Profil für Gideon > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Gideon
Top-Rezensenten Rang: 12.498
Hilfreiche Bewertungen: 323

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Gideon

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Samsung SM951 256GB M.2 NGFF PCIe Gen3 8Gb/s x4 Solid state drive SSD (2280) ( MZHPV256HDGL-00000)
Samsung SM951 256GB M.2 NGFF PCIe Gen3 8Gb/s x4 Solid state drive SSD (2280) ( MZHPV256HDGL-00000)
Wird angeboten von FLEXX ram
Preis: EUR 199,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schnell und bootfähig, 9. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachfolger der XP941, einfach einzubauen, wird von Asrock mit Chipsatz Intel X99/2011-3 sofort erkannt und ist ohne Probleme über PCIe 3.0 bootfähig. Ich werde mir diese SSD ohne Frage auch für die neue Generation 1151 mit Skylake für meine weniger leistungsstarken PC holen. Für alle Vorgängergenerationen dürfte sich der Kauf für eine echte Leistungssteigerung nicht lohnen, da die SSD dann über SATA/PCIe 2.0 angesteuert wird und ihre Leistung nicht ausspielen kann.
Nachtrag aufgrund von Nachfragen: Ob die SM 951 über die M.2-Schnittstelle als schnelles bootfähiges Laufwerk über PCIe3 x4 erkannt/unterstützt wird, kann man bei den Herstellern an deren Storage Support List erkennen. Nur wenn dort das UEFI/BIOS die SSD als bootfähig erkennt und über PCIe3 x4 ansteuert, kann es als schnelles Laufwerk "C:"/System genutzt werden. Mit der kommenden massiven Unterstützung von PCIe3 durch die neue Intel Skylake-S Platform müsste das Problem, dass einige BIOS z.B. von einigen ASUS-Motherboards die SSD nicht als bootfähig erkennen, der Vergangenheit angehören. Achtung: Diese SSD (erkennbar an der Produktkennung "MZHPV" statt "MZVPV") unterstützt das gängige AHCI-Protokoll. Samsung hat schon einen Nachfolger, der das neue NVMe-Protokoll mit noch besseren Schreibraten unterstützt. Ob und wie diese SSD, die mit vier PCI-Express-3.0-Bahnen angebunden werden muss, von den neuen Boards unterstützt wird, weiß ich leider nicht. Also: bei Kauf auf die Produktkennung achten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2015 10:43 AM MEST


Dell 210-ADYV P2415Q 60,9 cm (24 Zoll) Monitor (HDMI, 3840 x 2160 Pixel, 6ms Reaktionszeit) schwarz
Dell 210-ADYV P2415Q 60,9 cm (24 Zoll) Monitor (HDMI, 3840 x 2160 Pixel, 6ms Reaktionszeit) schwarz
Wird angeboten von Office Partner GmbH
Preis: EUR 468,06

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung stimmt, 30. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Dell P2415 Q hat eine geringe Bautiefe, also Platz auf nahezu jedem Schreibtisch und eine tolle Ergonomie (Pivot, Höhenverstellbarkeit, kippbar). Er verfügt dank 4K IPS Panel über ein gutes, auch von der Seite noch immer hervorragend einsehbares Bild. Die hohe Leuchtkraft 300 cd/m² und satte Farbwiedergabe sind schon beeindruckend. Voraussetzung ist natürlich, dass man über eine 4K/UHD-fähige Grafikarte mit Displayport 1.2 oder einen HDMI 1.4 (oder besser höher ) Ausgang verfügt. Das Menü ist selbst erklärend und mit den echten Tasten leicht bedienbar. Dagegen ist der ebenfalls vorhandene USB-Port (Kabel mitgeliefert) nach hinten versteckt und daher für das schnelle "Zwischendurch-Nutzen" eher ungeeignet.
Die zwei Displayports der Klasse 1.2 (einer davon Mini) erlauben den UHD-Betrieb mit 60 hz, der vorhandene HDMI-Eingang 1.4 allerdings nur mit 30 hz. Letzteres ist nicht wirklich überzeugend, wenn Spiele oder Videos abgespielt werden und dürfte für die meisten nur bei reinen Büroarbeiten mit statischen Bildern vertretbar sein. Daran kranken aber nahezu alle 24-Zoll-Konkurrenten, allein der demnächst verfügbare und preislich ähnlich angebotene Acer CB240HYKbmjdpr wird neben dem Displayport 1.2 über die UHD-Betriebsmöglichkeit bei 60hz via HDMI 2.0 verfügen. Dies ist für diejenigen entscheidend, die zwei Bildschirme UHD bei 60hz gleichzeitig betreiben wollen und deren Grafikkarte nur über einen Displayport-Ausgang verfügt, und somit auf den HDMI 2.0-Ausgang zurückgegriffen werden muss.
Für Spieler bietet sich auch aufgrund der Reaktionszeit (6ms) eher der Asus PB287Q (1ms) an, der über ein TN- anstatt eines IPS-Panel verfügt. Dann muss man allerdings Abstriche in der Farbechtheit machen und Einbußen in der Blickwinkelabhängigkeit in Kauf nehmen.
Will man das mitgelieferte Displayportkabel (auf Mini) nicht nutzen, ist zu beachten, dass aus meiner Erfahrung längst nicht alle Kabel trotz gegenteiliger Bewerbung den UHD-Betrieb ermöglichen. Sollte die UHD-Auflösung (3840x2160) nicht erreicht werden, ist nicht unbedingt der Monitor defekt, sondern es kann auch am Kabel liegen. Beim Kabelkauf ist also auf Qualität zu achten.
Insgesamt ein sehr guter Monitor, dem eine HDMI 2.0-Schnittstelle zur Erhöhung der 60hz-Anschlussmöglichkeiten gut getan hätte.


Lian Li PC-V359 - Midi Tower - Mikro-ATX, PC-V359WA
Lian Li PC-V359 - Midi Tower - Mikro-ATX, PC-V359WA
Wird angeboten von kg-computer-AGB-Widerrufsbelehrung
Preis: EUR 198,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Design, insgesamt durchdachte Konstruktion, überzeugende Qualität, 30. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ein mATX-Gehäuse, bei dem nicht nur das Design direkt überzeugt, sondern auch die leichte Aluminium-Konstruktion mit steckbaren Seitenwänden, die ein leichtes Erreichen von allen Seiten ermöglicht. Mit der Verschraubung des Deckels bekommt das Gehäuse dann tatsächlich auch die nötige Stabilität und kann sogar eine 240er-Wasserkühlung aufnehmen. Das Zweikammersystem (unten Netzteil und SSD/HDD, oben Mainboard) erlaubt nicht nur eine durchdachte Belüftung, sondern auch ein "Verschwindenlassen" der Kabel im unteren Bereich - bei einem einsehbaren Gehäuse mit Plexiglasdeckel nicht unwichtig.
Insgesamt eine überzeugende Lösung, die sich wie das "Kaminprinzip" des schlanken SilverStone SST-FT03T in die Reihe unkonventioneller Lösungen einreiht, die aus dem Einheitsbrei ausbrechen und dabei auch noch gut aussehen.
Bei allem Lob aber auch eine leichte Kritik: Was hätte man noch besser machen können? Reset-Taste fehlt, der Filter für den Lüfter im unteren Fach für die Laufwerke ist schwer erreichbar, Filter für die Fan-losen Luftgitter hätten spendiert werden können, die Geräuschentwicklung der eingebauten Gehäuselüfter entspricht einem Premiumanspruch nur bedingt (also Ersatz z.B. gegen den dreipoligen Noctua S12A ULN oder einen entsprechenden PWM-Lüfter) und je nach Länge des Netzteiles ist man gezwungen, das optische Laufwerk mit einem Winkelanschluss/-Adapter oder einem variablen Adapter (z.B. StarTech.com SLSATAADAP6 Slimline SATA auf SATA Adapter mit Strom) anzubinden, da normale Adapter gegen des Netzteil stoßen bzw. sich die Kabel nicht mehr einstecken lassen.


Zotac ZT-90101-10P NVIDIA GeForce GTX970 Grafikkarte (PCI-e, 4GB GDDR5, HDMI, DVI, DisplayPort, 1 GPU)
Zotac ZT-90101-10P NVIDIA GeForce GTX970 Grafikkarte (PCI-e, 4GB GDDR5, HDMI, DVI, DisplayPort, 1 GPU)
Preis: EUR 335,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klarer Preis-Leistungssieger; dabei klein und leise., 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mich der "Skandal" um den beschnittenen Grafikspeicher der GTX 970 nicht davon abhalten konnte, eine auch unter diesem Manko sehr gute Karte zu holen, schaute ich mir neben den Leistungsparametern und Tests auch die Länge der Karten an. Preis-Leistung: Nicht nur das Online-Magazin Chip (94 von 100) kam zu dem Schluss, dass hier Preis und Leistung in einem besonders fairen Verhältnis zueinander stehen. Der mögliche Konkurrent MSI GeForce GTX 970 Gaming mit für mich in der Praxis nicht mehr feststellbaren besseren Leistungsparametern ist noch einmal (April 2015) wesentlich teurer und hat einen größeren Energiehunger. Zotac GeForce GTX 980 AMP! ist lauter und die Gigabyte GeForce GTX 970 G1 Gaming oder die Asus GeForce GTX 970 STRIX OC Edition mit 28.86 cm zu lang. Für mich war es auch entscheidend, nicht einen allzu großen Boliden in mein Cube-Gehäuse zu quetschen. Unter diesen Bedingungen fiel die Wahl sofort auf diese Zotac-Karte (20.40 cm). Bleibt nur zu hoffen, dass nach dem Debakel um den Speicher zum Ende des Jahres 2015 kein Debakel um "DirectX 12.0" entsteht, weil sich dann herausstellen könnte, dass die als "DirectX 12.0" beworbene GTX 970 nicht den vollen Funktionsumfang unterstützen kann. Das wäre wirklich ärgerlich.


Loyal Sons
Loyal Sons
von Peter C. Appelbaum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 75,11

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buchempfehlung des Bundes jüdischer Soldaten, 28. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Loyal Sons (Gebundene Ausgabe)
Ein Jahr nach dem Erscheinen seiner ersten Dokumentation „ Loyalty Betrayed – Jewish Chaplains in the German Army during the First World War“ hat der bekannte Arzt und Mikrobiologe, Professor Dr. PhD Peter C. Appelbaum, im September 2014 ein zweites Werk – ebenfalls erstmals in englischer Sprache – veröffentlicht, in dem er ganz besonders über die treuen Söhne Deutschlands – die jüdischen Soldaten des Ersten Weltkrieges – berichtet. Damit hat er einen weiteren Schritt unternommen, um einem neuen Publikum bisher fast unbekannte Tatsachen vor Augen zu führen: den großen Patriotismus der jüdischen deutschen Soldaten trotz ihrer ständigen Diskriminierung und trotz der Desillusionierung infolge der „Judenzählung“ von 1916 – also mitten im Krieg. Streng wissenschaftlich, aber doch mit ganz viel persönlichem Engagement, ja sogar mit Herzblut, beschreibt er, unter Zur-Hilfenahme von Tagebüchern und Memoiren, Aufsätzen und Gedichten, ihre herausragenden Leistungen als Frontsoldaten, aber auch als Militärärzte, Piloten und Luftbeobachter in der sich im Aufbau befindlichen deutschen Luftwaffe. Er untersucht sehr gründlich die 1916 als Zugeständnis gegenüber den Antisemiten im Deutschen Reich durch die deutsche Militärführung durchgeführte „Judenzählung“, ein für die Gezählten entwürdigendes, für die Durchführenden aber mehr als beschämendes und gemeines Ereignis und seine Auswirkungen auf die jüdischen Soldaten, welches auf ewige Zeiten ein Schandfleck für die deutsche Militärgeschichte bleiben wird.


Loyalty Betrayed: Jewish Chaplains in the German Army During the First World War
Loyalty Betrayed: Jewish Chaplains in the German Army During the First World War
von Peter C. Appelbaum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 75,57

5.0 von 5 Sternen Standardwerk, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange musste die weltweite Forschung und der interessierte Laie warten, bis endlich eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende und zugleich allgemeinverständliche Abhandlung über die deutschen Militärrabbiner des Ersten Weltkrieges zur Verfügung steht. Zuwenig stand dieser Aspekt der Geschichte des deutschen Judentums im Fokus der deutschsprachigen Forschung. Zwar gab es Ausstellungen und Quellensammlungen, aber keine davon vermochte einen derart ausgewogenen Blick auf diesen wichtigen Teil der deutsch-jüdischen Militärgeschichte zu werfen, wie es notwendig gewesen wäre. Es bedurfte erst des Umwegs über Südafrika, um uns zu verdeutlichen, dass deutsche Feldrabbiner im Ersten Weltkrieg mehr waren, als eine Randnotiz der jüdischen und deutschen Geschichte. Hierbei sind für den Laien nicht nur die im Anhang beigefügten Begriffserläuterungen und Übersichten hilfreich, sondern auch die Einführungen in das Thema durch Rabbiner Jonathan Wittenberg und der in Deutschland geborene Historiker Michael A. Meyer (USA). Peter C. Appelbaum gibt nicht nur einen fundierten Gesamtüberblick, sondern bewertet und ordnet die einzelnen Quellen immer wieder in den zuvor skizzierten Gesamtzusammenhang ein.
Peter Appelbaum zeigt uns eindringlich, dass das preußisch-protestantisch geprägte, nationalistische Kaiserreich eigentlich keinen Platz für seine jüdische Minderheit und erst Recht nicht für eine jüdische Militärseelsorge hatte. Die Feldrabbiner waren Teil des verzweifelten Versuchs des deutschen Judentums, sich in die deutsche Mehrheitsgesellschaft auch durch den Militärdienst zu integrieren. Doch die Integrationswilligkeit und -fähigkeit der militaristisch geprägten Gesellschaft war seit dem Ende der Befreiungskriege wenig ausgeprägt. Wie schon im Krieg von 1870/71 kam es erst nach massiven jüdischen Interventionen zur Etablierung der jüdischen Militärseelsorge. Die Bereitschaft der deutschen Juden für ihr Vaterland zu kämpfen, wurde nicht hinreichend honoriert. Im Gegenteil: Juden sollte mit einer Zählung der jüdischen Frontkämpfer ihre Feigheit nachgewiesen werden. All diese Erfahrungen, aber auch die Ausnahmen von der Regel im persönlichen Kontakt spiegeln die durch Appelbaum zitierten Quellen wieder. Diesen Juden wurde ihr Patriotismus später mit dem Holocaust gedankt.
Zugleich zeigt die Quellenarbeit von Peter C. Appelbaum aber auch einen durchweg modernen, pluralistischen, wenn man so will, kosmopolitischen Blick des deutschen Judentums auf. Feldrabbiner sahen sich mehrheitlich nie in der Rolle des nationalen Hasspredigers, sondern stets auch in der Funktion, für alle Menschen, auch dem Andersgläubigen und dem Feind, seelsorgerisch tätig zu sein. Die Bemühungen um kriegsgefangene Juden anderer Staaten verdeutlichen, dass auch der durchschnittliche Feldrabbiner nie eine nur national ausgerichtete Perspektive einnahm.
Peter C. Appelbaum hat mit seinem Grundlagenwerk über Feldrabbiner somit auch einen Beitrag für andere Forschungsbereiche geschaffen: Wer die Unfähigkeit Deutschlands zum Aufbau eines multireligiösen und multiethischen Gemeinwesens oder aber die distanzierte Haltung vieler Juden zur Assimilation noch vor dem Holocaust verstehen will, dem sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt. Nicht umsonst hat die jüdische Soldatenvereinigung in Deutschland, der Bund jüdischer Soldaten", dieses Buch ihren Mitgliedern als Standardwerk für eigene Projekte ausdrücklich empfohlen.


Lenovo Ideapad Yoga13 33,8 cm (13,3 Zoll) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Touchscreen, Win 8) silber
Lenovo Ideapad Yoga13 33,8 cm (13,3 Zoll) Convertible Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 8GB RAM, 128GB SSD, Intel HD 4000, Touchscreen, Win 8) silber

40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Kompromiss, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die Vorteile von Windows 8 in Gänze nutzen will, setzt für die mobile Verwendung natürlich auf Touch-/Metro- und Desktop-Modus. Endlich ergibt sich die Möglichkeit, Vorteile von Tablet und Laptop gleichzeitig zu nutzen, und die Chance, nicht mehrere Geräte mit sich rum zu schleppen oder auf ein Tablet mit Hilfstastatur oder zu schwerem Dockingsystem auszuweichen. Es sollte also ein sogenanntes "Convertible" her. Die neue Gerätegeneration macht es einem anspruchsvolleren Nutzer aber noch nicht einfach.
Will man nicht in ähnliche Abhängigkeiten wie bei Apple geraten, muss das Betriebssystem natürlich ein "echtes" (offenes) Windows sein und kein RT (wenn man hier auch noch immer hervorragend in das Windows-Ökosystem integriert ist). Will man sein mobiles Gerät beruflich insoweit nutzen, als dass man auch Texte bearbeiten und lesen kann, ohne nach kurzer Zeit Kopfschmerzen zu bekommen, sollte das Display auch größer als 12 Zoll sein (für hochmobilen Spaß sind die leichten, kleinen ARM-Tablets vorzuziehen). Es sollte zudem eine entsprechende Akku-Laufzeit haben. Und es sollte von der Performance ein Notebook ersetzen, also eine gute Tastatur besitzen, sowie ein Tablet mühelos abhängen können, also über einen i5/i7 Prozessor verfügen, wobei bei normalen Office-Anwendungen und beim HD-Filme-Anschauen der Leistungsgewinn zwischen i5 zu i7 von ca. 17% qualitativ kaum, dafür beim Bezahlen umso mehr ins Gewicht fällt.
All diese Anforderungen erfüllt das Yoga 13, das über ein enorm stabiles Scharnier verfügt, mit dem man wirklich in jeder Lage (Drehposition) ohne Instabilitäten arbeiten kann. Gerade für die Kombination "Arbeiten im Zug, Vortragen im Meeting und Medianutzung im Urlaub" ist es wirklich bei sehr guter Verarbeitung überzeugend.
Konkurrenten wie das Asus Taichi 31 fallen wegen einer viel zu kurzen Akku-Laufzeit aus dem Rennen (max. 2,5 Stunden; ansonsten ein phantastisches Gerät mit zwei Full-HD-Screens, beleuchteter Tastatur und umfangreichen Zubehör) oder wegen einer meines Erachtens unzulänglichen Tastatur (Trackpoint) bei einem (zu) kleinen und nur bedingt drehbaren Display (Sony Vaio Duo 11 mit einer ansonsten vorbildlichen Ausstattung inkl. GPS). Beim etwas wuchtigen Dell XPS 12 bleibt die Langzeiteignung des Drehgelenkes abzuwarten.
Was gibt es zu beklagen: Der hervorragend auf Touch reagierende HD+ - Bildschirm ohne Gorillaglas könnte bei schon guter Nutzbarkeit auch bei Sonnenlicht im Außenbereich eine FullHD-Auflösung spendiert bekommen. Die fehlende Hintergrundbeleuchtung der Tastatur und das fehlende Zubehör ärgert, ist man in dieser Preisklasse bei Ultrabooks besseres gewohnt. Das ist allerdings Mäkeln auf hohem Niveau.
Fazit: Lenovo Yoga 13 ist für alle die, die ein hinreichend großes und durchhaltestarkes Convertible auch für den mobilen Büro- oder Vorlesungsalltag haben wollen, zur Zeit preislich und qualitativ die erste Wahl. Wer nicht auf die Akku-Leistung angewiesen ist, sollte das super ausgestattete Asus Taichi anschauen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2012 11:13 PM CET


HTC Windows Phone 8X Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Super LCD Touchscreen, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM, 8 Megapixel Kamera, 16 GB interner Speicher, NFC-fähig, Windows Phone 8 OS) schwarz
HTC Windows Phone 8X Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Super LCD Touchscreen, 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor, 1 GB RAM, 8 Megapixel Kamera, 16 GB interner Speicher, NFC-fähig, Windows Phone 8 OS) schwarz

226 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Qual der Wahl, 4. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Windows Phone 8
Vor einer Auswahl des passenden Smartphone stand zunächst die Entscheidung, ob ich auf Windows Phone 8 bauen soll. Hier haben mich insbesondere Tests der laut Eigenwerbung "Deutschlands Webseite Nr. 1 für PC, Handy ..." zweifeln lassen. Angeblich wäre die Oberfläche verwirrend usw. Also habe ich mir (genauso wie beim Laptop Windows 8) dieses neue Betriebssystem im Geschäft angeschaut. Kurzum: Ich kann nur der Frankfurter Allgemeinen Online (3. Dezember 2012) beipflichten, die feststellt: "Gegen das schnörkellose Design von Windows Phone mit üppigen Weißräumen und dezenten Linien wirkt die Konkurrenz sogar ziemlich alt, und was ein Smartphone von heute können muss, beherrscht Windows Phone allemal. ... Mit dem neuen Windows Phone 8 lässt es sich hervorragend leben, wenn man ganz unvoreingenommen ein gutes Smartphone sucht." Die Einbindung in mein "Windows Ökosystem" funktioniert phantastisch. Wer nicht nur mit einem Smartphone zufrieden ist, sondern über Cloud oder direkt seine Daten mit PC etc. austauschen will etc., ist hier im Gegensatz zu Android mit "Kies" oder anderen Synchronisationstools (von Apple ganz zu schweigen) bestens aufgehoben. Es klappt sofort und ohne Umwege - Office ist serienmäßig dabei. Nach dem Wechsel von Android vermisse ich nur eins: Das "Neue Meldungen-" bzw. "Notification-Center" steht noch aus, soll aber bald als Update kommen. Für diejenigen, die auf eine noch größere Auswahl an Apps Wert legen: Da sich nun auch Chinas größter Mobilfunkanbieter, China Mobile, mit 700 Millionen Kunden anstatt für Apple/iPhone für Windows Phone 8 via Vertrag mit Nokia entschieden hat, dürfte es bald an zusätzlichen Apps nicht mehr mangeln.

Nokia Lumia 820?
Nun zu der Kaufentscheidung für das HTC: Es steht in direkter Konkurrenz zum Nokia Lumia 920 und zum Samsung Ativ S. Das kleinere Nokia Lumia 820 schied für mich aus, obwohl es LTE unterstützt und die geniale Nokia-Navigation an Board hat. Grund: Das Display bzw. die Auflösung (800x480 Pixel) ist mir zu gering, wenn ich auch Texte etc. über die bei allen Windowsphone standardmäßig mitgelieferten Windowsprogramme lesen will. Ansonsten wäre dieses Gerät preislich und vom Leistungsumfang her die klare Kaufentscheidung. Insoweit: Alle, die keine kleinen Schriften lesen müssen, und/oder noch über sehr gute Augen verfügen, sollten sich das Nokia Lumia 820 anschauen, das ein wenig billiger als das HTC 8x ist, aber sehr interessante Features mehr mitbringt.

Nokia Lumia 920 oder Samsung Ativ S?
Warum nun nicht die von der Auflösung und technischen Leistungsdaten ähnlichen Smartphones Lumia 920 oder Samsung Ativ S? Bei beiden sind mir schlicht und ergreifend der Preis sowie Gewicht (Nokia: 185 Gramm; HTC: 130)zu hoch und das Format zu klobig. Da ich mit der HTC-Navigation, die nicht ganz so simple und schick wie die von Nokia ist, leben kann, konnte das HTC mit einem schmaleren Format, geringerem Gewicht und einem noch vertretbaren Preis punkten. Aber Nokia macht es einem schwer: Das HTC hat im Multimediabereich im Gegensatz zum Nokia (Samsung Ativ S bleibt abzuwarten) halt nur Windows Phone 8 Standardkost. Das Nokia 920 kann die an sich gute HTC-Kamera zudem mit einer 8,7-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisator schlagen. Auch auf LTE muss verzichtet werden, wenn dies auch für viele Gegenden in Deutschland aufgrund des Ausbaustandes und damit für Vielreisende noch kein Kaufargument sein dürfte. Hier sollte sich ein Kaufinteressent informieren, wann mit einer LTE-Verfügbarkeit zu rechnen ist (wenn man denn überhaupt eine so große Bandbreite benötigt). Gegen das HTC 8x spricht ansonsten noch, dass erstens der Akku nicht ganz so leistungsfähig wie bei der Konkurrenz ist(für einen Arbeitstag unter Normalbedingungen aber völlig ausreichend). Zweitens ist der Speicher nicht gerade üppig dimensioniert und lässt sich wie bei Nokia (aber dort mit dem doppelten Speichervolumen) nicht erweitern. Hier ist das Samsung Ativ S mit erweiterbaren 32 Gigabyte-Speicher vorzuziehen. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.

Zusammengefasst: Das Nokia Lumia 920 hat einige Features und technische Zusätze, die ich auch gern beim HTC 8x hätte - aber für einen beachtlichen Mehrpreis. Daher fiel meine Entscheidung auf das HTC 8x, das auch noch ohne Ausbeulungen in die Hosentasche passt. Das Samsung Ativ S mit 4,8 Zoll-Display (12,2 cm gegenüber 10,9 cm) dürfte endgültig jede Hosen- und Jackettasche sprengen. Also eine klare, wenn auch nüchterne Kaufempfehlung. Das Zwittergerät aus HTC und Nokia gibt es halt noch nicht.

Noch ein Tipp zum Schluss: Ich rate davon ab, sich von Testrankings/Bestenlisten derjenigen PC-Fachmagazine beeindrucken zu lassen, die auch das Betriebssystem Windows Phone mit in die Bewertung einfließen lassen (etwa bei Handling, Multimedia oder Multitasking). Hier schlagen ganz offensichtlich bei einigen Testern die persönlichen Vorlieben für andere Betriebssysteme durch und es kommt zu grotesk anmutenden Rankings. Zudem werden die tollen Möglichkeiten durch die einfache Integration des HTC 8x und der anderen Geräte in die "Office-Welt" in keiner Weise gewürdigt.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2014 12:04 AM MEST


Die Israel-Lobby: Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird
Die Israel-Lobby: Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird
von John J. Mearsheimer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 27,00

9 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen DIe Welt ist nicht schwarz-weiß, 28. November 2012
Das Buch stellt schön aufgearbeitet die Einflussversuche jüdischer Verbände in den USA dar. So weit, so schön. Das macht jede organisierte Gruppe bis hin zur palästinensischen Seite wohl auch. Wer dies in Abrede stellt, hat weder die Einflussfaktoren in einer Demokratie verstanden, noch muss man dies bei Chancengleichheit aller (demokratischen) Gruppen für schädlich halten.
Nur genau hier wird das Buch erstaunlich monokausal und begibt sich auf den Weg der Meinungsmache: Andere Einflussfaktoren bzw. Lobbyisten finden keinen Platz. Die hier verfolgte Logik "Jude beeinflusst Regierung, Regierung macht, was Jude will" ist doch etwas sehr naiv, oder sollte man besser sagen: bösartig? Soweit man den Versuch einer Messung des tatsächlichen Einflusses "der" "jüdischen Lobby" einigermaßen wissenschaftlich hinterlegen will, müsste man zum Beispiel auf die christlichen Pro-Israel-Gruppen eingehen, die ganz ohne Juden Einfluss auf die Regierungspolitik nehmen. Man müsste auch fragen, wer auf arabischer Seite abseits der klerikal-faschistischen Hamas bei der US-Regierung Gehör findet. Auch hier findet sich keine Analyse. So bleibt das Buch ein Schwarz-Weiß-Gemälde fern ab einer realen und eben differenzierten Welt. Die Frage bleibt, was die zum analytischen Denken offenbar befähigte Autoren damit erreichen wollten. Der Inhalt mancher für das Buch positiven Rezension hier auf dieser Seite belegt, dass Weltverschwörungstheoretiker mit diesem Buch einmal mehr eine Bestätigung für ihre Pseudologik bekommen haben. Diese Leser braucht niemand in ihrer antisemitischen Mikrowelt zu überzeugen. Wichtiger wäre es gewesen, mit einer umfassenden Betrachtung Ansatzpunkte für einen Dialog der Gruppen nicht nur in den USA zu formulieren, anstatt Ressentiments mit unbilligen Mitteln weiter zu schüren.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2015 2:09 PM MEST


Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion
Windows 8 Pro OEM 64 Bit Vollversion
Wird angeboten von Aimex - Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 149,00

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Mut - das ist ein tolles Programm, 18. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin förmlich mit Windows aufgewachsen. Zunächst war ich daher angesichts der vielen Kritiken auch in Fachzeitungen skeptisch, konnte aber nach einigen Tagen die Kritik überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Hier wird auf hohem Niveau genörgelt. Wer keine Vorgängerversionen kennt und sowohl Tablet wie PC bzw. Convertibles nutzt, wird begeistert sein. Endlich ein Programm, bei dem man nicht neidisch mit dem einen Auge auf iPad/Android schaut und mit dem anderen auf den eigenen PC/Laptop, um die ernsthaften Office-Anwendungen zu nutzen. Wer sich einmal schüttelt und mit der nötigen Offenheit an das Programm herangeht, wird sofort merken: es läuft stabiler und schneller als die Vorgängerversionen. Die rasch und durchaus intuitiv erlernbaren Tastenkombinationen/Mausbewegungen überfordern niemanden und lassen auch ohne Touchscreen das ganze zu einem Vergnügen werden. In keiner Weise kann ich nachvollziehen, wie jemand ein Problem damit haben sollte, den klassischen Desktop oder den Ausschalter zu finden: Hier sind letztendlich genauso viele Mauseingaben zu machen, wie beim "alten" Windows. Auch die Verwaltung der Apps ist ein Kinderspiel, den meine 11- und 13jährigen Töchter ohne Anleitung sofort verstanden. Man kann mit der Windowstaste bzw. einer Mausbewegung zwischen den beiden Welten ("Metro" für Touch, Desktop für alte Programme) wechseln. Ich bin mir sicher, dass sich dieses Programm schnell durchsetzen wird. Die konservativen, vielleicht etwas lernunwilligen Vor-Versionen-Nutzer als auch die iPad-Jünger wird man so oder so nicht überzeugen können. Das ist dann der Raum für Ideologie, sollte den Normalkäufer aber nicht vom Kauf abhalten.


Seite: 1 | 2