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Rezensionen verfasst von
Daniel Stadelmaier (Calw, Deutschland)

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ZOTAC GeForce GTX 760 4096MB GDDR5 PCI-E 3.0 256bi
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Wird angeboten von nox divendo
Preis: EUR 244,45

5.0 von 5 Sternen Top.Karte, 26. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das teil ist der Hammer !
Aktuell spiele ich gerade Asassins Creed 4 Black Flag auf höchster Detailstufe so gut wie ruckelfrei, zusammen mit einem I5 oder I7 die schnellste Karte in dieser Preisklasse.

Ob 4 Gb oder 2 GB Ram einen grossen Unterschied machen weiss ich leider nicht. Ich bin eben auf nummer sicher gegangen und hab die 4er genommen.

Empfehlenswert !!!


Iron Man / Iron Man 2 [Blu-ray] [Collector's Edition]
Iron Man / Iron Man 2 [Blu-ray] [Collector's Edition]
DVD ~ Robert Jr. Downey
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ironman 1+2, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Unschlagbarer Preis für beide Filme als Bundle für 9,99 EUR.

IRON MAN 1: Sehr schöner Film, spannend, tolle Musik, schöne Action. R. Downey Junior als arroganter Tony Stark überragend ! Bild und Sound TOP ! 5 Sterne !

IRON MAN 2: Fortsetzung in Ordnung aber deutlich schwächer als der 1. Teil. Und: deutlich weniger Action dafür mehr Dialoge, mehr Humor (wirkt aber oft deplaziert). Bild und Sound wie beim Vorgänger TOP ! 3 Sterne dafür !


Mass Effect 3
Mass Effect 3
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,95

26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mass Effect 1-3 - eine Reise die nun ihr Ende findet.......(achtung: Spoiler!), 10. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect 3 (Computerspiel)
Diese Rezension geht nicht auf die Grafik/Sound/Steuerung etc. ein. Sondern ich versuche mit diesem Beitrag das Spielgefühl und die Art und Weise wie mich diese Spielreihe begleitet und auch begeistert hat, zu beschreiben.

Ich bin kein ME-Spieler der ersten Stunde. Nach erscheinen des ersten ME lag es noch gut zwei Jahre in meinem Schrank. Nachdem mich aber der "Hype" der mit dem baldigen Erscheinen des dritten Teils einher ging etwas auf mich überschwappte :), ging ich ME 1 nochmal an.

Den ersten Teil spielte ich somit während einer Urlaubswoche im Februar 2012 durch. Nachdem ich es die letzten Jahre immer wieder angefangen hatte, es mich aber nicht so richtig packte, war es diesmal anders. Nachdem mein Shepard den Auftrag erhalten hatte, Saren zu jagen und ihn von seinem Vorhaben abzubringen die Reaper auf die Galaxies loszulassen, habe ich innerhalb einer Woche den gesamten ersten Teil durchgespielt. Dafür benötigte ich rund 25 Stunden. Erst nach und nach erschloß sich mir die ganze Faszination des ME-Universums. Mit all seinen liebevollen Charakteren, Details, den spannenden Missionen und dem riesigen zu erforschenden Universum. Nachdem ich am Ende die Souvereign vernichtet hatte und der Citadelrat gerettet war, lehnte ich mich zurück und dachte......"Wow was für ein tolles Spiel ! Wieso bitte lag das solange bei dir im Schrank??".

ME 2 kaufte ich mir noch am selben Tag für günstige 9,99 EUR. Der Auftakt zu ME 2 sucht auch heute noch finde ich seinesgleichen. Nachdem die Normandy 1 durch ein Kolektorenschiff vernichtet war und mein Shepard offensichtlich tot, saß ich unweigerlich mit offenem Mund vor dem Bildschirm. Auch wenn ich zugeben muss das ich durch Berichte, Foren etc. zwangsläufig wusste was in ME 2 passieren wird und wie die Geschichte verläuft. Doch das tat meiner Motivation keinen Abruch, schließlich hat mein Shepard in ME 1 gute Arbeit geleistet und die Galaxis war noch lange nicht gerettet. Auch ME 2 hat mich wie der erste Teil gepackt. Emotional wie auch zeitlich. Für ME 2 benötigte ich gut 35 Stunden obwohl ich diesen Teil als den leichtesten von allen empfande. Doch die Story lies mich nicht los, obwohl sie mich nicht ganz so extrem mitriss wie im ersten Teil. Es machte zwar grundsätzlich Spaß, Crewmitglieder zu rekrutieren, Gespräche zu führen. Sich zu ärgern. Böse zu sein. Gut zu sein. Zu lieben. Oder auch nicht. Doch es war einfach zu wenig Hauptstory dabei. Spezailsiten sammeln. Bißchen Kollektoren plätten. Dann wieder Mitglieder rekrutieren. Da hatte ich mir einen Tick mehr Story gewünscht. Doch ME 2 war ein großartiges Spiel, eine tolle Fortsetzung. Schließlich habe ich diesen Teil dann mit Zerstörung der Kollektorenbasis und zwei Toten (Subject Zero und Zaheed - die beiden mochte ich eh nicht :-) ) abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war ME 3 bereits erschienen und das noch ungeöffnete Amazonpaket mit ME 3 lag auf dem Schreibtisch. Also ruckzuck installiert und weiter ging die Reise.....

Zu ME 3 muss ich vorab sagen das ich bereits in diveresen Foren und Fachzeitschriften die Bewertung mitbekommen hatte und auch das soviel kritisierte Ende. Man konnte sich ganzen doch sehr schlecht entziehen. Doch das war nicht weiter schlimm schließlich war der Weg das Ziel, denn schließlich hatte ich erst vor ein paar Stunden den Kollektoren in den "Arsch" getreten und nun MUSSTEN die Reaper endlich dran sein.

Auch ME 3 hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich persönlich muss sagen, mehr noch als die anderen beide Teile. Das lag zu einem daran, das die Inszenierung nochmal eine gute Ecke epischer und wuchtiger war. Ich habe so etwas ausser in den COD-Teilen, was die Inszenierung und Spannung betrifft, noch nie in dieser Form erlebt. Somit habe ich heute ME 3 beendet, und dafür wieder rund 40 Stunden gebraucht. Es hat mich wirklich emotional mitgenommen. Fantastisch wenn man sich kurz vor der finalen Mission bei einer Unterhaltung mit Garrus nochmals an Nyles erinnert, den ersten Specter den man der Spielreihe getroffen hat und der von Saren auf Eden Prime getötet wurde. Dies sind nur eine von rund 100 Beispielen in denen das Spiel Rückbezüge auf die Entscheidungen und Ereignisse der vergangenen Teile nimmt. Das beste Feature der ganzen Spielreihe in meinen Augen.

Das Ende:

Viel habe ich darüber gelesen. Viel wurde kritisiert. Dem konnte man sich einfach nicht entziehen. Nun habe ich es selbst erlebt. Meine persönliche Einschätzung:

Ich fande es nicht ganz so schlimm wie ich befürchtet hatte. Schlimm fande ich nur das mit allen möglichen Ende, tragische Ende von Shepard. In keinem Spiel zuvor hatte ich einen derartigen Kloß im Hals wie nach dem Abspann von ME 3. Klar, das Shepard stirbt war irgendwie immer absehbar. Vonm daher zwar ein grandioses Ende der Saga, aber dennoch etwas zunwenig für eine Spielereihe dieser Qualität. Den Aufruhr unter uns Spielern kann ich von daher ein Stück weit nachvollziehen. Wäre es nicht das Ende der Mass-Effect-Reihe gewesen sondern eines X-beliebigen Spiels hätte ich gesagt, "wow......tolles Spiel". Aber was ist jetzt mit meinem Shepard ??? Hallo ??? Ich habe mich für das Synthese-Ende entschieden, das heisst für das "blaue" Ende. Nun er springt in den Strahl und weg ist er. Und nun ?? Lebt er ? Hat er sich mit dem Strahl vereint ?? Das mein Shepard den Heldentod sterben muss geht ja noch in Ordnung und passt zur Serie. Aber dann bitte offensichtlich und ausausweichlich, und nicht so bitter......und das mit dem Kind das die Citadel repräsentiert. Fand ich unnötig. Aufgesetzt. Man kann sagen. "Kindisch". Für mich wäre es ein schöner Abschluss gewesen als Shepard und Anderson halbtot in der Citadel sitzen und sich nochmal die Sterne anschauen und ein paar letzte Worte wechseln. Doch zum Schluss sind mehr Fragen als Antworten geblieben. Viele Spieler kritisieren daher auch das sie nicht wissen was mit den Crewmitgliedern geworden ist. Nun, das würde mich auch interessieren. Sehr. Aber das wichtigste. Was ist jetzt mit Shepard ?? Ich muss dazu sagen das die Szene bei mir gefehlt hat, als eine N7-Rüstung zu sehen ist und für 2 Sekunden ein Atmen erkennbar. Aber vielleicht hatte ich auch zuwenig Bereitschaftspunkte. Keine Ahnung. Bioware hat in jedemfall ein Extended-Ende angekündigt. Da bin ich mal gespannt wie sie das abrunden und TATSÄCHLICH beenden wollen. :-)

FAZIT:

Die ME-Reihe war für mich ein einmaliges, unvergleichliches Erlebnis. Es gab noch nie ein Spiel das mich emotional so gepackt hat. In mir Freude, Wut, Trauer, Frust, Angst vor Entscheidungen, ja sogar Gefühle (machs gut Tali, auf Nimmerwiedersehn) ausgelöst haben. Und wären nicht noch die offenen Fragen geblieben, zum Schluß ich hätte gesagt: gibt es überhaupt nochmal Spiele die an diese Wucht und Dramatik, an dieses Erlebnis herankommen? Sicher wirds die geben. Die Spiele kommen. Aber nicht die nächste Zeit. Ich kann deshalb jedem Sience-Fiction-Fan.....nein....generell jedem Computerspieler die ME-Reihe ans Herz legen. Spielen Sie es, es lohnt sich. Versprochen ! Und damit nochmal ein dickes Dankeschön an Bioware für diese Reise. Man mag Von Bioware/EA halten was man will. Doch Geschichten erzählen können sie.

PS: um nochmal die Wertigkeit meine Rezension zu verdeutlichen. Ich beurteile die gesamte Spielreihe und die Emotionen die dadurch bei mir entstanden sind. Dies ist auch kein Loblied auf Bioware oder sonst was sondern einfach das Ergebnis und die Gefühle nach rund 100 Stunden Mass Effect mit "meinem" Commander Shepard und seinen Gefährten.
Kommentar Kommentare (17) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2012 9:29 PM CET


The Tree of Life [Blu-ray]
The Tree of Life [Blu-ray]
DVD ~ Sean Penn
Preis: EUR 9,99

5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Ding, 23. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: The Tree of Life [Blu-ray] (Blu-ray)
War heute in "The Tree of Life".

Ein schön gezeichneter, stilistisch einmaliger Film mit wundervollen Aufnahmen und fast surrealen Bildern. Visuell einmalig. Gar keine Frage.

Aber für mich persönlich war es das auch schon.....

Habe nach einer halben Stunde das erste Mal auf die Uhr geschaut. Der Beginn noch relativ okay, Einführung der Hauptfiguren und Beginn der Storyline. Dann der Wechsel zum "Urknall" und Beginn der Evolution. Schön gemacht aber ich persönlich konnte leider keinen Bezug dazu finden. Zu wenig der Sinn dahinter, zu wenig Hinweise was es mit der Geschichte der Familie zu tun hat. Zu wenig Hinweise was der Film wirklich damit sagen will mit diesen zwei parallel laufenden "Handlungssträngen". Und dann noch die Dinosaurier (oh mein Gott, habe nur den Kopf geschüttelt warum gerade Dinosaurier fast 4 volle Szenen Platz in diesem Film fanden).
Zur Mitte des Filmes wurde es wieder etwas besser. Es Stand wieder die Familie im Vordergrund und ihre Alltagsprobleme mit dem allzustrengen Familienoberhaupt, dem Vater (Gut aber nicht wirklich überragend gespielt von Brad Pitt - seine Mimik und Gestik hat mich letztlich an seine letzte Rolle in Inglorious Basterds erinnert), den unter ihm leidenden Kindern und der Ehefrau.
Der Film plätschert trotzdem vor sich hin, ständige Schnitte von der einen Szene zu der anderen oft nur durch Blicke und kleinen Bewegungen unterlegt. Etwas mehr Dialog hätte nicht geschadet (und wäre auch etwas realistischer gewesen). Was aber für mich letztlich den Ausschlag für meine Bewertung gegeben hat war das Ende des Filmes. Es zog sich wie ein roter Faden durch den Film - keine Erklärungen keine Auflösung was nun Jack (Sean Penn) mit seiner Erinnerung erreicht hat - und der Gipfel: wo er sich am Schluss überhaupt befindet was geschehen ist und ob er nun den "Weg der Natur" oder den "Weg des Gnade" beschritten hat.

Ich bin mir natürlich im klaren darüber das "The Tree of Life" ein experimenteller Film ist (ein typischer Mallick eben), habe aber keinerlei Verständnis für ein Ende das einen Wortlos und ohne Erklärungen entlässt. Jeder kann sich selbst ein Bild darüber machen und seine eigene Weise der "Interpretation" finden. Für mich persönlich war es zu wenig Input. Und vor allem....zuviel Langeweile.


The Witcher 2: Assassins of Kings - Premium Edition (uncut)
The Witcher 2: Assassins of Kings - Premium Edition (uncut)

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geralt ist wieder da !, 16. Juni 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Nun habe ich The Witcher 2 durchgespielt und möchte auch ein kleines Fazit geben:

Grafik/Technik: 9/10

Mein System: Dual Core E8400, 4 GB Ram, Geforce GTX 260+, Windows-Vista, Auflösung 1920X1080.

TW 2 ist wirklich sehr hadrwarefressend. Wie vom Entwickler bereits angekündigt ist ein Quadcore Prozessor und eine schnelle Grafikkarte von nöten. Da ich beides nicht besitze, musste ich bei der Grafikqualität Kompromisse eingehen. Trotz allem konnte ich auf der Detailstufe "hoch" spielen ("Mittel" wurde vom Spiel empfohlen). Einige immer wiederkehrende Ruckler und gelegentliche Nachladepausen habe ich in Kauf genommen und hat mich nicht wirklich beim spielen behindert. Die Grafik sieht auch auf dieser Stufe unglaublich toll aus und ich habe mich, besonders im 1. Akt, ein ums andere Mal dabei ertappt einfach stehen zu bleiben und die Landschaft zu bewundern. TW 2 ist derzeit das Rollenspiel mit der definitiv besten Grafik. Ansonsten lief es sehr stabil, in der ganzen Spielzeit hatte ich ganze zwei Abstürze.

Steuerung/Balancing: 7/10

Als störend fand ich die ungenaue Kollisionsabfrage. Man musste immer Milimetergenau an die richtige Stelle kommen um Schätze und Beute von Gegnern aufzuklauben oder Türen zu öffnen. Die Kampfsteuerung war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man den ersten Witcher gespielt hat. Es dauerte lange bis ich die, meiner Meinung nach, etwas störrische Steuerung im Griff hatte. Das lag aber auch zum Teil daran das Geralt am Anfang noch Niedrigstufig war und "automatisch" sich beim Kämpfen etwas "schwer" tat was sich auch in der Steuerung bemerkbar machte. In den späteren Akten und mit Ausbau der Erfahrungsstufen ging es immer flüssiger. Wo man anfangs noch tausend Tode starb hatte man zum Schluss das Gefühl unbesiegbar zu sein. Insgesamt empfand ich, das das Spiel in jedem Akt etwas leichter wurde, der 1. Akt war für mich mit Abstand der schwerste. Das Inventar empfand ich als Rückschritt. Auch wenn es nahe am Witcher 1 angelehnt war. Das grösste Manko war die Inventarobergrenze. Meiner Meinung nach völlig unsinnig. Ständig war man überlastet und man musste sich von vielem trennen, teilweise mit Mikromanagment wenn man z.B. viele Alchemiezutaten besaß und sich von Waffen oder Rüstungen nicht trennen wollte.

Sound: 10/10

Über jeden Zweifel erhaben und absolut Referenzverdächtig. Die Geräuschkulisse passte perfekt zum jeweiligen Aufenthalsort. Vogelgezwitscher und Sträucher raschelten im Wald, gruselige Geräusche in den Dungeons und satte Kampfgeräusche. Atmosphärische Musik und immer passend zur Situation, wobei mir die Musikuntermalung im Wichter 1 noch einen Tick besser gefallen hat. Mein persönliches Highlight ist das Grundthema im ersten Akt in Flotsam. Absolut Filmreif !

Umfang: 8/10

Der Umfang ist im Vergleich zum Vorgänger gesschrumpft. War man im ersten Teil noch über 60 Stunden beschäftigt, ist der zweite Teil in Rund 25 Stunden zu Ende. Obwohl man beim ersten Durchspielen noch nicht alles gesehen hat.....ein zweiter Durchgang bringt maximal noch zusätzliche 10 Stunden an Neuen Quests und Umgebungen (2 Akt). Ich hätte mir vor allem einen längeren dritten Akt gewünscht.

Atmosphäre: 9/10

Die Inszenierung und die Tiefe der Charaktere sind eine Wucht. Das Verhalten der Figuren ist glaubwürdig und immer nachvollziehbar. Immer hat man das Gefühl etwas zu bewirken, besonders toll ist der fließende Übergang zwischen Gut und Böse. Es gibt ihn nämlich nicht. Es gibt nur diese oder diese Entscheidung. Absolut grandios gemacht !

Story: 8/10

In TW 2 ist alles ein bißchen größer als im ersten Teil. Es ist globaler. Epischer. Und es ist alles drin was man auch in den Büchern findet. Politik. Verrat. Rassismus. Kriege. Dennoch finde ich das die Story des zweiten Teil's nicht die Dramatik von Wichter 1 erreicht. Vor allem hätte ich mir gewünscht das Geralt's Freunde noch mehr in die Geschichte eingebunden werden. Rittersporn zum Beispiel, in den Büchern immer an Geralts Seite und auch im ersten Witcher sein ständiger Begleiter, wird im Spiel klar als Randfigur behandelt und hat keinen wirklich Großen Auftritt. Genauso wie Zoltan Chivay. Für ein Addon oder eine Fortsetzung wünsche ich mir mehr die Einbindung der Personen die Geralt nahe stehen (Triss ausgenommen, sie hatte wirklich ihre starken Momente :-) ). Alles in allem flacht die Geschichte vor allem im dritten Akt stark ab. Man hatte fast das Gefühl das die Entwickler unbedingt fertig werden wollten und ihnen einfach auch die Ideen für ein starkes Finale ausgingen. Meiner Meinung nach ist der dritte Akt fast ein Witz. Kein grosses Finale, von einem netten Bosskampf mal abgesehen. Selbst der Königsmörder, ständiger Antrieb der Geschichte und Zentrales "Feinbild" des Spiels wird nachher als halbgarer Bösewicht dargestellt auch wenn er mit Geralt's Vergangenheit zusammenhängt und leztlich ihm sein Gedächtnis zurückbringt. Alles in allem wird die Geschichte einfach nicht schlüssig abgeschlossen, alles bleibt offen und die Figuren und Begleiter Geralt's werden lieblos "entlassen" oder gar nicht mehr erwähnt. Wirklich Schade denn die ersten beiden Akte waren absolute Spitzenklasse. Leider wurde das Niveau nicht gehalten.

FAZIT:

The Witcher 2 ist insgesamt absolut empfehlenswert. Wer Spaß an dichter Atmosphäre, tiefgründiger Geschichten, spannenden Quest's und schnellen, actionreichen Kämpfen hat, macht nichts falsch.


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