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BlackBerry Z10 Smartphone (4,2 Zoll Display, Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 16 GB erweiterbarer Speicher, 4G LTE) schwarz
BlackBerry Z10 Smartphone (4,2 Zoll Display, Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 16 GB erweiterbarer Speicher, 4G LTE) schwarz
Wird angeboten von Wilbow
Preis: EUR 210,00

12 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht optimal, 21. März 2013
Ich habe seit gut 2 Wochen ein Z10 und muss sagen, dass es für mich
das wohl enttäuschendste Handy der letzten Jahre ist. Enttäuschend
deswegen, weil die Erwartungen hoch waren und die Realität leider
anders aussieht:

1. Geschwindigkeit: viel gelobt in diversen Reviews. Die Wirklichkeit sieht
leider anders aus.
Aufgrund der Tatsache, dass rund 80% aller Apps in
der Blackberry World Android Ports sind, läuft das Handy über die
ganzen Apps hin gemittelt einfach unrund. Das allgegenwärtige Geruckel
beim Scrollen in den Android Ports (aber auch beim in Adobe AIR
programmierten Settings Menu etc.) ist mühsam und verdirbt einem die
Freude. Hinzu kommt, dass das Z10 Apps deutlich
langsamer als ein iPhone 5 oder ein Nexus 4 lädt. Die Animation beim Laden
(kurzes Umschalten auf den App-Drawer bevor die App sich öffnet) geht
einem auf Dauer genauso auf den Senkel wie die Tatsache, dass der
Digitizer nicht sonderlich präzise ist. So braucht man für die
Geräteaktivierung mit einem Swipe nach oben oder auch den Blick in
den Hub gerne mal 2-3 Anläufe.
Native Apps laufen schon flüssig und laden auch schneller - nur kann
man diese im Shop an einer Hand abzählen.

2. Die Anzahl an Apps ist von Blackberry massiv übertrieben. Lässt
man die vielen fast unbrauchbaren Android Ports weg und reduziert man
die Auswahl dann noch um die Karten-Apps, welche für jede Karte /
jedes Land einzeln als App gezählt werden (z.B. findet sich eine der
Apps über 50 Mal in der App World), ist die Anzahl an verfügbaren
Anwendungen nicht mehr 70.000, sondern vielleicht noch wenige hundert.
3. Die Akkulaufzeit. Sie wurde gerade um ca. 25% verbessert mit dem .90er Update.
25% mehr bei 10 Stunden Laufzeit ist aber immer noch bescheiden. Da
kann man machen was man will: mit dem Akku kommt man einfach nicht auf
einen Arbeitstag Laufzeit und das Telefon muss täglich gegen Nachmittag aufgeladen werden,
selbst wenn das Gerät fast nur unbenutzt rumliegt.

4. Die Stabilität: gestern 3 Reboots und ein Vollcrash. Normalerweise
gemittelt über die letzten 3 Wochen würde ich sagen pro Tag ein
Reboot. Crashes sind eher selten - bisher 3x vorgekommen. Da hilft
dann nur noch ein Battery Pull. Die Reboots hängen in diesem Fall
offensichtlich mit dem Case zusammen. Nicht jeder hat dieses Problem
- dennoch ist es sinnlos, das Gerät zur Reparatur
einzusenden, zumal das Problem kaum reproduziert werden kann und anscheinend
bei sehr vielen Geräten auftritt.

Natürlich gibt's auch positive Seiten:

- Empfang: das Beste, was ich je bei einem Mobiltelefon erlebt habe.
Das Gilt für Mobilfunk gleichermaßen wie für WLAN

- Die Gesprächsqualität ist super

- Das Gerät fühlt sich hochwertig an und das Display ist sehr hell
(allerdings ist das auch wieder relativ, da bei maximaler Helligkeit
der Akku in 4 Stunden weg ist.)

Fazit: Blackberry OS wäre eigentlich ganz nett, bietet aber
gegenüber Android kaum Vorteile. Warum sollte man für 600 € ein
Z10 kaufen, anstelle eines 400 €. Nexus 4 oder noch besser, eines der neuen Lumias, bei denen die gleichen
Apps aber in neuerer Version laufen.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2013 2:20 PM MEST


Star Wars: The Old Republic
Star Wars: The Old Republic
Preis: EUR 12,99

25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Story Top - MMO Flop, 28. Februar 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars: The Old Republic (Computerspiel)
Bioware kann Geschichten erzählen, und das zeigt sich auch an SWTOR. Während der jeweiligen Story-Quests wird man gut unterhalten und erlebt durchaus spaßige und fesselnde Momente.
Allerdings beschränken sich diese Momente größtenteils wirklich nur auf die persönliche Story und die macht vielleicht 5% des gesamten Levelweges, und noch weniger des gesamten Spiels, aus.
Die restlichen 95% verbringt man mit "töte dies und bring mir das" - Quests. Voll vertont, also ansprechend präsentiert, aber leider sau langweilig. Der Wiederspiel-wert leidet darunter massiv.

Zu den Planeten. Durchaus ansprechend im Äußeren, sind diese allesamt schlauchartig aufgebaut und bieten somit keinerlei Platz für eigene Entdeckungstouren. Ebenso stößt bei den Planeten sauer auf, dass diese in verschiedene Ebenen instanziert werden. D.h., dass bei einer bestimmten Anzahl Spieler (~100) eine neue Instanz des Planeten aufgemacht wird. Hinzu kommt, dass viele Quests in noch mals eigens für den Spieler instanzierte Bereiche führen. Darum sieht man auch so gut wie nie andere Spieler und die Planeten wirken leer.
Der Grund für diese Instanzierung scheint die verwendete Engine zu sein, die bei mehreren Spielern auf einem Fleck schnell in die Knie geht(siehe Endgame). Während der gesamten Levelphase habe ich einen Republik-Spieler insgesamt und eine handvoll Imperiums-Spieler pro Planeten (meine Fraktion) gesehen und das auf einem vollen Server. Es spielt sich also eher wie ein Online-RPG mit Abo Gebühr.

Nächster Punkt, die Dungeons. Mich persönlich stört, dass man Dungeons nur von der Flotte (Hauptstadt) aus betreten kann, diese somit keinerlei Verbundenheit mit der eigentlichen Welt haben. Über den Aufbau der Dungeons kann man auch nicht viel berichten, die meisten bestehen aus dem Inneren eines Schiffs, Fabrik oä. und sehen dementsprechend gleich aus. Im Moment gibt es keine andere Möglichkeiten eine Gruppe zu finden, als sich auf die Flotte zu stellen und den Chat mit Anfragen zu fluten. Suboptimal gelöst.

Das PvP. Warzones gibt es 3. Man kann sich über ein tool von überall für die Warzones anmelden. Top! Nicht so Top ist, dass man nicht auswählen kann für welche Warzone man sich anmelden möchte. So geht zu 99% Huttenball (eine der 3 Warzones) auf, da diese die einzige ist, in der man auch gegen die eigene Fraktion kämpfen kann. Der Hintergrund ist der, dass es kaum Republik-Spieler gibt.

Die Fraktions-Verteilung auf den Servern ist ziemlich missglückt. Auf allen Servern gibt es mehr Imperium als Republik. Außerdem muss man aufpassen nicht auf einem der zahlreichen Geisterserver zu landen die im Moment entstehen. Sei es durch Abwanderung oder Wechsel der Spieler auf einen volleren Server.

Das Endgame besteht aus den vom Leveln bekannten Instanzen, die in einem höheren Schwierigkeitsgrad zu meistern sind, so wie 2 Raids. Über die Dungeons habe ich ja schon was geschrieben, spannender werden diese nicht durch den Hero-modus. Die Raids sind leider noch verbuggt, so dass man nicht wirklich von spielbar reden kann.
Dann gibt es noch den Open PvP Planeten Illum, der leider an der schon beschriebenen Misere mit der Engine zu knabbern hat, und man selbst auf High-End Maschinen mit um die 5 Fps rechnen kann aber nicht muss.
Ebenso unglücklich gelöst ist im Moment die Daily-Quest Struktur des Planeten, die aktives Open- PvP verhindert. Mal abgesehen von dem Fraktions-Ungleichgewicht. Wer sich also für Open Pvp interessiert, sollte andere Produkte bevorzugen.

Dann gibt es noch die Weltraumkämpfe, die anfangs durchaus unterhaltsam sind. Da es sich um einen reinen Railshooter handelt, werden diese auch recht schnell langweilig, da auch dort immer nur das gleiche passiert.

Das Crafting ist bis auf Biochemie nutzlos für das Endgame. Nebenbei crafte ich lieber selber, als 20 Minuten auf meine Gefährten zu warten die ich arbeiten geschickt habe.

Wer viele verschiedene Ausrüstungen mag, sollte ebenso einen Bogen machen. Dadurch, dass die meisten Items aufrüstbar sind, lohnt es sich meistens nicht neu gefundene oder durch Quest Belohnung beklommene Teile an zu legen. Die alten Sachen mit den aus Quest Belohnungen bekommenden Upgrades sind meistens schon besser.

Es gibt noch diverse Kleinigkeiten die das Gesamtbild stören, aber das ist das gravierendste was mir eingefallen ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2012 9:14 PM CET


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