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Beiträge von Herman Fuller
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Rezensionen verfasst von
Herman Fuller

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Logitech Harmony 350 Fernbedienung
Logitech Harmony 350 Fernbedienung
Preis: EUR 37,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aaahhhh!, 10. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logitech Harmony 350 Fernbedienung (Zubehör)
Na endlich! Hätte ich nur direkt diese Fernbedienung entdeckt, ich hätte mir eine Menge Frust und Zeit sparen können. Ich kann nur sagen: ich bin begeistert - alles in schönster "Harmony", sozusagen. Die Programmierung via USB über den PC ist ein Kinderspiel und es geht einfach alles, obwohl ich einige ziemlich exotische Endgeräte habe. Eines (von 6) war dann tatsächlich auch nicht in der Datenbank zu finden, aber auch das Anlernen dieses Geräts war überhaupt kein Problem. Einfach Spitze!


Teac A-H01 Stereo-Verstärker mit DAC 32Bit/192kHz, 2x60 Watt, USB, silber
Teac A-H01 Stereo-Verstärker mit DAC 32Bit/192kHz, 2x60 Watt, USB, silber

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert!, 6. Dezember 2015
Viel ist schon über diesen Verstärker geschrieben worden, sehr viel Positives, aber auch einiges Negatives, z. B. hinsichtlich des Klangs, einer schlecht regulierbaren Lautstärke und der Fernbedienung im Allgemeinen. Ich habe wegen dieser Kritikpunkte lange gezögert und dann das Glück gehabt, diesen, wie ich jetzt weiß, fantastischen Verstärker, weit unter dem sonst üblichen Verkaufspreis erstehen zu können. Es war ein Volltreffer! Ich betreibe das Gerät über den integrierten DAC via USB mit einem VNC-gesteuerten Mac Mini als Musikserver mit dem JRiver Media Center, Lautsprechern von Dali (Zensor 1) und einem älteren Subwoofer von Yamaha (YST SW-105), der sich wunderbar mit den Dali-Boxen verträgt. In dieser Kombination und für mein Gehör liefert der Teac A-H01 einen im Ganzen neutralen, warmen, ausgewogenen, transparenten und wo nötig überraschend druckvollen und kernigen Klang mit einer nicht zu großen, aber sehr differenzierten Bühne. Auch wenn die Fernbedienung etwas spartanisch daherkommt, tut sie das was sie soll - in meinem Fall auch nicht erst nach mehrmaligem Tastendruck. Die Probleme mit der schlecht regulierbaren Lautstärke, von denen in anderen Rezessionen hier zu lesen ist, habe ich nicht. Auch mit der Fernbedienung lässt sich die Lautstärke sehr fein regulieren. Ich bin absolut begeistert von dem Kleinen, der in meinem Fall zusammen mit den anderen Kleinen (Mac Mini und Dali Zensor 1) einen manchmal geradezu unglaublich tollen Job macht und zwar quer durch alle Sparten - bei mir vor allem Klassik, Jazz und Rock. Auch was der Verstärker aus meinem heiß geliebten, alten Sennheiser HD 590 zaubert, überzeugt mich restlos.


Illusions
Illusions
Preis: EUR 8,99

2.0 von 5 Sternen Wird schnell langweilig, 19. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Illusions (MP3-Download)
Ich schwanke zwischen 3 Sternen (nicht schlecht) und 2 Sternen (gefällt mir nicht), aber tendenziell geht's dann doch eher Richtung 2 Sternen. Ich habe mich von den vielen positiven Rezessionen beeindrucken lassen und gestehe, dass die Musik beim ersten Hören durchaus beeindruckt - (4 Sterne) beim zweiten Mal schon weniger (3 Sterne) und ab dem dritten Mal bleiben für mich dann eher nur 2 Sterne. Natürlich, wer epische Klangwelten liebt, der wird vielleicht auch dauerhaft seine Freude an den Kompostionen Bergersens haben, mir wird das Ganze nach mehrmaligem Hören langweilig und einfach zu synthetisch. Das ewige Staccato der Synthie-Violinen, bassdonnerte Trommeln und sphärische Stimmen, die zuweilen in Phantasiesprachen singen - Letzteres steht geradezu sinnbildlich für das, was ich bei dieser Musik vermisse: Die Aussage.


Matthäus-Passion
Matthäus-Passion
Preis: EUR 22,27

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir setzen uns in Tränen nieder!, 14. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Matthäus-Passion (Audio CD)
Mir jedenfalls ging's so. Ich habe die Matthäus-Passion einige Male im Chor mitgesungen, habe ein paar für meinen Geschmack fantastische Aufnahmen, die hinsichtlich der Interpretation sehr unterschiedlich sind und doch alle ihre Rechtfertigung und Highlights haben (u. a. Richter, Schreier, Koopman) und durfte etliche Aufführungen miterleben, aber nie hat mich das Werk im Ganzen so tief bewegt (Ich sage "im Ganzen" - die meisten Aufnahmen haben große Momente, ich denke nur an Richters "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen" - also, wer dabei ruhig bleibt...). Wie so viele, war auch ich extrem skeptisch, ob eine rein solistische Besetzung, ganz unabhängig von allen Diskussionen um die historisch "richtige" Aufführungspraxis, die emotionale Wucht dieses Werks transportieren kann - ich habe tagelang probegehört. Als ich die Aufnahme dann zum ersten Mal zuhause hörte, war ich platt! "Sind Blitze, sind Donner..." GEWALTIG! Wenn ich nicht schon gesessen hätte... So viel Transparenz, so viel Präzision und vor allem so viel schon fast intime Emotion, das habe ich so nie erlebt. Die Sänger sind durchgehend Spitze - wo gibt es sonst so etwas? Wenn irgendjemand herausragt, dann sind es James Gilchrist als Evangelist, Peter Harvey, der FAST an Fischer-Dieskau heranreicht und Magdalena Kozená, deren "Erbarme dich" zum Niederknien ist! Diese Matthäus-Passion, man möge mir meinen Pathos verzeihen, ist ein Meilenstein!


Johannes-Passion (Ga)
Johannes-Passion (Ga)
Preis: EUR 20,92

5.0 von 5 Sternen Brillante Einspielung!, 13. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Johannes-Passion (Ga) (Audio CD)
Überhaupt nicht nachvollziehbar, dass hier "ein Kunde" zwei Sterne gibt. Aber man sehe sich den dazu gehörenden qualifizierten Kommentar an - da erübrigt sich jedes weitere Wort. Schade, dass solche unqualifizierten Wertungen oft dafür sorgen, dass gute Aufnahmen wie diese bei Amazon in der Versenkung verschwinden. Nun aber zu dieser CD: Ludwig Güttlers Einspielung der Johannes Passion, mit moderner Instrumentalisierung, unter Berücksichtigung der Regeln der historischer Aufführungspraxis, mag manchem vielleicht hausbacken oder langweilig erscheinen, ragt aber für meinen Geschmack gerade durch ihre unaufgeregte, schlichte Interpretation heraus. Die Virtuosi Saxoniae spielen mit einer fast aufreizenden Leichtigkeit und Präzision, der die Hallenser Madrigalisten in nichts nachstehen. Die Solisten, von den Namen her sicher nicht aus der ersten Riege der Bach-Interpreten, brauchen sich durchweg nicht hinter den "Großen" zu verstecken. Der Klang der Aufnahme ist transparent und luftig. Unterm Strich: Eine sehr aufrichtige Aufnahme an der ich meine Freude habe.


Computerdenken: die Debatte um künstliche Intelligenz, Bewußtsein und die Gesetze der Physik
Computerdenken: die Debatte um künstliche Intelligenz, Bewußtsein und die Gesetze der Physik
von Roger Penrose
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgleich erforderlich!, 13. Mai 2015
Hier ist etwas erforderlich, was sich normalerweise selbstredend verbietet. Ich tue es trotzdem, um die durch 2 vollkommen blödsinnige 1-Stern-"Rezensionen" ungerechte Gesamtwertung des Buches von Penrose etwas auszugleichen. Also, ich habe, genau wie einer der beiden Amazonkunden, die meinten, dass dieses Werk nicht mehr als einen Stern verdient hätte, das Buch nicht gelesen, kenne aber sehr wohl die Kernthesen von Roger Penrose. Die andere schlechte Bewertung kommt von jemandem, der sich über die Textgröße echauffiert. Verzeihung, aber in solchen Fällen vergibt man nicht einen Stern. Also - ausgleichende 5 Sterne von mir, für die ich mich nichtsdestotrotz entschuldige.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 14, 2015 10:15 PM MEST


Asterix 35: Asterix bei den Pikten
Asterix 35: Asterix bei den Pikten
von Jean-Yves Ferri
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein trauriger Neubeginn, 5. Dezember 2013
Asterix bei den Pikten – ah, das klingt nach guten alten Zeiten, nach den fantastischen Abenteuern aus der Feder der beiden Altmeister Goscinny und Uderzo, das klingt nach einem Aufbruch zu den alten und damit zu neuen Ufern. Aber ist auch drin was draufsteht?

Nun gut, wie kaum anders zu erwarten war, wurde das abgrundtiefe Niveau der letzten hanebüchenen Uderzo-Machwerke etwas überboten. Schlechter ging's ja nun auch nicht mehr. Dafür gibt's zwei, statt einen Stern.

ABER: Die Jubelarien, die hier teilweise angestimmt werden, kann ich als alter Asterixianer der fast ersten Stunde überhaupt nicht nachvollziehen. Natürlich, Goscinny war ein absoluter Meister seines Faches und es wird wohl auch in Zukunft nur schwerlich gelingen den tiefgründigen, verschmitzten Humor und die erzählerische und sprachliche Qualität dieses Genies auch nur ansatzweise zu erreichen. Meine Erwartungen waren entsprechend gering. Leider wurde ich trotzdem enttäuscht.

Die Geschichte ist bemüht, aber sie wird einfach miserabel erzählt. Es hakt und stolpert an allen Enden. Die "Witze" kommen gequält bis zuweilen peinlich rüber. Die "Nebengeschichte" mit der Figur des Volkszählers ist vollkommen überflüssig. Die "Gesangseinlagen" Mac Aphons, neben Asterix und Obelix die Hauptfigur der Geschichte, sind einfach nur daneben und zuweilen auch völlig deplatziert.

Die Idee dahinter will mir auch nicht recht in den Kopf: Mac Aphon habe seine Stimme verloren, heißt es - äh, aber singen kann er? So verworren geht es weiter:

Dank eines Gebräus von Miraculix findet der in einem Eisblock über's Meer ins ferne Gallien getriebene Pikte später auch seine Sprechstimme wieder, freilich nur um sie später in Schottland wieder zu verlieren, wieder zu erlangen und wieder zu verlieren. Und, na so ein Ärger, da hat doch das zuckersüß, kitschig gezeichnete "Ungeheuer von Loch Ness" die Flasche mit dem Heilwässerchen in seine Höhle verschleppt. Aaaahhhh ja! Asterix und Obelix gehen in den Untergrund um sie zu suchen, kriegen sich dabei in die Wolle, wie übrigens andauernd in diesem "Abenteuer", finden die Flasche nicht, stattdessen aber skurrile Helme, die sich Obelix blödsinnigerweise in tumber wachsender Begeisterung reihenweise aufsetzt, kommen schließlich genau an der Stelle einer Insel wieder ans Tageslicht, an der ein grünhäutiger Fiesling, welcher mit der überflüssigen Hilfe der Römer gerne König aller Pikten werden möchte, vor der Versammlung der zerzausten und teilweise dauerbetankten Kunterbunt-Pikten gerade seine Wahlrede schwingt. Der Bösewicht, der aussieht wie Helge Schneider und wohl nur deswegen grün ist weil er dem Zeichner sonst wohl nicht böseböse genug erschienen wäre, kriegt auf die Rübe, Mac Aphon findet vor lauter Erstaunen ob des plötzlichen Erscheinens seiner Freunde auch ohne Heilwässerchen seine Sprechstimme wieder, so dass er seine linke Faust, die er während seiner Gesangseinlagen aus unerfindlichen Gründen permanent geballt vor der Brust hält, endlich sinken lassen kann, und schwupps, ist die Welt der Pikten wieder im Ruder. So geht Asterix heute.

Klingt chaotisch? Ist es auch! Früher, zu Zeiten von "Asterix als Legionär", "Asterix bei den Schweizern", bis hin zur "Trabantenstadt" und den "Lorbeeren des Cäsar" versank man Panel für Panel in der Gemütlichkeit des asterixschen Universums, heute versinkt man im Chaos.

Also, während die Geschichte am Anfang, in dem uns allen wohlbekannten Dorf, noch einigermaßen erträglich ist, entgleist sie mit der Ankunft bei den Pikten restlos und zwar nicht nur erzählerisch: Hier bleibt vom guten, alten "Asterix-Feeling" auch zeichnerisch, gestalterisch nicht viel über.

Conrad orientiert sich sehr am Spätwerk Uderzos und er trifft dessen Strich auch im Ganzen recht gut, trotzdem kann ich die Meinung derjenigen nicht teilen, die in den Zeichnungen Conrads eine Wiederauferstehung und eine Rückkehr zu alter Qualität sehen. Die Gallier wirken insgesamt zerzauster, vor allem Majestix, die Frauen sind recht kitschig gezeichnet, und die Schotten - wie soll ich sagen? - die Schotten kommen irgendwie völlig verwüstet daher und sind für meinen Geschmack nur wenig Asterix-like. Außerdem wirken die Figuren trotz des im Vergleich zu den späten Zeichnungen Uderzos insgesamt etwas lockereren Strichs merkwürdigerweise weniger dynamisch. Darüber hinaus hat Conrad zuweilen Schwierigkeiten mit den Perspektiven und Proportionen.

Insgesamt ist dieser sprichwörtliche Aufbruch zu neuen Ufern also leider ziemlich in die Hose gegangen und ich fürchte, mit dem Spirit, dem spritzigen Witz und den genialen Geschichten aus der Hochzeit der beiden Comic-Heroen Goscinny und Uderzo, von denen die Serie nun schon seit Jahrzehnten zerrt, ist es ein für alle mal vorbei. Asterix wird wohl weiter vor sich hin vegetieren und ich werde die Alben sicher weiterhin kaufen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt und vielleicht geschieht ja ein Wunder. Und außerdem: Die spinnen, die Asterix-Liebhaber!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2016 9:51 PM CET


Golf + Yoga - Ein Weg zum freudigen und besseren Spiel
Golf + Yoga - Ein Weg zum freudigen und besseren Spiel
von Heidelore Schulz-Puschmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frechheit!, 4. Juni 2012
Vom Kauf dieses Buches kann ich nur dringend abraten. Zum Thema Golf hat es rein gar nichts zu bieten, außer der ungeheuer wertvollen Information darüber, dass die Autorin angeblich selbst Golfspielerin ist.

Die Grundaussage des "Buches", welches man aufgrund seines sehr, sehr mageren Umfangs, der Inhalt der 112 Seiten fände locker auf ca. 50 - 60 normalen Taschenbuchseiten Platz, wohl eher als Broschüre bezeichnen sollte, ist in einem Satz zusammengefasst:

Wir spielen besser Golf, wenn wir uns wohl fühlen und damit wir uns wohl fühlen, sollten wir Yogaübungen machen.

Wer mehr erwartet, als eine extrem rudimentäre Grundeinweisung in das Thema Yoga und sehr oberflächliche Anweisungen zu einigen "Asana", der sollte das Geld besser in ein paar Std. auf der Drivingrange investieren.

Ich bin leider den verdächtig vielen positiven Rezensionen auf den Leim gegangen, von denen die Mehrheit überraschend bald nach dem Erscheinungstermin des "Werkes" geschrieben wurde, und ärgere mich sehr über das herausgeworfene Geld - meine Aufgabe auf der nächsten Golfrunde besteht nun darin, möglichst nicht an diese Frechheit von einem Machwerk zu denken, sonst sieht man mich garantiert mehr zwischen Büschen und Bäumen, als auf dem Fairway.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 19, 2012 1:17 PM MEST


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