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Rezensionen verfasst von
T. Perrey "Ardiles" (NRW)
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auvisio Wasserdichter, kabelloser Sport-MP3-Player "DMP-440.H2O" 4GB
auvisio Wasserdichter, kabelloser Sport-MP3-Player "DMP-440.H2O" 4GB
Wird angeboten von PEARL Versandhaus
Preis: EUR 99,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man doch nur eine Playlist drauf abspielen könnte..., 21. Juni 2014
Beim Schwimmen Musik hören - das ist echt der Gipfel der Genüsse! Und ich würde dem Player von Auvisio auch sofort 5 Sterne geben, wenn dieses Gerät nicht seine Tücken hätte. Ich habe den DMP-440-H2O vor etwas mehr als einem Jahr zum Geburtstag bekommen. Zunächst hatte ich das hier oft beschriebene Problem, dass mir Wasser in ein Ohr (oder beide) gelangte, und die Musik nur noch sehr dumpf zu vernehmen war. Frust. Hierzu kann ich nur sagen: nehmt euch Zeit, probiert alle Stöpsel aus, steckt das Teil so tief ins Ohr, dass es sich ganz dicht anfühlt, ähnlich wie bei Ohropax! Dann geht's irgendwann.
Ich schwimme Kraul, Brust und Rücken. Das Problem tritt inzwischen nicht mehr auf, der Sound ist über und unter Wasser echt okay.
Dafür nervt mich etwas anderes: Songs werden auf meinem Gerät seit einiger Zeit plötzlich nur im Random-Modus, also durcheinander abgespielt. Und auch noch immer die gleichen wenigen Songs, während andere nie "drankommen". Dabei ist es egal wie viel mp3s ich draufspiele, ob als Playlist, als Windows-Ordner oder lose mp3 Dateien. Hab ich alles durchprobiert. Ich muss also andauernd die Skiptaste drücken. Das wäre jetzt kein Grund, das Teil umzutauschen, aber es ist schon ärgerlich, wenn man bei 40 min Schwimmen einen Song 3mal zu hören kriegt. Ich höre gerne Alben am Stück durch. Das ging anfangs gut, geht jetzt aber gar nicht mehr, ganz zu schweigen von Hörbüchern. Leider bietet der Hersteller bisher keine Lösung, keine Software, keine Treiber. Schade.


Sommerhit: Roman
Sommerhit: Roman
von Tom Liehr
  Broschiert

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Sommerhit? Ja, aber einer mit vielen schiefen Tönen!, 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sommerhit: Roman (Broschiert)
Dies ist der erste Tom-Liehr-Roman, den ich gelesen habe. Die Zutaten zu der Story stimmen: ein Ost-West-Familiendrama, eine Jugendliebe, das dunkle Geheimnis einer Klassenfahrt, eine Self-made-Karriere - das alles erzählt von einer zwar emotionslosen, aber sonst durchaus sympathischen Hauptfigur, Falk Lutter, der vom Außenseiter zum Star wird.
Was das Buch für mich lesenswert gemacht hat, sind v.a. die sehr authentisch wirkenden Eindrücke aus dem Musikbussinnes. Doch die gibt's erst ab Seite 150. Bis dahin war ich mehrmals versucht, das Buch wegzulegen. Das Verhalten von Falks Eltern während der Reise nach Ungarn ist, gelinde ausgedrückt, äußerst merkwürdig...wer lässt seine 16jährige Tochter einfach so 1980 an einer Ostblockgrenze zurück? Hallo, geht's noch??? Dann fliehen nur Falk und seine Mutter in den Westen; ausgerechnet der vom Sozialismus gebeutelte Vater kehrt alleine in die DDR zurück und läuft damit ins offene Messer. Warum, warum? Okay, wir Westler können das vielleicht nicht alles nachvollziehen, was DDR-Bürger damals getrieben hat. Aber das, was auf den Seiten 30 bis 32 in Tom Liehrs Buch passiert, ist dermaßen irrational, dass die weitere Story in eine Schieflage gerät, die mir das Lesen erstmal fast vergrault hat!
Ein weiterer Minuspunkt sind die wiederholten Beschreibungen verstärkter "olfaktorischer" Eindrücke des Ich-Erzählers - das kann Patrick Süskind besser.
Trotzdem bleiben drei Sterne, denn was Falk als Sänger mit Minka und György erlebt, taugt prima als wunderbares Musikertagebuch.


Abgründe. Island Krimi
Abgründe. Island Krimi
von Arnaldur Indriðason
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein typischer Indridason, lesenswert, auch ohne Erlendur, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Abgründe. Island Krimi (Gebundene Ausgabe)
Ich habe alle Bücher des Isländers gelesen und finde, dass "Abgründe" schon zur besseren Hälfte seines bisherigen Schaffens gehört. Der Titel passt zum Inhalt, da in verschiedenen Handlungssträngen, die nicht alle zusammenhängen, von Menschen erzählt wird, die an Abgründen stehen. Das ganze ist wie immer eindringlich und spannend erzählt, toll übersetzt und hat Island-Flair. Der Ermittler Sigurdur Oli mit seinen eher draufgängerischen Methoden ist ein gelungener Gegenentwurf zum kauzigen Erlendur. Und mit seiner Begeisterung für den american way of life ist "Siggi" durchaus Skandinavien-typisch.
Einen Stern Abzug gibt's, weil der Ermittler privat in den Fall verstrickt ist - für mich eine nervige Modeerscheinung bei vielen Krimis und Drehbüchern der Gegenwart. Und weil Abgründe zwar gut zu lesen ist, aber eben kein Klassiker wie "Todeshauch", an dessen Inhalt man sich noch lange erinnern kann.


Ansgar Brinkmann: Der weiße Brasilianer
Ansgar Brinkmann: Der weiße Brasilianer
von Bastian Henrichs
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Typ, aber ein mittelmäßiges Fußballbuch, 27. August 2011
Ansgar Brinkmann ist eine Marke, die man im deutschen Fußball so bald nicht wieder finden wird. Er hatte immer Hummeln im Hintern, auf dem Platz sowieso, aber genauso auch außerhalb. Offen, ehrlich und ohne Starallüren dribbelte und stolperte er sich durch eine ungewöhnliche Karriere. Jetzt ist er endlich erwachsen, ruhiger geworden und schreibt sein Buch. Es hat Spaß gemacht, das zu lesen. Ich kaufe ihm die Geschichten alle ab, so kurios sie teilweise sind. Besonders gefreut hat es mich, dass er die Insel Juist erwähnt hat, wo ich ihm auch ein paar Mal begegnet bin.
Trotzdem gibt es von mir zwei Sterne Abzug für sein Buch: es sind einige chronologische Ungereimtheiten drin, die der Lektor hätte bemerken müssen. Außerdem hätte sich Ansgar seine Fußball- und Lebensweisheiten gegen Ende des Buches meiner Ansicht nach sparen können. Aber vielleicht will er hier Werbung in eigener Sache machen, schließlich strebt er ja einen Posten (Trainer?) in der Branche an.
Fazit: ein lesenswertes Fußballbuch, in dem es weniger um Tore und Titel geht, amüsant, aber auch mit Schwächen.


Solar
Solar
von Ian McEwan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathy for the devil, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Solar (Gebundene Ausgabe)
Bisher habe ich fest geglaubt, nur wenn ich den Protagonisten sympathisch finde, macht das Lesen Sinn. Ian McEwan hat mich mit "Solar" eines besseren belehrt.
Michael Beard ist ein selbstherrlicher und genusssüchtiger Hallodri, der in seinem Beruf als Physiker ungeniert von früheren Meriten und geklauten Ideen lebt. McEwan schafft es trotzdem, dass ich mit seiner Hauptfigur bange und hoffe, während sie sehenden Auges ins Desaster taumelt. Es mag nicht jedem Leser so gehen, aber mich hat dieses Buch gerade deshalb total begeistert. Es ist eine Lovestory (wenn auch ohne Romantik), eine Abenteuergeschichte (Beard in Spitzbergen), eine Komödie, natürlich ein Krimi und, wie der Titel verrät, eine Art Öko-Science-Fiction.
Ich hatte bisher nur "Abbitte" und "Saturday" von McEwan gelesen, denen ich drei oder vier Sterne geben würde, weil sie zwar brillant geschrieben (übersetzt) sind, aber zu minutiös erzählen; "Solar" dagegen ist für mich ein Meisterwerk rundum!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2012 4:36 PM CET


Das Letzte Bisschen Etikette
Das Letzte Bisschen Etikette
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Schaurig-schöner Soundtrack für pubertierende Gymnasiasten, 14. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Letzte Bisschen Etikette (Audio CD)
Ich war und bin ein großer Fan des 2006er Albums 'Heute ist jeder Tag' und habe mir den Nachfolger natürlich gleich mal zugelegt. Musikalisch erinnern mich Voltaire an die frühen Suede, und was den androgynen Charme angeht, steht Sänger Roland Meyer de Voltaire dem jungen Brett Anderson in fast nichts mehr nach. Nur das der auf englisch singt. Und das hätten Voltaire auch besser getan. Denn mit diesem Pubertätsgeheul ('Warum bin ich so alleine, warum seid ihr so kühl...?' usw) kann ich leider nicht mehr viel anfangen. Große Melodien mit viel Hall und Pathos versöhnen mich aber mit dieser CD und sorgen dafür, dass sie sich oft in meinem Player dreht.
Ich bin 39 und würde diese Gruppe gerne mal live hören. Aber mit diesem Album haben Voltaire mir klar signalisiert, dass ich nicht zu ihren Adressaten gehöre.


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