größtenteils die Vorgeschichte zur Abstimmung über die Sklavenfrage. Abraham Lincoln wird als ein Mann dargestellt, der sowohl private Schicksalsschläge zu verkraften hat als auch politisch nicht nur Rückenwind verspürt. Er kontert seinen Widersachern oft mit gleichnishaften Erzählungen, anstatt einfach nur zu antworten und war er war wohl ein Mensch mit einer guten Portion Wortwitz.
Das Zustandekommen einer positiven Abstimmung ist ein hartes Stück Arbeit und wird mit den (schon damals) üblichen politischen Mitteln vorangetrieben ;-)
Die damals bereits zerrissene Politiklandschaft Amerikas kommt wie auch die ungewisse Zukunft im Falle einer Abstimmung zugunsten der Abschaffung der Sklaverei (z.B. mögliches Wahlrecht für Schwarze) deutlich zum Vorschein.
Auf jeden Fall ist der Film dialoglastig, er kommt ohne jegliche Actionsequenzen aus und wer hier ein Geschichtsspektakel vermutet, liegt eindeutig falsch. Grandiose Hauptdarsteller liefern hier ein Stück Kinogeschichte ab, und das weitgehend frei von patriotischem Schwulst oder über die Jahrhunderte verklärten Sichtweisen.
John Williams liefert einen einfühlsamen Soundtrack ab, Kamera- und Regiearbeit sind von zeitloser Eleganz. Die deutsche dts-Tonspur der blu-ray liefert in den wenigen Szenen, wo sich akustisch was tut, eine eindrucksvolle Untermalung der Bilder, ansonsten dominieren natürlich Dialoge. Der Krieg selbst findet nur in Randszenen statt.
Wie dieser Film jemandem zu lang, langweilig oder sonstwie nicht spannend genug sein kann, ist mir grundsätzlich rätselhaft. Die Vorgeschichte zum amerikanischen Bürgerkrieg ist nunmal keine leichte Kost und auch z.B. die Debatten, die der Abstimmung vorausgingen, lassen sich nun mal nicht glaubhaft in einem Neunzigminüter darstellen. Es ist richtig, dass es hilft, wenn man sich mit dem Thema schon mal auseinandergesetzt hat. Dass das eine oder andere bestimmt dramaturgisch ausgeschmückt worden sein wird, sollte jedem klar sein, der ins Kino geht. Wenn nicht, sollte man sich halt nur Dokumentationen anschauen.
Mir hat zudem gut gefallen, dass auf die Ermordung Lincolns nur am Rande eingegangen wird – ist meiner Meinung nach schon oft genug thematisiert worden und musste nicht auch noch einen größeren Teil dieses Films ausmachen.
Wer ein Stück glaubhaft erzählte amerikanische Geschichte „miterleben“ möchte, dem lege ich diesem Film wärmstens ans Herz!


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was will ich mehr?, 12. August 2013
Ich bin hochgradig überrascht, wie sinnvoll ein Tablet meine Unterhaltungselektronik-Ausstattung ergänzt hat. Eine kurze Beschreibung, wofür ich das Galaxy Tab verwende, da das oft sehr unterschiedlich ausfällt.
* kein Notebookersatz: wenn ich eine Tastatur benötige, wird das Notebook verwendet
* Ich bin kein You Tube-Freak, schaue auch keine Filme übers Tablet (allerdings auch nicht via Notebook)
* Gespielt werden nur Brick-Crusher, Bubbleshooter usw.
* In erster Linie geht es um das Instant-Surfen (wie hieß gleich wieder der Schauspieler...?). Ist in Sekunden einsatzbereit und das Notebook kann unter meiner Zettelwirtschaft weiterschlummern ;-)
* Manchmal ist es praktisch, einen zweiten Bildschirm zu nutzen - auch dafür ist das Tablet sehr gut geeignet
* Ich habe bewusst nur die WLAN-Variante genommen
* Unterwegs sind beispielsweise Excel-Listen, pdfs oder Word-Dokumente verfügbar, mit Clouding kann ich nicht viel anfangen

Ursprünglich wollte ich das neue Sony Tablet kaufen, da dieses teilweise in Vorab-Tests nicht besonders abschnitt und sich der Release sowieso immer weiter nach hinten verschoben hat, hab ich mich für das GT entschieden.

* Gewicht: OK; lieber habe ich mehr Nutzungsdauer als 100g Gewicht zu sparen. Bei meinem Nutzungsprofil komme ich in der Regel 4-6 Tage mit dem Akku aus
* Ladedauer: nach ein paar Stunden ist der Akku wieder voll; meist hängt es mit leerem Akku über Nacht am Strom (Samsung Ladestation)
* Display: absolut in Ordnung, mag sein, dass es hellere und schärfere gibt, fällt für mich aber nicht ins Gewicht
* Ordentliche Geschwindigkeit, was das Kopieren von Daten betrifft (deutlich schneller als mein XPeria T Handy...)
* Bedienung/Menüs: nach kurzer Eingewöhnungsphase intuitiv zu bedienen, dank Android hier auch sehr flexibel
* Ton: für mich ohne Bedeutung (siehe oben), aber: verständlich und im Zweifelsfall ausreichend
* Surfen: flott, intuitive Bedienung (zB Zoomen), Darstellung sehr gut; fürs schnelle Surfen eindeutig eine Alternative zum Book
* Empfindlichkeit Touchscreen: würde ich als perfekt bezeichnen

Alles in allem hat mich das (zudem auch noch recht günstige) Tablet zu 100% überzeugt. Amazon hat das Tablet zum Kaufzeitpunkt leider nicht direkt angeboten, zumindest gefunden habe ich es nicht. Ich weiß nicht, wie viele Monate ich mich mit dem möglichen Kauf beschäftigt und wie oft ich es wieder verworfen habe - ich hätte es mir auf jeden Fall einfacher machen können ;-)


Hama Media Box 140 für bis zu 140 CDs schwarz
Hama Media Box 140 für bis zu 140 CDs schwarz
Preis: EUR 15,44

1.0 von 5 Sternen Sorry..., 10. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...aber die Einlegefächer sind zu schmal geraten. Die CD-Rohlinge wären zwar gerüstet, um samt Einlegefach sämtliche Flugmanöver zusammen auszuhalten, aber das Reinquetschen und mühsame Rausziehen ist mir persönlich zu anstrengend, zumal ich die CDs ja auch nicht auf der Leseseite berühren will. In der Box wäre links und rechts grundsätzlich genug Platz, deswegen ist das für mich unverständlich, warum man die Einlegefächer so schmal geschnitten hat. Die Einlegefächer der "Magic Touch" 120 sind ein paar Millimeter breiter und da funktioniert das perfekt. Wieso man hier andere verwendet, die sich aber vom Material (bis auf die Führungen oben logischerweise) sonst eh nicht unterscheiden, weiss wohl nur Hama...
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Wacom Bamboo Pen & Touch (3. Generation) - Grafiktablett mit Stift & Multitouch
Wacom Bamboo Pen & Touch (3. Generation) - Grafiktablett mit Stift & Multitouch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert wie gewünscht, 10. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende das Grafiktablett hauptsächlich für Photoshop, weil man einfach wesentlich flexibler ist als mit einer Maus. Vor allen Dingen mit dem Pinselwerkzeug in Verbindung mit feinen Details/Strukturen oder einer verringerten Deckkraft ist man der Bedienung mit der Maus haushoch überlegen. Auch zum Freistellen von Objekten eignet sich das Tablett sehr gut. Mit der Zeit kommt man auf immer neue Möglichkeiten und das Ding macht einfach nur Spass!
Grundsätzlich erfordert ein Grafiktablett natürlich eine gewisse Eingewöhnungsphase, da man klarerweise aufs Display schaut und nicht auf den Stift, nach ein paar Tagen hat sich das aber eingespielt.
Nachträglich betrachtet hätte das einfachere zwar auch ausgereicht, aber da es preislich auch keine Lawine kostet, ist es eine klare Empfehlung!


Sony Xperia T (LT30p) Smartphone T-Mobile-Edition (4,6 Zoll) Touchscreen, Qualcomm Krait, Dual-Core, 1,5GHz, 1GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.0) schwarz
Sony Xperia T (LT30p) Smartphone T-Mobile-Edition (4,6 Zoll) Touchscreen, Qualcomm Krait, Dual-Core, 1,5GHz, 1GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.0) schwarz
Wird angeboten von WestCom
Preis: EUR 299,90

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellentes Smartphone, 10. Februar 2013
Da es schon ziemlich viel über das Telefon zu lesen gibt, möchte ich mich hier eher kurz fassen. Nach 3 Jahren hab ich jetzt mein iPhone 3GS in Altersteilzeit geschickt, da mich das Gemurkse mit iTunes einfach nicht mehr interessiert hat. Einfach mal 2 neue MP3-Alben auf das Telefon überspielen? Fehlanzeige. Jetzt geht das endlich, Telefon angesteckt, überspielt, fertig. Und auch bei allem anderen, wo man von Apple ständig bevormundet wird, kann sowohl das Telefon als auch Android selbst natürlich punkten.

Kaufkriterien (auszugsweise):
* aus Sympathiegründen sollte es weder ein Apple, noch ein Samsung sein (Fans dieser beiden Marken wünsche ich an dieser Stelle noch einen schönen Tag...)
* Top-Display
* Micro-USB-Anschluss zum Datenverkehr und Laden
* Micro-SD-Slot (max. 32 GB)

Im Vergleich zum 3GS geht hier natürlich alles wesentlich schneller und dank Android ist man in der Lage, den meines Erachtens grottenschlechten Walkman-Player, der auf dem Handy vorinstalliert ist, gegen einen besseren zu tauschen (in diesem Fall Power Amp).

Meine zwei einzigen, kleinen Kritikpunkte betreffen den seitlichen Einschalter (das hat Apple smarter gelöst) und die Akkudauer. Aber mal ehrlich: wir alle würden uns wünschen, dass das Telefon bei exzessivem Gebrauch einen Monat durchhält - das spielt's natürlich nicht. Für mich kein Grund für eine Abwertung.

Sony hat gelernt. Früher war man ja selbst am Egotrip mit allerlei proprietären Medien und Kopierschutz-Versuchen. Als Erfinder des Walkman hat man versäumt, nach dem Discman einen fließenden Übergang hin zu MP3 zu schaffen, Urheberrechts-Paranoia sei Dank. Jetzt klappt alles reibungslos.

Wer also von Apple die Nase voll hat und ein neues Smartphone sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. :-)


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